... ... ... sie lebt noch - dieser Tage nur bedingt eine Selbstverständlichkeit.
Und jeden Tag passiert etwas.
Ich wohne im ländlichen Raum, bei uns im Dorf gibt es keinen Arzt, keinen Bäcker, keinen Einkaufsmarkt, kein Theater, keine Apotheke und der Internetempfang ist trotz großspurig verkaufter Ausbaumaßnahmen zumindest in meiner Straße eher mäßig.
Dafür wohne ich am Ortsrand, der nächste Nachbar ist ungefähr 30 m entfernt, nicht 6, wie in manchen Neubaugebieten oder 3 wie in manchen Wohnblocks. Als Nachbarn sagt man sich höflich "Guten Tag" und geht sich sonst aus dem Weg.
Wenn ich möchte, kann ich im Hof sitzend die Sonne genießen, das geht in diesem Sommer hinsichtlich der Temperatur sogar an manchen Tagen, oder ich ziehe mich ins Erdgeschoss zurück. Dort ist es bis September wunderbar kühl und dann sind die Nächte ja auch schon wieder so, dass die Heizung wieder laufen muss.
Kurz gefasst, lässt es sich hier sehr gut aushalten.
Und trotzdem passiert jeden Tag etwas außerhalb meiner kleinen, friedlichen Insel, was in Bewegung hält.
Sei es, dass täglich der Weg zur Arbeit ansteht, dass der Dachboden entrümpelt wird, dass der jüngste Spross nach einer trotz Corona fast makellosen Bewerbungsphase nach der Schule seinen Auszug plant oder dass die Nachrichten aus aller Welt einen aus dem Kopf schütteln gar nicht mehr raus lassen.
Und dann erinnere ich, dass ich die Welt nicht verstehen muss, dass ich mich darin nur zurechtzufinden brauche.
Nicht verstehen muss ich, warum Menschen, denen seit Beginn der Ausbreitung des Covid19- Virus gesagt wird, dass eine "zweite Welle" nur mit Einschränkung des persönlichen Aktionsradius flacher ausfallen wird, warum also diese Menschen es als persönliche Beleidigung empfinden, wenn sie nicht ins Urlaubsparadies fliegen oder sich gemeinsam mit einem proppenvollen Saal im Club den Kopp zudröhnen dürfen.
Live long and prosper!
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Sonntag, Juli 26, 2020
Freitag, Januar 10, 2020
Positiv denken
Positiv denken ist doch ein guter Vorsatz für das neue Jahr.
Weiteratmen auch.
Habt ein gutes 2020 da draußen!
Weiteratmen auch.
Habt ein gutes 2020 da draußen!
Sonntag, Mai 14, 2017
So geht das aber nicht
Leider, leider kann ich nicht schreiben, was ich gemacht hab. Dazu müsste zuerst die Karte beschrieben sein, und das ist so ein Problem, das leicht unlösbar zu werden sich anschickt ...
Labels:
Feiertage,
Positivkeiten,
Privatchaos
Samstag, April 22, 2017
... und ein Kuchen
zum ersten Geburtstag hab ich ja noch keine Windeltorte verschenkt ... warum die zur Geburt nicht gebaut wurde, kann ich allerdings nicht erklären, daran habe ich nicht gedacht ... dafür sind die Zutaten jetzt unter anderem ein paar Tuben Malseife ... damit das Kind auch was davon hat ... und wenn man genau hinsieht, dann ist da auch eine Kerze zu erkennen ...
Das Tagwerk ist also vollbracht!
Das Tagwerk ist also vollbracht!
Sonntag, April 09, 2017
Heute ...
... stand ein Haufen Frauen vor der Fleischtheke, sie gehörten offensichtlich alle zusammen. Interfamiliärer Familienausflug in den Supermarkt, kann man machen.
Von Ferne betrachtet lag die emittierte Lautstärke auf der Skala des tolerierbaren Unterhaltungsniveaus zu weit oben ... nächste Woche wird also vegetarisch gegessen ...
Von Ferne betrachtet lag die emittierte Lautstärke auf der Skala des tolerierbaren Unterhaltungsniveaus zu weit oben ... nächste Woche wird also vegetarisch gegessen ...
Mittwoch, März 22, 2017
Smart Phone
Nun ist es also doch noch passiert.
Andererseits gibt es einfach Dinge, die sollen so sein.
Wenn man z. B. die PIN drei Mal falsch ins Handy eingibt, dann wird von diesem die PUK verlangt.
Wenn man die nicht finden kann, weil das Handy halt schon so alt ist - die Erstaktivierung fand am 01.12.2012 statt, das Ding ist also schon fast antik ... obwohl ich das Handy davor nur zu gerne behalten hätte, bis heute, aber das ging nicht. Warum es verschwand, verursachte eine der großen Verschwörungstheorien unserer Zeit ... leider nicht zu beweisen ... vielleicht ein anderes Mal ...
Jedenfalls sind keinerlei Unterlagen der SIM-Karte mehr auffindbar, die Puk demnach nicht eingebbar und das Handy nicht startbar. Soweit so Mist.
Kontakt halten mit der virtuellen Umwelt geht über Mail, wenn auch nur äußerst sporadisch, der Rechner bleibt ja meistens aus. Rechnungen, Mitteilungen über gestorbene ehemalige Freunde oder Zugangsdaten zu Internetseiten mit Passwörtern sind darüber aber praktibal zu handeln.
Solange, ja, solange Amazon nicht das halbe Internet lahm legt. Das stand am nächsten Morgen in der Zeitung, aber da war schon alles zu spät.
Da war nämlich der Zugriff auf die Mailbox schon nicht möglich gewesen und der Vorschlag stand auf dem Bildschirm, zu versuchen, den Zugriff über ein Löschen der Cookies wieder herzustellen.
Im Grunde keine so üble Idee, wenn, ja wenn da nicht das Problem enstünde, dass man nach der Löschung der Cookies alle Passwörter für die mit persönlichen Zugangsdaten "gesicherten" Seiten neu eingeben müsste.
Und weil diese Schwachsinnsseite vor kurzem ein paar Millionen Zugangsdaten geklaut gekriegt hatte, hatte ich ein neues Passwort eingegeben, das aber noch nicht im Hirn gespeichert ist sondern nur im Handy und das lag da und verlangte immer noch die PUK ...
