Freitag, Juni 01, 2012

bei msn

Jungfrau 23 August - 21 September Sie haben heute ganz vortreffliche Laune. Sie sprühen nur so vor kreativer Energie und es ist Ihnen ein Leichtes, diese auch für Ihre praktischen Zwecke einzusetzen. Tun Sie heute einfach nur das, was Sie tun wollen. Ständige Gefälligkeiten anderen gegenüber werden Ihnen längerfristig die Luft zum Atmen nehmen. Folgen Sie Ihren ureigenen Gefühlen und nutzen Sie den Tag, etwas Ordnung in ein paar chaotische Bereiche Ihres Inneren zu bringen.

Donnerstag, Mai 17, 2012

Jeden Tag eine gute Tat.

Eigentlich wollte ich die damit abdecken, dass ich mit dem Kleinen unter dem Arm im Kino aufschlagen und den Avengers beim Retten der Welt zusehen wollte.
Aber das war dann nur noch das Nachspiel.

Gegen Mittag entschieden wir, dass wir doch da rein gehen wollten, ich reservierte also Tickets via Internet, denn dann gibt es kein zurück mehr.

Die Abfahrt ließen wir verspätet angehen, lief doch im TV noch ein Weltuntergangsszenario - es war zwar nicht Samstag, an diesem Wochentag geht im Super RTL öfters mal die Welt unter, aber an einem Feiertag lass ich das grad noch so durchgehen.
Wie die Welt nun verging und wie die Überlebenden der USA, die sich ja andauernd mit solchen brenzligen Situationen auseinanderzusetzen haben, ihr Schicksal meistern würden, konnte ich nicht mehr erfahren, der Film im Kino würde schließlich auch ohne uns anfangen und ich wollte doch eine gute Tat begehen ...

Wegen der Verspätung und wegen einer Umleitung auf der Strecke nahm ich eine eigentlich von mir nicht frequentierte Straße nach Bad Kreuznach rein, und dann standen wir da an der Ampel, es schien, als würden wir pünktlich die Reservierungen in Platzkarten eintauschen können.

Wenn, ja wenn da nicht diese 4 Kinder am Straßenrand gestanden hätten, die mir eigentlich nur deshalb auffielen, weil das eine von denen aussah wie ein Mädchen mit Ketchup auf der Stirn und einer der Jungs nebendran hatte seinen Arm um es gelegt. Keines der Kinder schien älter als 12 ... und so einen hatte ich ja neben mir sitzen ...
Das mit dem Ketchup auf der Stirn kam mir seltsam vor und da die Ampel eh auf das Grün warten ließ, hatte ich Zeit, die Szene zu betrachten.
Das Mädchen hielt mit der einen Hand seine andere Hand und da war auch irgendwie Rot drauf.
Fahrräder standen an die Mauer des angrenzenden Grundstücks gelehnt, ein Fahrrad sah ein bisschen verbogen aus. Es kümmerte sich niemand um diese Kinder, auch kein Fahrer auf der näher zum Bürgersteig verlaufenden Fahrbahn schien sich zu interessieren, jedenfalls stieg niemand aus. Alles wartete auf Grün.

Von Natur aus furchtbar neugierig blockierte ich dann meine Fahrbahn, als die Ampel schließlich doch umschaltete, alle Autos fuhren an, ich wartete darauf, dass irgend jemand sich kümmern würde, ich hatte doch eine Verabredung mit meinem Sohn und einem Film.

Da aber wirklich niemand sich näherte, der irgendwie kompetent aussah, setzte ich kurzerhand den Blinker, guckte kurz nach hinten, ob noch ein Fahrzeug zu sehen war und fuhr rechts ran, während dieser Aktion schon zeitsparend das Fenster der Beifahrerseite elektrisch herunterfahrend. Ich gebe zu, das war ziemlich dämlich, die Straße hatte ich dabei komplett aus dem Blick verloren ... es kam aber zum Glück sonst niemand mehr - Feiertag ...

Ganz kurz meine Frage, was passiert war. Das Mädchen war ein kleiner Junge, dem der Bordstein zum Verhängnis geworden war, der böse gestürzt und nicht ganz wenig verletzt war, der gehaltene Arm sah doch ein bisschen dick aus.

