Es ist vollbracht. Fast.
21. Dezember
Der erste Teil der buckligen Verwandtschaft bekam ihren Anteil an Weihnachtspost am Postschalter abgegeben. Und der Baum wurde erstanden, nachdem das am vergangenen Samstag zu sehr verschwätzt worden war.
22. Dezember
die letzten Karten wurden geschrieben bis auf eine und ein Päckchen ist noch da, von dem ich nicht weiß, wie es verpackt werden soll. Bis morgen wird mir da schon noch was einfallen.
23. Dezember
Der gestrigen Post fehlte es noch an Postleitzahlen und ganzen Adressen, deshalb wurde sie nach dem spätabendlichen Anruf bei Schwesterlein, welches immer alles weiß, erst heute zum Postschalter befördert (dieses "befördert" entspricht übrigens meiner Vorstellung der Anwendung dieses Verbs) - die letzten Jahre wurde die Hoffnung, die mit den späten Sendungen einher ging, nicht enttäuscht und auch dieses Jahr steht Weihnachten halt einfach wie immer so plötzlich vor der Tür.
Letzte Einkäufe ließen sich nicht vermeiden, immerhin machen die Läden nach Weihnachten nie wieder auf, und wenn man dann noch jemand Bekanntes im Laden trifft, dann dauert so ein Einkauf auch mal ein paar mehr Stunden, als vorgesehen, aber HA! Im Urlaub habe ich Zeit!
Auch dafür, dass der Baum doch noch vor dem Fest aufgebaut und geschmückt wurde.
Den Großen brachte ich dazu, dass er den Stamm des Baumes in den Fuß einpassen wollte ... alle Jahre wieder ein mittelgroßes Drama, da für dieses einmaligen Fall im Jahr kein neues Werkzeug angeschafft wurde, wird und werden wird.
Und ausgerechnet dann, wenn ich mich nicht damit rum plagen möchte, passt der Stamm ohne Zutun in den Fuß rein ... ... ...
Wo sind eigentlich die letzten 23 Tage hin?
Morgen kommt Besuch. Mütterchen und Töchterchen schlagen hier auf. Ich bin hoch begeistert - aber da Weihnachten ist, wollen wir mal nicht so sein.
Die Bestellung der Wiener Würstchen wurde jedenfalls rechtzeitig aufgestockt.
Mittwoch, Dezember 23, 2015
Sonntag, Dezember 20, 2015
Vierter Advent
Ist eigentlich wirklich Vorweihnachtszeit? 13° Celsius ... in der vierten Adventswoche! Vielleicht ist die Menschheit doch ein paar Mal zu oft um den Block gefahren ... oder es ist einfach eine Fortsetzung der Klimaerwärmung seit der Kleinen Eiszeit ...
Völlig egal ... Der Planet erholt sich irgendwann vom Mensch.
18. Dezember
Die ersten Kollegen verabschiedeten sich in den Weihnachtsurlaub
19. Dezember
Und doch ein Verwandtenbesuch.
Letzte Woche hatte ich den noch geschoben, wenigstens um eine Woche, doch das Cousinerle lässt sich nicht so leicht abwimmeln.
Also hin - pünktlich zum Mittagessen, nicht ohne vorher noch den Tank zu befüllen, um überhaupt anzukommen und im Blumenladen ein adventliches Gesteck zu erstehen, um nicht mit leeren Händen vor der Tür zu stehen. Man hat schließlich Kinderstube genossen. Zu High Noon am Samstag vor Weihnachten halte ich das nur unter andauernder, gemurmelter Eigenmotivation durch ... Too! Many! People!.
Zu Mittag gab es Pfannkuchen mit Schnittlauch (mjam!!!), dazu leider Pilzpfanne (örks!!!).
Der Kinderstube wegen ließ ich mir auftun - und ja, es gab den obligatorischen Omaschlag (nochmal örks!).
Ich mag einfach keine Pilze. Eingeladenerweis kann ich das aber nicht äußern und sooo schlimm schmeckten sie dann auch nicht. Wenig pilzig. Ich überlegte, ob ein weniger intensiver Geschmackssinn auch Auswirkungen darauf hat, dass die Konsistenz von Pilzen als weniger gruselig empfunden wird oder ob einfach geht, was muss.
Anschließend wanderten alle gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt (Mutterns Adventskalender sagt "Weihnachtsmarkt!" und ich sage: "Check!"), welcher ausgezeichnet funktioniert nach einem Becher Glühwein und später gab es noch ein bisschen Schwätzen ... ich brach schließlich so spät wieder auf, dass das mit dem Weihnachtsbaum auf Montag zu verschieben war ... es musste ja auch der Pegel so weit runter sein, dass sich das mit dem Auto fahren nicht zum Problem auswüchse ...
die letzten zu verteilenden Gaben besorgten sich fast von allein, die müssen nun nur noch eingetütet und dem Versand zugeführt werden ...
20. Dezember
Erneut ließen sich die Plätzchen nicht vermeiden, neue Sorten mochte ich nur nicht mehr ausprobieren.
Die von letzter Woche waren lecker, also wurden diese erneut zubereitet.
Samstag, Dezember 19, 2015
Du sollst doch nicht ...
Persönlichkeitstest bei der Bunte ...
"Sie haben das Karma eines echten Stars. Es könnte sein, dass dies auf Leistungen in Ihren bisherigen Leben zurückzuführen ist. Sie sind hier, um bemerkt und geliebt und bewundert zu werden. Das heißt aber auch, dass Sie dafür da sind, Verantwortung zu übernehmen. Nutzen Sie das, um gutes zu tun, denn Ihr Karma-Status ist vor allem dazu da, erfolgreich und verantwortlich zu handeln."
"Sie haben das Karma eines echten Stars. Es könnte sein, dass dies auf Leistungen in Ihren bisherigen Leben zurückzuführen ist. Sie sind hier, um bemerkt und geliebt und bewundert zu werden. Das heißt aber auch, dass Sie dafür da sind, Verantwortung zu übernehmen. Nutzen Sie das, um gutes zu tun, denn Ihr Karma-Status ist vor allem dazu da, erfolgreich und verantwortlich zu handeln."
Sonntag, Dezember 13, 2015
Dritter Advent
7. Dezember
Den Kollegen haben die Weihnachtsplätzchen auch gut geschmeckt.
8. Dezember
Wie konnte das denn passieren? Die erste Weihnachtspost ist fertig geschrieben, eingetütet und versandfertig. Nur die Marke muss noch drauf.
10. Dezember
Der Kleine wichtelt übermorgen in der Schule, ein Kino-Gutschein geht immer
11. Dezember
Die Weihnachtspost vom Dienstag ist dann doch noch in die Post gelangt, nachdem eine Briefmarke im Post-Shop erworben werden konnte ...
12. Dezember
Weihnachtsfeier im Tae Kwon Do-Verein
Samstags ist das immer ein bisschen unglücklich, kollidiert das doch mit meinem ungeliebten - und je älter ich werde - immer unumstößlicheren, fixen Einkaufstag der Woche, daher schickte ich die Männer mit dem zubereiteten Nudelsalat vor.
Dass das Ganze dadurch, dass der Kleine einfach nicht pünktlich sein kann, völlig aus dem Ruder geriet und der totale Stress um sich griff, konnte ich nicht wirklich voraussehen ... was tatsächlich Schönrederei ist. Es war von vorn herein glasklar, dass das so kommt.
Als ich dann später dazu stieß, weil ein Elter bei sowas einfach dabei ist, war das Buffet schon leer gefegt, aber die Stimmung war gut. Nicht zuletzt deshalb, weil ich den Kleinen alleine bei seiner Weihnachtsfeier fand.
13. Dezember
Zwei Sorten Weihnachtsplätzchen - Nussmakronen und Ausstecher, die immer noch keine Ausstecher sind, sondern gefüllte Täschchen und die einfach nur soft und lecker und nicht so süß und so weiter und so weiter sind ...
Den Kollegen haben die Weihnachtsplätzchen auch gut geschmeckt.
8. Dezember
Wie konnte das denn passieren? Die erste Weihnachtspost ist fertig geschrieben, eingetütet und versandfertig. Nur die Marke muss noch drauf.
10. Dezember
Der Kleine wichtelt übermorgen in der Schule, ein Kino-Gutschein geht immer
11. Dezember
Die Weihnachtspost vom Dienstag ist dann doch noch in die Post gelangt, nachdem eine Briefmarke im Post-Shop erworben werden konnte ...
12. Dezember
Weihnachtsfeier im Tae Kwon Do-Verein
Samstags ist das immer ein bisschen unglücklich, kollidiert das doch mit meinem ungeliebten - und je älter ich werde - immer unumstößlicheren, fixen Einkaufstag der Woche, daher schickte ich die Männer mit dem zubereiteten Nudelsalat vor.
Dass das Ganze dadurch, dass der Kleine einfach nicht pünktlich sein kann, völlig aus dem Ruder geriet und der totale Stress um sich griff, konnte ich nicht wirklich voraussehen ... was tatsächlich Schönrederei ist. Es war von vorn herein glasklar, dass das so kommt.
Als ich dann später dazu stieß, weil ein Elter bei sowas einfach dabei ist, war das Buffet schon leer gefegt, aber die Stimmung war gut. Nicht zuletzt deshalb, weil ich den Kleinen alleine bei seiner Weihnachtsfeier fand.
13. Dezember
Zwei Sorten Weihnachtsplätzchen - Nussmakronen und Ausstecher, die immer noch keine Ausstecher sind, sondern gefüllte Täschchen und die einfach nur soft und lecker und nicht so süß und so weiter und so weiter sind ...
Samstag, Dezember 12, 2015
Deutschland zieht also wieder in den Krieg.
Als ob daraus jemals etwas Gutes entstanden wäre.
Alleine das Paradoxon, dass erst mal drauf geschlagen werden muss, damit Frieden einkehrt, ist unerklärlich.
Und dann, wenn eine Seite aufgegeben hat, manifestieren aufwändige Denkmäler deutlich, dass "so etwas" nie wieder passieren darf.
Als ob daraus jemals etwas Gutes entstanden wäre.
Alleine das Paradoxon, dass erst mal drauf geschlagen werden muss, damit Frieden einkehrt, ist unerklärlich.
Und dann, wenn eine Seite aufgegeben hat, manifestieren aufwändige Denkmäler deutlich, dass "so etwas" nie wieder passieren darf.
Sonntag, Dezember 06, 2015
Ohweh!
Es ist schon der 2. Advent!
Hiermit wird nachgereicht:
Mitte November:
Die Adventskalender sind sicher im Haus. Hoffentlich bleiben sie sicher, nicht dass das Hundetier sie zwischendurch frisst.
27. November:
Weihnachten ist eingeläutet! Die alljährliche Cousinenpost ist da.
28. November:
Muttern hat auch einen eigenen Adventskalender. Einen ganz ohne Aufgaben, außer der, täglich eine Kerze zu öffnen.
Lieben, herzlichen Dank an M*!
29. November:
Die erste Sorte Plätzchen ist fertiggebacken, Variation von Ausstechern.
Ich hasse Ausstecher, daher besitze ich kein Wellholz und die Ausstecher wurden zu kleinen Fladen gedrückt, mit Sauerkirschmarmelade bestrichen und mit Streuseln bestreut. Sehr lecker!
1. Dezember:
Der Kleine backt im und mit dem Jugendkeis, dazu wurde ihm das Rezept auf dem Küchentresen hinterlassen, den Teig musste er anhand seiner am Sonntag erlangten Erfahrungen selbst mixen ... das scheint er gut hinbekommen zu haben, jedenfalls berichtete er, die Plätzchen hätten kaum aus dem Herd kein weiteres Tageslicht mehr gesehen.
2. Dezember
Nun wird also eine Gans bei uns auf dem Tisch zu liegen kommen.
Der Große möchte keine Orangenfüllung. Und dabei liebe ich Orangenfüllung! Mit Kumquats und Physalis!
Und so wird es heuer die altbewährte Apfelfüllung mit Pflaumen geben. Die mag ich nicht. Aber ich werde keinen Majoran, Estragon oder Thymian dazu geben, diese Gewürze kamen mir bisher nichts ins Haus und werden es auch zukünftig nicht tun.
Apfelsaft dürfte einen Versuch wert sein. Dann schmeckt dieser Nachfahre der Dinosaurier ein bisschen fruchtig. Und da mir niemand bei der Zubereitung zur Hand gehen wird ... *händereibenundhexischlachentu*
5. Dezember
Weihnachtlicher Abschlussball des Kleinen im Kurhaus.
Ja - mein Kind meldete sich freiwillig und völlig selbsttätig beim Tanzkurs an. Eine Freundin hat durchaus positiven Einfluss ...
Nächstens brachten wir besagte Freundin dann nach dem Fest zu ihrem Heim, dort wurde ihr aber nicht geöffnet und einen Schlüssel trug sie nicht bei sich ... kurzerhand wurde sie also wieder ins Auto geladen und sie übernachtete in meinem unaufgeräumten Haushalt.
Alles Notwendige ließ sich irgendwie auftreiben.
6. Dezember
Nikolausi
Der Inhalt der Stiefel war schon vorab vereinnahmt worden, dicke Haussocken und Mützen sind immer wieder beliebte Gaben, da beides vom Verschwinden ein Lied singen kann.
Nochmal kaufen hat aber zu warten, bis das Verschwinden erneut beklagt werden muss, so lange tun es normale Socken und Unterwäsche auch. Genauso praktisch, nur die Begeisterung ist merklich zurückhaltender.
Freundin musste sich mit Schokolade, Nuss und Mandarinen begnügen ... ... ... sie war doch nicht eingeplant ... ... ... dafür entzückte das Nikolausfrühstück mit sich biegenden Tischen und der Mittag ging rum mit Nussmakronen backen und Lebkuchenhaus zusammenbauen samt dekorieren.
Es ist schon der 2. Advent!
Hiermit wird nachgereicht:
Mitte November:
Die Adventskalender sind sicher im Haus. Hoffentlich bleiben sie sicher, nicht dass das Hundetier sie zwischendurch frisst.
27. November:
Weihnachten ist eingeläutet! Die alljährliche Cousinenpost ist da.
28. November:
Muttern hat auch einen eigenen Adventskalender. Einen ganz ohne Aufgaben, außer der, täglich eine Kerze zu öffnen.
Lieben, herzlichen Dank an M*!
29. November:
Die erste Sorte Plätzchen ist fertiggebacken, Variation von Ausstechern.
Ich hasse Ausstecher, daher besitze ich kein Wellholz und die Ausstecher wurden zu kleinen Fladen gedrückt, mit Sauerkirschmarmelade bestrichen und mit Streuseln bestreut. Sehr lecker!
1. Dezember:
Der Kleine backt im und mit dem Jugendkeis, dazu wurde ihm das Rezept auf dem Küchentresen hinterlassen, den Teig musste er anhand seiner am Sonntag erlangten Erfahrungen selbst mixen ... das scheint er gut hinbekommen zu haben, jedenfalls berichtete er, die Plätzchen hätten kaum aus dem Herd kein weiteres Tageslicht mehr gesehen.
2. Dezember
Nun wird also eine Gans bei uns auf dem Tisch zu liegen kommen.
Der Große möchte keine Orangenfüllung. Und dabei liebe ich Orangenfüllung! Mit Kumquats und Physalis!
Und so wird es heuer die altbewährte Apfelfüllung mit Pflaumen geben. Die mag ich nicht. Aber ich werde keinen Majoran, Estragon oder Thymian dazu geben, diese Gewürze kamen mir bisher nichts ins Haus und werden es auch zukünftig nicht tun.
Apfelsaft dürfte einen Versuch wert sein. Dann schmeckt dieser Nachfahre der Dinosaurier ein bisschen fruchtig. Und da mir niemand bei der Zubereitung zur Hand gehen wird ... *händereibenundhexischlachentu*
5. Dezember
Weihnachtlicher Abschlussball des Kleinen im Kurhaus.
Ja - mein Kind meldete sich freiwillig und völlig selbsttätig beim Tanzkurs an. Eine Freundin hat durchaus positiven Einfluss ...
Nächstens brachten wir besagte Freundin dann nach dem Fest zu ihrem Heim, dort wurde ihr aber nicht geöffnet und einen Schlüssel trug sie nicht bei sich ... kurzerhand wurde sie also wieder ins Auto geladen und sie übernachtete in meinem unaufgeräumten Haushalt.
Alles Notwendige ließ sich irgendwie auftreiben.
6. Dezember
Nikolausi
Der Inhalt der Stiefel war schon vorab vereinnahmt worden, dicke Haussocken und Mützen sind immer wieder beliebte Gaben, da beides vom Verschwinden ein Lied singen kann.
Nochmal kaufen hat aber zu warten, bis das Verschwinden erneut beklagt werden muss, so lange tun es normale Socken und Unterwäsche auch. Genauso praktisch, nur die Begeisterung ist merklich zurückhaltender.
Freundin musste sich mit Schokolade, Nuss und Mandarinen begnügen ... ... ... sie war doch nicht eingeplant ... ... ... dafür entzückte das Nikolausfrühstück mit sich biegenden Tischen und der Mittag ging rum mit Nussmakronen backen und Lebkuchenhaus zusammenbauen samt dekorieren.
Samstag, Oktober 31, 2015
und wieder
Heute ging ich also erneut nicht in die Kirche, dem Martin Luther und der von ihm ausgelösten Reformation zu gedenken.
Statt dessen wurde gestern ein Kürbis geshanghait, der tut jetzt Dienst vor der Haustür.
Und er wurde vorher nur ganz wenig behandelt ...
Statt dessen wurde gestern ein Kürbis geshanghait, der tut jetzt Dienst vor der Haustür.
Und er wurde vorher nur ganz wenig behandelt ...
Sonntag, Oktober 04, 2015
zur Feier des Tages
Vor 26 Jahren ist mir glatt was entgangen.
Da war dieses Ding damals, das anschließend als "Mauerfall" in die Gechichte einging, wahlweise auch als "einzige unblutige Revolution in Deutschland" - was bei mir immer die Frage aufwirft, ab wann ein Deutschland in der Gechichte überhaupt auftauchte. Nach dem von wichtigen Leuten torpedierten ersten Versuch Immer schon ein wenig dem Größenwahn zugeneigt, nannten die Entscheidungsträger 1871 das Gebilde, das nach ihrem Ermessen einen Kaiser brauchte, nach dem Römischen Reich - also Deutsches Reich. Relativ einfach ist das Datum zu merken, an dem das los ging, am 1. Januar geht das schließlich immer los, das mit den guten Vorsätzen. Gehalten hat sich das nicht so richtig lange, dann war der Kaiser Gechichte und - gechichtlich gesehen - wenig später auch das Reich.
War das auch schon Deutschland? Abgesehen davon, dass dieser Nationalstaat heutzutage in Wirklichkeit unter anderem Namen firmiert, was aber dadurch, dass die von meiner Seite der Grenze aus gesehene andere Hälfte der Deutschen vor nun 26 Jahren keine Lust mehr auf Stacheldraht und Betonwände hatte, Makulatur wurde, spricht keine Sau mehr von der Bundesrepublik Deutschland.
Heute las ich einen Artikel darüber, dass die westliche Seite des Eisernen Vorhangs gar nicht gewonnen hat, sondern dass sich die Bewohner der östlichen Seite vollkommen unbemerkt durchgesetzt haben.
Die Überwachung hat sich in Gesamtdeutschland verbreitet, der grüne Rechtsabbiegepfeil ebenso, Kitas für alle sind inzwischen ein Recht für alle, außer bei dem störrischen Bergvolk, das lieber die Herdprämie bezahlt, als die Kitas einzurichten, ein ehemaliges Mitglied der FdJ ist die mächtigste, bekannt drahtziehende Frau in Deutschland - und so lange Hillary nicht Präsidentin ist, wird sie es wohl auch in der Welt sein - und Berlin ist Hauptstadt.
Jedenfalls fuhr ich am 11.11.1989 nach einem Verwandtenbesuch auf der wenig befahrenen B456 in Richtung Süden und wunderte mich , dass so viele Trabants mit unterwegs waren.
Ein Zugang zu einem Fernseher war nur eingeschränkt möglich, ein Autoradio hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht und so entging mir glatt, dass in Berlin eine Mauer gefallen war und meine Zukunft sich radikal geändert hatte.
Es war ein sehr schönes Wochenende, ich kann mich aber nicht daran erinnern, ob wir diesen weitreichend wirksamen Punkt an diesen beiden Tagen irgendwie thematisiert haben.
