Freitag, Juli 01, 2016
Beim Blättern
Beim Blättern stolperte ich über diesen Eintrag.
Das ist ne Weile her und ich habe mich damals halb ein bisschen geirrt, das muss ich eingestehen ... die Mehrwertsteuer ist seit 2007 nicht erhöht worden und in Rheinland-Pfalz gibt es ein Stück Lehrmittelfreiheit - die Bücher können für wenig Geld ausgeliehen werden ...
Und der Herr Westerwelle ist zwischenzeitlich verstorben ... da war er aber schon länger kein Außenminister mehr ...
Dienstag, Juni 21, 2016
Wenn einer eine Reise tut Tag 1
Es ist schon länger her, dass ich das letzte Mal über Nacht verreist war ... es gab da mal eine Geschichte über eine Familie, die einen Urlaub plante, die war nur ganz leicht übertrieben ...
Zuletzt konnte ich es aber nicht mehr verhindern, der Große bestand auf einen Trip nach Dresden, ihn zum Kursabschluss zu besuchen - er ist doch Kind, das ab und zu noch gestreichelt werden will ... und das mit solchem Enthusiasmus, dass er sich um eine nächtliche Bleibe kümmerte, so dass ich mich nur noch um eine Tasche für eine Nacht für den Kleinen und mich sorgen musste und darum, vor Sonnenuntergang in Dresden aufzuschlagen.
Durchschnittlichem Sonnenuntergang ... zurzeit ist die Sonne um halb 11 Uhr nachts noch in der Lage, einen Sonnenuntergang raus zu zögern, manchmal auch mit spektakulären Lichtverhältnissen unter einem wolkenverhangenen Himmel.
Um halb 11 Uhr in der Nacht ist die Ankunftszeit der Pension allerdings offiziell abgelaufen, laut Homepage soll sich der Gast bis spätestens um 18:00 Uhr vor Ort eingefunden haben.
Voraussetzung dafür ist lediglich, dass man rechtzeitig davon kommt, dass alle benötigten Utensilien sowie alle Mitreisenden eingesammelt und im Auto verstaut und die Fahrzeiten vorausschauend eingeplant wurden.
Sehr schwierige Unterfangen das sind, alles und jedes hat einfach seinen eigenen Kopf.
Einen Kurztrip trotz Urlaub ins Büro sagte ich dann noch unvermittelt ab, da hatte ich schlicht keine Nerven für. Nicht, dass nicht Zeit gewesen wäre ... wie sinnieren die Rolling Stones doch so passend über mother's little helper ... der aber dann doch nicht zum Einsatz kam ... ich wollte schließlich noch fahren ... selbst ...
Der Kleine durfte seinen Sport-Unterricht am Nachmittag ausfallen lassen, für den Kurztrip über die nächsten zwei Tage war er beurlaubt, es konnte also zu einer einigermaßen vernünftigen Zeit los gehen und druff uff die Autobahn ... Im Ausland gibt es immer noch das Gerücht, man könne auf deutschen Autobahnen so schnell fahren, wie man wolle ... leider ist ein Schild, auf dem die Geschwindigkeitsbeschränkung durchgestrichen steht, keine Garantie dafür, dass sich nicht Millionen anderer Autofahrer ebenfalls in den Kopf gesetzt haben, über die Autobahnen weit entfernt liegende Ziele zu erreichen, und so fielen wir schon nach 10 Minuten Fahrzeit in den ersten Stau ein ... oder ... rücksichtsvoll dem Fahrstil angepasst ausgedrückt: wir stellten uns hinten an ...
Im Westen nichts Neues ... die Autobahnen sind für den Massenansturm an Fahrzeugen nicht großzügig genug ausgelegt, die zweispurigen Straßen in Hessen machen mich jedesmal verrückt! Zum Glück ging es in Richtung Osten, just hinter der ehemaligen Grenze ist die Straße sofort dreispurig und dazu nur mit der Hälfte an Konkurrenten belegt ...
Hier wäre im Kontext die richtige Stelle im Text, darüber zu sinnieren, warum zwischen Herleshausen und Eisenach immer noch eine Grenze im Sinn ist ... die Welt sieht in Hessen einfach anders aus als in Thüringen ... wobei sich in den letzten 10 Jahren rechts und links der A4 in Thüringen sehr subtil was verändert hat ... sei's drum, wir mussten ja weiter ...
Dann interessierten die die Geschwindigkeit begrenzenden Schilder auch nicht mehr - bis zu 170 zeigte der Tacho ... leider nicht genug, um die im Stau verbrachte Zeit gänzlich wieder aufzuholen ... 18:00 Uhr war auf jeden Fall illusorisch - das war es eigentlich schon bei der Abfahrt gewesen aber "pschschscht!" und wozu gibt es Handys ... kurz angerufen, Bescheid gesagt und die Sache war geritzt ... und 19:00 Uhr war jetzt auch nicht sooo lange drüber ... die deutsche Herren-Fußball-Nationalmannschaft schoss ohnehin immer daneben, so dass es auch nicht schlimm war, die Radio-Übertragung zu unterbrechen, das Zimmer zu beziehen und den Fernseher einzuschalten ... nix verpasst ... es passierte auch nichts mehr ... toremäßig betrachtet. Hin und her schoben sie sich den Ball bis zum Ende der Partie ...
Nachdem das Spiel geschafft war, konnte der Große den Kleinen und mich dann abholen für einen kurzen Ausflug an die Stelle, an der das Event am nächsten Tag stattfinden sollte ... kleine Parkgebühren! ... Zwinger von außen ... süper-Hamburger ... sommerlicher Abend ganz ohne Regen ... sehr nett!
Zuletzt konnte ich es aber nicht mehr verhindern, der Große bestand auf einen Trip nach Dresden, ihn zum Kursabschluss zu besuchen - er ist doch Kind, das ab und zu noch gestreichelt werden will ... und das mit solchem Enthusiasmus, dass er sich um eine nächtliche Bleibe kümmerte, so dass ich mich nur noch um eine Tasche für eine Nacht für den Kleinen und mich sorgen musste und darum, vor Sonnenuntergang in Dresden aufzuschlagen.
Durchschnittlichem Sonnenuntergang ... zurzeit ist die Sonne um halb 11 Uhr nachts noch in der Lage, einen Sonnenuntergang raus zu zögern, manchmal auch mit spektakulären Lichtverhältnissen unter einem wolkenverhangenen Himmel.
Um halb 11 Uhr in der Nacht ist die Ankunftszeit der Pension allerdings offiziell abgelaufen, laut Homepage soll sich der Gast bis spätestens um 18:00 Uhr vor Ort eingefunden haben.
Voraussetzung dafür ist lediglich, dass man rechtzeitig davon kommt, dass alle benötigten Utensilien sowie alle Mitreisenden eingesammelt und im Auto verstaut und die Fahrzeiten vorausschauend eingeplant wurden.
Sehr schwierige Unterfangen das sind, alles und jedes hat einfach seinen eigenen Kopf.
Einen Kurztrip trotz Urlaub ins Büro sagte ich dann noch unvermittelt ab, da hatte ich schlicht keine Nerven für. Nicht, dass nicht Zeit gewesen wäre ... wie sinnieren die Rolling Stones doch so passend über mother's little helper ... der aber dann doch nicht zum Einsatz kam ... ich wollte schließlich noch fahren ... selbst ...
Der Kleine durfte seinen Sport-Unterricht am Nachmittag ausfallen lassen, für den Kurztrip über die nächsten zwei Tage war er beurlaubt, es konnte also zu einer einigermaßen vernünftigen Zeit los gehen und druff uff die Autobahn ... Im Ausland gibt es immer noch das Gerücht, man könne auf deutschen Autobahnen so schnell fahren, wie man wolle ... leider ist ein Schild, auf dem die Geschwindigkeitsbeschränkung durchgestrichen steht, keine Garantie dafür, dass sich nicht Millionen anderer Autofahrer ebenfalls in den Kopf gesetzt haben, über die Autobahnen weit entfernt liegende Ziele zu erreichen, und so fielen wir schon nach 10 Minuten Fahrzeit in den ersten Stau ein ... oder ... rücksichtsvoll dem Fahrstil angepasst ausgedrückt: wir stellten uns hinten an ...
Im Westen nichts Neues ... die Autobahnen sind für den Massenansturm an Fahrzeugen nicht großzügig genug ausgelegt, die zweispurigen Straßen in Hessen machen mich jedesmal verrückt! Zum Glück ging es in Richtung Osten, just hinter der ehemaligen Grenze ist die Straße sofort dreispurig und dazu nur mit der Hälfte an Konkurrenten belegt ...
