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Dienstag, Mai 23, 2017

jetzt darf ich






Ein Baby braucht einfach eine Windeltorte! Und so ein süßes erst recht!

Montag, Mai 15, 2017

das gab es also zum Muttertag

Mit ein bisschen Farbe war es doch noch als Blüte erkennbar ... wenn man nicht so genau hinsah ... und es ist doch der Wille, der zählt ...


Sonntag, Mai 14, 2017

So geht das aber nicht

Leider, leider kann ich nicht schreiben, was ich gemacht hab. Dazu müsste zuerst die Karte beschrieben sein, und das ist so ein Problem, das leicht unlösbar zu werden sich anschickt ...


Samstag, Mai 13, 2017

zum Muttertag

Es gibt Kinder, die wollen ihrer Mutter noch was basteln, können aber das Gefitzel der Bastelei nicht ab ... und da mache ich doch gerne mit...

hoffentlich denkt sie jetzt nicht, dass sie einen Staubwedel bekommt

Freitag, April 14, 2017

zu Ostern






So etwas kommt heraus, wenn Schwester und Cousine einen Back-Wettbewerb veranstalten und ich auch ein Bild haben will, auf dem Plätzchen zu sehen sind ...

Montag, Februar 27, 2017

Fastnacht und ich


Wenn man vor zustimmend nicken ein Schleudertrauma kriegt, hat man sowas gelesen:


Großraum Hamburg zählt auch!

Samstag, Dezember 31, 2016

Das Ende vom Lied

2016.

Auch dieses Jahr hat nun sein Ende, wir werden lyrisch und das heißt nichts Gutes.

Halsweh und Husten tun ihr Übriges, was wiederum bedeutet, dass 2017 auf jeden Fall besser wird.

Rutscht gut, Ihr da draußen, und immer mit einer beherrschbaren Geschwindigkeit.

Montag, Oktober 31, 2016

Es leuchtet dann doch vor der Haustür


Da Halloween vor der Tür steht und die Kinder grad nicht anwesend sind, stand die Frage im Raum, ob ein Kürbis angebracht sein würde.

Andererseits finde ich die Idee von Licht im Dunkel sehr nett und wenn die Sammler das Klingeln davon abhängig machen, ob ein Hinweis vor der Tür zu finden sein würde, dann sollen sie zumindest diese haben. Auch wenn das Drumherum in diesem Jahr ein bisschen mager ausfiel ... ich hab die Box mit den Zutaten auf dem Dachboden nicht gefunden ... dort sieht es jedesmal, wenn die Bodeneinschubtreppe erklommen wurde, anders aus und man findet einfach nix ...

Dienstag, Oktober 04, 2016

Ein Wochenende

in Nürnberg.

Vor einigen Wochen erhielt ich einen Brief, in dem meine beiden Schwestern mitteilten, dass sie es für eine gute Idee hielten, das Wochenende vor dem Tag der Deutschen Einheit gemeinsam incl. Schwager in Nürnberg zu verbringen, Würzburg und Heidelberg seien ausgebucht. Die Hotelreservierung hatten sie gleich beigefügt.

Entweder kennen mich beide Schwestern nicht, oder sie meinten, sie müssten mal was machen, was nicht meinem üblichen Gehabe entspricht, das ging aus dem Schreiben nicht hervor, jedenfalls wurde ich am Samstag in aller Herrgottsfrühe abgeholt, nachdem ich am Abend vorher mit der Freundin noch darüber gescherzt hatte, ob das wohl was für mich sein würde ...

Was kann man zwei Tage lang in Nürnberg machen? War das nicht nach WK II zu 95% kaputt, so dass nichts Altes mehr zu sehen ist? Ist Nürnberg überhaupt eine Ausflugsstadt?

Sagen wir mal so: in 2 Tagen kann man so viel ansehen, dass einem die Füße weh tun ... und es gibt sehr schicke Sachen zu sehen.

