Samstag, Januar 17, 2015

uaaahhh

Schnupfentierchen sind eine gänzlich gruselige und komplett überflüssige Erfindung der Evolution.

An einem Tag geht es noch, am nächsten krächzt man sich einen zurecht und dann liegt man flach im Bett und wünscht sich, dass der Tag um geht ... ich sollte mehr Aspirin im Vorrat haben, dann täte wenigstens nichts weh ...

Beim Räumen in der Küche fand ich 400 g gemahlene und 400 g ganze Haselnüsse, die für die Makronen zu Weihnachten hätten verwendet werden können ... demnächst werde ich eine Checkliste besitzen, auf der geschrieben steht, was im Haus vorhanden ist ... das Gedächtnis lässt offenbar nach ...

Samstag, Januar 10, 2015

Mama-Adventskalender das Letzte

Baum wääääck!

Heute Morgen stiebte ich aus dem Bett und hoffte, das Abholen des entschmückten Weihnachtsbaumes nicht verpasst zu haben, waren doch in die Helfer des Förderkreises Kindergarten in den letzten Jahren immer schon zu höchst unchristlicher Zeit ab um 7 Uhr da gewesen und bei uns zuerst, bei uns fängt schließlich das Dorf an. Halt leider nur, wenn es um Abholtermine geht, wenn es darum geht, was zu bringen, sind wir das Ende des Dorfes.
Es war wie immer spannend.

Heuer scheinen die aber viel besser organisiert! Es gab vor vielen Tagen schon Zettel im Briefkasten, auf denen der Abholtag mitgeteilt wurde und sie kamen erst nach um 9 Uhr!

Vor lauter Freude verdoppelte ich mal meine Spende an den Förderverein zur Förderung der Aktivitäten im Kindergarten ...

Alles andere ist auch abgebaut, verstaut, verschenkt, abgegeben ... es hat geflutscht, dass es eine wahre Freude ist!

Wenden wir uns also wieder dem alltäglichen Wahnsinn zu, der ab Montag nach dem Urlaub wieder richtig los gehen wird...

Donnerstag, Januar 08, 2015

Heute Morgen

Auf der Titelseite jeder Zeitung dieser Welt, die etwas auf freie Meinungsäußerung gibt, hätte heute eine Karikatur prangen müssen!



Mittwoch, Januar 07, 2015

der Baum ist ab

geschmückt, der Karton schon wieder auf dem Dachboden.

Läuft!

Mittwoch, Dezember 31, 2014

Rutscht gut!

Es ist das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, ist also nix mit 20 Grad unter Null, wie schon erlebt.

Die Kinderlein haben sich vorgenommen, das Neue Jahr nicht mehr mit den Eltern zu begrüßen ... ... ... es wird also nicht so spät werden ...

Dienstag, Dezember 30, 2014

wenn einem was auffällt

Bei der Weihnachtsfeier wies mich einer der Kollegen darauf hin, dass ich doch nicht immer von meinem Kind sprechen möge ... das Kind sei immerhin 20, ... er implementierte damit: ausgeschult, volljährig, wahlberechtigt, fahrerlaubt, rechtsfähig, und so weiter ...

Mein Kleiner ist ja nun seit geraumer Zeit auf Augenhöhe mit mir ... höhenmäßig jedenfalls ... bisher konnte ich mich immer noch damit trösten, dass es noch dauern würde, bis er mich überholt ... höhenmäßig jedenfalls ... er ist schließlich erst 14

Heute Morgen nun war es so weit ... er hatte keine Schuhe an und ich musste zu ihm hoch sehen ...

Und wie, bitte schön, soll ich ihn nun nennen?

Sonntag, Dezember 28, 2014

zwischendurch

Interessant, was einem so begegnet, wenn man zum Surfen im Netzt die Zeit sich nimmt.

Sowas hier z. B.

Donnerstag, Dezember 25, 2014

Mama-Adventskalender die Fünfeinhalbte

WOW!

Was für eine Gans!

Kompliment an die Gans selbst natürlich an erster Stelle, an den Landwirt, an den Metzger und nicht zuletzt an die Köchin!

Keine Zutat hätte diesem Vogel schaden können!

Mama-Adventskalender die Fünfte

Und wenn das fünfte Lichtlein brennt, dann hast Du Weihnachten verpennt!