Hier wäre im Kontext die richtige Stelle im Text, darüber zu sinnieren, warum zwischen Herleshausen und Eisenach immer noch eine Grenze im Sinn ist ... die Welt sieht in Hessen einfach anders aus als in Thüringen ... wobei sich in den letzten 10 Jahren rechts und links der A4 in Thüringen sehr subtil was verändert hat ... sei's drum, wir mussten ja weiter ...
Dann interessierten die die Geschwindigkeit begrenzenden Schilder auch nicht mehr - bis zu 170 zeigte der Tacho ... leider nicht genug, um die im Stau verbrachte Zeit gänzlich wieder aufzuholen ... 18:00 Uhr war auf jeden Fall illusorisch - das war es eigentlich schon bei der Abfahrt gewesen aber "pschschscht!" und wozu gibt es Handys ... kurz angerufen, Bescheid gesagt und die Sache war geritzt ... und 19:00 Uhr war jetzt auch nicht sooo lange drüber ... die deutsche Herren-Fußball-Nationalmannschaft schoss ohnehin immer daneben, so dass es auch nicht schlimm war, die Radio-Übertragung zu unterbrechen, das Zimmer zu beziehen und den Fernseher einzuschalten ... nix verpasst ... es passierte auch nichts mehr ... toremäßig betrachtet. Hin und her schoben sie sich den Ball bis zum Ende der Partie ...
Nachdem das Spiel geschafft war, konnte der Große den Kleinen und mich dann abholen für einen kurzen Ausflug an die Stelle, an der das Event am nächsten Tag stattfinden sollte ... kleine Parkgebühren! ... Zwinger von außen ... süper-Hamburger ... sommerlicher Abend ganz ohne Regen ... sehr nett!
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Sonntag, Juni 19, 2016
Das Missverständnis der eingesparten Zeit
Laut McKinsey verbringen Vertriebsmitarbeiter 8 Stunden pro Woche damit,
Informationen zu beschaffen. Wenn man gezielt Vertriebstechnologien
einsetzt, um so die Zeit für Recherche zu halbieren, könnten 3,2
Millionen Vertriebsmitarbeiter in Deutschland genug Zeit sparen, um an
einem einzigen Tag das gesamte Münchener Oktoberfest aufzubauen ...
Was ist das denn für ein Schmarrn?
Ich verlasse mich auf "Vertriebstechnologien" um zu vermeiden, mich von Link zu Link zu hangeln und tiefer und tiefer in eine Materie einzutauchen und mehr und mehr zu verstehen?
Ich überlasse einer "Vertriebstechnologie" die Entscheidung, welche Informationen für mich relevant sind, um einen Zusammenhang zu verstehen?
Ich nutze die Zeit, die mir für das Gesamtverständnis meiner Tätigkeit genommen wird, um einen Zirkus vorzubereiten, für den mir jedes Verständnis fehlt und an dem ich auf gar keinen Fall partizipieren möchte? Zu Gunsten McKinseys unterstelle ich mal, dass das Münchener Oktoberfest lediglich als Platzhalter steht. Als Platzhalter dafür, dass die Vorbereitung einer Sause sinnvoller ist, als sich mit meiner Arbeit zu beschäftigen. Und das ist nicht günstig gemeint ...
McKinsey ... irgendwie ein namenloses Konstrukt mit wirren Gedankengängen einer verquasten Idee der Selbst- und Fremdoptimierung. Geradezu eine Dependance der Organisation der grauen Herren.
Was ist das denn für ein Schmarrn?
Ich verlasse mich auf "Vertriebstechnologien" um zu vermeiden, mich von Link zu Link zu hangeln und tiefer und tiefer in eine Materie einzutauchen und mehr und mehr zu verstehen?
Ich überlasse einer "Vertriebstechnologie" die Entscheidung, welche Informationen für mich relevant sind, um einen Zusammenhang zu verstehen?
Ich nutze die Zeit, die mir für das Gesamtverständnis meiner Tätigkeit genommen wird, um einen Zirkus vorzubereiten, für den mir jedes Verständnis fehlt und an dem ich auf gar keinen Fall partizipieren möchte? Zu Gunsten McKinseys unterstelle ich mal, dass das Münchener Oktoberfest lediglich als Platzhalter steht. Als Platzhalter dafür, dass die Vorbereitung einer Sause sinnvoller ist, als sich mit meiner Arbeit zu beschäftigen. Und das ist nicht günstig gemeint ...
McKinsey ... irgendwie ein namenloses Konstrukt mit wirren Gedankengängen einer verquasten Idee der Selbst- und Fremdoptimierung. Geradezu eine Dependance der Organisation der grauen Herren.
Montag, Mai 16, 2016
Sonntag, Januar 31, 2016
was so passieren kann ...
Wenn das Kind da ist, muss einem wieder einfallen, dass man doch diesen Kragen näher untersuchen wollte. Sonst ist das Wochenende schon wieder rum und das Kind wieder gen Arbeit entfleucht und der Pelz nicht mehr greifbar.
Dafür hab ich ein Essay verfasst. So eine Art Gedichtinterpretation anhand eines Zitates.
Beim Durchlesen fand ich meine Schreibe sehr wenig leserlich ... jetzt nicht nur wegen der Handschrift, das auch, ich habe keine leserliche Schnellschreibhandschrift, sondern vor allem, weil Sohn den Text hinterher vorlas und ich ihm und meinen Gedankengängen öfter nicht folgen konnte.
Offensichtlich schreibe ich so verquer und altmodisch, dass beim Lesen nicht klar ist, wie die Sätze aufgebaut sind. Es rutschen einfach zu viele erläuternde Nebensätze in die Satzbauten, so dass es für ein Hirn, das nur noch in SMSen denkt, nicht mehr möglich ist, diese Nebensätze während des Lesens sinnvoll zu betonen, und damit den Sinn des Satzes - laut geäußert - zu vermitteln.
Überhaupt fand der große Sohn meine in aller Eile geschriebenen, und anhand von Text- und Zitatstellen aus dem Internet belegten Äußerungen zum Text, zu sehr von seiner eigenen Meinung abweichend und überhaupt zu weit links rüber gerutscht.
Ich sollte meine Meinung doch mal überdenken und ein wenig konservativer argumentieren.
Da ging ich in mich und entschied: Nö. Ich bin über 40, ich darf linke Gedanken hegen, wenn ich diese für richtig erachte.
Dafür hab ich ein Essay verfasst. So eine Art Gedichtinterpretation anhand eines Zitates.
Beim Durchlesen fand ich meine Schreibe sehr wenig leserlich ... jetzt nicht nur wegen der Handschrift, das auch, ich habe keine leserliche Schnellschreibhandschrift, sondern vor allem, weil Sohn den Text hinterher vorlas und ich ihm und meinen Gedankengängen öfter nicht folgen konnte.
Offensichtlich schreibe ich so verquer und altmodisch, dass beim Lesen nicht klar ist, wie die Sätze aufgebaut sind. Es rutschen einfach zu viele erläuternde Nebensätze in die Satzbauten, so dass es für ein Hirn, das nur noch in SMSen denkt, nicht mehr möglich ist, diese Nebensätze während des Lesens sinnvoll zu betonen, und damit den Sinn des Satzes - laut geäußert - zu vermitteln.
Überhaupt fand der große Sohn meine in aller Eile geschriebenen, und anhand von Text- und Zitatstellen aus dem Internet belegten Äußerungen zum Text, zu sehr von seiner eigenen Meinung abweichend und überhaupt zu weit links rüber gerutscht.
Ich sollte meine Meinung doch mal überdenken und ein wenig konservativer argumentieren.
Da ging ich in mich und entschied: Nö. Ich bin über 40, ich darf linke Gedanken hegen, wenn ich diese für richtig erachte.
Samstag, Januar 23, 2016
und dann kam ein Sams...tag
Eis wohin man schaute.
Schule am Samstag ist von sich aus schon nicht einladend, doch wenn dazu noch der Fall kommt, dass Muttern sich persönlich heftig lang legt, weil die Schuhsohlen auf der überall vor der Haustür liegenden Eisbahn schon beim ersten Schritt darauf keinen Halt finden, dann wird aus der Einladung eines zur Anwesenheit verpflichteten Schülers eine von dessen Mutter höflich und telefonisch formulierte Absage.
Das Auto stand komplett überfroren vor der Tür, hätte also zuerst mittels Eispickel oder Föhn freigelegt werden müssen, der Weg zur nächsten geräumten Straße hätte ohne Frage mitsamt dem Vehikel an einer Hauswand geendet und ob ein Zug fuhr, zu dem besagter Schüler auf Händen und Füßen die recht steil hinunter führende Straße hätte durchrutschen müssen, habe ich nicht via Internet geprüft.