Kirchen bis zum Abwinken. Warum wurden auf so kleinem Terrain so viele so große Kirchen gebaut??? Andererseits sind Kirchen tatsächlich ein Hort der Ruhe, wenn man erst einmal hinein gegangen ist. Die Frauenkirche, die Kirche St. Lorenz, die aussieht, als sei sie der gotischen Bauweise in Frankreich entsprungen, St. Sebald wurden mit Sicherheit besichtigt, weitere Kirchen verlieren sich dann in der Masse. Ich muss da nochmal nachfragen.

Interessant ist im Vorbeigehen, wie die Nürnberger mit den Zerstörungen des WK II umgingen.
Anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie man alles vollständig restaurieren könnte, wurden in Nürnberg die Gebäude wieder aufgebaut und das an Schmuck angebracht, was heil aus dem Schutt geborgen werden konnte. Und so kommt es, dass an einer Wand in einer Kirche überhaupt nichts Schmückendes ist, außer einer Figur, die früher mal Teil eines Ensembles gewesen sein muss, das es aber nicht mehr gibt, und die nun tapfer alleine die Fahne hoch hält.
Nicht nur in Kirchen ist das so. Ganze Hausfassaden sind ganz unmittelalterlich glatt und dann ist da mittendrin oder an einer Hausecke eine Figur, die noch ganz leicht andeutet, dass es in Nürnberg mal eine von Heiligen und Abbildungen nur so strotzende Architektur gegeben haben muss.

Andererseits ist nicht von der Hand zu weisen, dass die noch vorhandenen mittelalterlichen Straßenzugsstücke eng und verwinkelt waren, dass die mittelalterlichen Gebäude klein und immer wieder umgebaut aussahen, und dass mit dem Wiederaufbau eine modernere Infrastruktur installiert werden konnte. Solche Straßenzüge können in ganz kleinem Umfang besichtigt werden.
Interesant auch deshalb, weil im Internet u. a. zu lesen ist, dass die erhaltenen historischen Gebäude bis in die 1970er Jahre hinein Abortgruben hatte, die wöchentlich von Kloake-Wagen angefahren wurden.
Meine Eltern hatten in ihrem Haus zuerst auch eine solche Klärgrube, die öffentlich Kanalisation reichte einfach noch nicht bis da hin, wo sie ein Haus bauen wollten, und etwa einmal im Monat kam der Entsorger ... was für ein Gestank!

Merkt man, dass ich nichts von Erhalt von Überholtem halte?

Andererseits waren zwei Tage dann doch fast zu kurz, wenn man davon absieht, dass die Füße anfangen, eine runde Form anzunehmen, um besser abrollen zu können ...

Spielzeugmuseum, Albrecht-Dürer-Haus, Kaiserburg, Hans-Sachs-Brunnen (der Künstler hatte eindeutig was genommen, als er den kreierte!), Altstadtensemble, Unschlitthaus, Henkersteg, Hauptplatz, Nürnberger Parteitagsgelände, Bratwürste ohne Ende, sehr leckere Schäufele im Raubritter und ein von einer im gleichen Restaurant speisenden Reisegruppe bestellter Minnesänger, der uns kurzerhand adoptierte, in der Hoffnung, seine Einkünfte zu steigern, Apple Crumble, ein Dürerhotel, in dem die Betten zwar ungewohnt weich und das Personal fränkisch rustikal sich gaben, zum Übernachten aber eine sehr schön zentral gelegene Herberge mit echt empfehlenswertem Frühstück es ist.
Die Stadtrundfahrt haben wir nicht machen können, der Bus war schon voll, aber dann wären wir vermutlich nicht rein ins Dokumentationszentrum auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände.
Es ist gar nichts aufregend Neues, was es dort zu sehen gibt. Alles ist schon Mal berichtet, geschildert, dokumentiert, und hier in aller Sachlichkeit nüchtern präsentiert.
Trotzdem sollten Schüler heutzutage mal da hin fahren, wenn es mal wieder einen Wandertag zu bestücken gilt. So weit ist Nürnberg wirklich nicht ... ... ... wenn nicht gerade Stau ist und die Anfahrt 4 Stunden dauert statt 2,5.
Das Germanische Nationalmuseum lehnte Schwager schließlich ab, er meinte, germanische Überbleibsel habe er schon genug gesehen, ebenso erging es dem Stadtmuseum zur Nürnberger Geschichte.

