Gestern wollte ich ganz gemütlich nach einer Baustellenbesichtigung über den Rhein übersetzen und einen gemütlichen, noch warmen Abend im Wind genießen ... via Fähre.
Am Ende blieb ich im Auto sitzen, um ein bisschen der Lärmbelästigung wenigstens ein bisschen zu entgehen.
Irgendsoein mittelalter Freak meinte, seinen uralten Lanz Bulldog mit derselben Fähre auf die andere Rheinseite bringen zu lassen, und nach dem Ausmachen des Motors wäre der Trumm möglicherweise nicht mehr angesprungen ... jedenfalls klang er so ... ich fühlte mich um meine ruhige Fährfahrt gebracht ...
Donnerstag, September 01, 2011
Donnerstag, August 25, 2011
Da war auch noch
Heute fragte ich mein Kind, ob ich Nägel mit Köpfen machen soll. Auf Nachfrage, was das heißen soll, meinte ich, ob ich eine Entscheidung treffen soll. Und er fragte dann: "Ob Du beim Papa bleibst?"
Zu sensibel das Kind ...
Zu sensibel das Kind ...
Nu feier mal schön
5-Jähriges!
Wer hätte gedacht, dass dieser Blog seinen 5. Geburtstag erleben würde ... es ist nicht mehr soviel los wie am Anfang, doch es lebt!
Bon Blog!
Wer hätte gedacht, dass dieser Blog seinen 5. Geburtstag erleben würde ... es ist nicht mehr soviel los wie am Anfang, doch es lebt!
Bon Blog!
Dienstag, August 23, 2011
Hm ...
Loriot ist gestorben.
Loriot ist also gestorben.
Nun ist also Loriot gestorben.
Der Mann ist zweifelsfrei ein Highlight deutscher Unterhaltungskunst - und Kunst ist in diesem Falle tatsächlich als solche zu verstehen.
Leider hat wirklich noch niemand dieses Leben überlebt und ich wünsche ihm ja, dass er friedlich nach der Nacht einfach nicht mehr aufwachte. Mit 87 muss man aber einfach gehen dürfen ...
Loriot ist also gestorben.
Nun ist also Loriot gestorben.
Der Mann ist zweifelsfrei ein Highlight deutscher Unterhaltungskunst - und Kunst ist in diesem Falle tatsächlich als solche zu verstehen.
Leider hat wirklich noch niemand dieses Leben überlebt und ich wünsche ihm ja, dass er friedlich nach der Nacht einfach nicht mehr aufwachte. Mit 87 muss man aber einfach gehen dürfen ...
Sonntag, August 21, 2011
ungefähr 1983
oder auch: Dachbodenfund
Wenn der Winter
lässt den Regen
zu Eisblumen friern
gehn die Eltern mit den Kindern
übern See spaziern.
Wenn Schneeflocken
fall´n vom Himmel
geh und freu Dich dran
Es wird Weihnacht
mach Musik nun
und die Kerzen an
Wenn der Winter
lässt den Regen
zu Eisblumen friern
gehn die Eltern mit den Kindern
übern See spaziern.
Wenn Schneeflocken
fall´n vom Himmel
geh und freu Dich dran
Es wird Weihnacht
mach Musik nun
und die Kerzen an
Mittwoch, August 17, 2011
Wenn man des Lesens mächtig ist ...
Manchmal sollte man das Lesen lassen. Vor kurzem las ich einige Artikel über Dicke, dick werden, dick sein und dick bleiben.
Und dass, sollte in den Kinderschuhen bereits ein Mehr an Gewicht herumgetragen worden sein, dieser Zustand bis zu Bahre anhalten bzw. noch verstärkt wird, wenn man sich nicht bis zur Selbstaufgabe kasteien will.
Ich mein, ich hab ja nun auch schon festgestellt, dass mit Schwankungen von rund plus/minus 10 Kilo um einen gewissen Strich auf der Waage alle Gewichtsklassen möglich und realisierbar sind, dass am Ende innerhalb dieser 20 Kilo auf und ab das Leben stattfindet, aber - muss man das denn so bestimmt feststellen und dann auch noch verbreiten, so dass ich das finden, lesen und verarbeiten kann?
Zurzeit zeigt meine Waage das an, was zum Ende der Schulzeit bereits zu sehen war, die Verteilung scheint etwas anders zu sein oder meine Verwandtschaft wird altersmilde ... jedenfalls teilen sie mir aktuell bei den Treffen immer mit, ich solle mehr essen ... vor 25 Jahren standen sich sich da diametral gegenüber, als sie verlangten, ich solle Gewicht reduzieren ...
Und dass, sollte in den Kinderschuhen bereits ein Mehr an Gewicht herumgetragen worden sein, dieser Zustand bis zu Bahre anhalten bzw. noch verstärkt wird, wenn man sich nicht bis zur Selbstaufgabe kasteien will.
Ich mein, ich hab ja nun auch schon festgestellt, dass mit Schwankungen von rund plus/minus 10 Kilo um einen gewissen Strich auf der Waage alle Gewichtsklassen möglich und realisierbar sind, dass am Ende innerhalb dieser 20 Kilo auf und ab das Leben stattfindet, aber - muss man das denn so bestimmt feststellen und dann auch noch verbreiten, so dass ich das finden, lesen und verarbeiten kann?
Zurzeit zeigt meine Waage das an, was zum Ende der Schulzeit bereits zu sehen war, die Verteilung scheint etwas anders zu sein oder meine Verwandtschaft wird altersmilde ... jedenfalls teilen sie mir aktuell bei den Treffen immer mit, ich solle mehr essen ... vor 25 Jahren standen sich sich da diametral gegenüber, als sie verlangten, ich solle Gewicht reduzieren ...
Dienstag, August 16, 2011
Besiege Deine Urinstinkte
Heute war ich bei einem Kunden. Ein sehr lieber Kerl, ein bisschen unorganisiert und schnell bei der Sache aber eher der Macher-Typ als der Langweiler, im Großen und Ganzen ein lenkbarer und vielseitig einsetzbarer Kunde.