Komplett abbeschnitten ist dann selbst mir zu hinterwäldlerisch und so drängte sich mehr und mehr der Gedanke auf, dass nun die rechte Zeit gekommen war, ein Smartphone samt dauerhaftem Vertrag musste her.
Vier Wochen lang standen allabendlich Versuche an, wenigstens die Mailbox gangbar zu machen und schließlich gaben die Nerven den Widerstand auf, ein kurzer Abstecher zum Elektrofachmarkt, der seine Kunden als blöd bezeichnet, zu dem ich aber den Weg kenne, und ein es lag da.
Einen Vertrag kriege selbst ich online organisiert, zwei Tage später lag die neue SIM-Karte nebendaran. Auch die kriege ich ins elektronische Gehäuse, eine Aktivierung geht online und ich war wieder erreichbar. Es hatte halt nur niemand die neue Telefonnummer.
Dafür hat man aber Söhne. Der Große musste per Fernwartung die Frage nach dem W-Lan-Passwort hier im Haus beantworten- erledigte er bravourös, hatte dann aber vom Baum der Erkenntnis gegessen und teilte leider seiner kompletten Kontaktliste mit, dass ich von Stund an WhatsApp benützen können würde und es prasselten die Nachrichten los ... keine Ahnung, wie die Hardware geht, aber die komplette Verwandtschaft möchte chatten, Kontaktdaten zum Abspeichern senden, Mitteilungen, Videos und Sprachnachrichten übermitteln ... ... ...
Der kleine Sohn whatsappte einen Button, der sollte - gedrückt - eine Funktion erfüllen, wenn nach dem Drücken nichts passiert, könne ich nur noch warten, bis das neue Gerät sich in Kürze verabschieden würde ...
Gut, dass ich weniger zu Panik neige, eine Anfrage beim großen Sohn ergab, dass der kleine Sohn seine unwissende Mutter aufs Glatteis führen wollte.
Die beiden hatten sich abgesprochen, der große Sohn konnte sich das Elend nur nicht angucken und hatte Erbarmen ... ... ...
Seit einigen Tagen bin ich Besitzerin eines Smartphones, das inzwischen sogar aushäusig ins mobile Netz einloggen kann, ich bin sozusagen eine Frau von Welt.
Und dann war da auch noch das Nokia-Tastentelefon.
Ein Hinweis, ich könne mir doch eine neue SIM-Karte vom Anbieter schicken lassen, brachte die Gedanken ins Rollen. Prepaid ist zwar nicht gut mit neuer SIM-Karte, falls die Alte verloren geht, aaaber ... die haben auch eine telefonisch vom Festnetz aus erreichbare Hotline.
Und dann ging alles ganz schnell. Ein Anruf, einmal Aufladen auf die Prepaid-Karte, einmal den Anmelder der Karte und sein Geburtstdatum samt Adresse zur Freischaltung der Karte aufgesagt und der nette Mitarbeiter im Call Center gab mir die PUK, die das Telefon zugänglich machte, in den gespeicherten Daten stand sicher verwahrt das Passwort für die Mailbox und nun ist alles wieder gut ... ... ... wenn man davon absieht, dass nun zwei Telefone zu verwalten sind ... ... ...
Andererseits gibt es einfach Dinge, die sollen so sein.
Wenn man z. B. die PIN drei Mal falsch ins Handy eingibt, dann wird von diesem die PUK verlangt.
Wenn man die nicht finden kann, weil das Handy halt schon so alt ist - die Erstaktivierung fand am 01.12.2012 statt, das Ding ist also schon fast antik ... obwohl ich das Handy davor nur zu gerne behalten hätte, bis heute, aber das ging nicht. Warum es verschwand, verursachte eine der großen Verschwörungstheorien unserer Zeit ... leider nicht zu beweisen ... vielleicht ein anderes Mal ...
Jedenfalls sind keinerlei Unterlagen der SIM-Karte mehr auffindbar, die Puk demnach nicht eingebbar und das Handy nicht startbar. Soweit so Mist.
Kontakt halten mit der virtuellen Umwelt geht über Mail, wenn auch nur äußerst sporadisch, der Rechner bleibt ja meistens aus. Rechnungen, Mitteilungen über gestorbene ehemalige Freunde oder Zugangsdaten zu Internetseiten mit Passwörtern sind darüber aber praktibal zu handeln.
Solange, ja, solange Amazon nicht das halbe Internet lahm legt. Das stand am nächsten Morgen in der Zeitung, aber da war schon alles zu spät.
Da war nämlich der Zugriff auf die Mailbox schon nicht möglich gewesen und der Vorschlag stand auf dem Bildschirm, zu versuchen, den Zugriff über ein Löschen der Cookies wieder herzustellen.
Im Grunde keine so üble Idee, wenn, ja wenn da nicht das Problem enstünde, dass man nach der Löschung der Cookies alle Passwörter für die mit persönlichen Zugangsdaten "gesicherten" Seiten neu eingeben müsste.
Und weil diese Schwachsinnsseite vor kurzem ein paar Millionen Zugangsdaten geklaut gekriegt hatte, hatte ich ein neues Passwort eingegeben, das aber noch nicht im Hirn gespeichert ist sondern nur im Handy und das lag da und verlangte immer noch die PUK ...
Komplett abbeschnitten ist dann selbst mir zu hinterwäldlerisch und so drängte sich mehr und mehr der Gedanke auf, dass nun die rechte Zeit gekommen war, ein Smartphone samt dauerhaftem Vertrag musste her.
Vier Wochen lang standen allabendlich Versuche an, wenigstens die Mailbox gangbar zu machen und schließlich gaben die Nerven den Widerstand auf, ein kurzer Abstecher zum Elektrofachmarkt, der seine Kunden als blöd bezeichnet, zu dem ich aber den Weg kenne, und ein es lag da.
Einen Vertrag kriege selbst ich online organisiert, zwei Tage später lag die neue SIM-Karte nebendaran. Auch die kriege ich ins elektronische Gehäuse, eine Aktivierung geht online und ich war wieder erreichbar. Es hatte halt nur niemand die neue Telefonnummer.