Vielleicht half ja auch die schulische Unterrichtung im östlicheren Niedersachsen - mit einer Erdkundelehrerin, die dafür sorgte, dass ihre Schüler sich auch im noch östlicheren Mitteldeutschland auskannten, und die unterschwellig immer mit klingen ließ, dass die Zonengrenze ein vorübergehender Zustand sein würde.
Da war dieses Ding damals, das anschließend als "Mauerfall" in die Gechichte einging, wahlweise auch als "einzige unblutige Revolution in Deutschland" - was bei mir immer die Frage aufwirft, ab wann ein Deutschland in der Gechichte überhaupt auftauchte. Nach dem von wichtigen Leuten torpedierten ersten Versuch Immer schon ein wenig dem Größenwahn zugeneigt, nannten die Entscheidungsträger 1871 das Gebilde, das nach ihrem Ermessen einen Kaiser brauchte, nach dem Römischen Reich - also Deutsches Reich. Relativ einfach ist das Datum zu merken, an dem das los ging, am 1. Januar geht das schließlich immer los, das mit den guten Vorsätzen. Gehalten hat sich das nicht so richtig lange, dann war der Kaiser Gechichte und - gechichtlich gesehen - wenig später auch das Reich.
War das auch schon Deutschland? Abgesehen davon, dass dieser Nationalstaat heutzutage in Wirklichkeit unter anderem Namen firmiert, was aber dadurch, dass die von meiner Seite der Grenze aus gesehene andere Hälfte der Deutschen vor nun 26 Jahren keine Lust mehr auf Stacheldraht und Betonwände hatte, Makulatur wurde, spricht keine Sau mehr von der Bundesrepublik Deutschland.
Heute las ich einen Artikel darüber, dass die westliche Seite des Eisernen Vorhangs gar nicht gewonnen hat, sondern dass sich die Bewohner der östlichen Seite vollkommen unbemerkt durchgesetzt haben.
Die Überwachung hat sich in Gesamtdeutschland verbreitet, der grüne Rechtsabbiegepfeil ebenso, Kitas für alle sind inzwischen ein Recht für alle, außer bei dem störrischen Bergvolk, das lieber die Herdprämie bezahlt, als die Kitas einzurichten, ein ehemaliges Mitglied der FdJ ist die mächtigste, bekannt drahtziehende Frau in Deutschland - und so lange Hillary nicht Präsidentin ist, wird sie es wohl auch in der Welt sein - und Berlin ist Hauptstadt.
Jedenfalls fuhr ich am 11.11.1989 nach einem Verwandtenbesuch auf der wenig befahrenen B456 in Richtung Süden und wunderte mich , dass so viele Trabants mit unterwegs waren.
Ein Zugang zu einem Fernseher war nur eingeschränkt möglich, ein Autoradio hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht und so entging mir glatt, dass in Berlin eine Mauer gefallen war und meine Zukunft sich radikal geändert hatte.
Es war ein sehr schönes Wochenende, ich kann mich aber nicht daran erinnern, ob wir diesen weitreichend wirksamen Punkt an diesen beiden Tagen irgendwie thematisiert haben.
Vielleicht half ja auch die schulische Unterrichtung im östlicheren Niedersachsen - mit einer Erdkundelehrerin, die dafür sorgte, dass ihre Schüler sich auch im noch östlicheren Mitteldeutschland auskannten, und die unterschwellig immer mit klingen ließ, dass die Zonengrenze ein vorübergehender Zustand sein würde.
Dienstag, August 25, 2015
Jubelt
Der einzige Post im August, auf den es ankommt, ist nun also ein Blog-Geburtstagspost. Wer hätte das gedacht.
Wieder ein Jahr älter.
Die Jahre vergehen schneller. Oder es kommt mir nur so vor. Kaum ist Sommer, muss die Heizung doch wieder eingeschaltet und die Türen geschlossen gehalten werden.
Ein Stein muss noch aus dem Weg, dringend ... ...
und ansonsten muss man schon froh sein, wenn man jeden Tag aufstehen kann ... ... ...
Wieder ein Jahr älter.
Die Jahre vergehen schneller. Oder es kommt mir nur so vor. Kaum ist Sommer, muss die Heizung doch wieder eingeschaltet und die Türen geschlossen gehalten werden.
Ein Stein muss noch aus dem Weg, dringend ... ...
und ansonsten muss man schon froh sein, wenn man jeden Tag aufstehen kann ... ... ...
Sonntag, August 16, 2015
Sonntag, August 09, 2015
Sonntag, August 02, 2015
Veränderungen
Das kleine Kind hat nun also eine Freundin.
Kommt der aus Holland zurück, wo er mit der Jugendgruppe der evangelischen Kirche hingeschickt wurde, damit er ordentlich untergebracht und in den Ferien nicht zu gelangweilt und daher unberechenbar wird - und danach geht er plötzlich freiwillig Altersgenossen besuchen ... ... ... und eben jene Altersgenossin ... ... ...
Er ist mir ja nun schon seit Wochen über den Kopf gewachsen, kräftemäßig sowieso - dann gewöhn ich mich sicher auch dran, dass er sich verguckt hat ... ... ... ganz sicher ... ... ... vom Großen ist mir das nur so nicht bekannt ... ... ...
Kommt der aus Holland zurück, wo er mit der Jugendgruppe der evangelischen Kirche hingeschickt wurde, damit er ordentlich untergebracht und in den Ferien nicht zu gelangweilt und daher unberechenbar wird - und danach geht er plötzlich freiwillig Altersgenossen besuchen ... ... ... und eben jene Altersgenossin ... ... ...
Er ist mir ja nun schon seit Wochen über den Kopf gewachsen, kräftemäßig sowieso - dann gewöhn ich mich sicher auch dran, dass er sich verguckt hat ... ... ... ganz sicher ... ... ... vom Großen ist mir das nur so nicht bekannt ... ... ...
Samstag, Juni 27, 2015
BJS ...
"Mama arbeitet" hat eine Petition vom Zaun gebrochen - die verpflichtende Teilnahme an den Bundesjugendspielen soll abgeschafft werden ...
Darüber gerate ich mal wieder ins Grübeln.
Zu meiner Zeit gab es - so meine ich jedenfalls - 2-jährlich eine Sportveranstaltung, die als Bundesjugendspiele verkauft wurde. Ich kann mich an Jahre erinnern, als die Urkunden vom Klassenlehrer oder vom Sportlehrer verteilt wurden, aber auch an Jahre, als die Besten - die mit den Ehrenurkunden - sie öffentlich - vor allen anderen Schülern und von diesen lautstark bejubelt - in der Aula erhielten.
Wegen weniger Punkten gab es in meiner Erinnerung kein Mobbing. Ich war nicht die, die zuerst in eine Mannschaft gewählt worden wäre, entsprechend war auch mein Abschneiden bei den Bundesjugendspielen, doch eine Kritik der Mitspieler oder Lehrer fürchtete ich nie.
Auch nicht, wenn ich mit dem Schlagball eine Weite von 8 Metern erreichte. Später mochte ich das Kugelstoßen mehr, das glückte überraschend gut.
Es war einfach ein großes Spiel für alle.
In der Grundschule meines Kleinen gab es zwei Bundesjugendspiele. Sein Freund hier aus der Straße wurde einmal Jahrgangsbester - ein Supertalent in Sachen Sport! - der Kleine selbst erhielt eine Teilnahmeurkunde, die natürlich mit den Mitschülern verglichen wurde und so stellte er fest, dass er die geringste Punktzahl in seiner Klasse hatte.
Selbst sein unsportlicher Freund oben vom Berg hatte mehr.
Von Stund an stand er gar nicht mehr auf Sport; ohnehin vorher schon ein delikates Thema.
Kinderturnen, Schwimmen, Leichtathletik, Karate, Fußball, Tischtennis. Nichts hatten wir unversucht gelassen, doch sobald sein Körper meldete, dass er warm zu werden gedächte, da er eine körperliche Anstrengung feststellte, waren Ehrgeiz oder auch nur der Versuch des Erreichens eines Ziels deutlich unverständliche Fremdworte.
Mein Kind hielt sich lieber mit dem Verschlingen von Büchern auf, was auch mal eine Lehrerin in Sorge versetzte, da er mit Vorliebe Bücher von R. L. Stine um sich scharte und sich auch mit der Wissenschaft der Vampire und der Fledermäuse beschäftigte ... ... ... aber das ist eine andere Geschichte.
Jedenfalls war er bei den nächsten Bundesjugendspielen krank, ließ sich gerade noch überreden, beim Tae Kwon Do zu bleiben, nutzte die ihm gegebene Zeit, um richtig Spaß daran zu entwickeln und hat inzwischen den Roten Gürtel.
Ich bin für eine freiwillige Teilnahme bei den Bundesjugendspielen.
Die, die daran Spaß haben, sollen ihn doch haben - die anderen sollen einfach nicht mehr krank gemeldet werden müssen.
Wobei ich dringend eine Änderung der Regularien vorschlagen möchte:
Anscheinend ist es so, dass immer 20% der Mitmacher eine Ehrenurkunde erhalten, 50% erhalten eine Siegerurkunde und es sind immer 30%, die Teilnehmerurkunden erhalten.
Wieso hat es nichts mit selbst erreichten Leistungen zu tun, welche Urkunde ich bekomme?
Wieso ist meine Leistung im Vergleich mit den anderen zu werten?
30% einer Klasse gehören von vornherein nicht zu den Guten, sie haben selbst keine Chance, das zu verändern. Besser in der Bewertung werden sie nur, wenn jemand anders weniger abliefert ... ... ...
Das erinnert mich irgendwie an die Aufforderung einer Schulleitung an eine Lehrerin, die mal durch die Presse ging ... Die Lehrerin müsse in ihrer Klasse auch Schüler haben, die eine Note schlechter als 3 hätten. Das gehöre sich einfach so ... ... ...
Ich glaube, ich bin dafür, die Bundesjugendspiele in der jetzt existierenden Form abzuschaffen ...
Darüber gerate ich mal wieder ins Grübeln.
Zu meiner Zeit gab es - so meine ich jedenfalls - 2-jährlich eine Sportveranstaltung, die als Bundesjugendspiele verkauft wurde. Ich kann mich an Jahre erinnern, als die Urkunden vom Klassenlehrer oder vom Sportlehrer verteilt wurden, aber auch an Jahre, als die Besten - die mit den Ehrenurkunden - sie öffentlich - vor allen anderen Schülern und von diesen lautstark bejubelt - in der Aula erhielten.
Wegen weniger Punkten gab es in meiner Erinnerung kein Mobbing. Ich war nicht die, die zuerst in eine Mannschaft gewählt worden wäre, entsprechend war auch mein Abschneiden bei den Bundesjugendspielen, doch eine Kritik der Mitspieler oder Lehrer fürchtete ich nie.
Auch nicht, wenn ich mit dem Schlagball eine Weite von 8 Metern erreichte. Später mochte ich das Kugelstoßen mehr, das glückte überraschend gut.
Es war einfach ein großes Spiel für alle.
In der Grundschule meines Kleinen gab es zwei Bundesjugendspiele. Sein Freund hier aus der Straße wurde einmal Jahrgangsbester - ein Supertalent in Sachen Sport! - der Kleine selbst erhielt eine Teilnahmeurkunde, die natürlich mit den Mitschülern verglichen wurde und so stellte er fest, dass er die geringste Punktzahl in seiner Klasse hatte.
Selbst sein unsportlicher Freund oben vom Berg hatte mehr.
Von Stund an stand er gar nicht mehr auf Sport; ohnehin vorher schon ein delikates Thema.
Kinderturnen, Schwimmen, Leichtathletik, Karate, Fußball, Tischtennis. Nichts hatten wir unversucht gelassen, doch sobald sein Körper meldete, dass er warm zu werden gedächte, da er eine körperliche Anstrengung feststellte, waren Ehrgeiz oder auch nur der Versuch des Erreichens eines Ziels deutlich unverständliche Fremdworte.
Mein Kind hielt sich lieber mit dem Verschlingen von Büchern auf, was auch mal eine Lehrerin in Sorge versetzte, da er mit Vorliebe Bücher von R. L. Stine um sich scharte und sich auch mit der Wissenschaft der Vampire und der Fledermäuse beschäftigte ... ... ... aber das ist eine andere Geschichte.
Jedenfalls war er bei den nächsten Bundesjugendspielen krank, ließ sich gerade noch überreden, beim Tae Kwon Do zu bleiben, nutzte die ihm gegebene Zeit, um richtig Spaß daran zu entwickeln und hat inzwischen den Roten Gürtel.
Ich bin für eine freiwillige Teilnahme bei den Bundesjugendspielen.
Die, die daran Spaß haben, sollen ihn doch haben - die anderen sollen einfach nicht mehr krank gemeldet werden müssen.
Wobei ich dringend eine Änderung der Regularien vorschlagen möchte:
Anscheinend ist es so, dass immer 20% der Mitmacher eine Ehrenurkunde erhalten, 50% erhalten eine Siegerurkunde und es sind immer 30%, die Teilnehmerurkunden erhalten.
Wieso hat es nichts mit selbst erreichten Leistungen zu tun, welche Urkunde ich bekomme?
Wieso ist meine Leistung im Vergleich mit den anderen zu werten?
30% einer Klasse gehören von vornherein nicht zu den Guten, sie haben selbst keine Chance, das zu verändern. Besser in der Bewertung werden sie nur, wenn jemand anders weniger abliefert ... ... ...
Das erinnert mich irgendwie an die Aufforderung einer Schulleitung an eine Lehrerin, die mal durch die Presse ging ... Die Lehrerin müsse in ihrer Klasse auch Schüler haben, die eine Note schlechter als 3 hätten. Das gehöre sich einfach so ... ... ...
Ich glaube, ich bin dafür, die Bundesjugendspiele in der jetzt existierenden Form abzuschaffen ...
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Ansichten,
Erinnerungen,
Kleine Angelegenheiten
Samstag, Juni 13, 2015
wichtig und nichtig
In Südkorea geht epidemisch die aus Saudi-Arabien eingeschleppte Pest um. Dort heißt sie "Mers"- erinnert mich irgendwie an "Sars", beides sagt mir ohne goggeln nichts, außer, dass darüber in der Zeitung gelesen werden kann - und es sind wohl 140 Menschen mit dem Erreger infiziert. So steht es in der Zeitung.
14 Menschen sind gestorben. Traurig für jedes einzelne Menschenleben und auch noch ein Fall für unterkühlte Statistik.
Interessehalber hab ich nach der Lektüre dieses Artikels bei der WHO gesucht und diesen Link gefunden. Seit langem wird die jährliche Zahl an Malariatoten anscheinend kleiner, 2013 starben nach Angaben der WHO geschätzt 584 000 Menschen (zwischen 367 000 und 755 000 - wo kommt eine Schwankung von + oder - 30% her?) nach einer Malariaerkrankung.
Das sind wohl etwa 30% weniger als im Jahr 2000.
"Mers" soll wohl das Sommerloch füllen? Rein statistisch gesehen ...
14 Menschen sind gestorben. Traurig für jedes einzelne Menschenleben und auch noch ein Fall für unterkühlte Statistik.
Interessehalber hab ich nach der Lektüre dieses Artikels bei der WHO gesucht und diesen Link gefunden. Seit langem wird die jährliche Zahl an Malariatoten anscheinend kleiner, 2013 starben nach Angaben der WHO geschätzt 584 000 Menschen (zwischen 367 000 und 755 000 - wo kommt eine Schwankung von + oder - 30% her?) nach einer Malariaerkrankung.
Das sind wohl etwa 30% weniger als im Jahr 2000.
"Mers" soll wohl das Sommerloch füllen? Rein statistisch gesehen ...
Donnerstag, Juni 04, 2015
Man muss sie einfach schützen ...
schützen vor dem Bösen ... vor dem bösen Volk ... vor dem bösen, bösen Volk
Im Schloss findet der G7-Gipfel statt. Dort finden sich genau 7 gar wichtige, hohe Tiere samt Entourage ein und die fast so hohen Tiere des kleinen, listigen Bergvolks haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese wirklich extrem wichtigen, hohen Tiere vor dem bösen Rest des kleinen, listigen Bergvolks und des dieses Bergvolk umgebenden, sonstigen Pöbels zu schützen.
Es geht schließlich nicht an, dass das regierte Volk seine Meinung kund tut und schon gar nicht, dass es das Aug in Auge mit denen tut, die es regieren ...
19.000 Polizisten sind anscheinend in und um und um Garmisch-Partenkirchen herum im Einsatz ... das deutsche Volk ist doch ein böses Volk ... davor muss die Welt einfach geschützt werden!
Ich bin dafür, dass die wichtigste Frau der Welt das nächste Mal- und das übernächste und danach auch immer - darauf verzichtet, Gastgeberin dieser Elite-Veranstaltung zu sein ...
Im Schloss findet der G7-Gipfel statt. Dort finden sich genau 7 gar wichtige, hohe Tiere samt Entourage ein und die fast so hohen Tiere des kleinen, listigen Bergvolks haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese wirklich extrem wichtigen, hohen Tiere vor dem bösen Rest des kleinen, listigen Bergvolks und des dieses Bergvolk umgebenden, sonstigen Pöbels zu schützen.
Es geht schließlich nicht an, dass das regierte Volk seine Meinung kund tut und schon gar nicht, dass es das Aug in Auge mit denen tut, die es regieren ...
19.000 Polizisten sind anscheinend in und um und um Garmisch-Partenkirchen herum im Einsatz ... das deutsche Volk ist doch ein böses Volk ... davor muss die Welt einfach geschützt werden!
Ich bin dafür, dass die wichtigste Frau der Welt das nächste Mal- und das übernächste und danach auch immer - darauf verzichtet, Gastgeberin dieser Elite-Veranstaltung zu sein ...
Samstag, Mai 30, 2015
noch ergänzend
"Weil Du denkst, dass ist der erste Schritt zu "Ich geh´ Disko!", wenn Du es nicht tust!"
Darf man so einen Satz ohne Hinweis auf den Verfasser zitieren? Muss man das nicht sogar?
Abgesehen vom im Deutschen echt bösen, englischen Satzbau, der wie der Deppenapostroph möglicherweise zukünftig allgemein als richtig empfunden werden wird, und dem nicht überlesbaren, doppelten s - ein ernsthafter Hintergrund ... daher
Darf man so einen Satz ohne Hinweis auf den Verfasser zitieren? Muss man das nicht sogar?
Abgesehen vom im Deutschen echt bösen, englischen Satzbau, der wie der Deppenapostroph möglicherweise zukünftig allgemein als richtig empfunden werden wird, und dem nicht überlesbaren, doppelten s - ein ernsthafter Hintergrund ... daher
Samstag, Mai 09, 2015
hm ...
70 Jahre Kriegsende in Europa ... und keiner geht hin, so kommt es mir vor ... außer über den Aufmarsch in Russland sind keine Berichte in den Gazetten, die von Versammlungen der Sieger oder der Besiegten berichten ...
Zur Landung der Alliierten an den Küsten der Normandie sah das ganz anders aus ...
Zur Landung der Alliierten an den Küsten der Normandie sah das ganz anders aus ...
Samstag, Mai 02, 2015
ergänzend
"Kate gebährt Tochter" ... verstehend, was diese Überschrift sagen will ... es sei ihr von Herzen gegönnt, immerhin wurde die britische Kronprinzessin samt Familie vom deutschen Blätterwald stellvertretend für den nicht mehr existenten, deutschen Kaiser adoptiert ... das muss ich ja nicht verstehen ... und doch stolperte ich mal wieder über einen journalistischen Erguss ...
Kann nicht jemand die Konjugation für "gebären" mal kurz an einen der Bäume pinnen?
Freitag, Mai 01, 2015
Wenn man erwischt wird ...
Der Bundesinnenminister verweigert die Auskunft zu einer durchgesickerten Neuigkeit mit dem Hinweis, er könne zu einer durchgesickerten Neuigkeit, die von einem Papier stamme, das mit "geheim" oder "sehr geheim" gekennzeichnet war, nichts sagen.
Der BND sollte seine Geheimnisse auf Geheimpapieren mit dem Hinweis "Ultra-Geheim!" versehen oder noch besser Geheimtinte verwenden. Gegen Whistle-Blower ist man dort offenbar machtlos ... oder sie könnten sich auch an geltende Regeln halten ... ... ...die Regierenden ...