Und dann war da heute der letzte Termin vor Bereitstellung von Unterlagen, es ging um letzte technische Abstimungen vor der Mitteilung an das Amt und er lud alle angereisten Beteiligten ein, sich in das Wohnzimmer seiner betagten Mutter zu begeben, Wasser stünde dort bereit ... ... ...
Jede Zelle meines Körpers wurde umgehend unglücklich und die für Alternativpositionen zuständigen Bereiche des Gehirns suchten einen Ausweg - ich wollte da nicht rein!
Ohne den Leuten zu Nahe treten zu wollen: das Viehzeuch, das die da drin halten, ist nicht stubenrein und der Teppich seit einigen Jahrzehnten nicht gereinigt oder gar ausgetauscht.
Der Garten sieht zauberhaft aus, das Äußere des Hauses ist trotz gesegneten Alters 1 A in Schuss, alle Nebengebäude an den Zäunen, die Zufahrt und auch die Wohnung im Obergeschoss sind liebevoll gepflegt, aber diese Wohnung im Erdgeschoss ist ein Bereich, gegen den selbst meine unaufgeräumte Bude einer frisch strahlenden Bilderbuchseite entsprungen scheint.
Es half nichts ... wollte ich den Kunden besprechen, musste ich die Atmung an die unschmeichelhaften Gerüche anpassen und die Gedanken ablenken. Zuerst meinte ich, die umgekehrte Peristaltik nicht in den Griff bekommen zu können, und nur bewusste Konzentration auf das Objekt vertrieben den aufkommenden Fluchtinstinkt.
Ich hoffe ja sehr, dass ich da nicht wieder hin muss ...
Und dann war da heute der letzte Termin vor Bereitstellung von Unterlagen, es ging um letzte technische Abstimungen vor der Mitteilung an das Amt und er lud alle angereisten Beteiligten ein, sich in das Wohnzimmer seiner betagten Mutter zu begeben, Wasser stünde dort bereit ... ... ...
Jede Zelle meines Körpers wurde umgehend unglücklich und die für Alternativpositionen zuständigen Bereiche des Gehirns suchten einen Ausweg - ich wollte da nicht rein!
Ohne den Leuten zu Nahe treten zu wollen: das Viehzeuch, das die da drin halten, ist nicht stubenrein und der Teppich seit einigen Jahrzehnten nicht gereinigt oder gar ausgetauscht.
Der Garten sieht zauberhaft aus, das Äußere des Hauses ist trotz gesegneten Alters 1 A in Schuss, alle Nebengebäude an den Zäunen, die Zufahrt und auch die Wohnung im Obergeschoss sind liebevoll gepflegt, aber diese Wohnung im Erdgeschoss ist ein Bereich, gegen den selbst meine unaufgeräumte Bude einer frisch strahlenden Bilderbuchseite entsprungen scheint.
Es half nichts ... wollte ich den Kunden besprechen, musste ich die Atmung an die unschmeichelhaften Gerüche anpassen und die Gedanken ablenken. Zuerst meinte ich, die umgekehrte Peristaltik nicht in den Griff bekommen zu können, und nur bewusste Konzentration auf das Objekt vertrieben den aufkommenden Fluchtinstinkt.
Ich hoffe ja sehr, dass ich da nicht wieder hin muss ...
Montag, August 15, 2011
Ablenkungen
Zurzeit stehe ich um 4 Uhr morgens auf, weil das Weiterschlafen danach nicht mehr möglich ist. Gründe sind dafür einige anzuführen, aber wer will die wirklich wissen. Nicht mal selbst mag ich mich mit den Gründen befassen und so versuchte ich gestern, die Gedanken abzulenken mit einer kompletten Staffel Vampire Diaries, die sich im Internet schließlich doch finden ließ ...
Man könnte auch sagen: Ich stand eine Staffel Vampire Diaries durch ... soviel dümmliche Nicht-Einhaltung von beschworenen Zusagen, Verrat an Freund und Feind und "Wehe Du bist nicht meiner Meinung, dann töte ich Dich!" ... also nee ... wenn das Dasein als Vampir tatsächlich nur noch in Schwarz-Weiß geht, dann bitte macht das alleine ... mal abgesehen davon, dass auch noch allerlei farbloses, dafür umso verbitterter dreinschauendes Werwolfsgetier auftaucht, Hexen verbreiten Sturm und Wind wohin man sieht und nun sind auch noch Geister für die nächste Staffel in Stellung gebracht worden ... so schnell, wie die Protagonisten versehentlich, in selbstlosem Opfer oder von einem bös Wollenden dahingeopfert dahinsterben ist es schwierig, zu behalten, wer in welchem Zusammenhang mit wem wichtig gewesen sein muss und warum ... ab und zu muss aber mal einer wichtig gewesen sein - gerne auch zeitweise wichtig - dann überlebt er das Dahinscheiden und ist einfach nicht tot. Es ist schließlich Fiktion und da darf man das ... ... ... und das ist dann völlig ernst gemeint ... ... ... JUNGS! Wenn Ihr schon hanebüchenes Zeug verdreht, dann macht es wenigstens humorvoll!
Für meine Begriffe müsste um das ganze Kaff ein haushoher Zaun gezogen werden, die Türen fest zu und dann ist schließlich irgendwann Feierabend oder die Insassen werden wenigstens ab und zu so in die Drehbücher geschrieben, dass sie ein möglicherweise vorhandenes Hirn zu verwenden versuchen ...
Da lob ich mir meinen Dachboden, welcher immer weniger Kisten enthält. Ebay hat fast 100 Euro an alten Schulbüchern umgesetzt und so nach und nach traue ich mich an mit Erinnerungen vollgestopfte Kisten, deren Inhalt nach der Sichtung mindestens zur Hälfte in die schwarze Tonne gewandert wurde. Selbstbemalte Ostereier hab ich behalten. Da sind welche dabei, die für den Opa bunt wurden, die ich nach seinem Tod erbte und von denen ich mir nicht mehr vorstellen kann, wie die überhaupt zustanden gekommen sind. Dieses Gefitzel würde mich heutzutage wahnsinnig machen!
