Angela Merkel sagte im TV-Duell mit Peer Steinbrück vor ihrer Wiederwahl 2013: "Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben." ... oder jedenfalls so ähnlich ...
Der ADAC ist zuletzt böse gestolpert ... über falsche Angaben zur Wahl des beliebtesten Autos des Jahres ... darüber, ob die Wirtschaftsmacht ADAC überhaupt noch als Verein geführt werden dürfe ... mehr fällt mir jetzt nicht ein und nachlesen geht nicht, ich hab den Fisch von gestern noch nicht ausgepackt ...
Zufällig kam dann im gleichen Moment die Richtungsänderung in der Politik, eine Maut wurde nun zur beschlossenen Sache, nur die Abstimmung darüber sollte noch folgen; Frau Merkel erzählte auf dem CSU-Parteitag kürzlich, dass die Maut am 17. Dezember gute Chancen habe ... zufriedene Bajuwaren allenthalben ... außer möglicherweise im ADAC, die sind mit ihrem Hauptsitz immerhin in München ...
unter "Irrtum Pkw-Maut" ist auf der Internetseite de ADAC übrigens immer noch ein Film gegen die Maut zu finden, doch wer hört einem gefallenen Engel noch zu ... der kann doch nur noch als Luzifer unterwegs sein
Seit nun also ein mächtiger Gegner der Maut nicht mehr glaubwürdig ist, redet auch kein grüner Politiker mehr vom Unsinn einer Straßengebühr für Autofahrer. Möchlicherweise ist das zu gefährlich für die Karriere ... Vermutungen über Vermutungen ...
Wenn ein Plan entsteht, Geld vom Publikum zu holen, und der Plan wird nur lange genug hin und her gerollt und zufällig werden die lauten Gegner rechtzeitig entsorgt, dann klappt das immer mit der Zustimmung ... Politik ist schließlich nichts für Kurzatmige ...
Das erste Mal hab ich das gedacht, als 2000 der sogenannte Atomausstieg beschlossen wurde.
Die SPD und vor allem die Grünen hatten was ganz Tolles, was sich prima in den Zeitungen verbreiten ließ, die Atomkraft-Zuständigen hatten genug Zeit, um abzuwarten, bis dann weder SPD noch Grüne mehr regieren würden. Und dass das kommen würde, war sicher genug. Mit der CDU wären mit Sicherheit neue Vereinbarungen zu treffen gewesen, und so ist es dann auch gekommen ... Laufzeitverlängerung war das Stichwort ... das hätte sich mehrfach vereinbaren lassen ... wenn da nicht sowas komplett Blödes wie ein Reaktorunfall in Fukushima dazwischen gekommen wäre ... in Japan! Nicht in Russland, wo die Techniker Reparaturen doch mit der Vorschlaghammermethode durchführen, sondern im eleganten Land der aufgehenden Sonne.
So ein Reaktorunfall wird der Maut nicht passieren ... und die deutschen Autofahrer werden ihre Abgabe genauso bezahlen müssen, wie es Fahrzeugführer mit Fahrzeugen mit nicht-deutschen Kennzeichen werden tun müssen. Und wenn jemand kein Auto haben und sich um die Mautzahlungen drücken wollen sollte, wird der Politik das mit der Zeit auffallen und es wird Wege geben, dass die Maut dann als Haushaltsabgabe geführt wird, weil ja schließlich jeder die Möglichkeit hat, ein Auto auf deutschen Straßen zu bewegen. Immerhin setzt er mindestens seinen Fuß drauf.
Dienstag, Dezember 09, 2014
Samstag, Dezember 06, 2014
Mama-Adventskalender die Erste
Kein einziger Eintrag im November ... ich falle in alte Muster zurück ...
Teurer als angekündigt werdende Maut, Verlängerung des Soli, es wären sogar eintragenswerte Anmerkungen zur deutschen Politik dabei gewesen, doch da es sich irgendwie immer um dieselbe Serie handelt, in der der gemeine, deutsche Politiker zu seinem Arbeitgeber geht, ihm mitteilt, dass er mit dem ihm zur Verfügung gestellten Geld nicht hin kommt und daraufhin das Portemonnaie des besagten Arbeitgebers öffnet, um sich daraus zu bedienen mit dem Hinweis, es seien ja nur moderate und vor allem brennend benötigte Entnahmen, fand ich meine Gedanken dazu irgendwie nicht mehr ganz so neu.
Ich sollte mir das Prinzip mal zu Eigen machen, zu meinem Arbeitgeber gehen und mir einfach eine Spesenerhöhung gönnen ... wie lange hätte ich dann meinen Job wohl noch?
Der Friseurtermin, der zweimal leise weinend wiederholt werden musste, da der Friseur, der sich ja schon einmal mit meinen Haaren vertan hatte, erneut ran durfte und alles noch viel schlimmer gemacht hatte, und dessen zweiter Wiederholungstermin zur Feier des Ereignisses mal kostenfrei blieb, geht lieber ins ferne Land des Vergessens ein.
Dafür geht der Jahres-End-Spurt wieder in die Vollen.
Bisher wurde brav mitgelaufen.
Die Adventskalender hingen rechtzeitig an der Wand und (ich zitiere frei aus einem versendeten Brief, weil es so wahr ist) das noch, bevor der Große besorgt äußerte, ob er denn in seinem Alter auch noch einen bekommen würde ... Bube! So lange Du deine Füße unter meinen Tisch streckst, wird zum Schulanfang eine Schultüte gefüllt und zum Advent ein Adventskalender aufgehängt.
Der Adventskranz steht, klassisch diesmal.
Ein Lebkuchenhaus fand sich zusammen mit dem Kleinen gebastelt ...
Zwei Tage später hat der Hund es gefressen.
Er ist groß, und er ist gierig genug, um es vom Tisch zu pflücken ... wollte ich überhaupt einen Hund?
Zur Vereinsweihnachtsfeier buken wir Muffins ... das geht schnell und geht immer ... 11 mit Schokoladenlinsen und 12 mit Zitrone ... in denen mit Zitrone sind nun keine Eier ... die gingen irgendwie vergessen ... Sie schmecken trotzdem und als vegane Muffins bekommen sie eine 1!
Für die Glasur hatte ich keine Lust mehr, vom vielen Probieren war uns recht schlecht ...
Der Nikolaus tat seine Pflicht, die Sache rollt also ...
Teurer als angekündigt werdende Maut, Verlängerung des Soli, es wären sogar eintragenswerte Anmerkungen zur deutschen Politik dabei gewesen, doch da es sich irgendwie immer um dieselbe Serie handelt, in der der gemeine, deutsche Politiker zu seinem Arbeitgeber geht, ihm mitteilt, dass er mit dem ihm zur Verfügung gestellten Geld nicht hin kommt und daraufhin das Portemonnaie des besagten Arbeitgebers öffnet, um sich daraus zu bedienen mit dem Hinweis, es seien ja nur moderate und vor allem brennend benötigte Entnahmen, fand ich meine Gedanken dazu irgendwie nicht mehr ganz so neu.
Ich sollte mir das Prinzip mal zu Eigen machen, zu meinem Arbeitgeber gehen und mir einfach eine Spesenerhöhung gönnen ... wie lange hätte ich dann meinen Job wohl noch?
Der Friseurtermin, der zweimal leise weinend wiederholt werden musste, da der Friseur, der sich ja schon einmal mit meinen Haaren vertan hatte, erneut ran durfte und alles noch viel schlimmer gemacht hatte, und dessen zweiter Wiederholungstermin zur Feier des Ereignisses mal kostenfrei blieb, geht lieber ins ferne Land des Vergessens ein.
Dafür geht der Jahres-End-Spurt wieder in die Vollen.
Bisher wurde brav mitgelaufen.
Die Adventskalender hingen rechtzeitig an der Wand und (ich zitiere frei aus einem versendeten Brief, weil es so wahr ist) das noch, bevor der Große besorgt äußerte, ob er denn in seinem Alter auch noch einen bekommen würde ... Bube! So lange Du deine Füße unter meinen Tisch streckst, wird zum Schulanfang eine Schultüte gefüllt und zum Advent ein Adventskalender aufgehängt.
Der Adventskranz steht, klassisch diesmal.
Zwei Tage später hat der Hund es gefressen.
Er ist groß, und er ist gierig genug, um es vom Tisch zu pflücken ... wollte ich überhaupt einen Hund?
Zur Vereinsweihnachtsfeier buken wir Muffins ... das geht schnell und geht immer ... 11 mit Schokoladenlinsen und 12 mit Zitrone ... in denen mit Zitrone sind nun keine Eier ... die gingen irgendwie vergessen ... Sie schmecken trotzdem und als vegane Muffins bekommen sie eine 1!
Für die Glasur hatte ich keine Lust mehr, vom vielen Probieren war uns recht schlecht ...
Der Nikolaus tat seine Pflicht, die Sache rollt also ...
Freitag, Oktober 31, 2014
Halloween
Dieses Jahr fällt das Grusel-Menue aus. Der Kleine wehrt sich, es würde doch jedes Jahr immer das Gleiche zu essen geben und er würde überhaupt nicht einladen wollen.
In meiner Erinnerung waren die zubereiteten Gerichte mannigfaltig, es gab mitnichten immer dasselbe, das ist ja schließlich langweilig, nur die Fingerwürstchen mit Mandelnägeln haben sich offenbar so eingebrannt, dass der Kleine der Ansicht ist, es habe immer und ewig nur diese gegeben.
Gut ... bleiben wir also bei einemgeschnitzten Kürbis, der gerade noch so durch das Genehmigungsprozedere rutschte ...
In meiner Erinnerung waren die zubereiteten Gerichte mannigfaltig, es gab mitnichten immer dasselbe, das ist ja schließlich langweilig, nur die Fingerwürstchen mit Mandelnägeln haben sich offenbar so eingebrannt, dass der Kleine der Ansicht ist, es habe immer und ewig nur diese gegeben.
Gut ... bleiben wir also bei einem
Dienstag, Oktober 28, 2014
Heute
Am Freitag kloppten sich in Köln Bekloppte mit der Polizei.
Wer sich da versammelt hat, ist mir nicht so ganz klar, es scheinen sich Rechte, Hooligans und anderes Gelichter zusammen getan zu haben, um bei einer Demo gegen Salafisten mal ordentlich gegen die Polizei anzurennen.
Nun neige ich weniger zu Gewaltausbrüchen, treibe mich auch nicht auf einschlägigen Seiten herum, um Termine oder Äußerungen darüber wahrzunehmen, was möglicherweise ein Manko ist, fehlen dann doch massiv Informationen, um sich ein eigenes Bild machen zu können - obwohl man sich hinterher dann immer dazu bequemen kann, zu sagen, man hätte ja nichts gewusst - ich war also nicht in Köln und hörte erst am Wochenende Berichte darüber in den üblichen, konsumorientierten Medien.
Heute nun tat ein Experte seine Meinung kund.
Und da musste ich lachen.
Der Experte erpertierte, dass es doch Aufgabe der politisch interessierten Bevölkerung sei, den extremen Bewegungen in diesem Land entgegen zu treten.
Seien es Rechte, Salafisten, Linke oder Sonstige, die sich dem Verhauen anderer Leute widmen.
Das an sich ist nicht komisch, er hat damit nicht Unrecht. Und ich weiß, wovon ich rede, wenn ich hier anmerke, dass es nicht besser wird, wenn man nur darauf hofft.
Doch dann frug er tatsächlich, wo denn die Studenten sind, die sich doch bitte in Demonstrationen auf die Straße begeben sollten, um einen politisch korrekten Standpunkt in diesem unserem Land zu zeigen.
Da musste ich das Geprustete wieder aufwischen.
Jahrzehntelang nun schon wurde der jugendliche Lebensweg mehr und mehr dadurch gekennzeichnet, dass kein Heranwachsender mehr in der Lage ist, eine andere Meinung zu haben, als dass der Sinn des Lebens darin besteht, zu feiern, möglichst schnell durch Schule und das Studium zu kommen, ein pflichtbewusstes Mitglied dieser Gesellschaft und eine tragende Säule der Volkswirtschaft zu werden und vor allem auch zu bleiben und neue, strebsame Nachkommen hervorzubringen.
Einige egoisitsche Anwandlungen lasse ich hier mal außen vor, da diese ins Bild passen; beinhalten sie doch u. a. nach außen unübersehbar demonstrierten Erwerb von Statussymbolen der Neuzeit.
Bummelstudenten werden aussortiert, sie kosten nur Geld.
Würde Joschka Fischer heutzutage in seiner Uni rumrandalieren, er verbrächte mehr Zeit beim Sicherheitspersonal seiner Fakultät - erstzweise im örtlichen Polizeirevier - als im Hörsaal oder hinter seinen Büchern.
Brav sollt Ihr sein. Brav und strebsam. Brav und strebsam und erfolgreich. Brav und strebsam und erfolgreich und tolerant. Brav und strebsam und erfolgreich und tolerant und konsumorientiert. Brav und strebsam und erfolgreich und tolerant und konsumorientiert und feiernd. Wir wollen sehen, wie gut Ihr Euch in dieser wattegebauschten Umwelt fühlt.
Und diese braven Kinder - ein 25-jähriger Student wird nicht selten in den Nachrichten noch als Jugendlicher bezeichnet, wiewohl er mit 25 doch wirklich schon längst einen Abschluss und einen Beruf erreicht haben sollte ... mit 25 ... also wirklich - sollen also jetzt Plakate malen und auf die Straße gehen.
Leider weiß ich nicht, in welchen Altersgefilden dieser Zeitgenosse zu finden ist, er sah eher aus, wie mein Jahrgang, deshalb kann er die 68er nicht aktiv gestaltet haben, doch seit dieser Zeit habe ich doch nicht so in meiner Fantasy-Blase gelebt, dass ich irgendwelche größereren oder kleineren, politischen Demos von Studenten nicht mitbekommen hätte ... ... ...
Wer sich da versammelt hat, ist mir nicht so ganz klar, es scheinen sich Rechte, Hooligans und anderes Gelichter zusammen getan zu haben, um bei einer Demo gegen Salafisten mal ordentlich gegen die Polizei anzurennen.
Nun neige ich weniger zu Gewaltausbrüchen, treibe mich auch nicht auf einschlägigen Seiten herum, um Termine oder Äußerungen darüber wahrzunehmen, was möglicherweise ein Manko ist, fehlen dann doch massiv Informationen, um sich ein eigenes Bild machen zu können - obwohl man sich hinterher dann immer dazu bequemen kann, zu sagen, man hätte ja nichts gewusst - ich war also nicht in Köln und hörte erst am Wochenende Berichte darüber in den üblichen, konsumorientierten Medien.
Heute nun tat ein Experte seine Meinung kund.
Und da musste ich lachen.
Der Experte erpertierte, dass es doch Aufgabe der politisch interessierten Bevölkerung sei, den extremen Bewegungen in diesem Land entgegen zu treten.
Seien es Rechte, Salafisten, Linke oder Sonstige, die sich dem Verhauen anderer Leute widmen.
Das an sich ist nicht komisch, er hat damit nicht Unrecht. Und ich weiß, wovon ich rede, wenn ich hier anmerke, dass es nicht besser wird, wenn man nur darauf hofft.
Doch dann frug er tatsächlich, wo denn die Studenten sind, die sich doch bitte in Demonstrationen auf die Straße begeben sollten, um einen politisch korrekten Standpunkt in diesem unserem Land zu zeigen.
Da musste ich das Geprustete wieder aufwischen.
Jahrzehntelang nun schon wurde der jugendliche Lebensweg mehr und mehr dadurch gekennzeichnet, dass kein Heranwachsender mehr in der Lage ist, eine andere Meinung zu haben, als dass der Sinn des Lebens darin besteht, zu feiern, möglichst schnell durch Schule und das Studium zu kommen, ein pflichtbewusstes Mitglied dieser Gesellschaft und eine tragende Säule der Volkswirtschaft zu werden und vor allem auch zu bleiben und neue, strebsame Nachkommen hervorzubringen.
Einige egoisitsche Anwandlungen lasse ich hier mal außen vor, da diese ins Bild passen; beinhalten sie doch u. a. nach außen unübersehbar demonstrierten Erwerb von Statussymbolen der Neuzeit.
Bummelstudenten werden aussortiert, sie kosten nur Geld.
Würde Joschka Fischer heutzutage in seiner Uni rumrandalieren, er verbrächte mehr Zeit beim Sicherheitspersonal seiner Fakultät - erstzweise im örtlichen Polizeirevier - als im Hörsaal oder hinter seinen Büchern.
Brav sollt Ihr sein. Brav und strebsam. Brav und strebsam und erfolgreich. Brav und strebsam und erfolgreich und tolerant. Brav und strebsam und erfolgreich und tolerant und konsumorientiert. Brav und strebsam und erfolgreich und tolerant und konsumorientiert und feiernd. Wir wollen sehen, wie gut Ihr Euch in dieser wattegebauschten Umwelt fühlt.
Und diese braven Kinder - ein 25-jähriger Student wird nicht selten in den Nachrichten noch als Jugendlicher bezeichnet, wiewohl er mit 25 doch wirklich schon längst einen Abschluss und einen Beruf erreicht haben sollte ... mit 25 ... also wirklich - sollen also jetzt Plakate malen und auf die Straße gehen.
Leider weiß ich nicht, in welchen Altersgefilden dieser Zeitgenosse zu finden ist, er sah eher aus, wie mein Jahrgang, deshalb kann er die 68er nicht aktiv gestaltet haben, doch seit dieser Zeit habe ich doch nicht so in meiner Fantasy-Blase gelebt, dass ich irgendwelche größereren oder kleineren, politischen Demos von Studenten nicht mitbekommen hätte ... ... ...
Montag, Oktober 27, 2014
Mennooo
"Supporte uns"
Really???
Ich konnte nicht drauf klicken ...
Heute musste ich mir den halben Vormittag big FM antun ... die talken den ganzen Tag so einen Shit und finden sich sooo hip dabei ... not to forget, dass immer und zu jeder Gelegenheit laut ins Micro gelacht wird, weil ja die ganze Welt voller voll lustig drauf seiender Party-People ist ... nach einer Weile war ich mit den Nerven completely durch ... ich fühlte mich angeyellt und brauchte dringend Erholung ... nein, ich wollte nicht relaxen ... relaxen heißt, dass die Erholung mit akustischem Stress hinterlegt ist ...