Der BND sollte seine Geheimnisse auf Geheimpapieren mit dem Hinweis "Ultra-Geheim!" versehen oder noch besser Geheimtinte verwenden. Gegen Whistle-Blower ist man dort offenbar machtlos ... oder sie könnten sich auch an geltende Regeln halten ... ... ...die Regierenden ...
Samstag, April 18, 2015
Donnerstag, April 09, 2015
Was ist nur aus Dir geworden ...
Journalisten, denen ein Lektor fehlt, schreiben manchmal böses Zeug zusammen.
Nicht nur inhaltlich fehlt ihnen so manches Mal das Verständnis für das, worüber sie berichten.
Das Lesen von Artikeln oder auch das Ansehen von Fernsehbeiträgen lässt mich immer öfter stolpern und ich frage mich, ob es modern ist, die Regeln der Grammatik außer Kraft zu setzen oder Worte in sich selbst zu verdoppeln ...
Als Sprachenfan wünsche ich mir oft genug eine humanistische Ausbildung für Lehrer, Autoren und vor allem für Journalisten.
- wegretuschieren
- durchpassieren
- Restrisiko
- weiblich und feminin als sich ergänzende Adjektive
- La-Ola-Welle
- Fachjury
- auskondensiert
- nachjustiert
- Grundbasis
- nachrecherchiert
- durchdokumentiert
- das Schutzschild
- zur Hilfe rufen
- ausdekorieren
- er schaffte Leben
- ... der ... systematisch verfolgt wurde. Und zwar im Auftrag von seinem Sohn.
oder auch, warum Präfixe nötig sind, die dem Wort eine andere Bedeutung geben
- ... wenn der einzige Wunsch lautet, sich endlich ausrasten zu können, durchzuatmen ...
und ganz schlimm ... nicht nur wegen des Themas:
beförderter Selbstmord im Spiegel
Hier scheinen Deutschkenntnisse aus dem 19. Jahrhundert wieder hochzukommen, gab es doch einen Professor Dr. Friedrich Benjamin Osiander, der sich mit dieser Wortwahl literarisch verewigte und durch Google und dessen Drang der Veröffentlichung von Büchern den Weg ins Netz fand
Nicht nur inhaltlich fehlt ihnen so manches Mal das Verständnis für das, worüber sie berichten.
Das Lesen von Artikeln oder auch das Ansehen von Fernsehbeiträgen lässt mich immer öfter stolpern und ich frage mich, ob es modern ist, die Regeln der Grammatik außer Kraft zu setzen oder Worte in sich selbst zu verdoppeln ...
Als Sprachenfan wünsche ich mir oft genug eine humanistische Ausbildung für Lehrer, Autoren und vor allem für Journalisten.
- wegretuschieren
- durchpassieren
- Restrisiko
- weiblich und feminin als sich ergänzende Adjektive
- La-Ola-Welle
- Fachjury
- auskondensiert
- nachjustiert
- Grundbasis
- nachrecherchiert
- durchdokumentiert
- das Schutzschild
- zur Hilfe rufen
- ausdekorieren
- er schaffte Leben
- ... der ... systematisch verfolgt wurde. Und zwar im Auftrag von seinem Sohn.
wenn die Bedeutung von Fremdworten oder Fachchinesisch sich entzieht
- Die Reaktionen im Netz reichten von Hass über Entsetzung bis hin zu schwarzem Humor.
... ... ... wirklich?
Im Netz wurde gehasst,verdrängt und rumhumort?
- McDreamy verkauft sein pikareskes Haus in Malibu
... ... ... wirklich?
Er verkauft sein "schelmenhaftes" Haus in Malibu? Nicht eher sein "pittoreskes" - sein "malerisches" Haus?
- Im Weingut findet eine "Verköstigung" statt ... in einem Weingut gibt es sicher auch Bewirtung, doch würde sich in einem Artikel über die Existenzgrundlage eines Landwirtes vermutlich eher eine Verkostung anbieten, um den Besuchern die Weine schmackhaft zu machen und sie als reelle und vor allem wiederkehrende Käufer zu gewinnen ...
- Die Reaktionen im Netz reichten von Hass über Entsetzung bis hin zu schwarzem Humor.
... ... ... wirklich?
Im Netz wurde gehasst,verdrängt und rumhumort?
- McDreamy verkauft sein pikareskes Haus in Malibu
... ... ... wirklich?
Er verkauft sein "schelmenhaftes" Haus in Malibu? Nicht eher sein "pittoreskes" - sein "malerisches" Haus?
- Im Weingut findet eine "Verköstigung" statt ... in einem Weingut gibt es sicher auch Bewirtung, doch würde sich in einem Artikel über die Existenzgrundlage eines Landwirtes vermutlich eher eine Verkostung anbieten, um den Besuchern die Weine schmackhaft zu machen und sie als reelle und vor allem wiederkehrende Käufer zu gewinnen ...
- ... wenn der einzige Wunsch lautet, sich endlich ausrasten zu können, durchzuatmen ...
und ganz schlimm ... nicht nur wegen des Themas:
beförderter Selbstmord im Spiegel
Hier scheinen Deutschkenntnisse aus dem 19. Jahrhundert wieder hochzukommen, gab es doch einen Professor Dr. Friedrich Benjamin Osiander, der sich mit dieser Wortwahl literarisch verewigte und durch Google und dessen Drang der Veröffentlichung von Büchern den Weg ins Netz fand
Samstag, April 04, 2015
Gedankenloses
Interessanter Ansatz:
Die Kreuzzüge wurden erfunden, um den in Europa herummarodierenden Rittern und Landsknechten möglichst weit weg eine Aufgabe zuzuschanzen ... da kam der Hilferuf aus Byzanz gerade zur richtigen Zeit ...
Die Kreuzzüge wurden erfunden, um den in Europa herummarodierenden Rittern und Landsknechten möglichst weit weg eine Aufgabe zuzuschanzen ... da kam der Hilferuf aus Byzanz gerade zur richtigen Zeit ...
Samstag, März 07, 2015
Samstag, Januar 17, 2015
uaaahhh
Schnupfentierchen sind eine gänzlich gruselige und komplett überflüssige Erfindung der Evolution.
An einem Tag geht es noch, am nächsten krächzt man sich einen zurecht und dann liegt man flach im Bett und wünscht sich, dass der Tag um geht ... ich sollte mehr Aspirin im Vorrat haben, dann täte wenigstens nichts weh ...
Beim Räumen in der Küche fand ich 400 g gemahlene und 400 g ganze Haselnüsse, die für die Makronen zu Weihnachten hätten verwendet werden können ... demnächst werde ich eine Checkliste besitzen, auf der geschrieben steht, was im Haus vorhanden ist ... das Gedächtnis lässt offenbar nach ...
An einem Tag geht es noch, am nächsten krächzt man sich einen zurecht und dann liegt man flach im Bett und wünscht sich, dass der Tag um geht ... ich sollte mehr Aspirin im Vorrat haben, dann täte wenigstens nichts weh ...
Beim Räumen in der Küche fand ich 400 g gemahlene und 400 g ganze Haselnüsse, die für die Makronen zu Weihnachten hätten verwendet werden können ... demnächst werde ich eine Checkliste besitzen, auf der geschrieben steht, was im Haus vorhanden ist ... das Gedächtnis lässt offenbar nach ...
Samstag, Januar 10, 2015
Mama-Adventskalender das Letzte
Baum wääääck!
Heute Morgen stiebte ich aus dem Bett und hoffte, das Abholen des entschmückten Weihnachtsbaumes nicht verpasst zu haben, waren doch in die Helfer des Förderkreises Kindergarten in den letzten Jahren immer schon zu höchst unchristlicher Zeit ab um 7 Uhr da gewesen und bei uns zuerst, bei uns fängt schließlich das Dorf an. Halt leider nur, wenn es um Abholtermine geht, wenn es darum geht, was zu bringen, sind wir das Ende des Dorfes.
Es war wie immer spannend.
Heuer scheinen die aber viel besser organisiert! Es gab vor vielen Tagen schon Zettel im Briefkasten, auf denen der Abholtag mitgeteilt wurde und sie kamen erst nach um 9 Uhr!
Vor lauter Freude verdoppelte ich mal meine Spende an den Förderverein zur Förderung der Aktivitäten im Kindergarten ...
Alles andere ist auch abgebaut, verstaut, verschenkt, abgegeben ... es hat geflutscht, dass es eine wahre Freude ist!
Wenden wir uns also wieder dem alltäglichen Wahnsinn zu, der ab Montag nach dem Urlaub wieder richtig los gehen wird...
Heute Morgen stiebte ich aus dem Bett und hoffte, das Abholen des entschmückten Weihnachtsbaumes nicht verpasst zu haben, waren doch in die Helfer des Förderkreises Kindergarten in den letzten Jahren immer schon zu höchst unchristlicher Zeit ab um 7 Uhr da gewesen und bei uns zuerst, bei uns fängt schließlich das Dorf an. Halt leider nur, wenn es um Abholtermine geht, wenn es darum geht, was zu bringen, sind wir das Ende des Dorfes.
Es war wie immer spannend.
Heuer scheinen die aber viel besser organisiert! Es gab vor vielen Tagen schon Zettel im Briefkasten, auf denen der Abholtag mitgeteilt wurde und sie kamen erst nach um 9 Uhr!
Vor lauter Freude verdoppelte ich mal meine Spende an den Förderverein zur Förderung der Aktivitäten im Kindergarten ...
Alles andere ist auch abgebaut, verstaut, verschenkt, abgegeben ... es hat geflutscht, dass es eine wahre Freude ist!
Wenden wir uns also wieder dem alltäglichen Wahnsinn zu, der ab Montag nach dem Urlaub wieder richtig los gehen wird...
Donnerstag, Januar 08, 2015
Heute Morgen
Auf der Titelseite jeder Zeitung dieser Welt, die etwas auf freie Meinungsäußerung gibt, hätte heute eine Karikatur prangen müssen!
Labels:
Ansichten,
aus aller Welt,
Blankes Entsetzen
Mittwoch, Januar 07, 2015
Mittwoch, Dezember 31, 2014
Rutscht gut!
Es ist das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, ist also nix mit 20 Grad unter Null, wie schon erlebt.
Die Kinderlein haben sich vorgenommen, das Neue Jahr nicht mehr mit den Eltern zu begrüßen ... ... ... es wird also nicht so spät werden ...
Die Kinderlein haben sich vorgenommen, das Neue Jahr nicht mehr mit den Eltern zu begrüßen ... ... ... es wird also nicht so spät werden ...
Dienstag, Dezember 30, 2014
wenn einem was auffällt
Bei der Weihnachtsfeier wies mich einer der Kollegen darauf hin, dass ich doch nicht immer von meinem Kind sprechen möge ... das Kind sei immerhin 20, ... er implementierte damit: ausgeschult, volljährig, wahlberechtigt, fahrerlaubt, rechtsfähig, und so weiter ...
Mein Kleiner ist ja nun seit geraumer Zeit auf Augenhöhe mit mir ... höhenmäßig jedenfalls ... bisher konnte ich mich immer noch damit trösten, dass es noch dauern würde, bis er mich überholt ... höhenmäßig jedenfalls ... er ist schließlich erst 14
Heute Morgen nun war es so weit ... er hatte keine Schuhe an und ich musste zu ihm hoch sehen ...
Und wie, bitte schön, soll ich ihn nun nennen?
Mein Kleiner ist ja nun seit geraumer Zeit auf Augenhöhe mit mir ... höhenmäßig jedenfalls ... bisher konnte ich mich immer noch damit trösten, dass es noch dauern würde, bis er mich überholt ... höhenmäßig jedenfalls ... er ist schließlich erst 14
Heute Morgen nun war es so weit ... er hatte keine Schuhe an und ich musste zu ihm hoch sehen ...
Und wie, bitte schön, soll ich ihn nun nennen?
Sonntag, Dezember 28, 2014
zwischendurch
Interessant, was einem so begegnet, wenn man zum Surfen im Netzt die Zeit sich nimmt.
Sowas hier z. B.
Sowas hier z. B.
Donnerstag, Dezember 25, 2014
Mama-Adventskalender die Fünfeinhalbte
WOW!
Was für eine Gans!
Kompliment an die Gans selbst natürlich an erster Stelle, an den Landwirt, an den Metzger und nicht zuletzt an die Köchin!
Keine Zutat hätte diesem Vogel schaden können!
Was für eine Gans!
Kompliment an die Gans selbst natürlich an erster Stelle, an den Landwirt, an den Metzger und nicht zuletzt an die Köchin!
Keine Zutat hätte diesem Vogel schaden können!
Mama-Adventskalender die Fünfte
Und wenn das fünfte Lichtlein brennt, dann hast Du Weihnachten verpennt!
So wild ist es nicht, ganz im Gegenteil.
Der Baum ließ sich in aller Ruhe putzen, die unterste Reihe blieb frei, da der Hund sich doch immer darunter durch drängeln muss und die Kugeln dann einfach nicht hängen bleiben wollen. Aber es ist halt Weihnachten, also halten wir Frieden ... wenn man von dem mittelschweren Ausbruch absieht, weil sich einfach keiner der Herren bequemen wollte, den Hund, den alle außer mir haben wollten, Gassi zu führen ...
Am Ende vom Lied gingen sie dann zu dritt ... was ich nicht verstehen muss.
Anstatt, dass sie sich aufteilen, und immer einer zur Zeit den Spaziergang unternimmt, wenn man schon keine Lust hat, gehen sie nachher alle miteinander drei Mal.
So wild ist es nicht, ganz im Gegenteil.
Der Baum ließ sich in aller Ruhe putzen, die unterste Reihe blieb frei, da der Hund sich doch immer darunter durch drängeln muss und die Kugeln dann einfach nicht hängen bleiben wollen. Aber es ist halt Weihnachten, also halten wir Frieden ... wenn man von dem mittelschweren Ausbruch absieht, weil sich einfach keiner der Herren bequemen wollte, den Hund, den alle außer mir haben wollten, Gassi zu führen ...
Am Ende vom Lied gingen sie dann zu dritt ... was ich nicht verstehen muss.
Anstatt, dass sie sich aufteilen, und immer einer zur Zeit den Spaziergang unternimmt, wenn man schon keine Lust hat, gehen sie nachher alle miteinander drei Mal.
Der Kartoffelsalat schmeckte recht gut, die Würstchen vom Metzger, der auch die Gans küchenfertig vorbereitete, waren schnell verputzt, die Geschenke bestehen heutzutage vorwiegend aus Scheinen - was postalisch gesehen durchaus Vorteile hat. Heilig Abend hatte sich also für die Brut gelohnt.
Eben wurde in Gemeinschaftsarbeit der Vogel derart präpariert, dass er in vier Stunden aus dem Ofen genommen werden kann, und sich dann hoffentlich knusprig und schmackhaft präsentiert.
Vorher ist der Besuch bei der Oma und beim Opa angesagt, wenn es dort zu viele Plätzchen gibt, muss das Verspeisen der Gans auf morgen verschoben werden. Wir sind da flexibel, immerhin ist Weihnachten.
Nur das mit den Vorbereitungen für die Beilagen dürfte sich noch schwierig gestalten, ich weiß noch nicht, wann dafür Zeit sein soll ...
Mittwoch, Dezember 24, 2014
Mama-Adventskalender Halbfinale
In die Welt hinaus rufe ich laut "Frohe Weihnachten" und "Vertragt Euch endlich!"
Denn da waren auch noch Maria und Josef, die nach Bethlehem zogen. Dort war Platz in der kleinsten Hütte.
Richtig gut wäre es gewesen, es wären zur Geburt nicht nur Hirten zum Zusehen gekommen, sondern einer hätte noch der ortsansässigen Hebamme Bescheid gesagt, die dann gleich einen 2-Wochenvorrat an Windeln hätte mitbringen können. Das hätte dann gereicht, bis die Weisen neben Weihrauch und Myrrhe schließlich Gold mitbrachten, von dem dann eine ordentliche Erstausstattung hätte eingekauft werden können.
Hätten Maria und Josef damals von Nazareth aus nach Damaskus gemusst, weil die Geburtsstadt von Josef Damaskus gewesen wäre ... wie würde es wohl heute im Nahen Osten aussehen ... und wären Flüchtlinge aus Syrien heute leichter in Europa unterzubringen, wenn sie aus dem Land kämen, in dem Jesus damals geboren wurde?
Mal abgesehen davon, dass wohl jeder einigermaßen normale Mensch aus einem Kriegsgebiet flüchtet und es normal sein sollte, dass diese geflüchteten Menschen in Friedensgebieten unterkommen können.
Denn da waren auch noch Maria und Josef, die nach Bethlehem zogen. Dort war Platz in der kleinsten Hütte.
Richtig gut wäre es gewesen, es wären zur Geburt nicht nur Hirten zum Zusehen gekommen, sondern einer hätte noch der ortsansässigen Hebamme Bescheid gesagt, die dann gleich einen 2-Wochenvorrat an Windeln hätte mitbringen können. Das hätte dann gereicht, bis die Weisen neben Weihrauch und Myrrhe schließlich Gold mitbrachten, von dem dann eine ordentliche Erstausstattung hätte eingekauft werden können.
Hätten Maria und Josef damals von Nazareth aus nach Damaskus gemusst, weil die Geburtsstadt von Josef Damaskus gewesen wäre ... wie würde es wohl heute im Nahen Osten aussehen ... und wären Flüchtlinge aus Syrien heute leichter in Europa unterzubringen, wenn sie aus dem Land kämen, in dem Jesus damals geboren wurde?
Mal abgesehen davon, dass wohl jeder einigermaßen normale Mensch aus einem Kriegsgebiet flüchtet und es normal sein sollte, dass diese geflüchteten Menschen in Friedensgebieten unterkommen können.
Dienstag, Dezember 23, 2014
Mama-Adventskalender die Vierte
Mahaaann! Zum Schluss wurde es nun doch noch stressig ...
Da waren die Karten rechtzeitig geschrieben, die Packerl gepackt und die Umschläge gefüllt und dann hab ich gestern den ganzen Tag keinen Fuß vor die Tür gekriegt, um die Sächelchen zur Post zu schaffen!
Das kommt davon, wenn man ne halbe Stunde zu früh bei die Arbeit auftaucht - also zu einer Zeit, zu der noch keine Poststelle auf hat - und dann ohne Mittagspause bis abends bei die Arbeit bleibt, weil nach der Arbeitszeit nahtlos in die Firmenweihnachtsfeier übergegangen wird, die sich bis tief in die Nacht zieht ...
Also ist dieses Jahr wieder Postqualitäten testen angesagt ...
Wie letztes Jahr angekündigt, vertraute ich die Weihnachtspost der Poststelle an, die im vorletzten Jahr zuverlässig die Versendung der Briefe und Packerl eingeleitet hatte und erlebte doch wieder ganz posteigene Extravaganzen. Die Chefin hatte offenbar ein Lehrmädel und sie nützte jede - wirklich jede Gelegenheit, dem Mädel eins reinzuwürgen ... wie höflich und zurückhaltend das Mädchen dabei blieb! Da wünschte ich mir Frieden auf Erden und dass die Menschen nett zueinander sein mögen!
Der Baum steht im Fuß, die Schmuckkiste muss noch vom Dachboden herunter ...
Und die Haselnussmakronen werden vermisst ... überall ...
Da waren die Karten rechtzeitig geschrieben, die Packerl gepackt und die Umschläge gefüllt und dann hab ich gestern den ganzen Tag keinen Fuß vor die Tür gekriegt, um die Sächelchen zur Post zu schaffen!
Das kommt davon, wenn man ne halbe Stunde zu früh bei die Arbeit auftaucht - also zu einer Zeit, zu der noch keine Poststelle auf hat - und dann ohne Mittagspause bis abends bei die Arbeit bleibt, weil nach der Arbeitszeit nahtlos in die Firmenweihnachtsfeier übergegangen wird, die sich bis tief in die Nacht zieht ...
Also ist dieses Jahr wieder Postqualitäten testen angesagt ...
Wie letztes Jahr angekündigt, vertraute ich die Weihnachtspost der Poststelle an, die im vorletzten Jahr zuverlässig die Versendung der Briefe und Packerl eingeleitet hatte und erlebte doch wieder ganz posteigene Extravaganzen. Die Chefin hatte offenbar ein Lehrmädel und sie nützte jede - wirklich jede Gelegenheit, dem Mädel eins reinzuwürgen ... wie höflich und zurückhaltend das Mädchen dabei blieb! Da wünschte ich mir Frieden auf Erden und dass die Menschen nett zueinander sein mögen!