Man könnte auch sagen: Ich stand eine Staffel Vampire Diaries durch ... soviel dümmliche Nicht-Einhaltung von beschworenen Zusagen, Verrat an Freund und Feind und "Wehe Du bist nicht meiner Meinung, dann töte ich Dich!" ... also nee ... wenn das Dasein als Vampir tatsächlich nur noch in Schwarz-Weiß geht, dann bitte macht das alleine ... mal abgesehen davon, dass auch noch allerlei farbloses, dafür umso verbitterter dreinschauendes Werwolfsgetier auftaucht, Hexen verbreiten Sturm und Wind wohin man sieht und nun sind auch noch Geister für die nächste Staffel in Stellung gebracht worden ... so schnell, wie die Protagonisten versehentlich, in selbstlosem Opfer oder von einem bös Wollenden dahingeopfert dahinsterben ist es schwierig, zu behalten, wer in welchem Zusammenhang mit wem wichtig gewesen sein muss und warum ... ab und zu muss aber mal einer wichtig gewesen sein - gerne auch zeitweise wichtig - dann überlebt er das Dahinscheiden und ist einfach nicht tot. Es ist schließlich Fiktion und da darf man das ... ... ... und das ist dann völlig ernst gemeint ... ... ... JUNGS! Wenn Ihr schon hanebüchenes Zeug verdreht, dann macht es wenigstens humorvoll!
Für meine Begriffe müsste um das ganze Kaff ein haushoher Zaun gezogen werden, die Türen fest zu und dann ist schließlich irgendwann Feierabend oder die Insassen werden wenigstens ab und zu so in die Drehbücher geschrieben, dass sie ein möglicherweise vorhandenes Hirn zu verwenden versuchen ...
Da lob ich mir meinen Dachboden, welcher immer weniger Kisten enthält. Ebay hat fast 100 Euro an alten Schulbüchern umgesetzt und so nach und nach traue ich mich an mit Erinnerungen vollgestopfte Kisten, deren Inhalt nach der Sichtung mindestens zur Hälfte in die schwarze Tonne gewandert wurde. Selbstbemalte Ostereier hab ich behalten. Da sind welche dabei, die für den Opa bunt wurden, die ich nach seinem Tod erbte und von denen ich mir nicht mehr vorstellen kann, wie die überhaupt zustanden gekommen sind. Dieses Gefitzel würde mich heutzutage wahnsinnig machen!
Sonntag, Juli 17, 2011
Im Zuge der Bearbeitung ...
... wenn nicht gar Entrümpelung.
Ich will ja nicht so weit gehen, dass das da oben auf dem Dachboden schon messiehafte Züge angenommen hat ... immerhin stapelte sich der Kram nicht so in der Wohnung, dass die Wege von Zimmer zu Zimemr lediglich noch über schmale, fast mit Macheten freizukämpfende Pfade führten, es waren schon ordentlich aussehende Kartons da oben.
Aber Kram! KRAM! Kram ohne Ende! Soviel Platz wie da ist, soviel wird gebraucht. Oder vollgestopft mit Kram, den man nicht mehr braucht.
Viele, viele Kartons sind nun zum Opfer gefallen - nicht, dass da nicht noch unendlich viele wären. Ich hatte aber irgendwie genug von Kartons, an deren Inhalt sich wirklich niemand mehr erinnern kann und gehe seit einigen Wochen immer mal wieder nach oben mit der Absicht, einen Karton samt Inhalt nach unten ans Licht des Tages zu zerren ... Nicht, dass irgendetwas Lebensnotwendiges dort oben gewesen wäre, auch nichts wirklich Wertvolles, eigentlich nur Belastendes und Erinnerndes ... ein Foto hab ich wieder in den Karton zurück geschoben, aus dem es sich nach vorne gemogelt hatte, der Karton wurde auch schleunigst wieder zu geklappt, es sind noch andere da, die auch der Entfernung bedürfen, da muss ich mich gleich an die schwierigen Fälle wagen ... es ist auch so anstrengend genug, und das meine ich nicht zwingend physisch ...
Aus einem anderen Karton zog ich ein altes Hausaufgabenheft, in das so manches Herzblut gesteckt worden war. Komplett selbst geklöppelt war es irgendwie zum Aufheben geeignet erschienen, ungeachtet der Tatsache, dass 1980 nun wirklich schon gaaaanz lange her ist und der Nährwert des Inhaltes gleich Null!
Die Hausaufgaben sind längst erledigt, auch, wenn ich sie nur selten anfertigte, auch die eingetragenen Noten geben nur noch Aufschluss über längst vergangene Tage und einen Eintrag über "Pommy Stern" musste ich googeln ... so spannend der damals gewesen sein muss, er hinterließ persönlich keinen bleibenden Eindruck ... ganz im Gegensatz zu Visage, die ich heute noch gut leiden kann ... nicht nur aus retrospektivischen Gründen ...
http://youtu.be/RFL4LNOQJg8
Da es zu allem im Leben Ratgeber gibt, in denen man nachlesen kann, was man eigentlich schon sein ganzen Leben lang weiß, las ich in Alles zuviel, dass man doch von Dingen, von denen man sich nicht trennen möchte, Fotos machen solle ... allein ... bisher wurde das Heft ja nicht sinnend angesehen - warum also sollte ich die Fotos sinnend ansehen???
Die Entscheidung, das Ding dem Papiermüll anheim zu geben, sollte doch leicht fallen ... eigentlich ...
Ich will ja nicht so weit gehen, dass das da oben auf dem Dachboden schon messiehafte Züge angenommen hat ... immerhin stapelte sich der Kram nicht so in der Wohnung, dass die Wege von Zimmer zu Zimemr lediglich noch über schmale, fast mit Macheten freizukämpfende Pfade führten, es waren schon ordentlich aussehende Kartons da oben.
Aber Kram! KRAM! Kram ohne Ende! Soviel Platz wie da ist, soviel wird gebraucht. Oder vollgestopft mit Kram, den man nicht mehr braucht.