So wild ist es nicht, ganz im Gegenteil.
Der Baum ließ sich in aller Ruhe putzen, die unterste Reihe blieb frei, da der Hund sich doch immer darunter durch drängeln muss und die Kugeln dann einfach nicht hängen bleiben wollen. Aber es ist halt Weihnachten, also halten wir Frieden ... wenn man von dem mittelschweren Ausbruch absieht, weil sich einfach keiner der Herren bequemen wollte, den Hund, den alle außer mir haben wollten, Gassi zu führen ...
Am Ende vom Lied gingen sie dann zu dritt ... was ich nicht verstehen muss.
Anstatt, dass sie sich aufteilen, und immer einer zur Zeit den Spaziergang unternimmt, wenn man schon keine Lust hat, gehen sie nachher alle miteinander drei Mal.

 
Der Kartoffelsalat schmeckte recht gut, die Würstchen vom Metzger, der auch die Gans küchenfertig vorbereitete, waren schnell verputzt, die Geschenke bestehen heutzutage vorwiegend aus Scheinen - was postalisch gesehen durchaus Vorteile hat. Heilig Abend hatte sich also für die Brut gelohnt.
 
Eben wurde in Gemeinschaftsarbeit der Vogel derart präpariert, dass er in vier Stunden aus dem Ofen genommen werden kann, und sich dann hoffentlich knusprig und schmackhaft präsentiert.
 
Vorher ist der Besuch bei der Oma und beim Opa angesagt, wenn es dort zu viele Plätzchen gibt, muss das Verspeisen der Gans auf morgen verschoben werden. Wir sind da flexibel, immerhin ist Weihnachten.
 
Nur das mit den Vorbereitungen für die Beilagen dürfte sich noch schwierig gestalten, ich weiß noch nicht, wann dafür Zeit sein soll ...

Mittwoch, Dezember 24, 2014

Mama-Adventskalender Halbfinale

In die Welt hinaus rufe ich laut "Frohe Weihnachten" und "Vertragt Euch endlich!"

Denn da waren auch noch Maria und Josef, die nach Bethlehem zogen. Dort war Platz in der kleinsten Hütte.

Richtig gut wäre es gewesen, es wären zur Geburt nicht nur Hirten zum Zusehen gekommen, sondern einer hätte noch der ortsansässigen Hebamme Bescheid gesagt, die dann gleich einen 2-Wochenvorrat an Windeln hätte mitbringen können. Das hätte dann gereicht, bis die Weisen neben Weihrauch und Myrrhe schließlich Gold mitbrachten, von dem dann eine ordentliche Erstausstattung hätte eingekauft werden können.

Hätten Maria und Josef damals von Nazareth aus nach Damaskus gemusst, weil die Geburtsstadt von Josef Damaskus gewesen wäre ... wie würde es wohl heute im Nahen Osten aussehen ... und wären Flüchtlinge aus Syrien heute leichter in Europa unterzubringen, wenn sie aus dem Land kämen, in dem Jesus damals geboren wurde?

Mal abgesehen davon, dass wohl jeder einigermaßen normale Mensch aus einem Kriegsgebiet flüchtet und es normal sein sollte, dass diese geflüchteten Menschen in Friedensgebieten unterkommen können.

Dienstag, Dezember 23, 2014

Mama-Adventskalender die Vierte

Mahaaann! Zum Schluss wurde es nun doch noch stressig ...

Da waren die Karten rechtzeitig geschrieben, die Packerl gepackt und die Umschläge gefüllt und dann hab ich gestern den ganzen Tag keinen Fuß vor die Tür gekriegt, um die Sächelchen zur Post zu schaffen!

Das kommt davon, wenn man ne halbe Stunde zu früh bei die Arbeit auftaucht - also zu einer Zeit, zu der noch keine Poststelle auf hat - und dann ohne Mittagspause bis abends bei die Arbeit bleibt, weil nach der Arbeitszeit nahtlos in die Firmenweihnachtsfeier übergegangen wird, die sich bis tief in die Nacht zieht ...

Also ist dieses Jahr wieder Postqualitäten testen angesagt ...
Wie letztes Jahr angekündigt, vertraute ich die Weihnachtspost der Poststelle an, die im vorletzten Jahr zuverlässig die Versendung der Briefe und Packerl eingeleitet hatte und erlebte doch wieder ganz posteigene Extravaganzen. Die Chefin hatte offenbar ein Lehrmädel und sie nützte jede - wirklich jede Gelegenheit, dem Mädel eins reinzuwürgen ... wie höflich und zurückhaltend das Mädchen dabei blieb! Da wünschte ich mir Frieden auf Erden und dass die Menschen nett zueinander sein mögen!