Dafür hat man aber Söhne. Der Große musste per Fernwartung die Frage nach dem W-Lan-Passwort hier im Haus beantworten- erledigte er bravourös, hatte dann aber vom Baum der Erkenntnis gegessen und teilte leider seiner kompletten Kontaktliste mit, dass ich von Stund an WhatsApp benützen können würde und es prasselten die Nachrichten los ... keine Ahnung, wie die Hardware geht, aber die komplette Verwandtschaft möchte chatten, Kontaktdaten zum Abspeichern senden, Mitteilungen, Videos und Sprachnachrichten übermitteln ... ... ...
Der kleine Sohn whatsappte einen Button, der sollte - gedrückt - eine Funktion erfüllen, wenn nach dem Drücken nichts passiert, könne ich nur noch warten, bis das neue Gerät sich in Kürze verabschieden würde ...
Gut, dass ich weniger zu Panik neige, eine Anfrage beim großen Sohn ergab, dass der kleine Sohn seine unwissende Mutter aufs Glatteis führen wollte.
Die beiden hatten sich abgesprochen, der große Sohn konnte sich das Elend nur nicht angucken und hatte Erbarmen ... ... ...
Seit einigen Tagen bin ich Besitzerin eines Smartphones, das inzwischen sogar aushäusig ins mobile Netz einloggen kann, ich bin sozusagen eine Frau von Welt.
Und dann war da auch noch das Nokia-Tastentelefon.
Ein Hinweis, ich könne mir doch eine neue SIM-Karte vom Anbieter schicken lassen, brachte die Gedanken ins Rollen. Prepaid ist zwar nicht gut mit neuer SIM-Karte, falls die Alte verloren geht, aaaber ... die haben auch eine telefonisch vom Festnetz aus erreichbare Hotline.
Und dann ging alles ganz schnell. Ein Anruf, einmal Aufladen auf die Prepaid-Karte, einmal den Anmelder der Karte und sein Geburtstdatum samt Adresse zur Freischaltung der Karte aufgesagt und der nette Mitarbeiter im Call Center gab mir die PUK, die das Telefon zugänglich machte, in den gespeicherten Daten stand sicher verwahrt das Passwort für die Mailbox und nun ist alles wieder gut ... ... ... wenn man davon absieht, dass nun zwei Telefone zu verwalten sind ... ... ...
Freitag, März 03, 2017
Fastnacht und die Auswirkungen
Was sagt das aus, wenn Fastnacht rum ist und man plötzlich 26 Berliner im Haus hat ...
Gefüllte Berliner ...
Gefüllte Berliner ...
Samstag, Februar 25, 2017
voll voll
Wenn ich für mich alleine gefeiert hab, dann ist auch mal ein Song von One Republic drin ... ganz laut
oder der hier
I have to get the drugs in my system OUT of my system!
oder der hier
I have to get the drugs in my system OUT of my system!
Samstag, Februar 04, 2017
Yess!
Heute, nach dem Tanken - die Benzinpreise steigen übrigens wieder - stand ich als Einzige an der Waschstraße an und musste sogar warten, bis ein fleißiges Helferlein mein Fahrzeug bemerkte und hinzu eilte.
In den letzten Wochen stand ich immer mal wieder vor der Zufahrt zur Waschstraße und brach das Vorhaben ab - zu lange Warteschlange.
Aber nicht heute!
Da ist mir auch völlig egal, dass außer mir niemand im Regen in die Waschstraße fährt!
In den letzten Wochen stand ich immer mal wieder vor der Zufahrt zur Waschstraße und brach das Vorhaben ab - zu lange Warteschlange.
Aber nicht heute!
Da ist mir auch völlig egal, dass außer mir niemand im Regen in die Waschstraße fährt!
Freitag, Januar 27, 2017
Beim Essen neulich
"Eine Flasche Prosecco öffnen ist auch eine Art zu Kochen."
stand auf dem Schild im Restaurant.
stand auf dem Schild im Restaurant.
Samstag, Januar 07, 2017
Weihnachten ist rum
Abba natütlich konnte ich die Arbeit nicht nicht machen.
Ein weher Hals, eine fehlende Stimme und ansonsten keine Beschwerden stellen schließlich keinen Grund dar, der beruflichen Tätigkeit fernzubleiben.
Der Projektbeginn ist nun definitiv für Dienstag angesetzt, die Bagger stehen dann vor dem Grundstück und alles, was zu diesem Zeitpunkt fehlt, wird mir auf die Füße fallen ... hab ich Panik .... Neeeiiinnn ... natütlich nicht ... My very own Peak Challenge this year ...
Der Baum kam gestern ab, 6. Januar ist schließlich der letzte Weihnachtstag, er liegt nun ein wenig traurig vor der Tür und wartet auf die Abholung nächstes Wochenende. Die Sternensinger, die mich, einen Obolus erwartend, sehr spät am Morgen - also um 11 Uhr - aus dem Bett geklingelt hatten, anscheinend ist das mit dem krank sein und sich kurierend zuhause bleiben, doch eine körperliche Methode, sich zu erholen, trugen ein Gedicht vor und klebten den Segen an die Haustür. Immer wieder erheiternd, dass die Evangelen - also ich - zwar bei der Ausgabe des Abendmahls nicht gewünscht sind, die milden Gaben der Sektenmitglieder aber alljährlich klaglos eingesammelt und die Kreideschrift an deren Haustür angebracht werden.
Jedenfalls stellte die Anführerin der Sternensinger in Aussicht, nächsten Samstag ab 9:30 Uhr würde wieder gesammelt, die Weihnachtsbäume ein.
Ich bin rechtzeitig informiert - Check
Die werden nicht zu nachtschlafener Zeit vor der Tür stehen - Check
Was für ein Jahresbeginn!
Bube ist seit gestern wieder in München. Montag geht das neue Trimester los ... Viel Erfolg, Sohn!
Ich wünsche Dir, dass Du die Erfahrung, dass Fleiß, Leistung und gute Ergebnisse in direktem Zusammenhang stehen, schon gemacht hast und dass Du Dich danach richten kannst!
Der Hund ist aushäusig, mit so nem Hals war der abendliche Spaziergang nicht möglich.