Really???
Ich konnte nicht drauf klicken ...
Heute musste ich mir den halben Vormittag big FM antun ... die talken den ganzen Tag so einen Shit und finden sich sooo hip dabei ... not to forget, dass immer und zu jeder Gelegenheit laut ins Micro gelacht wird, weil ja die ganze Welt voller voll lustig drauf seiender Party-People ist ... nach einer Weile war ich mit den Nerven completely durch ... ich fühlte mich angeyellt und brauchte dringend Erholung ... nein, ich wollte nicht relaxen ... relaxen heißt, dass die Erholung mit akustischem Stress hinterlegt ist ...
Der Zeitpunkt ist da, an dem es los geht. Es ist der Verfall
der Sitten zu beklagen!
Dann doch lieber die Foo Fighters
... DAS IST WENIGSTENS MUSIK!
P. S.
"junges" Radio ... da die seit meiner Jugend geläufigen Radiosender, für die regelmäßig Gebühren, die ja nicht mehr Gebühren heißen, sondern irgendwie neu benamt wurden, bezahlt werden, für meine Altersgenossen und mich fast nur noch total neue Songs aus den 80ern und Neuauflagen davon von irrgeleiteten, sich-voll-cool-fühlenden, vielleicht doch nicht ganz so jungen Interpreten bringen, und es sich offenbar kein einziger Sender leisten kann, diese (hier ein beliebiges, möglichst böses Adjektiv oder auch ein Wort aus der Fäkalsprache einfügen ) Eurithmics aus dem Programm zu lassen, habe ich mich von meiner Brut breit schlagen lassen, einen der zurzeit aktuellen Jugendmusik zugewandten Jugendsender zur permanent eingestellten Frequenz werden zu lassen ... obwohl mir bei diesem hinsichtlich Rhythmus-Maschine fürchterlich einfallslosem Einheitsgeblubber immer mal wieder die Ohrwascheln abfallen und sich alle Fußnägel schmerzhaft aufrollen ...
und es ist nicht nur die Musik nicht meins ...
P. S.
"junges" Radio ... da die seit meiner Jugend geläufigen Radiosender, für die regelmäßig Gebühren, die ja nicht mehr Gebühren heißen, sondern irgendwie neu benamt wurden, bezahlt werden, für meine Altersgenossen und mich fast nur noch total neue Songs aus den 80ern und Neuauflagen davon von irrgeleiteten, sich-voll-cool-fühlenden, vielleicht doch nicht ganz so jungen Interpreten bringen, und es sich offenbar kein einziger Sender leisten kann, diese (hier ein beliebiges, möglichst böses Adjektiv oder auch ein Wort aus der Fäkalsprache einfügen ) Eurithmics aus dem Programm zu lassen, habe ich mich von meiner Brut breit schlagen lassen, einen der zurzeit aktuellen Jugendmusik zugewandten Jugendsender zur permanent eingestellten Frequenz werden zu lassen ... obwohl mir bei diesem hinsichtlich Rhythmus-Maschine fürchterlich einfallslosem Einheitsgeblubber immer mal wieder die Ohrwascheln abfallen und sich alle Fußnägel schmerzhaft aufrollen ...
und es ist nicht nur die Musik nicht meins ...
Samstag, Oktober 11, 2014
was ein Mädchen werden möchte ...
süß ...
und hübsch ...
Wie traurig das ist ...
Vielleicht denke ich das ja auch nur, weil ich weder süß noch hübsch bin ...
Darf jemand wie Emma Watson sich für Frauenrechte - und vor allem für Mädchenrechte - einsetzen, obwohl sie überaus hübsch ist?
Wird sie dann ernst genommen?
und hübsch ...
Wie traurig das ist ...
Vielleicht denke ich das ja auch nur, weil ich weder süß noch hübsch bin ...
Darf jemand wie Emma Watson sich für Frauenrechte - und vor allem für Mädchenrechte - einsetzen, obwohl sie überaus hübsch ist?
Wird sie dann ernst genommen?
Montag, September 08, 2014
Schule nach den Sommerferien
Seit dem Wochenende sind in den Läden wieder Weihnachtsschmakazien zu erwerben.
Gut also, dass die Sommerferien seit heute beendet sind ... ...
Es ist ja nun nur noch ein Kind durch die Schullaufbahn zu schleusen, was durchaus Vorteile hat ...
Alljährlich wird dem Schulranzen eine Mini-Schultüte einverleibt. Das ist dem Kleinen immer noch peinlich ... er kann sie noch nicht vor seinen Kollegen im Klassenraum raus holen und öffnen und danach den Süßkram unter besagten Kollegen verteilen ... dafür ist er noch nicht cool genug ... obwohl er durchaus aufholt ... auch längenmäßig ... Augenhöhe kommt fast schon hin ...
Gut also, dass die Sommerferien seit heute beendet sind ... ...
Es ist ja nun nur noch ein Kind durch die Schullaufbahn zu schleusen, was durchaus Vorteile hat ...
Alljährlich wird dem Schulranzen eine Mini-Schultüte einverleibt. Das ist dem Kleinen immer noch peinlich ... er kann sie noch nicht vor seinen Kollegen im Klassenraum raus holen und öffnen und danach den Süßkram unter besagten Kollegen verteilen ... dafür ist er noch nicht cool genug ... obwohl er durchaus aufholt ... auch längenmäßig ... Augenhöhe kommt fast schon hin ...
Sonntag, September 07, 2014
es geht rund
Runde Geburtstage sind so eine Sache ...
Die vom Schwesterlein samt Schwager sind ein bisschen ein Schuss vor den Bug, dass es doch nun endlich Zeit wird, erwachsen zu werden.
Schwesterlein wird im Dezember 50, Schwager hat das seit Februar hinter sich und irgendwann im Sommer diesen Jahres feierten sie Silberhochzeit ... das Bild einer deutschen, erfolgreichen Familie ... ja ... auch von nicht ganz so weiter Ferne ist dort nicht alles Sonnenschein. aber sie handhaben es doch ganz gut ...
Mit großer Feier, zu der auch entferntere Verwandte, Bekannte und ihre Freunde eingeladen worden waren, begingen sie das große Fest und sie legten die Latte verdammt hoch ...
Da ich die Nächste in der Reihe sein werde, ist die Frage, ob ich mich daran versuchen werde oder ob ich meiner eigenen Regel folge, dass ich es lieber etwas weniger opulent angehen möchte ... das wird noch ein innerer Wettkampf werden ... vielleicht, dass mal wieder jemand anders die Entscheidung dafür übernimmt, immerhin wird meine Mutter nur vier Wochen vor meinem halben Jahrhundert-Geburtstag 60 ... zu meinem 40sten kriegte sie es hin, an genau am Tag meines Geburtstages ihren 50sten zu feiern ... mit dem Resultat, dass ich meinen Geburtstag vorwiegend auf der Autobahn und im Stau verbrachte ...
Die vom Schwesterlein samt Schwager sind ein bisschen ein Schuss vor den Bug, dass es doch nun endlich Zeit wird, erwachsen zu werden.
Schwesterlein wird im Dezember 50, Schwager hat das seit Februar hinter sich und irgendwann im Sommer diesen Jahres feierten sie Silberhochzeit ... das Bild einer deutschen, erfolgreichen Familie ... ja ... auch von nicht ganz so weiter Ferne ist dort nicht alles Sonnenschein. aber sie handhaben es doch ganz gut ...
Mit großer Feier, zu der auch entferntere Verwandte, Bekannte und ihre Freunde eingeladen worden waren, begingen sie das große Fest und sie legten die Latte verdammt hoch ...
Da ich die Nächste in der Reihe sein werde, ist die Frage, ob ich mich daran versuchen werde oder ob ich meiner eigenen Regel folge, dass ich es lieber etwas weniger opulent angehen möchte ... das wird noch ein innerer Wettkampf werden ... vielleicht, dass mal wieder jemand anders die Entscheidung dafür übernimmt, immerhin wird meine Mutter nur vier Wochen vor meinem halben Jahrhundert-Geburtstag 60 ... zu meinem 40sten kriegte sie es hin, an genau am Tag meines Geburtstages ihren 50sten zu feiern ... mit dem Resultat, dass ich meinen Geburtstag vorwiegend auf der Autobahn und im Stau verbrachte ...
Mittwoch, September 03, 2014
Warum wundern die sich wohl ...
Im Internet sind anscheinend gehackte Nacktfotos von wichtigen Leuten aufgetaucht ... nicht von mir ... und dafür könnte es verschiedene Gründe geben:
- ich bin nicht wichtig genug ...
- ich lade keine Fotos in Clouds ...
- ich weiß gar nicht, wie man Fotos in Clouds lädt ...
- isch 'abe gar keine I-Phone
- ich mache keine Nacktfotos von mir oder irgendwelchen anderen Personen, nicht mit dem Handy oder irgendeiner anderen Kamera
Nun wundern sich aber alle, dass diese Nacktfotos der wichtigen Leute kursieren, äußern sich überaus empört und finden das allgemein ganz schrecklich.
Und das wundert mich nun wieder ... bin ich mir doch ziemlich sicher:
- nicht nur die NSA hat Zugriff im Netz
- nicht nur britische Revolverblätter hören Telefongespräche mit
- nicht nur wikileaks hat Zuträger
- nicht nur die Reporter der Bild-Zeitung hören das Gras wachsen und machen daraus was Verkaufbares
- nicht nur die Regenbogenpresse lebt davon, dass gar schröckliche "Geheimnisse" enthüllt werden
Ganz abgesehen davon, dass anscheinend die Marke mit dem Apfel großspurig voreinstellte, dass alle mit dem Apfel-Phone geschossenen Fotos automatisch in der der Firma gehörenden Cloud geladen werden, was einen alleine schon stutzig machen sollte
Eine vom Apfel inszenierte Cloud, in der alle Daten "sicher" sein sollen? ... ... ... REALLY???
- ich bin nicht wichtig genug ...
- ich lade keine Fotos in Clouds ...
- ich weiß gar nicht, wie man Fotos in Clouds lädt ...
- isch 'abe gar keine I-Phone
- ich mache keine Nacktfotos von mir oder irgendwelchen anderen Personen, nicht mit dem Handy oder irgendeiner anderen Kamera
Nun wundern sich aber alle, dass diese Nacktfotos der wichtigen Leute kursieren, äußern sich überaus empört und finden das allgemein ganz schrecklich.
Und das wundert mich nun wieder ... bin ich mir doch ziemlich sicher:
- nicht nur die NSA hat Zugriff im Netz
- nicht nur britische Revolverblätter hören Telefongespräche mit
- nicht nur wikileaks hat Zuträger
- nicht nur die Reporter der Bild-Zeitung hören das Gras wachsen und machen daraus was Verkaufbares
- nicht nur die Regenbogenpresse lebt davon, dass gar schröckliche "Geheimnisse" enthüllt werden
Ganz abgesehen davon, dass anscheinend die Marke mit dem Apfel großspurig voreinstellte, dass alle mit dem Apfel-Phone geschossenen Fotos automatisch in der der Firma gehörenden Cloud geladen werden, was einen alleine schon stutzig machen sollte
Eine vom Apfel inszenierte Cloud, in der alle Daten "sicher" sein sollen? ... ... ... REALLY???
Samstag, August 30, 2014
Ein Zitat ist ein Zitat
""Häufig" kommt öfter vor als "selten""
Eckart von Hirschhausen
Selten waren Worte so wenig ausreichend ohne die Show dabei ...
Eckart von Hirschhausen
Selten waren Worte so wenig ausreichend ohne die Show dabei ...
Montag, August 25, 2014
Bloggeburtstag
Wer hätte gedacht. dass dieser Blog noch einen Geburtstag erleben würde ... und was ein Glas Rotwein nicht richten könnte ...
und wer hätte das gedacht
und wer hätte das gedacht
Dienstag, August 12, 2014
Donnerstag, August 07, 2014
Montag, Juli 28, 2014
Offenbar sehe ich so aus ...
... als wäre ich nett genug, mir Dinge erzählen zu lassen, die mich überhaupt nichts angehen.
Am Samstag erzählte erst eine der Verkäuferin im Großladen meines Vertrauens die halbe Lebensgeschichte ihrer Tochter und später eine ältere Dame, wie sie den Tag beim Reinigen des Fischteiches im Garten mit ihrem Schwiegersohn verbracht hatte ...
Sowas passiert andauernd ... meist nur einmal am Tag ... und nicht nur, dass es mich nichts angeht, es interessiert mich auch nur gerade so lange, wie ich die Leute vor mir habe ...
Es gibt Unterhaltungen, die hab ich aufgehoben ... schriftlich und verbal ... und die möchte ich um nichts in der Welt missen ... die Leute kenne ich aber und interessiere mich für sie und ihr Dasein ...
Am Samstag erzählte erst eine der Verkäuferin im Großladen meines Vertrauens die halbe Lebensgeschichte ihrer Tochter und später eine ältere Dame, wie sie den Tag beim Reinigen des Fischteiches im Garten mit ihrem Schwiegersohn verbracht hatte ...
Sowas passiert andauernd ... meist nur einmal am Tag ... und nicht nur, dass es mich nichts angeht, es interessiert mich auch nur gerade so lange, wie ich die Leute vor mir habe ...
Es gibt Unterhaltungen, die hab ich aufgehoben ... schriftlich und verbal ... und die möchte ich um nichts in der Welt missen ... die Leute kenne ich aber und interessiere mich für sie und ihr Dasein ...
Sonntag, Juli 27, 2014
Was wäre, wenn ...
http://www.spox.com/de/sport/fussball/wm/wm2014/1407/News/fifa-feiert-rekordeinnahmen-ueber-eine-milliarde-gewinn-gesamtumsatz-ueber-drei-milliarden-bestmarke-suedafrika-uebertroffen.html
... ein Verein, der tatsächlich alle Rechte und Pflichten eines Vereines in der Schweiz wahrnimmt, dabei aber offensichtlich über allerlei Möglichkeiten verfügt, auf die Politik eines jeden Landes Einfluss zu nehmen, sich verpflichtet fühlen würde, diese Möglichkeiten dazu zu verwenden, die Verdientsmöglichkeiten der Einheimischen zu verbessern.
Statt dessen werden wohl wohlwollenden Konzernen Einnahmequellen erschlossen und alle machen mit anstatt sich darüber aufzuregen, dass niemand sonst profitieren darf.
Es lebe der Kapitalismus!
... ein Verein, der tatsächlich alle Rechte und Pflichten eines Vereines in der Schweiz wahrnimmt, dabei aber offensichtlich über allerlei Möglichkeiten verfügt, auf die Politik eines jeden Landes Einfluss zu nehmen, sich verpflichtet fühlen würde, diese Möglichkeiten dazu zu verwenden, die Verdientsmöglichkeiten der Einheimischen zu verbessern.
Statt dessen werden wohl wohlwollenden Konzernen Einnahmequellen erschlossen und alle machen mit anstatt sich darüber aufzuregen, dass niemand sonst profitieren darf.
Es lebe der Kapitalismus!
Montag, Juli 14, 2014
2014 als bedeutsames Jahr:
200 Jahre Blücher setzt bei Kaub über den Rhein
100 Jahre Beginn WK I
95 Jahre Gründung Freistaat Flaschenhals, Frauen sind in Deutschland erstmals wahlberechtigt
90 Jahre Abschaffung des Kalifats in der Türkei
85 Jahre schwarzer Donnerstag
80 Jahre Ab jetzt marschiert alles im Gleichschritt
75 Jahre Beginn WK II
70 Jahre Attentat im Führerbunker
65 Jahre Gründung BRD und DDR
60 Jahre Fußballweltmeister
55 Jahre die Schweiz lehnt das Wahlrecht für Frauen ab
50 Jahre Pillenknick
45 Jahre Mondlandung
40 Jahre schon wieder Fußballweltmeister
35 Jahre private Veränderungen
30 Jahre Privatfernsehen in Deutschland
25 Jahre Fall der Mauer
20 Jahre Nelson Mandela wird Präsident in Südafrika und Kurt Cobain erschießt sich
15 Jahre Einführung des Euro als bargeldloses Zahlungsmittel, Einrichtung von Nunavut
10 Jahre US-Präsident George W. Bush räumt ein, aufgrund von Geheimdienstberichten vor dem Irak-Krieg die Existenz von Massenvernichtungswaffen falsch eingeschätzt zu haben, Tsunami im Indischen Ozean
5 Jahre das Historische Archiv der Stadt Köln stürzt ein
2014 und noch einmal Weltmeister!
Ich kann nicht schlafen ... und ich werde mir kein T-Shirt der Fifa kaufen, dessen überteuerter Preis nicht den Näherinnen und Nähern wenigstens ein bisschen zu Gute kommt ... 4. Stern hin oder her ...HACH! Ich freu mich ... wir können das Thema Weltherrschaft also angehen ... ... ...
200 Jahre Blücher setzt bei Kaub über den Rhein
100 Jahre Beginn WK I
95 Jahre Gründung Freistaat Flaschenhals, Frauen sind in Deutschland erstmals wahlberechtigt
90 Jahre Abschaffung des Kalifats in der Türkei
85 Jahre schwarzer Donnerstag
80 Jahre Ab jetzt marschiert alles im Gleichschritt
75 Jahre Beginn WK II
70 Jahre Attentat im Führerbunker
65 Jahre Gründung BRD und DDR
60 Jahre Fußballweltmeister
55 Jahre die Schweiz lehnt das Wahlrecht für Frauen ab
50 Jahre Pillenknick
45 Jahre Mondlandung
40 Jahre schon wieder Fußballweltmeister
35 Jahre private Veränderungen
30 Jahre Privatfernsehen in Deutschland
25 Jahre Fall der Mauer
20 Jahre Nelson Mandela wird Präsident in Südafrika und Kurt Cobain erschießt sich
15 Jahre Einführung des Euro als bargeldloses Zahlungsmittel, Einrichtung von Nunavut
10 Jahre US-Präsident George W. Bush räumt ein, aufgrund von Geheimdienstberichten vor dem Irak-Krieg die Existenz von Massenvernichtungswaffen falsch eingeschätzt zu haben, Tsunami im Indischen Ozean
5 Jahre das Historische Archiv der Stadt Köln stürzt ein
2014 und noch einmal Weltmeister!