Der große Bruder hielt ihn im Arm, er hatte schon die Mutter angerufen, wie man einen Arzt ruft, wusste er nicht. Er meinte, die Mutter würde es schon richten, wenn sie käme, und das könne nicht mehr lange dauern ... nun hatte ich aber schon eine ganze Weile da an der Ampel gestanden und in der Zeit war niemand gekommen. Angeblich wohnten die Jungs nicht weit weg, die Mutter wäre sicher gleich da ... ich hoffte doch inständig, dass sie umgehend die Straße entlang geschossen kommen würde, auf dass wir den Filmanfang mitbekommen würden ... die Karten sollten eine halbe Stunde vor Vorführungsbeginn abgeholt werden, sonst würde jemand anders sie bekommen können ... sehr ärgerlich das war ... zudem weinte der kleine Junge, er wolle keinesfalls ins Krankenhaus, einen Arzt brauche er nicht, das würde sich schon von alleine richten. Sein Arm war nicht dünner geworden und die Schrammen auf Stirn und Nase sahen auch nicht sooo gut aus ... zudem stand auf einem Hinweis-Schild "Marienwörth-Krankenhaus" - so lange konnte es also nicht dauern, bis ein Krankenwagen zur Stelle sein würde ...

Nun lebe ich mit zwei Jungs unter einem Dach und bin es mehr oder weniger gewohnt, deren Wünsche zu ignorieren im Versuch, das Richtige zu tun ... also nahm ich das Handy widerstrebend aus dem Rucksack - aus irgendeinem seltsamen Grunde hatte ich das eingepackt, was ich eigentlich möglichst vermeide - absichtlich übrigens, und rief die 112 an ... großes Geheule des kleinen Jungen, er wolle nicht abgeholt werden, seine Mutter solle jedenfalls dabei sein ... wo blieb diese taube Nuss eigentlich?
Hätte mich ein Anruf meines Großen erreicht, mein Kleiner hätte einen Unfall mit seinem Fahrrad gehabt und stünde blutüberstömt mit einer kaputten Hand am Straßenrand - Lichtgeschwindigeit wäre nicht schnell genug!

Ich stieg also aus, musste ich doch meine zittrigen Finger in den Griff kriegen, und das geht am besten mit Bewegung, wählte 112 und wartete ... mir war gar nicht bekannt, dass man bei der Feuerwehr warten muss. Anscheinend waren da an Himmelfahrt mehr Himmelfahrtskommandos unterwegs als ich gedacht hatte ...

Es gibt eine Regel, was man sagen soll, wenn man einen Notfall meldet. Die lautet: wer, wo, was, wieviele.

Aber Ihr könnt mir glauben, wenn man das nicht jeden Tag macht, dann fällt einem diese Regel nicht ein ... im Gegenteil. Man macht genau das, warum man diese Regel eigentlich mal auswendig hatte lernen sollen, man bringt alles durcheinander und denkt, der Mensch auf der anderen Seite der Leitung, wüsste schon, worum es geht ... das Wer kriegte ich noch hin, ich meldete mich mit Namen ... und dann kam gleich das Was, es sei ein Fahrradunfall passiert ... wo und wieviele kamen mir gar nicht in den Sinn ... dabei wäre das vielleicht am wichtigsten gewesen, um überhaupt von Hilfskräften gefunden zu werden ...

Die Gute auf der anderen Seite blieb aber die Ruhe selbst, sie fragte ganz konkret, wo ich mich befinde. "Bad Kreuznach" antwortete ich "in Bad Kreuznach auf der Einfallstraße zur Innenstadt. Links hoch geht es zu einem §Name§Zentrum, rechts zum "Marienwörth-Krankenhaus ... damit konnte die Frau leider nicht viel anfangen, sie fragte, ob irgendwo ein Straßenschild stehen würde ... ich lief tatsächlich auf einer der Haupteinfallstraßen nach Bad Kreuznach herum, links eine große Straße, hinter mir der Weg zur Autobahn, geradeaus zum Bahnhof und weiter vorne die Innenstadt und es war ausgerechnet an dieser Stelle kein Schild mit irgendeinem Straßennamen aufgestellt. Ich konnte es kaum fassen.

Schließlich meinte ich "Weiter vorne nach links geht es zum Bahnhof, direkt vor mir ist das Arbeitsamt." und das schien ihr weiter zu helfen, denn sie war sogleich wirklich hilfsbereit und sagte zu, einen Krankenwagen zu schicken.