Vermutlich ist das so nicht richtig. Wenn ich es wirklich gewollt hätte, hätte ich die kurze Runde wohl hingekriegt. Nur das Halsweh in Verbindung mit Schlucken am nächsten Morgen machte so gar keinen Spaß, so dass ich insgesamt verzichtete und die Abholung forderte, der Große verweigerte die Übernahme der Spaziergehpflicht.
Jetzt bin ich doch ein ganz klein wenig gespannt, ob Hund bis morgen wieder eintrudelt oder ob Herrchen sich reingefunden hat.
Ein weher Hals, eine fehlende Stimme und ansonsten keine Beschwerden stellen schließlich keinen Grund dar, der beruflichen Tätigkeit fernzubleiben.
Der Projektbeginn ist nun definitiv für Dienstag angesetzt, die Bagger stehen dann vor dem Grundstück und alles, was zu diesem Zeitpunkt fehlt, wird mir auf die Füße fallen ... hab ich Panik .... Neeeiiinnn ... natütlich nicht ... My very own Peak Challenge this year ...
Der Baum kam gestern ab, 6. Januar ist schließlich der letzte Weihnachtstag, er liegt nun ein wenig traurig vor der Tür und wartet auf die Abholung nächstes Wochenende. Die Sternensinger, die mich, einen Obolus erwartend, sehr spät am Morgen - also um 11 Uhr - aus dem Bett geklingelt hatten, anscheinend ist das mit dem krank sein und sich kurierend zuhause bleiben, doch eine körperliche Methode, sich zu erholen, trugen ein Gedicht vor und klebten den Segen an die Haustür. Immer wieder erheiternd, dass die Evangelen - also ich - zwar bei der Ausgabe des Abendmahls nicht gewünscht sind, die milden Gaben der Sektenmitglieder aber alljährlich klaglos eingesammelt und die Kreideschrift an deren Haustür angebracht werden.
Jedenfalls stellte die Anführerin der Sternensinger in Aussicht, nächsten Samstag ab 9:30 Uhr würde wieder gesammelt, die Weihnachtsbäume ein.
Ich bin rechtzeitig informiert - Check
Die werden nicht zu nachtschlafener Zeit vor der Tür stehen - Check
Was für ein Jahresbeginn!
Bube ist seit gestern wieder in München. Montag geht das neue Trimester los ... Viel Erfolg, Sohn!
Ich wünsche Dir, dass Du die Erfahrung, dass Fleiß, Leistung und gute Ergebnisse in direktem Zusammenhang stehen, schon gemacht hast und dass Du Dich danach richten kannst!
Der Hund ist aushäusig, mit so nem Hals war der abendliche Spaziergang nicht möglich.
Vermutlich ist das so nicht richtig. Wenn ich es wirklich gewollt hätte, hätte ich die kurze Runde wohl hingekriegt. Nur das Halsweh in Verbindung mit Schlucken am nächsten Morgen machte so gar keinen Spaß, so dass ich insgesamt verzichtete und die Abholung forderte, der Große verweigerte die Übernahme der Spaziergehpflicht.
Jetzt bin ich doch ein ganz klein wenig gespannt, ob Hund bis morgen wieder eintrudelt oder ob Herrchen sich reingefunden hat.
Dienstag, Januar 03, 2017
Urlaub und Ex
Heute ist nun der letzte Urlaubstag fast zuende.
Eigentlich überlege ich noch, ob es morgen möglich sein wird, auf Arbeit zu erscheinen, oder ob die fehlende Stimme und ein wenig entwickelter Husten ausreichend Grund bilden können, den Urlaub telefonisch zu verlängern.
Andererseits soll am Montag das vorbereitete Projekt in der Ausführung starten, da hätte ich wirklich gerne vorher nochmal meine 148 Mails gecheckt und überhaupt nachgesehen, was alles angebrannt ist. Hoffentlich kommen die angekündigten -15 Grad C am Wochenende ...
Meiner Söhne Oma ließ heute einen Besuch zu, ihr Geburtstag gestern blieb ihren eigenen Kindern vorbehalten. Als Nicht-Schwiegertochter und Sohnes-Ex kann ich da sowas von tolerant sein und mich vom eigenen Sohn hin kutschieren lassen.
Weihnachten wollte sie gar niemanden sehen, Erkältung, Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Kopf- und Gliederschmerzen hatten sie flach gelegt. Dafür finde ich mich echt noch gut weg gekommen -
Husten, Schnupfen und Kopfschmerzen fallen für mich aus.
Ein bisschen erzählte sie auch von ihrer eigenen Kriegszeit, sie wollte unbedingt meinem Großen zeigen, was sie dem Kleinen im Fragebogen geantwortet hatte - Tiefflieger waren auch über hiesigen Gefilden unterwegs.Offenbar hatte sie die Beantwortung sehr beschäftigt. Lehrer wissen wirklich manchmal nicht, was sie tun! Oder vielleicht doch, Kinder sollten auch solche Erfahrungen erzählt bekommen ... ... ...
Über damalige Fluchten und Stammbäume mit aus ihrer angestammten Landschaft ausgewanderten Verwandtschaft geriet unvermittelt zum Bogen zu zurzeit in Deutschland ankommenden Flüchtlingen, wobei auch hier erneut das Argument kam, dass junge Syrer gefälligst in ihrem eigenen Land zu kämpfen hätten anstatt, dass sie nach Europa flüchten.
Mein Großer, seines Zeichens 22 Jahre alt, saß nebendran und ich konnte mich nicht beherrschen.
Der Hinweis, dass er genau das Alter hat, das für richtig erachtet wird, sich in Syrien totschießen zu lassen, und dass mein Kleiner mit seinen 16 Jahren auch nicht so weit weg davon ist, rutschte schneller raus, als ich den Kopf wieder einschalten konnte.
"Have you no compassion?" (Jeremy Paxman)
Eigentlich überlege ich noch, ob es morgen möglich sein wird, auf Arbeit zu erscheinen, oder ob die fehlende Stimme und ein wenig entwickelter Husten ausreichend Grund bilden können, den Urlaub telefonisch zu verlängern.