Ich kann nicht schlafen ... und ich werde mir kein T-Shirt der Fifa kaufen, dessen überteuerter Preis nicht den Näherinnen und Nähern wenigstens ein bisschen zu Gute kommt ... 4. Stern hin oder her ...HACH! Ich freu mich ... wir können das Thema Weltherrschaft also angehen ... ... ...
Sonntag, Juli 13, 2014
Ja, diese Niederländer
Seit gestern sind die Fußballer aus Holland also Trize-Weltmeister, wie so schön formuliert vom Herrn der WM-Tagebuch-Einträge.
Nicht, dass sich damit in der Weltordnung was verändert hätte, nur die Brasilianer sind noch niedergeschlagener als vorher. Da hat tatsächlich eine interviewte Frau in die Kamera gesagt, dass Brasilien eine Demütigung wie durch diese Mannschaft nicht verdient hätte ... wobei es auch sein kann, dass ich das nicht wirklich so wiedergebe, wie sie es gesagt hatte ...
Jedenfalls finde ich, dass die Deutschen mit ihrer Mannschaft deutlich netter umgesprungen sind, nachdem diese im eigenen Land nicht Weltmeister wurde ... und das finde ich sportlich!
Die anderen Mannschaften sind immerhin ins Land eingereist, um selber was zu reißen ... oder - um es mit meinem Vater zu sagen: Die anderen wollen auch gewinnen!
Hier wird sich was verändern ... das habe ich mir ganz fest vorgenommen ...
Nicht, dass sich damit in der Weltordnung was verändert hätte, nur die Brasilianer sind noch niedergeschlagener als vorher. Da hat tatsächlich eine interviewte Frau in die Kamera gesagt, dass Brasilien eine Demütigung wie durch diese Mannschaft nicht verdient hätte ... wobei es auch sein kann, dass ich das nicht wirklich so wiedergebe, wie sie es gesagt hatte ...
Jedenfalls finde ich, dass die Deutschen mit ihrer Mannschaft deutlich netter umgesprungen sind, nachdem diese im eigenen Land nicht Weltmeister wurde ... und das finde ich sportlich!
Die anderen Mannschaften sind immerhin ins Land eingereist, um selber was zu reißen ... oder - um es mit meinem Vater zu sagen: Die anderen wollen auch gewinnen!
Hier wird sich was verändern ... das habe ich mir ganz fest vorgenommen ...
Mittwoch, Juli 09, 2014
Wann spielen deutsche Fußballer schon mal himmlisch?
Gestern!
Im Halbfinale!
Gegen gefallene Brasilianer!
Selten bin ich so gespannt vor einem TVGerät kleben geblieben und traute meinen Augen nicht.
Glauben wollt ich wohl, doch das Denken machte nicht mit, denn so ein spielerisches Spiel mit dem Ball war mir ja in meiner langen Meisterschaften-Beobachter-Karriere noch nicht untergekommen!
Es gibt gar nicht genug Ausrufezeichen für diese Genialität, die sich da in einer Mannschaft breit machte und die Brasilianer schon nach der ersten Viertelstunde per Windhose vom Platz fegte!
Um es kurz zu machen: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Im Halbfinale!
Gegen gefallene Brasilianer!
Selten bin ich so gespannt vor einem TVGerät kleben geblieben und traute meinen Augen nicht.
Glauben wollt ich wohl, doch das Denken machte nicht mit, denn so ein spielerisches Spiel mit dem Ball war mir ja in meiner langen Meisterschaften-Beobachter-Karriere noch nicht untergekommen!
Es gibt gar nicht genug Ausrufezeichen für diese Genialität, die sich da in einer Mannschaft breit machte und die Brasilianer schon nach der ersten Viertelstunde per Windhose vom Platz fegte!
Um es kurz zu machen: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Sonntag, Juli 06, 2014
zur Wahl stehen treten oder kicken
Fußball-Weltmeisterschaft ... um die es sich gar nicht handelt. Es ist eine FIFA-Weltmeisterschaft.
Und das schreibe ich in der Hoffnung, mit dieser Bennennung keine Besitzrechte angetastet zu haben ... heutzutage kann man da gar nicht vorsichtig genug sein ... die olympischen Spiele, Fußball - alles im Besitz von wichtigen Elementen ... selbst Magenta sollte einmal Privatbesitz der Telekom werden, so rauschte es durch das Netz ... und nicht nur die NSA hat anscheinend Mitarbeiter, die alle möglichen Seiten im Netz und in Untersuchungsausschüssen durchsuchen und sichten ...
Doch zurück zum Spiel:
Das mit dem Lendenwirbel, was den Kolumbianern den Titel der bösesten Fußballnation einbrachte - und weshalb sie mit Verlaub zu Recht aus dem Wettbewerb gekickt worden sind - hab ich wegen der späten Anstoßzeit erst am folgenden Tag mitbekommen ... Kurz nach dem Anstoß musste ich meinen Großen wegen akuter Müdigkeit allein vor dem Fernseher sitzen lassen, nicht ohne noch anzumerken, dass kein ein Spielzug zuende gespielt wurde, dass ausnahmslos jeder Ballbesitz von einem Gegner durch Einsatz von Körperteilen geahndet wurde, ohne, dass es der Schiedsrichterpfeife danach gewesen wäre, zu pfeifen, und mit der Frage, ob dieses sich gegenseitig von den Füßen holen ein Merkmal der südamerikanischen Spielart des Fußballs sei - mir war nur vom Eishockey zu Ohren gekommen, dass Spieler nur deshalb aufs Feld geschickt werden, um möglichst viele Spieler der anderen Mannschaft spielunfähig zu hauen - bisher ist noch in jedem Spiel, das mindestens zur Hälfte von südamerikanischen Mannschaften bestritten worden ist, für meine Begriffe (und ich gucke nur, wenn es um länderübergreifende Debattierclubs geht - außer, wenn Deutschland spielt, damit sie nicht verlieren) viel zu viel zu Fall gebracht worden ... und jetzt das!
Und was wird nun diskutiert, dass doch etwas früher gepfiffen werden müsste ...
... aber so ist das wie immer: erst, wenn ein Kind an der Straße überfahren wurde, wird eine Ampel aufgestellt ...
Wollen wir doch mal hoffen, dass die brasilianische Mannschaft jetzt nicht den Schluss zieht, dass es gehen Lahm und Co noch böser gehen muss ...
Und das schreibe ich in der Hoffnung, mit dieser Bennennung keine Besitzrechte angetastet zu haben ... heutzutage kann man da gar nicht vorsichtig genug sein ... die olympischen Spiele, Fußball - alles im Besitz von wichtigen Elementen ... selbst Magenta sollte einmal Privatbesitz der Telekom werden, so rauschte es durch das Netz ... und nicht nur die NSA hat anscheinend Mitarbeiter, die alle möglichen Seiten im Netz und in Untersuchungsausschüssen durchsuchen und sichten ...
Doch zurück zum Spiel:
Das mit dem Lendenwirbel, was den Kolumbianern den Titel der bösesten Fußballnation einbrachte - und weshalb sie mit Verlaub zu Recht aus dem Wettbewerb gekickt worden sind - hab ich wegen der späten Anstoßzeit erst am folgenden Tag mitbekommen ... Kurz nach dem Anstoß musste ich meinen Großen wegen akuter Müdigkeit allein vor dem Fernseher sitzen lassen, nicht ohne noch anzumerken, dass kein ein Spielzug zuende gespielt wurde, dass ausnahmslos jeder Ballbesitz von einem Gegner durch Einsatz von Körperteilen geahndet wurde, ohne, dass es der Schiedsrichterpfeife danach gewesen wäre, zu pfeifen, und mit der Frage, ob dieses sich gegenseitig von den Füßen holen ein Merkmal der südamerikanischen Spielart des Fußballs sei - mir war nur vom Eishockey zu Ohren gekommen, dass Spieler nur deshalb aufs Feld geschickt werden, um möglichst viele Spieler der anderen Mannschaft spielunfähig zu hauen - bisher ist noch in jedem Spiel, das mindestens zur Hälfte von südamerikanischen Mannschaften bestritten worden ist, für meine Begriffe (und ich gucke nur, wenn es um länderübergreifende Debattierclubs geht - außer, wenn Deutschland spielt, damit sie nicht verlieren) viel zu viel zu Fall gebracht worden ... und jetzt das!
Und was wird nun diskutiert, dass doch etwas früher gepfiffen werden müsste ...
... aber so ist das wie immer: erst, wenn ein Kind an der Straße überfahren wurde, wird eine Ampel aufgestellt ...
Wollen wir doch mal hoffen, dass die brasilianische Mannschaft jetzt nicht den Schluss zieht, dass es gehen Lahm und Co noch böser gehen muss ...
Samstag, Juli 05, 2014
Ami go home
Der Ami wurde rausgekickt ... er wollte also nicht mehr
nächster Punkt auf der Liste zur Weltherrschaft: Check!
nächster Punkt auf der Liste zur Weltherrschaft: Check!
Sonntag, Juni 29, 2014
Rahn muss schießen!
Rahn schießt! ... ... ... Rahn? ... warte kurz ... INI ... INI schießt! INI schießt wieder!
Unter http://iniwmblog.wordpress.com/ höchst kurzweilig nachzulesen!
Außerdem fand ich - global gesehen - hier Unterstützung für meine These, dass nach der Weltmeisterschaft die Weltherrschaft angestrebt wird ... unter der Voraussetzung, dass "der Ami nicht will und der Russe schon zuhause ist" könnte das in Betracht gezogen werden ...
Vielleicht ist es aber doch von Vorteil, wenn der Russe gerade NICHT zuhause ist ...
Unter http://iniwmblog.wordpress.com/ höchst kurzweilig nachzulesen!
Außerdem fand ich - global gesehen - hier Unterstützung für meine These, dass nach der Weltmeisterschaft die Weltherrschaft angestrebt wird ... unter der Voraussetzung, dass "der Ami nicht will und der Russe schon zuhause ist" könnte das in Betracht gezogen werden ...
Vielleicht ist es aber doch von Vorteil, wenn der Russe gerade NICHT zuhause ist ...
Freitag, Juni 27, 2014
abgeraucht
Das war dann also die Rache dieser Malware ... da will man dem Großen was Gutes tun, versucht, von einer Wechselfestplatte zu retten, was zu retten ist, nachdem ein direkter Zugriff auf die Daten nicht mehr möglich ist, weil die einfach nicht mehr erkannt werden wollen, hat sich dadurch einen Bloodsucker eingefangen und nun ist der Läppi futsch ... er bootet nicht mehr.
Ich hab mich noch nicht getraut, einen zu fragen, der sich mit sowas auskennt ... was, wenn er sagt, es ist nichts mehr zu retten?
Ich hab mich noch nicht getraut, einen zu fragen, der sich mit sowas auskennt ... was, wenn er sagt, es ist nichts mehr zu retten?
Sonntag, Juni 08, 2014
Nun wird sie also doch kommen
die Autobahnmaut
Wenn man sich auf etwas ganz sicher verlassen kann, dann darauf, dass jede Idee, die ein Politiker hat, um Geld aufzutreiben, so lange auf den Tisch kommt, bis sie sich als Tatsache durchsetzt ... und dann bleibt sie auf ewig ...
Den nervtötenden Angriff von websearch bin ich losgeworden ... unter Verlust aller im Download-Verzeichnis abgelegten Dateien ... sowas sollte doch mit mehr möglich sein ...
Wenn man sich auf etwas ganz sicher verlassen kann, dann darauf, dass jede Idee, die ein Politiker hat, um Geld aufzutreiben, so lange auf den Tisch kommt, bis sie sich als Tatsache durchsetzt ... und dann bleibt sie auf ewig ...
Den nervtötenden Angriff von websearch bin ich losgeworden ... unter Verlust aller im Download-Verzeichnis abgelegten Dateien ... sowas sollte doch mit mehr möglich sein ...
Dienstag, Juni 03, 2014
Es hat alles einen Sinn ...
Was habe ich mich neulich dämlich aufgeregt.
Am Sonntag, hätte ich mich darüber freuen müssen. Massiv freuen müssen.
Der Sack, der dem Großen zu groß war, passte dem Kleinen wie angegossen. Modisch war mir ja egal (und dem Kleinen zum Glück auch), in 6 Jahren hat sich mit Sicherheit irgendwas an Schnitt oder Farbe geändert, um hipp zu sein, jedoch war der Große etwa genau ein halbes Jahr jünger als der Kleine, als er für kirchlich erwachsen erklärt wurde und der Anzug musste heuer nicht neu gekauft werden.
Dafür freue ich mich heute! Massiv!
Und auch darüber, dass der Anzug überhaupt noch gefunden werden konnte.
Am Sonntag, hätte ich mich darüber freuen müssen. Massiv freuen müssen.
Der Sack, der dem Großen zu groß war, passte dem Kleinen wie angegossen. Modisch war mir ja egal (und dem Kleinen zum Glück auch), in 6 Jahren hat sich mit Sicherheit irgendwas an Schnitt oder Farbe geändert, um hipp zu sein, jedoch war der Große etwa genau ein halbes Jahr jünger als der Kleine, als er für kirchlich erwachsen erklärt wurde und der Anzug musste heuer nicht neu gekauft werden.
Dafür freue ich mich heute! Massiv!
Und auch darüber, dass der Anzug überhaupt noch gefunden werden konnte.
Follower
Anscheinend gibt es außer der NSA (und ini *wink*) noch mehr Mitleser.
Das ist überraschend.
Und es gibt noch mehr Überraschendes:
Ich habe einen Follower.
Seit wann habe ich einen Follower?
Die Fingernägel kenn ich, aber seit wann ist sie hier?
Und ich bin wohl einem anderen Blog beigetreten ... es steht da ausdrücklich nicht "folgen", da steht "beigetreten" ...wann und vor allem wie immer auch das passiert sein soll ...
ADS als Diagnose? Alzheimer? Creutzfeld-Jakob?
Fragen über Fragen ...
Das ist überraschend.
Und es gibt noch mehr Überraschendes:
Ich habe einen Follower.
Seit wann habe ich einen Follower?
Die Fingernägel kenn ich, aber seit wann ist sie hier?
Und ich bin wohl einem anderen Blog beigetreten ... es steht da ausdrücklich nicht "folgen", da steht "beigetreten" ...wann und vor allem wie immer auch das passiert sein soll ...
ADS als Diagnose? Alzheimer? Creutzfeld-Jakob?
Fragen über Fragen ...
Montag, Juni 02, 2014
Jetzt kann ich wieder runter kommen ...
Und wieder ist ein Schritt getan: der Kleine ist konfirmiert.
Eifrige Kirchgängering war ich noch nie, in den kirchlichen Alltag integriert schon eher, jedenfalls bis ich dachte, dass so viel Christlichkeit meinem Lebensentwurf viel zu nah kommt und ich Abstand suchte ... und fand ... fast bis zur Vollkommenheit ...
Deshalb muss man aber noch nicht ganz von dem Verein lassen, ich zahle also weiter meine Abgabe an die Kirche, die der Staat - und neuerdings die Banken direkt nach Abrechnung eventueller Einnahmen - in Form von Kirchensteuern einsammelt. Hinter der Direktüberweisung der Banken an die Finanzämter vermute ich ja eher eine Verschwörung des Staates, der dringend wissen muss, welcher Bürger welche Bankkonten bei welchem Geldinstitut führen lässt, aber das ist eine Vermutung und führt schon wieder ins Schweifen ... ich wollte doch - eingedenk meiner neu entdeckten Eigenschaft, zu lange Beiträge als langweilig zu empfinden, mich kurz fassen ... Mann! Ist das schwer!
Jedenfalls entnehme ich daraus, dass ich immer noch Vereinsbeiträge bezahle, das Recht, mein Kind den Ritus der Konfirmation erleben zu lassen. Er soll schließlich Erfahrungen machen, die er im Gedächtnis behalten wird ... und ab und zu seine weitere Verwandtschaft erleben ... immer nur im Sumpf eine 3-4-Personen-Haushalts sich rumzutreiben macht kurzsichtig, finde ich, was ein subjektives Empfinden sein mag, doch ist der Kleine diesem nunmal ausgeliefert und dadurch gezwungen, ab und zu etwas zu erleben ...
Die ganze letzte Woche hatte ich mir Urlaub genommen, um die Nerven im Griff zu behalten, es hat nichts genutzt. Ich war tagelang ein nervöses Wrack und in der Kirche gestern so mitgenommen, dass es gut war, dass an Tücher in der Tasche gedacht worden war.
Nicht, dass ich furchtbar viel vorzubereiten gehabt hätte. Wir feierten immerhin auswärts. Der Termin ist seit Weihnachten bekannt, ich hatte nur die Einladungen zu basteln und zu verschicken, den Überblick zu behalten, wer kommen würde, das Menü auszusuchen, des Kleinen Anzug in die Reinigung zu bringen - und wieder abzuholen, rechtzeitig Blumenschmuck für die Tische auszusuchen - und diesen rechtzeitig abzuholen und zu den Tischen zu bringen und schließlich das Essen zu genießen und von Tisch zu Tisch zu wandern, um mit den Gästen - also der lieben Verwandtschaft - zu plaudern.
Das Essen und die Tische waren Sache des Restaurants, die Kuchen brachten die Verwandten mit, an Sahne hatten wir gedacht und alles lief fast gänzlich ohne holpern.
Trotzdem ist ein solches Ereignis für mich ein ungeheurer Kraftakt.
Zudem wollten einige Verwandte am Samstag Abend schon kommen, denen war der Weg für hinfahren - feiern - heimfahren zu weit, also wurde schnell noch ein Abendessen vorbereitet, was damit erledigt war, dass beim samstäglichen Wocheneinkauf einfach von allem etwas mehr gekauft wurde ... also auch keine große Sache.
Kartoffeln kochen sich von alleine, eine grüne Soße dazu ist überhaupt kein Hexenwerk, gegrillt hat der große Sohn, schnippeln und Tisch decken erledigte Klein-Schwesterlein mit, während ihr LAG ihren Hund betreute, Onkel und Tante kamen wie angekündigt, alles lief wie am Schnürchen und wurde ein netter Abend.