Der Baum steht im Fuß, die Schmuckkiste muss noch vom Dachboden herunter ...

Und die Haselnussmakronen werden vermisst ... überall ...

Sonntag, Dezember 21, 2014

Mama-Adventskalender die Dritte

Pfeffernüsse, Zimtnüsse, Himbeernüsse ...















Check!


Windeltorte ...















 Check!

Samstag, Dezember 20, 2014

und da war auch noch ...

... der Kleine, der im Religionsunterricht von der Religionslehrerin aufgerufen wurde, ob er die Weihnachtsgeschichte erzählen könne.

Er erzählte dann Eine Weihnachtsgeschichte.

...

...

...

die mit dem alten Mann, dem jungen Sekretär, dem kranken Jungen, einer Weihnachtsgans und den drei Geistern ... ... ... wir waren nicht oft genug christlich weihnachtlich *ganzzerknirschtbin*

Mama-Adventskalender die Zweite

Kein Schnee, 14 Grad draußen, es weihnachtet sehr.

Darf man vor Weihnachten eigentlich Urlaub machen?

Der türkischen Haselnuss sind in diesem Jahr widrige Wetterumstände dazwischen gekommen.
Das führte offensichtlich zu einem ziemlichen Ernteausfall, in den Geschäften sind Haselnüsse meistens ausverkauft und anstelle meiner üblichen und geliebten Haselnussmakronen muss also ausgewichen und auf andere Weihnachtsplätzchen umgestiegen werden.
Aus Gewohnheit ersetzte ich letzte Woche die Haselnüsse durch Kokosraspel, das hat nicht ganz so gut geklappt, die Dinger wurden irgendwie seeeehr mächtig ... und nicht besonders gut angenommen, gut daran zu erkennen, dass die Bäckereiergebnisse vom Sonntag sonst immer am Abend schon inhaliert sind.

Also suchte ich für dieses aktuelle Wochenende ein Rezept für Himbeernüsse raus, die auch als Zimt- oder Pfeffernüsse eine gute Figur machen, wenn ich mich richtig erinnere. Ist schließlich schon Jahre her.
Es ist ja nicht so, als wäre in meinem Backheft nicht noch was anderes als Nussmakronen enthalten.
Nur die Ausstecher und das Spritzgebäck, Vanillekipferl oder sonstiges, trockenes Backwerk kommen einfach nicht in die engere Auswahl, ich mag es feucht ... ... ...

Heute wird es besinnlich, der Wocheneinkauf kommt erst heute Abend dran, zwischendurch wird noch ein Weihnachtsbaum erlegt ... oder die Männer bringen den gleich überraschend mit, was dann tatsächlich eine Überraschung darstellen würde.

So lange überlege ich mal noch, wer was und warum bekommen soll. Immerhin wird es langsam Zeit mit dem Gang der Gaben zur Post.
Das USA-Paket hatte ich zuständigkeitsmäßig seit Anfang Oktober ein wenig verschoben - der Große sollte sich selbst viel mehr kümmern, als er das gewohnt war, was dazu führte, dass das heurige Paket erst Ende November auf den Weg gebracht wurde und durch die Postblockierarbeiten an der Einreise in die USA auf jeden Fall behindert erst zu spät beim Empfänger eintrudeln wird.
Es scheint ihm egal zu sein ... dem Großen ... dabei hat er sich beim 50. Geburtstag neulich live ansehen können, wie chique Kontakte nach Übersee sein können ...

Ach ja ... und dann machte meine Nichte mich am 9. Dezember schon zur Großtante eines Sohnes. Der Name, den sie vergab, passt ausgezeichnet in unsere Familienchronik. Er ist mit halb schräg recht gut beschrieben ... Himmel ... was sind wir alt geworden ... auch zu erkennen an den einzelnen hellen Haaren, die vor allem dann sichtbar werden, wenn die Strahlen des künstlichen oder des Sonnenlichts von oben scheinen ...
Es ist doch noch gar nicht so lange her, dass ich sie mit spitzen Fingern am Kragen hoch hob, unter die Dusche stellte und den übergequollenen Inhalt der Windel sorgfältig entfernte ...

Also stehen heute neben den Kleinigkeiten, die zu Weihnachten obligatorisch postalisch verschickt werden, auch noch die Zutaten für eine Windeltorte auf der Besorgungsliste.
Es wird wohl eher ein Kastenformkuchen werden, es muss schließlich auch noch in ein Paket passen und einigermaßen heil beim Nichtchen ankommen ...