Andererseits soll am Montag das vorbereitete Projekt in der Ausführung starten, da hätte ich wirklich gerne vorher nochmal meine 148 Mails gecheckt und überhaupt nachgesehen, was alles angebrannt ist. Hoffentlich kommen die angekündigten -15 Grad C am Wochenende ...
Meiner Söhne Oma ließ heute einen Besuch zu, ihr Geburtstag gestern blieb ihren eigenen Kindern vorbehalten. Als Nicht-Schwiegertochter und Sohnes-Ex kann ich da sowas von tolerant sein und mich vom eigenen Sohn hin kutschieren lassen.
Weihnachten wollte sie gar niemanden sehen, Erkältung, Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Kopf- und Gliederschmerzen hatten sie flach gelegt. Dafür finde ich mich echt noch gut weg gekommen -
Husten, Schnupfen und Kopfschmerzen fallen für mich aus.
Ein bisschen erzählte sie auch von ihrer eigenen Kriegszeit, sie wollte unbedingt meinem Großen zeigen, was sie dem Kleinen im Fragebogen geantwortet hatte - Tiefflieger waren auch über hiesigen Gefilden unterwegs.Offenbar hatte sie die Beantwortung sehr beschäftigt. Lehrer wissen wirklich manchmal nicht, was sie tun! Oder vielleicht doch, Kinder sollten auch solche Erfahrungen erzählt bekommen ... ... ...
Über damalige Fluchten und Stammbäume mit aus ihrer angestammten Landschaft ausgewanderten Verwandtschaft geriet unvermittelt zum Bogen zu zurzeit in Deutschland ankommenden Flüchtlingen, wobei auch hier erneut das Argument kam, dass junge Syrer gefälligst in ihrem eigenen Land zu kämpfen hätten anstatt, dass sie nach Europa flüchten.
Mein Großer, seines Zeichens 22 Jahre alt, saß nebendran und ich konnte mich nicht beherrschen.
Der Hinweis, dass er genau das Alter hat, das für richtig erachtet wird, sich in Syrien totschießen zu lassen, und dass mein Kleiner mit seinen 16 Jahren auch nicht so weit weg davon ist, rutschte schneller raus, als ich den Kopf wieder einschalten konnte.
"Have you no compassion?" (Jeremy Paxman)
Freitag, November 18, 2016
noch eine Erkenntnis
In Wirklichkeit bin ich Cosmogermane ... und würde auch eine Sicherheitsnadel anstecken, wenn ich denn mal raus ginge ...
Montag, Oktober 31, 2016
Es leuchtet dann doch vor der Haustür
Da Halloween vor der Tür steht und die Kinder grad nicht anwesend sind, stand die Frage im Raum, ob ein Kürbis angebracht sein würde.
Andererseits finde ich die Idee von Licht im Dunkel sehr nett und wenn die Sammler das Klingeln davon abhängig machen, ob ein Hinweis vor der Tür zu finden sein würde, dann sollen sie zumindest diese haben. Auch wenn das Drumherum in diesem Jahr ein bisschen mager ausfiel ... ich hab die Box mit den Zutaten auf dem Dachboden nicht gefunden ... dort sieht es jedesmal, wenn die Bodeneinschubtreppe erklommen wurde, anders aus und man findet einfach nix ...
Dienstag, Oktober 04, 2016
Ein Wochenende
in Nürnberg.
Vor einigen Wochen erhielt ich einen Brief, in dem meine beiden Schwestern mitteilten, dass sie es für eine gute Idee hielten, das Wochenende vor dem Tag der Deutschen Einheit gemeinsam incl. Schwager in Nürnberg zu verbringen, Würzburg und Heidelberg seien ausgebucht. Die Hotelreservierung hatten sie gleich beigefügt.
Entweder kennen mich beide Schwestern nicht, oder sie meinten, sie müssten mal was machen, was nicht meinem üblichen Gehabe entspricht, das ging aus dem Schreiben nicht hervor, jedenfalls wurde ich am Samstag in aller Herrgottsfrühe abgeholt, nachdem ich am Abend vorher mit der Freundin noch darüber gescherzt hatte, ob das wohl was für mich sein würde ...
Was kann man zwei Tage lang in Nürnberg machen? War das nicht nach WK II zu 95% kaputt, so dass nichts Altes mehr zu sehen ist? Ist Nürnberg überhaupt eine Ausflugsstadt?
Sagen wir mal so: in 2 Tagen kann man so viel ansehen, dass einem die Füße weh tun ... und es gibt sehr schicke Sachen zu sehen.
Kirchen bis zum Abwinken. Warum wurden auf so kleinem Terrain so viele so große Kirchen gebaut??? Andererseits sind Kirchen tatsächlich ein Hort der Ruhe, wenn man erst einmal hinein gegangen ist. Die Frauenkirche, die Kirche St. Lorenz, die aussieht, als sei sie der gotischen Bauweise in Frankreich entsprungen, St. Sebald wurden mit Sicherheit besichtigt, weitere Kirchen verlieren sich dann in der Masse. Ich muss da nochmal nachfragen.
Interessant ist im Vorbeigehen, wie die Nürnberger mit den Zerstörungen des WK II umgingen.
Anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie man alles vollständig restaurieren könnte, wurden in Nürnberg die Gebäude wieder aufgebaut und das an Schmuck angebracht, was heil aus dem Schutt geborgen werden konnte. Und so kommt es, dass an einer Wand in einer Kirche überhaupt nichts Schmückendes ist, außer einer Figur, die früher mal Teil eines Ensembles gewesen sein muss, das es aber nicht mehr gibt, und die nun tapfer alleine die Fahne hoch hält.
Nicht nur in Kirchen ist das so. Ganze Hausfassaden sind ganz unmittelalterlich glatt und dann ist da mittendrin oder an einer Hausecke eine Figur, die noch ganz leicht andeutet, dass es in Nürnberg mal eine von Heiligen und Abbildungen nur so strotzende Architektur gegeben haben muss.
Andererseits ist nicht von der Hand zu weisen, dass die noch vorhandenen mittelalterlichen Straßenzugsstücke eng und verwinkelt waren, dass die mittelalterlichen Gebäude klein und immer wieder umgebaut aussahen, und dass mit dem Wiederaufbau eine modernere Infrastruktur installiert werden konnte. Solche Straßenzüge können in ganz kleinem Umfang besichtigt werden.