Alles ungeplant und in schönster Harmonie mit Schwestern und Schwager ...

Es ist jetzt nicht so, dass ich in Zukunft meine Wochenenden mit Städtereisen verbringen werde ... so weit geht der Enthusiasmus dann doch nicht, aber es war doch ein unerwartet nettes Wochenende.
Besonders, da es mitten in einen 14-tägigen Urlaub eingebettet sich fand. Genug Zeit also, sich vorher darauf einzustellen und nachher einen Ausklang zu finden ... ... ...

Donnerstag, August 25, 2016

Bloggeburtstag

10 Jahre ... so lange gibt es diesen Blog schon ... diese"s" Blog?

Wer hätte das gedacht, damals als diese Seite eröffnet wurde. Die Mengen an Einträgen nahmen ab über die Jahre, doch es lebt ... und das ist auch gut so ... ... ...

Zufällig feiere ich heute auch noch einen eigenen Geburtstag ... darf man überhaupt sagen, dass ich runde? Happy Birthday to me!

Freitag, August 12, 2016

Kindergeburtstag

Gestern hatte der Große Geburtstag und war nicht zum ersten Mal berufsbedingt nicht zuhause.

Da er aber unweigerlich wochenends oft genug hier aufschlägt, war das Geschenk natütlich trotzdem vorbereitet.

Er wünschte sich Geld und dachte sich nichts dabei und auch nicht darüber nach, dass die Mutter nachfragte, ob er wirklich cold hard cash wünschte und dass sie ab und zu mal surft ... im Internet ... und dass sie dort auf Ideen kommt ... ... ...

Er hat es dann bekommen ...

Cold! Hard! Cash!



Montag, August 01, 2016

Es gab was ...

... zu feiern.

So ein runder Geburtstag, zu dem sich die meisten Verwandten treffen, hat was.

Alle Jahre wieder gibt es einen Grund, sich zu versammeln, am Wochenende war es der 60ste der Mutter.

Samstag hin fahren, am Abend ein bisschen zusammen sitzen und lecker speisen von den kalten Platten, übernachten, am Sonntag zum Mittagessen weiter speisen, weiters Verwandte in Gespräche verwickeln und selbst von Bekannten und Verwandten in Gespräche verwickelt werden, sich dann wieder auf den Heimweg machen ... frühers hab ich das besser weg gesteckt ... Gut, das der Urlaub für heute eingereicht war.

Kann man wieder machen ...

Dienstag, Juni 21, 2016

Wenn einer eine Reise tut Tag 1

Es ist schon länger her, dass ich das letzte Mal über Nacht verreist war ... es gab da mal eine Geschichte über eine Familie, die einen Urlaub plante, die war nur ganz leicht übertrieben ...

Zuletzt konnte ich es aber nicht mehr verhindern, der Große bestand auf einen Trip nach Dresden, ihn zum Kursabschluss zu besuchen - er ist doch Kind, das ab und zu noch gestreichelt werden will ... und das mit solchem Enthusiasmus, dass er sich um eine nächtliche Bleibe kümmerte, so dass ich mich nur noch um eine Tasche für eine Nacht für den Kleinen und mich sorgen musste und darum, vor Sonnenuntergang in Dresden aufzuschlagen.

Durchschnittlichem Sonnenuntergang ... zurzeit ist die Sonne um halb 11 Uhr nachts noch in der Lage, einen Sonnenuntergang raus zu zögern, manchmal auch mit spektakulären Lichtverhältnissen unter einem wolkenverhangenen Himmel.



Um halb 11 Uhr in der Nacht ist die Ankunftszeit der Pension allerdings offiziell abgelaufen, laut Homepage soll sich der Gast bis spätestens um 18:00 Uhr vor Ort eingefunden haben.
Voraussetzung dafür ist lediglich, dass man rechtzeitig davon kommt, dass alle benötigten Utensilien sowie alle Mitreisenden eingesammelt und im Auto verstaut und die Fahrzeiten vorausschauend eingeplant wurden.