Der Sonntag lief harmonisch und reibungslos, es war ein sehr schönes Fest.
Selbst jener Onkel, der immer ein wenig laut daher kommt, verteilte Komplimente, was von ihm eher nicht bekannt ist. Möglicherweise wird er altersmilde ...
Neu ist, dass eine meiner Cousinen sich in fortgeschrittenem Alter doch noch für Nachwuchs entschieden hat. Mit 39 läuft ja schließlich die Uhr dem Ende zu. Ihre Mutter, also meine Tante - angeheiratete Frau des Bruders meines Vaters - scheint gar nicht begeistert davon zu sein, dass sie Oma wird, verlor sie doch während des gesamten Samstag-Abend-Besuchs kein Wort und hatte ihrem Mann - also dem Bruder meines Vaters - untersagt, etwas zu verraten ... und das Kind kommt schon im Juli ... der Onkel wurde jedenfalls richtig redselig, als das Geheimnis endlich raus war ... er scheint sich sehr darauf zu freuen, mit 76 Großvater zu werden ...
Fast neu ist, dass meine Nichte - Tochter meiner Schwester - ebenfalls ein Kind erwartet, mit 26. Meine Schwester wird also mit 50 Oma, so verschieben sich die Generationen ...
Ich könnte noch ganz doll ausschweifend darüber werden, was ich von alten Müttern halte, aber das führte nun doch zu weit ...
Eifrige Kirchgängering war ich noch nie, in den kirchlichen Alltag integriert schon eher, jedenfalls bis ich dachte, dass so viel Christlichkeit meinem Lebensentwurf viel zu nah kommt und ich Abstand suchte ... und fand ... fast bis zur Vollkommenheit ...
Deshalb muss man aber noch nicht ganz von dem Verein lassen, ich zahle also weiter meine Abgabe an die Kirche, die der Staat - und neuerdings die Banken direkt nach Abrechnung eventueller Einnahmen - in Form von Kirchensteuern einsammelt. Hinter der Direktüberweisung der Banken an die Finanzämter vermute ich ja eher eine Verschwörung des Staates, der dringend wissen muss, welcher Bürger welche Bankkonten bei welchem Geldinstitut führen lässt, aber das ist eine Vermutung und führt schon wieder ins Schweifen ... ich wollte doch - eingedenk meiner neu entdeckten Eigenschaft, zu lange Beiträge als langweilig zu empfinden, mich kurz fassen ... Mann! Ist das schwer!
Jedenfalls entnehme ich daraus, dass ich immer noch Vereinsbeiträge bezahle, das Recht, mein Kind den Ritus der Konfirmation erleben zu lassen. Er soll schließlich Erfahrungen machen, die er im Gedächtnis behalten wird ... und ab und zu seine weitere Verwandtschaft erleben ... immer nur im Sumpf eine 3-4-Personen-Haushalts sich rumzutreiben macht kurzsichtig, finde ich, was ein subjektives Empfinden sein mag, doch ist der Kleine diesem nunmal ausgeliefert und dadurch gezwungen, ab und zu etwas zu erleben ...
Die ganze letzte Woche hatte ich mir Urlaub genommen, um die Nerven im Griff zu behalten, es hat nichts genutzt. Ich war tagelang ein nervöses Wrack und in der Kirche gestern so mitgenommen, dass es gut war, dass an Tücher in der Tasche gedacht worden war.
Nicht, dass ich furchtbar viel vorzubereiten gehabt hätte. Wir feierten immerhin auswärts. Der Termin ist seit Weihnachten bekannt, ich hatte nur die Einladungen zu basteln und zu verschicken, den Überblick zu behalten, wer kommen würde, das Menü auszusuchen, des Kleinen Anzug in die Reinigung zu bringen - und wieder abzuholen, rechtzeitig Blumenschmuck für die Tische auszusuchen - und diesen rechtzeitig abzuholen und zu den Tischen zu bringen und schließlich das Essen zu genießen und von Tisch zu Tisch zu wandern, um mit den Gästen - also der lieben Verwandtschaft - zu plaudern.
Das Essen und die Tische waren Sache des Restaurants, die Kuchen brachten die Verwandten mit, an Sahne hatten wir gedacht und alles lief fast gänzlich ohne holpern.
Trotzdem ist ein solches Ereignis für mich ein ungeheurer Kraftakt.
Zudem wollten einige Verwandte am Samstag Abend schon kommen, denen war der Weg für hinfahren - feiern - heimfahren zu weit, also wurde schnell noch ein Abendessen vorbereitet, was damit erledigt war, dass beim samstäglichen Wocheneinkauf einfach von allem etwas mehr gekauft wurde ... also auch keine große Sache.
Kartoffeln kochen sich von alleine, eine grüne Soße dazu ist überhaupt kein Hexenwerk, gegrillt hat der große Sohn, schnippeln und Tisch decken erledigte Klein-Schwesterlein mit, während ihr LAG ihren Hund betreute, Onkel und Tante kamen wie angekündigt, alles lief wie am Schnürchen und wurde ein netter Abend.
Der Sonntag lief harmonisch und reibungslos, es war ein sehr schönes Fest.
Selbst jener Onkel, der immer ein wenig laut daher kommt, verteilte Komplimente, was von ihm eher nicht bekannt ist. Möglicherweise wird er altersmilde ...
Neu ist, dass eine meiner Cousinen sich in fortgeschrittenem Alter doch noch für Nachwuchs entschieden hat. Mit 39 läuft ja schließlich die Uhr dem Ende zu. Ihre Mutter, also meine Tante - angeheiratete Frau des Bruders meines Vaters - scheint gar nicht begeistert davon zu sein, dass sie Oma wird, verlor sie doch während des gesamten Samstag-Abend-Besuchs kein Wort und hatte ihrem Mann - also dem Bruder meines Vaters - untersagt, etwas zu verraten ... und das Kind kommt schon im Juli ... der Onkel wurde jedenfalls richtig redselig, als das Geheimnis endlich raus war ... er scheint sich sehr darauf zu freuen, mit 76 Großvater zu werden ...
Fast neu ist, dass meine Nichte - Tochter meiner Schwester - ebenfalls ein Kind erwartet, mit 26. Meine Schwester wird also mit 50 Oma, so verschieben sich die Generationen ...
Ich könnte noch ganz doll ausschweifend darüber werden, was ich von alten Müttern halte, aber das führte nun doch zu weit ...
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Noch ein Versuch
Es gibt auch noch was über einen Frisörbesuch zu berichten ... die letzten waren alle irgendwie langweilig, manche mehr, manche weniger gelungen, aber eigentlich immer dasselbe ...
Neulich nun war wieder ein Unikum in dem Laden, zu dem ich immer noch hin gehe, obwohl dort gaaanz selten die Frisur raus kommt, mit der ich rum laufen möchte, der aber bequemerweise stets auf dem Weg liegt und des Samstags ohne Termin angesteuert werden kann.
Es osterte an diesem Samstag schrecklich, weshalb der wöchentliche Einkauf im Supermarkt meines Vertrauens auf Donnerstag vorgezogen worden war, um dem Ansturm am einem neuen Wochenende, nach dem gesetzlich geregelt die Läden nie mehr öffnen und etwas verkaufen dürfen, womit vermieden werden soll, dass sie die Weltherrschaft übernehmen, zu entgehen. Ein bisschen enttäuscht war ich schon, als ich dann am Samstag Abend gar nicht so vielen Einkäufern ausweichen musste ... oder ich war einfach spät genug dran um kurz vor 20:00 Uhr ...
Jedenfalls musste ich auch beim Frisör nicht lange warten, schwupps! stand ein junger Mann hinter mir - erfragte mein Begehr ... ich versuche ja, nicht diskriminierend zu denken, wiewohl ich den männlichen Frisören aber doch einiges zutraue, nur nicht, dass ich nach getaner Arbeit zufrieden sein würde ... das war bei den ganzen drei Mal, die ein männliches Frisör sich an meine Haare machte, noch nie vorgekommen ... die weiblichen Frisöre haben immerhin eine geschätzte Trefferquote von knapp 50 % ...
Also versuchte ich, zu verdeutlichen, was ich wünschte, die Worte sind eigentlich immer dieselben:
Vorne länger als hinten und so kurz, dass die Haare hinter die Ohren geschoben dort verbleiben ...
Er schien gut zu verstehen, meinte, ein schräger Bob sei das und das sei nicht weiter schwer ... trotzdem machte ich ihn auf die beiden Wirbel aufmerksam, die schon so manchen Schnitt einfach nur traurig haben aussehen lassen, doch er war zuversichtlich, dass die Chose machbar wäre ... Er war so zuversichtlich, dass ich dachte, ich sollte ihn machen lassen ...
Nun ja ... der Bob war ein schräger ... ganz zum Schluss müssen manche Frisöre und Frisörinnen dringend nochmal eine Strähne vorne links und eine Strähne vorne rechts am Hinterkopf zusammen führen und abschneiden ... ich habe immer die Vermutung, dass damit das Werk noch gerettet werden soll, doch es klappt nie, da danach immer genau diese Strähnen links und rechts neben dem Gesicht zu kurz sind und den Bob nicht mehr nach Bob aussehen lassen.
Drei Wochen lang versuchte ich, mich an den Schnitt zu gewöhnen ... es gelang mir nicht und so musste ich nach drei Wochen schon wieder zum Friseur, es war ja zum Glück rechzeitig vor dem großen Verwandtenansturm.
Kurz.
Richtig kurz teilte ich der Frisörin mit, die sich meiner annahm und sie schnitt ganz gut.
Schade, dass Haare wachsen.
Neulich nun war wieder ein Unikum in dem Laden, zu dem ich immer noch hin gehe, obwohl dort gaaanz selten die Frisur raus kommt, mit der ich rum laufen möchte, der aber bequemerweise stets auf dem Weg liegt und des Samstags ohne Termin angesteuert werden kann.
Es osterte an diesem Samstag schrecklich, weshalb der wöchentliche Einkauf im Supermarkt meines Vertrauens auf Donnerstag vorgezogen worden war, um dem Ansturm am einem neuen Wochenende, nach dem gesetzlich geregelt die Läden nie mehr öffnen und etwas verkaufen dürfen, womit vermieden werden soll, dass sie die Weltherrschaft übernehmen, zu entgehen. Ein bisschen enttäuscht war ich schon, als ich dann am Samstag Abend gar nicht so vielen Einkäufern ausweichen musste ... oder ich war einfach spät genug dran um kurz vor 20:00 Uhr ...
Jedenfalls musste ich auch beim Frisör nicht lange warten, schwupps! stand ein junger Mann hinter mir - erfragte mein Begehr ... ich versuche ja, nicht diskriminierend zu denken, wiewohl ich den männlichen Frisören aber doch einiges zutraue, nur nicht, dass ich nach getaner Arbeit zufrieden sein würde ... das war bei den ganzen drei Mal, die ein männliches Frisör sich an meine Haare machte, noch nie vorgekommen ... die weiblichen Frisöre haben immerhin eine geschätzte Trefferquote von knapp 50 % ...
Also versuchte ich, zu verdeutlichen, was ich wünschte, die Worte sind eigentlich immer dieselben:
Vorne länger als hinten und so kurz, dass die Haare hinter die Ohren geschoben dort verbleiben ...
Er schien gut zu verstehen, meinte, ein schräger Bob sei das und das sei nicht weiter schwer ... trotzdem machte ich ihn auf die beiden Wirbel aufmerksam, die schon so manchen Schnitt einfach nur traurig haben aussehen lassen, doch er war zuversichtlich, dass die Chose machbar wäre ... Er war so zuversichtlich, dass ich dachte, ich sollte ihn machen lassen ...
Nun ja ... der Bob war ein schräger ... ganz zum Schluss müssen manche Frisöre und Frisörinnen dringend nochmal eine Strähne vorne links und eine Strähne vorne rechts am Hinterkopf zusammen führen und abschneiden ... ich habe immer die Vermutung, dass damit das Werk noch gerettet werden soll, doch es klappt nie, da danach immer genau diese Strähnen links und rechts neben dem Gesicht zu kurz sind und den Bob nicht mehr nach Bob aussehen lassen.
Drei Wochen lang versuchte ich, mich an den Schnitt zu gewöhnen ... es gelang mir nicht und so musste ich nach drei Wochen schon wieder zum Friseur, es war ja zum Glück rechzeitig vor dem großen Verwandtenansturm.
Kurz.
Richtig kurz teilte ich der Frisörin mit, die sich meiner annahm und sie schnitt ganz gut.
Schade, dass Haare wachsen.
Samstag, Mai 31, 2014
Stargate kommt ... Stargate kommt wieder ...
Zur Überschrift muss man sich Wolfgang Lipperts Melodie (ohne Wolfgang Lippert natürlich, dann klingt es besser) vorstellen ...
Roland Emmerich möchte anscheinend wieder Geld verdienen. Er holt das Stargate Universum wieder aus der Versenkung! Vielleicht waren ja auch die Rechte an dem Stoff wieder frei gegeben worden, oder der Regisseur hatte sich mit den Rechteinhabern geeinigt, immerhin ging das Gerücht, er sei mit der Serie und ihren Ablegern nie einverstanden gewesen ... aber wer weiß das schon ... von hier
Es ist sicher keine so riesige Nachricht wie die, dass Disney das Star Wars Universum wieder aufgreift, allein
IST DAS NICHT AUFREGEND!
Ja! Es ist aufregend! Für mich jedenfalls! Und wer es nicht aufregend findet, ist einfach nicht auf meiner Wellenlänge ... was nicht sooo ungewöhnlich und in der Vergangenheit bei gaaanz vielen Leuten schon seeehr häufig vorgekommen ist ...
Es wird mit Sicherheit schwierig werden, mir einen anderen Daniel Jackson schmackhaft zu machen ... James Spader im Film war jetzt nicht so der perfekte Augenschmaus, er war zu diesem Zeitpunkt ein Nerd, wie man sich 1994 einen Nerd noch vorstellte ... seither haben Nerds eine enorme Metamorphose durchgemacht, die in der Serie durchaus ihre Entsprechung gefunden hatte ... Nerds wurden sexy ... auch Dr. Daniel Jackson ...
Vielleicht gibt es ja auch keine Neuauflage der bekannten Helden ... und das macht mir ein bisschen Angst ...
Auf meinem Autokennzeichen steht schon seit Jahren - und schon auf einem zweiten Auto - eine Reminiszenz an das Stargate Universum ... niemand versteht, dass da nicht die Initialen Platz gefunden haben, wie das ein braver deutscher Autofahrer bei der Schilderstelle veranlasst, mitsamt Geburtsjahr ... das gehört für mich in die gleiche Kategorie wie die Kindernamen an den Heckscheiben, die mitteilen sollen, wer alles an Bord ist ... selbst auf Oma-und-Opa-Autos prangen diese Hinweise und Oma und Opa haben doch nur noch sehr indirekt mit der Produktion ihrer Enkel zu tun ...
Ich mag meine "untouched wilderness with great mountains and a single temple in a valley distant from the Stargate." ...
Roland Emmerich möchte anscheinend wieder Geld verdienen. Er holt das Stargate Universum wieder aus der Versenkung! Vielleicht waren ja auch die Rechte an dem Stoff wieder frei gegeben worden, oder der Regisseur hatte sich mit den Rechteinhabern geeinigt, immerhin ging das Gerücht, er sei mit der Serie und ihren Ablegern nie einverstanden gewesen ... aber wer weiß das schon ... von hier
Es ist sicher keine so riesige Nachricht wie die, dass Disney das Star Wars Universum wieder aufgreift, allein
IST DAS NICHT AUFREGEND!
Ja! Es ist aufregend! Für mich jedenfalls! Und wer es nicht aufregend findet, ist einfach nicht auf meiner Wellenlänge ... was nicht sooo ungewöhnlich und in der Vergangenheit bei gaaanz vielen Leuten schon seeehr häufig vorgekommen ist ...
Es wird mit Sicherheit schwierig werden, mir einen anderen Daniel Jackson schmackhaft zu machen ... James Spader im Film war jetzt nicht so der perfekte Augenschmaus, er war zu diesem Zeitpunkt ein Nerd, wie man sich 1994 einen Nerd noch vorstellte ... seither haben Nerds eine enorme Metamorphose durchgemacht, die in der Serie durchaus ihre Entsprechung gefunden hatte ... Nerds wurden sexy ... auch Dr. Daniel Jackson ...
Vielleicht gibt es ja auch keine Neuauflage der bekannten Helden ... und das macht mir ein bisschen Angst ...
Auf meinem Autokennzeichen steht schon seit Jahren - und schon auf einem zweiten Auto - eine Reminiszenz an das Stargate Universum ... niemand versteht, dass da nicht die Initialen Platz gefunden haben, wie das ein braver deutscher Autofahrer bei der Schilderstelle veranlasst, mitsamt Geburtsjahr ... das gehört für mich in die gleiche Kategorie wie die Kindernamen an den Heckscheiben, die mitteilen sollen, wer alles an Bord ist ... selbst auf Oma-und-Opa-Autos prangen diese Hinweise und Oma und Opa haben doch nur noch sehr indirekt mit der Produktion ihrer Enkel zu tun ...
Ich mag meine "untouched wilderness with great mountains and a single temple in a valley distant from the Stargate." ...
Donnerstag, Mai 29, 2014
Zudem surfte ich heute durch verschiedene Blogs und stellte neue Lesegewohnheiten fest.
- Blogeinträge, bei denen nur die ersten wenigen Zeilen sichtbar sind, werden von mir genau so weit gelesen, wie es die ersten 4 Zeilen hergeben.
Danach ist das Interesse gaaanz weit weg und es mir die Mühe nicht Wert, zum Weiterlesen eine neue Seite zu öffnen.
- Ich bin Anhängerin der F-Lesemethode, sofern diese Art des Lesens überhaupt "Lesen" genannt werden kann.
Überfliegen in der Hoffnung, an etwas hängen zu bleiben, trifft diese Art des Eintrag-Filterns eher.
Das ist wie bei Zappen durch die Fernsehkanäle. Es wird so lange geswitcht, bis etwas die Aufmerksamkeit weckt. Und das hält genau so lange, bis die nächste Werbeunterbrechung beginnt.
u. a. ein Grund dafür, dass es problemlos möglich ist, an einem Abend mehrere Sendungen anzusehen, sofern nicht versehentlich einer der wenigen ansehbaren Filme im öffentlich-rechtlichen Kanal getroffen wurde.
