Es ist ja nicht so, dass einer der Kollegen allmonatlich am 24. daran erinnert, wieviele Monate noch hin bin Weihnachten sind.
Der guten Vorsätze sind dann auch immer viele, dass diese Erinnerungen ausreichen müssten, pünktlich in die Puschen zu kommen.
Seit Anfang November stehen nun verschiedene Adventskalender hier, auf dass sie rechtzeitig in die Post kommen, zwei habe ich bis heute abzuschicken geschafft, einer kommt ohnehin nicht mehr rechtzeitig an, der ist jetzt mein!
Ich hatte schon lange keinen Adventskalener mehr für mich ... außer dem, der immer daran erinnert, was alles zu tun ist, um eine erfolgreiche Weihnachtszeit zu schaffen ...
Die einläutende Post vom Cousinchen ist da, ihr Gebastel hängt am Wohnzimmerfenster, es kann losgehen!
Der Mann ist ja nun seit geraumer Zeit ausgezogen, die Jungs sind in weiter Ferne und das Tier erwartet keine großen Vorbereitungen - glaub ich - also werde ich morgen den Adventskranz schmücken und einen Familienbesuch abhaken und es ansonsten ruhig angehen ...
Samstag, November 26, 2016
Freitag, November 25, 2016
Auf in die Zukunft
Bei den Nachrichten zurzeit fällt einem ein gewisser Herr Blüm ein, der kurzsichtig und übermütig in die Gazetten diktierte: Die Renten sind sicher!
Wenn es nicht so bitter wäre, könnte man sich glatt vor Lachen nicht mehr einkriegen ...
Wenn es nicht so bitter wäre, könnte man sich glatt vor Lachen nicht mehr einkriegen ...
Freitag, November 18, 2016
noch eine Erkenntnis
In Wirklichkeit bin ich Cosmogermane ... und würde auch eine Sicherheitsnadel anstecken, wenn ich denn mal raus ginge ...
Erkenntnis
Seit dem 21. August ist der Fernseher aus.
Anders gesagt, das Fernsehprogramm wurde nicht mehr eingeschaltet, DVDs und Blue Ray dürfen noch.
Ich könnte jetzt nicht sagen, dass ich was vermisse ... nur, dass die Angst umgeht, dass, wenn die Kiste doch mal wieder ins TV-Prgramm rutschen sollte, die Werbung dann noch schlimmer rüber kommt ...
Anders gesagt, das Fernsehprogramm wurde nicht mehr eingeschaltet, DVDs und Blue Ray dürfen noch.
Ich könnte jetzt nicht sagen, dass ich was vermisse ... nur, dass die Angst umgeht, dass, wenn die Kiste doch mal wieder ins TV-Prgramm rutschen sollte, die Werbung dann noch schlimmer rüber kommt ...
Donnerstag, November 17, 2016
Was kann ich sagen
Der Kleine ist ja nun schon eine Weile aushäusig und geht brav in einem fremden Land zur Schule.
Er soll in "American History" - die Amis legen Wert darauf, eine eigene Geschichte zu haben, im Gegensatz zu den Deutschen, die schlicht "Geschichte" - und das in groben Aus- und Überzügen - lernen und die die amerikanische Geschichte mit der Entdeckung des Kontinents und einer nachfolgenden Europäisierung abtun - seine Altvorderen befragen, wie sie WK II erlebten ...
Häh?
WK II endete nach meinem Wissensstand vor 71 Jahren?!
Mal abgesehen davon, dass mein Kind da hinsichtlich der Großeltern mütterlicherseits echte Defizite hat, da es diese einfach nicht kennenlernen konnte - der väterliche Großvater ist vor kurzem leider verstorben und die väterliche Großmutter ist Jahrgang 1939, die war bei Kriegsende noch nicht mal in der Schule ... wieviel Erinnerung kann man da beisteuern?
Alle Verwandtschaft vor 1937 kann leider nicht mehr befragt werden, so alt sind sie dann einfach nicht geworden. Die Eltern der noch übrigen Verwandtschaft seit 1937 stammte von 1903 bis 1914, die wären heute über 100 Jahre alt ... und dafür sind wir einfach nicht in der richtigen Region ... in Ecuador ... ja, das wäre was anderes, aber nicht hier ...
Die Abwesenheit von Großeltern hat auch Vorteile, man kann z. B. die übrige Verwandtschaft anrufen und so ersatzweise mehr als läppische zwei Großelternpaare zur Verfügung stellen.
Trotzdem. Die Großmütter, Großtantens und -onkels, die von ab 1937 gefragt werden konnten, schrieben auf den Fragebogen oftmals: dafür war ich noch zu klein. Nach der Zeit nach WK II wurde nicht gefragt ... es geht wohl bei der Ausarbeitung um die Auswirkungen von Politik auf das tägliche Leben und nicht ums Überleben an sich ... dabei wären die Hungerjahre ein wichtiges Thema gewesen ...eines, das einen daran erinnern kann, dass ein Krieg nicht mit der Unterzeichnung einer Kapitulation endet!