Sohn durfte wieder ins Bett und ich hatte keinen Fahrdienst.
Am Nachmittag hatten die Temperaturen des Bodens die Temperaturen der Luft eingeholt und der Termin, der meinen Jüngsten für ein Jahr ins Ausland bringen soll, hat nun doch statt gefunden. Angekündigt war er für 2 Stunden, doch der junge Mann, der da erschienen war, um uns kennen zu lernen und ein bisschen was über die Abläufe einer solchen, einjährigen Ausnahmesituation zu schildern, wusste nichts zu berichten, was ich nicht vorher schon gekannt hätte.
Immerhin waren in meiner familieninternen Generation schon Scharen von Schwestern und Cousinen ins Ausland gereist und in der Söhne- und- Töchter-Generation machten fast alle diese Erfahrung, auch mein Großer vor 5 Jahren.
Ich hoffe, dass mein Kleiner sich dann doch noch mit dem Gedanken anfreundet, dass er sich für ein Jahr von Schule, Klassenkollegen, Freunden und vor allem von seiner Freundin verabschieden soll.
Das macht ihm noch am meisten Kummer ... und mir damit auch.
Schule am Samstag ist von sich aus schon nicht einladend, doch wenn dazu noch der Fall kommt, dass Muttern sich persönlich heftig lang legt, weil die Schuhsohlen auf der überall vor der Haustür liegenden Eisbahn schon beim ersten Schritt darauf keinen Halt finden, dann wird aus der Einladung eines zur Anwesenheit verpflichteten Schülers eine von dessen Mutter höflich und telefonisch formulierte Absage.
Das Auto stand komplett überfroren vor der Tür, hätte also zuerst mittels Eispickel oder Föhn freigelegt werden müssen, der Weg zur nächsten geräumten Straße hätte ohne Frage mitsamt dem Vehikel an einer Hauswand geendet und ob ein Zug fuhr, zu dem besagter Schüler auf Händen und Füßen die recht steil hinunter führende Straße hätte durchrutschen müssen, habe ich nicht via Internet geprüft.
Sohn durfte wieder ins Bett und ich hatte keinen Fahrdienst.
Am Nachmittag hatten die Temperaturen des Bodens die Temperaturen der Luft eingeholt und der Termin, der meinen Jüngsten für ein Jahr ins Ausland bringen soll, hat nun doch statt gefunden. Angekündigt war er für 2 Stunden, doch der junge Mann, der da erschienen war, um uns kennen zu lernen und ein bisschen was über die Abläufe einer solchen, einjährigen Ausnahmesituation zu schildern, wusste nichts zu berichten, was ich nicht vorher schon gekannt hätte.
Immerhin waren in meiner familieninternen Generation schon Scharen von Schwestern und Cousinen ins Ausland gereist und in der Söhne- und- Töchter-Generation machten fast alle diese Erfahrung, auch mein Großer vor 5 Jahren.
Ich hoffe, dass mein Kleiner sich dann doch noch mit dem Gedanken anfreundet, dass er sich für ein Jahr von Schule, Klassenkollegen, Freunden und vor allem von seiner Freundin verabschieden soll.
Das macht ihm noch am meisten Kummer ... und mir damit auch.
Sonntag, Januar 17, 2016
Jacken im Winter
Mein Großer kam gestern aufgekratzt aus Wien zurück. Vom Ball.
Wien und seine Bälle. Und seine Sehenswürdigkeiten, Stadtrundfahrten und überhaupt und so.
Kind ist jedenfalls auf den Geschmack gekommen und möchte sich zu einem Tanzkurs anmelden.
Wenn doch die Kinder mal hören würden, wenn sie in der 9. oder 10. Klasse sind. Tanzkurse sind nicht auf alle Ewigkeit peinlich, manchmal hat man später sogar etwas davon.
Aber darüber wollte ich gar nicht schreiben.
Er kaufte sich in Wien neue Winterkleidung, der Große.
Seine Wellenstein-Jacke ist schon hoch betagt, wenn man den heutigen Wechselmoden glauben will - Oktober 2008 bis Januar 2016 - das Ding hat schon direkt methusalemische Züge. Aber dennoch weder Loch noch Knoddeln am Stöffsche. Wenn man das gegenrechnet, dann hat diese Winterjacke 11,25 Euro pro Jahr gekostet - nicht jedes Jahr Abfall produziert und ordentlich ausgesehen, wenn man denn auf klassische Schnitte steht.
Es lebe die Nachhaltigkeit!
Die neue Jacke hat einen Pelzbesatz. So ein Ding, das hoffentlich in allernächster Zukunft wieder aus der Mode verschwinden wird.
Offensichtlich ist Peta mit Werbung gegen Pelz so lange auf die Nerven gegangen, bis das Modevolk den Porsche-Spleen entwickelte und sich gesagt hat: "PH! Und dreimal PH! Ist mir doch egal, was in Pelzfarmen passiert, ich mach was gegen den Trend und die Vernunft. Ich fahre jetzt mal ein dickeres Auto, als ich es tatsächlich brauche ... halt ... das war nicht das Thema, den Cajenn, den hab ich ja erst noch im Blick, ich mach's mir mal ne Nummer kleiner und weil ich ja eigentlich gegen Pelz um die Wampe bin, weil das ja nicht tierfreundlich wäre, hänge ich mir nen Pelzbesatz um die Schultern und um das dumme Gesicht, nenne das Webpelz und finde mich toll.
Ich hab mal geguckt, ob das Tier, das da für diese Jacke sein Dasein beendete, Tier oder Polyester hieß. Einen gewebten Untergrund konnte ich nicht ausmachen, Haut aber auch nicht.
Wenn der Große nächstes Wochenende kommt, werd ich mal ein Streichholz dran halten und dann schnuppern.
Ansonsten sollte der Kleine heute seinen ersten Schritt in die USA tun. Leider ist der Kontaktmensch zum Treffen nicht aufgetaucht ... was kein gutes Licht auf die Austauschorganisation wirft.
Ich hoffe, wir waren an richtiger Stelle - es wäre doch blöd, wenn der Fehler bei uns gelegen hätte.
Wien und seine Bälle. Und seine Sehenswürdigkeiten, Stadtrundfahrten und überhaupt und so.
Kind ist jedenfalls auf den Geschmack gekommen und möchte sich zu einem Tanzkurs anmelden.
Wenn doch die Kinder mal hören würden, wenn sie in der 9. oder 10. Klasse sind. Tanzkurse sind nicht auf alle Ewigkeit peinlich, manchmal hat man später sogar etwas davon.
Aber darüber wollte ich gar nicht schreiben.
Er kaufte sich in Wien neue Winterkleidung, der Große.
Seine Wellenstein-Jacke ist schon hoch betagt, wenn man den heutigen Wechselmoden glauben will - Oktober 2008 bis Januar 2016 - das Ding hat schon direkt methusalemische Züge. Aber dennoch weder Loch noch Knoddeln am Stöffsche. Wenn man das gegenrechnet, dann hat diese Winterjacke 11,25 Euro pro Jahr gekostet - nicht jedes Jahr Abfall produziert und ordentlich ausgesehen, wenn man denn auf klassische Schnitte steht.
Es lebe die Nachhaltigkeit!
Die neue Jacke hat einen Pelzbesatz. So ein Ding, das hoffentlich in allernächster Zukunft wieder aus der Mode verschwinden wird.
Offensichtlich ist Peta mit Werbung gegen Pelz so lange auf die Nerven gegangen, bis das Modevolk den Porsche-Spleen entwickelte und sich gesagt hat: "PH! Und dreimal PH! Ist mir doch egal, was in Pelzfarmen passiert, ich mach was gegen den Trend und die Vernunft. Ich fahre jetzt mal ein dickeres Auto, als ich es tatsächlich brauche ... halt ... das war nicht das Thema, den Cajenn, den hab ich ja erst noch im Blick, ich mach's mir mal ne Nummer kleiner und weil ich ja eigentlich gegen Pelz um die Wampe bin, weil das ja nicht tierfreundlich wäre, hänge ich mir nen Pelzbesatz um die Schultern und um das dumme Gesicht, nenne das Webpelz und finde mich toll.
Ich hab mal geguckt, ob das Tier, das da für diese Jacke sein Dasein beendete, Tier oder Polyester hieß. Einen gewebten Untergrund konnte ich nicht ausmachen, Haut aber auch nicht.
Wenn der Große nächstes Wochenende kommt, werd ich mal ein Streichholz dran halten und dann schnuppern.
Ansonsten sollte der Kleine heute seinen ersten Schritt in die USA tun. Leider ist der Kontaktmensch zum Treffen nicht aufgetaucht ... was kein gutes Licht auf die Austauschorganisation wirft.