Weit vom Experten entfernt gebe ich allerdings zu, dass unverzüglich, sobald erkannt wurde, dass es sich beim laufenden Programm um einen Schweden-Krimi, Dänen-Film oder sonstiges nordisches Filmgewächs handelt, der Weiterschaltknopf betätigt wird.
Da halte ich es mit der Weisheit, dass nach einem gelungenen Film aus Dänemark die sofortige, mehrstündige, intravenöse Gabe von Süßigkeiten erfolgen muss, um überhaupt wieder in die Nähe eines guten Gefühls zu kommen.
- Blogeinträge mit mehr als 4 Absätzen, empfinde ich als anstrengend.
Schlagzeilen reichen völlig - oder es muss halt wieder die F-Lesenmethode her.
Und wehe, am Anfang eines Eintrags steht die Zusammenfassung dessen, was der Eintrag nochmal wortreich beschreibt, in einem Satz.
Ganz besonders schlimm wird es, wenn eine Behauptung mehrfach in verschiedenen Worten beschrieben da steht.
Irgendwie fühle ich mich dann als Leser nicht ernst genommen.
- Blogeinträge, bei denen nur die ersten wenigen Zeilen sichtbar sind, werden von mir genau so weit gelesen, wie es die ersten 4 Zeilen hergeben.
Danach ist das Interesse gaaanz weit weg und es mir die Mühe nicht Wert, zum Weiterlesen eine neue Seite zu öffnen.
- Ich bin Anhängerin der F-Lesemethode, sofern diese Art des Lesens überhaupt "Lesen" genannt werden kann.
Überfliegen in der Hoffnung, an etwas hängen zu bleiben, trifft diese Art des Eintrag-Filterns eher.
Das ist wie bei Zappen durch die Fernsehkanäle. Es wird so lange geswitcht, bis etwas die Aufmerksamkeit weckt. Und das hält genau so lange, bis die nächste Werbeunterbrechung beginnt.
u. a. ein Grund dafür, dass es problemlos möglich ist, an einem Abend mehrere Sendungen anzusehen, sofern nicht versehentlich einer der wenigen ansehbaren Filme im öffentlich-rechtlichen Kanal getroffen wurde.
Weit vom Experten entfernt gebe ich allerdings zu, dass unverzüglich, sobald erkannt wurde, dass es sich beim laufenden Programm um einen Schweden-Krimi, Dänen-Film oder sonstiges nordisches Filmgewächs handelt, der Weiterschaltknopf betätigt wird.
Da halte ich es mit der Weisheit, dass nach einem gelungenen Film aus Dänemark die sofortige, mehrstündige, intravenöse Gabe von Süßigkeiten erfolgen muss, um überhaupt wieder in die Nähe eines guten Gefühls zu kommen.
- Blogeinträge mit mehr als 4 Absätzen, empfinde ich als anstrengend.
Schlagzeilen reichen völlig - oder es muss halt wieder die F-Lesenmethode her.
Und wehe, am Anfang eines Eintrags steht die Zusammenfassung dessen, was der Eintrag nochmal wortreich beschreibt, in einem Satz.
Ganz besonders schlimm wird es, wenn eine Behauptung mehrfach in verschiedenen Worten beschrieben da steht.
Irgendwie fühle ich mich dann als Leser nicht ernst genommen.
heute gelesen
"Auch der Einkauf lässt sich inzwischen ohne Smartphone kaum noch bewältigen."
von hier
Hoffnungslos altmodisch ich bin ... isch ´abe gar keine Smartphone und bin dennoch in der Lage, mit Hilfe des Eintrags unter der Woche zuende gehenden Vorrates in eine Liste, einen Einkauf fast mühelos zu bewältigen.
Ich gebe zu, dass die samstäglichen Einkäufe zumeist etwa 2 Stunden dauern, was m. E. vor allem daran liegt, dass diese Mitarbeiter im Laden anscheinend einer Anweisung von oben folgen und die ca. 80.000 einzelnen Artikel gemeinerweise immer wieder neu arrangieren, so dass es gemeinhin ein wenig dauert, bis die favorisierten Produkte dem Einkaufwagen zugeführt werden können, nachdem ich gezwungenermaßen verschiedene Angebote verglich, was Zeit in Anspruch nimmt, die ich im Laden, wie vermutlich von den Verkaufspsychologen gewünscht, verbringe.
Mark Twain hätte seine wahre Freude am obigen Satz!
Nebenbei stelle ich fest, dass es altmodisch klingt, das Verb immer und ausnahmslos am Ende des vollständigen Satzes zu platzieren - möglicherweise zeigen Twains Versuche, das Deutsche für Lernwillige zu verbessern, nach immens langer Zeit Erfolg.
von hier
Hoffnungslos altmodisch ich bin ... isch ´abe gar keine Smartphone und bin dennoch in der Lage, mit Hilfe des Eintrags unter der Woche zuende gehenden Vorrates in eine Liste, einen Einkauf fast mühelos zu bewältigen.
Ich gebe zu, dass die samstäglichen Einkäufe zumeist etwa 2 Stunden dauern, was m. E. vor allem daran liegt, dass diese Mitarbeiter im Laden anscheinend einer Anweisung von oben folgen und die ca. 80.000 einzelnen Artikel gemeinerweise immer wieder neu arrangieren, so dass es gemeinhin ein wenig dauert, bis die favorisierten Produkte dem Einkaufwagen zugeführt werden können, nachdem ich gezwungenermaßen verschiedene Angebote verglich, was Zeit in Anspruch nimmt, die ich im Laden, wie vermutlich von den Verkaufspsychologen gewünscht, verbringe.
Mark Twain hätte seine wahre Freude am obigen Satz!
Nebenbei stelle ich fest, dass es altmodisch klingt, das Verb immer und ausnahmslos am Ende des vollständigen Satzes zu platzieren - möglicherweise zeigen Twains Versuche, das Deutsche für Lernwillige zu verbessern, nach immens langer Zeit Erfolg.
Montag, Mai 26, 2014
WKW
Es gibt doch ein bis zwei Soziale Netzwerke, in welchen meinereiner als Karteileiche sich rumtreibt ... die Erinnerung an das eine kam vor ein paar Tagen per Mail, anscheinend war ich nicht die einzige Nicht-Nutzerin ...
Und nun ist alles Geschichte ... nicht nur Wer-Kennt-Wen, auch die Karteileiche ...
Mal sehen, wie lange dieses andere noch durchhält ... wie hieß das doch gleich ... obwohl von dort andauernd irgendwelche Werbemails sich im Postfach anhäufen und manchmal sogar an Geburtstage erinnert, bleibt es komischerweise diffus grauzonig ...
Mit Nachsehen war "StayFriends" herauszufinden ...
Und nun ist alles Geschichte ... nicht nur Wer-Kennt-Wen, auch die Karteileiche ...
Mal sehen, wie lange dieses andere noch durchhält ... wie hieß das doch gleich ... obwohl von dort andauernd irgendwelche Werbemails sich im Postfach anhäufen und manchmal sogar an Geburtstage erinnert, bleibt es komischerweise diffus grauzonig ...
Mit Nachsehen war "StayFriends" herauszufinden ...
Donnerstag, Mai 01, 2014
hm ...
In einem Intelligenztest ist eine Frage, welche Bedeutung das Wort "Plenum" auf Deutsch hat ...
Ich bin also intelligenter, wenn ich ein Fremdwort übersetzen kann ...
Ich bin also intelligenter, wenn ich ein Fremdwort übersetzen kann ...
Freitag, April 25, 2014
Die Welt gerät aus den Fugen
Man sollte meinen, es sei inzwischen das 21. Jahrhundert und ein Zeitalter, in dem ein bisschen mit Vernunft gedacht wird.
Statt dessen ist der Anfang gemacht, dass nicht mehr im fernen Afrika, in Arabien sondern auch in Europa Menschen hingehen und ihren Nachbarn die Köpfe einschlagen, weil sie anderer Meinung sind und denken, dass nur sie Recht haben.
Danach werden Denkmäler aufgestellt werden, auf denen zu lesen sein wird, dass eine solche Katastrophe nie mehr passieren darf ...
Statt dessen ist der Anfang gemacht, dass nicht mehr im fernen Afrika, in Arabien sondern auch in Europa Menschen hingehen und ihren Nachbarn die Köpfe einschlagen, weil sie anderer Meinung sind und denken, dass nur sie Recht haben.
Danach werden Denkmäler aufgestellt werden, auf denen zu lesen sein wird, dass eine solche Katastrophe nie mehr passieren darf ...
Samstag, April 19, 2014
Der Frosch und das heiße Wasser
Der letzte Schrei aus den USA heißt wohl Selftracking.
Jetzt bringt man sich nicht mehr einfach nur in Form, jetzt überprüft man, ob man sich effizient in Form gebracht hat.
Vielleicht liegt es daran, dass ich in einem kleinen Dorf wohne - oder am Alter ... ich verstehe nicht, warum ich immer hinterfragen muss, ob das, was ich tue oder nicht tue, effizient ist.
Möglicherweise ist das eine neue Art der Suche nach dem Sinn des Lebens, nach etwas, was die Menschheit schon seit Jahrtausenden fasziniert und nach dem Ausfall der religiösen Heimat muss etwas Neues als Ersatz herhalten. Die moderne geflügelte Jahresendfigur heißt Mini-Gadget.
Nun soll in seinem Universum jeder nach seiner Façon selig werden, so lange er das Universum zusammen hält. Diese zunehmende Speicherung von persönlichsten Daten bis hin zum Schritte zählen, halte ich allerdings für den richtigen Weg ins Jahr 1984. Die in immer persönlichere Bereiche eingreifende Regelungstendenz, Plastikgeld ist so wahnsinnig einfach zu nutzen, die eigene Art, Auto zu fahren wird an Versicherungen gemeldet, denn jemand, der den Regeln konform fährt, darf dann weniger Versicherungsbeiträge zahlen, Kühlschränke melden direkt an den Supermarkt, welche Artikel zur Neige gehen und die Lieferung erfolgt prompt, Gesundheitsgadgets melden dem User, wie gesund er sich den Tag über verhalten hat, im Computer wird personalisierte Werbung nach dem Nutzerverhalten ausgestreut, die Fernseher können von Ferne ab- und freigeschaltet werden, wenn die bezahlten Laufzeit für den HD-Empfang abgelaufen ist und alle Telefonate, Buchungen, Bestellungen, Einkäufe, Informationen, Fotos, Filme, Straßenkarten, Berufs- und Unterhaltungsinformationen können über das Smartphone erledigt werden und alle machen mit.
Was für ein Paradis für Big Brother!
Jeder Zahlungsverkehr ist überprüfbar, ein Bewegungsprofil erstellbar, Konsum ablesbar, Gesundheitsrisiken einschätzbar, persönliche Interessen einsehbar, ins Wohnzimmer kann gesehen werden oder in alle Räume einer Wohneinheit, da ja mindestens in jedem Zimmer ein Fernseher oder ein PC steht und alle Kontakte können mit ins Netz gezogen werden. Und alle machen mit. Freiwillig!
Und bis das Wasser kocht, haben sich alle Frösche schon lange daran gewöhnt.
Jetzt bringt man sich nicht mehr einfach nur in Form, jetzt überprüft man, ob man sich effizient in Form gebracht hat.
Vielleicht liegt es daran, dass ich in einem kleinen Dorf wohne - oder am Alter ... ich verstehe nicht, warum ich immer hinterfragen muss, ob das, was ich tue oder nicht tue, effizient ist.
Möglicherweise ist das eine neue Art der Suche nach dem Sinn des Lebens, nach etwas, was die Menschheit schon seit Jahrtausenden fasziniert und nach dem Ausfall der religiösen Heimat muss etwas Neues als Ersatz herhalten. Die moderne geflügelte Jahresendfigur heißt Mini-Gadget.
Nun soll in seinem Universum jeder nach seiner Façon selig werden, so lange er das Universum zusammen hält. Diese zunehmende Speicherung von persönlichsten Daten bis hin zum Schritte zählen, halte ich allerdings für den richtigen Weg ins Jahr 1984. Die in immer persönlichere Bereiche eingreifende Regelungstendenz, Plastikgeld ist so wahnsinnig einfach zu nutzen, die eigene Art, Auto zu fahren wird an Versicherungen gemeldet, denn jemand, der den Regeln konform fährt, darf dann weniger Versicherungsbeiträge zahlen, Kühlschränke melden direkt an den Supermarkt, welche Artikel zur Neige gehen und die Lieferung erfolgt prompt, Gesundheitsgadgets melden dem User, wie gesund er sich den Tag über verhalten hat, im Computer wird personalisierte Werbung nach dem Nutzerverhalten ausgestreut, die Fernseher können von Ferne ab- und freigeschaltet werden, wenn die bezahlten Laufzeit für den HD-Empfang abgelaufen ist und alle Telefonate, Buchungen, Bestellungen, Einkäufe, Informationen, Fotos, Filme, Straßenkarten, Berufs- und Unterhaltungsinformationen können über das Smartphone erledigt werden und alle machen mit.
Was für ein Paradis für Big Brother!
Jeder Zahlungsverkehr ist überprüfbar, ein Bewegungsprofil erstellbar, Konsum ablesbar, Gesundheitsrisiken einschätzbar, persönliche Interessen einsehbar, ins Wohnzimmer kann gesehen werden oder in alle Räume einer Wohneinheit, da ja mindestens in jedem Zimmer ein Fernseher oder ein PC steht und alle Kontakte können mit ins Netz gezogen werden. Und alle machen mit. Freiwillig!
Und bis das Wasser kocht, haben sich alle Frösche schon lange daran gewöhnt.
Freitag, April 18, 2014
Karfreitag
Noch nicht Ostern.
Karfreitag ist noch nicht Ostern. Er gehört zu den Osterfeiertagen, zunächst muss der Sohn des Herrn aber versterben, um Ostern zu ermöglichen. Und so wurde Karfreitag logischerweise vor Ostern plaziert, damit eine Auferstehung überhaupt gefeiert werden kann ...
Heute also verordnete Trauer - die Zweifel daran, dass wirklich alle wissen, was in Mitteleuropa am Freitag vor dem ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang wirklich für einen Feiertag sorgt, wachsen. Fast noch mehr als die Zweifel an einer körperlich erlebbaren Auferstehung ...
Und dann war da noch die Werbung, die fragt, welches Handy das beste ist und die Antwort auch schon gleich mit liefert: Das neueste Handy ist das beste Handy! Jedes Jahr ein Neues!
Was für eine Verschwendung wird denn da bitte für fein gehalten??? Finite Resources! Schon mal gehört?
Müllverschleppung in die dritte Welt? Arbeitsbedingungen in den Herstellerländern?
Da gerate ich gleich wieder ins Abschweifen ... vor einiger Zeit lief eine Werbung für die Marke mit dem Stern durchs Netz. Darin wurden sich bewegende Hühner mit Musik unterlegt und alle fanden das total toll, weil ja die Hühner so einen tollen Gleichgewichtssinn haben ... ich hab dann einen nicht so begeisterten Kommentar darunter geschrieben, weil ich einfach nicht nachvollziehen kann, was dieses Hühnergefühl für Gleichgewicht mit einem Auto zu tun hat ... bin ich ein Huhn, wenn ich in einem der beworbenen Auto sitze? Schützt das Auto Hühner? Sind die, die das Auto verkaufen wollen, der Ansicht, ich, als potentieller Autokäufer, sei ein Huhn? Vielleicht sogar ein dummes?
Mein Kommentar wurde nur Minuten nach dem Eintrag beseitigt ... das ist auch eine Art Zensur ...
Karfreitag ist noch nicht Ostern. Er gehört zu den Osterfeiertagen, zunächst muss der Sohn des Herrn aber versterben, um Ostern zu ermöglichen. Und so wurde Karfreitag logischerweise vor Ostern plaziert, damit eine Auferstehung überhaupt gefeiert werden kann ...
Heute also verordnete Trauer - die Zweifel daran, dass wirklich alle wissen, was in Mitteleuropa am Freitag vor dem ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang wirklich für einen Feiertag sorgt, wachsen. Fast noch mehr als die Zweifel an einer körperlich erlebbaren Auferstehung ...
Und dann war da noch die Werbung, die fragt, welches Handy das beste ist und die Antwort auch schon gleich mit liefert: Das neueste Handy ist das beste Handy! Jedes Jahr ein Neues!
Was für eine Verschwendung wird denn da bitte für fein gehalten??? Finite Resources! Schon mal gehört?
Müllverschleppung in die dritte Welt? Arbeitsbedingungen in den Herstellerländern?
Da gerate ich gleich wieder ins Abschweifen ... vor einiger Zeit lief eine Werbung für die Marke mit dem Stern durchs Netz. Darin wurden sich bewegende Hühner mit Musik unterlegt und alle fanden das total toll, weil ja die Hühner so einen tollen Gleichgewichtssinn haben ... ich hab dann einen nicht so begeisterten Kommentar darunter geschrieben, weil ich einfach nicht nachvollziehen kann, was dieses Hühnergefühl für Gleichgewicht mit einem Auto zu tun hat ... bin ich ein Huhn, wenn ich in einem der beworbenen Auto sitze? Schützt das Auto Hühner? Sind die, die das Auto verkaufen wollen, der Ansicht, ich, als potentieller Autokäufer, sei ein Huhn? Vielleicht sogar ein dummes?
Mein Kommentar wurde nur Minuten nach dem Eintrag beseitigt ... das ist auch eine Art Zensur ...
Samstag, April 12, 2014
Es muss doch ein Vergnügen sein ...
Manchmal macht es Spaß, das Gefühl zu haben, schlauer zu sein als der Rest der Welt.
Wo wären wir wohl, wenn sich alle Menschen immer nur an die Regeln gehalten hätten und nie ausgekostet hätten, dass sie heimlich was Verbotenes tun ... Statt dessen wird inzwischen Mord, Totschlag, Folter und Verrat im Fernsehen gebracht ... und mit Vergnügen wird eine solche Serie als "Beste Serie der Welt" tituliert.