Nun brach das arme Kind aber wirklich in hysterisches Geweine aus, er wolle auf keinen Fall auch nur in die Nähe eines Krankenhauses. Also bot ich ihm zur Ablenkung erstmal einen Platz im Auto an, mein Kleiner musste dafür aussteigen, er protestierte aber nicht ... er fürchtete nur, dass er den Film verpassen würde. Im Kino wurde aber der Anruf mit der Ankündigung unserer Verspätung nicht angenomen, da war wohl zu viel los und einfach wegfahren wollte ich auch nicht ... ein Dilemma ... wo blieb nur die Mutter??

Schließlich Sirenengeheul - da bog auch schon der Krankenwagen um die Ecke ... es waren kaum 5 Minuten vergangen ... man hat keine Vorstellung davon, wie lang 5 Minuten sein können ... entgegen jeder Verkehrsregel fuhr der Krankenwagenfahrer quer über die an dieser Stelle 4-spurige Straße und parkte vor mir entgegen der Fahrtrichtung. Krankenwagen dürfen das.

Zwei junge Männer stiegen aus. Und ich meine wirklich junge Männer. Es ist schon ein seltsames Gefühl, dass da jemand helfen kann, der nur wenig älter als mein großer Sohn sein konnte. Einer der beiden stellte sie vor und er fragte zuerst mal nach dem Namen ... auf die Idee hätte ich ja auch mal kommen können. Wenn man jemanden ansprechen kann, hilft es wohl schon ein bisschen ... ich wäre jedenfalls froh, würde mich jemand mit meinem Namen ansprechen ... der junge Mann erklärte dem Jungen, dass er ins Krankenhaus müsste, der Arm müsste geröntgt werden. Großes Drama! Krankenhaus! Keinesfalls!
Also versuchte ich zu erklären, dass der Junge auf keinen Fall ohne seine Mutter ins Krankenhaus wollte, er wollte gar nirgendwo hingebracht werden, wenn sie nicht da war - wo blieb sie denn endlich???

Der große Bruder erklärte, er würde nach Hause laufen und sie holen und er sprintete los.
Die Sanitäter bestätigten, dass sie Marcel nicht wegbringen würden, dass sie auf jeden Fall warten würden, bis jemand kam, dem er vertraute. Ob er solange aus dem Auto aussteigen und auf der Bahre Platz nehmen würde. Mit skeptischem Blick stieg Marcel um, aber als die Bahre in die "richtige" Höhe gefahren werden sollte, brachen alle Dämme. Wildes Geschrei, Schnappatmung - es war noch gar nicht wirklich etwas passiert, aber Marcel war erst wieder ruhig, als er die Füße wieder auf dem Asphalt hatte.

Dann ließ er auch wieder mit sich reden und schlug schließlich vor, dass er vorne im Krankenwagen sitzen würde um zu warten. Keinesfalls aber hinten drin.
Die Mutter war immer noch nicht da, langsam begann ich, sie zu verfluchen ...

Ein bisschen war ich ja froh, dass sich jemand um Marcel kümmerte - ich musste doch noch einen Film erreichen, damit mein eigener Sohn sich nicht vernachlässigt fühlte, also fragte ich den netten, jungen Mann, ob ich noch gebraucht werde, was er verneinte, sie würden auf die Mutter warten und sich dann auf den Weg machen.
Also versuchte ich nochmal mein Glück beim Kino, dort nahm dann doch jemand das Telefon ab. Meine Geschichte, dass wir aufgehalten wurden, weil ich einen Krankenwagen rufen musste, kam mir dann doch selbst ein bisschen dramatisch vor, aber man kann ja auch mal die Wahrheit erzählen und egal, ob der junge Mann glaubte, was ich da sagte oder nicht, er sagte zu, die Reservierung zu halten, obwohl wir eigentlich schon über die Zeit waren - darauf kam es an ...

Damit fuhren wir also von der Unglücksstelle weg, als ein Notarztwagen gerade neben dem Krankenwagen hielt, mein Kleiner meinte, er sähe den Bruder mit einem Mann die Straße entlang laufen und nach weiteren 750 Metern stellten wir das Auto auf dem Parkplatz ab und besuchten The Avengers ... genau das Richtige zum Abreagieren ...

Und nun mache ich mir Gedanken darüber, was wohl aus Marcel geworden ist ... eine Erinnerung wie dieses ungefähr 6-jährige Kind vor über 10 Jahren, das im Schwimmbad mal seinen Geschwistern hinterher gerutscht war und dabei vergessen hatte, dass es noch nicht schwimmen konnte, weshalb es wieder über die Wasseroberfläche gehoben werden musste ...