Dienstag, Dezember 09, 2014

Wahlversprecher und Wahlversprechende

Angela Merkel sagte im TV-Duell mit Peer Steinbrück vor ihrer Wiederwahl 2013: "Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben." ... oder jedenfalls so ähnlich ...

Der ADAC ist zuletzt böse gestolpert ... über falsche Angaben zur Wahl des beliebtesten Autos des Jahres ... darüber, ob die Wirtschaftsmacht ADAC überhaupt noch als Verein geführt werden dürfe ... mehr fällt mir jetzt nicht ein und nachlesen geht nicht, ich hab den Fisch von gestern noch nicht ausgepackt ...

Zufällig kam dann im gleichen Moment die Richtungsänderung in der Politik, eine Maut wurde nun zur beschlossenen Sache, nur die Abstimmung darüber sollte noch folgen; Frau Merkel erzählte auf dem CSU-Parteitag kürzlich, dass die Maut am 17. Dezember  gute Chancen habe ... zufriedene Bajuwaren allenthalben ... außer möglicherweise im ADAC, die sind mit ihrem Hauptsitz immerhin in München ...
unter "Irrtum Pkw-Maut" ist auf der Internetseite de ADAC übrigens immer noch ein Film gegen die Maut zu finden, doch wer hört einem gefallenen Engel noch zu ... der kann doch nur noch als Luzifer unterwegs sein

Seit nun also ein mächtiger Gegner der Maut nicht mehr glaubwürdig ist, redet auch kein grüner Politiker mehr vom Unsinn einer Straßengebühr für Autofahrer. Möchlicherweise ist das zu gefährlich für die Karriere ... Vermutungen über Vermutungen ...

Wenn ein Plan entsteht, Geld vom Publikum zu holen, und der Plan wird nur lange genug hin und her gerollt und zufällig werden die lauten Gegner rechtzeitig entsorgt, dann klappt das immer mit der Zustimmung ... Politik ist schließlich nichts für Kurzatmige ...


Das erste Mal hab ich das gedacht, als 2000 der sogenannte Atomausstieg beschlossen wurde.
Die SPD und vor allem die Grünen hatten was ganz Tolles, was sich prima in den Zeitungen verbreiten ließ, die Atomkraft-Zuständigen hatten genug Zeit, um abzuwarten, bis dann weder SPD noch Grüne mehr regieren würden. Und dass das kommen würde, war sicher genug. Mit der CDU wären mit Sicherheit neue Vereinbarungen zu treffen gewesen, und so ist es dann auch gekommen ... Laufzeitverlängerung war das Stichwort ... das hätte sich mehrfach vereinbaren lassen ... wenn da nicht sowas komplett Blödes wie ein Reaktorunfall in Fukushima dazwischen gekommen wäre ... in Japan! Nicht in Russland, wo die Techniker Reparaturen doch mit der Vorschlaghammermethode durchführen, sondern im eleganten Land der aufgehenden Sonne.

So ein Reaktorunfall wird der Maut nicht passieren ... und die deutschen Autofahrer werden ihre Abgabe genauso bezahlen müssen, wie es Fahrzeugführer mit Fahrzeugen mit nicht-deutschen Kennzeichen werden tun müssen. Und wenn jemand kein Auto haben und sich um die Mautzahlungen drücken wollen sollte, wird der Politik das mit der Zeit auffallen und es wird Wege geben, dass die Maut dann als Haushaltsabgabe geführt wird, weil ja schließlich jeder die Möglichkeit hat, ein Auto auf deutschen Straßen zu bewegen. Immerhin setzt er mindestens seinen Fuß drauf.

Samstag, Dezember 06, 2014

Mama-Adventskalender die Erste

Kein einziger Eintrag im November ... ich falle in alte Muster zurück ...

Teurer als angekündigt werdende Maut, Verlängerung des Soli, es wären sogar eintragenswerte Anmerkungen zur deutschen Politik dabei gewesen, doch da es sich irgendwie immer um dieselbe Serie handelt, in der der gemeine, deutsche Politiker zu seinem Arbeitgeber geht, ihm mitteilt, dass er mit dem ihm zur Verfügung gestellten Geld nicht hin kommt und daraufhin das Portemonnaie des besagten Arbeitgebers öffnet, um sich daraus zu bedienen mit dem Hinweis, es seien ja nur moderate und vor allem brennend benötigte Entnahmen, fand ich meine Gedanken dazu irgendwie nicht mehr ganz so neu.