Der Baum steht im Fuß, die Schmuckkiste muss noch vom Dachboden herunter ...
Und die Haselnussmakronen werden vermisst ... überall ...
Sonntag, Dezember 21, 2014
Samstag, Dezember 20, 2014
und da war auch noch ...
... der Kleine, der im Religionsunterricht von der Religionslehrerin aufgerufen wurde, ob er die Weihnachtsgeschichte erzählen könne.
Er erzählte dann Eine Weihnachtsgeschichte.
...
...
...
die mit dem alten Mann, dem jungen Sekretär, dem kranken Jungen, einer Weihnachtsgans und den drei Geistern ... ... ... wir waren nicht oft genug christlich weihnachtlich *ganzzerknirschtbin*
Er erzählte dann Eine Weihnachtsgeschichte.
...
...
...
die mit dem alten Mann, dem jungen Sekretär, dem kranken Jungen, einer Weihnachtsgans und den drei Geistern ... ... ... wir waren nicht oft genug christlich weihnachtlich *ganzzerknirschtbin*
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auch noch,
Heiland 2014,
Kleine Angelegenheiten
Mama-Adventskalender die Zweite
Kein Schnee, 14 Grad draußen, es weihnachtet sehr.
Darf man vor Weihnachten eigentlich Urlaub machen?
Der türkischen Haselnuss sind in diesem Jahr widrige Wetterumstände dazwischen gekommen.
Das führte offensichtlich zu einem ziemlichen Ernteausfall, in den Geschäften sind Haselnüsse meistens ausverkauft und anstelle meiner üblichen und geliebten Haselnussmakronen muss also ausgewichen und auf andere Weihnachtsplätzchen umgestiegen werden.
Aus Gewohnheit ersetzte ich letzte Woche die Haselnüsse durch Kokosraspel, das hat nicht ganz so gut geklappt, die Dinger wurden irgendwie seeeehr mächtig ... und nicht besonders gut angenommen, gut daran zu erkennen, dass die Bäckereiergebnisse vom Sonntag sonst immer am Abend schon inhaliert sind.
Also suchte ich für dieses aktuelle Wochenende ein Rezept für Himbeernüsse raus, die auch als Zimt- oder Pfeffernüsse eine gute Figur machen, wenn ich mich richtig erinnere. Ist schließlich schon Jahre her.
Es ist ja nicht so, als wäre in meinem Backheft nicht noch was anderes als Nussmakronen enthalten.
Nur die Ausstecher und das Spritzgebäck, Vanillekipferl oder sonstiges, trockenes Backwerk kommen einfach nicht in die engere Auswahl, ich mag es feucht ... ... ...
Heute wird es besinnlich, der Wocheneinkauf kommt erst heute Abend dran, zwischendurch wird noch ein Weihnachtsbaum erlegt ... oder die Männer bringen den gleich überraschend mit, was dann tatsächlich eine Überraschung darstellen würde.
So lange überlege ich mal noch, wer was und warum bekommen soll. Immerhin wird es langsam Zeit mit dem Gang der Gaben zur Post.
Das USA-Paket hatte ich zuständigkeitsmäßig seit Anfang Oktober ein wenig verschoben - der Große sollte sich selbst viel mehr kümmern, als er das gewohnt war, was dazu führte, dass das heurige Paket erst Ende November auf den Weg gebracht wurde und durch die Postblockierarbeiten an der Einreise in die USA auf jeden Fall behindert erst zu spät beim Empfänger eintrudeln wird.
Es scheint ihm egal zu sein ... dem Großen ... dabei hat er sich beim 50. Geburtstag neulich live ansehen können, wie chique Kontakte nach Übersee sein können ...
Ach ja ... und dann machte meine Nichte mich am 9. Dezember schon zur Großtante eines Sohnes. Der Name, den sie vergab, passt ausgezeichnet in unsere Familienchronik. Er ist mit halb schräg recht gut beschrieben ... Himmel ... was sind wir alt geworden ... auch zu erkennen an den einzelnen hellen Haaren, die vor allem dann sichtbar werden, wenn die Strahlen des künstlichen oder des Sonnenlichts von oben scheinen ...
Es ist doch noch gar nicht so lange her, dass ich sie mit spitzen Fingern am Kragen hoch hob, unter die Dusche stellte und den übergequollenen Inhalt der Windel sorgfältig entfernte ...
Also stehen heute neben den Kleinigkeiten, die zu Weihnachten obligatorisch postalisch verschickt werden, auch noch die Zutaten für eine Windeltorte auf der Besorgungsliste.
Es wird wohl eher ein Kastenformkuchen werden, es muss schließlich auch noch in ein Paket passen und einigermaßen heil beim Nichtchen ankommen ...
Darf man vor Weihnachten eigentlich Urlaub machen?
Der türkischen Haselnuss sind in diesem Jahr widrige Wetterumstände dazwischen gekommen.
Das führte offensichtlich zu einem ziemlichen Ernteausfall, in den Geschäften sind Haselnüsse meistens ausverkauft und anstelle meiner üblichen und geliebten Haselnussmakronen muss also ausgewichen und auf andere Weihnachtsplätzchen umgestiegen werden.
Aus Gewohnheit ersetzte ich letzte Woche die Haselnüsse durch Kokosraspel, das hat nicht ganz so gut geklappt, die Dinger wurden irgendwie seeeehr mächtig ... und nicht besonders gut angenommen, gut daran zu erkennen, dass die Bäckereiergebnisse vom Sonntag sonst immer am Abend schon inhaliert sind.
Also suchte ich für dieses aktuelle Wochenende ein Rezept für Himbeernüsse raus, die auch als Zimt- oder Pfeffernüsse eine gute Figur machen, wenn ich mich richtig erinnere. Ist schließlich schon Jahre her.
Es ist ja nicht so, als wäre in meinem Backheft nicht noch was anderes als Nussmakronen enthalten.
Nur die Ausstecher und das Spritzgebäck, Vanillekipferl oder sonstiges, trockenes Backwerk kommen einfach nicht in die engere Auswahl, ich mag es feucht ... ... ...
Heute wird es besinnlich, der Wocheneinkauf kommt erst heute Abend dran, zwischendurch wird noch ein Weihnachtsbaum erlegt ... oder die Männer bringen den gleich überraschend mit, was dann tatsächlich eine Überraschung darstellen würde.
So lange überlege ich mal noch, wer was und warum bekommen soll. Immerhin wird es langsam Zeit mit dem Gang der Gaben zur Post.
Das USA-Paket hatte ich zuständigkeitsmäßig seit Anfang Oktober ein wenig verschoben - der Große sollte sich selbst viel mehr kümmern, als er das gewohnt war, was dazu führte, dass das heurige Paket erst Ende November auf den Weg gebracht wurde und durch die Postblockierarbeiten an der Einreise in die USA auf jeden Fall behindert erst zu spät beim Empfänger eintrudeln wird.
Es scheint ihm egal zu sein ... dem Großen ... dabei hat er sich beim 50. Geburtstag neulich live ansehen können, wie chique Kontakte nach Übersee sein können ...
Ach ja ... und dann machte meine Nichte mich am 9. Dezember schon zur Großtante eines Sohnes. Der Name, den sie vergab, passt ausgezeichnet in unsere Familienchronik. Er ist mit halb schräg recht gut beschrieben ... Himmel ... was sind wir alt geworden ... auch zu erkennen an den einzelnen hellen Haaren, die vor allem dann sichtbar werden, wenn die Strahlen des künstlichen oder des Sonnenlichts von oben scheinen ...
Es ist doch noch gar nicht so lange her, dass ich sie mit spitzen Fingern am Kragen hoch hob, unter die Dusche stellte und den übergequollenen Inhalt der Windel sorgfältig entfernte ...
Also stehen heute neben den Kleinigkeiten, die zu Weihnachten obligatorisch postalisch verschickt werden, auch noch die Zutaten für eine Windeltorte auf der Besorgungsliste.
Es wird wohl eher ein Kastenformkuchen werden, es muss schließlich auch noch in ein Paket passen und einigermaßen heil beim Nichtchen ankommen ...
Dienstag, Dezember 09, 2014
Wahlversprecher und Wahlversprechende
Angela Merkel sagte im TV-Duell mit Peer Steinbrück vor ihrer Wiederwahl 2013: "Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben." ... oder jedenfalls so ähnlich ...
Der ADAC ist zuletzt böse gestolpert ... über falsche Angaben zur Wahl des beliebtesten Autos des Jahres ... darüber, ob die Wirtschaftsmacht ADAC überhaupt noch als Verein geführt werden dürfe ... mehr fällt mir jetzt nicht ein und nachlesen geht nicht, ich hab den Fisch von gestern noch nicht ausgepackt ...
Zufällig kam dann im gleichen Moment die Richtungsänderung in der Politik, eine Maut wurde nun zur beschlossenen Sache, nur die Abstimmung darüber sollte noch folgen; Frau Merkel erzählte auf dem CSU-Parteitag kürzlich, dass die Maut am 17. Dezember gute Chancen habe ... zufriedene Bajuwaren allenthalben ... außer möglicherweise im ADAC, die sind mit ihrem Hauptsitz immerhin in München ...
unter "Irrtum Pkw-Maut" ist auf der Internetseite de ADAC übrigens immer noch ein Film gegen die Maut zu finden, doch wer hört einem gefallenen Engel noch zu ... der kann doch nur noch als Luzifer unterwegs sein
Seit nun also ein mächtiger Gegner der Maut nicht mehr glaubwürdig ist, redet auch kein grüner Politiker mehr vom Unsinn einer Straßengebühr für Autofahrer. Möchlicherweise ist das zu gefährlich für die Karriere ... Vermutungen über Vermutungen ...
Wenn ein Plan entsteht, Geld vom Publikum zu holen, und der Plan wird nur lange genug hin und her gerollt und zufällig werden die lauten Gegner rechtzeitig entsorgt, dann klappt das immer mit der Zustimmung ... Politik ist schließlich nichts für Kurzatmige ...
Das erste Mal hab ich das gedacht, als 2000 der sogenannte Atomausstieg beschlossen wurde.
Die SPD und vor allem die Grünen hatten was ganz Tolles, was sich prima in den Zeitungen verbreiten ließ, die Atomkraft-Zuständigen hatten genug Zeit, um abzuwarten, bis dann weder SPD noch Grüne mehr regieren würden. Und dass das kommen würde, war sicher genug. Mit der CDU wären mit Sicherheit neue Vereinbarungen zu treffen gewesen, und so ist es dann auch gekommen ... Laufzeitverlängerung war das Stichwort ... das hätte sich mehrfach vereinbaren lassen ... wenn da nicht sowas komplett Blödes wie ein Reaktorunfall in Fukushima dazwischen gekommen wäre ... in Japan! Nicht in Russland, wo die Techniker Reparaturen doch mit der Vorschlaghammermethode durchführen, sondern im eleganten Land der aufgehenden Sonne.
So ein Reaktorunfall wird der Maut nicht passieren ... und die deutschen Autofahrer werden ihre Abgabe genauso bezahlen müssen, wie es Fahrzeugführer mit Fahrzeugen mit nicht-deutschen Kennzeichen werden tun müssen. Und wenn jemand kein Auto haben und sich um die Mautzahlungen drücken wollen sollte, wird der Politik das mit der Zeit auffallen und es wird Wege geben, dass die Maut dann als Haushaltsabgabe geführt wird, weil ja schließlich jeder die Möglichkeit hat, ein Auto auf deutschen Straßen zu bewegen. Immerhin setzt er mindestens seinen Fuß drauf.
Der ADAC ist zuletzt böse gestolpert ... über falsche Angaben zur Wahl des beliebtesten Autos des Jahres ... darüber, ob die Wirtschaftsmacht ADAC überhaupt noch als Verein geführt werden dürfe ... mehr fällt mir jetzt nicht ein und nachlesen geht nicht, ich hab den Fisch von gestern noch nicht ausgepackt ...
Zufällig kam dann im gleichen Moment die Richtungsänderung in der Politik, eine Maut wurde nun zur beschlossenen Sache, nur die Abstimmung darüber sollte noch folgen; Frau Merkel erzählte auf dem CSU-Parteitag kürzlich, dass die Maut am 17. Dezember gute Chancen habe ... zufriedene Bajuwaren allenthalben ... außer möglicherweise im ADAC, die sind mit ihrem Hauptsitz immerhin in München ...
unter "Irrtum Pkw-Maut" ist auf der Internetseite de ADAC übrigens immer noch ein Film gegen die Maut zu finden, doch wer hört einem gefallenen Engel noch zu ... der kann doch nur noch als Luzifer unterwegs sein
Seit nun also ein mächtiger Gegner der Maut nicht mehr glaubwürdig ist, redet auch kein grüner Politiker mehr vom Unsinn einer Straßengebühr für Autofahrer. Möchlicherweise ist das zu gefährlich für die Karriere ... Vermutungen über Vermutungen ...
Wenn ein Plan entsteht, Geld vom Publikum zu holen, und der Plan wird nur lange genug hin und her gerollt und zufällig werden die lauten Gegner rechtzeitig entsorgt, dann klappt das immer mit der Zustimmung ... Politik ist schließlich nichts für Kurzatmige ...
Das erste Mal hab ich das gedacht, als 2000 der sogenannte Atomausstieg beschlossen wurde.
Die SPD und vor allem die Grünen hatten was ganz Tolles, was sich prima in den Zeitungen verbreiten ließ, die Atomkraft-Zuständigen hatten genug Zeit, um abzuwarten, bis dann weder SPD noch Grüne mehr regieren würden. Und dass das kommen würde, war sicher genug. Mit der CDU wären mit Sicherheit neue Vereinbarungen zu treffen gewesen, und so ist es dann auch gekommen ... Laufzeitverlängerung war das Stichwort ... das hätte sich mehrfach vereinbaren lassen ... wenn da nicht sowas komplett Blödes wie ein Reaktorunfall in Fukushima dazwischen gekommen wäre ... in Japan! Nicht in Russland, wo die Techniker Reparaturen doch mit der Vorschlaghammermethode durchführen, sondern im eleganten Land der aufgehenden Sonne.
So ein Reaktorunfall wird der Maut nicht passieren ... und die deutschen Autofahrer werden ihre Abgabe genauso bezahlen müssen, wie es Fahrzeugführer mit Fahrzeugen mit nicht-deutschen Kennzeichen werden tun müssen. Und wenn jemand kein Auto haben und sich um die Mautzahlungen drücken wollen sollte, wird der Politik das mit der Zeit auffallen und es wird Wege geben, dass die Maut dann als Haushaltsabgabe geführt wird, weil ja schließlich jeder die Möglichkeit hat, ein Auto auf deutschen Straßen zu bewegen. Immerhin setzt er mindestens seinen Fuß drauf.
Samstag, Dezember 06, 2014
Mama-Adventskalender die Erste
Kein einziger Eintrag im November ... ich falle in alte Muster zurück ...
Teurer als angekündigt werdende Maut, Verlängerung des Soli, es wären sogar eintragenswerte Anmerkungen zur deutschen Politik dabei gewesen, doch da es sich irgendwie immer um dieselbe Serie handelt, in der der gemeine, deutsche Politiker zu seinem Arbeitgeber geht, ihm mitteilt, dass er mit dem ihm zur Verfügung gestellten Geld nicht hin kommt und daraufhin das Portemonnaie des besagten Arbeitgebers öffnet, um sich daraus zu bedienen mit dem Hinweis, es seien ja nur moderate und vor allem brennend benötigte Entnahmen, fand ich meine Gedanken dazu irgendwie nicht mehr ganz so neu.
Ich sollte mir das Prinzip mal zu Eigen machen, zu meinem Arbeitgeber gehen und mir einfach eine Spesenerhöhung gönnen ... wie lange hätte ich dann meinen Job wohl noch?
Der Friseurtermin, der zweimal leise weinend wiederholt werden musste, da der Friseur, der sich ja schon einmal mit meinen Haaren vertan hatte, erneut ran durfte und alles noch viel schlimmer gemacht hatte, und dessen zweiter Wiederholungstermin zur Feier des Ereignisses mal kostenfrei blieb, geht lieber ins ferne Land des Vergessens ein.
Dafür geht der Jahres-End-Spurt wieder in die Vollen.
Bisher wurde brav mitgelaufen.
Die Adventskalender hingen rechtzeitig an der Wand und (ich zitiere frei aus einem versendeten Brief, weil es so wahr ist) das noch, bevor der Große besorgt äußerte, ob er denn in seinem Alter auch noch einen bekommen würde ... Bube! So lange Du deine Füße unter meinen Tisch streckst, wird zum Schulanfang eine Schultüte gefüllt und zum Advent ein Adventskalender aufgehängt.
Der Adventskranz steht, klassisch diesmal.
Ein Lebkuchenhaus fand sich zusammen mit dem Kleinen gebastelt ...
Zwei Tage später hat der Hund es gefressen.
Er ist groß, und er ist gierig genug, um es vom Tisch zu pflücken ... wollte ich überhaupt einen Hund?
Zur Vereinsweihnachtsfeier buken wir Muffins ... das geht schnell und geht immer ... 11 mit Schokoladenlinsen und 12 mit Zitrone ... in denen mit Zitrone sind nun keine Eier ... die gingen irgendwie vergessen ... Sie schmecken trotzdem und als vegane Muffins bekommen sie eine 1!
Für die Glasur hatte ich keine Lust mehr, vom vielen Probieren war uns recht schlecht ...
Der Nikolaus tat seine Pflicht, die Sache rollt also ...
Teurer als angekündigt werdende Maut, Verlängerung des Soli, es wären sogar eintragenswerte Anmerkungen zur deutschen Politik dabei gewesen, doch da es sich irgendwie immer um dieselbe Serie handelt, in der der gemeine, deutsche Politiker zu seinem Arbeitgeber geht, ihm mitteilt, dass er mit dem ihm zur Verfügung gestellten Geld nicht hin kommt und daraufhin das Portemonnaie des besagten Arbeitgebers öffnet, um sich daraus zu bedienen mit dem Hinweis, es seien ja nur moderate und vor allem brennend benötigte Entnahmen, fand ich meine Gedanken dazu irgendwie nicht mehr ganz so neu.
Ich sollte mir das Prinzip mal zu Eigen machen, zu meinem Arbeitgeber gehen und mir einfach eine Spesenerhöhung gönnen ... wie lange hätte ich dann meinen Job wohl noch?
Der Friseurtermin, der zweimal leise weinend wiederholt werden musste, da der Friseur, der sich ja schon einmal mit meinen Haaren vertan hatte, erneut ran durfte und alles noch viel schlimmer gemacht hatte, und dessen zweiter Wiederholungstermin zur Feier des Ereignisses mal kostenfrei blieb, geht lieber ins ferne Land des Vergessens ein.
Dafür geht der Jahres-End-Spurt wieder in die Vollen.
Bisher wurde brav mitgelaufen.
Die Adventskalender hingen rechtzeitig an der Wand und (ich zitiere frei aus einem versendeten Brief, weil es so wahr ist) das noch, bevor der Große besorgt äußerte, ob er denn in seinem Alter auch noch einen bekommen würde ... Bube! So lange Du deine Füße unter meinen Tisch streckst, wird zum Schulanfang eine Schultüte gefüllt und zum Advent ein Adventskalender aufgehängt.
Der Adventskranz steht, klassisch diesmal.
Zwei Tage später hat der Hund es gefressen.
Er ist groß, und er ist gierig genug, um es vom Tisch zu pflücken ... wollte ich überhaupt einen Hund?
Zur Vereinsweihnachtsfeier buken wir Muffins ... das geht schnell und geht immer ... 11 mit Schokoladenlinsen und 12 mit Zitrone ... in denen mit Zitrone sind nun keine Eier ... die gingen irgendwie vergessen ... Sie schmecken trotzdem und als vegane Muffins bekommen sie eine 1!
Für die Glasur hatte ich keine Lust mehr, vom vielen Probieren war uns recht schlecht ...
Der Nikolaus tat seine Pflicht, die Sache rollt also ...
Freitag, Oktober 31, 2014
Halloween
Dieses Jahr fällt das Grusel-Menue aus. Der Kleine wehrt sich, es würde doch jedes Jahr immer das Gleiche zu essen geben und er würde überhaupt nicht einladen wollen.