Interesant auch deshalb, weil im Internet u. a. zu lesen ist, dass die erhaltenen historischen Gebäude bis in die 1970er Jahre hinein Abortgruben hatte, die wöchentlich von Kloake-Wagen angefahren wurden.
Meine Eltern hatten in ihrem Haus zuerst auch eine solche Klärgrube, die öffentlich Kanalisation reichte einfach noch nicht bis da hin, wo sie ein Haus bauen wollten, und etwa einmal im Monat kam der Entsorger ... was für ein Gestank!
Merkt man, dass ich nichts von Erhalt von Überholtem halte?
Andererseits waren zwei Tage dann doch fast zu kurz, wenn man davon absieht, dass die Füße anfangen, eine runde Form anzunehmen, um besser abrollen zu können ...
Spielzeugmuseum, Albrecht-Dürer-Haus, Kaiserburg, Hans-Sachs-Brunnen (der Künstler hatte eindeutig was genommen, als er den kreierte!), Altstadtensemble, Unschlitthaus, Henkersteg, Hauptplatz, Nürnberger Parteitagsgelände, Bratwürste ohne Ende, sehr leckere Schäufele im Raubritter und ein von einer im gleichen Restaurant speisenden Reisegruppe bestellter Minnesänger, der uns kurzerhand adoptierte, in der Hoffnung, seine Einkünfte zu steigern, Apple Crumble, ein Dürerhotel, in dem die Betten zwar ungewohnt weich und das Personal fränkisch rustikal sich gaben, zum Übernachten aber eine sehr schön zentral gelegene Herberge mit echt empfehlenswertem Frühstück es ist.
Die Stadtrundfahrt haben wir nicht machen können, der Bus war schon voll, aber dann wären wir vermutlich nicht rein ins Dokumentationszentrum auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände.
Es ist gar nichts aufregend Neues, was es dort zu sehen gibt. Alles ist schon Mal berichtet, geschildert, dokumentiert, und hier in aller Sachlichkeit nüchtern präsentiert.
Trotzdem sollten Schüler heutzutage mal da hin fahren, wenn es mal wieder einen Wandertag zu bestücken gilt. So weit ist Nürnberg wirklich nicht ... ... ... wenn nicht gerade Stau ist und die Anfahrt 4 Stunden dauert statt 2,5.
Das Germanische Nationalmuseum lehnte Schwager schließlich ab, er meinte, germanische Überbleibsel habe er schon genug gesehen, ebenso erging es dem Stadtmuseum zur Nürnberger Geschichte.
Alles ungeplant und in schönster Harmonie mit Schwestern und Schwager ...
Es ist jetzt nicht so, dass ich in Zukunft meine Wochenenden mit Städtereisen verbringen werde ... so weit geht der Enthusiasmus dann doch nicht, aber es war doch ein unerwartet nettes Wochenende.
Besonders, da es mitten in einen 14-tägigen Urlaub eingebettet sich fand. Genug Zeit also, sich vorher darauf einzustellen und nachher einen Ausklang zu finden ... ... ...
Vor einigen Wochen erhielt ich einen Brief, in dem meine beiden Schwestern mitteilten, dass sie es für eine gute Idee hielten, das Wochenende vor dem Tag der Deutschen Einheit gemeinsam incl. Schwager in Nürnberg zu verbringen, Würzburg und Heidelberg seien ausgebucht. Die Hotelreservierung hatten sie gleich beigefügt.
Entweder kennen mich beide Schwestern nicht, oder sie meinten, sie müssten mal was machen, was nicht meinem üblichen Gehabe entspricht, das ging aus dem Schreiben nicht hervor, jedenfalls wurde ich am Samstag in aller Herrgottsfrühe abgeholt, nachdem ich am Abend vorher mit der Freundin noch darüber gescherzt hatte, ob das wohl was für mich sein würde ...
Was kann man zwei Tage lang in Nürnberg machen? War das nicht nach WK II zu 95% kaputt, so dass nichts Altes mehr zu sehen ist? Ist Nürnberg überhaupt eine Ausflugsstadt?
Sagen wir mal so: in 2 Tagen kann man so viel ansehen, dass einem die Füße weh tun ... und es gibt sehr schicke Sachen zu sehen.
Kirchen bis zum Abwinken. Warum wurden auf so kleinem Terrain so viele so große Kirchen gebaut??? Andererseits sind Kirchen tatsächlich ein Hort der Ruhe, wenn man erst einmal hinein gegangen ist. Die Frauenkirche, die Kirche St. Lorenz, die aussieht, als sei sie der gotischen Bauweise in Frankreich entsprungen, St. Sebald wurden mit Sicherheit besichtigt, weitere Kirchen verlieren sich dann in der Masse. Ich muss da nochmal nachfragen.
Interessant ist im Vorbeigehen, wie die Nürnberger mit den Zerstörungen des WK II umgingen.
Anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie man alles vollständig restaurieren könnte, wurden in Nürnberg die Gebäude wieder aufgebaut und das an Schmuck angebracht, was heil aus dem Schutt geborgen werden konnte. Und so kommt es, dass an einer Wand in einer Kirche überhaupt nichts Schmückendes ist, außer einer Figur, die früher mal Teil eines Ensembles gewesen sein muss, das es aber nicht mehr gibt, und die nun tapfer alleine die Fahne hoch hält.
Nicht nur in Kirchen ist das so. Ganze Hausfassaden sind ganz unmittelalterlich glatt und dann ist da mittendrin oder an einer Hausecke eine Figur, die noch ganz leicht andeutet, dass es in Nürnberg mal eine von Heiligen und Abbildungen nur so strotzende Architektur gegeben haben muss.
Andererseits ist nicht von der Hand zu weisen, dass die noch vorhandenen mittelalterlichen Straßenzugsstücke eng und verwinkelt waren, dass die mittelalterlichen Gebäude klein und immer wieder umgebaut aussahen, und dass mit dem Wiederaufbau eine modernere Infrastruktur installiert werden konnte. Solche Straßenzüge können in ganz kleinem Umfang besichtigt werden.