Ich sollte mir das Prinzip mal zu Eigen machen, zu meinem Arbeitgeber gehen und mir einfach eine Spesenerhöhung gönnen ... wie lange hätte ich dann meinen Job wohl noch?

Der Friseurtermin, der zweimal leise weinend wiederholt werden musste, da der Friseur, der sich ja schon einmal mit meinen Haaren vertan hatte, erneut ran durfte und alles noch viel schlimmer gemacht hatte,  und dessen zweiter Wiederholungstermin zur Feier des Ereignisses mal kostenfrei blieb, geht lieber ins ferne Land des Vergessens ein.

Dafür geht der Jahres-End-Spurt wieder in die Vollen.

Bisher wurde brav mitgelaufen.

Die Adventskalender hingen rechtzeitig an der Wand und (ich zitiere frei aus einem versendeten Brief, weil es so wahr ist) das noch, bevor der Große besorgt äußerte, ob er denn in seinem Alter auch noch einen bekommen würde ... Bube! So lange Du deine Füße unter meinen Tisch streckst, wird zum Schulanfang eine Schultüte gefüllt und zum Advent ein Adventskalender aufgehängt.

Der Adventskranz steht, klassisch diesmal.


 
Ein Lebkuchenhaus fand sich zusammen mit dem Kleinen gebastelt ...


 
Zwei Tage später hat der Hund es gefressen.
Er ist groß, und er ist gierig genug, um es vom Tisch zu pflücken ... wollte ich überhaupt einen Hund?

Zur Vereinsweihnachtsfeier buken wir Muffins ... das geht schnell und geht immer ... 11 mit Schokoladenlinsen und 12 mit Zitrone ... in denen mit Zitrone sind nun keine Eier ... die gingen irgendwie vergessen ... Sie schmecken trotzdem und als vegane Muffins bekommen sie eine 1!
Für die Glasur hatte ich keine Lust mehr, vom vielen Probieren war uns recht schlecht ...


Der Nikolaus tat seine Pflicht, die Sache rollt also ...

Freitag, Oktober 31, 2014

Halloween

Dieses Jahr fällt das Grusel-Menue aus. Der Kleine wehrt sich, es würde doch jedes Jahr immer das Gleiche zu essen geben und er würde überhaupt nicht einladen wollen.

In meiner Erinnerung waren die zubereiteten Gerichte mannigfaltig, es gab mitnichten immer dasselbe, das ist ja schließlich langweilig, nur die Fingerwürstchen mit Mandelnägeln haben sich offenbar so eingebrannt, dass der Kleine der Ansicht ist, es habe immer und ewig nur diese gegeben.

Gut ... bleiben wir also bei einem geschnitzten Kürbis, der gerade noch so durch das Genehmigungsprozedere rutschte ...

Dienstag, Oktober 28, 2014

Heute

Am Freitag kloppten sich in Köln Bekloppte mit der Polizei.

Wer sich da versammelt hat, ist mir nicht so ganz klar, es scheinen sich Rechte, Hooligans und anderes Gelichter zusammen getan zu haben, um bei einer Demo gegen Salafisten mal ordentlich gegen die Polizei anzurennen.

Nun neige ich weniger zu Gewaltausbrüchen, treibe mich auch nicht auf einschlägigen Seiten herum, um Termine oder Äußerungen darüber wahrzunehmen, was möglicherweise ein Manko ist, fehlen dann doch massiv Informationen, um sich ein eigenes Bild machen zu können - obwohl man sich hinterher dann immer dazu bequemen kann, zu sagen, man hätte ja nichts gewusst - ich war also nicht in Köln und hörte erst am Wochenende Berichte darüber in den üblichen, konsumorientierten Medien.

Heute nun tat ein Experte seine Meinung kund.

Und da musste ich lachen.

Der Experte erpertierte, dass es doch Aufgabe der politisch interessierten Bevölkerung sei, den extremen Bewegungen in diesem Land entgegen zu treten.
Seien es Rechte, Salafisten, Linke oder Sonstige, die sich dem Verhauen anderer Leute widmen.
Das an sich ist nicht komisch, er hat damit nicht Unrecht. Und ich weiß, wovon ich rede, wenn ich hier anmerke, dass es nicht besser wird, wenn man nur darauf hofft.

Doch dann frug er tatsächlich, wo denn die Studenten sind, die sich doch bitte in Demonstrationen auf die Straße begeben sollten, um einen politisch korrekten Standpunkt in diesem unserem Land zu zeigen.