Aaaber ... ich hatte einen überaus rührigen Urgroßvater, seinerseits Jahrgang 1890, welcher ein Tagebuch pflegte, welches als Abschrift bei der großen Schwester liegt - 1300 Schreibmaschinenseiten, wie sie schrieb. Er soll ein kluger Kopf gewesen sein.
Einige Auszüge hat sie gemailt ... das Lesen an einem Stück ist nicht möglich, das geht nur häppchenweise, weil einem so schlecht wird dabei.
Und jetzt bin ich gespannt, was das Kind aus dem Konvolut an Unterlagen macht. Er hat versprochen, seinen Text zu schicken ...
Er soll in "American History" - die Amis legen Wert darauf, eine eigene Geschichte zu haben, im Gegensatz zu den Deutschen, die schlicht "Geschichte" - und das in groben Aus- und Überzügen - lernen und die die amerikanische Geschichte mit der Entdeckung des Kontinents und einer nachfolgenden Europäisierung abtun - seine Altvorderen befragen, wie sie WK II erlebten ...
Häh?
WK II endete nach meinem Wissensstand vor 71 Jahren?!
Mal abgesehen davon, dass mein Kind da hinsichtlich der Großeltern mütterlicherseits echte Defizite hat, da es diese einfach nicht kennenlernen konnte - der väterliche Großvater ist vor kurzem leider verstorben und die väterliche Großmutter ist Jahrgang 1939, die war bei Kriegsende noch nicht mal in der Schule ... wieviel Erinnerung kann man da beisteuern?
Alle Verwandtschaft vor 1937 kann leider nicht mehr befragt werden, so alt sind sie dann einfach nicht geworden. Die Eltern der noch übrigen Verwandtschaft seit 1937 stammte von 1903 bis 1914, die wären heute über 100 Jahre alt ... und dafür sind wir einfach nicht in der richtigen Region ... in Ecuador ... ja, das wäre was anderes, aber nicht hier ...
Die Abwesenheit von Großeltern hat auch Vorteile, man kann z. B. die übrige Verwandtschaft anrufen und so ersatzweise mehr als läppische zwei Großelternpaare zur Verfügung stellen.
Trotzdem. Die Großmütter, Großtantens und -onkels, die von ab 1937 gefragt werden konnten, schrieben auf den Fragebogen oftmals: dafür war ich noch zu klein. Nach der Zeit nach WK II wurde nicht gefragt ... es geht wohl bei der Ausarbeitung um die Auswirkungen von Politik auf das tägliche Leben und nicht ums Überleben an sich ... dabei wären die Hungerjahre ein wichtiges Thema gewesen ...eines, das einen daran erinnern kann, dass ein Krieg nicht mit der Unterzeichnung einer Kapitulation endet!
Aaaber ... ich hatte einen überaus rührigen Urgroßvater, seinerseits Jahrgang 1890, welcher ein Tagebuch pflegte, welches als Abschrift bei der großen Schwester liegt - 1300 Schreibmaschinenseiten, wie sie schrieb. Er soll ein kluger Kopf gewesen sein.
Einige Auszüge hat sie gemailt ... das Lesen an einem Stück ist nicht möglich, das geht nur häppchenweise, weil einem so schlecht wird dabei.
Und jetzt bin ich gespannt, was das Kind aus dem Konvolut an Unterlagen macht. Er hat versprochen, seinen Text zu schicken ...
Sonntag, November 13, 2016
Gerade eben noch ging die Philosophiererei ...
... darüber, dass die Welt hin und her pendelt.
Ein seit weit ausholender Pendelausschlag war anscheinend Barack Obama als demokratisch gewählter Präsident einer Nation - was auch immer Demokratisches am Wahlsystem da drüben gesehen wird, ich kann das Schweifen einfach nicht lassen.
Und dann kam das Pendel zurück, es verursachte wüstes Heulen und Zähneklappern.
Spannend, dass jetzt darüber diskutiert wird, warum die Demoskopen so falsch vorhergesehen haben. Immerhin stehen bessere Methoden zur Verfügung als der Flug der Vögel.
So wie es aussieht, lagen sie gar nicht so falsch, Frau Clinton bekam tatsächlich mehr Anteile der abgegebenen Stimmen als Herr Trump, nur die praktizierte Art, die ausgezählten Stimmen per berittenem Boten nach Washington zu bringen, verzerrt die Lage geringfügig.
Viel spannender stellt sich die Frage, was Menschen dazu bringt, für jemanden zu stimmen, der bisher nichts als Streit und Zwietracht unter sie gebracht hat und der alles dafür tut, um für sich selbst das Beste herauszuholen, egal, was es kostet. (quote) "I see myself as a person that - like everybody else - is fighting for survival."
Spannend wird sein, wie lange es dauert, bis die ersten Informationen verbreitenden Medien gekapert sind - sofern das nicht schon längst in die Wege geleitet ist; immerhin war Herr Trump in Sachen Fernsehauftritte und Soziale Medien seit lange vor dem Wahlkampf nicht untätig.
Ein seit weit ausholender Pendelausschlag war anscheinend Barack Obama als demokratisch gewählter Präsident einer Nation - was auch immer Demokratisches am Wahlsystem da drüben gesehen wird, ich kann das Schweifen einfach nicht lassen.