Interesant auch deshalb, weil im Internet u. a. zu lesen ist, dass die erhaltenen historischen Gebäude bis in die 1970er Jahre hinein Abortgruben hatte, die wöchentlich von Kloake-Wagen angefahren wurden.
Meine Eltern hatten in ihrem Haus zuerst auch eine solche Klärgrube, die öffentlich Kanalisation reichte einfach noch nicht bis da hin, wo sie ein Haus bauen wollten, und etwa einmal im Monat kam der Entsorger ... was für ein Gestank!
Merkt man, dass ich nichts von Erhalt von Überholtem halte?
Andererseits waren zwei Tage dann doch fast zu kurz, wenn man davon absieht, dass die Füße anfangen, eine runde Form anzunehmen, um besser abrollen zu können ...
Spielzeugmuseum, Albrecht-Dürer-Haus, Kaiserburg, Hans-Sachs-Brunnen (der Künstler hatte eindeutig was genommen, als er den kreierte!), Altstadtensemble, Unschlitthaus, Henkersteg, Hauptplatz, Nürnberger Parteitagsgelände, Bratwürste ohne Ende, sehr leckere Schäufele im Raubritter und ein von einer im gleichen Restaurant speisenden Reisegruppe bestellter Minnesänger, der uns kurzerhand adoptierte, in der Hoffnung, seine Einkünfte zu steigern, Apple Crumble, ein Dürerhotel, in dem die Betten zwar ungewohnt weich und das Personal fränkisch rustikal sich gaben, zum Übernachten aber eine sehr schön zentral gelegene Herberge mit echt empfehlenswertem Frühstück es ist.
Die Stadtrundfahrt haben wir nicht machen können, der Bus war schon voll, aber dann wären wir vermutlich nicht rein ins Dokumentationszentrum auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände.
Es ist gar nichts aufregend Neues, was es dort zu sehen gibt. Alles ist schon Mal berichtet, geschildert, dokumentiert, und hier in aller Sachlichkeit nüchtern präsentiert.
Trotzdem sollten Schüler heutzutage mal da hin fahren, wenn es mal wieder einen Wandertag zu bestücken gilt. So weit ist Nürnberg wirklich nicht ... ... ... wenn nicht gerade Stau ist und die Anfahrt 4 Stunden dauert statt 2,5.
Das Germanische Nationalmuseum lehnte Schwager schließlich ab, er meinte, germanische Überbleibsel habe er schon genug gesehen, ebenso erging es dem Stadtmuseum zur Nürnberger Geschichte.
Alles ungeplant und in schönster Harmonie mit Schwestern und Schwager ...
Es ist jetzt nicht so, dass ich in Zukunft meine Wochenenden mit Städtereisen verbringen werde ... so weit geht der Enthusiasmus dann doch nicht, aber es war doch ein unerwartet nettes Wochenende.
Besonders, da es mitten in einen 14-tägigen Urlaub eingebettet sich fand. Genug Zeit also, sich vorher darauf einzustellen und nachher einen Ausklang zu finden ... ... ...
Samstag, September 03, 2016
Verwirrung
Wir haben den 3. September und es ist im Laden weit und breit nicht ein Weihnachtutensil zu sehen ... Spekulatius auch nicht ... sollten sich Führungspersonen im Handel tatsächlich daran stören, dass es draußen immer noch 30°C hat?
Donnerstag, August 25, 2016
Bloggeburtstag
10 Jahre ... so lange gibt es diesen Blog schon ... diese"s" Blog?
Wer hätte das gedacht, damals als diese Seite eröffnet wurde. Die Mengen an Einträgen nahmen ab über die Jahre, doch es lebt ... und das ist auch gut so ... ... ...
Zufällig feiere ich heute auch noch einen eigenen Geburtstag ... darf man überhaupt sagen, dass ich runde? Happy Birthday to me!
Wer hätte das gedacht, damals als diese Seite eröffnet wurde. Die Mengen an Einträgen nahmen ab über die Jahre, doch es lebt ... und das ist auch gut so ... ... ...
Zufällig feiere ich heute auch noch einen eigenen Geburtstag ... darf man überhaupt sagen, dass ich runde? Happy Birthday to me!
Samstag, August 20, 2016
Das war noch nix ...
keine Weihnachtssachen weit und breit zu sehen ... noch gar keine ...
Schulanfang, Grillzutaten, Restposten an Sommerklamotten ... Reschpekt!
Warten wir mal das kommende WE ab ... es dreut einfach von überall her ... ich muss Euch sagen: Es wird weihnachten sehr ...
Dafür hab ich gepackt ... maximal 20 Kilo dürfen es werden ... nur die Wäsche muss noch fertig trocken werden ... schwierig ohne Trockner und bei Regen ...
Schulanfang, Grillzutaten, Restposten an Sommerklamotten ... Reschpekt!
Warten wir mal das kommende WE ab ... es dreut einfach von überall her ... ich muss Euch sagen: Es wird weihnachten sehr ...
Dafür hab ich gepackt ... maximal 20 Kilo dürfen es werden ... nur die Wäsche muss noch fertig trocken werden ... schwierig ohne Trockner und bei Regen ...
Samstag, August 06, 2016
was tun mit all der freien Zeit
Kinder werden groß - was im Grunde genommen ja das Ziel dieser ganzen Brutpflege ist.
Sie sollen es besser haben - und besser machen - als ihre Altvorderen, wobei ich mir habe sagen lassen, dass man an den Enkeln ablesen kann, ob man seine Kinder richtig - also wohl im eigenen Sinen - erzogen hat ...
Jetzt müssen die lieben Kleinen, die dann gar nicht mehr so klein sind, nur noch selbst einsehen, dass sie ein gelungenes Projekt ergeben sollten ... und sich im Anschluss an diesen Erwartungen orientieren ... heißt: Kinder, tut, was ich Euch gesagt habe! ...
Ab heute bin ich raus ... der direkte Zugriff ist mir entzogen, es folgen die indirekte Einflussnahme, die subtile Beeinflussung und der unbemerkte Einfluss ... ... ... YESS!!!
Was bringt mich zu dieser Einschätzung!