Ich hoffe, wir waren an richtiger Stelle - es wäre doch blöd, wenn der Fehler bei uns gelegen hätte.
Samstag, Januar 09, 2016
Köln und seine Geschichte
In Bulgarien scheinen die Geschehnisse auf dem Roten Platz in Köln ein Beweis dafür zu sein, dass sich die nach Deutschland drängenden Eindringlinge als Eroberer und Sieger die Grenzen stürmen. (Wie stürmt man eigentlich Grenzen?)
Und alle Armeen verüben immer sexuelle Gewalt in eroberten Gebieten.
Leider kann ich Bulgarisch weder lesen noch verstehen, daher hoffe ich mal, dass die Übersetzung im Stern auch sinngemäß dem entspricht, was der Autor des bulgarischen Artikels gemeint hatte, als der Redakteur diesen zur Veröffentlichung frei gab.
Was wirklich in Köln los war, kann ich nicht beurteilen, ich war nicht dort und offensichtlich ist die Berichterstattung der Zeitungen und Fernsehsender darüber mindestens ebenso lückenhaft wie die Mitteilungen von Verantwortlichen, die mehr Überblick haben sollten.
Trotzdem finde ich es merkwürdig, so einen Zusammenhang zwischen Einwanderern und marodierenden Truppen herzustellen
Diese Assoziation, die sich aus dem Artikel ergibt, dass eine Eroberung des Abendlandes durch Muselmanien nun doch noch stattfindet, nachdem die Türken zuletzt vor Wien doch noch gestoppt worden waren - die finde ich mindestens fragwürdig ... ... ...
Und alle Armeen verüben immer sexuelle Gewalt in eroberten Gebieten.
Leider kann ich Bulgarisch weder lesen noch verstehen, daher hoffe ich mal, dass die Übersetzung im Stern auch sinngemäß dem entspricht, was der Autor des bulgarischen Artikels gemeint hatte, als der Redakteur diesen zur Veröffentlichung frei gab.
Was wirklich in Köln los war, kann ich nicht beurteilen, ich war nicht dort und offensichtlich ist die Berichterstattung der Zeitungen und Fernsehsender darüber mindestens ebenso lückenhaft wie die Mitteilungen von Verantwortlichen, die mehr Überblick haben sollten.
Trotzdem finde ich es merkwürdig, so einen Zusammenhang zwischen Einwanderern und marodierenden Truppen herzustellen
Diese Assoziation, die sich aus dem Artikel ergibt, dass eine Eroberung des Abendlandes durch Muselmanien nun doch noch stattfindet, nachdem die Türken zuletzt vor Wien doch noch gestoppt worden waren - die finde ich mindestens fragwürdig ... ... ...
Dienstag, Januar 05, 2016
Wenn ein Zug nicht mehr fährt ...
... macht man daraus eine Meldung.
In Norddeutschland fuhr ein Zug nicht, wohl wegen vereister Oberleitungen. Fahrgäste saßen um die 20 Stunden im beheizten Zug fest und kamen erst mit eintägiger Verspätung am Ziel an.
Der Nahe Osten implodiert, die Europäische Union löst sich auf und in Norddeutschland sind etwa 600 Fahrgäste, darunter 30 Kinder und auch Diabetiker, dem Winter - und vor allem der Bahn - anheim gefallen ... ... ... wohl versorgt vom DRK.
In Norddeutschland fuhr ein Zug nicht, wohl wegen vereister Oberleitungen. Fahrgäste saßen um die 20 Stunden im beheizten Zug fest und kamen erst mit eintägiger Verspätung am Ziel an.
Der Nahe Osten implodiert, die Europäische Union löst sich auf und in Norddeutschland sind etwa 600 Fahrgäste, darunter 30 Kinder und auch Diabetiker, dem Winter - und vor allem der Bahn - anheim gefallen ... ... ... wohl versorgt vom DRK.
Freitag, Januar 01, 2016
Happy New Year
In guter, eingeenglischter und in aller Form wünsche ich allen Menschen und Internet-Bewohnern da draußen ein wirklich gutes Jahr 2016!
Vielleicht, dass die Schreibblockade in diesem Jahr weniger wird.
Ich würde es mir halt wünschen, nicht vorsätzen.
Es ist wirklich zu blöd, wenn einem viele Texte durch den Kopf gehen, wenn man zum Beispiel gedankenverloren im Bett liegt oder vor dem Herd steht, und später am Rechner ist davon nichts mehr greif- und in die Tasten bringbar.
Oder der Augenblicksmoment ist rum und der Text lässt sich wegen abgehakt nicht mehr tippen.
Und jetzt darf jeder denken, ich solle mich nicht so anstellen. "Nicht können" heißt nicht in jedem Fall "nicht wollen". Nur die Enge, die daraus entsteht, die ist einerseits mühsam, andererseits ein Gerüst, damit aufrechtes Laufen überhaupt möglich ist.
Hach ... das Alter ... je älter man wird, umso mehr spricht man über die Malaisen und Wehchen, über die Arztbesuche und Einschläge in der näheren oder ferneren Bekannt- und Verwandtschaft.
Meinen Stock man mir gebe!
Vielleicht, dass die Schreibblockade in diesem Jahr weniger wird.
Ich würde es mir halt wünschen, nicht vorsätzen.
Es ist wirklich zu blöd, wenn einem viele Texte durch den Kopf gehen, wenn man zum Beispiel gedankenverloren im Bett liegt oder vor dem Herd steht, und später am Rechner ist davon nichts mehr greif- und in die Tasten bringbar.
Oder der Augenblicksmoment ist rum und der Text lässt sich wegen abgehakt nicht mehr tippen.
Und jetzt darf jeder denken, ich solle mich nicht so anstellen. "Nicht können" heißt nicht in jedem Fall "nicht wollen". Nur die Enge, die daraus entsteht, die ist einerseits mühsam, andererseits ein Gerüst, damit aufrechtes Laufen überhaupt möglich ist.
Hach ... das Alter ... je älter man wird, umso mehr spricht man über die Malaisen und Wehchen, über die Arztbesuche und Einschläge in der näheren oder ferneren Bekannt- und Verwandtschaft.
Meinen Stock man mir gebe!
Dienstag, Dezember 29, 2015
man sollte sowas nicht tun
Test in Zeitschriften sind seltsam und man sollte einen großen Bogen um sie machen.
Mach ich leider nicht, die sind doch immer wieder amüsant.
Heute im Stern gab es einen Fragebogen, mit dem herausgefunden werden sollte, was der ideale Beruf für mich wäre und heraus kam ... ... ... TATAAA:

Ich muss mich also nicht umorientieren im neuen Jahr!
Mach ich leider nicht, die sind doch immer wieder amüsant.
Heute im Stern gab es einen Fragebogen, mit dem herausgefunden werden sollte, was der ideale Beruf für mich wäre und heraus kam ... ... ... TATAAA:

Ich muss mich also nicht umorientieren im neuen Jahr!
Donnerstag, Dezember 24, 2015
Weihnachten und ein Ende
Heilig Abend
Rechtzeitig aufstehen - sehr wichtig, das Tagwerk steht vor einem und wedelt mit Händen und Füßen.
Anziehen - überaus wichtig, man sollte nicht im Schlafanzug vor die Tür stiefeln, das macht sich nicht gut im Dorfklatsch - oder - eigentlich macht es sich gut ... es kommt auf den Standpunkt an ... ... ...
Den Inhalt des Portemonnaies überprüfen - essentiell wichtig, an der Kasse stehen und einen roten Kopf kriegen sieht nicht gut aus, von keinem Standpunkt.
Aus der Tür gehen und ins Auto einsteigen - unabdingbar, aufn´s Dorf kommt man zu Fuß nicht weit.
Das Auto muss nur noch anspringen ... Check!
In den Laden eintauchen, die Bestellung nennen und sich wundern, dass nicht mehr persönlich kassiert wird, sondern dass dafür ein einarmiger Bandit im Laden aufgestellt wurde.
Die bisherigen Erfahrungen zeigen offenbar, dass Geld doch schmutzig ist, dass aus hygienischen Gründen keine Scheine und Münzen mehr über die Theke geschoben werden, als Bedingung dafür, dass man das Bestellte ausgehändigt bekommt, nun muss ein Stück Papier, das hoffentlich vor dem Ausdruck in Bleiche gelegen hat und somit bakterienfrei ausgeworfen wird, mit den Fingern, die vorher das Geld angefasst, da in den Automaten bugsiert haben, aus dem Automat entnommen und der wartenden Dame auf der anderen Seite der Theke überreicht werden ... ... ...
Die spinnen, die Germanen!