Es kursiert eine Seite im Netz, auf der darauf hingewiesen wird, dass wir, die Kinder der 60er und 70er auch ohne Fahradhelm, Schutzkleidung und Helikopter-Eltern groß geworden sind.
Es ist ein Tatsache, dass nicht alle von uns groß geworden sind, manche fielen der mangelnden Sicherheit zum Opfer - ein paar davon kannte ich selbst.
Es ist auch eine Tatsache, dass von uns jährlich etwa doppelt so viele zur Welt kamen, wie heutzutage - was auch wieder als Nebenstrang den Gedanken produziert, warum die geburtenstärksten Jahrgänge eigentlich nur so wenige Nachkommen haben wollen ... ob damals vielleicht schon die Idee des Egoismus stärker war, als unsere Eltern es sich ausmalen konnten oder ausleben durften ...
Doch erneut zurück zum Überleben in gefährlichen Zeiten ... wir durften mehr. Mehr ausprobieren, weniger Überwachung, mehr Selbstständigkeit, weniger Korrektur durch die Großen ...
Es ist schon seltsam, wie sich die Menschen in der zivilisierten Welt immer mehr an Regeln klammern und dadurch meinen, sicherer zu sein, hoffentlich sogar länger leben zu könnnen.
Ein bisschen Savoir-vivre, Laissez-faire, Nonchalance und gesunder Menschenverstand täte dieser Welt gut.
Mehr jedenfalls als dieses Jahrmarktsgeschrei, das jedesmal losbricht, wenn ein Star eine Puderspur im Gesicht trägt, weil der Make Up-Artist zu blöd war oder wenn ein Promi plötzlich keinen Glorienschein mehr trägt.
Nichts ist mehr normal. Jedes Kind ist hochbegabt, jeder öffentliche Erguss eine Expertise, alle Tätigkeiten sind hochwichtig, Erlebnisse immer einschneidend, eine Schulhofklopperei ist auf jeden Fall ein Fall für die Polizei und für den Schulpsychologen und für eine Klassenkonferenz, Schnee im Winter ist eine unvorhersehbare Katastrophe, Hitze im Sommer hingegen eine erwartbare Konstante, selbst ein Sonnenaufgang ist jeden Tag erneut etwas gaaaanz Besonderes.
Der Mittelpunkt der Welt ist verrutscht.
Es gibt so viele Mittelpunkte, dass das Gleichgewicht aus dem Lot geraten ist.
Montag, April 07, 2014
Sonntag, April 06, 2014
Geburtstagsfeier zum 14.
Am Dienstag war Geburtstag, gestern sollten einige Freunde mit ins Kino.
Und weil ich mir den Rückweg samt zweiten Hinweg sparen wollte, bestellte ich mir auch gleich eine Karte, selbstverständlich weit weg vom Gemüse. In der letzten Reihe ... im Kino eigentlich eine der guten, wenn die Leinwand dann auch groß genug ist, um die 3D-Effekte rüberzubringen... mein linker, linker Platz blieb leer - sehr schön - und die Jungs, die sich rechts von mir am Anfang noch unterhielten, stellten ihr Gespräch rechtzeitig ein.
So ein Geburtstagskinonachmittag hat heutzutage seinen Preis ... Parkgebühren in der Innenstadt im Parkhaus, Karten mit Aufschlage wegen 3D für 4 Kinder, die nicht mehr als Kinder zählen und eine Mutter und Popcorn und Cola sollten ja auch noch sein ...
The Return of the First Avenger ... der erste Teil war als Superhelden-Epos bereits für sehenswert befunden worden, also nun der zweite Teil ... und JESSSssss ... der Held IST gut gebaut! ...
Ein rasanter Streifen ... viel Jungsfilm und zum Ende hin wieder fast ausschließlich KrachBumm - wobei auch dieser Held trotz mehrfacher Einschüsse einfach nicht zu Boden geht ... ein echter Amerikaner halt ... die russische Heldin aus der zweiten Reihe stand dem Amerikaner übrigens in nichts nach!
ein paar Highlights:
- mehrfache, überraschende und auch noch logische Wendungen im Geschehen
- Black Widow darf auch zuhauen, selbständig denkend und fies sein, anstatt immer nur als begleiterscheinende Damsel in Distress gerettet zu werden - was schließlich doch noch vorkommt, wenn auch dann fast nicht an den Haaren herbeigezogen logisch begründet
ein paar Fragen:
- rechtfertigt der Fakt, dass Steve Rogers in WK II in Deutschland lernte, ein Auto zu knacken und kurzzuschließen, dass er das mit einem Modell 2014 auch kann?
- trägt Robert Redford ein Toupet?
- hab ich da wirklich nen Tarzan-Schrei im Soundtrack gehört?
Allein diese Frage wird der Grund dafür sein, den Film der DVD-Sammlung hinzuzufügen
- ist das Trauma rum, so dass wieder fliegende Objekte in Hochhäuser gelenkt werden dürfen?
und das übliche, was anscheinend in einen amerikanischen Jungsfilm rein gehört:
- fahrende, fliegende, schwimmende, tauchende, unzerstörbare, technische Schickschnack-Geräte, die trotzdem eine Achilles-Verse haben und nicht nur vom Helden geknackt werden, denn die Bösen sind schließlich auch nicht mehr von Anno dunnemals und eindimensional dumm
- Autorennen mitten in einer amerikanischen Großstadt; alles, was nebenbei das Zeitliche segnet, ist halt Kollateralschaden
- massenhaft - also wirklich massenhaft - ausgeworfene Patronenhülsen - Matrix lässt grüßen, es sah dort aber noch besser aus ... Amerikaner lieben Waffen einfach, solange sie nicht junge Menschen in Schulen oder in friedlichen Nachbarschaften in Folge ihrer ursprünglichsten Daseinsberechtigung ums Leben bringen, sondern von Helden und ihren Gegnern ins Unsichtbare gerichtet werden. Ich glaube ja, US-Amerikaner mögen Konsequenzen nicht. Schließlich war alles immer nur gut gemeint ...
- in Ermangelung eines aktuellen, bösen Gegners wird DAS Böse aus der Vergangenheit wiederbelebt und was könnte schöner böse sein als die Deutschen, die sich (die Amis steuernd, aber das nur als Treppenwitz nebenbei) seit der offen gelebten Nazi-Zeit lediglich oberflächlich dem Pazifismus zugewandt haben und im Untergrund geduldig, fleißig und mit unverfroren eisiger Intelligenz (wie die Deutschen nunmal so sind - nur die Deutschen können gleichzeit unverfroren und eisig intelligent sein, sind sie doch zum großen Teil Opportunisten) Nazi-Intrigen und Netzwerke sponnen ...
Ein bisschen fühlte ich mich an GI Joe erinnert.
Die Besetzung - Check!
Die Army - Check!
Die Handlung - Check!
Der Bösewicht - Check!
Ein Nebenbösewicht mit dunklem, Geheimnis - Check!
Die Atombombe als Allheilmittel kam nicht zum Einsatz - Check!
Der Ablauf - Check!
Das Finale - Check!
Für einen unterhaltsamen Popcorn-Nachmittag bestens geeignet ...
beim Nachlesen las ich, dass Blade ein Marvel-Held ist ... daschja´nDing!
Und weil ich mir den Rückweg samt zweiten Hinweg sparen wollte, bestellte ich mir auch gleich eine Karte, selbstverständlich weit weg vom Gemüse. In der letzten Reihe ... im Kino eigentlich eine der guten, wenn die Leinwand dann auch groß genug ist, um die 3D-Effekte rüberzubringen... mein linker, linker Platz blieb leer - sehr schön - und die Jungs, die sich rechts von mir am Anfang noch unterhielten, stellten ihr Gespräch rechtzeitig ein.
So ein Geburtstagskinonachmittag hat heutzutage seinen Preis ... Parkgebühren in der Innenstadt im Parkhaus, Karten mit Aufschlage wegen 3D für 4 Kinder, die nicht mehr als Kinder zählen und eine Mutter und Popcorn und Cola sollten ja auch noch sein ...
The Return of the First Avenger ... der erste Teil war als Superhelden-Epos bereits für sehenswert befunden worden, also nun der zweite Teil ... und JESSSssss ... der Held IST gut gebaut! ...
Vorsicht! Ab hier wird massiv gespoilert!
Ein rasanter Streifen ... viel Jungsfilm und zum Ende hin wieder fast ausschließlich KrachBumm - wobei auch dieser Held trotz mehrfacher Einschüsse einfach nicht zu Boden geht ... ein echter Amerikaner halt ... die russische Heldin aus der zweiten Reihe stand dem Amerikaner übrigens in nichts nach!
ein paar Highlights:
- mehrfache, überraschende und auch noch logische Wendungen im Geschehen
- Black Widow darf auch zuhauen, selbständig denkend und fies sein, anstatt immer nur als begleiterscheinende Damsel in Distress gerettet zu werden - was schließlich doch noch vorkommt, wenn auch dann fast nicht an den Haaren herbeigezogen logisch begründet
ein paar Fragen:
- rechtfertigt der Fakt, dass Steve Rogers in WK II in Deutschland lernte, ein Auto zu knacken und kurzzuschließen, dass er das mit einem Modell 2014 auch kann?
- trägt Robert Redford ein Toupet?
- hab ich da wirklich nen Tarzan-Schrei im Soundtrack gehört?
Allein diese Frage wird der Grund dafür sein, den Film der DVD-Sammlung hinzuzufügen
- ist das Trauma rum, so dass wieder fliegende Objekte in Hochhäuser gelenkt werden dürfen?
und das übliche, was anscheinend in einen amerikanischen Jungsfilm rein gehört:
- fahrende, fliegende, schwimmende, tauchende, unzerstörbare, technische Schickschnack-Geräte, die trotzdem eine Achilles-Verse haben und nicht nur vom Helden geknackt werden, denn die Bösen sind schließlich auch nicht mehr von Anno dunnemals und eindimensional dumm
- Autorennen mitten in einer amerikanischen Großstadt; alles, was nebenbei das Zeitliche segnet, ist halt Kollateralschaden
- massenhaft - also wirklich massenhaft - ausgeworfene Patronenhülsen - Matrix lässt grüßen, es sah dort aber noch besser aus ... Amerikaner lieben Waffen einfach, solange sie nicht junge Menschen in Schulen oder in friedlichen Nachbarschaften in Folge ihrer ursprünglichsten Daseinsberechtigung ums Leben bringen, sondern von Helden und ihren Gegnern ins Unsichtbare gerichtet werden. Ich glaube ja, US-Amerikaner mögen Konsequenzen nicht. Schließlich war alles immer nur gut gemeint ...
- in Ermangelung eines aktuellen, bösen Gegners wird DAS Böse aus der Vergangenheit wiederbelebt und was könnte schöner böse sein als die Deutschen, die sich (die Amis steuernd, aber das nur als Treppenwitz nebenbei) seit der offen gelebten Nazi-Zeit lediglich oberflächlich dem Pazifismus zugewandt haben und im Untergrund geduldig, fleißig und mit unverfroren eisiger Intelligenz (wie die Deutschen nunmal so sind - nur die Deutschen können gleichzeit unverfroren und eisig intelligent sein, sind sie doch zum großen Teil Opportunisten) Nazi-Intrigen und Netzwerke sponnen ...
Ein bisschen fühlte ich mich an GI Joe erinnert.
Die Besetzung - Check!
Die Army - Check!
Die Handlung - Check!
Der Bösewicht - Check!
Ein Nebenbösewicht mit dunklem, Geheimnis - Check!
Die Atombombe als Allheilmittel kam nicht zum Einsatz - Check!
Der Ablauf - Check!
Das Finale - Check!
Für einen unterhaltsamen Popcorn-Nachmittag bestens geeignet ...
beim Nachlesen las ich, dass Blade ein Marvel-Held ist ... daschja´nDing!
Sonntag, März 30, 2014
muggeln
Auf Nachfrage - was auch gleich hätte passieren können - teilte Sohn mit, dass "muggeln" ein anderes Wort für ""chillen" sei.
"13 Jahre durchgemuggelt" heißt also übersetzt, dass sie 13 Jahre lang nur gechillt haben ... durchaus eine Erklärung für so einiges ... ... ...
"13 Jahre durchgemuggelt" heißt also übersetzt, dass sie 13 Jahre lang nur gechillt haben ... durchaus eine Erklärung für so einiges ... ... ...
Samstag, März 29, 2014
Motto ... was ist eigentlich die Mehrzahl von Motto ... Motten?
"13 Jahre durchgemuggelt!"
Ein gelungener Spruch, passend zum Abitur.
Und interpretationsfähig.
Auf dem Weg zum von den Abirenten organisierten Sektempfang unterhielten sich mir unbekannte Anverwandte und ich konnte nicht umhin, zuzuhören - Neugier, Deine Name sei weiblich ...
Jedenfalls goutierten sie die Wahl der College-Jacken mit eingesticktem Muster anstelle der sonst üblichen Sweat-Shirts und sie befanden auch das Motto für gut, hätten doch ihre Sprösslinginne und Sprösslinge das in den vergangenen Jahren mehr oder weniger getan.
Es erschloss sich mir nicht wirklich, was denn die Jungen getan hatten.
Ein Muggel ist ein Mensch, ein Nicht-Hexer - respektive eine Nicht-Hexe.
Impliziert nun also "muggeln" dass sie sich durchgemenschelt hatten? ...
Oder wird der Interpretationsspielraum betreten und sie haben sich durchgemogelt ... vielleicht sogar durchgekämpft, was ja irgendwie menschlich ist ...
Übringens müssen auch Hexen und Zauberer die Schule durchlaufen und am Ende Prüfungen über sich ergehen lassen ...
Verstehen tue ich den Spruch nicht wirklich, nichtsdestotrotz liest er sich eingängig.
Und deshalb ist er gelungen. Basta!
Wie der geneigte Leser erkennen kann, waren die letzten Wochen und Monate sehr mit diesem Thema erfüllt. Nicht mit dem Motto der Abirenten, eher mit dem Abitur an sich ...
Organisieren von Coachings, vorsichtiges Anfragen nach Fortschritten im Lernpensum, Abfragen identifizierter, voraussichtlicher Klausurinhalte, und immer wieder hoffen und bangen ...
Doch, ich bin eine Glucke, selbst, wenn die Coachingorganisation mehr gedanklich meins und Bube zur Umsetzung, d. h. zur Terminvereinbarung und -vorbereitung usw. gedrängt worden war - was öfters mal tagelanges Drängen und Erinnern hieß ... meine Nerven!
Ein gelungener Spruch, passend zum Abitur.
Und interpretationsfähig.
Auf dem Weg zum von den Abirenten organisierten Sektempfang unterhielten sich mir unbekannte Anverwandte und ich konnte nicht umhin, zuzuhören - Neugier, Deine Name sei weiblich ...
Jedenfalls goutierten sie die Wahl der College-Jacken mit eingesticktem Muster anstelle der sonst üblichen Sweat-Shirts und sie befanden auch das Motto für gut, hätten doch ihre Sprösslinginne und Sprösslinge das in den vergangenen Jahren mehr oder weniger getan.
Es erschloss sich mir nicht wirklich, was denn die Jungen getan hatten.
Ein Muggel ist ein Mensch, ein Nicht-Hexer - respektive eine Nicht-Hexe.
Impliziert nun also "muggeln" dass sie sich durchgemenschelt hatten? ...
Oder wird der Interpretationsspielraum betreten und sie haben sich durchgemogelt ... vielleicht sogar durchgekämpft, was ja irgendwie menschlich ist ...
Übringens müssen auch Hexen und Zauberer die Schule durchlaufen und am Ende Prüfungen über sich ergehen lassen ...
Verstehen tue ich den Spruch nicht wirklich, nichtsdestotrotz liest er sich eingängig.
Und deshalb ist er gelungen. Basta!
Wie der geneigte Leser erkennen kann, waren die letzten Wochen und Monate sehr mit diesem Thema erfüllt. Nicht mit dem Motto der Abirenten, eher mit dem Abitur an sich ...
Organisieren von Coachings, vorsichtiges Anfragen nach Fortschritten im Lernpensum, Abfragen identifizierter, voraussichtlicher Klausurinhalte, und immer wieder hoffen und bangen ...
Doch, ich bin eine Glucke, selbst, wenn die Coachingorganisation mehr gedanklich meins und Bube zur Umsetzung, d. h. zur Terminvereinbarung und -vorbereitung usw. gedrängt worden war - was öfters mal tagelanges Drängen und Erinnern hieß ... meine Nerven!
Hm
Neulich fand ich einen Bericht im Fernsehen über Eltern, deren Kinder gerade dabei waren, ihr Abitur zu bestehen und wie die Eltern einfach nicht hin kriegten, ab dann den Kindern ihren Weg nicht mehr weiter vorzugeben.
Da ging es darum, dass die Eltern steif und fest einforderten, dass die gemeinsamen Ausflüge, Einkaufsbummel oder Samstagnachmittage weiter stattzufinden hätten, dass also die Kinder ihren geplanten Lebensmittelpunkt am besten im Elternhaus behalten sollten.
Was ist das bloß in meiner Generation und noch mehr bei denen, die etwa 10 Jahre jünger sind, dass die Menschen so dazu verleitet, derartige Kontroll-Besessene zu sein?
Es ist noch etwas länger her, als ein Bericht darüber lief, dass Universitäten Erstsemester-Orientierungs-Vorlesungen anbieten. Dagegen ist per se nichts zu sagen. Im Gegenteil! Das ausufernde, unübersichtliche Chaos an Universitäten eingedampft ein bisschen weniger mystisch aufzubereiten, hat mit Sicherheit Sinn.
Nur wurden diese Kurse für die ELTERN der Erstsemester angeboten!
Wie bitte?
Die lieben Kleinen sind zwar hochschulreif, sie dürfen wählen, Auto fahren und Kinder bekommen, aber sie sind nicht in der Lage, sich durch Chaos zu wurschteln, ohne, dass ein Elter ihnen dabei das Händchen aus dem Schatten legt?
Als Elter ist doch mein Ziel, die Zeit bis zum Flügge werden der Brut so zu nutzen, dass die lieben Kleinen aus ihren gemachten Erfahrungen ein eigenes Leben zu führen imstande sein würden.