Sehr schwierige Unterfangen das sind, alles und jedes hat einfach seinen eigenen Kopf.
Einen Kurztrip trotz Urlaub ins Büro sagte ich dann noch unvermittelt ab, da hatte ich schlicht keine Nerven für. Nicht, dass nicht Zeit gewesen wäre ... wie sinnieren die Rolling Stones doch so passend über mother's little helper ... der aber dann doch nicht zum Einsatz kam ... ich wollte schließlich noch fahren ... selbst ...

Der Kleine durfte seinen Sport-Unterricht am Nachmittag ausfallen lassen, für den Kurztrip über die nächsten zwei Tage war er beurlaubt, es konnte also zu einer einigermaßen vernünftigen Zeit los gehen und druff uff die Autobahn ... Im Ausland gibt es immer noch das Gerücht, man könne auf deutschen Autobahnen so schnell fahren, wie man wolle ... leider ist ein Schild, auf dem die Geschwindigkeitsbeschränkung durchgestrichen steht, keine Garantie dafür, dass sich nicht Millionen anderer Autofahrer ebenfalls in den Kopf gesetzt haben, über die Autobahnen weit entfernt liegende Ziele zu erreichen, und so fielen wir schon nach 10 Minuten Fahrzeit in den ersten Stau ein ... oder ... rücksichtsvoll dem Fahrstil angepasst ausgedrückt: wir stellten uns hinten an ...

Im Westen nichts Neues ... die Autobahnen sind für den Massenansturm an Fahrzeugen nicht großzügig genug ausgelegt, die zweispurigen Straßen in Hessen machen mich jedesmal verrückt! Zum Glück ging es in Richtung Osten, just hinter der ehemaligen Grenze ist die Straße sofort dreispurig und dazu nur mit der Hälfte an Konkurrenten belegt ...

Hier wäre im Kontext die richtige Stelle im Text, darüber zu sinnieren, warum zwischen Herleshausen und Eisenach immer noch eine Grenze im Sinn ist ... die Welt sieht in Hessen einfach anders aus als in Thüringen ... wobei sich in den letzten 10 Jahren rechts und links der A4 in Thüringen sehr subtil was verändert hat ... sei's drum, wir mussten ja weiter ...

Dann interessierten die die Geschwindigkeit begrenzenden Schilder auch nicht mehr - bis zu 170 zeigte der Tacho ... leider nicht genug, um die im Stau verbrachte Zeit gänzlich wieder aufzuholen ... 18:00 Uhr war auf jeden Fall illusorisch - das war es eigentlich schon bei der Abfahrt gewesen aber "pschschscht!" und wozu gibt es Handys ... kurz angerufen, Bescheid gesagt und die Sache war geritzt ... und 19:00 Uhr war jetzt auch nicht sooo lange drüber ... die deutsche Herren-Fußball-Nationalmannschaft schoss ohnehin immer daneben, so dass es auch nicht schlimm war, die Radio-Übertragung zu unterbrechen, das Zimmer zu beziehen und den Fernseher einzuschalten ... nix verpasst ... es passierte auch nichts mehr ... toremäßig betrachtet. Hin und her schoben sie sich den Ball bis zum Ende der Partie ...

Nachdem das Spiel geschafft war, konnte der Große den Kleinen und mich dann abholen für einen kurzen Ausflug an die Stelle, an der das Event am nächsten Tag stattfinden sollte ... kleine Parkgebühren! ... Zwinger von außen ... süper-Hamburger ... sommerlicher Abend ganz ohne Regen ... sehr nett!


Samstag, Oktober 31, 2015

und wieder

Heute ging ich also erneut nicht in die Kirche, dem Martin Luther und der von ihm ausgelösten Reformation zu gedenken.


Statt dessen wurde gestern ein Kürbis geshanghait, der tut jetzt Dienst vor der Haustür.
Und er wurde vorher nur ganz wenig behandelt ...





Sonntag, Oktober 04, 2015

zur Feier des Tages

Vor 26 Jahren ist mir glatt was entgangen.