Eine bestellte Gans samt 30 Wiener Würstchen abholen - das ist lange nicht so viel, wie es sich liest, die Würstchen stellten sich als etwas kleiner heraus, als ich sie mir vorgestellt hatte. 30 durch 8 Personen ergibt wieviel? Egal ... muss reichen ...
Zuhause alles im Kühlschrank unterbringen - so ein amerikanisches Teil (ohne Eisbereiter in der Tür) hat manchmal tatsächlich Vorteile!
Kartoffeln aufsetzen, kochen tun die von alleine - was für ein Glück.
Abgießen, aus dem Topf nehmen - abkühlen tun die auch von alleine. Nur pellen geht noch nicht einfach so, doch dafür kann ich ja den Kleinen herbei rufen ... mehrfach, dann ist er hilfsbereit.
Zur Gänze auskühlen ist wiederum selbsttätig im Programm der Kartoffeln, schneiden tun sie sich nicht, dabei hilft ein Eierschneider.
Ich brauche dringend eine neue Küchenmaschine. Das verloren gegangene Schneidzubehör fehlt ungeheuer, und für eine über 20 Jahre alte Küchenmaschine mag ich kein Zubehör nachkaufen.
Soße dazu, mischen - fertig ist der Kartoffelsalat.
Die Scheiben sehen ein wenig dick aus ...
Tisch decken beginnen, da schlägt schon Mütterchen mit Töchterchen samt Bruder und Freundin bei uns auf.
Offensichtlich funktioniert die Kommunikation zwischen Männe und Mütterchen nicht, wieso sonst bringt die ihr eigenes Essen mit, wenn ich alles vorbereitet habe?
Ich hab das dann im Kühlschrank deponiert, denn an Heilig Abend gibt es Würstchen mit Kartoffelsalat. Für alle. Es ist genug da ...
Wenn man davon absieht, dass Männe sich verdrückte und dann beleidigt war, dass er nicht von denen, die wartend auf dem ganzen Tisch herum geguckt hatten, hinten rum an denselben gehoben worden war, sondern dass die sich einfach mit- und untereinander unterhalten und amüsiert haben, war es ein netter Abend mit Essen - ich glaube, es wurden alle satt - mit Gedichte vortragen - Töchterchen und Freundin sind noch so jung, dass man sie mit relativ wenig Aufwand dazu überreden kann, ein Gedicht vorzutragen, allein, sie wussten keins auswendig, nur eines, das mit Weihnachten nichts zu tun hat - trompeten wurde von meinem Großen komplett abgelehnt - dafür bezahlt man dem Kerl 14 Jahre lang die Musikschule - aber ich klage ja nicht - nur so leise vor mich hin - der Kleine sagt ja nie was und dann zauberte ich ein per Post wie ein Himmelsgeschenk eingeflogenes Büchlein aus dem Hut und jeder rund um den Tisch suchte sich eines der Gedichte aus und trug es auch laut vor - Mein Großer war besonders schlau, er wählte einen der Einzeiler, die ein neues Kapitel einleiten - mit Geschenke eröffnen undanschließend die Gebrauchsanweisungen und Nutbarkeiten studieren und ausprobieren ...
Nicht ganz das, was ich unter einem Familienfest verstehe - Drittfamilien gehören nur bedingt dazu, soweit geht meine Patchwork-Affinität dann doch nicht - aber unter den gegebenen Umständen waren wir alle sehr nett zueinander ...
Rechtzeitig aufstehen - sehr wichtig, das Tagwerk steht vor einem und wedelt mit Händen und Füßen.
Anziehen - überaus wichtig, man sollte nicht im Schlafanzug vor die Tür stiefeln, das macht sich nicht gut im Dorfklatsch - oder - eigentlich macht es sich gut ... es kommt auf den Standpunkt an ... ... ...
Den Inhalt des Portemonnaies überprüfen - essentiell wichtig, an der Kasse stehen und einen roten Kopf kriegen sieht nicht gut aus, von keinem Standpunkt.
Aus der Tür gehen und ins Auto einsteigen - unabdingbar, aufn´s Dorf kommt man zu Fuß nicht weit.
Das Auto muss nur noch anspringen ... Check!
In den Laden eintauchen, die Bestellung nennen und sich wundern, dass nicht mehr persönlich kassiert wird, sondern dass dafür ein einarmiger Bandit im Laden aufgestellt wurde.
Die bisherigen Erfahrungen zeigen offenbar, dass Geld doch schmutzig ist, dass aus hygienischen Gründen keine Scheine und Münzen mehr über die Theke geschoben werden, als Bedingung dafür, dass man das Bestellte ausgehändigt bekommt, nun muss ein Stück Papier, das hoffentlich vor dem Ausdruck in Bleiche gelegen hat und somit bakterienfrei ausgeworfen wird, mit den Fingern, die vorher das Geld angefasst, da in den Automaten bugsiert haben, aus dem Automat entnommen und der wartenden Dame auf der anderen Seite der Theke überreicht werden ... ... ...
Die spinnen, die Germanen!
Eine bestellte Gans samt 30 Wiener Würstchen abholen - das ist lange nicht so viel, wie es sich liest, die Würstchen stellten sich als etwas kleiner heraus, als ich sie mir vorgestellt hatte. 30 durch 8 Personen ergibt wieviel? Egal ... muss reichen ...
Zuhause alles im Kühlschrank unterbringen - so ein amerikanisches Teil (ohne Eisbereiter in der Tür) hat manchmal tatsächlich Vorteile!
Kartoffeln aufsetzen, kochen tun die von alleine - was für ein Glück.
Abgießen, aus dem Topf nehmen - abkühlen tun die auch von alleine. Nur pellen geht noch nicht einfach so, doch dafür kann ich ja den Kleinen herbei rufen ... mehrfach, dann ist er hilfsbereit.
Zur Gänze auskühlen ist wiederum selbsttätig im Programm der Kartoffeln, schneiden tun sie sich nicht, dabei hilft ein Eierschneider.
Ich brauche dringend eine neue Küchenmaschine. Das verloren gegangene Schneidzubehör fehlt ungeheuer, und für eine über 20 Jahre alte Küchenmaschine mag ich kein Zubehör nachkaufen.
Soße dazu, mischen - fertig ist der Kartoffelsalat.
Die Scheiben sehen ein wenig dick aus ...
Tisch decken beginnen, da schlägt schon Mütterchen mit Töchterchen samt Bruder und Freundin bei uns auf.
Offensichtlich funktioniert die Kommunikation zwischen Männe und Mütterchen nicht, wieso sonst bringt die ihr eigenes Essen mit, wenn ich alles vorbereitet habe?
Ich hab das dann im Kühlschrank deponiert, denn an Heilig Abend gibt es Würstchen mit Kartoffelsalat. Für alle. Es ist genug da ...
Wenn man davon absieht, dass Männe sich verdrückte und dann beleidigt war, dass er nicht von denen, die wartend auf dem ganzen Tisch herum geguckt hatten, hinten rum an denselben gehoben worden war, sondern dass die sich einfach mit- und untereinander unterhalten und amüsiert haben, war es ein netter Abend mit Essen - ich glaube, es wurden alle satt - mit Gedichte vortragen - Töchterchen und Freundin sind noch so jung, dass man sie mit relativ wenig Aufwand dazu überreden kann, ein Gedicht vorzutragen, allein, sie wussten keins auswendig, nur eines, das mit Weihnachten nichts zu tun hat - trompeten wurde von meinem Großen komplett abgelehnt - dafür bezahlt man dem Kerl 14 Jahre lang die Musikschule - aber ich klage ja nicht - nur so leise vor mich hin - der Kleine sagt ja nie was und dann zauberte ich ein per Post wie ein Himmelsgeschenk eingeflogenes Büchlein aus dem Hut und jeder rund um den Tisch suchte sich eines der Gedichte aus und trug es auch laut vor - Mein Großer war besonders schlau, er wählte einen der Einzeiler, die ein neues Kapitel einleiten - mit Geschenke eröffnen undanschließend die Gebrauchsanweisungen und Nutbarkeiten studieren und ausprobieren ...
Nicht ganz das, was ich unter einem Familienfest verstehe - Drittfamilien gehören nur bedingt dazu, soweit geht meine Patchwork-Affinität dann doch nicht - aber unter den gegebenen Umständen waren wir alle sehr nett zueinander ...
Mittwoch, Dezember 23, 2015
Einen Tag vor Heilig Abend
Es ist vollbracht. Fast.
21. Dezember
Der erste Teil der buckligen Verwandtschaft bekam ihren Anteil an Weihnachtspost am Postschalter abgegeben. Und der Baum wurde erstanden, nachdem das am vergangenen Samstag zu sehr verschwätzt worden war.