Der Große ist seit nunmehr 2 Jahren aus der Schule raus, nach einem Jahr Selbstfindung hat er seinen Beruf ausgesucht und ist in der Tat fern der Heimat daran, dass aus ihm was wird. Dabei lässt er nicht außer Acht, dass hier eine funktionsfähige Waschmaschine steht und er ab und zu frische Wäsche braucht, was eine Art Wochenendheimfahrer aus ihm macht, wenn er es nicht gerade vorzieht, in Hermannsburg durch den Matsch zu rennen, in Barcelona eine Stadtrundfahrt samt Stranderkundung einzuschieben, im Tannheimer Tal durch die Berge zu wandern oder ähnliche Fisimatenten zu erleben.
*Was für ein deutscher Satz.
Fisimatenten ist so ein Wort, das meine Nachkommenschaft nicht mehr kennt.
Reisenecessaire übrigens auch nicht.*
Dem Kleinen hat die Reise mit der evangelischen Jugengruppe letztes Jahr in den Sommerferien so gut gefallen, dass er dieses Jahr wieder mitfahren wollte. Es geht nach Griechenland ... der Peleponnes ist aber auch ein schönes Fleckchen Erde!
Und da seine Freundin ebenfalls dabei ist, war er zuletzt im Rahmen seiner eher unspektakulären Art regelrecht überschwänglich begeistert bis zum heutigen Tag der Abreise.
Gut, dass ich ebenfalls eher wenig dazu neige, mir über ungelegte Eier Sorgen zu machen, sonst erlebte ich vermutlich bereits seit mehreren Wochen panische Zustände, da er in Kürze für fast ein Jahr in die USA verreisen soll, die Fernreise nach Griechenland genau den Zeitraum abdeckt, in dem die Abflugzeiten avisiert sind, noch kein OK der Austauschorganisation hinsichtlich einer Familie, die ihn aufnehmen möchte, vorliegt und falls dieses dann kommt, in allerkürzester Zeit eine Rückreise von besagtem Peleponnes - auf dem es meines Wissens keinen brauchbaren Flughafen gibt - nach Deutschland und das Packen für einen längerfristigen Auslandsaufenthalt organisiert werden will ... ... ... wenigstens das Visum ist schon da - zur Beruhigung ... ... ...
Genug der Panik ... wenden wir uns dem eigentlich Hintergrund meines heutigen Eintrags zu:
Ich habe jetzt erst Mal 3 Wochen frei ... abgesehen von den gelegentlichen Unterbrechungen an den Wochenenden, die aber für mich nicht planbar und daher irrelevant sind und dann kann ich für sooo lange Zeit die Füße hoch legen und mich nur mit mir selbst beschäftigen ...
Wenigstens einen Tag lang darf ich diesen Egoismus in vollen Zügen genießen!
Sie sollen es besser haben - und besser machen - als ihre Altvorderen, wobei ich mir habe sagen lassen, dass man an den Enkeln ablesen kann, ob man seine Kinder richtig - also wohl im eigenen Sinen - erzogen hat ...
Jetzt müssen die lieben Kleinen, die dann gar nicht mehr so klein sind, nur noch selbst einsehen, dass sie ein gelungenes Projekt ergeben sollten ... und sich im Anschluss an diesen Erwartungen orientieren ... heißt: Kinder, tut, was ich Euch gesagt habe! ...
Ab heute bin ich raus ... der direkte Zugriff ist mir entzogen, es folgen die indirekte Einflussnahme, die subtile Beeinflussung und der unbemerkte Einfluss ... ... ... YESS!!!
Was bringt mich zu dieser Einschätzung!
Der Große ist seit nunmehr 2 Jahren aus der Schule raus, nach einem Jahr Selbstfindung hat er seinen Beruf ausgesucht und ist in der Tat fern der Heimat daran, dass aus ihm was wird. Dabei lässt er nicht außer Acht, dass hier eine funktionsfähige Waschmaschine steht und er ab und zu frische Wäsche braucht, was eine Art Wochenendheimfahrer aus ihm macht, wenn er es nicht gerade vorzieht, in Hermannsburg durch den Matsch zu rennen, in Barcelona eine Stadtrundfahrt samt Stranderkundung einzuschieben, im Tannheimer Tal durch die Berge zu wandern oder ähnliche Fisimatenten zu erleben.
*Was für ein deutscher Satz.
Fisimatenten ist so ein Wort, das meine Nachkommenschaft nicht mehr kennt.
Reisenecessaire übrigens auch nicht.*
Dem Kleinen hat die Reise mit der evangelischen Jugengruppe letztes Jahr in den Sommerferien so gut gefallen, dass er dieses Jahr wieder mitfahren wollte. Es geht nach Griechenland ... der Peleponnes ist aber auch ein schönes Fleckchen Erde!
Und da seine Freundin ebenfalls dabei ist, war er zuletzt im Rahmen seiner eher unspektakulären Art regelrecht überschwänglich begeistert bis zum heutigen Tag der Abreise.
Gut, dass ich ebenfalls eher wenig dazu neige, mir über ungelegte Eier Sorgen zu machen, sonst erlebte ich vermutlich bereits seit mehreren Wochen panische Zustände, da er in Kürze für fast ein Jahr in die USA verreisen soll, die Fernreise nach Griechenland genau den Zeitraum abdeckt, in dem die Abflugzeiten avisiert sind, noch kein OK der Austauschorganisation hinsichtlich einer Familie, die ihn aufnehmen möchte, vorliegt und falls dieses dann kommt, in allerkürzester Zeit eine Rückreise von besagtem Peleponnes - auf dem es meines Wissens keinen brauchbaren Flughafen gibt - nach Deutschland und das Packen für einen längerfristigen Auslandsaufenthalt organisiert werden will ... ... ... wenigstens das Visum ist schon da - zur Beruhigung ... ... ...
Genug der Panik ... wenden wir uns dem eigentlich Hintergrund meines heutigen Eintrags zu:
Ich habe jetzt erst Mal 3 Wochen frei ... abgesehen von den gelegentlichen Unterbrechungen an den Wochenenden, die aber für mich nicht planbar und daher irrelevant sind und dann kann ich für sooo lange Zeit die Füße hoch legen und mich nur mit mir selbst beschäftigen ...
Wenigstens einen Tag lang darf ich diesen Egoismus in vollen Zügen genießen!
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