Viele, viele Kartons sind nun zum Opfer gefallen - nicht, dass da nicht noch unendlich viele wären. Ich hatte aber irgendwie genug von Kartons, an deren Inhalt sich wirklich niemand mehr erinnern kann und gehe seit einigen Wochen immer mal wieder nach oben mit der Absicht, einen Karton samt Inhalt nach unten ans Licht des Tages zu zerren ... Nicht, dass irgendetwas Lebensnotwendiges dort oben gewesen wäre, auch nichts wirklich Wertvolles, eigentlich nur Belastendes und Erinnerndes ... ein Foto hab ich wieder in den Karton zurück geschoben, aus dem es sich nach vorne gemogelt hatte, der Karton wurde auch schleunigst wieder zu geklappt, es sind noch andere da, die auch der Entfernung bedürfen, da muss ich mich gleich an die schwierigen Fälle wagen ... es ist auch so anstrengend genug, und das meine ich nicht zwingend physisch ...
Aus einem anderen Karton zog ich ein altes Hausaufgabenheft, in das so manches Herzblut gesteckt worden war. Komplett selbst geklöppelt war es irgendwie zum Aufheben geeignet erschienen, ungeachtet der Tatsache, dass 1980 nun wirklich schon gaaaanz lange her ist und der Nährwert des Inhaltes gleich Null!
Die Hausaufgaben sind längst erledigt, auch, wenn ich sie nur selten anfertigte, auch die eingetragenen Noten geben nur noch Aufschluss über längst vergangene Tage und einen Eintrag über "Pommy Stern" musste ich googeln ... so spannend der damals gewesen sein muss, er hinterließ persönlich keinen bleibenden Eindruck ... ganz im Gegensatz zu Visage, die ich heute noch gut leiden kann ... nicht nur aus retrospektivischen Gründen ...
http://youtu.be/RFL4LNOQJg8
Da es zu allem im Leben Ratgeber gibt, in denen man nachlesen kann, was man eigentlich schon sein ganzen Leben lang weiß, las ich in Alles zuviel, dass man doch von Dingen, von denen man sich nicht trennen möchte, Fotos machen solle ... allein ... bisher wurde das Heft ja nicht sinnend angesehen - warum also sollte ich die Fotos sinnend ansehen???
Die Entscheidung, das Ding dem Papiermüll anheim zu geben, sollte doch leicht fallen ... eigentlich ...
Freitag, Juli 15, 2011
... wenn Spaniens Blüten blühen ...
Montag, Juli 04, 2011
2011
Männes Tochter sollte in der Mitte des Juli ein Kind bekommen. Das ist nun Vergangenheit, denn das Kind ist vor ein paar Tagen gestorben, nachdem es vor ungefähr vier Wochen schnellstens auf die Welt geholt worden war. Die Eltern haben das nicht "rumerzählt", nur, wer sich bei ihnen meldete, wurde informiert. Sie haben das ganz alleine mit sich ausgemacht ... und wohl auch ausmachen wollen.
Ich glaube ja, es gibt nichts Schlimmeres, als wenn einem das Kind genommen wird. Die Eltern sind schon heftig, dann hört die Welt eine Weile auf, sich zu drehen, aber ich glaube nicht, dass man das auch nur im Entferntesten vergleichen kann.
Ich glaube ja, es gibt nichts Schlimmeres, als wenn einem das Kind genommen wird. Die Eltern sind schon heftig, dann hört die Welt eine Weile auf, sich zu drehen, aber ich glaube nicht, dass man das auch nur im Entferntesten vergleichen kann.
Freitag, Juli 01, 2011
immer wieder Freitags
Es gibt so Tage, an denen überlegt man sich, ob es sich lohnt, sich darauf einzulassen ... an solchen Tagen wäre ich gerne am Meer ... ließe mir einen kühlen Wind durch die Haare streichen und Telefon, Computer, Briefkasten und alle anderen Möglichkeiten, mir Aufgaben zuzuteilen wären weg ... aus ... kaputt ...
Mittwoch, Juni 29, 2011
Man kann, wenn man will ...
Die Kommentare sind nun wieder gleich da, im Fall, dass ein geneigter Leser sich bemüßigt fühlt ... die Kommentarfunktion konnte gefunden und neu eingestellt werden ... es geht, wenn man die richtigen Seiten aufruft, fast, wie im richtigen Leben ...
Montag, Juni 27, 2011
Eins von den Dingen passt nicht zu den anderen
-
Frauen - Fußball - Weltmeisterschaft
Eine Weltmeisterschaft im eigenen Land ist ein Ereignis. Zweifellos. Besonders, wenn man bedenkt, was für einen weiten Weg der Frauenfußball hinter sich bringen musste, um überhaupt als darüber-berichtenswert in Erscheinung zu treten. Und obwohl es auch mal eine Weltmeisterschaft der Turner in deutschen Landen gab, von der ich trotz der Teilnahme verwandter Wesen weniger mitbekam als jetzt von der Herleitung bis zum Eröffnungsspiel gestern.
Dass die Frauen gewonnen haben, lag mit Sicherheit wie bei den Männern daran, dass ich nicht hingesehen habe ... wir werden dies also beibehalten ... haltet Euch dran, Mädels!
Nicht immer bin ich mir aber sicher, dass es tatsächlich um Sport geht, so hätte z. B. niemand von Steffi Graf erwartet, dass sie sich im Playboy auszieht. Andererseits war Männerfußball auch mal verboten und die deutschen Fußballerinnen sind amtierende Weltmeisterinnen, was die Männer gerne wären ... ohne das -innen dann am Ende ... ich hoffe, dass diese Gedankengänge nachvollziehbar konfus waren und verbleibe hochachtungsvoll
Go Girls!
und die andernen gucken bitte hier
Frauen - Fußball - Weltmeisterschaft
Eine Weltmeisterschaft im eigenen Land ist ein Ereignis. Zweifellos. Besonders, wenn man bedenkt, was für einen weiten Weg der Frauenfußball hinter sich bringen musste, um überhaupt als darüber-berichtenswert in Erscheinung zu treten. Und obwohl es auch mal eine Weltmeisterschaft der Turner in deutschen Landen gab, von der ich trotz der Teilnahme verwandter Wesen weniger mitbekam als jetzt von der Herleitung bis zum Eröffnungsspiel gestern.
Dass die Frauen gewonnen haben, lag mit Sicherheit wie bei den Männern daran, dass ich nicht hingesehen habe ... wir werden dies also beibehalten ... haltet Euch dran, Mädels!