Donnerstag, April 26, 2012

bei msn

Jungfrau - 26. April 2012 Trauen Sie sich, doch auch einmal selbst ins Rampenlicht zu treten. Die richtige Balance im Leben zu finden bedeutet auch, manchmal eine gesunde Portion Egoismus ins Spiel zu bringen. Zeigen Sie der Welt Ihre innere und äußerliche Schönheit. Wenn Sie sich in einer unbefriedigenden Situation befinden, befreien Sie sich. Es gibt keinen Grund, sich der Misere hinzugeben. Hören Sie auf, sich von anderen rumschubsen zu lassen. Befreien Sie sich, auch wenn Sie dadurch vielleicht für etwas Spannung unter den anderen sorgen.

Montag, April 23, 2012

Wie das so kommt

Manchmal muss man schon froh sein, wenn morgens das Aufstehen gelingt.

Freitag, Februar 03, 2012

bei msn

horoskope bei MSN

Vielleicht befinden Sie sich heute mit jemandem auf Kriegsfuß. Möglicherweise handelt es sich um einen emotionalen Krieg. Auf jeden Fall liegen starke Spannungen in der Luft und Ihnen kommt vor, dass die betreffende Person nur an sich selbst denkt. Warten Sie, bis sich die Situation etwas entspannt, um nicht grob und verletzend zu werden. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass Ihre Gefühle deutlich zum Ausdruck kommen und Sie sagen können, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Es ist zu einer Situation gekommen, die Sie nur lösen können, indem Sie Gleichgewicht in Ihr Leben bringen. Nehmen Sie diese Lektionen ernst.

Freitag, Januar 27, 2012

Schulereignisse

Zeugnisse ... ich war doch ein bisschen gespannt ... so gut, wie meine beiden Jungs heuer war ich im ganzen Leben nie in der Schule!

Congratulations to my babies!

bei MSN

horoskope bei MSN

Jungfrau

23 August - 21 September

Trauen Sie sich, doch auch einmal selbst ins Rampenlicht zu treten. Die richtige Balance im Leben zu finden bedeutet auch, manchmal eine gesunde Portion Egoismus ins Spiel zu bringen. Zeigen Sie der Welt Ihre innere und äußerliche Schönheit. Wenn Sie sich in einer unbefriedigenden Situation befinden, befreien Sie sich. Es gibt keinen Grund, sich der Misere hinzugeben. Hören Sie auf, sich von anderen rumschubsen zu lassen. Befreien Sie sich, auch wenn Sie dadurch vielleicht für etwas Spannung unter den anderen sorgen.

Dienstag, Januar 24, 2012

wie das so kommt

hier schreibt man, was man gerade so dachte

6 liebe Kinderlein kommen inzwischen mindestens 1 x in der Woche zu mir, sich was Englisches erzählen zu lassen, auf dass die Lehrer nicht nur "Klassenziel verfehlt" aufs Zeugnis schreiben werden.

Dabei ist des Kleinen Kindergartenschulfreund, der mit der englischen Sprache so gar nichts zu tun hat und dem ich es auch nicht verdenke, dass er lieber Fußball spielt, als sich mit unregelmäßigen Verben zu beschäftigen. Immerhin war er schon Jahrgangsbester bei den Bundesjugendspielen - Sport ist einfach sein Metier.

Nun hat der Bub aber auch noch eine Mutter, die sich darum sorgt, dass Sport nicht das einzige Fach ist, für das Noten verteilt werden, und die nach den Herbstferien anfragte, ob ihr Sohn nicht ein bisschen Unterstützung bekommen könne, sie wisse einfach nicht, wie sie mit ihm lernen soll und die Noten wären zunehmend als dramatisch anzusehen.

Da ich sowas nicht ansehen kann, sagte ich zu und nun trägt die ganze Ochserei tatsächlich Früchte: in der Klassenarbeit eine 3, in den Hausaufgaben immer mal eine 1 und im Test der unregelmäßigen Verben eine 2.
Ab und zu muss man sich mal auf die Schulter klopfen ...

Sonntag, Januar 15, 2012

Soll ich oder soll ich nicht ...

Entscheidungen. Wer mag schon gerne Entscheidungen.

Wenn sie aber geeignet sind, das ganze Leben auf den Kopf zu stellen, dann kann ich die schonmal gar nicht leiden.

Dafür ist der Weihnachtsbaum weg. Gestern war die Zeit nicht ganz so unchristlich und ich hab das Klingeln gehört ...