Und dann kam das Pendel zurück, es verursachte wüstes Heulen und Zähneklappern.
Spannend, dass jetzt darüber diskutiert wird, warum die Demoskopen so falsch vorhergesehen haben. Immerhin stehen bessere Methoden zur Verfügung als der Flug der Vögel.
So wie es aussieht, lagen sie gar nicht so falsch, Frau Clinton bekam tatsächlich mehr Anteile der abgegebenen Stimmen als Herr Trump, nur die praktizierte Art, die ausgezählten Stimmen per berittenem Boten nach Washington zu bringen, verzerrt die Lage geringfügig.
Viel spannender stellt sich die Frage, was Menschen dazu bringt, für jemanden zu stimmen, der bisher nichts als Streit und Zwietracht unter sie gebracht hat und der alles dafür tut, um für sich selbst das Beste herauszuholen, egal, was es kostet. (quote) "I see myself as a person that - like everybody else - is fighting for survival."
Spannend wird sein, wie lange es dauert, bis die ersten Informationen verbreitenden Medien gekapert sind - sofern das nicht schon längst in die Wege geleitet ist; immerhin war Herr Trump in Sachen Fernsehauftritte und Soziale Medien seit lange vor dem Wahlkampf nicht untätig.
Samstag, November 12, 2016
Liebe Mädels in den USA
Eine von Euch wird eines Tages Präsidentin von God's own country werden. Sicher.
Hoffentlich bist Du schon mitten drin in der Planung dieser Zukunft. In der Vorbereitung zur Umsetzung..
Das wäre schön. Wenn nicht, dann werde ich hoffentlich noch erleben, dass Du Präsidentin wirst, Du bist also mindestens in einer Ausbildung, oder vielleicht arbeitest Du schon.
Aber selbst, wenn Du jetzt die ersten Schritte auf dieser Welt gemacht hast, es wird so kommen.
Vielleicht bekommen es die Frauen in den USA irgendwann hin, solidarisch miteinander um und nicht nur aufeinander los zu gehen, wenn eine andere Meinung nicht der eigenen entspricht.
Gerüchteweise gehen Storys durchs Netz, dass es gut sein müsse, wenn ein gewisser Donald Trump jetzt sicher sein könne, Euer nächster Präsident zu werden, andernfalls würden nach dieser Wahl nicht friedliche Demonstrationen ablaufen, sondern es würden marodierende Horden mit gezogenen Waffen gegen den Wahlausgang protestieren.
Wer hat Eure Söhne erzogen, dass solche Szenarien denkbar erscheinen?
Auch dieser nächste Präsident wurde demokratisch gewählt. Andere Anzeichen wurden nirgendwo gesehen. Also legt Euch ins Zeug! Lernt! Spinnt Fäden, baut Netzwerke auf!
Erzieht Eure Söhne - und Töchter - dazu, dass Sie damit umgehen können, dass eine Frau etwas zu sagen hat.
Dass sie es als normal ansehen, wenn eine Frau auf die Frage, was sie einmal sein möchte, angibt: "Präsidentin!" und nicht "hübsch und verheiratet".
Eines Tages wird eine von Euch Präsidentin sein. Ganz sicher.
Hoffentlich bist Du schon mitten drin in der Planung dieser Zukunft. In der Vorbereitung zur Umsetzung..
Das wäre schön. Wenn nicht, dann werde ich hoffentlich noch erleben, dass Du Präsidentin wirst, Du bist also mindestens in einer Ausbildung, oder vielleicht arbeitest Du schon.
Aber selbst, wenn Du jetzt die ersten Schritte auf dieser Welt gemacht hast, es wird so kommen.
Vielleicht bekommen es die Frauen in den USA irgendwann hin, solidarisch miteinander um und nicht nur aufeinander los zu gehen, wenn eine andere Meinung nicht der eigenen entspricht.
Gerüchteweise gehen Storys durchs Netz, dass es gut sein müsse, wenn ein gewisser Donald Trump jetzt sicher sein könne, Euer nächster Präsident zu werden, andernfalls würden nach dieser Wahl nicht friedliche Demonstrationen ablaufen, sondern es würden marodierende Horden mit gezogenen Waffen gegen den Wahlausgang protestieren.
Wer hat Eure Söhne erzogen, dass solche Szenarien denkbar erscheinen?
Auch dieser nächste Präsident wurde demokratisch gewählt. Andere Anzeichen wurden nirgendwo gesehen. Also legt Euch ins Zeug! Lernt! Spinnt Fäden, baut Netzwerke auf!
Erzieht Eure Söhne - und Töchter - dazu, dass Sie damit umgehen können, dass eine Frau etwas zu sagen hat.
Dass sie es als normal ansehen, wenn eine Frau auf die Frage, was sie einmal sein möchte, angibt: "Präsidentin!" und nicht "hübsch und verheiratet".
Eines Tages wird eine von Euch Präsidentin sein. Ganz sicher.
Freitag, November 11, 2016
So ist das.
Beerdigungen sind traurig.