In meiner Erinnerung waren die zubereiteten Gerichte mannigfaltig, es gab mitnichten immer dasselbe, das ist ja schließlich langweilig, nur die Fingerwürstchen mit Mandelnägeln haben sich offenbar so eingebrannt, dass der Kleine der Ansicht ist, es habe immer und ewig nur diese gegeben.
Gut ... bleiben wir also bei einemgeschnitzten Kürbis, der gerade noch so durch das Genehmigungsprozedere rutschte ...
In meiner Erinnerung waren die zubereiteten Gerichte mannigfaltig, es gab mitnichten immer dasselbe, das ist ja schließlich langweilig, nur die Fingerwürstchen mit Mandelnägeln haben sich offenbar so eingebrannt, dass der Kleine der Ansicht ist, es habe immer und ewig nur diese gegeben.
Gut ... bleiben wir also bei einem
Dienstag, Oktober 28, 2014
Heute
Am Freitag kloppten sich in Köln Bekloppte mit der Polizei.
Wer sich da versammelt hat, ist mir nicht so ganz klar, es scheinen sich Rechte, Hooligans und anderes Gelichter zusammen getan zu haben, um bei einer Demo gegen Salafisten mal ordentlich gegen die Polizei anzurennen.
Nun neige ich weniger zu Gewaltausbrüchen, treibe mich auch nicht auf einschlägigen Seiten herum, um Termine oder Äußerungen darüber wahrzunehmen, was möglicherweise ein Manko ist, fehlen dann doch massiv Informationen, um sich ein eigenes Bild machen zu können - obwohl man sich hinterher dann immer dazu bequemen kann, zu sagen, man hätte ja nichts gewusst - ich war also nicht in Köln und hörte erst am Wochenende Berichte darüber in den üblichen, konsumorientierten Medien.
Heute nun tat ein Experte seine Meinung kund.
Und da musste ich lachen.
Der Experte erpertierte, dass es doch Aufgabe der politisch interessierten Bevölkerung sei, den extremen Bewegungen in diesem Land entgegen zu treten.
Seien es Rechte, Salafisten, Linke oder Sonstige, die sich dem Verhauen anderer Leute widmen.
Das an sich ist nicht komisch, er hat damit nicht Unrecht. Und ich weiß, wovon ich rede, wenn ich hier anmerke, dass es nicht besser wird, wenn man nur darauf hofft.
Doch dann frug er tatsächlich, wo denn die Studenten sind, die sich doch bitte in Demonstrationen auf die Straße begeben sollten, um einen politisch korrekten Standpunkt in diesem unserem Land zu zeigen.
Da musste ich das Geprustete wieder aufwischen.
Jahrzehntelang nun schon wurde der jugendliche Lebensweg mehr und mehr dadurch gekennzeichnet, dass kein Heranwachsender mehr in der Lage ist, eine andere Meinung zu haben, als dass der Sinn des Lebens darin besteht, zu feiern, möglichst schnell durch Schule und das Studium zu kommen, ein pflichtbewusstes Mitglied dieser Gesellschaft und eine tragende Säule der Volkswirtschaft zu werden und vor allem auch zu bleiben und neue, strebsame Nachkommen hervorzubringen.
Einige egoisitsche Anwandlungen lasse ich hier mal außen vor, da diese ins Bild passen; beinhalten sie doch u. a. nach außen unübersehbar demonstrierten Erwerb von Statussymbolen der Neuzeit.
Bummelstudenten werden aussortiert, sie kosten nur Geld.
Würde Joschka Fischer heutzutage in seiner Uni rumrandalieren, er verbrächte mehr Zeit beim Sicherheitspersonal seiner Fakultät - erstzweise im örtlichen Polizeirevier - als im Hörsaal oder hinter seinen Büchern.
Brav sollt Ihr sein. Brav und strebsam. Brav und strebsam und erfolgreich. Brav und strebsam und erfolgreich und tolerant. Brav und strebsam und erfolgreich und tolerant und konsumorientiert. Brav und strebsam und erfolgreich und tolerant und konsumorientiert und feiernd. Wir wollen sehen, wie gut Ihr Euch in dieser wattegebauschten Umwelt fühlt.
Und diese braven Kinder - ein 25-jähriger Student wird nicht selten in den Nachrichten noch als Jugendlicher bezeichnet, wiewohl er mit 25 doch wirklich schon längst einen Abschluss und einen Beruf erreicht haben sollte ... mit 25 ... also wirklich - sollen also jetzt Plakate malen und auf die Straße gehen.
Leider weiß ich nicht, in welchen Altersgefilden dieser Zeitgenosse zu finden ist, er sah eher aus, wie mein Jahrgang, deshalb kann er die 68er nicht aktiv gestaltet haben, doch seit dieser Zeit habe ich doch nicht so in meiner Fantasy-Blase gelebt, dass ich irgendwelche größereren oder kleineren, politischen Demos von Studenten nicht mitbekommen hätte ... ... ...
Wer sich da versammelt hat, ist mir nicht so ganz klar, es scheinen sich Rechte, Hooligans und anderes Gelichter zusammen getan zu haben, um bei einer Demo gegen Salafisten mal ordentlich gegen die Polizei anzurennen.
Nun neige ich weniger zu Gewaltausbrüchen, treibe mich auch nicht auf einschlägigen Seiten herum, um Termine oder Äußerungen darüber wahrzunehmen, was möglicherweise ein Manko ist, fehlen dann doch massiv Informationen, um sich ein eigenes Bild machen zu können - obwohl man sich hinterher dann immer dazu bequemen kann, zu sagen, man hätte ja nichts gewusst - ich war also nicht in Köln und hörte erst am Wochenende Berichte darüber in den üblichen, konsumorientierten Medien.
Heute nun tat ein Experte seine Meinung kund.
Und da musste ich lachen.
Der Experte erpertierte, dass es doch Aufgabe der politisch interessierten Bevölkerung sei, den extremen Bewegungen in diesem Land entgegen zu treten.
Seien es Rechte, Salafisten, Linke oder Sonstige, die sich dem Verhauen anderer Leute widmen.
Das an sich ist nicht komisch, er hat damit nicht Unrecht. Und ich weiß, wovon ich rede, wenn ich hier anmerke, dass es nicht besser wird, wenn man nur darauf hofft.
Doch dann frug er tatsächlich, wo denn die Studenten sind, die sich doch bitte in Demonstrationen auf die Straße begeben sollten, um einen politisch korrekten Standpunkt in diesem unserem Land zu zeigen.
Da musste ich das Geprustete wieder aufwischen.
Jahrzehntelang nun schon wurde der jugendliche Lebensweg mehr und mehr dadurch gekennzeichnet, dass kein Heranwachsender mehr in der Lage ist, eine andere Meinung zu haben, als dass der Sinn des Lebens darin besteht, zu feiern, möglichst schnell durch Schule und das Studium zu kommen, ein pflichtbewusstes Mitglied dieser Gesellschaft und eine tragende Säule der Volkswirtschaft zu werden und vor allem auch zu bleiben und neue, strebsame Nachkommen hervorzubringen.
Einige egoisitsche Anwandlungen lasse ich hier mal außen vor, da diese ins Bild passen; beinhalten sie doch u. a. nach außen unübersehbar demonstrierten Erwerb von Statussymbolen der Neuzeit.
Bummelstudenten werden aussortiert, sie kosten nur Geld.
Würde Joschka Fischer heutzutage in seiner Uni rumrandalieren, er verbrächte mehr Zeit beim Sicherheitspersonal seiner Fakultät - erstzweise im örtlichen Polizeirevier - als im Hörsaal oder hinter seinen Büchern.
Brav sollt Ihr sein. Brav und strebsam. Brav und strebsam und erfolgreich. Brav und strebsam und erfolgreich und tolerant. Brav und strebsam und erfolgreich und tolerant und konsumorientiert. Brav und strebsam und erfolgreich und tolerant und konsumorientiert und feiernd. Wir wollen sehen, wie gut Ihr Euch in dieser wattegebauschten Umwelt fühlt.
Und diese braven Kinder - ein 25-jähriger Student wird nicht selten in den Nachrichten noch als Jugendlicher bezeichnet, wiewohl er mit 25 doch wirklich schon längst einen Abschluss und einen Beruf erreicht haben sollte ... mit 25 ... also wirklich - sollen also jetzt Plakate malen und auf die Straße gehen.
Leider weiß ich nicht, in welchen Altersgefilden dieser Zeitgenosse zu finden ist, er sah eher aus, wie mein Jahrgang, deshalb kann er die 68er nicht aktiv gestaltet haben, doch seit dieser Zeit habe ich doch nicht so in meiner Fantasy-Blase gelebt, dass ich irgendwelche größereren oder kleineren, politischen Demos von Studenten nicht mitbekommen hätte ... ... ...
Montag, Oktober 27, 2014
Mennooo
"Supporte uns"
Really???
Ich konnte nicht drauf klicken ...
Heute musste ich mir den halben Vormittag big FM antun ... die talken den ganzen Tag so einen Shit und finden sich sooo hip dabei ... not to forget, dass immer und zu jeder Gelegenheit laut ins Micro gelacht wird, weil ja die ganze Welt voller voll lustig drauf seiender Party-People ist ... nach einer Weile war ich mit den Nerven completely durch ... ich fühlte mich angeyellt und brauchte dringend Erholung ... nein, ich wollte nicht relaxen ... relaxen heißt, dass die Erholung mit akustischem Stress hinterlegt ist ...
Really???
Ich konnte nicht drauf klicken ...
Heute musste ich mir den halben Vormittag big FM antun ... die talken den ganzen Tag so einen Shit und finden sich sooo hip dabei ... not to forget, dass immer und zu jeder Gelegenheit laut ins Micro gelacht wird, weil ja die ganze Welt voller voll lustig drauf seiender Party-People ist ... nach einer Weile war ich mit den Nerven completely durch ... ich fühlte mich angeyellt und brauchte dringend Erholung ... nein, ich wollte nicht relaxen ... relaxen heißt, dass die Erholung mit akustischem Stress hinterlegt ist ...
Der Zeitpunkt ist da, an dem es los geht. Es ist der Verfall
der Sitten zu beklagen!
Dann doch lieber die Foo Fighters
... DAS IST WENIGSTENS MUSIK!
P. S.
"junges" Radio ... da die seit meiner Jugend geläufigen Radiosender, für die regelmäßig Gebühren, die ja nicht mehr Gebühren heißen, sondern irgendwie neu benamt wurden, bezahlt werden, für meine Altersgenossen und mich fast nur noch total neue Songs aus den 80ern und Neuauflagen davon von irrgeleiteten, sich-voll-cool-fühlenden, vielleicht doch nicht ganz so jungen Interpreten bringen, und es sich offenbar kein einziger Sender leisten kann, diese (hier ein beliebiges, möglichst böses Adjektiv oder auch ein Wort aus der Fäkalsprache einfügen ) Eurithmics aus dem Programm zu lassen, habe ich mich von meiner Brut breit schlagen lassen, einen der zurzeit aktuellen Jugendmusik zugewandten Jugendsender zur permanent eingestellten Frequenz werden zu lassen ... obwohl mir bei diesem hinsichtlich Rhythmus-Maschine fürchterlich einfallslosem Einheitsgeblubber immer mal wieder die Ohrwascheln abfallen und sich alle Fußnägel schmerzhaft aufrollen ...
und es ist nicht nur die Musik nicht meins ...
P. S.
"junges" Radio ... da die seit meiner Jugend geläufigen Radiosender, für die regelmäßig Gebühren, die ja nicht mehr Gebühren heißen, sondern irgendwie neu benamt wurden, bezahlt werden, für meine Altersgenossen und mich fast nur noch total neue Songs aus den 80ern und Neuauflagen davon von irrgeleiteten, sich-voll-cool-fühlenden, vielleicht doch nicht ganz so jungen Interpreten bringen, und es sich offenbar kein einziger Sender leisten kann, diese (hier ein beliebiges, möglichst böses Adjektiv oder auch ein Wort aus der Fäkalsprache einfügen ) Eurithmics aus dem Programm zu lassen, habe ich mich von meiner Brut breit schlagen lassen, einen der zurzeit aktuellen Jugendmusik zugewandten Jugendsender zur permanent eingestellten Frequenz werden zu lassen ... obwohl mir bei diesem hinsichtlich Rhythmus-Maschine fürchterlich einfallslosem Einheitsgeblubber immer mal wieder die Ohrwascheln abfallen und sich alle Fußnägel schmerzhaft aufrollen ...
und es ist nicht nur die Musik nicht meins ...
Samstag, Oktober 11, 2014
was ein Mädchen werden möchte ...
süß ...
und hübsch ...
Wie traurig das ist ...
Vielleicht denke ich das ja auch nur, weil ich weder süß noch hübsch bin ...
Darf jemand wie Emma Watson sich für Frauenrechte - und vor allem für Mädchenrechte - einsetzen, obwohl sie überaus hübsch ist?
Wird sie dann ernst genommen?
und hübsch ...
Wie traurig das ist ...
Vielleicht denke ich das ja auch nur, weil ich weder süß noch hübsch bin ...
Darf jemand wie Emma Watson sich für Frauenrechte - und vor allem für Mädchenrechte - einsetzen, obwohl sie überaus hübsch ist?
Wird sie dann ernst genommen?
Montag, September 08, 2014
Schule nach den Sommerferien
Seit dem Wochenende sind in den Läden wieder Weihnachtsschmakazien zu erwerben.
Gut also, dass die Sommerferien seit heute beendet sind ... ...
Es ist ja nun nur noch ein Kind durch die Schullaufbahn zu schleusen, was durchaus Vorteile hat ...
Alljährlich wird dem Schulranzen eine Mini-Schultüte einverleibt. Das ist dem Kleinen immer noch peinlich ... er kann sie noch nicht vor seinen Kollegen im Klassenraum raus holen und öffnen und danach den Süßkram unter besagten Kollegen verteilen ... dafür ist er noch nicht cool genug ... obwohl er durchaus aufholt ... auch längenmäßig ... Augenhöhe kommt fast schon hin ...
Gut also, dass die Sommerferien seit heute beendet sind ... ...
Es ist ja nun nur noch ein Kind durch die Schullaufbahn zu schleusen, was durchaus Vorteile hat ...
Alljährlich wird dem Schulranzen eine Mini-Schultüte einverleibt. Das ist dem Kleinen immer noch peinlich ... er kann sie noch nicht vor seinen Kollegen im Klassenraum raus holen und öffnen und danach den Süßkram unter besagten Kollegen verteilen ... dafür ist er noch nicht cool genug ... obwohl er durchaus aufholt ... auch längenmäßig ... Augenhöhe kommt fast schon hin ...
Sonntag, September 07, 2014
es geht rund
Runde Geburtstage sind so eine Sache ...
Die vom Schwesterlein samt Schwager sind ein bisschen ein Schuss vor den Bug, dass es doch nun endlich Zeit wird, erwachsen zu werden.
Schwesterlein wird im Dezember 50, Schwager hat das seit Februar hinter sich und irgendwann im Sommer diesen Jahres feierten sie Silberhochzeit ... das Bild einer deutschen, erfolgreichen Familie ... ja ... auch von nicht ganz so weiter Ferne ist dort nicht alles Sonnenschein. aber sie handhaben es doch ganz gut ...
Mit großer Feier, zu der auch entferntere Verwandte, Bekannte und ihre Freunde eingeladen worden waren, begingen sie das große Fest und sie legten die Latte verdammt hoch ...
Da ich die Nächste in der Reihe sein werde, ist die Frage, ob ich mich daran versuchen werde oder ob ich meiner eigenen Regel folge, dass ich es lieber etwas weniger opulent angehen möchte ... das wird noch ein innerer Wettkampf werden ... vielleicht, dass mal wieder jemand anders die Entscheidung dafür übernimmt, immerhin wird meine Mutter nur vier Wochen vor meinem halben Jahrhundert-Geburtstag 60 ... zu meinem 40sten kriegte sie es hin, an genau am Tag meines Geburtstages ihren 50sten zu feiern ... mit dem Resultat, dass ich meinen Geburtstag vorwiegend auf der Autobahn und im Stau verbrachte ...
Die vom Schwesterlein samt Schwager sind ein bisschen ein Schuss vor den Bug, dass es doch nun endlich Zeit wird, erwachsen zu werden.
Schwesterlein wird im Dezember 50, Schwager hat das seit Februar hinter sich und irgendwann im Sommer diesen Jahres feierten sie Silberhochzeit ... das Bild einer deutschen, erfolgreichen Familie ... ja ... auch von nicht ganz so weiter Ferne ist dort nicht alles Sonnenschein. aber sie handhaben es doch ganz gut ...
Mit großer Feier, zu der auch entferntere Verwandte, Bekannte und ihre Freunde eingeladen worden waren, begingen sie das große Fest und sie legten die Latte verdammt hoch ...
Da ich die Nächste in der Reihe sein werde, ist die Frage, ob ich mich daran versuchen werde oder ob ich meiner eigenen Regel folge, dass ich es lieber etwas weniger opulent angehen möchte ... das wird noch ein innerer Wettkampf werden ... vielleicht, dass mal wieder jemand anders die Entscheidung dafür übernimmt, immerhin wird meine Mutter nur vier Wochen vor meinem halben Jahrhundert-Geburtstag 60 ... zu meinem 40sten kriegte sie es hin, an genau am Tag meines Geburtstages ihren 50sten zu feiern ... mit dem Resultat, dass ich meinen Geburtstag vorwiegend auf der Autobahn und im Stau verbrachte ...
Mittwoch, September 03, 2014
Warum wundern die sich wohl ...
Im Internet sind anscheinend gehackte Nacktfotos von wichtigen Leuten aufgetaucht ... nicht von mir ... und dafür könnte es verschiedene Gründe geben:
- ich bin nicht wichtig genug ...
- ich lade keine Fotos in Clouds ...
- ich weiß gar nicht, wie man Fotos in Clouds lädt ...
- isch 'abe gar keine I-Phone
- ich mache keine Nacktfotos von mir oder irgendwelchen anderen Personen, nicht mit dem Handy oder irgendeiner anderen Kamera
Nun wundern sich aber alle, dass diese Nacktfotos der wichtigen Leute kursieren, äußern sich überaus empört und finden das allgemein ganz schrecklich.
Und das wundert mich nun wieder ... bin ich mir doch ziemlich sicher:
- nicht nur die NSA hat Zugriff im Netz
- nicht nur britische Revolverblätter hören Telefongespräche mit
- nicht nur wikileaks hat Zuträger
- nicht nur die Reporter der Bild-Zeitung hören das Gras wachsen und machen daraus was Verkaufbares
- nicht nur die Regenbogenpresse lebt davon, dass gar schröckliche "Geheimnisse" enthüllt werden
Ganz abgesehen davon, dass anscheinend die Marke mit dem Apfel großspurig voreinstellte, dass alle mit dem Apfel-Phone geschossenen Fotos automatisch in der der Firma gehörenden Cloud geladen werden, was einen alleine schon stutzig machen sollte
Eine vom Apfel inszenierte Cloud, in der alle Daten "sicher" sein sollen? ... ... ... REALLY???
- ich bin nicht wichtig genug ...
- ich lade keine Fotos in Clouds ...
- ich weiß gar nicht, wie man Fotos in Clouds lädt ...
- isch 'abe gar keine I-Phone
- ich mache keine Nacktfotos von mir oder irgendwelchen anderen Personen, nicht mit dem Handy oder irgendeiner anderen Kamera
Nun wundern sich aber alle, dass diese Nacktfotos der wichtigen Leute kursieren, äußern sich überaus empört und finden das allgemein ganz schrecklich.
Und das wundert mich nun wieder ... bin ich mir doch ziemlich sicher:
- nicht nur die NSA hat Zugriff im Netz
- nicht nur britische Revolverblätter hören Telefongespräche mit
- nicht nur wikileaks hat Zuträger
- nicht nur die Reporter der Bild-Zeitung hören das Gras wachsen und machen daraus was Verkaufbares
- nicht nur die Regenbogenpresse lebt davon, dass gar schröckliche "Geheimnisse" enthüllt werden
Ganz abgesehen davon, dass anscheinend die Marke mit dem Apfel großspurig voreinstellte, dass alle mit dem Apfel-Phone geschossenen Fotos automatisch in der der Firma gehörenden Cloud geladen werden, was einen alleine schon stutzig machen sollte
Eine vom Apfel inszenierte Cloud, in der alle Daten "sicher" sein sollen? ... ... ... REALLY???