Montag, Januar 09, 2012

Schulgang

Die Ferien sind rum, der Alltag hat uns wiederund ich funzele schon den ganzen Tag halb schlafend durch diese Welt.

Der kleine Bube kehrte nach dem ersten Schultag heim und glühte förmlich - vor zurückgehaltenem Stolz: Die Englischlehrerin verpasste ihm im Mündlichen eine 1+.

Und das, wo ich ihn mal ein Jahr zurückstellen lassen wollte, weil er die Zähne nicht auseinander kriegte und nie ein Wort sagte, wenn auch nur ansatzweise jemand in der Nähe war, es zu hören ...

Samstag, Januar 07, 2012

Dem Ende zu

Der selbstgewählte - und immer wieder unterbrochene - Urlaub neigt sich dem Ende zu.

Vor Weihnachten hatte ich ja immer schon geschummelt seit Anfang Dezember und einfach Dinge liegen lassen, weil es ja schon auf Weihnachten zuging, alle diese Liegenbleiber werden mich aber ab Montag einholen ... *seufz*

Dafür ist der Weihnachtsbaum abgeschmückt und vor der Tür - Weihnachten ist ja auch zuende ... nur für den Fall, dass das jemand noch nicht mitbekommen haben sollte.

Pünktlich zum 6. Januar lag aller Weihnachtsbaumschmuck im Karton, die Adventspretiosen stehen noch, die werden bis morgen wohl auch verschwunden sein.
Den Wecker stellt ich mir heute früh, auf dass ich die Weihnachtsbaumsammler nicht verpassen würde, aber entweder ist keiner gekommen oder ich bin wieder eingeschlafen, jedenfalls hab ich niemanden klingeln hören.

Morgen ist auch noch ein Tag, mal sehen, ob morgen eingesammelt werden wird, andernfalls befürchte ich ein Liegenbleiben des derzeit noch richtig frisch wirkenden und wenig rieselnden Nadelbaumes vor der Tür bis zum Sommer ...

Montag, Januar 02, 2012

Das geht ja gut los

Die Entgleisung des Jahres schon am 2. Januar.

Kaum möglich, dass das zu toppen sein wird.

Üblicherweise enthalte ich mich in diesem Blog einer Kommentierung der politischen Ereignisse in diesem, unserem oder auch irgendeinem anderen Land.
Das bedeutet ja nicht, dass ich nicht wahrnehme, was über Ägypten, Tunesien, Saudi-Arabien, Mexiko, Südafrika oder dem Sudan - um nur einige wenige zu nennen - medial verbreitet wird.
Da mich diese Nachrichten aber vermutlich erst dann persönlich betreffen werden, wenn die begonnene Völkerwanderung noch mehr Menschen nach West- und Nordeuropa schwemmen wird, beobachte ich hier eher, kenne ich doch keinerlei Zusammenhänge, Anlässe oder gar Ureinwohner.

Das, was mir heute aber fast den Kopf abfallen ließ vor lauter Schütteln desselben, ist auch eher weniger politisch, wiewohl der Auslöser sich sein Gehalt als Politiker bezahlen lässt.

Es handelt sich um den Bundespräsidenten, von dem manche sogar sagen, er sei "unser" Bundespräsident.

Der hatte sich Anfang Dezember per hinterlassener Nachricht auf dem Anrufbeantworter des Chefredakteurs der BILD-Zeitung ... ich wiederhole nochmal, derart entsetzt bin ich darüber: DER BILD-ZEITUNG!!! wahrscheinlich um sein Amt geredet.

Aneurysmen im Kopf haben eigentlich nichts mit Luft zu tun, nur dieser Christian W. hat den Beweis fast angetreten.

Kopfkino ist ja was Schönes: Kai D. - seineszeichens besagter Chefredakteur - ist nicht bei seinem Handy, als Christian W. - eben jener Bundespräsident - anruft. Christian W. redet sich per Mitteilung auf dem Anrufbeantworter um Kopf und Kragen und legt dann auf, froh, sich Luft gemacht zu haben.
Kai D. kommt später dazu, die Nachrichten auf dem Anrufbeantworter seines Handys abzuhören. Die ersten Nachrichten sind Routine, er schreibt kurze Notizen, um diese später seinem Assistenten zur weiteren Bearbeitung zu übergeben, dafür ist man schließlich Chef - Chefs delegieren. Bei der letzten Nachricht freut er sich zunächst, dass Christian W. sich bei ihm meldete, immerhin geriet das Verhältnis zuletzt in frostige Zonen. Je länger er zuhört, umso mehr meint er aber, sich verhört zu haben ... versucht da ein Politiker, ihn - den CHEFREDAKTEUR DER BILDZEITUNG zu beeindrucken? Mit der Androhung von Rechtsanwälten und Gerichtsverfahren?
Kai D. kann gar nicht glauben, was er da hört, er hört sich das Geblubber nochmal an und nochmal. Beim vierten Mal huscht das erste Grinsen über sein Gesicht, beim 5. Mal Abhören ist das Grinsen bereits exakt so breit wie der Abstand seiner Ohren.