Nicht immer bin ich mir aber sicher, dass es tatsächlich um Sport geht, so hätte z. B. niemand von Steffi Graf erwartet, dass sie sich im Playboy auszieht. Andererseits war Männerfußball auch mal verboten und die deutschen Fußballerinnen sind amtierende Weltmeisterinnen, was die Männer gerne wären ... ohne das -innen dann am Ende ... ich hoffe, dass diese Gedankengänge nachvollziehbar konfus waren und verbleibe hochachtungsvoll
Go Girls!
und die andernen gucken bitte hier
Dienstag, Juni 21, 2011
In meinem Leib- und Magen-Forum postete einer folgenden Link:
Offene Türen muss man nicht einrennen. Ich konnte nur wieder nicht so schön formulieren, dass ich nicht verstehe, warum ich andauernd moderne I-Pads, I-Pods, Handys, Computer, Schuhe, T-Shirts, Jeans, Haarfarben, Autos, Felgen oder auch Designer Food brauchen soll.
Dieser Unsinn der müllorientierten Produktion geht ja noch weiter:
Warum wird ein Teil der Milch, die mit übermäßigem Futter erzeugt wird, einfach so weggegossen, ohne dass es einem Lebewesen einen Nutzen bringt? Warum werden 20% der hergestellten Lebensmittel unverspeist vernichtet?
Was werden wohl zukünftige Generationen sagen, wenn sie auf der Erde keine Bodenschätze mehr finden und statt dessen bei der Suche danach auf 100.000-jährig ausgelegte Endlager von Atommüll stoßen, von denen niemand mehr etwas weiß, weil die Erinnerung daran verloren ging ...
Es wird soweit kommen, dass die Menschheit sich in einer Steinzeit wiederfinden wird, weil ihr nichts anderes übrig bleibt ... so sie ihre Umgebung nicht vorher vollständig unbewohnbar gemacht hat, einfach deshalb, weil es möglich war ...
Offene Türen muss man nicht einrennen. Ich konnte nur wieder nicht so schön formulieren, dass ich nicht verstehe, warum ich andauernd moderne I-Pads, I-Pods, Handys, Computer, Schuhe, T-Shirts, Jeans, Haarfarben, Autos, Felgen oder auch Designer Food brauchen soll.
Dieser Unsinn der müllorientierten Produktion geht ja noch weiter:
Warum wird ein Teil der Milch, die mit übermäßigem Futter erzeugt wird, einfach so weggegossen, ohne dass es einem Lebewesen einen Nutzen bringt? Warum werden 20% der hergestellten Lebensmittel unverspeist vernichtet?
Was werden wohl zukünftige Generationen sagen, wenn sie auf der Erde keine Bodenschätze mehr finden und statt dessen bei der Suche danach auf 100.000-jährig ausgelegte Endlager von Atommüll stoßen, von denen niemand mehr etwas weiß, weil die Erinnerung daran verloren ging ...
Es wird soweit kommen, dass die Menschheit sich in einer Steinzeit wiederfinden wird, weil ihr nichts anderes übrig bleibt ... so sie ihre Umgebung nicht vorher vollständig unbewohnbar gemacht hat, einfach deshalb, weil es möglich war ...
Montag, Juni 20, 2011
Wenn einer eine Reise tut ...
dann geht das nicht immer ganz glatt:
Am 17. Juni am Abend Ortszeit sollte Sohni mit dem Flug United Airlines von Washington aus nach Frankfurt am Main fliegen und am 18. Juni am Morgen Ortszeit ankommen. Die Buchung wurde ein Jahr vorher bestätigt, sonst hätte er gar nicht in die geheiligten United States of the Free einreisen dürfen.
Nun hatte United Airlines am 17.06. das Problem eines größeren, landesweiten Computer-Ausfalls, der Flug aus Washington wurde komplett gestrichen.
Sohni stand nun auf dem Flughafen in Washington und versuchte, einen anderen Flug zu bekommen, was sich seltsamerweise schwierig gestaltete. Offenbar wurde er auf Wartelisten gesetzt und immer wieder vertröstet, dass die Flieger alle überbucht seien, da so viele Flüge ausgefallen seien. Mit jungen Leuten kann man sowas ja machen.
Darüber informierte er uns telefonisch von einem Lufthansa- Schalter aus, niemand von United Airlines hatte ihm einen Anruf angeboten. Er meinte, dass er auf einer Warteliste für einen Flug nach Frankfurt sei, dass aber wegen Überbuchung nicht sicher sei, in welchem Flieger er würde mitfliegen dürfen.
Ich erkundigte mich beim Frankfurter Flughafen nach einer Telefonnummer, über die ich mit United Airlines Kontakt aufnehmen konnte, und rief dort an. Nun ist an einem Samstag kein deutschsprachiger Mitarbeiter erreichbar, der sehr schnell englisch sprechenden Mitarbeiterin konnte ich entnehmen, dass Sohni auf ein Flugzeug über Miami umgebucht worden war und dass er darüber informiert worden sei, dass er diesen Flug aber nicht angetreten habe. Davon hatte Sohni aber im Telefonat mit mir nichts erwähnt und später bestätigte er auch, dass diese Information nicht bei ihm angekommen ist. Und er hatte mit einigen Mitarbeitern von United Airlines in Washington gesprochen.
Am 18. Juni, also nach einem ganzen Tag, bekam Sohni immer noch keine Bestätigung, dass er definitiv auf einen Flug gebucht ist, deshalb schrieb er mir per Mail einen Hilferuf nach Deutschland, er käme mit den Mitarbeitern vor Ort nicht weiter, er würde immer wieder auf endlose Wartelisten gesetzt.
In Frankfurt war am Samstag Abend gar kein Mitarbeiter mehr erreichbar - insgeheim verfluchte ich die Gewerkschaften - also rief ich die Telefonnummer der Reservierung von United Airlines in den USA an. Zu Beginn des Telefonats sollte ich einer Maschine erklären, welche Reservierungsnummer ich hätte und was ich überhaupt wollte - so gut ist mein Englisch anscheinend doch nicht, der Apparat entschuldigte sich laufend, dass es sein Fehler sei, dass er mir nicht helfen konnte, was irgendwie seltsam klang, doch nach einer Weile hatte ich tatsächlich einen atmenden Mitarbeiter am Telefon, der wirklich versuchte, zu helfen. Er buchte Sohni definitiv auf den nächstmöglichen Flug von United Airlines von Washington nach Zürich, Abflug am Abend Ortszeit, so er den Check In schaffen würde, die Zeit drängte.