Samstag, August 30, 2014
Ein Zitat ist ein Zitat
""Häufig" kommt öfter vor als "selten""
Eckart von Hirschhausen
Selten waren Worte so wenig ausreichend ohne die Show dabei ...
Eckart von Hirschhausen
Selten waren Worte so wenig ausreichend ohne die Show dabei ...
Montag, August 25, 2014
Bloggeburtstag
Wer hätte gedacht. dass dieser Blog noch einen Geburtstag erleben würde ... und was ein Glas Rotwein nicht richten könnte ...
und wer hätte das gedacht
und wer hätte das gedacht
Dienstag, August 12, 2014
Donnerstag, August 07, 2014
Montag, Juli 28, 2014
Offenbar sehe ich so aus ...
... als wäre ich nett genug, mir Dinge erzählen zu lassen, die mich überhaupt nichts angehen.
Am Samstag erzählte erst eine der Verkäuferin im Großladen meines Vertrauens die halbe Lebensgeschichte ihrer Tochter und später eine ältere Dame, wie sie den Tag beim Reinigen des Fischteiches im Garten mit ihrem Schwiegersohn verbracht hatte ...
Sowas passiert andauernd ... meist nur einmal am Tag ... und nicht nur, dass es mich nichts angeht, es interessiert mich auch nur gerade so lange, wie ich die Leute vor mir habe ...
Es gibt Unterhaltungen, die hab ich aufgehoben ... schriftlich und verbal ... und die möchte ich um nichts in der Welt missen ... die Leute kenne ich aber und interessiere mich für sie und ihr Dasein ...
Am Samstag erzählte erst eine der Verkäuferin im Großladen meines Vertrauens die halbe Lebensgeschichte ihrer Tochter und später eine ältere Dame, wie sie den Tag beim Reinigen des Fischteiches im Garten mit ihrem Schwiegersohn verbracht hatte ...
Sowas passiert andauernd ... meist nur einmal am Tag ... und nicht nur, dass es mich nichts angeht, es interessiert mich auch nur gerade so lange, wie ich die Leute vor mir habe ...
Es gibt Unterhaltungen, die hab ich aufgehoben ... schriftlich und verbal ... und die möchte ich um nichts in der Welt missen ... die Leute kenne ich aber und interessiere mich für sie und ihr Dasein ...
Sonntag, Juli 27, 2014
Was wäre, wenn ...
http://www.spox.com/de/sport/fussball/wm/wm2014/1407/News/fifa-feiert-rekordeinnahmen-ueber-eine-milliarde-gewinn-gesamtumsatz-ueber-drei-milliarden-bestmarke-suedafrika-uebertroffen.html
... ein Verein, der tatsächlich alle Rechte und Pflichten eines Vereines in der Schweiz wahrnimmt, dabei aber offensichtlich über allerlei Möglichkeiten verfügt, auf die Politik eines jeden Landes Einfluss zu nehmen, sich verpflichtet fühlen würde, diese Möglichkeiten dazu zu verwenden, die Verdientsmöglichkeiten der Einheimischen zu verbessern.
Statt dessen werden wohl wohlwollenden Konzernen Einnahmequellen erschlossen und alle machen mit anstatt sich darüber aufzuregen, dass niemand sonst profitieren darf.
Es lebe der Kapitalismus!
... ein Verein, der tatsächlich alle Rechte und Pflichten eines Vereines in der Schweiz wahrnimmt, dabei aber offensichtlich über allerlei Möglichkeiten verfügt, auf die Politik eines jeden Landes Einfluss zu nehmen, sich verpflichtet fühlen würde, diese Möglichkeiten dazu zu verwenden, die Verdientsmöglichkeiten der Einheimischen zu verbessern.
Statt dessen werden wohl wohlwollenden Konzernen Einnahmequellen erschlossen und alle machen mit anstatt sich darüber aufzuregen, dass niemand sonst profitieren darf.
Es lebe der Kapitalismus!
Montag, Juli 14, 2014
2014 als bedeutsames Jahr:
200 Jahre Blücher setzt bei Kaub über den Rhein
100 Jahre Beginn WK I
95 Jahre Gründung Freistaat Flaschenhals, Frauen sind in Deutschland erstmals wahlberechtigt
90 Jahre Abschaffung des Kalifats in der Türkei
85 Jahre schwarzer Donnerstag
80 Jahre Ab jetzt marschiert alles im Gleichschritt
75 Jahre Beginn WK II
70 Jahre Attentat im Führerbunker
65 Jahre Gründung BRD und DDR
60 Jahre Fußballweltmeister
55 Jahre die Schweiz lehnt das Wahlrecht für Frauen ab
50 Jahre Pillenknick
45 Jahre Mondlandung
40 Jahre schon wieder Fußballweltmeister
35 Jahre private Veränderungen
30 Jahre Privatfernsehen in Deutschland
25 Jahre Fall der Mauer
20 Jahre Nelson Mandela wird Präsident in Südafrika und Kurt Cobain erschießt sich
15 Jahre Einführung des Euro als bargeldloses Zahlungsmittel, Einrichtung von Nunavut
10 Jahre US-Präsident George W. Bush räumt ein, aufgrund von Geheimdienstberichten vor dem Irak-Krieg die Existenz von Massenvernichtungswaffen falsch eingeschätzt zu haben, Tsunami im Indischen Ozean
5 Jahre das Historische Archiv der Stadt Köln stürzt ein
2014 und noch einmal Weltmeister!
Ich kann nicht schlafen ... und ich werde mir kein T-Shirt der Fifa kaufen, dessen überteuerter Preis nicht den Näherinnen und Nähern wenigstens ein bisschen zu Gute kommt ... 4. Stern hin oder her ...HACH! Ich freu mich ... wir können das Thema Weltherrschaft also angehen ... ... ...
200 Jahre Blücher setzt bei Kaub über den Rhein
100 Jahre Beginn WK I
95 Jahre Gründung Freistaat Flaschenhals, Frauen sind in Deutschland erstmals wahlberechtigt
90 Jahre Abschaffung des Kalifats in der Türkei
85 Jahre schwarzer Donnerstag
80 Jahre Ab jetzt marschiert alles im Gleichschritt
75 Jahre Beginn WK II
70 Jahre Attentat im Führerbunker
65 Jahre Gründung BRD und DDR
60 Jahre Fußballweltmeister
55 Jahre die Schweiz lehnt das Wahlrecht für Frauen ab
50 Jahre Pillenknick
45 Jahre Mondlandung
40 Jahre schon wieder Fußballweltmeister
35 Jahre private Veränderungen
30 Jahre Privatfernsehen in Deutschland
25 Jahre Fall der Mauer
20 Jahre Nelson Mandela wird Präsident in Südafrika und Kurt Cobain erschießt sich
15 Jahre Einführung des Euro als bargeldloses Zahlungsmittel, Einrichtung von Nunavut
10 Jahre US-Präsident George W. Bush räumt ein, aufgrund von Geheimdienstberichten vor dem Irak-Krieg die Existenz von Massenvernichtungswaffen falsch eingeschätzt zu haben, Tsunami im Indischen Ozean
5 Jahre das Historische Archiv der Stadt Köln stürzt ein
2014 und noch einmal Weltmeister!
Ich kann nicht schlafen ... und ich werde mir kein T-Shirt der Fifa kaufen, dessen überteuerter Preis nicht den Näherinnen und Nähern wenigstens ein bisschen zu Gute kommt ... 4. Stern hin oder her ...HACH! Ich freu mich ... wir können das Thema Weltherrschaft also angehen ... ... ...
Sonntag, Juli 13, 2014
Ja, diese Niederländer
Seit gestern sind die Fußballer aus Holland also Trize-Weltmeister, wie so schön formuliert vom Herrn der WM-Tagebuch-Einträge.
Nicht, dass sich damit in der Weltordnung was verändert hätte, nur die Brasilianer sind noch niedergeschlagener als vorher. Da hat tatsächlich eine interviewte Frau in die Kamera gesagt, dass Brasilien eine Demütigung wie durch diese Mannschaft nicht verdient hätte ... wobei es auch sein kann, dass ich das nicht wirklich so wiedergebe, wie sie es gesagt hatte ...
Jedenfalls finde ich, dass die Deutschen mit ihrer Mannschaft deutlich netter umgesprungen sind, nachdem diese im eigenen Land nicht Weltmeister wurde ... und das finde ich sportlich!
Die anderen Mannschaften sind immerhin ins Land eingereist, um selber was zu reißen ... oder - um es mit meinem Vater zu sagen: Die anderen wollen auch gewinnen!
Hier wird sich was verändern ... das habe ich mir ganz fest vorgenommen ...
Nicht, dass sich damit in der Weltordnung was verändert hätte, nur die Brasilianer sind noch niedergeschlagener als vorher. Da hat tatsächlich eine interviewte Frau in die Kamera gesagt, dass Brasilien eine Demütigung wie durch diese Mannschaft nicht verdient hätte ... wobei es auch sein kann, dass ich das nicht wirklich so wiedergebe, wie sie es gesagt hatte ...
Jedenfalls finde ich, dass die Deutschen mit ihrer Mannschaft deutlich netter umgesprungen sind, nachdem diese im eigenen Land nicht Weltmeister wurde ... und das finde ich sportlich!
Die anderen Mannschaften sind immerhin ins Land eingereist, um selber was zu reißen ... oder - um es mit meinem Vater zu sagen: Die anderen wollen auch gewinnen!
Hier wird sich was verändern ... das habe ich mir ganz fest vorgenommen ...
Mittwoch, Juli 09, 2014
Wann spielen deutsche Fußballer schon mal himmlisch?
Gestern!
Im Halbfinale!
Gegen gefallene Brasilianer!
Selten bin ich so gespannt vor einem TVGerät kleben geblieben und traute meinen Augen nicht.
Glauben wollt ich wohl, doch das Denken machte nicht mit, denn so ein spielerisches Spiel mit dem Ball war mir ja in meiner langen Meisterschaften-Beobachter-Karriere noch nicht untergekommen!
Es gibt gar nicht genug Ausrufezeichen für diese Genialität, die sich da in einer Mannschaft breit machte und die Brasilianer schon nach der ersten Viertelstunde per Windhose vom Platz fegte!
Um es kurz zu machen: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Im Halbfinale!
Gegen gefallene Brasilianer!
Selten bin ich so gespannt vor einem TVGerät kleben geblieben und traute meinen Augen nicht.
Glauben wollt ich wohl, doch das Denken machte nicht mit, denn so ein spielerisches Spiel mit dem Ball war mir ja in meiner langen Meisterschaften-Beobachter-Karriere noch nicht untergekommen!
Es gibt gar nicht genug Ausrufezeichen für diese Genialität, die sich da in einer Mannschaft breit machte und die Brasilianer schon nach der ersten Viertelstunde per Windhose vom Platz fegte!
Um es kurz zu machen: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Sonntag, Juli 06, 2014
zur Wahl stehen treten oder kicken
Fußball-Weltmeisterschaft ... um die es sich gar nicht handelt. Es ist eine FIFA-Weltmeisterschaft.
Und das schreibe ich in der Hoffnung, mit dieser Bennennung keine Besitzrechte angetastet zu haben ... heutzutage kann man da gar nicht vorsichtig genug sein ... die olympischen Spiele, Fußball - alles im Besitz von wichtigen Elementen ... selbst Magenta sollte einmal Privatbesitz der Telekom werden, so rauschte es durch das Netz ... und nicht nur die NSA hat anscheinend Mitarbeiter, die alle möglichen Seiten im Netz und in Untersuchungsausschüssen durchsuchen und sichten ...
Doch zurück zum Spiel:
Das mit dem Lendenwirbel, was den Kolumbianern den Titel der bösesten Fußballnation einbrachte - und weshalb sie mit Verlaub zu Recht aus dem Wettbewerb gekickt worden sind - hab ich wegen der späten Anstoßzeit erst am folgenden Tag mitbekommen ... Kurz nach dem Anstoß musste ich meinen Großen wegen akuter Müdigkeit allein vor dem Fernseher sitzen lassen, nicht ohne noch anzumerken, dass kein ein Spielzug zuende gespielt wurde, dass ausnahmslos jeder Ballbesitz von einem Gegner durch Einsatz von Körperteilen geahndet wurde, ohne, dass es der Schiedsrichterpfeife danach gewesen wäre, zu pfeifen, und mit der Frage, ob dieses sich gegenseitig von den Füßen holen ein Merkmal der südamerikanischen Spielart des Fußballs sei - mir war nur vom Eishockey zu Ohren gekommen, dass Spieler nur deshalb aufs Feld geschickt werden, um möglichst viele Spieler der anderen Mannschaft spielunfähig zu hauen - bisher ist noch in jedem Spiel, das mindestens zur Hälfte von südamerikanischen Mannschaften bestritten worden ist, für meine Begriffe (und ich gucke nur, wenn es um länderübergreifende Debattierclubs geht - außer, wenn Deutschland spielt, damit sie nicht verlieren) viel zu viel zu Fall gebracht worden ... und jetzt das!
Und was wird nun diskutiert, dass doch etwas früher gepfiffen werden müsste ...
... aber so ist das wie immer: erst, wenn ein Kind an der Straße überfahren wurde, wird eine Ampel aufgestellt ...
Wollen wir doch mal hoffen, dass die brasilianische Mannschaft jetzt nicht den Schluss zieht, dass es gehen Lahm und Co noch böser gehen muss ...
Und das schreibe ich in der Hoffnung, mit dieser Bennennung keine Besitzrechte angetastet zu haben ... heutzutage kann man da gar nicht vorsichtig genug sein ... die olympischen Spiele, Fußball - alles im Besitz von wichtigen Elementen ... selbst Magenta sollte einmal Privatbesitz der Telekom werden, so rauschte es durch das Netz ... und nicht nur die NSA hat anscheinend Mitarbeiter, die alle möglichen Seiten im Netz und in Untersuchungsausschüssen durchsuchen und sichten ...
Doch zurück zum Spiel:
Das mit dem Lendenwirbel, was den Kolumbianern den Titel der bösesten Fußballnation einbrachte - und weshalb sie mit Verlaub zu Recht aus dem Wettbewerb gekickt worden sind - hab ich wegen der späten Anstoßzeit erst am folgenden Tag mitbekommen ... Kurz nach dem Anstoß musste ich meinen Großen wegen akuter Müdigkeit allein vor dem Fernseher sitzen lassen, nicht ohne noch anzumerken, dass kein ein Spielzug zuende gespielt wurde, dass ausnahmslos jeder Ballbesitz von einem Gegner durch Einsatz von Körperteilen geahndet wurde, ohne, dass es der Schiedsrichterpfeife danach gewesen wäre, zu pfeifen, und mit der Frage, ob dieses sich gegenseitig von den Füßen holen ein Merkmal der südamerikanischen Spielart des Fußballs sei - mir war nur vom Eishockey zu Ohren gekommen, dass Spieler nur deshalb aufs Feld geschickt werden, um möglichst viele Spieler der anderen Mannschaft spielunfähig zu hauen - bisher ist noch in jedem Spiel, das mindestens zur Hälfte von südamerikanischen Mannschaften bestritten worden ist, für meine Begriffe (und ich gucke nur, wenn es um länderübergreifende Debattierclubs geht - außer, wenn Deutschland spielt, damit sie nicht verlieren) viel zu viel zu Fall gebracht worden ... und jetzt das!
Und was wird nun diskutiert, dass doch etwas früher gepfiffen werden müsste ...
... aber so ist das wie immer: erst, wenn ein Kind an der Straße überfahren wurde, wird eine Ampel aufgestellt ...
Wollen wir doch mal hoffen, dass die brasilianische Mannschaft jetzt nicht den Schluss zieht, dass es gehen Lahm und Co noch böser gehen muss ...
Samstag, Juli 05, 2014
Ami go home
Der Ami wurde rausgekickt ... er wollte also nicht mehr
nächster Punkt auf der Liste zur Weltherrschaft: Check!
nächster Punkt auf der Liste zur Weltherrschaft: Check!
Sonntag, Juni 29, 2014
Rahn muss schießen!
Rahn schießt! ... ... ... Rahn? ... warte kurz ... INI ... INI schießt! INI schießt wieder!
Unter http://iniwmblog.wordpress.com/ höchst kurzweilig nachzulesen!
Außerdem fand ich - global gesehen - hier Unterstützung für meine These, dass nach der Weltmeisterschaft die Weltherrschaft angestrebt wird ... unter der Voraussetzung, dass "der Ami nicht will und der Russe schon zuhause ist" könnte das in Betracht gezogen werden ...
Vielleicht ist es aber doch von Vorteil, wenn der Russe gerade NICHT zuhause ist ...
Unter http://iniwmblog.wordpress.com/ höchst kurzweilig nachzulesen!
Außerdem fand ich - global gesehen - hier Unterstützung für meine These, dass nach der Weltmeisterschaft die Weltherrschaft angestrebt wird ... unter der Voraussetzung, dass "der Ami nicht will und der Russe schon zuhause ist" könnte das in Betracht gezogen werden ...
Vielleicht ist es aber doch von Vorteil, wenn der Russe gerade NICHT zuhause ist ...
Freitag, Juni 27, 2014
abgeraucht
Das war dann also die Rache dieser Malware ... da will man dem Großen was Gutes tun, versucht, von einer Wechselfestplatte zu retten, was zu retten ist, nachdem ein direkter Zugriff auf die Daten nicht mehr möglich ist, weil die einfach nicht mehr erkannt werden wollen, hat sich dadurch einen Bloodsucker eingefangen und nun ist der Läppi futsch ... er bootet nicht mehr.
Ich hab mich noch nicht getraut, einen zu fragen, der sich mit sowas auskennt ... was, wenn er sagt, es ist nichts mehr zu retten?
Ich hab mich noch nicht getraut, einen zu fragen, der sich mit sowas auskennt ... was, wenn er sagt, es ist nichts mehr zu retten?
Sonntag, Juni 08, 2014
Nun wird sie also doch kommen
die Autobahnmaut
Wenn man sich auf etwas ganz sicher verlassen kann, dann darauf, dass jede Idee, die ein Politiker hat, um Geld aufzutreiben, so lange auf den Tisch kommt, bis sie sich als Tatsache durchsetzt ... und dann bleibt sie auf ewig ...
Den nervtötenden Angriff von websearch bin ich losgeworden ... unter Verlust aller im Download-Verzeichnis abgelegten Dateien ... sowas sollte doch mit mehr möglich sein ...
Wenn man sich auf etwas ganz sicher verlassen kann, dann darauf, dass jede Idee, die ein Politiker hat, um Geld aufzutreiben, so lange auf den Tisch kommt, bis sie sich als Tatsache durchsetzt ... und dann bleibt sie auf ewig ...
Den nervtötenden Angriff von websearch bin ich losgeworden ... unter Verlust aller im Download-Verzeichnis abgelegten Dateien ... sowas sollte doch mit mehr möglich sein ...
Dienstag, Juni 03, 2014
Es hat alles einen Sinn ...
Was habe ich mich neulich dämlich aufgeregt.
Am Sonntag, hätte ich mich darüber freuen müssen. Massiv freuen müssen.
Der Sack, der dem Großen zu groß war, passte dem Kleinen wie angegossen. Modisch war mir ja egal (und dem Kleinen zum Glück auch), in 6 Jahren hat sich mit Sicherheit irgendwas an Schnitt oder Farbe geändert, um hipp zu sein, jedoch war der Große etwa genau ein halbes Jahr jünger als der Kleine, als er für kirchlich erwachsen erklärt wurde und der Anzug musste heuer nicht neu gekauft werden.
Dafür freue ich mich heute! Massiv!
Und auch darüber, dass der Anzug überhaupt noch gefunden werden konnte.
Am Sonntag, hätte ich mich darüber freuen müssen. Massiv freuen müssen.
Der Sack, der dem Großen zu groß war, passte dem Kleinen wie angegossen. Modisch war mir ja egal (und dem Kleinen zum Glück auch), in 6 Jahren hat sich mit Sicherheit irgendwas an Schnitt oder Farbe geändert, um hipp zu sein, jedoch war der Große etwa genau ein halbes Jahr jünger als der Kleine, als er für kirchlich erwachsen erklärt wurde und der Anzug musste heuer nicht neu gekauft werden.
Dafür freue ich mich heute! Massiv!
Und auch darüber, dass der Anzug überhaupt noch gefunden werden konnte.
Follower
Anscheinend gibt es außer der NSA (und ini *wink*) noch mehr Mitleser.
Das ist überraschend.