Nun ist also der letzte Opa meiner Jungs seit genau 14 Tagen gestorben und heute unter den Bäumen im Waldfriedhof beerdigt worden.
Lass es dir gut gehen, da, wo Du jetzt bist. Dass Du endlich wieder Luft hast!
Nun ist also der letzte Opa meiner Jungs seit genau 14 Tagen gestorben und heute unter den Bäumen im Waldfriedhof beerdigt worden.
Lass es dir gut gehen, da, wo Du jetzt bist. Dass Du endlich wieder Luft hast!
Mittwoch, November 09, 2016
They can't.
No, they can't!
Gee! The Can't!
HELL! THEY CAN'T!
...
...
...
Yes, they can ... ... ...
No, they can't!
Gee! The Can't!
HELL! THEY CAN'T!
...
...
...
Yes, they can ... ... ...
Labels:
Ansichten,
aus aller Welt,
Blankes Entsetzen
Samstag, November 05, 2016
Hm
Im US-Fernsehen fragt eine Interviewerin eine gottgläubige Trump-Unterstützerin
The question is: Is it OK that a man who wants to be the president of the free world is bragging ... ... ... *the rest eluded me*
WHAT?
The president of the FREE WORLD? Hab ich was verpasst?
The question is: Is it OK that a man who wants to be the president of the free world is bragging ... ... ... *the rest eluded me*
WHAT?
The president of the FREE WORLD? Hab ich was verpasst?
Freitag, November 04, 2016
in Gedanken
Grenzen schließen. Fremdes weg schieben. Zurück zum Nationalismus, am besten zur Kleinstaaterei.
Wie gesagt, ich bin ja ein Fan kruder Theorien, doch je mehr ich die Nachrichten so sehe, umso weniger scheint diese Theorie absurd.
Die Welt bewegt sich in Pendelausschlägen, sie atmet ein und atmet aus.
Nach weltumspannenden Handelstätigkeiten folgen nationalistische Bewegungen folgen Globalisierungen folgen strikt konservative Weltanschauungen und immer gilt die Maxime: früher war alles besser ... selbst, wenn es nur bekannter ist.
Nach einem ganz tiefen, fertig eingeholten Atemzug - so wie jetzt gerade - wird anschließend ausgeatmet.
Und dann fegt ein Sturm über Europa.
Wie gesagt, ich bin ja ein Fan kruder Theorien, doch je mehr ich die Nachrichten so sehe, umso weniger scheint diese Theorie absurd.
Die Welt bewegt sich in Pendelausschlägen, sie atmet ein und atmet aus.
Nach weltumspannenden Handelstätigkeiten folgen nationalistische Bewegungen folgen Globalisierungen folgen strikt konservative Weltanschauungen und immer gilt die Maxime: früher war alles besser ... selbst, wenn es nur bekannter ist.
Nach einem ganz tiefen, fertig eingeholten Atemzug - so wie jetzt gerade - wird anschließend ausgeatmet.
Und dann fegt ein Sturm über Europa.
Montag, Oktober 31, 2016
Es leuchtet dann doch vor der Haustür
Da Halloween vor der Tür steht und die Kinder grad nicht anwesend sind, stand die Frage im Raum, ob ein Kürbis angebracht sein würde.
Andererseits finde ich die Idee von Licht im Dunkel sehr nett und wenn die Sammler das Klingeln davon abhängig machen, ob ein Hinweis vor der Tür zu finden sein würde, dann sollen sie zumindest diese haben. Auch wenn das Drumherum in diesem Jahr ein bisschen mager ausfiel ... ich hab die Box mit den Zutaten auf dem Dachboden nicht gefunden ... dort sieht es jedesmal, wenn die Bodeneinschubtreppe erklommen wurde, anders aus und man findet einfach nix ...
Sonntag, Oktober 30, 2016
Strange - oder Nicht alles ergibt Sinn. Nicht alles muss Sinn ergeben.
Gestern - Kino - aus Versehen - mehr oder weniger
Der Große ist zu Besuch - es ist schon seltsam, wenn das Kind "zu Besuch" kommt ... immerhin hat der 20 Jahre lang seine Füße unter meinen Tisch gestreckt - und so nebenbei sprachen wir auch über Kinobesuche und über Filme, die dringend angesehen zu werden wünschten ... am Donnerstag startete doch Dr. Strange ... mit solchen Bildern musste der von der großen Leinwand ins Auge fallen! Definitiv!
Dank Internet ließ sich rasend schnell herausfinden, dass die Nachmittagsvorstellung noch frei Plätze bot - an sich schon strange, bei einem Marvel Film an einem Samstag ... aber es war ja Nachmittag - jedenfalls schlugen wir fast pünktlich an der Kasse auf, die bestellten Tickets dann auch käuflich zu erwerben. Popcorn, Getränk, 3D-Brille und es konnte los gehen ...
Ich würde sagen ... ich schreib mal lieber in den Kommentaren weiter, spoilern ist bei diesem Film nicht nett ... gar nicht nett ...