Sie sollen die Schule durchlaufen, nach eigenen Fähigkeiten und Neigungen forschen und daraus eine Berufswahl treffen, die sie hoffentlich durch ein selbstbestimmtes Leben tragen kann.
Es kann doch nicht sein, dass mein ganzes Streben dahin geht, dass sich nichts verändert. Dass meine einzige Daseinsberechtigung daraus gezogen werden kann, dass ich den Nachwuchs im Haus behalte und dieser sich hoffentlich eines Tages genauso aufopferungsvoll um mich kümmern wird, wie ich mich jahrzehntelang um ihn gesorgt habe. Und ich lasse ihn das auch noch wissen - teile ihm mit, wie traurig ich sein werde, dass er mich in seiner Zugvogelmanier zurücklassen wird und dass das doch wohl überhaupt nicht geht.
Ich bin ja auch eine unverbesserliche Glucke. Wo die Kleinen sich rumtreiben und mit wem sie ihre Zeit verbringen, möchte ich schon wissen. Aber ich hoffe doch sehr, dass ich mich freuen werde, wenn mein Sohn seinen Weg findet, ohne, dass ich über jeden Schritt informiert sein werde. Er wird auf seinem Weg stolpern und geradeaus gehen und hoffentlich ein Ziel haben, das ihn zufrieden sein lässt.
Er kann sicher sein, dass hier immer ein Hafen sein wird, aber vielleicht gibt es irgendwo einen Kontinent zu entdecken, für den sich Abenteuer lohnen.
Seine Voraussetzungen sind unsagbar widersprüchlich. Ich hoffe doch sehr, dass er genug Erfahrungen machen konnte, die es ihm erlauben werden, diese Voraussetzungen zu kompensieren, eigene Netzwerke aufzubauen, reflektierte Entscheidungen zu treffen und über die Konsequenzen nicht langwierig zu lamentieren.
Da ging es darum, dass die Eltern steif und fest einforderten, dass die gemeinsamen Ausflüge, Einkaufsbummel oder Samstagnachmittage weiter stattzufinden hätten, dass also die Kinder ihren geplanten Lebensmittelpunkt am besten im Elternhaus behalten sollten.
Was ist das bloß in meiner Generation und noch mehr bei denen, die etwa 10 Jahre jünger sind, dass die Menschen so dazu verleitet, derartige Kontroll-Besessene zu sein?
Es ist noch etwas länger her, als ein Bericht darüber lief, dass Universitäten Erstsemester-Orientierungs-Vorlesungen anbieten. Dagegen ist per se nichts zu sagen. Im Gegenteil! Das ausufernde, unübersichtliche Chaos an Universitäten eingedampft ein bisschen weniger mystisch aufzubereiten, hat mit Sicherheit Sinn.
Nur wurden diese Kurse für die ELTERN der Erstsemester angeboten!
Wie bitte?
Die lieben Kleinen sind zwar hochschulreif, sie dürfen wählen, Auto fahren und Kinder bekommen, aber sie sind nicht in der Lage, sich durch Chaos zu wurschteln, ohne, dass ein Elter ihnen dabei das Händchen aus dem Schatten legt?
Als Elter ist doch mein Ziel, die Zeit bis zum Flügge werden der Brut so zu nutzen, dass die lieben Kleinen aus ihren gemachten Erfahrungen ein eigenes Leben zu führen imstande sein würden.
Sie sollen die Schule durchlaufen, nach eigenen Fähigkeiten und Neigungen forschen und daraus eine Berufswahl treffen, die sie hoffentlich durch ein selbstbestimmtes Leben tragen kann.
Es kann doch nicht sein, dass mein ganzes Streben dahin geht, dass sich nichts verändert. Dass meine einzige Daseinsberechtigung daraus gezogen werden kann, dass ich den Nachwuchs im Haus behalte und dieser sich hoffentlich eines Tages genauso aufopferungsvoll um mich kümmern wird, wie ich mich jahrzehntelang um ihn gesorgt habe. Und ich lasse ihn das auch noch wissen - teile ihm mit, wie traurig ich sein werde, dass er mich in seiner Zugvogelmanier zurücklassen wird und dass das doch wohl überhaupt nicht geht.
Ich bin ja auch eine unverbesserliche Glucke. Wo die Kleinen sich rumtreiben und mit wem sie ihre Zeit verbringen, möchte ich schon wissen. Aber ich hoffe doch sehr, dass ich mich freuen werde, wenn mein Sohn seinen Weg findet, ohne, dass ich über jeden Schritt informiert sein werde. Er wird auf seinem Weg stolpern und geradeaus gehen und hoffentlich ein Ziel haben, das ihn zufrieden sein lässt.
Er kann sicher sein, dass hier immer ein Hafen sein wird, aber vielleicht gibt es irgendwo einen Kontinent zu entdecken, für den sich Abenteuer lohnen.
Seine Voraussetzungen sind unsagbar widersprüchlich. Ich hoffe doch sehr, dass er genug Erfahrungen machen konnte, die es ihm erlauben werden, diese Voraussetzungen zu kompensieren, eigene Netzwerke aufzubauen, reflektierte Entscheidungen zu treffen und über die Konsequenzen nicht langwierig zu lamentieren.
Freitag, März 28, 2014
Es ist vollbracht
Habemus Maturam!
Nun gehört mein großer Sohn also zum Kreis der ehemaligen Schüler seiner Schule - ach - was sage ich - der Oberschulen dieser Welt!
Was hat er gekämpft, sich bemüht, Lernsessionen abgehalten bis zum Abwinken und am Ende lag sein Abitur dann nicht mehr nur bildlich in seinen Händen sondern schwarz auf weiß per Urkunde in seiner Hand.
Decken wir den Mantel der Gechichte darüber, freuen uns, dass sein zweiter, sehr großer Lebensabschnitt einigermaßen unfallfrei bewältigt werden konnte und vor allem darüber, dass er doch ein kluger Junge zu sein scheint. Es gibt Dinge, die kann er richtig gut, da kann ich manchmal die aufgerissenen Augen nicht zukneifen und dann gibt es Dinge, da denke ich, dass er noch viel lernen muss.
Er scheint ein ganz normaler, einigermaßen vernünftiger Mensch zu werden ... wer hätte das gedacht - bei dem Genmaterial und dem sozialen Umfeld, mit dem er sich rumschlagen muss!
Wenn er jetzt noch heraus findet, was man mit seinem Tag anfangen kann, wenn keine Schulglocke läutet, wird der Käse rund werden ...
Nun gehört mein großer Sohn also zum Kreis der ehemaligen Schüler seiner Schule - ach - was sage ich - der Oberschulen dieser Welt!
Was hat er gekämpft, sich bemüht, Lernsessionen abgehalten bis zum Abwinken und am Ende lag sein Abitur dann nicht mehr nur bildlich in seinen Händen sondern schwarz auf weiß per Urkunde in seiner Hand.
Decken wir den Mantel der Gechichte darüber, freuen uns, dass sein zweiter, sehr großer Lebensabschnitt einigermaßen unfallfrei bewältigt werden konnte und vor allem darüber, dass er doch ein kluger Junge zu sein scheint. Es gibt Dinge, die kann er richtig gut, da kann ich manchmal die aufgerissenen Augen nicht zukneifen und dann gibt es Dinge, da denke ich, dass er noch viel lernen muss.
Er scheint ein ganz normaler, einigermaßen vernünftiger Mensch zu werden ... wer hätte das gedacht - bei dem Genmaterial und dem sozialen Umfeld, mit dem er sich rumschlagen muss!
Wenn er jetzt noch heraus findet, was man mit seinem Tag anfangen kann, wenn keine Schulglocke läutet, wird der Käse rund werden ...
Samstag, März 01, 2014
Am Freitag
Eine Erleuchtung hatte sich am Freitag Zutritt verschafft:
Eines Tages werde ich direkt in die Hölle abgeschoben ... ohne Umwege ...
Eines Tages werde ich direkt in die Hölle abgeschoben ... ohne Umwege ...
Samstag, Februar 01, 2014
der Datenkrake Fratzenbuch zum Geburtstag
Dafür habe ich meine Zeit anderweitig im Netz (ich würde nicht wasted sagen) verbracht ... :-)
Manchmal denke ich beim Fratzenbuch an Tribals zwischen Rücken und dem Körperteil darunter ... eine Zeit lang waren die furchtbar modern und inzwischen werden Aufstände gemacht, um sie abzudecken.
Was passiert eigentlich, wenn die Arschgeweihe im Internet unmodern werden wird und die Spuren verwischt werden sollen ... ob Fratzenbuch einen einfach so gehen lassen wird?
Ich überlege noch immer, ein Tattoo auf dem Rücken zu platzieren ... nur ... bis ich mich dazu durchgerungen haben werde, werde ich alt und grau sein und die Flügel oder Blumengirlanden werden nicht mehr so spritzig aussehen, wie ich mir das heute so vorstelle ...
Kurz vor Weihnachten ist noch so ein Ding vorgekommen ... im Jahr davor musste dringend der vorhandene TV-Gerät gegen ein ultramodernes Riesenteil ausgetauscht werden ... das ist so ein Männerding, glaube ich ... je größer, umso besser ... nun waren also 12 Monate vergangen - wiederum schneller als das Jahr davor - und da schrieb der Fernsehcomputer, dass die HD+-Karte ablaufen würde, und dass sie nur gegen Zahlung eines gewissen Geldbetrages verlängert werden könne ... sowas kenne ich aus dem Fernsehen ... Darin sagen die Schurken: "Wähle! Geld oder Leben!"
In diesem speziellen Falle halt nicht meins - also das Geld natürlich schon, aber das Leben ist jenes der HD+-Sender, die ohne den bezahlten Obolus ihren Atem aushauchen würden ... ferngesteuert übrigens, die Methode mit dem Beton an den Füßen ist ja wirkungslos ...
Da ich seit der Zeit, als das Gesicht von Charles Bronson in der Wüste aus der ersten Reihe im Kino betrachtet wurde, und vom Spiel mir das Lied vom Tod irgendwie ablenkte, nicht wirklich sehen möchte, wie die Poren in der Gesichtshaut eines Helden beschaffen sind, ist mir also die Darstellung eines Films in HD eigentlich egal bis zuwider, ich wäre also für die 50 Euro zu geizig gewesen und hätte die Sender ohne Ausstrahlung in HD gesucht, die es ja angeblich immer noch gibt ... aber ... das ist halt so ein Männerding ... einer Sichtbarkeit schärfer als die Realität wird eine enorme Relevanz beigemessen ... (hach, ich liebe die deutsche Sprache, die solche Sätze überhaupt erst möglich macht ...)
Also wurde eine Überweisung gestartet, ein Passwort wurde dem Fernsehcomputer eingehaucht und HD+ funktionierte wieder, nachdem irgendwer von irgendwo diese Informationen besagtem Fernsehcomputer übermittelt hatte ... ... ... und an genau dieser Stelle da beginnt mein nervöses Zucken ...
Wieso kann irgendwer von irgendwo Zugriff auf ein Gerät in meinem Wohnzimmer nehmen?
Wieso sollte es nicht möglich sein - da Informationsfluss in beide Richtungen funktioniert - dass irgendjemand von irgendwo in mein Wohnzimmer hineinlauscht und das tägliche Dasein mithört?
Langsam komme ich zu dem Schluss, dass meine zunehmende Paranoia es rechtfertigt, z. B. wieder ein TV-Gerät mit Brownscher-Röhre anzuschaffen ... laufen die eigentlich noch oder ist die Technik bzw. Big Brother so weit fortgeschritten, dass damit gar kein Fernsehprogramm mehr empfangen werden kann?
Dennoch haben mechanische Geräte oder auch Datenträger eindeutig Vorteile ... wenn ich die erstmal in Besitz genommen habe, gehören sie ausschließlich mir ... was man von digitalem Zeug wirklich nicht mehr sagen kann ... nachdem sogar schon über Cyber-Attacken via Kühlschränken oder Abschaltungen von e-Books via Internet-Shop berichtet worden war ...
Sonntag, Januar 26, 2014
Das Internet und die sich Tummelnden ...
Markus Lanz hielt sich nicht an Höflichkeitsregeln, hab ich gelesen.
Und da es ungehörig ist, sich daneben zu benehmen, wird allsogleich eine Online-Petition ins Leben gerufen, um Herrn Lanz um seinen Job zu bringen.
Ich gucke ja die Sendungen nicht, die Herrn Lanz unter die Leute bringt. Weder bin ich mit ausreichend Geduld für Talk Shows noch mit genug Sitzfleisch für Wetten Dass ... ? gesegnet.
Es gibt tatsächlich Sendungen, die in meinem Fernseher nicht herumflimmern ... meistens sind es die, die kein X im Namen führen ... denn Sendungen mit X versprechen paranormale Zustände und das kommt meinem seelischen Gleichgewicht entgegen. Diese Sendungen vermitteln den Eindruck, dass es schlimmer kommen könnte, als es tatsächlich den Anschein hat, was beim positiven Denken hilft und dabei, die namentlich veränderte GEZ-Gebühr, die als Haushaltsabgabe eine unumgängliche Informations-Steuer abgeben wird, in unregelmäßigen Abständen zu überweisen ... aber wo bin ich da schon wieder hingeschweift ...
Markus Lanz ... der sportlich ambitionierte Südtiroler, der sich ins Haifischbecken der öffentlich-rechtlichen Ausstrahlung begab und der nun vermutlich darin umkommen wird, weil es Leute gibt, die finden, dass eine Frau Wagenknecht besser behandelt werden müsste, wenn sie sich im selben Becken herumtreibt.
Wenn nicht bald eine Naturkatastrophe des Ausmaßes von Weihnachten 2004, ein Reaktorunglück wie in Fukushima oder ein Vulkanausbruch in der Größenordnung eines Eyjafjallajökull (Ja, ich habe nachgesehen) stattfindet, wird Herr Lanz sich auf den Besucherplätzen wiederfinden. Eine Dienstwagenaffäre eines ADAC reicht einfach nicht, wenn ein wild gewordener Internet-Mob ein Ziel hat und nicht anderweitig beschäftigt wird.
Ich erinnere mich an Anschuldigungen gegen einen gewissen Christan W., der medial bereits ausgeschlachtet war, bevor eine Anklage über etwa 700 Euro übrig blieb, die in naher Zukunft möglicherweise fallengelassen wird und ich befürchte, dass, sobald ein Stein aus dem Verborgenen geworfen werden kann, der Mensch zum Tier wird.
Und da es ungehörig ist, sich daneben zu benehmen, wird allsogleich eine Online-Petition ins Leben gerufen, um Herrn Lanz um seinen Job zu bringen.
Ich gucke ja die Sendungen nicht, die Herrn Lanz unter die Leute bringt. Weder bin ich mit ausreichend Geduld für Talk Shows noch mit genug Sitzfleisch für Wetten Dass ... ? gesegnet.
Es gibt tatsächlich Sendungen, die in meinem Fernseher nicht herumflimmern ... meistens sind es die, die kein X im Namen führen ... denn Sendungen mit X versprechen paranormale Zustände und das kommt meinem seelischen Gleichgewicht entgegen. Diese Sendungen vermitteln den Eindruck, dass es schlimmer kommen könnte, als es tatsächlich den Anschein hat, was beim positiven Denken hilft und dabei, die namentlich veränderte GEZ-Gebühr, die als Haushaltsabgabe eine unumgängliche Informations-Steuer abgeben wird, in unregelmäßigen Abständen zu überweisen ... aber wo bin ich da schon wieder hingeschweift ...
Markus Lanz ... der sportlich ambitionierte Südtiroler, der sich ins Haifischbecken der öffentlich-rechtlichen Ausstrahlung begab und der nun vermutlich darin umkommen wird, weil es Leute gibt, die finden, dass eine Frau Wagenknecht besser behandelt werden müsste, wenn sie sich im selben Becken herumtreibt.
Wenn nicht bald eine Naturkatastrophe des Ausmaßes von Weihnachten 2004, ein Reaktorunglück wie in Fukushima oder ein Vulkanausbruch in der Größenordnung eines Eyjafjallajökull (Ja, ich habe nachgesehen) stattfindet, wird Herr Lanz sich auf den Besucherplätzen wiederfinden. Eine Dienstwagenaffäre eines ADAC reicht einfach nicht, wenn ein wild gewordener Internet-Mob ein Ziel hat und nicht anderweitig beschäftigt wird.
Ich erinnere mich an Anschuldigungen gegen einen gewissen Christan W., der medial bereits ausgeschlachtet war, bevor eine Anklage über etwa 700 Euro übrig blieb, die in naher Zukunft möglicherweise fallengelassen wird und ich befürchte, dass, sobald ein Stein aus dem Verborgenen geworfen werden kann, der Mensch zum Tier wird.
Ende Januar
Nun scheinen die weihnachtlichen Urlaubsgeister allumfassend gebannt, der Alltag hat uns wieder ...
Das Tier war immer mal wieder da.
Auch zuletzt ... es machte sich sogleich unbeliebt, indem es sich beliebt machen wollte.
Nach einem ausgedehnten Spaziergang ist so ein Hund meistens nass und sehr schmutzig und das verträgt sich einfach nicht mit nagelneuen, weißen Klamotten.
Dabei war der Erwerb ausgerechnet dieser weißen Klamotte eine abenteuerliche Überwindung von Gewohnheiten.
Eine Internetbestellung lag bisher gänzlich außerhalb der zu erledigenden Tätigkeiten, da ja die in Läden angebotenen Sachen selten genug sitzen … ich bin etwa 10 cm größer als die deutsche Durchschnittsfrau und der BMI liegt eigentlich immer über dem Ideal oder auch dem Normal, weshalb in der Regel eine Taille im Kleid viel zu hoch sitzt, Hosenbeine oft genug zu kurz sind und Röcke hinten irgendwie kürzer aussehen als vorne …
Kleider dürfen für meine Begriffe nicht kürzer als knöchellang ausfallen, Röcke ebenso und diese dürfen auf gar keinen Fall Falten am Bund aufweisen, Hosen sind ein ganz schlüpfriges Pflaster, da ioe fast immer dazu neigen, Falten an den falschen Stellen werfen …
Nun hatte ich ein Kleid mit Bolero bestellt. Das Kleid sitzt prima, leider ist es für die angedachte Occasion viel zu festlich … wenn es nur aus dem Rock bestünde, wäre es prima!