22. Dezember
die letzten Karten wurden geschrieben bis auf eine und ein Päckchen ist noch da, von dem ich nicht weiß, wie es verpackt werden soll. Bis morgen wird mir da schon noch was einfallen.
23. Dezember
Der gestrigen Post fehlte es noch an Postleitzahlen und ganzen Adressen, deshalb wurde sie nach dem spätabendlichen Anruf bei Schwesterlein, welches immer alles weiß, erst heute zum Postschalter befördert (dieses "befördert" entspricht übrigens meiner Vorstellung der Anwendung dieses Verbs) - die letzten Jahre wurde die Hoffnung, die mit den späten Sendungen einher ging, nicht enttäuscht und auch dieses Jahr steht Weihnachten halt einfach wie immer so plötzlich vor der Tür.
Letzte Einkäufe ließen sich nicht vermeiden, immerhin machen die Läden nach Weihnachten nie wieder auf, und wenn man dann noch jemand Bekanntes im Laden trifft, dann dauert so ein Einkauf auch mal ein paar mehr Stunden, als vorgesehen, aber HA! Im Urlaub habe ich Zeit!
Auch dafür, dass der Baum doch noch vor dem Fest aufgebaut und geschmückt wurde.
Den Großen brachte ich dazu, dass er den Stamm des Baumes in den Fuß einpassen wollte ... alle Jahre wieder ein mittelgroßes Drama, da für dieses einmaligen Fall im Jahr kein neues Werkzeug angeschafft wurde, wird und werden wird.
Und ausgerechnet dann, wenn ich mich nicht damit rum plagen möchte, passt der Stamm ohne Zutun in den Fuß rein ... ... ...
Wo sind eigentlich die letzten 23 Tage hin?
Morgen kommt Besuch. Mütterchen und Töchterchen schlagen hier auf. Ich bin hoch begeistert - aber da Weihnachten ist, wollen wir mal nicht so sein.
Die Bestellung der Wiener Würstchen wurde jedenfalls rechtzeitig aufgestockt.
21. Dezember
Der erste Teil der buckligen Verwandtschaft bekam ihren Anteil an Weihnachtspost am Postschalter abgegeben. Und der Baum wurde erstanden, nachdem das am vergangenen Samstag zu sehr verschwätzt worden war.
22. Dezember
die letzten Karten wurden geschrieben bis auf eine und ein Päckchen ist noch da, von dem ich nicht weiß, wie es verpackt werden soll. Bis morgen wird mir da schon noch was einfallen.
23. Dezember
Der gestrigen Post fehlte es noch an Postleitzahlen und ganzen Adressen, deshalb wurde sie nach dem spätabendlichen Anruf bei Schwesterlein, welches immer alles weiß, erst heute zum Postschalter befördert (dieses "befördert" entspricht übrigens meiner Vorstellung der Anwendung dieses Verbs) - die letzten Jahre wurde die Hoffnung, die mit den späten Sendungen einher ging, nicht enttäuscht und auch dieses Jahr steht Weihnachten halt einfach wie immer so plötzlich vor der Tür.
Letzte Einkäufe ließen sich nicht vermeiden, immerhin machen die Läden nach Weihnachten nie wieder auf, und wenn man dann noch jemand Bekanntes im Laden trifft, dann dauert so ein Einkauf auch mal ein paar mehr Stunden, als vorgesehen, aber HA! Im Urlaub habe ich Zeit!
Auch dafür, dass der Baum doch noch vor dem Fest aufgebaut und geschmückt wurde.
Den Großen brachte ich dazu, dass er den Stamm des Baumes in den Fuß einpassen wollte ... alle Jahre wieder ein mittelgroßes Drama, da für dieses einmaligen Fall im Jahr kein neues Werkzeug angeschafft wurde, wird und werden wird.
Und ausgerechnet dann, wenn ich mich nicht damit rum plagen möchte, passt der Stamm ohne Zutun in den Fuß rein ... ... ...
Wo sind eigentlich die letzten 23 Tage hin?
Morgen kommt Besuch. Mütterchen und Töchterchen schlagen hier auf. Ich bin hoch begeistert - aber da Weihnachten ist, wollen wir mal nicht so sein.
Die Bestellung der Wiener Würstchen wurde jedenfalls rechtzeitig aufgestockt.
Sonntag, Dezember 20, 2015
Vierter Advent
Ist eigentlich wirklich Vorweihnachtszeit? 13° Celsius ... in der vierten Adventswoche! Vielleicht ist die Menschheit doch ein paar Mal zu oft um den Block gefahren ... oder es ist einfach eine Fortsetzung der Klimaerwärmung seit der Kleinen Eiszeit ...
Völlig egal ... Der Planet erholt sich irgendwann vom Mensch.
18. Dezember
Die ersten Kollegen verabschiedeten sich in den Weihnachtsurlaub
19. Dezember
Und doch ein Verwandtenbesuch.
Letzte Woche hatte ich den noch geschoben, wenigstens um eine Woche, doch das Cousinerle lässt sich nicht so leicht abwimmeln.
Also hin - pünktlich zum Mittagessen, nicht ohne vorher noch den Tank zu befüllen, um überhaupt anzukommen und im Blumenladen ein adventliches Gesteck zu erstehen, um nicht mit leeren Händen vor der Tür zu stehen. Man hat schließlich Kinderstube genossen. Zu High Noon am Samstag vor Weihnachten halte ich das nur unter andauernder, gemurmelter Eigenmotivation durch ... Too! Many! People!.
Zu Mittag gab es Pfannkuchen mit Schnittlauch (mjam!!!), dazu leider Pilzpfanne (örks!!!).
Der Kinderstube wegen ließ ich mir auftun - und ja, es gab den obligatorischen Omaschlag (nochmal örks!).
Ich mag einfach keine Pilze. Eingeladenerweis kann ich das aber nicht äußern und sooo schlimm schmeckten sie dann auch nicht. Wenig pilzig. Ich überlegte, ob ein weniger intensiver Geschmackssinn auch Auswirkungen darauf hat, dass die Konsistenz von Pilzen als weniger gruselig empfunden wird oder ob einfach geht, was muss.
Anschließend wanderten alle gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt (Mutterns Adventskalender sagt "Weihnachtsmarkt!" und ich sage: "Check!"), welcher ausgezeichnet funktioniert nach einem Becher Glühwein und später gab es noch ein bisschen Schwätzen ... ich brach schließlich so spät wieder auf, dass das mit dem Weihnachtsbaum auf Montag zu verschieben war ... es musste ja auch der Pegel so weit runter sein, dass sich das mit dem Auto fahren nicht zum Problem auswüchse ...
die letzten zu verteilenden Gaben besorgten sich fast von allein, die müssen nun nur noch eingetütet und dem Versand zugeführt werden ...
20. Dezember
Erneut ließen sich die Plätzchen nicht vermeiden, neue Sorten mochte ich nur nicht mehr ausprobieren.
Die von letzter Woche waren lecker, also wurden diese erneut zubereitet.
Samstag, Dezember 19, 2015
Du sollst doch nicht ...
Persönlichkeitstest bei der Bunte ...
"Sie haben das Karma eines echten Stars. Es könnte sein, dass dies auf Leistungen in Ihren bisherigen Leben zurückzuführen ist. Sie sind hier, um bemerkt und geliebt und bewundert zu werden. Das heißt aber auch, dass Sie dafür da sind, Verantwortung zu übernehmen. Nutzen Sie das, um gutes zu tun, denn Ihr Karma-Status ist vor allem dazu da, erfolgreich und verantwortlich zu handeln."
"Sie haben das Karma eines echten Stars. Es könnte sein, dass dies auf Leistungen in Ihren bisherigen Leben zurückzuführen ist. Sie sind hier, um bemerkt und geliebt und bewundert zu werden. Das heißt aber auch, dass Sie dafür da sind, Verantwortung zu übernehmen. Nutzen Sie das, um gutes zu tun, denn Ihr Karma-Status ist vor allem dazu da, erfolgreich und verantwortlich zu handeln."
Sonntag, Dezember 13, 2015
Dritter Advent
7. Dezember
Den Kollegen haben die Weihnachtsplätzchen auch gut geschmeckt.
8. Dezember
Wie konnte das denn passieren? Die erste Weihnachtspost ist fertig geschrieben, eingetütet und versandfertig. Nur die Marke muss noch drauf.
10. Dezember
Der Kleine wichtelt übermorgen in der Schule, ein Kino-Gutschein geht immer
11. Dezember
Die Weihnachtspost vom Dienstag ist dann doch noch in die Post gelangt, nachdem eine Briefmarke im Post-Shop erworben werden konnte ...