Und dann zeigt er dem Christian W. mal, was wahre Macht im Lande bewerkstelligen kann, denn Kai D. ist ja nicht der einzige Chefredakteur im Land. Er kennt noch ein paar andere Chefredakteure - manche davon sogar persönlich und dann auch noch ganz gut, und vielleicht auch den Herausgeber der FAZ, Frank S.

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Das kostet einen Bundespräsidenten womöglich das Amt, und das hat der ganz alleine hinbekommen!

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Auch ein Christian W. ist doch nicht mit Wattebäuschchen werfen über einen Aufstieg bis zum Ministerpräsidenten des (zugegebenermaßen nicht für Fortschritt bekannten) Bundeslandes Niedersachsen ins Bundespräsidialamt geschliddert. Der muss doch wissen, wie man sich Sicherheitsnetze knüpft und von welchen Leichen im Keller von Konkurrenten, Gegner und Freunden man Kenntnis haben sollte und dass man zur Not wissen muss, wie man diese ans Licht hebt, wenn es drauf ankommt. Man rennt doch nicht in Messer, von denen der Gegner nicht mal wusste, dass er sie in der Hand hält ...

Sonntag, Januar 01, 2012

Es ist vollbracht

Das Jahr ist tot, es lebe das Jahr.

Selbst, wenn wir das Ende dieses Jahres nicht erleben sollten, weil wir doch alle am 21.12. das Zeitliche segnen sollen, dann werde ich bis dahin noch ein paar Apfelbäumchen pflanzen.

Wer weiß, wofür es gut sein wird, denn es gibt sicher einige Leute, die ein dummes Gesicht machen, wenn wir alle am 22.12.2012 doch wieder die Augen aufschlagen und ein neues Tagwerk beginnen werden.

Donnerstag, Dezember 29, 2011

29. Dezember

Kaum, dass ich auch dem Haus gehe ... und ich genieße es!

Da bringt mich nicht mal aus dem Tritt, dass gestern zwei der Nachhilfe-Jungs anriefen, ob sie nicht morgen, also heute kommen könnten, so richtig motiviert sind die in den Ferien einfach nicht ... wer kann es ihnen verdenken ... :-)

Dafür traf ich mich mit einer Freundin zum Frühstück ... gestern zur nachtschlafenen Zeit um 10:00 Uhr ... und nachdem das geschafft war, fuhr ich ins Parkhaus und lief von dort aus zum Buchladen, von welchem seit geraumer Zeit ein Gutschein im Haus rumfliegt ... bevor der abläuft, geb ich ihn doch lieber aus ... das nächste Mal aber nicht wieder in besagtem Geschäft, dann lieber online oder so ...

Vorneweg: es war nicht so wahnsinnig viel los dort und an der Kasse standen 2 Mitarbeiterinnen, eine ins Gespräch vertieft mit einer Kundin.