Da war dieses Ding damals, das anschließend als "Mauerfall" in die Gechichte einging, wahlweise auch als "einzige unblutige Revolution in Deutschland" - was bei mir immer die Frage aufwirft, ab wann ein Deutschland in der Gechichte überhaupt auftauchte. Nach dem von wichtigen Leuten torpedierten ersten Versuch Immer schon ein wenig dem Größenwahn zugeneigt, nannten die Entscheidungsträger 1871 das Gebilde, das nach ihrem Ermessen einen Kaiser brauchte, nach dem Römischen Reich - also Deutsches Reich. Relativ einfach ist das Datum zu merken, an dem das los ging, am 1. Januar geht das schließlich immer los, das mit den guten Vorsätzen. Gehalten hat sich das nicht so richtig lange, dann war der Kaiser Gechichte und - gechichtlich gesehen - wenig später auch das Reich.

War das auch schon Deutschland? Abgesehen davon, dass dieser Nationalstaat heutzutage in Wirklichkeit unter anderem Namen firmiert, was aber dadurch, dass die von meiner Seite der Grenze aus gesehene andere Hälfte der Deutschen vor nun 26 Jahren keine Lust mehr auf Stacheldraht und Betonwände hatte, Makulatur wurde, spricht keine Sau mehr von der Bundesrepublik Deutschland.

Heute las ich einen Artikel darüber, dass die westliche Seite des Eisernen Vorhangs gar nicht gewonnen hat, sondern dass sich die Bewohner der östlichen Seite vollkommen unbemerkt durchgesetzt haben.

Die Überwachung hat sich in Gesamtdeutschland verbreitet, der grüne Rechtsabbiegepfeil ebenso, Kitas für alle sind inzwischen ein Recht für alle, außer bei dem störrischen Bergvolk, das lieber die Herdprämie bezahlt, als die Kitas einzurichten, ein ehemaliges Mitglied der FdJ ist die mächtigste, bekannt drahtziehende Frau in Deutschland - und so lange Hillary nicht Präsidentin ist, wird sie es wohl auch in der Welt sein - und Berlin ist Hauptstadt.

Jedenfalls fuhr ich am 11.11.1989 nach einem Verwandtenbesuch auf der wenig befahrenen B456 in Richtung Süden und wunderte mich , dass so viele Trabants mit unterwegs waren.
Ein Zugang zu einem Fernseher war nur eingeschränkt möglich, ein Autoradio hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht und so entging mir glatt, dass in Berlin eine Mauer gefallen war und meine Zukunft sich radikal geändert hatte.

Es war ein sehr schönes Wochenende, ich kann mich aber nicht daran erinnern, ob wir diesen weitreichend wirksamen Punkt an diesen beiden Tagen irgendwie thematisiert haben.

Vielleicht half ja auch die schulische Unterrichtung im östlicheren Niedersachsen - mit einer Erdkundelehrerin, die dafür sorgte, dass ihre Schüler sich auch im noch östlicheren Mitteldeutschland auskannten, und die unterschwellig immer mit klingen ließ, dass die Zonengrenze ein vorübergehender Zustand sein würde.

Dienstag, August 25, 2015

Jubelt

Der einzige Post im August, auf den es ankommt, ist nun also ein Blog-Geburtstagspost. Wer hätte das gedacht.




Wieder ein Jahr älter.




Die Jahre vergehen schneller. Oder es kommt mir nur so vor. Kaum ist Sommer, muss die Heizung doch wieder eingeschaltet und die Türen geschlossen gehalten werden.


Ein Stein muss noch aus dem Weg, dringend ... ...


und ansonsten muss man schon froh sein, wenn man jeden Tag aufstehen kann ... ... ...

Samstag, Dezember 20, 2014

Mama-Adventskalender die Zweite

Kein Schnee, 14 Grad draußen, es weihnachtet sehr.

Darf man vor Weihnachten eigentlich Urlaub machen?