Ändern lassen ist aber Blödsinn, denke ich …
Also wurde das Kleid ein wenig beschämt zurückgeschickt, das andere Kleid in blau auch, ein drittes, getupftes Kleid wurde bereits abgelehnt und retourniert.
Der Bolero wurde aber behalten … der gefällt mir … wer hätte das gedacht …
Außerdem kam ich an einem Schild vorbei, auf dem ein mittelmeerlich erscheinendes Restaurant "mediterane Küche" anbot ... Beschilderung dieser Art finde ich ja irgendwie abschreckend.
Ach ja … der Weihnachtsbaum wurde rechtzeitig abgeschmückt und auch der Termin zur Abholung nicht verpasst … das ist durchaus erwähnenswert … finde ich … zeugt es doch davon, dass es Regeln gibt, die mir etwas Wert sind … wenn nun noch irgend jemand die Adventskiste vom Dachboden holen wird, dann gelangen auch die Dekorationsartikel vom Schuhschrank in die Warteposition für das nächste Weihnachtsfest ...
In 10 Monaten ist übrigens schon wieder der 1. Advent, in 11 Monaten Heilig Abend. Nur für den Fall, dass das wen interessiert ...
Sonntag, Januar 12, 2014
Samstag
Die ganze Woche über blieb der Rechner aus. Das war seltsam. Und ich habe es überlebt.
Jedenfalls war die Arbeit wieder losgegangen und diese erste Woche wurde dringend dazu benötigt, den geregelten Tagesablauf wieder als den eigenen zu akzeptieren.
Am Abend führte nach dem Heimkommen der erste Weg immer auf die Couch, was ein ausgedehntes Power-Napping, wie das so Neudeutsch heißt, nach sich zog, was dafür sorgte, dass an ein Einschlafen vor 2 Uhr in der Nacht nicht zu denken war und dann fiel das Aufstehen zur Unzeit wieder so schwer ... ein unendlicher Kreislauf ...
Jedenfalls war die Arbeit wieder losgegangen und diese erste Woche wurde dringend dazu benötigt, den geregelten Tagesablauf wieder als den eigenen zu akzeptieren.
Am Abend führte nach dem Heimkommen der erste Weg immer auf die Couch, was ein ausgedehntes Power-Napping, wie das so Neudeutsch heißt, nach sich zog, was dafür sorgte, dass an ein Einschlafen vor 2 Uhr in der Nacht nicht zu denken war und dann fiel das Aufstehen zur Unzeit wieder so schwer ... ein unendlicher Kreislauf ...
Sonntag, Januar 05, 2014
wenn es vorbei ist ...
Vorhin hatte er in einem Nebensatz erwähnt, warum er damals von der Schule abgehen wollte, habe er noch niemandem erzählt ... ... ...
Es gab mal eine Zeit, als mich das wirklich interessiert hätte ...
Es gab mal eine Zeit, als mich das wirklich interessiert hätte ...
Kleider machen Leute
Ich brauche ein Kleid.
Das ist jetzt eigentlich nicht wirklich aufregend, wenn ich 15 bis 20 Jahre alt wäre und ein Gewicht von 55 kg oder so hätte.
Bin ich nicht. Hab ich nicht.
Das letzte Mal, als ich ein Kleid brauchte und einen Rock suchte, war ich spät dran, deshalb musste es damals ein Hosenanzug sein ... ich musste nehmen, was mir passte und was im Laden vorhanden war.
Diesmal bin ich schlauer und fange rechtzeitig an.
Suchwort: Kleid
Ergebnisse:
Cocktailkleider in allen Formen:
Etuikleider
Swingröcke
Plisseeröcke
Schößchen
und mit durchgehend Länge bis minimum kniefrei oder mehr ...
hm ... liebe Leute! ... ich wollte ein Kleid, in dem ich mich wohlfühle ... ... ...
Mit meinen Beinen ziehe ich mit Sicherheit kein Minikleid an ... abgesehen davon, dass ich altmodisch und nicht mehr 20 bin und deshalb schon aus Prinzip gegen Mini.
Außerdem liebe ich Rollkragenpullover und lange Ärmel ... viel Haut lasse ich den anderen Damen dieser Welt ...
Ein Kleid in blau war im Angebot ... nicht ganz so kurz, laut Foto bis unters Knie ... auch nicht so prickelnd für Salatstampfer aber besser als nix ... als das in den Einkaufswagen aufgenommen werden sollte, war es aber komischerweise nicht mehr im Angebot sondern ausverkauft. Nun entscheidet man sich schon mal und dann darf man nicht.
Hrmpf!
Bleiben noch lange Kleider, vielleicht ist da ja auch was dreiviertel Langes dabei.
Ist es nicht.
Abendkleider bis zum Abwinken. So Kleider, die nur zu einer einzigen Gelegenheit getragen werden, da solche Gelegenheiten einfach nicht oft genug wahrgenommen werden müssen. Ich möchte aber ein Kleid, das vielleicht auch nach dem Fest noch eine gute Figur macht, damit sich die Anschaffung auch lohnt ...
Und 5 Monate sind so schnell rum ...
Das ist jetzt eigentlich nicht wirklich aufregend, wenn ich 15 bis 20 Jahre alt wäre und ein Gewicht von 55 kg oder so hätte.
Bin ich nicht. Hab ich nicht.
Das letzte Mal, als ich ein Kleid brauchte und einen Rock suchte, war ich spät dran, deshalb musste es damals ein Hosenanzug sein ... ich musste nehmen, was mir passte und was im Laden vorhanden war.
Diesmal bin ich schlauer und fange rechtzeitig an.
Suchwort: Kleid
Ergebnisse:
Cocktailkleider in allen Formen:
Etuikleider
Swingröcke
Plisseeröcke
Schößchen
und mit durchgehend Länge bis minimum kniefrei oder mehr ...
hm ... liebe Leute! ... ich wollte ein Kleid, in dem ich mich wohlfühle ... ... ...
Mit meinen Beinen ziehe ich mit Sicherheit kein Minikleid an ... abgesehen davon, dass ich altmodisch und nicht mehr 20 bin und deshalb schon aus Prinzip gegen Mini.
Außerdem liebe ich Rollkragenpullover und lange Ärmel ... viel Haut lasse ich den anderen Damen dieser Welt ...
Ein Kleid in blau war im Angebot ... nicht ganz so kurz, laut Foto bis unters Knie ... auch nicht so prickelnd für Salatstampfer aber besser als nix ... als das in den Einkaufswagen aufgenommen werden sollte, war es aber komischerweise nicht mehr im Angebot sondern ausverkauft. Nun entscheidet man sich schon mal und dann darf man nicht.
Hrmpf!
Bleiben noch lange Kleider, vielleicht ist da ja auch was dreiviertel Langes dabei.
Ist es nicht.
Abendkleider bis zum Abwinken. So Kleider, die nur zu einer einzigen Gelegenheit getragen werden, da solche Gelegenheiten einfach nicht oft genug wahrgenommen werden müssen. Ich möchte aber ein Kleid, das vielleicht auch nach dem Fest noch eine gute Figur macht, damit sich die Anschaffung auch lohnt ...
Und 5 Monate sind so schnell rum ...
Vorhin beim Bäcker
Bäckereifachverkäuferin: Guten Morgen!
Kunde neben mir: Guten Morgen! Ich hätte gern 4 Kreppel.
Bäckereifachverkäuferin: Zum Mitnehmen?
Kunde neben mir (stutzt): Ja ... ... ...
Bäckereifachverkäuferin: Darf es noch etwas sein?
Kunde neben mir: Nein, danke.
Kunde neben mir: Guten Morgen! Ich hätte gern 4 Kreppel.
Bäckereifachverkäuferin: Zum Mitnehmen?
Kunde neben mir (stutzt): Ja ... ... ...
Bäckereifachverkäuferin: Darf es noch etwas sein?
Kunde neben mir: Nein, danke.
Freitag, Januar 03, 2014
Freitag
Spätes Aufstehen zieht spätes Einschlafen nach sich und das wiederum erneut spätes Aufstehen.
Als Nebenwirkung tritt auf, dass der Tag erst mittags beginnt und somit die halbe Zeit für Hausarbeiten schon rum ist, bevor man überhaupt einen Fuß auf den Boden bekommen hat.
Es wird Zeit, dass die Rumlümmelei ein Ende nimmt ... ... ... wenn ich drüber nachdenke, könnte aber eine weitere Woche Urlaub ganz nett sein.
Um nicht ganz so untätig rumzusitzen, rief ich heute meine Mutter an.
Seit vor Weihnachten habe ich das versucht und versucht und versucht ... zwischendurch dachte ich mal, sie wolle nicht mit mir telefonieren ... dann, dass sie vielleicht gar nicht telefonieren wollte oder im Urlaub sei oder überhaupt von der Erde gefallen ... aufgeben gilt aber nicht und heute war mir das Glück hold - sie nahm ab ...
Die große Frage auf meiner Seite ist dann immer, ob wir genügend Gesprächsstoff haben, um ein Gespräch führen zu können, gemeinsame Themen gibt es nicht viele. Am Ende wird aber jede/-r einzelne, Verwandte (hier passt gar kein "-in" ... wie seltsam) dankbar durchgehechelt sein und es wird mindestens eine Stunde vergangen sein, bis ein Ende gefunden ist ... das nennt sich dann keineswegs Klatsch sondern familiärer Buschfunk und dieser ist sozial nicht zu unterschätzen, denn wo wären wir ohne den ... heute ging das Gespräch über 1 1/2 Stunden und das auch nur, weil ein Ende gefunden werden musste, da Plätze im Kino reserviert waren ...
Die nebenher frisch gebackenen Brötchen ersetzten das Mittagessen ... das kommt immer gut ... und die sind rasend schnell weggefuttert, da total lecker ...
Der kleine Bube und einer seiner besten Freunde hier aus dem Dorf wurden ins Kino kutschiert ... es gibt für jede Gelegenheit einen Freund ... einer fürs Junge sein, einer fürs Lernen und einer dafür, wenn die anderen keine Zeit oder Lust haben ...jeder einzelne erfüllt einen wichtigen Zweck und wird im Falle eines Falles auch gerne kutschiert ...
Kino heutzutage ist eine heftige Angelegenheit.
Parkgebühr, Eintrittskarte, Popcorn und Cola sind nicht zu unterschätzende Beträge, die im Portemonnaie vorhanden sein müssen.
Portemonnaie ... Portmonee kann ich bis heute nicht leiden ... vor allem nicht, nachdem das Erlernen der damals ausschließlich korrekten Rechtschreibung nicht ohne Mühsal war ...
Geldbörse, Brieftasche ... wie langweilig ...
Neulich fragte ich meine Söhne, was denn ein Trottoir sei ... sie wussten es nicht ... die ehemals so schicken, französischen Ausdrücke verschwinden ... und wenn sie noch verwendet werden, werden sie verstümmelt als "Portmonee" angeboten ...ich merke - ich schweife schon wieder ...
Jedenfalls wurde das Kino noch teurer, da nicht nur mein Jüngster beglückt wurde sondern auch noch der Freund mit einem Popcorn-Menue und ich mit einer Eintrittskarte, damit ich nicht nach Hause würde fahren müssen ...
Vielleicht sollte das Taschengeld für die Jungs doch ein bisschen erhöht werden ... so zum Anfang des Jahres. Kino ist sonst ohne Eltern nicht drin, dafür reicht das Budget nicht ... noch so ein schönes, ehemals französisches Wort ...
Die Tribute von Panem Catching Fire war überraschend spannend.
Trotz Kenntnis des Buches und trotz der m. E. fehlbesetzten beiden Hauptrollen und vor allem trotz der neben mir sitzenden beiden Frauen, ungefähr mein Alter, die einfach alles kommentieren mussten, war der Film spannend und mitreißend ... die übrige Besetzung des Filmes, der Schnitt, die Kameraführung, die recht passable Synchro und vor allem die Story machten alles wett ...
Als Nebenwirkung tritt auf, dass der Tag erst mittags beginnt und somit die halbe Zeit für Hausarbeiten schon rum ist, bevor man überhaupt einen Fuß auf den Boden bekommen hat.
Es wird Zeit, dass die Rumlümmelei ein Ende nimmt ... ... ... wenn ich drüber nachdenke, könnte aber eine weitere Woche Urlaub ganz nett sein.
Um nicht ganz so untätig rumzusitzen, rief ich heute meine Mutter an.
Seit vor Weihnachten habe ich das versucht und versucht und versucht ... zwischendurch dachte ich mal, sie wolle nicht mit mir telefonieren ... dann, dass sie vielleicht gar nicht telefonieren wollte oder im Urlaub sei oder überhaupt von der Erde gefallen ... aufgeben gilt aber nicht und heute war mir das Glück hold - sie nahm ab ...
Die große Frage auf meiner Seite ist dann immer, ob wir genügend Gesprächsstoff haben, um ein Gespräch führen zu können, gemeinsame Themen gibt es nicht viele. Am Ende wird aber jede/-r einzelne, Verwandte (hier passt gar kein "-in" ... wie seltsam) dankbar durchgehechelt sein und es wird mindestens eine Stunde vergangen sein, bis ein Ende gefunden ist ... das nennt sich dann keineswegs Klatsch sondern familiärer Buschfunk und dieser ist sozial nicht zu unterschätzen, denn wo wären wir ohne den ... heute ging das Gespräch über 1 1/2 Stunden und das auch nur, weil ein Ende gefunden werden musste, da Plätze im Kino reserviert waren ...
Die nebenher frisch gebackenen Brötchen ersetzten das Mittagessen ... das kommt immer gut ... und die sind rasend schnell weggefuttert, da total lecker ...
Der kleine Bube und einer seiner besten Freunde hier aus dem Dorf wurden ins Kino kutschiert ... es gibt für jede Gelegenheit einen Freund ... einer fürs Junge sein, einer fürs Lernen und einer dafür, wenn die anderen keine Zeit oder Lust haben ...jeder einzelne erfüllt einen wichtigen Zweck und wird im Falle eines Falles auch gerne kutschiert ...
Kino heutzutage ist eine heftige Angelegenheit.
Parkgebühr, Eintrittskarte, Popcorn und Cola sind nicht zu unterschätzende Beträge, die im Portemonnaie vorhanden sein müssen.
Portemonnaie ... Portmonee kann ich bis heute nicht leiden ... vor allem nicht, nachdem das Erlernen der damals ausschließlich korrekten Rechtschreibung nicht ohne Mühsal war ...
Geldbörse, Brieftasche ... wie langweilig ...
Neulich fragte ich meine Söhne, was denn ein Trottoir sei ... sie wussten es nicht ... die ehemals so schicken, französischen Ausdrücke verschwinden ... und wenn sie noch verwendet werden, werden sie verstümmelt als "Portmonee" angeboten ...ich merke - ich schweife schon wieder ...
Jedenfalls wurde das Kino noch teurer, da nicht nur mein Jüngster beglückt wurde sondern auch noch der Freund mit einem Popcorn-Menue und ich mit einer Eintrittskarte, damit ich nicht nach Hause würde fahren müssen ...
Vielleicht sollte das Taschengeld für die Jungs doch ein bisschen erhöht werden ... so zum Anfang des Jahres. Kino ist sonst ohne Eltern nicht drin, dafür reicht das Budget nicht ... noch so ein schönes, ehemals französisches Wort ...
Die Tribute von Panem Catching Fire war überraschend spannend.
Trotz Kenntnis des Buches und trotz der m. E. fehlbesetzten beiden Hauptrollen und vor allem trotz der neben mir sitzenden beiden Frauen, ungefähr mein Alter, die einfach alles kommentieren mussten, war der Film spannend und mitreißend ... die übrige Besetzung des Filmes, der Schnitt, die Kameraführung, die recht passable Synchro und vor allem die Story machten alles wett ...
Donnerstag, Januar 02, 2014
Zeit
Wenn man einen gut formulierten Gedanken ersinnt, sollte man ihn gleich notieren. Später ist das oft schwierig mit der Erinnerung. Und man gewöhnt sich schon mal an so kleine Zettel, die halt noch nicht überall an Schränke und Zimmertüren gepappt werden, da man sich noch erinnern kann, sie in die Hosentasche gesteckt zu haben.
Heute ist der erste wirklich freie Tag zwischen den Jahren.
Frühstück fiel aus - es hatte niemand den Tisch gedeckt
Mittagessen fiel aus - es hatte niemand gekocht
sämtliche sonstigen hausfraulichen Tätigkeiten fielen aus - ich habe heute frei
und wenn man frei hat, dann kommen einem seltsame Gedanken, womit die freie Zeit gefüllt werden kann.
längst überfällige Fotos einkleben
spazieren gehen
Schmuck basteln
das Rezeptbuch des Große mit ersten Beschriftungen versehen
Alle diese Tätigkeiten würde ich nur und ausschließlich für mich machen ... kleine Häkchen im immerwährenden Wasserfall der mit Bestimmung zu erledigenden Aufgaben ...
Eine ganze Weile freue ich mich jetzt schon über die verfügbaren Möglichkeiten ... und rief wenigstens die Nicht-Schwiegermutter an, die sich frei nahm und an ihrem Geburtstag nicht die versammelte Verwandtschaft bekaffeete ...
Heute ist der erste wirklich freie Tag zwischen den Jahren.
Frühstück fiel aus - es hatte niemand den Tisch gedeckt
Mittagessen fiel aus - es hatte niemand gekocht
sämtliche sonstigen hausfraulichen Tätigkeiten fielen aus - ich habe heute frei
und wenn man frei hat, dann kommen einem seltsame Gedanken, womit die freie Zeit gefüllt werden kann.
längst überfällige Fotos einkleben
spazieren gehen
Schmuck basteln
das Rezeptbuch des Große mit ersten Beschriftungen versehen
Alle diese Tätigkeiten würde ich nur und ausschließlich für mich machen ... kleine Häkchen im immerwährenden Wasserfall der mit Bestimmung zu erledigenden Aufgaben ...
Eine ganze Weile freue ich mich jetzt schon über die verfügbaren Möglichkeiten ... und rief wenigstens die Nicht-Schwiegermutter an, die sich frei nahm und an ihrem Geburtstag nicht die versammelte Verwandtschaft bekaffeete ...
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