12. Dezember
Weihnachtsfeier im Tae Kwon Do-Verein
Samstags ist das immer ein bisschen unglücklich, kollidiert das doch mit meinem ungeliebten - und je älter ich werde - immer unumstößlicheren, fixen Einkaufstag der Woche, daher schickte ich die Männer mit dem zubereiteten Nudelsalat vor.
Dass das Ganze dadurch, dass der Kleine einfach nicht pünktlich sein kann, völlig aus dem Ruder geriet und der totale Stress um sich griff, konnte ich nicht wirklich voraussehen ... was tatsächlich Schönrederei ist. Es war von vorn herein glasklar, dass das so kommt.
Als ich dann später dazu stieß, weil ein Elter bei sowas einfach dabei ist, war das Buffet schon leer gefegt, aber die Stimmung war gut. Nicht zuletzt deshalb, weil ich den Kleinen alleine bei seiner Weihnachtsfeier fand.
13. Dezember
Zwei Sorten Weihnachtsplätzchen - Nussmakronen und Ausstecher, die immer noch keine Ausstecher sind, sondern gefüllte Täschchen und die einfach nur soft und lecker und nicht so süß und so weiter und so weiter sind ...
Den Kollegen haben die Weihnachtsplätzchen auch gut geschmeckt.
8. Dezember
Wie konnte das denn passieren? Die erste Weihnachtspost ist fertig geschrieben, eingetütet und versandfertig. Nur die Marke muss noch drauf.
10. Dezember
Der Kleine wichtelt übermorgen in der Schule, ein Kino-Gutschein geht immer
11. Dezember
Die Weihnachtspost vom Dienstag ist dann doch noch in die Post gelangt, nachdem eine Briefmarke im Post-Shop erworben werden konnte ...
12. Dezember
Weihnachtsfeier im Tae Kwon Do-Verein
Samstags ist das immer ein bisschen unglücklich, kollidiert das doch mit meinem ungeliebten - und je älter ich werde - immer unumstößlicheren, fixen Einkaufstag der Woche, daher schickte ich die Männer mit dem zubereiteten Nudelsalat vor.
Dass das Ganze dadurch, dass der Kleine einfach nicht pünktlich sein kann, völlig aus dem Ruder geriet und der totale Stress um sich griff, konnte ich nicht wirklich voraussehen ... was tatsächlich Schönrederei ist. Es war von vorn herein glasklar, dass das so kommt.
Als ich dann später dazu stieß, weil ein Elter bei sowas einfach dabei ist, war das Buffet schon leer gefegt, aber die Stimmung war gut. Nicht zuletzt deshalb, weil ich den Kleinen alleine bei seiner Weihnachtsfeier fand.
13. Dezember
Zwei Sorten Weihnachtsplätzchen - Nussmakronen und Ausstecher, die immer noch keine Ausstecher sind, sondern gefüllte Täschchen und die einfach nur soft und lecker und nicht so süß und so weiter und so weiter sind ...
Samstag, Dezember 12, 2015
Deutschland zieht also wieder in den Krieg.
Als ob daraus jemals etwas Gutes entstanden wäre.
Alleine das Paradoxon, dass erst mal drauf geschlagen werden muss, damit Frieden einkehrt, ist unerklärlich.
Und dann, wenn eine Seite aufgegeben hat, manifestieren aufwändige Denkmäler deutlich, dass "so etwas" nie wieder passieren darf.
Als ob daraus jemals etwas Gutes entstanden wäre.
Alleine das Paradoxon, dass erst mal drauf geschlagen werden muss, damit Frieden einkehrt, ist unerklärlich.
Und dann, wenn eine Seite aufgegeben hat, manifestieren aufwändige Denkmäler deutlich, dass "so etwas" nie wieder passieren darf.
Sonntag, Dezember 06, 2015
Ohweh!
Es ist schon der 2. Advent!
Hiermit wird nachgereicht:
Mitte November:
Die Adventskalender sind sicher im Haus. Hoffentlich bleiben sie sicher, nicht dass das Hundetier sie zwischendurch frisst.
27. November:
Weihnachten ist eingeläutet! Die alljährliche Cousinenpost ist da.
28. November:
Muttern hat auch einen eigenen Adventskalender. Einen ganz ohne Aufgaben, außer der, täglich eine Kerze zu öffnen.
Lieben, herzlichen Dank an M*!
29. November:
Die erste Sorte Plätzchen ist fertiggebacken, Variation von Ausstechern.
Ich hasse Ausstecher, daher besitze ich kein Wellholz und die Ausstecher wurden zu kleinen Fladen gedrückt, mit Sauerkirschmarmelade bestrichen und mit Streuseln bestreut. Sehr lecker!
1. Dezember:
Der Kleine backt im und mit dem Jugendkeis, dazu wurde ihm das Rezept auf dem Küchentresen hinterlassen, den Teig musste er anhand seiner am Sonntag erlangten Erfahrungen selbst mixen ... das scheint er gut hinbekommen zu haben, jedenfalls berichtete er, die Plätzchen hätten kaum aus dem Herd kein weiteres Tageslicht mehr gesehen.
2. Dezember
Nun wird also eine Gans bei uns auf dem Tisch zu liegen kommen.
Der Große möchte keine Orangenfüllung. Und dabei liebe ich Orangenfüllung! Mit Kumquats und Physalis!
Und so wird es heuer die altbewährte Apfelfüllung mit Pflaumen geben. Die mag ich nicht. Aber ich werde keinen Majoran, Estragon oder Thymian dazu geben, diese Gewürze kamen mir bisher nichts ins Haus und werden es auch zukünftig nicht tun.
Apfelsaft dürfte einen Versuch wert sein. Dann schmeckt dieser Nachfahre der Dinosaurier ein bisschen fruchtig. Und da mir niemand bei der Zubereitung zur Hand gehen wird ... *händereibenundhexischlachentu*
5. Dezember
Weihnachtlicher Abschlussball des Kleinen im Kurhaus.
Ja - mein Kind meldete sich freiwillig und völlig selbsttätig beim Tanzkurs an. Eine Freundin hat durchaus positiven Einfluss ...
Nächstens brachten wir besagte Freundin dann nach dem Fest zu ihrem Heim, dort wurde ihr aber nicht geöffnet und einen Schlüssel trug sie nicht bei sich ... kurzerhand wurde sie also wieder ins Auto geladen und sie übernachtete in meinem unaufgeräumten Haushalt.
Alles Notwendige ließ sich irgendwie auftreiben.
6. Dezember
Nikolausi
Der Inhalt der Stiefel war schon vorab vereinnahmt worden, dicke Haussocken und Mützen sind immer wieder beliebte Gaben, da beides vom Verschwinden ein Lied singen kann.
Nochmal kaufen hat aber zu warten, bis das Verschwinden erneut beklagt werden muss, so lange tun es normale Socken und Unterwäsche auch. Genauso praktisch, nur die Begeisterung ist merklich zurückhaltender.
Freundin musste sich mit Schokolade, Nuss und Mandarinen begnügen ... ... ... sie war doch nicht eingeplant ... ... ... dafür entzückte das Nikolausfrühstück mit sich biegenden Tischen und der Mittag ging rum mit Nussmakronen backen und Lebkuchenhaus zusammenbauen samt dekorieren.
Es ist schon der 2. Advent!
Hiermit wird nachgereicht:
Mitte November:
Die Adventskalender sind sicher im Haus. Hoffentlich bleiben sie sicher, nicht dass das Hundetier sie zwischendurch frisst.
27. November:
Weihnachten ist eingeläutet! Die alljährliche Cousinenpost ist da.
28. November:
Muttern hat auch einen eigenen Adventskalender. Einen ganz ohne Aufgaben, außer der, täglich eine Kerze zu öffnen.
Lieben, herzlichen Dank an M*!
29. November:
Die erste Sorte Plätzchen ist fertiggebacken, Variation von Ausstechern.
Ich hasse Ausstecher, daher besitze ich kein Wellholz und die Ausstecher wurden zu kleinen Fladen gedrückt, mit Sauerkirschmarmelade bestrichen und mit Streuseln bestreut. Sehr lecker!
1. Dezember:
Der Kleine backt im und mit dem Jugendkeis, dazu wurde ihm das Rezept auf dem Küchentresen hinterlassen, den Teig musste er anhand seiner am Sonntag erlangten Erfahrungen selbst mixen ... das scheint er gut hinbekommen zu haben, jedenfalls berichtete er, die Plätzchen hätten kaum aus dem Herd kein weiteres Tageslicht mehr gesehen.
2. Dezember
Nun wird also eine Gans bei uns auf dem Tisch zu liegen kommen.
Der Große möchte keine Orangenfüllung. Und dabei liebe ich Orangenfüllung! Mit Kumquats und Physalis!