Der türkischen Haselnuss sind in diesem Jahr widrige Wetterumstände dazwischen gekommen.
Das führte offensichtlich zu einem ziemlichen Ernteausfall, in den Geschäften sind Haselnüsse meistens ausverkauft und anstelle meiner üblichen und geliebten Haselnussmakronen muss also ausgewichen und auf andere Weihnachtsplätzchen umgestiegen werden.
Aus Gewohnheit ersetzte ich letzte Woche die Haselnüsse durch Kokosraspel, das hat nicht ganz so gut geklappt, die Dinger wurden irgendwie seeeehr mächtig ... und nicht besonders gut angenommen, gut daran zu erkennen, dass die Bäckereiergebnisse vom Sonntag sonst immer am Abend schon inhaliert sind.

Also suchte ich für dieses aktuelle Wochenende ein Rezept für Himbeernüsse raus, die auch als Zimt- oder Pfeffernüsse eine gute Figur machen, wenn ich mich richtig erinnere. Ist schließlich schon Jahre her.
Es ist ja nicht so, als wäre in meinem Backheft nicht noch was anderes als Nussmakronen enthalten.
Nur die Ausstecher und das Spritzgebäck, Vanillekipferl oder sonstiges, trockenes Backwerk kommen einfach nicht in die engere Auswahl, ich mag es feucht ... ... ...

Heute wird es besinnlich, der Wocheneinkauf kommt erst heute Abend dran, zwischendurch wird noch ein Weihnachtsbaum erlegt ... oder die Männer bringen den gleich überraschend mit, was dann tatsächlich eine Überraschung darstellen würde.

So lange überlege ich mal noch, wer was und warum bekommen soll. Immerhin wird es langsam Zeit mit dem Gang der Gaben zur Post.
Das USA-Paket hatte ich zuständigkeitsmäßig seit Anfang Oktober ein wenig verschoben - der Große sollte sich selbst viel mehr kümmern, als er das gewohnt war, was dazu führte, dass das heurige Paket erst Ende November auf den Weg gebracht wurde und durch die Postblockierarbeiten an der Einreise in die USA auf jeden Fall behindert erst zu spät beim Empfänger eintrudeln wird.
Es scheint ihm egal zu sein ... dem Großen ... dabei hat er sich beim 50. Geburtstag neulich live ansehen können, wie chique Kontakte nach Übersee sein können ...

Ach ja ... und dann machte meine Nichte mich am 9. Dezember schon zur Großtante eines Sohnes. Der Name, den sie vergab, passt ausgezeichnet in unsere Familienchronik. Er ist mit halb schräg recht gut beschrieben ... Himmel ... was sind wir alt geworden ... auch zu erkennen an den einzelnen hellen Haaren, die vor allem dann sichtbar werden, wenn die Strahlen des künstlichen oder des Sonnenlichts von oben scheinen ...
Es ist doch noch gar nicht so lange her, dass ich sie mit spitzen Fingern am Kragen hoch hob, unter die Dusche stellte und den übergequollenen Inhalt der Windel sorgfältig entfernte ...

Also stehen heute neben den Kleinigkeiten, die zu Weihnachten obligatorisch postalisch verschickt werden, auch noch die Zutaten für eine Windeltorte auf der Besorgungsliste.
Es wird wohl eher ein Kastenformkuchen werden, es muss schließlich auch noch in ein Paket passen und einigermaßen heil beim Nichtchen ankommen ...

Samstag, Dezember 06, 2014

Mama-Adventskalender die Erste

Kein einziger Eintrag im November ... ich falle in alte Muster zurück ...

Teurer als angekündigt werdende Maut, Verlängerung des Soli, es wären sogar eintragenswerte Anmerkungen zur deutschen Politik dabei gewesen, doch da es sich irgendwie immer um dieselbe Serie handelt, in der der gemeine, deutsche Politiker zu seinem Arbeitgeber geht, ihm mitteilt, dass er mit dem ihm zur Verfügung gestellten Geld nicht hin kommt und daraufhin das Portemonnaie des besagten Arbeitgebers öffnet, um sich daraus zu bedienen mit dem Hinweis, es seien ja nur moderate und vor allem brennend benötigte Entnahmen, fand ich meine Gedanken dazu irgendwie nicht mehr ganz so neu.

Ich sollte mir das Prinzip mal zu Eigen machen, zu meinem Arbeitgeber gehen und mir einfach eine Spesenerhöhung gönnen ... wie lange hätte ich dann meinen Job wohl noch?