Der Große ist zu Besuch - es ist schon seltsam, wenn das Kind "zu Besuch" kommt ... immerhin hat der 20 Jahre lang seine Füße unter meinen Tisch gestreckt - und so nebenbei sprachen wir auch über Kinobesuche und über Filme, die dringend angesehen zu werden wünschten ... am Donnerstag startete doch Dr. Strange ... mit solchen Bildern musste der von der großen Leinwand ins Auge fallen! Definitiv!
Dank Internet ließ sich rasend schnell herausfinden, dass die Nachmittagsvorstellung noch frei Plätze bot - an sich schon strange, bei einem Marvel Film an einem Samstag ... aber es war ja Nachmittag - jedenfalls schlugen wir fast pünktlich an der Kasse auf, die bestellten Tickets dann auch käuflich zu erwerben. Popcorn, Getränk, 3D-Brille und es konnte los gehen ...
Ich würde sagen ... ich schreib mal lieber in den Kommentaren weiter, spoilern ist bei diesem Film nicht nett ... gar nicht nett ...
Sonntag, Oktober 23, 2016
Westworld in Serie
Hm ...
Odin sagt an einer Stelle: "They (the guests) cannot indulge in that (power) in the outside world so they come here (to Westworld)" ... oder jedenfalls so ähnlich ... und das mit echtem Theater-Pathos, so, wie er es ganz viel früher mal gelernt und seither verfeinert und intensiviert hat.
Bis jetzt hab ich jedenfalls noch keine Figur entdeckt, mit der ich gerne mit "erleben" möchte, wenn ich schon in der richtigen Welt nicht genug zu sagen habe und ersatzweise nach Westworld entfliehe ... und da das nunmal nicht in persona möglich ist - ganz kühn in den Raum geworfen: noch nicht - muss eine Ersatzfigur her, deretwegen der Vorhang jede Woche geöffnet werden muss ...
So ganz erschließt sich mir diese Serie nicht ... das liegt vermutlich an meinem einfachen Strickmuster ... aber ... da Outlander nicht weniger als zwei Staffeln gebraucht hat, um sehenswert zu werden, besteht vielleicht noch Hoffnung ...
Andererseits war bei Game of Thrones nach der dritten Staffel Schluss mit sehen. Die Figuren dort wurden in solcher Geschwindigkeit raus geköpft, vergiftet, erstochen, erdrosselt, erschossen, zu Tode gestürzt, verbrannt, verstümmelt, vertrieben, erdolcht, vergoldet, vergewaltigt, und was es noch an menschlichen Abgründen gibt, dass es am Ende wirklich keine Pracht mehr war.
Odin sagt an einer Stelle: "They (the guests) cannot indulge in that (power) in the outside world so they come here (to Westworld)" ... oder jedenfalls so ähnlich ... und das mit echtem Theater-Pathos, so, wie er es ganz viel früher mal gelernt und seither verfeinert und intensiviert hat.
Bis jetzt hab ich jedenfalls noch keine Figur entdeckt, mit der ich gerne mit "erleben" möchte, wenn ich schon in der richtigen Welt nicht genug zu sagen habe und ersatzweise nach Westworld entfliehe ... und da das nunmal nicht in persona möglich ist - ganz kühn in den Raum geworfen: noch nicht - muss eine Ersatzfigur her, deretwegen der Vorhang jede Woche geöffnet werden muss ...
So ganz erschließt sich mir diese Serie nicht ... das liegt vermutlich an meinem einfachen Strickmuster ... aber ... da Outlander nicht weniger als zwei Staffeln gebraucht hat, um sehenswert zu werden, besteht vielleicht noch Hoffnung ...
Andererseits war bei Game of Thrones nach der dritten Staffel Schluss mit sehen. Die Figuren dort wurden in solcher Geschwindigkeit raus geköpft, vergiftet, erstochen, erdrosselt, erschossen, zu Tode gestürzt, verbrannt, verstümmelt, vertrieben, erdolcht, vergoldet, vergewaltigt, und was es noch an menschlichen Abgründen gibt, dass es am Ende wirklich keine Pracht mehr war.
Samstag, Oktober 15, 2016
Hm
Jungs, die die Hose so weit rutschen lassen, dass sie von Körperstellen gehalten werden, die üblicherweise der Reproduktion dienen, aus irgendwelchen Gründen aber diese tragende Funktion übernehmen müssen, sind nun seit einigen Jahren sichtbarer Bestandteil in deutschen Straßenszenen.
Nun ist es aber so, dass sie wirklich schon seit einigen Jahren immer wieder nachwachsen und dann gibt es noch die, die aus dieser Phase nicht raus wachsen ...
Und wenn ich mich auch so weit an diese Erscheinungsform gewöhnt haben mag, dass das Kopfwackeln nach relativ kurzer Zeit von alleine wieder weg geht, so fällt ein junger Mann Anfang 30, der diesem seltsamen Kleidungsstil anhängt, auffallend ins Auge.
Nun ist es aber so, dass sie wirklich schon seit einigen Jahren immer wieder nachwachsen und dann gibt es noch die, die aus dieser Phase nicht raus wachsen ...
Und wenn ich mich auch so weit an diese Erscheinungsform gewöhnt haben mag, dass das Kopfwackeln nach relativ kurzer Zeit von alleine wieder weg geht, so fällt ein junger Mann Anfang 30, der diesem seltsamen Kleidungsstil anhängt, auffallend ins Auge.