Diese Information erreichte Sohni per Blitzmail, er beeilte sich, zum Check-In-Counter zu kommen, dort war jedoch diese Buchung nicht bekannt, er rannte also durch den halben Flughafen zurück dahin, von wo aus der Mails schreiben konnte, und erklärte, die Buchung sei durchaus nicht definitiv, die Dame am Schalter könne ihn nicht finden, was mich ein wenig an die Buchung auf den Flug via Miami erinnerte. Ich fragte mich, ob die Vernetzung der Computer noch Ausfallerscheinungen vom Freitag hatte.
Also rief ich erneut bei der Reservierungsabteilung in den USA an, dieses Mal konnte die Maschine helfen, die Stimme bestätigte die Buchung auf der Maschine nach Zürich. Da die Zeit drängte, schrieb ich an Sohni, er solle sich nichts anderes erzählen lassen, die Buchung sei fest und er beeilte sich, wieder zum Einchecken zu kommen. Da ich danach nichts mehr hörte, ging ich davon aus, dass er den Flug bekommen hat, war mir aber nicht sicher.
Am nächsten Morgen, bevor das Flugzeug in Zürich landen sollte, versuchte ich nochmals, eine Bestätigung zu erhalten, ob Sohni in den Flieger aus Washinton hatte einsteigen können. Die einzige Möglichkeit war ein erneuter Anruf in den USA, da weder der Flughafen Frankfurt solche Informationen hat noch United Airlines in Deutschland erreichbar war (am Sonntag gelten da anscheinend irgendwelche Vorschriften, die einem das Leben schwer machen) und die Lufthansa, deren Leitungen sonntags besetzt sind, ist halt nicht United Airlines, die einen wissen über der anderen Buchungen gar nichts, selbst, wenn sie ihnen die Flugzeuge zur Verfügung stellen. Die Maschine der Reservierungsabteilung konnte ich erneut überreden, mir einen menschlichen Mitarbeiter in die Leitung zu holen, dem ich das Problem zu schildern versuchte. Mein Englisch schrumpfte im Laufe des Gesprächs auf rudimentäres Minimalwissen zusammen. Es wirkte, er bekam Mitleid und sagte zu, er würde versuchen, nachzusehen, ob Sohni hatte einsteigen können, hängte mich in die Warteschleife und da hing ich von da an. Einmal meldete er sich zwischendurch, darüber zu informieren, dass er noch auf eine Auskunft wartete, nach insgesamt einer halben Stunde legte ich auf. Ich hatte dann doch keine Hoffnung mehr, dass er mir helfen würde.
Wir entschieden uns im Familienrat, dass wir so tun sollten, als habe Sohni mitfliegen und auch in Zürich weiterfliegen dürfen, da erreichte uns ein Anruf von Sohni, dass er in Zürich keine Reservierung vorgefunden habe, die Reservierung auf den Lufthansa Flug sei nicht bestätigt, er könne also erst mit dem späteren Lufthansa Flug kommen und das auch nur, wenn ein Platz frei sei.
Die ganze Familie fuhr also auf gut Glück zum Flughafen, wir parkten im Irgendwo des umfassend gestalteten Parkhauses, gingen zum Ankunftsterminal und sahen auf der Anzeigetafel, dass das Flugzeug aus Zürich gelandet war, dass wir zum Gate B1 im Terminal 1 gehen könnten, dort müssten wir Sohni in Empfang nehmen können.
Nun ist bei dieser Rückreise aber wirklich alles verhext gelaufen, das Gepäck ging unterwegs auch noch verloren, so dass wir nicht nur von nichts etwas wussten, nein, Sohni kam auch nicht aus Ausgang B1, er kümmerte sich ja um eine Verlustmeldung seines Koffers. Ich begann dann doch, nervös zu werden. Solange Sohni in Washington war, wusste ich, dass er nicht verloren gehen konnte, ich wusste aber nicht, was in Zürich passiert war und dass er in Frankfurt nach seinen Koffern suchte, wusste ich ja auch nicht.
Es ging schließlich alles gut aus, Sohni stand plötzlich hinter statt vor uns, er hatte die Kofferausgabe durch einen anderen Ausgang verlassen und uns gefunden und wir waren sehr froh, ihn heil in die Arme schließen zu können.
Und sein Gepäck wird auch noch eintrudeln, denke ich …
Am 17. Juni am Abend Ortszeit sollte Sohni mit dem Flug United Airlines von Washington aus nach Frankfurt am Main fliegen und am 18. Juni am Morgen Ortszeit ankommen. Die Buchung wurde ein Jahr vorher bestätigt, sonst hätte er gar nicht in die geheiligten United States of the Free einreisen dürfen.
Nun hatte United Airlines am 17.06. das Problem eines größeren, landesweiten Computer-Ausfalls, der Flug aus Washington wurde komplett gestrichen.
Sohni stand nun auf dem Flughafen in Washington und versuchte, einen anderen Flug zu bekommen, was sich seltsamerweise schwierig gestaltete. Offenbar wurde er auf Wartelisten gesetzt und immer wieder vertröstet, dass die Flieger alle überbucht seien, da so viele Flüge ausgefallen seien. Mit jungen Leuten kann man sowas ja machen.
Darüber informierte er uns telefonisch von einem Lufthansa- Schalter aus, niemand von United Airlines hatte ihm einen Anruf angeboten. Er meinte, dass er auf einer Warteliste für einen Flug nach Frankfurt sei, dass aber wegen Überbuchung nicht sicher sei, in welchem Flieger er würde mitfliegen dürfen.
Ich erkundigte mich beim Frankfurter Flughafen nach einer Telefonnummer, über die ich mit United Airlines Kontakt aufnehmen konnte, und rief dort an. Nun ist an einem Samstag kein deutschsprachiger Mitarbeiter erreichbar, der sehr schnell englisch sprechenden Mitarbeiterin konnte ich entnehmen, dass Sohni auf ein Flugzeug über Miami umgebucht worden war und dass er darüber informiert worden sei, dass er diesen Flug aber nicht angetreten habe. Davon hatte Sohni aber im Telefonat mit mir nichts erwähnt und später bestätigte er auch, dass diese Information nicht bei ihm angekommen ist. Und er hatte mit einigen Mitarbeitern von United Airlines in Washington gesprochen.