Der Friseurtermin, der zweimal leise weinend wiederholt werden musste, da der Friseur, der sich ja schon einmal mit meinen Haaren vertan hatte, erneut ran durfte und alles noch viel schlimmer gemacht hatte,  und dessen zweiter Wiederholungstermin zur Feier des Ereignisses mal kostenfrei blieb, geht lieber ins ferne Land des Vergessens ein.

Dafür geht der Jahres-End-Spurt wieder in die Vollen.

Bisher wurde brav mitgelaufen.

Die Adventskalender hingen rechtzeitig an der Wand und (ich zitiere frei aus einem versendeten Brief, weil es so wahr ist) das noch, bevor der Große besorgt äußerte, ob er denn in seinem Alter auch noch einen bekommen würde ... Bube! So lange Du deine Füße unter meinen Tisch streckst, wird zum Schulanfang eine Schultüte gefüllt und zum Advent ein Adventskalender aufgehängt.

Der Adventskranz steht, klassisch diesmal.


 
Ein Lebkuchenhaus fand sich zusammen mit dem Kleinen gebastelt ...


 
Zwei Tage später hat der Hund es gefressen.
Er ist groß, und er ist gierig genug, um es vom Tisch zu pflücken ... wollte ich überhaupt einen Hund?

Zur Vereinsweihnachtsfeier buken wir Muffins ... das geht schnell und geht immer ... 11 mit Schokoladenlinsen und 12 mit Zitrone ... in denen mit Zitrone sind nun keine Eier ... die gingen irgendwie vergessen ... Sie schmecken trotzdem und als vegane Muffins bekommen sie eine 1!
Für die Glasur hatte ich keine Lust mehr, vom vielen Probieren war uns recht schlecht ...


Der Nikolaus tat seine Pflicht, die Sache rollt also ...

Freitag, Oktober 31, 2014

Halloween

Dieses Jahr fällt das Grusel-Menue aus. Der Kleine wehrt sich, es würde doch jedes Jahr immer das Gleiche zu essen geben und er würde überhaupt nicht einladen wollen.

In meiner Erinnerung waren die zubereiteten Gerichte mannigfaltig, es gab mitnichten immer dasselbe, das ist ja schließlich langweilig, nur die Fingerwürstchen mit Mandelnägeln haben sich offenbar so eingebrannt, dass der Kleine der Ansicht ist, es habe immer und ewig nur diese gegeben.

Gut ... bleiben wir also bei einem geschnitzten Kürbis, der gerade noch so durch das Genehmigungsprozedere rutschte ...

Sonntag, September 07, 2014

es geht rund

Runde Geburtstage sind so eine Sache ...

Die vom Schwesterlein samt Schwager sind ein bisschen ein Schuss vor den Bug, dass es doch nun endlich Zeit wird, erwachsen zu werden.

Schwesterlein wird im Dezember 50, Schwager hat das seit Februar hinter sich und irgendwann im Sommer diesen Jahres feierten sie Silberhochzeit ... das Bild einer deutschen, erfolgreichen Familie ... ja ... auch von nicht ganz so weiter Ferne ist dort nicht alles Sonnenschein. aber sie handhaben es doch ganz gut ...

Mit großer Feier, zu der auch entferntere Verwandte, Bekannte und ihre Freunde eingeladen worden waren, begingen sie das große Fest und sie legten die Latte verdammt hoch ...

Da ich die Nächste in der Reihe sein werde, ist die Frage, ob ich mich daran versuchen werde oder ob ich meiner eigenen Regel folge, dass ich es lieber etwas weniger opulent angehen möchte ... das wird noch ein innerer Wettkampf werden ... vielleicht, dass mal wieder jemand anders die Entscheidung dafür übernimmt, immerhin wird meine Mutter nur vier Wochen vor meinem halben Jahrhundert-Geburtstag 60 ... zu meinem 40sten kriegte sie es hin, an genau am Tag meines Geburtstages ihren 50sten zu feiern ... mit dem Resultat, dass ich meinen Geburtstag vorwiegend auf der Autobahn und im Stau verbrachte ...