Ein Preis
Die Musikwelt überschlägt sich, Bob Dylan hat vorgestern den Nobelpreis für Literatur zuerkannt bekommen.
Mal abgesehen davon, dass mir nicht mal bewusst war, dass der Mann noch lebt - und für seichte Verbraucher unsichtbar wohl überaus produktiv sein Wesen treibt, brodelt es anscheinend auch in der Literaturwelt.
Z. B. mit dieser Glosse
Diese Diskussion erinnert mich ungemein an die Auseinandersetzung, ob E-Musik wertvoller ist als U-Musik oder ob "Comic" Kunst ist.
Unabhängig vom Werk des Geehrten - mir überhaupt nicht geläufig - wundere ich mich, wie der Verfasser dieser Glosse ein derart antiquiertes Denken zu Papier bringt, dass "nur lyrics" keine ernstzunehmende Ausdrucksform in der Verwendung von Sprache seien.
Sehr schön allerdings, wie er als Ende seiner Glosse den Untergang der Welt beschwört, den Untergang der Literatur, weil diese neue Pfade trampelt und ihn offensichtlich aus seiner heilen Wohnwelt hinaus in den Dschungel expediert.
Schöner hat noch niemand einen knackigen Tritt in den Allerwertesten der Verfechter von Althergebrachtem beschrieben.
Mal abgesehen davon, dass mir nicht mal bewusst war, dass der Mann noch lebt - und für seichte Verbraucher unsichtbar wohl überaus produktiv sein Wesen treibt, brodelt es anscheinend auch in der Literaturwelt.
Z. B. mit dieser Glosse
Diese Diskussion erinnert mich ungemein an die Auseinandersetzung, ob E-Musik wertvoller ist als U-Musik oder ob "Comic" Kunst ist.
Unabhängig vom Werk des Geehrten - mir überhaupt nicht geläufig - wundere ich mich, wie der Verfasser dieser Glosse ein derart antiquiertes Denken zu Papier bringt, dass "nur lyrics" keine ernstzunehmende Ausdrucksform in der Verwendung von Sprache seien.
Sehr schön allerdings, wie er als Ende seiner Glosse den Untergang der Welt beschwört, den Untergang der Literatur, weil diese neue Pfade trampelt und ihn offensichtlich aus seiner heilen Wohnwelt hinaus in den Dschungel expediert.
Schöner hat noch niemand einen knackigen Tritt in den Allerwertesten der Verfechter von Althergebrachtem beschrieben.
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Ansichten,
aus aller Welt,
Zwischendurch
Mittwoch, Oktober 12, 2016
Sonntag, Oktober 09, 2016
gestern im Laden
Eine Mutter sagt zu ihrem etwa 3-jährigen Sohn: "Wenn Du jetzt nicht lieb bist, gehst Du heute Abend duschen! Mit Haare waschen!" woraufhin er in Tränen ausbricht und verspricht, lieb zu sein.
This is wrong on so many levels!
This is wrong on so many levels!
Samstag, Oktober 08, 2016
Dienstag, Oktober 04, 2016
Ein Wochenende
in Nürnberg.
Vor einigen Wochen erhielt ich einen Brief, in dem meine beiden Schwestern mitteilten, dass sie es für eine gute Idee hielten, das Wochenende vor dem Tag der Deutschen Einheit gemeinsam incl. Schwager in Nürnberg zu verbringen, Würzburg und Heidelberg seien ausgebucht. Die Hotelreservierung hatten sie gleich beigefügt.
Entweder kennen mich beide Schwestern nicht, oder sie meinten, sie müssten mal was machen, was nicht meinem üblichen Gehabe entspricht, das ging aus dem Schreiben nicht hervor, jedenfalls wurde ich am Samstag in aller Herrgottsfrühe abgeholt, nachdem ich am Abend vorher mit der Freundin noch darüber gescherzt hatte, ob das wohl was für mich sein würde ...
Was kann man zwei Tage lang in Nürnberg machen? War das nicht nach WK II zu 95% kaputt, so dass nichts Altes mehr zu sehen ist? Ist Nürnberg überhaupt eine Ausflugsstadt?
Sagen wir mal so: in 2 Tagen kann man so viel ansehen, dass einem die Füße weh tun ... und es gibt sehr schicke Sachen zu sehen.
Kirchen bis zum Abwinken. Warum wurden auf so kleinem Terrain so viele so große Kirchen gebaut??? Andererseits sind Kirchen tatsächlich ein Hort der Ruhe, wenn man erst einmal hinein gegangen ist. Die Frauenkirche, die Kirche St. Lorenz, die aussieht, als sei sie der gotischen Bauweise in Frankreich entsprungen, St. Sebald wurden mit Sicherheit besichtigt, weitere Kirchen verlieren sich dann in der Masse. Ich muss da nochmal nachfragen.
Interessant ist im Vorbeigehen, wie die Nürnberger mit den Zerstörungen des WK II umgingen.
Anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie man alles vollständig restaurieren könnte, wurden in Nürnberg die Gebäude wieder aufgebaut und das an Schmuck angebracht, was heil aus dem Schutt geborgen werden konnte. Und so kommt es, dass an einer Wand in einer Kirche überhaupt nichts Schmückendes ist, außer einer Figur, die früher mal Teil eines Ensembles gewesen sein muss, das es aber nicht mehr gibt, und die nun tapfer alleine die Fahne hoch hält.
Nicht nur in Kirchen ist das so. Ganze Hausfassaden sind ganz unmittelalterlich glatt und dann ist da mittendrin oder an einer Hausecke eine Figur, die noch ganz leicht andeutet, dass es in Nürnberg mal eine von Heiligen und Abbildungen nur so strotzende Architektur gegeben haben muss.
Andererseits ist nicht von der Hand zu weisen, dass die noch vorhandenen mittelalterlichen Straßenzugsstücke eng und verwinkelt waren, dass die mittelalterlichen Gebäude klein und immer wieder umgebaut aussahen, und dass mit dem Wiederaufbau eine modernere Infrastruktur installiert werden konnte. Solche Straßenzüge können in ganz kleinem Umfang besichtigt werden.
Interesant auch deshalb, weil im Internet u. a. zu lesen ist, dass die erhaltenen historischen Gebäude bis in die 1970er Jahre hinein Abortgruben hatte, die wöchentlich von Kloake-Wagen angefahren wurden.
Meine Eltern hatten in ihrem Haus zuerst auch eine solche Klärgrube, die öffentlich Kanalisation reichte einfach noch nicht bis da hin, wo sie ein Haus bauen wollten, und etwa einmal im Monat kam der Entsorger ... was für ein Gestank!
Merkt man, dass ich nichts von Erhalt von Überholtem halte?
Andererseits waren zwei Tage dann doch fast zu kurz, wenn man davon absieht, dass die Füße anfangen, eine runde Form anzunehmen, um besser abrollen zu können ...
Spielzeugmuseum, Albrecht-Dürer-Haus, Kaiserburg, Hans-Sachs-Brunnen (der Künstler hatte eindeutig was genommen, als er den kreierte!), Altstadtensemble, Unschlitthaus, Henkersteg, Hauptplatz, Nürnberger Parteitagsgelände, Bratwürste ohne Ende, sehr leckere Schäufele im Raubritter und ein von einer im gleichen Restaurant speisenden Reisegruppe bestellter Minnesänger, der uns kurzerhand adoptierte, in der Hoffnung, seine Einkünfte zu steigern, Apple Crumble, ein Dürerhotel, in dem die Betten zwar ungewohnt weich und das Personal fränkisch rustikal sich gaben, zum Übernachten aber eine sehr schön zentral gelegene Herberge mit echt empfehlenswertem Frühstück es ist.
Die Stadtrundfahrt haben wir nicht machen können, der Bus war schon voll, aber dann wären wir vermutlich nicht rein ins Dokumentationszentrum auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände.
Es ist gar nichts aufregend Neues, was es dort zu sehen gibt. Alles ist schon Mal berichtet, geschildert, dokumentiert, und hier in aller Sachlichkeit nüchtern präsentiert.
Trotzdem sollten Schüler heutzutage mal da hin fahren, wenn es mal wieder einen Wandertag zu bestücken gilt. So weit ist Nürnberg wirklich nicht ... ... ... wenn nicht gerade Stau ist und die Anfahrt 4 Stunden dauert statt 2,5.
Das Germanische Nationalmuseum lehnte Schwager schließlich ab, er meinte, germanische Überbleibsel habe er schon genug gesehen, ebenso erging es dem Stadtmuseum zur Nürnberger Geschichte.
Alles ungeplant und in schönster Harmonie mit Schwestern und Schwager ...
Es ist jetzt nicht so, dass ich in Zukunft meine Wochenenden mit Städtereisen verbringen werde ... so weit geht der Enthusiasmus dann doch nicht, aber es war doch ein unerwartet nettes Wochenende.
Besonders, da es mitten in einen 14-tägigen Urlaub eingebettet sich fand. Genug Zeit also, sich vorher darauf einzustellen und nachher einen Ausklang zu finden ... ... ...
Vor einigen Wochen erhielt ich einen Brief, in dem meine beiden Schwestern mitteilten, dass sie es für eine gute Idee hielten, das Wochenende vor dem Tag der Deutschen Einheit gemeinsam incl. Schwager in Nürnberg zu verbringen, Würzburg und Heidelberg seien ausgebucht. Die Hotelreservierung hatten sie gleich beigefügt.
Entweder kennen mich beide Schwestern nicht, oder sie meinten, sie müssten mal was machen, was nicht meinem üblichen Gehabe entspricht, das ging aus dem Schreiben nicht hervor, jedenfalls wurde ich am Samstag in aller Herrgottsfrühe abgeholt, nachdem ich am Abend vorher mit der Freundin noch darüber gescherzt hatte, ob das wohl was für mich sein würde ...
Was kann man zwei Tage lang in Nürnberg machen? War das nicht nach WK II zu 95% kaputt, so dass nichts Altes mehr zu sehen ist? Ist Nürnberg überhaupt eine Ausflugsstadt?