Und es gibt noch mehr Überraschendes:
Ich habe einen Follower.
Seit wann habe ich einen Follower?
Die Fingernägel kenn ich, aber seit wann ist sie hier?
Und ich bin wohl einem anderen Blog beigetreten ... es steht da ausdrücklich nicht "folgen", da steht "beigetreten" ...wann und vor allem wie immer auch das passiert sein soll ...
ADS als Diagnose? Alzheimer? Creutzfeld-Jakob?
Fragen über Fragen ...
Das ist überraschend.
Und es gibt noch mehr Überraschendes:
Ich habe einen Follower.
Seit wann habe ich einen Follower?
Die Fingernägel kenn ich, aber seit wann ist sie hier?
Und ich bin wohl einem anderen Blog beigetreten ... es steht da ausdrücklich nicht "folgen", da steht "beigetreten" ...wann und vor allem wie immer auch das passiert sein soll ...
ADS als Diagnose? Alzheimer? Creutzfeld-Jakob?
Fragen über Fragen ...
Montag, Juni 02, 2014
Jetzt kann ich wieder runter kommen ...
Und wieder ist ein Schritt getan: der Kleine ist konfirmiert.
Eifrige Kirchgängering war ich noch nie, in den kirchlichen Alltag integriert schon eher, jedenfalls bis ich dachte, dass so viel Christlichkeit meinem Lebensentwurf viel zu nah kommt und ich Abstand suchte ... und fand ... fast bis zur Vollkommenheit ...
Deshalb muss man aber noch nicht ganz von dem Verein lassen, ich zahle also weiter meine Abgabe an die Kirche, die der Staat - und neuerdings die Banken direkt nach Abrechnung eventueller Einnahmen - in Form von Kirchensteuern einsammelt. Hinter der Direktüberweisung der Banken an die Finanzämter vermute ich ja eher eine Verschwörung des Staates, der dringend wissen muss, welcher Bürger welche Bankkonten bei welchem Geldinstitut führen lässt, aber das ist eine Vermutung und führt schon wieder ins Schweifen ... ich wollte doch - eingedenk meiner neu entdeckten Eigenschaft, zu lange Beiträge als langweilig zu empfinden, mich kurz fassen ... Mann! Ist das schwer!
Jedenfalls entnehme ich daraus, dass ich immer noch Vereinsbeiträge bezahle, das Recht, mein Kind den Ritus der Konfirmation erleben zu lassen. Er soll schließlich Erfahrungen machen, die er im Gedächtnis behalten wird ... und ab und zu seine weitere Verwandtschaft erleben ... immer nur im Sumpf eine 3-4-Personen-Haushalts sich rumzutreiben macht kurzsichtig, finde ich, was ein subjektives Empfinden sein mag, doch ist der Kleine diesem nunmal ausgeliefert und dadurch gezwungen, ab und zu etwas zu erleben ...
Die ganze letzte Woche hatte ich mir Urlaub genommen, um die Nerven im Griff zu behalten, es hat nichts genutzt. Ich war tagelang ein nervöses Wrack und in der Kirche gestern so mitgenommen, dass es gut war, dass an Tücher in der Tasche gedacht worden war.
Nicht, dass ich furchtbar viel vorzubereiten gehabt hätte. Wir feierten immerhin auswärts. Der Termin ist seit Weihnachten bekannt, ich hatte nur die Einladungen zu basteln und zu verschicken, den Überblick zu behalten, wer kommen würde, das Menü auszusuchen, des Kleinen Anzug in die Reinigung zu bringen - und wieder abzuholen, rechtzeitig Blumenschmuck für die Tische auszusuchen - und diesen rechtzeitig abzuholen und zu den Tischen zu bringen und schließlich das Essen zu genießen und von Tisch zu Tisch zu wandern, um mit den Gästen - also der lieben Verwandtschaft - zu plaudern.
Das Essen und die Tische waren Sache des Restaurants, die Kuchen brachten die Verwandten mit, an Sahne hatten wir gedacht und alles lief fast gänzlich ohne holpern.
Trotzdem ist ein solches Ereignis für mich ein ungeheurer Kraftakt.
Zudem wollten einige Verwandte am Samstag Abend schon kommen, denen war der Weg für hinfahren - feiern - heimfahren zu weit, also wurde schnell noch ein Abendessen vorbereitet, was damit erledigt war, dass beim samstäglichen Wocheneinkauf einfach von allem etwas mehr gekauft wurde ... also auch keine große Sache.
Kartoffeln kochen sich von alleine, eine grüne Soße dazu ist überhaupt kein Hexenwerk, gegrillt hat der große Sohn, schnippeln und Tisch decken erledigte Klein-Schwesterlein mit, während ihr LAG ihren Hund betreute, Onkel und Tante kamen wie angekündigt, alles lief wie am Schnürchen und wurde ein netter Abend.
Der Sonntag lief harmonisch und reibungslos, es war ein sehr schönes Fest.
Selbst jener Onkel, der immer ein wenig laut daher kommt, verteilte Komplimente, was von ihm eher nicht bekannt ist. Möglicherweise wird er altersmilde ...
Neu ist, dass eine meiner Cousinen sich in fortgeschrittenem Alter doch noch für Nachwuchs entschieden hat. Mit 39 läuft ja schließlich die Uhr dem Ende zu. Ihre Mutter, also meine Tante - angeheiratete Frau des Bruders meines Vaters - scheint gar nicht begeistert davon zu sein, dass sie Oma wird, verlor sie doch während des gesamten Samstag-Abend-Besuchs kein Wort und hatte ihrem Mann - also dem Bruder meines Vaters - untersagt, etwas zu verraten ... und das Kind kommt schon im Juli ... der Onkel wurde jedenfalls richtig redselig, als das Geheimnis endlich raus war ... er scheint sich sehr darauf zu freuen, mit 76 Großvater zu werden ...
Fast neu ist, dass meine Nichte - Tochter meiner Schwester - ebenfalls ein Kind erwartet, mit 26. Meine Schwester wird also mit 50 Oma, so verschieben sich die Generationen ...
Ich könnte noch ganz doll ausschweifend darüber werden, was ich von alten Müttern halte, aber das führte nun doch zu weit ...
Eifrige Kirchgängering war ich noch nie, in den kirchlichen Alltag integriert schon eher, jedenfalls bis ich dachte, dass so viel Christlichkeit meinem Lebensentwurf viel zu nah kommt und ich Abstand suchte ... und fand ... fast bis zur Vollkommenheit ...
Deshalb muss man aber noch nicht ganz von dem Verein lassen, ich zahle also weiter meine Abgabe an die Kirche, die der Staat - und neuerdings die Banken direkt nach Abrechnung eventueller Einnahmen - in Form von Kirchensteuern einsammelt. Hinter der Direktüberweisung der Banken an die Finanzämter vermute ich ja eher eine Verschwörung des Staates, der dringend wissen muss, welcher Bürger welche Bankkonten bei welchem Geldinstitut führen lässt, aber das ist eine Vermutung und führt schon wieder ins Schweifen ... ich wollte doch - eingedenk meiner neu entdeckten Eigenschaft, zu lange Beiträge als langweilig zu empfinden, mich kurz fassen ... Mann! Ist das schwer!
Jedenfalls entnehme ich daraus, dass ich immer noch Vereinsbeiträge bezahle, das Recht, mein Kind den Ritus der Konfirmation erleben zu lassen. Er soll schließlich Erfahrungen machen, die er im Gedächtnis behalten wird ... und ab und zu seine weitere Verwandtschaft erleben ... immer nur im Sumpf eine 3-4-Personen-Haushalts sich rumzutreiben macht kurzsichtig, finde ich, was ein subjektives Empfinden sein mag, doch ist der Kleine diesem nunmal ausgeliefert und dadurch gezwungen, ab und zu etwas zu erleben ...
Die ganze letzte Woche hatte ich mir Urlaub genommen, um die Nerven im Griff zu behalten, es hat nichts genutzt. Ich war tagelang ein nervöses Wrack und in der Kirche gestern so mitgenommen, dass es gut war, dass an Tücher in der Tasche gedacht worden war.
Nicht, dass ich furchtbar viel vorzubereiten gehabt hätte. Wir feierten immerhin auswärts. Der Termin ist seit Weihnachten bekannt, ich hatte nur die Einladungen zu basteln und zu verschicken, den Überblick zu behalten, wer kommen würde, das Menü auszusuchen, des Kleinen Anzug in die Reinigung zu bringen - und wieder abzuholen, rechtzeitig Blumenschmuck für die Tische auszusuchen - und diesen rechtzeitig abzuholen und zu den Tischen zu bringen und schließlich das Essen zu genießen und von Tisch zu Tisch zu wandern, um mit den Gästen - also der lieben Verwandtschaft - zu plaudern.
Das Essen und die Tische waren Sache des Restaurants, die Kuchen brachten die Verwandten mit, an Sahne hatten wir gedacht und alles lief fast gänzlich ohne holpern.
Trotzdem ist ein solches Ereignis für mich ein ungeheurer Kraftakt.
Zudem wollten einige Verwandte am Samstag Abend schon kommen, denen war der Weg für hinfahren - feiern - heimfahren zu weit, also wurde schnell noch ein Abendessen vorbereitet, was damit erledigt war, dass beim samstäglichen Wocheneinkauf einfach von allem etwas mehr gekauft wurde ... also auch keine große Sache.
Kartoffeln kochen sich von alleine, eine grüne Soße dazu ist überhaupt kein Hexenwerk, gegrillt hat der große Sohn, schnippeln und Tisch decken erledigte Klein-Schwesterlein mit, während ihr LAG ihren Hund betreute, Onkel und Tante kamen wie angekündigt, alles lief wie am Schnürchen und wurde ein netter Abend.
Der Sonntag lief harmonisch und reibungslos, es war ein sehr schönes Fest.
Selbst jener Onkel, der immer ein wenig laut daher kommt, verteilte Komplimente, was von ihm eher nicht bekannt ist. Möglicherweise wird er altersmilde ...
Neu ist, dass eine meiner Cousinen sich in fortgeschrittenem Alter doch noch für Nachwuchs entschieden hat. Mit 39 läuft ja schließlich die Uhr dem Ende zu. Ihre Mutter, also meine Tante - angeheiratete Frau des Bruders meines Vaters - scheint gar nicht begeistert davon zu sein, dass sie Oma wird, verlor sie doch während des gesamten Samstag-Abend-Besuchs kein Wort und hatte ihrem Mann - also dem Bruder meines Vaters - untersagt, etwas zu verraten ... und das Kind kommt schon im Juli ... der Onkel wurde jedenfalls richtig redselig, als das Geheimnis endlich raus war ... er scheint sich sehr darauf zu freuen, mit 76 Großvater zu werden ...
Fast neu ist, dass meine Nichte - Tochter meiner Schwester - ebenfalls ein Kind erwartet, mit 26. Meine Schwester wird also mit 50 Oma, so verschieben sich die Generationen ...
Ich könnte noch ganz doll ausschweifend darüber werden, was ich von alten Müttern halte, aber das führte nun doch zu weit ...
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Noch ein Versuch
Es gibt auch noch was über einen Frisörbesuch zu berichten ... die letzten waren alle irgendwie langweilig, manche mehr, manche weniger gelungen, aber eigentlich immer dasselbe ...
Neulich nun war wieder ein Unikum in dem Laden, zu dem ich immer noch hin gehe, obwohl dort gaaanz selten die Frisur raus kommt, mit der ich rum laufen möchte, der aber bequemerweise stets auf dem Weg liegt und des Samstags ohne Termin angesteuert werden kann.
Es osterte an diesem Samstag schrecklich, weshalb der wöchentliche Einkauf im Supermarkt meines Vertrauens auf Donnerstag vorgezogen worden war, um dem Ansturm am einem neuen Wochenende, nach dem gesetzlich geregelt die Läden nie mehr öffnen und etwas verkaufen dürfen, womit vermieden werden soll, dass sie die Weltherrschaft übernehmen, zu entgehen. Ein bisschen enttäuscht war ich schon, als ich dann am Samstag Abend gar nicht so vielen Einkäufern ausweichen musste ... oder ich war einfach spät genug dran um kurz vor 20:00 Uhr ...
Jedenfalls musste ich auch beim Frisör nicht lange warten, schwupps! stand ein junger Mann hinter mir - erfragte mein Begehr ... ich versuche ja, nicht diskriminierend zu denken, wiewohl ich den männlichen Frisören aber doch einiges zutraue, nur nicht, dass ich nach getaner Arbeit zufrieden sein würde ... das war bei den ganzen drei Mal, die ein männliches Frisör sich an meine Haare machte, noch nie vorgekommen ... die weiblichen Frisöre haben immerhin eine geschätzte Trefferquote von knapp 50 % ...
Also versuchte ich, zu verdeutlichen, was ich wünschte, die Worte sind eigentlich immer dieselben:
Vorne länger als hinten und so kurz, dass die Haare hinter die Ohren geschoben dort verbleiben ...
Er schien gut zu verstehen, meinte, ein schräger Bob sei das und das sei nicht weiter schwer ... trotzdem machte ich ihn auf die beiden Wirbel aufmerksam, die schon so manchen Schnitt einfach nur traurig haben aussehen lassen, doch er war zuversichtlich, dass die Chose machbar wäre ... Er war so zuversichtlich, dass ich dachte, ich sollte ihn machen lassen ...
Nun ja ... der Bob war ein schräger ... ganz zum Schluss müssen manche Frisöre und Frisörinnen dringend nochmal eine Strähne vorne links und eine Strähne vorne rechts am Hinterkopf zusammen führen und abschneiden ... ich habe immer die Vermutung, dass damit das Werk noch gerettet werden soll, doch es klappt nie, da danach immer genau diese Strähnen links und rechts neben dem Gesicht zu kurz sind und den Bob nicht mehr nach Bob aussehen lassen.
Drei Wochen lang versuchte ich, mich an den Schnitt zu gewöhnen ... es gelang mir nicht und so musste ich nach drei Wochen schon wieder zum Friseur, es war ja zum Glück rechzeitig vor dem großen Verwandtenansturm.
Kurz.
Richtig kurz teilte ich der Frisörin mit, die sich meiner annahm und sie schnitt ganz gut.
Schade, dass Haare wachsen.
Neulich nun war wieder ein Unikum in dem Laden, zu dem ich immer noch hin gehe, obwohl dort gaaanz selten die Frisur raus kommt, mit der ich rum laufen möchte, der aber bequemerweise stets auf dem Weg liegt und des Samstags ohne Termin angesteuert werden kann.
Es osterte an diesem Samstag schrecklich, weshalb der wöchentliche Einkauf im Supermarkt meines Vertrauens auf Donnerstag vorgezogen worden war, um dem Ansturm am einem neuen Wochenende, nach dem gesetzlich geregelt die Läden nie mehr öffnen und etwas verkaufen dürfen, womit vermieden werden soll, dass sie die Weltherrschaft übernehmen, zu entgehen. Ein bisschen enttäuscht war ich schon, als ich dann am Samstag Abend gar nicht so vielen Einkäufern ausweichen musste ... oder ich war einfach spät genug dran um kurz vor 20:00 Uhr ...
Jedenfalls musste ich auch beim Frisör nicht lange warten, schwupps! stand ein junger Mann hinter mir - erfragte mein Begehr ... ich versuche ja, nicht diskriminierend zu denken, wiewohl ich den männlichen Frisören aber doch einiges zutraue, nur nicht, dass ich nach getaner Arbeit zufrieden sein würde ... das war bei den ganzen drei Mal, die ein männliches Frisör sich an meine Haare machte, noch nie vorgekommen ... die weiblichen Frisöre haben immerhin eine geschätzte Trefferquote von knapp 50 % ...
Also versuchte ich, zu verdeutlichen, was ich wünschte, die Worte sind eigentlich immer dieselben:
Vorne länger als hinten und so kurz, dass die Haare hinter die Ohren geschoben dort verbleiben ...
Er schien gut zu verstehen, meinte, ein schräger Bob sei das und das sei nicht weiter schwer ... trotzdem machte ich ihn auf die beiden Wirbel aufmerksam, die schon so manchen Schnitt einfach nur traurig haben aussehen lassen, doch er war zuversichtlich, dass die Chose machbar wäre ... Er war so zuversichtlich, dass ich dachte, ich sollte ihn machen lassen ...
Nun ja ... der Bob war ein schräger ... ganz zum Schluss müssen manche Frisöre und Frisörinnen dringend nochmal eine Strähne vorne links und eine Strähne vorne rechts am Hinterkopf zusammen führen und abschneiden ... ich habe immer die Vermutung, dass damit das Werk noch gerettet werden soll, doch es klappt nie, da danach immer genau diese Strähnen links und rechts neben dem Gesicht zu kurz sind und den Bob nicht mehr nach Bob aussehen lassen.
Drei Wochen lang versuchte ich, mich an den Schnitt zu gewöhnen ... es gelang mir nicht und so musste ich nach drei Wochen schon wieder zum Friseur, es war ja zum Glück rechzeitig vor dem großen Verwandtenansturm.
Kurz.
Richtig kurz teilte ich der Frisörin mit, die sich meiner annahm und sie schnitt ganz gut.
Schade, dass Haare wachsen.
Samstag, Mai 31, 2014
Stargate kommt ... Stargate kommt wieder ...
Zur Überschrift muss man sich Wolfgang Lipperts Melodie (ohne Wolfgang Lippert natürlich, dann klingt es besser) vorstellen ...
Roland Emmerich möchte anscheinend wieder Geld verdienen. Er holt das Stargate Universum wieder aus der Versenkung! Vielleicht waren ja auch die Rechte an dem Stoff wieder frei gegeben worden, oder der Regisseur hatte sich mit den Rechteinhabern geeinigt, immerhin ging das Gerücht, er sei mit der Serie und ihren Ablegern nie einverstanden gewesen ... aber wer weiß das schon ... von hier
Es ist sicher keine so riesige Nachricht wie die, dass Disney das Star Wars Universum wieder aufgreift, allein
IST DAS NICHT AUFREGEND!
Ja! Es ist aufregend! Für mich jedenfalls! Und wer es nicht aufregend findet, ist einfach nicht auf meiner Wellenlänge ... was nicht sooo ungewöhnlich und in der Vergangenheit bei gaaanz vielen Leuten schon seeehr häufig vorgekommen ist ...
Es wird mit Sicherheit schwierig werden, mir einen anderen Daniel Jackson schmackhaft zu machen ... James Spader im Film war jetzt nicht so der perfekte Augenschmaus, er war zu diesem Zeitpunkt ein Nerd, wie man sich 1994 einen Nerd noch vorstellte ... seither haben Nerds eine enorme Metamorphose durchgemacht, die in der Serie durchaus ihre Entsprechung gefunden hatte ... Nerds wurden sexy ... auch Dr. Daniel Jackson ...
Vielleicht gibt es ja auch keine Neuauflage der bekannten Helden ... und das macht mir ein bisschen Angst ...
Auf meinem Autokennzeichen steht schon seit Jahren - und schon auf einem zweiten Auto - eine Reminiszenz an das Stargate Universum ... niemand versteht, dass da nicht die Initialen Platz gefunden haben, wie das ein braver deutscher Autofahrer bei der Schilderstelle veranlasst, mitsamt Geburtsjahr ... das gehört für mich in die gleiche Kategorie wie die Kindernamen an den Heckscheiben, die mitteilen sollen, wer alles an Bord ist ... selbst auf Oma-und-Opa-Autos prangen diese Hinweise und Oma und Opa haben doch nur noch sehr indirekt mit der Produktion ihrer Enkel zu tun ...
Ich mag meine "untouched wilderness with great mountains and a single temple in a valley distant from the Stargate." ...
Roland Emmerich möchte anscheinend wieder Geld verdienen. Er holt das Stargate Universum wieder aus der Versenkung! Vielleicht waren ja auch die Rechte an dem Stoff wieder frei gegeben worden, oder der Regisseur hatte sich mit den Rechteinhabern geeinigt, immerhin ging das Gerücht, er sei mit der Serie und ihren Ablegern nie einverstanden gewesen ... aber wer weiß das schon ... von hier
Es ist sicher keine so riesige Nachricht wie die, dass Disney das Star Wars Universum wieder aufgreift, allein
IST DAS NICHT AUFREGEND!
Ja! Es ist aufregend! Für mich jedenfalls! Und wer es nicht aufregend findet, ist einfach nicht auf meiner Wellenlänge ... was nicht sooo ungewöhnlich und in der Vergangenheit bei gaaanz vielen Leuten schon seeehr häufig vorgekommen ist ...