Und so wird es heuer die altbewährte Apfelfüllung mit Pflaumen geben. Die mag ich nicht. Aber ich werde keinen Majoran, Estragon oder Thymian dazu geben, diese Gewürze kamen mir bisher nichts ins Haus und werden es auch zukünftig nicht tun.
Apfelsaft dürfte einen Versuch wert sein. Dann schmeckt dieser Nachfahre der Dinosaurier ein bisschen fruchtig. Und da mir niemand bei der Zubereitung zur Hand gehen wird ... *händereibenundhexischlachentu*
5. Dezember
Weihnachtlicher Abschlussball des Kleinen im Kurhaus.
Ja - mein Kind meldete sich freiwillig und völlig selbsttätig beim Tanzkurs an. Eine Freundin hat durchaus positiven Einfluss ...
Nächstens brachten wir besagte Freundin dann nach dem Fest zu ihrem Heim, dort wurde ihr aber nicht geöffnet und einen Schlüssel trug sie nicht bei sich ... kurzerhand wurde sie also wieder ins Auto geladen und sie übernachtete in meinem unaufgeräumten Haushalt.
Alles Notwendige ließ sich irgendwie auftreiben.
6. Dezember
Nikolausi
Der Inhalt der Stiefel war schon vorab vereinnahmt worden, dicke Haussocken und Mützen sind immer wieder beliebte Gaben, da beides vom Verschwinden ein Lied singen kann.
Nochmal kaufen hat aber zu warten, bis das Verschwinden erneut beklagt werden muss, so lange tun es normale Socken und Unterwäsche auch. Genauso praktisch, nur die Begeisterung ist merklich zurückhaltender.
Freundin musste sich mit Schokolade, Nuss und Mandarinen begnügen ... ... ... sie war doch nicht eingeplant ... ... ... dafür entzückte das Nikolausfrühstück mit sich biegenden Tischen und der Mittag ging rum mit Nussmakronen backen und Lebkuchenhaus zusammenbauen samt dekorieren.
Samstag, Oktober 31, 2015
und wieder
Heute ging ich also erneut nicht in die Kirche, dem Martin Luther und der von ihm ausgelösten Reformation zu gedenken.
Statt dessen wurde gestern ein Kürbis geshanghait, der tut jetzt Dienst vor der Haustür.
Und er wurde vorher nur ganz wenig behandelt ...
Statt dessen wurde gestern ein Kürbis geshanghait, der tut jetzt Dienst vor der Haustür.
Und er wurde vorher nur ganz wenig behandelt ...
Sonntag, Oktober 04, 2015
zur Feier des Tages
Vor 26 Jahren ist mir glatt was entgangen.
Da war dieses Ding damals, das anschließend als "Mauerfall" in die Gechichte einging, wahlweise auch als "einzige unblutige Revolution in Deutschland" - was bei mir immer die Frage aufwirft, ab wann ein Deutschland in der Gechichte überhaupt auftauchte. Nach dem von wichtigen Leuten torpedierten ersten Versuch Immer schon ein wenig dem Größenwahn zugeneigt, nannten die Entscheidungsträger 1871 das Gebilde, das nach ihrem Ermessen einen Kaiser brauchte, nach dem Römischen Reich - also Deutsches Reich. Relativ einfach ist das Datum zu merken, an dem das los ging, am 1. Januar geht das schließlich immer los, das mit den guten Vorsätzen. Gehalten hat sich das nicht so richtig lange, dann war der Kaiser Gechichte und - gechichtlich gesehen - wenig später auch das Reich.
War das auch schon Deutschland? Abgesehen davon, dass dieser Nationalstaat heutzutage in Wirklichkeit unter anderem Namen firmiert, was aber dadurch, dass die von meiner Seite der Grenze aus gesehene andere Hälfte der Deutschen vor nun 26 Jahren keine Lust mehr auf Stacheldraht und Betonwände hatte, Makulatur wurde, spricht keine Sau mehr von der Bundesrepublik Deutschland.
Heute las ich einen Artikel darüber, dass die westliche Seite des Eisernen Vorhangs gar nicht gewonnen hat, sondern dass sich die Bewohner der östlichen Seite vollkommen unbemerkt durchgesetzt haben.
Die Überwachung hat sich in Gesamtdeutschland verbreitet, der grüne Rechtsabbiegepfeil ebenso, Kitas für alle sind inzwischen ein Recht für alle, außer bei dem störrischen Bergvolk, das lieber die Herdprämie bezahlt, als die Kitas einzurichten, ein ehemaliges Mitglied der FdJ ist die mächtigste, bekannt drahtziehende Frau in Deutschland - und so lange Hillary nicht Präsidentin ist, wird sie es wohl auch in der Welt sein - und Berlin ist Hauptstadt.
Jedenfalls fuhr ich am 11.11.1989 nach einem Verwandtenbesuch auf der wenig befahrenen B456 in Richtung Süden und wunderte mich , dass so viele Trabants mit unterwegs waren.
Ein Zugang zu einem Fernseher war nur eingeschränkt möglich, ein Autoradio hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht und so entging mir glatt, dass in Berlin eine Mauer gefallen war und meine Zukunft sich radikal geändert hatte.
Es war ein sehr schönes Wochenende, ich kann mich aber nicht daran erinnern, ob wir diesen weitreichend wirksamen Punkt an diesen beiden Tagen irgendwie thematisiert haben.
Vielleicht half ja auch die schulische Unterrichtung im östlicheren Niedersachsen - mit einer Erdkundelehrerin, die dafür sorgte, dass ihre Schüler sich auch im noch östlicheren Mitteldeutschland auskannten, und die unterschwellig immer mit klingen ließ, dass die Zonengrenze ein vorübergehender Zustand sein würde.
Da war dieses Ding damals, das anschließend als "Mauerfall" in die Gechichte einging, wahlweise auch als "einzige unblutige Revolution in Deutschland" - was bei mir immer die Frage aufwirft, ab wann ein Deutschland in der Gechichte überhaupt auftauchte. Nach dem von wichtigen Leuten torpedierten ersten Versuch Immer schon ein wenig dem Größenwahn zugeneigt, nannten die Entscheidungsträger 1871 das Gebilde, das nach ihrem Ermessen einen Kaiser brauchte, nach dem Römischen Reich - also Deutsches Reich. Relativ einfach ist das Datum zu merken, an dem das los ging, am 1. Januar geht das schließlich immer los, das mit den guten Vorsätzen. Gehalten hat sich das nicht so richtig lange, dann war der Kaiser Gechichte und - gechichtlich gesehen - wenig später auch das Reich.
War das auch schon Deutschland? Abgesehen davon, dass dieser Nationalstaat heutzutage in Wirklichkeit unter anderem Namen firmiert, was aber dadurch, dass die von meiner Seite der Grenze aus gesehene andere Hälfte der Deutschen vor nun 26 Jahren keine Lust mehr auf Stacheldraht und Betonwände hatte, Makulatur wurde, spricht keine Sau mehr von der Bundesrepublik Deutschland.
Heute las ich einen Artikel darüber, dass die westliche Seite des Eisernen Vorhangs gar nicht gewonnen hat, sondern dass sich die Bewohner der östlichen Seite vollkommen unbemerkt durchgesetzt haben.
Die Überwachung hat sich in Gesamtdeutschland verbreitet, der grüne Rechtsabbiegepfeil ebenso, Kitas für alle sind inzwischen ein Recht für alle, außer bei dem störrischen Bergvolk, das lieber die Herdprämie bezahlt, als die Kitas einzurichten, ein ehemaliges Mitglied der FdJ ist die mächtigste, bekannt drahtziehende Frau in Deutschland - und so lange Hillary nicht Präsidentin ist, wird sie es wohl auch in der Welt sein - und Berlin ist Hauptstadt.
Jedenfalls fuhr ich am 11.11.1989 nach einem Verwandtenbesuch auf der wenig befahrenen B456 in Richtung Süden und wunderte mich , dass so viele Trabants mit unterwegs waren.
Ein Zugang zu einem Fernseher war nur eingeschränkt möglich, ein Autoradio hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht und so entging mir glatt, dass in Berlin eine Mauer gefallen war und meine Zukunft sich radikal geändert hatte.
Es war ein sehr schönes Wochenende, ich kann mich aber nicht daran erinnern, ob wir diesen weitreichend wirksamen Punkt an diesen beiden Tagen irgendwie thematisiert haben.
Vielleicht half ja auch die schulische Unterrichtung im östlicheren Niedersachsen - mit einer Erdkundelehrerin, die dafür sorgte, dass ihre Schüler sich auch im noch östlicheren Mitteldeutschland auskannten, und die unterschwellig immer mit klingen ließ, dass die Zonengrenze ein vorübergehender Zustand sein würde.
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