Ich suche mich also durch die Reihen, blättere mal hier mal dort und finde was, was mich interessiert ...
damit gehe ich zur Kasse, stehe dort eine Weile, weil die zweite Frau an der Kasse dringend irgendwas schreibt, bis sie mich bemerkt und frage sie nach dem neuen Buch von Cornelia Funke, das vor einigen Wochen für mich zurückgelegt worden war ... erst meint sie, ich müsse damit nach oben, bis ihr einfällt, dass sie selbst einen PC vor sich stehen hat, in dem sie dann auch nachsieht und mir entgegen wirft, dass ich doch in den anderen Teil des Ladens müsse, dort seien die reservierten Bücher in einem Regal und der dort anwesende Mitarbeiter kenne sich besser ... als ich dann nach einem englischen Buch für meinen Kleinen frage, ist sie endgültig mit ihrem Latein am Ende, ich müsse nun doch in den anderen Teil des Ladens, der Mitarbeiter dort kenne sich mit den englischen Büchern aus ... also lasse ich meinen Fund bei ihr, gehe in den anderen Teil des Ladens, frage den Mitarbeiter dort nach einem englischen Buch fürs 2. Lernjahr und er geht mit mir zum entsprechenden Regal, wo er Die Drei Fragezeichen rauszieht.
Da ich weiß, dass mein Kleiner lieber Fantasy liest, frage ich nach Rittern, Drachen oder Ähnlichem, der gute Mann verneint, sowas habe er nicht, was nicht mit Krimis zu tun habe, sei eher was für Mädchen ... nun denn, denke ich und fühle mich nicht gut beraten, bedanke mich jedoch artig und der Mann geht schnellen Schrittes in seine Abteilung ...
Ich suche noch ein wenig in den angebotenen, englischen Büchern und finde was von Wolfgang Hohlbein - ab dem 3. Lernjahr, aber ich hab schon andere Bücher seit meines Großen 5. Klasse aufgehoben, ich kann das also dem Stapel beifügen ... dann gehe ich wieder in die mir zugeteilte Abteilung, weil da ja noch mein zurückgelegtes Buch liegt ... der Mann ist nicht mehr da, dafür eine 3. Mitarbeiterin, die mir zuverlässig das Buch raussucht und es mir in die Hand drückt und als ich sage, dass ich das nun doch nicht will sondern lieber Tintenherz, drückt sie weiter und meint, ich müsse zur anderen Kasse, dort könnten sie mir weiterhelfen ... ich also das englische und das ungewollte Buch unterm Arm wieder zur ersten Kasse - da zieht mich was von hinten am Ärmel, es ist die 3. Mitarbeiterin, die mir bekundet, ich müsse nach oben, zu den Kinderbüchern und dort eine Mitarbeiterin fragen ... hm ... ich also nach oben, links in den Gang - keiner da - rechts in den Gang - keiner da ... ich also wieder nach unten, dort stehen die beiden Mitarbeiterinnen vom Anfang, die ich nach einer Mitarbeiterin oben befrage mit dem Hinweis, dort sei niemand, woraufhin die eine ein wenig genervt meint, sie könne jetzt nicht weg von der Kasse, oben müsse jemand sein und sie schickt mich erneut nach oben ... sie lässt sich dann noch dazu herab, laut einen Namen zu rufen - eine Männerstimme meldet sich von oben ... er sitzt an einem Computer und ich bin mir nicht sicher, ob er vorher auch schon dort gesessen hat ... ich gebe allerdings zu, dass ich nicht nach einem Mann geguckt hatte und ich mich auch nicht erinnern konnte, einen Tisch samt PC an dieser Stelle gesehen zu haben.

Jedenfalls teile ich ihm meine Wünsche mit, dass ich das in meiner Hand befindliche Buch nicht wollte, dafür aber Tintenherz als Taschenbuch. Mit Mühe findet er im PC, es sei im Laden vorrätig und ich warte schon auf seine Handbewegung, mit der mir bedeutet werden soll, ich solle doch im anderen Teil des Stockwerkes gucken, da gucke ich überrascht, denn er steht auf und geht mir voraus! Guckt ins eine Regal und dann ins andere, zweifelt, ob es tatsächlich anwesend ist und findet es schließlich doch, doch als ich nach dem zweiten Teil frage, da guckt er so zweifelnd aus der Wäsche, dass ich schon vermute, es würde gar nicht mehr aufgelegt, denn er kann es im Regal nicht finden. Ein wenig zögernd geht er an noch einen anderen PC, um zu suchen, ob das Buch irgendwo im Laden würde aufgetrieben werden können, doch er verneint. Ich meine schon, sein erleichtertes Ausatmen zu hören, aber das ist vermutlich meinem im Anflug befindlichen Sarkasmus geschuldet.
Ein (von mir) erwartetes "Kann ich Ihnen das Buch bestellen?" kommt aber auch nicht und als ich nach dem 3. Teil frage, da kommt gerade noch, dass das noch gar nicht als Taschenbuch erschienen ist. Ich wage nicht zu fragen, wann es denn wohl erscheinen wird, bedanke mich erneut artig und bin froh, dass er das ungewollte Buch an sich nimmt, als ich es ihm entgegen halte. Ob er sich verabschiedete, weiß ich nicht mehr ... ich fühlte mich richtig schlecht behandelt ...