Da musste ich das Geprustete wieder aufwischen.

Jahrzehntelang nun schon wurde der jugendliche Lebensweg mehr und mehr dadurch gekennzeichnet, dass kein Heranwachsender mehr in der Lage ist, eine andere Meinung zu haben, als dass der Sinn des Lebens darin besteht, zu feiern,  möglichst schnell durch Schule und das Studium zu kommen, ein pflichtbewusstes Mitglied dieser Gesellschaft und eine tragende Säule der Volkswirtschaft zu werden und vor allem auch zu bleiben und neue, strebsame Nachkommen hervorzubringen.
Einige egoisitsche Anwandlungen lasse ich hier mal außen vor, da diese ins Bild passen; beinhalten sie doch u. a. nach außen unübersehbar demonstrierten Erwerb von Statussymbolen der Neuzeit.
Bummelstudenten werden aussortiert, sie kosten nur Geld.
Würde Joschka Fischer heutzutage in seiner Uni rumrandalieren, er verbrächte mehr Zeit beim Sicherheitspersonal seiner Fakultät - erstzweise im örtlichen Polizeirevier - als im Hörsaal oder hinter seinen Büchern.

Brav sollt Ihr sein. Brav und strebsam. Brav und strebsam und erfolgreich. Brav und strebsam und erfolgreich und tolerant. Brav und strebsam und erfolgreich und tolerant und konsumorientiert. Brav und strebsam und erfolgreich und tolerant und konsumorientiert und feiernd. Wir wollen sehen, wie gut Ihr Euch in dieser wattegebauschten Umwelt fühlt.

Und diese braven Kinder - ein 25-jähriger Student wird nicht selten in den Nachrichten noch als Jugendlicher bezeichnet, wiewohl er mit 25 doch wirklich schon längst einen Abschluss und einen Beruf erreicht haben sollte ... mit 25 ... also wirklich - sollen also jetzt Plakate malen und auf die Straße gehen.

Leider weiß ich nicht, in welchen Altersgefilden dieser Zeitgenosse zu finden ist, er sah eher aus, wie mein Jahrgang, deshalb kann er die 68er nicht aktiv gestaltet haben, doch seit dieser Zeit habe ich doch nicht so in meiner Fantasy-Blase gelebt, dass ich irgendwelche größereren oder kleineren, politischen Demos von Studenten nicht mitbekommen hätte ... ... ...





Montag, Oktober 27, 2014

Mennooo

"Supporte uns"

Really???


Ich konnte nicht drauf klicken ...

Heute musste ich mir den halben Vormittag big FM antun ... die talken den ganzen Tag so einen Shit und finden sich sooo hip dabei ... not to forget, dass immer und zu jeder Gelegenheit laut ins Micro gelacht wird, weil ja die ganze Welt voller voll lustig drauf seiender Party-People ist ... nach einer Weile war ich mit den Nerven completely durch ... ich fühlte mich angeyellt und brauchte dringend Erholung ... nein, ich wollte nicht relaxen ... relaxen heißt, dass die Erholung mit akustischem Stress  hinterlegt ist ...
 

Der Zeitpunkt ist da, an dem es los geht. Es ist der Verfall der Sitten zu beklagen!
 
Dann doch lieber die Foo Fighters ... DAS IST WENIGSTENS MUSIK!



P. S.

"junges" Radio  ... da die seit meiner Jugend geläufigen Radiosender, für die regelmäßig Gebühren, die ja nicht mehr Gebühren heißen, sondern irgendwie neu benamt wurden, bezahlt werden, für meine Altersgenossen und mich fast nur noch total neue Songs aus den 80ern und Neuauflagen davon von irrgeleiteten, sich-voll-cool-fühlenden, vielleicht doch nicht ganz so jungen Interpreten bringen, und es sich offenbar kein einziger Sender leisten kann, diese (hier ein beliebiges, möglichst böses Adjektiv oder auch ein Wort aus der Fäkalsprache einfügen ) Eurithmics aus dem Programm zu lassen, habe ich mich von meiner Brut breit schlagen lassen, einen der zurzeit aktuellen Jugendmusik zugewandten Jugendsender zur permanent eingestellten Frequenz werden zu lassen ... obwohl mir bei diesem hinsichtlich Rhythmus-Maschine fürchterlich einfallslosem Einheitsgeblubber immer mal wieder die Ohrwascheln abfallen und sich alle Fußnägel schmerzhaft aufrollen ...

und es ist nicht nur die Musik nicht meins ...