Donnerstag, Januar 02, 2014

Zeit

Wenn man einen gut formulierten Gedanken ersinnt, sollte man ihn gleich notieren. Später ist das oft schwierig mit der Erinnerung. Und man gewöhnt sich schon mal an so kleine Zettel, die halt noch nicht überall an Schränke und Zimmertüren gepappt werden, da man sich noch erinnern kann, sie in die Hosentasche gesteckt zu haben.

Heute ist der erste wirklich freie Tag zwischen den Jahren.

Frühstück fiel aus - es hatte niemand den Tisch gedeckt
Mittagessen fiel aus - es hatte niemand gekocht
sämtliche sonstigen hausfraulichen Tätigkeiten fielen aus - ich habe heute frei

und wenn man frei hat, dann kommen einem seltsame Gedanken, womit die freie Zeit gefüllt werden kann.

längst überfällige Fotos einkleben
spazieren gehen
Schmuck basteln
das Rezeptbuch des Große mit ersten Beschriftungen versehen

Alle diese Tätigkeiten würde ich nur und ausschließlich für mich machen ... kleine Häkchen im immerwährenden Wasserfall der mit Bestimmung zu erledigenden Aufgaben ...

Eine ganze Weile freue ich mich jetzt schon über die verfügbaren Möglichkeiten ... und rief wenigstens die Nicht-Schwiegermutter an, die sich frei nahm und an ihrem Geburtstag nicht die versammelte Verwandtschaft bekaffeete ...

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