Da ich aber nicht ganz emptyhanded aus dem Laden gehen wollte - ich musste ja irgendwie 30 Euro ausgeben, guckte ich noch in der Lehrmittelabteilung und fand zwei schicke Bücher für meine Nachhilfeschüler, legte die auf die Bücher in meiner Hand und ging wieder nach unten zur ersten Kasse, die 1. Mitarbeiterin zog alles ab, fügte den ihr gereichten Gutschein dazu und ich war froh, aus dem Laden raus zu sein und vor allem, nichts bestellt zu haben, so dass ich nochmal da hinfahren müsste!

Sowas wäre beim Buchladen meines Vertrauens nicht passiert! Dort hätte ich mindestens 3 Vorschläge bekommen, was ich hätte bestellen können, die hätten mich nie im Leben von einer Ecke des Ladens in die nächste geschickt, dort wäre ein Mitarbeiter immer mitgegangen und hätte irgendwas aus dem Regal gezogen, was irgendwie in meiner Richtung gelegen hätte ... sie hätten auch gewusst, wie der 2. Teil von Tintenherz heißt!

Das Angebot beim nun erstmalig und wohl auch letztmalig besuchten Laden ist klasse! Viel mehr Auswahl als in Bingen, aber der Service ... ... ... da muss ich echt nicht mehr hin ...

Montag, Dezember 26, 2011

26. Dezember

Es gab natürlich die Füllung aus der Gans: Orangen, Äpfel, Physalis und Kumquats, was mit dem Rosmarin, Salz und Pfeffer sehr lecker harmonierte und dazu noch Brokkoli, in Pfannkuchenteig ausgebacken und Kräuterbutter-Baguette.

Den Salat hatte ich vergessen, das wurde aber gar nicht weiter bemerkt.

Mjam!

Heute war Festtag bei der Oma, mit ein Grund, warum die Gans bereits gestern fällig gewesen war. Es war schon vorgekommen, dass wegen Überfüllung mit Kuchen niemand mehr Lust auf Geflügel zeigte ...

Sonntag, Dezember 25, 2011

25. Dezember

Fröhöliche Weihnacht überall!

tönt es durch die Lüfte - froher Schall.

Die Gans ist im Ofen, sie sieht GUT aus ...
es ist noch nicht ganz klar, was es dazu geben wird.

Samstag, Dezember 24, 2011

24. Dezember

Eine letzte Besorgung stand nun doch noch an, die Gans wollte abgeholt werden.
Im Metzgerladen stand die Schlange der Abholenden fast bis auf die Straße und trotzdem herrschte drinnen eine bemerkenswert freundliche Atmosphäre.
Dort gehe ich gern hin.

Die Kartoffeln sind gekocht, der Tisch muss noch gedeckt werden und die Männer müssen noch wieder auftauchen. Männe nahm den Großen mit zu seiner Zweitfamilie, der Große soll dort den Weihnachtsmann geben. Ich frage mich, ob es sich bei dieser Darbietung wirklich eine Premiere handelt.
Der Kleine rief telefonisch seinen Freund herbei, er wollte mit jemandem spielen. Freund kam umgehend! Anscheindend war ihm zuhause auch langweilig ...

Fröhlichen Heiligen Abend da draußen im richtigen und im virtuellen Leben!

23.Dezember

Letzte Einkäufe vor dem großen Tag.

Irgendwie war bei mir den ganzen Tag Donnerstag, so dass ich einen wichtigen Termin am Abend erst verspätet erreichte, aber besser spät denn nie ...

Das Einkaufen aller benötigten Zutaten war extra auf Freitag vorgezogen worden, wer will sich am Heiligen Abend noch ins Letzte-Geschenke-Besorg-Getümmel stürzen ... und so muss das, was nun im Haus ist, bis Dienstag mindestens reichen ...

Mitten in der Nacht wickelten sich die Geschenke fast von selbst ein, in diesem Jahr war die Vorbereitung für Weihnachten so entspannt, ich weiß gar nicht, wie das passiert ist!

Donnerstag, Dezember 22, 2011

22.Dezember

Gänzlich ohne Weihnachtsplätzchen kamen diese Weihnachtstage näher und näher ... nicht, dass die Zutaten dafür nicht im Haus wären ...
Vielleicht liegt es an 9° Wärem ...

Mittwoch, Dezember 21, 2011

21. Dezember

Die Post ist weg! Packerl und Karten sind handbeschrieben, ordentlich in Geschenkpapier gewickelt,eingetütet und bei der Post abgegeben.

Hurra!Hurra!Hurra!