Am 18. Juni, also nach einem ganzen Tag, bekam Sohni immer noch keine Bestätigung, dass er definitiv auf einen Flug gebucht ist, deshalb schrieb er mir per Mail einen Hilferuf nach Deutschland, er käme mit den Mitarbeitern vor Ort nicht weiter, er würde immer wieder auf endlose Wartelisten gesetzt.
In Frankfurt war am Samstag Abend gar kein Mitarbeiter mehr erreichbar - insgeheim verfluchte ich die Gewerkschaften - also rief ich die Telefonnummer der Reservierung von United Airlines in den USA an. Zu Beginn des Telefonats sollte ich einer Maschine erklären, welche Reservierungsnummer ich hätte und was ich überhaupt wollte - so gut ist mein Englisch anscheinend doch nicht, der Apparat entschuldigte sich laufend, dass es sein Fehler sei, dass er mir nicht helfen konnte, was irgendwie seltsam klang, doch nach einer Weile hatte ich tatsächlich einen atmenden Mitarbeiter am Telefon, der wirklich versuchte, zu helfen. Er buchte Sohni definitiv auf den nächstmöglichen Flug von United Airlines von Washington nach Zürich, Abflug am Abend Ortszeit, so er den Check In schaffen würde, die Zeit drängte.
Diese Information erreichte Sohni per Blitzmail, er beeilte sich, zum Check-In-Counter zu kommen, dort war jedoch diese Buchung nicht bekannt, er rannte also durch den halben Flughafen zurück dahin, von wo aus der Mails schreiben konnte, und erklärte, die Buchung sei durchaus nicht definitiv, die Dame am Schalter könne ihn nicht finden, was mich ein wenig an die Buchung auf den Flug via Miami erinnerte. Ich fragte mich, ob die Vernetzung der Computer noch Ausfallerscheinungen vom Freitag hatte.
Also rief ich erneut bei der Reservierungsabteilung in den USA an, dieses Mal konnte die Maschine helfen, die Stimme bestätigte die Buchung auf der Maschine nach Zürich. Da die Zeit drängte, schrieb ich an Sohni, er solle sich nichts anderes erzählen lassen, die Buchung sei fest und er beeilte sich, wieder zum Einchecken zu kommen. Da ich danach nichts mehr hörte, ging ich davon aus, dass er den Flug bekommen hat, war mir aber nicht sicher.
Am nächsten Morgen, bevor das Flugzeug in Zürich landen sollte, versuchte ich nochmals, eine Bestätigung zu erhalten, ob Sohni in den Flieger aus Washinton hatte einsteigen können. Die einzige Möglichkeit war ein erneuter Anruf in den USA, da weder der Flughafen Frankfurt solche Informationen hat noch United Airlines in Deutschland erreichbar war (am Sonntag gelten da anscheinend irgendwelche Vorschriften, die einem das Leben schwer machen) und die Lufthansa, deren Leitungen sonntags besetzt sind, ist halt nicht United Airlines, die einen wissen über der anderen Buchungen gar nichts, selbst, wenn sie ihnen die Flugzeuge zur Verfügung stellen. Die Maschine der Reservierungsabteilung konnte ich erneut überreden, mir einen menschlichen Mitarbeiter in die Leitung zu holen, dem ich das Problem zu schildern versuchte. Mein Englisch schrumpfte im Laufe des Gesprächs auf rudimentäres Minimalwissen zusammen. Es wirkte, er bekam Mitleid und sagte zu, er würde versuchen, nachzusehen, ob Sohni hatte einsteigen können, hängte mich in die Warteschleife und da hing ich von da an. Einmal meldete er sich zwischendurch, darüber zu informieren, dass er noch auf eine Auskunft wartete, nach insgesamt einer halben Stunde legte ich auf. Ich hatte dann doch keine Hoffnung mehr, dass er mir helfen würde.
Wir entschieden uns im Familienrat, dass wir so tun sollten, als habe Sohni mitfliegen und auch in Zürich weiterfliegen dürfen, da erreichte uns ein Anruf von Sohni, dass er in Zürich keine Reservierung vorgefunden habe, die Reservierung auf den Lufthansa Flug sei nicht bestätigt, er könne also erst mit dem späteren Lufthansa Flug kommen und das auch nur, wenn ein Platz frei sei.
Die ganze Familie fuhr also auf gut Glück zum Flughafen, wir parkten im Irgendwo des umfassend gestalteten Parkhauses, gingen zum Ankunftsterminal und sahen auf der Anzeigetafel, dass das Flugzeug aus Zürich gelandet war, dass wir zum Gate B1 im Terminal 1 gehen könnten, dort müssten wir Sohni in Empfang nehmen können.
Nun ist bei dieser Rückreise aber wirklich alles verhext gelaufen, das Gepäck ging unterwegs auch noch verloren, so dass wir nicht nur von nichts etwas wussten, nein, Sohni kam auch nicht aus Ausgang B1, er kümmerte sich ja um eine Verlustmeldung seines Koffers. Ich begann dann doch, nervös zu werden. Solange Sohni in Washington war, wusste ich, dass er nicht verloren gehen konnte, ich wusste aber nicht, was in Zürich passiert war und dass er in Frankfurt nach seinen Koffern suchte, wusste ich ja auch nicht.
Es ging schließlich alles gut aus, Sohni stand plötzlich hinter statt vor uns, er hatte die Kofferausgabe durch einen anderen Ausgang verlassen und uns gefunden und wir waren sehr froh, ihn heil in die Arme schließen zu können.
Und sein Gepäck wird auch noch eintrudeln, denke ich …
Samstag, Juni 18, 2011
grummel
Da hab ich mir die halbe Nacht um die Ohren gehauen, um noch ein halbwegs vernünftiges Produkt zu produzieren, und dann wird der Flug gecancelled ... due to mechanical issues that can´t be fixed ... ich bin ein wenig konsterniert ...