Sagen wir mal so: in 2 Tagen kann man so viel ansehen, dass einem die Füße weh tun ... und es gibt sehr schicke Sachen zu sehen.
Kirchen bis zum Abwinken. Warum wurden auf so kleinem Terrain so viele so große Kirchen gebaut??? Andererseits sind Kirchen tatsächlich ein Hort der Ruhe, wenn man erst einmal hinein gegangen ist. Die Frauenkirche, die Kirche St. Lorenz, die aussieht, als sei sie der gotischen Bauweise in Frankreich entsprungen, St. Sebald wurden mit Sicherheit besichtigt, weitere Kirchen verlieren sich dann in der Masse. Ich muss da nochmal nachfragen.
Interessant ist im Vorbeigehen, wie die Nürnberger mit den Zerstörungen des WK II umgingen.
Anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie man alles vollständig restaurieren könnte, wurden in Nürnberg die Gebäude wieder aufgebaut und das an Schmuck angebracht, was heil aus dem Schutt geborgen werden konnte. Und so kommt es, dass an einer Wand in einer Kirche überhaupt nichts Schmückendes ist, außer einer Figur, die früher mal Teil eines Ensembles gewesen sein muss, das es aber nicht mehr gibt, und die nun tapfer alleine die Fahne hoch hält.
Nicht nur in Kirchen ist das so. Ganze Hausfassaden sind ganz unmittelalterlich glatt und dann ist da mittendrin oder an einer Hausecke eine Figur, die noch ganz leicht andeutet, dass es in Nürnberg mal eine von Heiligen und Abbildungen nur so strotzende Architektur gegeben haben muss.
Andererseits ist nicht von der Hand zu weisen, dass die noch vorhandenen mittelalterlichen Straßenzugsstücke eng und verwinkelt waren, dass die mittelalterlichen Gebäude klein und immer wieder umgebaut aussahen, und dass mit dem Wiederaufbau eine modernere Infrastruktur installiert werden konnte. Solche Straßenzüge können in ganz kleinem Umfang besichtigt werden.
Interesant auch deshalb, weil im Internet u. a. zu lesen ist, dass die erhaltenen historischen Gebäude bis in die 1970er Jahre hinein Abortgruben hatte, die wöchentlich von Kloake-Wagen angefahren wurden.
Meine Eltern hatten in ihrem Haus zuerst auch eine solche Klärgrube, die öffentlich Kanalisation reichte einfach noch nicht bis da hin, wo sie ein Haus bauen wollten, und etwa einmal im Monat kam der Entsorger ... was für ein Gestank!
Merkt man, dass ich nichts von Erhalt von Überholtem halte?
Andererseits waren zwei Tage dann doch fast zu kurz, wenn man davon absieht, dass die Füße anfangen, eine runde Form anzunehmen, um besser abrollen zu können ...
Spielzeugmuseum, Albrecht-Dürer-Haus, Kaiserburg, Hans-Sachs-Brunnen (der Künstler hatte eindeutig was genommen, als er den kreierte!), Altstadtensemble, Unschlitthaus, Henkersteg, Hauptplatz, Nürnberger Parteitagsgelände, Bratwürste ohne Ende, sehr leckere Schäufele im Raubritter und ein von einer im gleichen Restaurant speisenden Reisegruppe bestellter Minnesänger, der uns kurzerhand adoptierte, in der Hoffnung, seine Einkünfte zu steigern, Apple Crumble, ein Dürerhotel, in dem die Betten zwar ungewohnt weich und das Personal fränkisch rustikal sich gaben, zum Übernachten aber eine sehr schön zentral gelegene Herberge mit echt empfehlenswertem Frühstück es ist.
Die Stadtrundfahrt haben wir nicht machen können, der Bus war schon voll, aber dann wären wir vermutlich nicht rein ins Dokumentationszentrum auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände.
Es ist gar nichts aufregend Neues, was es dort zu sehen gibt. Alles ist schon Mal berichtet, geschildert, dokumentiert, und hier in aller Sachlichkeit nüchtern präsentiert.
Trotzdem sollten Schüler heutzutage mal da hin fahren, wenn es mal wieder einen Wandertag zu bestücken gilt. So weit ist Nürnberg wirklich nicht ... ... ... wenn nicht gerade Stau ist und die Anfahrt 4 Stunden dauert statt 2,5.
Das Germanische Nationalmuseum lehnte Schwager schließlich ab, er meinte, germanische Überbleibsel habe er schon genug gesehen, ebenso erging es dem Stadtmuseum zur Nürnberger Geschichte.
Alles ungeplant und in schönster Harmonie mit Schwestern und Schwager ...
Es ist jetzt nicht so, dass ich in Zukunft meine Wochenenden mit Städtereisen verbringen werde ... so weit geht der Enthusiasmus dann doch nicht, aber es war doch ein unerwartet nettes Wochenende.
Besonders, da es mitten in einen 14-tägigen Urlaub eingebettet sich fand. Genug Zeit also, sich vorher darauf einzustellen und nachher einen Ausklang zu finden ... ... ...
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