Zumal Männe hier den Eindruck verbreitet, das liege in meinem Verantwortungsbereich ...
Zumal Männe hier den Eindruck verbreitet, das liege in meinem Verantwortungsbereich ...
Freitag, Juni 17, 2011
Beängstigend
Heute morgen hatte ich ein Gespräch mit zwei Kunden und einer Firma zur Absprache des weiteren Ablaufs.
Grundsätztlich war alles gut, der Auftrag an die Firma wird noch ein wenig erweitert ... was ja nicht schlecht ist ... am Ende meinten die Kunden, ob ich noch ein bisschen bleiben könnte, sie wollten noch etwas mitteilen ...
Heraus kam, dass sie unbedingt loswerden wollten, dass sie meine Arbeit gut finden ... ... ...
Irgendwie stand ich völlig neben der Spur, der Kopf war ganz leer ... ich wusste nicht, was ich sagen sollte ... solche Ansagen bin ich nicht gewohnt ... meistens geht es eher darum, dass wieder ein Problem auf den Tisch kommt, das ich bitte sehr zu lösen hätte ... und auf der schon nur nebelhaft wahrgenommenen Fahrt wieder nach Hause erreichte mich dann auch noch ein Anruf - auf dem nur zufälligerweise mitgenommenen Handy - dass eine Genehmigung erteilt worden ist für ein Projekt, das ich schon abgehakt und dessentwegen ich schon heftige nachts-wach-bleib-Phasen genossen hatte ...
Ist heute ein schöner Tag, oder was?
Grundsätztlich war alles gut, der Auftrag an die Firma wird noch ein wenig erweitert ... was ja nicht schlecht ist ... am Ende meinten die Kunden, ob ich noch ein bisschen bleiben könnte, sie wollten noch etwas mitteilen ...
Heraus kam, dass sie unbedingt loswerden wollten, dass sie meine Arbeit gut finden ... ... ...
Irgendwie stand ich völlig neben der Spur, der Kopf war ganz leer ... ich wusste nicht, was ich sagen sollte ... solche Ansagen bin ich nicht gewohnt ... meistens geht es eher darum, dass wieder ein Problem auf den Tisch kommt, das ich bitte sehr zu lösen hätte ... und auf der schon nur nebelhaft wahrgenommenen Fahrt wieder nach Hause erreichte mich dann auch noch ein Anruf - auf dem nur zufälligerweise mitgenommenen Handy - dass eine Genehmigung erteilt worden ist für ein Projekt, das ich schon abgehakt und dessentwegen ich schon heftige nachts-wach-bleib-Phasen genossen hatte ...
Ist heute ein schöner Tag, oder was?
Donnerstag, Juni 16, 2011
Sowas kommt von sowas
Lässt man eine Gelegenheit aus, dann hat man das alte Gelumpe halt weiter an der Backe ... in akuten Situationen fehlt manchmal einfach die Weitsicht ...
Sonntag, Juni 12, 2011
Rubrik: Verschiedenes
Es ist wie verhext. Kaum, dass man sich versieht, ist das halbe Jahr rum und man weiß nicht, wo es abgeblieben sein könnte.
Die letzten beiden Tage jedenfalls, an die kann ich mich erinnern - mit jeder Faser meiner schmerzenden Körperteile. Sie waren ausgefüllt mit schwerer, körperlicher Arbeit, welche ich in fast vollständigem Maße alleine durchführte, da die restliche Bagage keine Lust verspürte, meine Ideen zu verwirklichen.
Als ob mich sowas abhielte, wenn ich schon mal was tun will, und wenn Männes zweitältestes Töchterchen am Tag vor dem geplanten Beginn auch noch penetrant anruft, dass sie wirklich kommt. Sie HAT geholfen, dass die Schwarte krachte! Mein kleiner Bube bemühte sich eine Weile, hatte dann aber keine Lust mehr und zog den ruhigen Aufenthalt auf dem außerordentlich bequemen Sitzkissen dem Putzen und Pinsel-Schwingen vor.
Töchterchens Mütterchen war der Ansicht, sie müsste einen Kommentar abliefern und fragte, warum der Boden nach dem Streichen der Wände aussah, wie er aussah ... anstatt, dass sie einen Schrubber in die Hand genommen hätte ... also bemühte ich mich, die Anmerkung als den Witz zu nehmen, den sie vermutlich gemeint haben könnte, aber ich war dann doch überhaupt nicht unfroh, als ich sie von hinten sah ...
Langer Rede kurzer Sinn - mit diesen Bildern kann ich bezeugen, dass der Raum noch niemals so geputzt, entmüllt und gestrichen ausgesehen hat, seit ich in diesem Haus wohne:


Die letzten beiden Tage jedenfalls, an die kann ich mich erinnern - mit jeder Faser meiner schmerzenden Körperteile. Sie waren ausgefüllt mit schwerer, körperlicher Arbeit, welche ich in fast vollständigem Maße alleine durchführte, da die restliche Bagage keine Lust verspürte, meine Ideen zu verwirklichen.
Als ob mich sowas abhielte, wenn ich schon mal was tun will, und wenn Männes zweitältestes Töchterchen am Tag vor dem geplanten Beginn auch noch penetrant anruft, dass sie wirklich kommt. Sie HAT geholfen, dass die Schwarte krachte! Mein kleiner Bube bemühte sich eine Weile, hatte dann aber keine Lust mehr und zog den ruhigen Aufenthalt auf dem außerordentlich bequemen Sitzkissen dem Putzen und Pinsel-Schwingen vor.
Töchterchens Mütterchen war der Ansicht, sie müsste einen Kommentar abliefern und fragte, warum der Boden nach dem Streichen der Wände aussah, wie er aussah ... anstatt, dass sie einen Schrubber in die Hand genommen hätte ... also bemühte ich mich, die Anmerkung als den Witz zu nehmen, den sie vermutlich gemeint haben könnte, aber ich war dann doch überhaupt nicht unfroh, als ich sie von hinten sah ...
Langer Rede kurzer Sinn - mit diesen Bildern kann ich bezeugen, dass der Raum noch niemals so geputzt, entmüllt und gestrichen ausgesehen hat, seit ich in diesem Haus wohne:


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