Es wird mit Sicherheit schwierig werden, mir einen anderen Daniel Jackson schmackhaft zu machen ... James Spader im Film war jetzt nicht so der perfekte Augenschmaus, er war zu diesem Zeitpunkt ein Nerd, wie man sich 1994 einen Nerd noch vorstellte ... seither haben Nerds eine enorme Metamorphose durchgemacht, die in der Serie durchaus ihre Entsprechung gefunden hatte ... Nerds wurden sexy ... auch Dr. Daniel Jackson ...
Vielleicht gibt es ja auch keine Neuauflage der bekannten Helden ... und das macht mir ein bisschen Angst ...
Auf meinem Autokennzeichen steht schon seit Jahren - und schon auf einem zweiten Auto - eine Reminiszenz an das Stargate Universum ... niemand versteht, dass da nicht die Initialen Platz gefunden haben, wie das ein braver deutscher Autofahrer bei der Schilderstelle veranlasst, mitsamt Geburtsjahr ... das gehört für mich in die gleiche Kategorie wie die Kindernamen an den Heckscheiben, die mitteilen sollen, wer alles an Bord ist ... selbst auf Oma-und-Opa-Autos prangen diese Hinweise und Oma und Opa haben doch nur noch sehr indirekt mit der Produktion ihrer Enkel zu tun ...
Ich mag meine "untouched wilderness with great mountains and a single temple in a valley distant from the Stargate." ...
Donnerstag, Mai 29, 2014
Zudem surfte ich heute durch verschiedene Blogs und stellte neue Lesegewohnheiten fest.
- Blogeinträge, bei denen nur die ersten wenigen Zeilen sichtbar sind, werden von mir genau so weit gelesen, wie es die ersten 4 Zeilen hergeben.
Danach ist das Interesse gaaanz weit weg und es mir die Mühe nicht Wert, zum Weiterlesen eine neue Seite zu öffnen.
- Ich bin Anhängerin der F-Lesemethode, sofern diese Art des Lesens überhaupt "Lesen" genannt werden kann.
Überfliegen in der Hoffnung, an etwas hängen zu bleiben, trifft diese Art des Eintrag-Filterns eher.
Das ist wie bei Zappen durch die Fernsehkanäle. Es wird so lange geswitcht, bis etwas die Aufmerksamkeit weckt. Und das hält genau so lange, bis die nächste Werbeunterbrechung beginnt.
u. a. ein Grund dafür, dass es problemlos möglich ist, an einem Abend mehrere Sendungen anzusehen, sofern nicht versehentlich einer der wenigen ansehbaren Filme im öffentlich-rechtlichen Kanal getroffen wurde.
Weit vom Experten entfernt gebe ich allerdings zu, dass unverzüglich, sobald erkannt wurde, dass es sich beim laufenden Programm um einen Schweden-Krimi, Dänen-Film oder sonstiges nordisches Filmgewächs handelt, der Weiterschaltknopf betätigt wird.
Da halte ich es mit der Weisheit, dass nach einem gelungenen Film aus Dänemark die sofortige, mehrstündige, intravenöse Gabe von Süßigkeiten erfolgen muss, um überhaupt wieder in die Nähe eines guten Gefühls zu kommen.
- Blogeinträge mit mehr als 4 Absätzen, empfinde ich als anstrengend.
Schlagzeilen reichen völlig - oder es muss halt wieder die F-Lesenmethode her.
Und wehe, am Anfang eines Eintrags steht die Zusammenfassung dessen, was der Eintrag nochmal wortreich beschreibt, in einem Satz.
Ganz besonders schlimm wird es, wenn eine Behauptung mehrfach in verschiedenen Worten beschrieben da steht.
Irgendwie fühle ich mich dann als Leser nicht ernst genommen.
- Blogeinträge, bei denen nur die ersten wenigen Zeilen sichtbar sind, werden von mir genau so weit gelesen, wie es die ersten 4 Zeilen hergeben.
Danach ist das Interesse gaaanz weit weg und es mir die Mühe nicht Wert, zum Weiterlesen eine neue Seite zu öffnen.
- Ich bin Anhängerin der F-Lesemethode, sofern diese Art des Lesens überhaupt "Lesen" genannt werden kann.
Überfliegen in der Hoffnung, an etwas hängen zu bleiben, trifft diese Art des Eintrag-Filterns eher.
Das ist wie bei Zappen durch die Fernsehkanäle. Es wird so lange geswitcht, bis etwas die Aufmerksamkeit weckt. Und das hält genau so lange, bis die nächste Werbeunterbrechung beginnt.
u. a. ein Grund dafür, dass es problemlos möglich ist, an einem Abend mehrere Sendungen anzusehen, sofern nicht versehentlich einer der wenigen ansehbaren Filme im öffentlich-rechtlichen Kanal getroffen wurde.
Weit vom Experten entfernt gebe ich allerdings zu, dass unverzüglich, sobald erkannt wurde, dass es sich beim laufenden Programm um einen Schweden-Krimi, Dänen-Film oder sonstiges nordisches Filmgewächs handelt, der Weiterschaltknopf betätigt wird.
Da halte ich es mit der Weisheit, dass nach einem gelungenen Film aus Dänemark die sofortige, mehrstündige, intravenöse Gabe von Süßigkeiten erfolgen muss, um überhaupt wieder in die Nähe eines guten Gefühls zu kommen.
- Blogeinträge mit mehr als 4 Absätzen, empfinde ich als anstrengend.
Schlagzeilen reichen völlig - oder es muss halt wieder die F-Lesenmethode her.
Und wehe, am Anfang eines Eintrags steht die Zusammenfassung dessen, was der Eintrag nochmal wortreich beschreibt, in einem Satz.
Ganz besonders schlimm wird es, wenn eine Behauptung mehrfach in verschiedenen Worten beschrieben da steht.
Irgendwie fühle ich mich dann als Leser nicht ernst genommen.
heute gelesen
"Auch der Einkauf lässt sich inzwischen ohne Smartphone kaum noch bewältigen."
von hier
Hoffnungslos altmodisch ich bin ... isch ´abe gar keine Smartphone und bin dennoch in der Lage, mit Hilfe des Eintrags unter der Woche zuende gehenden Vorrates in eine Liste, einen Einkauf fast mühelos zu bewältigen.
Ich gebe zu, dass die samstäglichen Einkäufe zumeist etwa 2 Stunden dauern, was m. E. vor allem daran liegt, dass diese Mitarbeiter im Laden anscheinend einer Anweisung von oben folgen und die ca. 80.000 einzelnen Artikel gemeinerweise immer wieder neu arrangieren, so dass es gemeinhin ein wenig dauert, bis die favorisierten Produkte dem Einkaufwagen zugeführt werden können, nachdem ich gezwungenermaßen verschiedene Angebote verglich, was Zeit in Anspruch nimmt, die ich im Laden, wie vermutlich von den Verkaufspsychologen gewünscht, verbringe.
Mark Twain hätte seine wahre Freude am obigen Satz!
Nebenbei stelle ich fest, dass es altmodisch klingt, das Verb immer und ausnahmslos am Ende des vollständigen Satzes zu platzieren - möglicherweise zeigen Twains Versuche, das Deutsche für Lernwillige zu verbessern, nach immens langer Zeit Erfolg.
von hier
Hoffnungslos altmodisch ich bin ... isch ´abe gar keine Smartphone und bin dennoch in der Lage, mit Hilfe des Eintrags unter der Woche zuende gehenden Vorrates in eine Liste, einen Einkauf fast mühelos zu bewältigen.
Ich gebe zu, dass die samstäglichen Einkäufe zumeist etwa 2 Stunden dauern, was m. E. vor allem daran liegt, dass diese Mitarbeiter im Laden anscheinend einer Anweisung von oben folgen und die ca. 80.000 einzelnen Artikel gemeinerweise immer wieder neu arrangieren, so dass es gemeinhin ein wenig dauert, bis die favorisierten Produkte dem Einkaufwagen zugeführt werden können, nachdem ich gezwungenermaßen verschiedene Angebote verglich, was Zeit in Anspruch nimmt, die ich im Laden, wie vermutlich von den Verkaufspsychologen gewünscht, verbringe.
Mark Twain hätte seine wahre Freude am obigen Satz!
Nebenbei stelle ich fest, dass es altmodisch klingt, das Verb immer und ausnahmslos am Ende des vollständigen Satzes zu platzieren - möglicherweise zeigen Twains Versuche, das Deutsche für Lernwillige zu verbessern, nach immens langer Zeit Erfolg.
Montag, Mai 26, 2014
WKW
Es gibt doch ein bis zwei Soziale Netzwerke, in welchen meinereiner als Karteileiche sich rumtreibt ... die Erinnerung an das eine kam vor ein paar Tagen per Mail, anscheinend war ich nicht die einzige Nicht-Nutzerin ...
Und nun ist alles Geschichte ... nicht nur Wer-Kennt-Wen, auch die Karteileiche ...
Mal sehen, wie lange dieses andere noch durchhält ... wie hieß das doch gleich ... obwohl von dort andauernd irgendwelche Werbemails sich im Postfach anhäufen und manchmal sogar an Geburtstage erinnert, bleibt es komischerweise diffus grauzonig ...
Mit Nachsehen war "StayFriends" herauszufinden ...
Und nun ist alles Geschichte ... nicht nur Wer-Kennt-Wen, auch die Karteileiche ...
Mal sehen, wie lange dieses andere noch durchhält ... wie hieß das doch gleich ... obwohl von dort andauernd irgendwelche Werbemails sich im Postfach anhäufen und manchmal sogar an Geburtstage erinnert, bleibt es komischerweise diffus grauzonig ...
Mit Nachsehen war "StayFriends" herauszufinden ...
Donnerstag, Mai 01, 2014
hm ...
In einem Intelligenztest ist eine Frage, welche Bedeutung das Wort "Plenum" auf Deutsch hat ...
Ich bin also intelligenter, wenn ich ein Fremdwort übersetzen kann ...
Ich bin also intelligenter, wenn ich ein Fremdwort übersetzen kann ...
Freitag, April 25, 2014
Die Welt gerät aus den Fugen
Man sollte meinen, es sei inzwischen das 21. Jahrhundert und ein Zeitalter, in dem ein bisschen mit Vernunft gedacht wird.
Statt dessen ist der Anfang gemacht, dass nicht mehr im fernen Afrika, in Arabien sondern auch in Europa Menschen hingehen und ihren Nachbarn die Köpfe einschlagen, weil sie anderer Meinung sind und denken, dass nur sie Recht haben.
Danach werden Denkmäler aufgestellt werden, auf denen zu lesen sein wird, dass eine solche Katastrophe nie mehr passieren darf ...
Statt dessen ist der Anfang gemacht, dass nicht mehr im fernen Afrika, in Arabien sondern auch in Europa Menschen hingehen und ihren Nachbarn die Köpfe einschlagen, weil sie anderer Meinung sind und denken, dass nur sie Recht haben.
Danach werden Denkmäler aufgestellt werden, auf denen zu lesen sein wird, dass eine solche Katastrophe nie mehr passieren darf ...
Samstag, April 19, 2014
Der Frosch und das heiße Wasser
Der letzte Schrei aus den USA heißt wohl Selftracking.
Jetzt bringt man sich nicht mehr einfach nur in Form, jetzt überprüft man, ob man sich effizient in Form gebracht hat.
Vielleicht liegt es daran, dass ich in einem kleinen Dorf wohne - oder am Alter ... ich verstehe nicht, warum ich immer hinterfragen muss, ob das, was ich tue oder nicht tue, effizient ist.
Möglicherweise ist das eine neue Art der Suche nach dem Sinn des Lebens, nach etwas, was die Menschheit schon seit Jahrtausenden fasziniert und nach dem Ausfall der religiösen Heimat muss etwas Neues als Ersatz herhalten. Die moderne geflügelte Jahresendfigur heißt Mini-Gadget.
Nun soll in seinem Universum jeder nach seiner Façon selig werden, so lange er das Universum zusammen hält. Diese zunehmende Speicherung von persönlichsten Daten bis hin zum Schritte zählen, halte ich allerdings für den richtigen Weg ins Jahr 1984. Die in immer persönlichere Bereiche eingreifende Regelungstendenz, Plastikgeld ist so wahnsinnig einfach zu nutzen, die eigene Art, Auto zu fahren wird an Versicherungen gemeldet, denn jemand, der den Regeln konform fährt, darf dann weniger Versicherungsbeiträge zahlen, Kühlschränke melden direkt an den Supermarkt, welche Artikel zur Neige gehen und die Lieferung erfolgt prompt, Gesundheitsgadgets melden dem User, wie gesund er sich den Tag über verhalten hat, im Computer wird personalisierte Werbung nach dem Nutzerverhalten ausgestreut, die Fernseher können von Ferne ab- und freigeschaltet werden, wenn die bezahlten Laufzeit für den HD-Empfang abgelaufen ist und alle Telefonate, Buchungen, Bestellungen, Einkäufe, Informationen, Fotos, Filme, Straßenkarten, Berufs- und Unterhaltungsinformationen können über das Smartphone erledigt werden und alle machen mit.
Was für ein Paradis für Big Brother!
Jeder Zahlungsverkehr ist überprüfbar, ein Bewegungsprofil erstellbar, Konsum ablesbar, Gesundheitsrisiken einschätzbar, persönliche Interessen einsehbar, ins Wohnzimmer kann gesehen werden oder in alle Räume einer Wohneinheit, da ja mindestens in jedem Zimmer ein Fernseher oder ein PC steht und alle Kontakte können mit ins Netz gezogen werden. Und alle machen mit. Freiwillig!
Und bis das Wasser kocht, haben sich alle Frösche schon lange daran gewöhnt.
Jetzt bringt man sich nicht mehr einfach nur in Form, jetzt überprüft man, ob man sich effizient in Form gebracht hat.
Vielleicht liegt es daran, dass ich in einem kleinen Dorf wohne - oder am Alter ... ich verstehe nicht, warum ich immer hinterfragen muss, ob das, was ich tue oder nicht tue, effizient ist.
Möglicherweise ist das eine neue Art der Suche nach dem Sinn des Lebens, nach etwas, was die Menschheit schon seit Jahrtausenden fasziniert und nach dem Ausfall der religiösen Heimat muss etwas Neues als Ersatz herhalten. Die moderne geflügelte Jahresendfigur heißt Mini-Gadget.
Nun soll in seinem Universum jeder nach seiner Façon selig werden, so lange er das Universum zusammen hält. Diese zunehmende Speicherung von persönlichsten Daten bis hin zum Schritte zählen, halte ich allerdings für den richtigen Weg ins Jahr 1984. Die in immer persönlichere Bereiche eingreifende Regelungstendenz, Plastikgeld ist so wahnsinnig einfach zu nutzen, die eigene Art, Auto zu fahren wird an Versicherungen gemeldet, denn jemand, der den Regeln konform fährt, darf dann weniger Versicherungsbeiträge zahlen, Kühlschränke melden direkt an den Supermarkt, welche Artikel zur Neige gehen und die Lieferung erfolgt prompt, Gesundheitsgadgets melden dem User, wie gesund er sich den Tag über verhalten hat, im Computer wird personalisierte Werbung nach dem Nutzerverhalten ausgestreut, die Fernseher können von Ferne ab- und freigeschaltet werden, wenn die bezahlten Laufzeit für den HD-Empfang abgelaufen ist und alle Telefonate, Buchungen, Bestellungen, Einkäufe, Informationen, Fotos, Filme, Straßenkarten, Berufs- und Unterhaltungsinformationen können über das Smartphone erledigt werden und alle machen mit.
Was für ein Paradis für Big Brother!
Jeder Zahlungsverkehr ist überprüfbar, ein Bewegungsprofil erstellbar, Konsum ablesbar, Gesundheitsrisiken einschätzbar, persönliche Interessen einsehbar, ins Wohnzimmer kann gesehen werden oder in alle Räume einer Wohneinheit, da ja mindestens in jedem Zimmer ein Fernseher oder ein PC steht und alle Kontakte können mit ins Netz gezogen werden. Und alle machen mit. Freiwillig!
Und bis das Wasser kocht, haben sich alle Frösche schon lange daran gewöhnt.
Freitag, April 18, 2014
Karfreitag
Noch nicht Ostern.
Karfreitag ist noch nicht Ostern. Er gehört zu den Osterfeiertagen, zunächst muss der Sohn des Herrn aber versterben, um Ostern zu ermöglichen. Und so wurde Karfreitag logischerweise vor Ostern plaziert, damit eine Auferstehung überhaupt gefeiert werden kann ...
Heute also verordnete Trauer - die Zweifel daran, dass wirklich alle wissen, was in Mitteleuropa am Freitag vor dem ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang wirklich für einen Feiertag sorgt, wachsen. Fast noch mehr als die Zweifel an einer körperlich erlebbaren Auferstehung ...
Und dann war da noch die Werbung, die fragt, welches Handy das beste ist und die Antwort auch schon gleich mit liefert: Das neueste Handy ist das beste Handy! Jedes Jahr ein Neues!
Was für eine Verschwendung wird denn da bitte für fein gehalten??? Finite Resources! Schon mal gehört?
Müllverschleppung in die dritte Welt? Arbeitsbedingungen in den Herstellerländern?
Da gerate ich gleich wieder ins Abschweifen ... vor einiger Zeit lief eine Werbung für die Marke mit dem Stern durchs Netz. Darin wurden sich bewegende Hühner mit Musik unterlegt und alle fanden das total toll, weil ja die Hühner so einen tollen Gleichgewichtssinn haben ... ich hab dann einen nicht so begeisterten Kommentar darunter geschrieben, weil ich einfach nicht nachvollziehen kann, was dieses Hühnergefühl für Gleichgewicht mit einem Auto zu tun hat ... bin ich ein Huhn, wenn ich in einem der beworbenen Auto sitze? Schützt das Auto Hühner? Sind die, die das Auto verkaufen wollen, der Ansicht, ich, als potentieller Autokäufer, sei ein Huhn? Vielleicht sogar ein dummes?
Mein Kommentar wurde nur Minuten nach dem Eintrag beseitigt ... das ist auch eine Art Zensur ...
Karfreitag ist noch nicht Ostern. Er gehört zu den Osterfeiertagen, zunächst muss der Sohn des Herrn aber versterben, um Ostern zu ermöglichen. Und so wurde Karfreitag logischerweise vor Ostern plaziert, damit eine Auferstehung überhaupt gefeiert werden kann ...
Heute also verordnete Trauer - die Zweifel daran, dass wirklich alle wissen, was in Mitteleuropa am Freitag vor dem ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang wirklich für einen Feiertag sorgt, wachsen. Fast noch mehr als die Zweifel an einer körperlich erlebbaren Auferstehung ...
Und dann war da noch die Werbung, die fragt, welches Handy das beste ist und die Antwort auch schon gleich mit liefert: Das neueste Handy ist das beste Handy! Jedes Jahr ein Neues!
Was für eine Verschwendung wird denn da bitte für fein gehalten??? Finite Resources! Schon mal gehört?
Müllverschleppung in die dritte Welt? Arbeitsbedingungen in den Herstellerländern?
Da gerate ich gleich wieder ins Abschweifen ... vor einiger Zeit lief eine Werbung für die Marke mit dem Stern durchs Netz. Darin wurden sich bewegende Hühner mit Musik unterlegt und alle fanden das total toll, weil ja die Hühner so einen tollen Gleichgewichtssinn haben ... ich hab dann einen nicht so begeisterten Kommentar darunter geschrieben, weil ich einfach nicht nachvollziehen kann, was dieses Hühnergefühl für Gleichgewicht mit einem Auto zu tun hat ... bin ich ein Huhn, wenn ich in einem der beworbenen Auto sitze? Schützt das Auto Hühner? Sind die, die das Auto verkaufen wollen, der Ansicht, ich, als potentieller Autokäufer, sei ein Huhn? Vielleicht sogar ein dummes?
Mein Kommentar wurde nur Minuten nach dem Eintrag beseitigt ... das ist auch eine Art Zensur ...
Samstag, April 12, 2014
Es muss doch ein Vergnügen sein ...
Manchmal macht es Spaß, das Gefühl zu haben, schlauer zu sein als der Rest der Welt.
Wo wären wir wohl, wenn sich alle Menschen immer nur an die Regeln gehalten hätten und nie ausgekostet hätten, dass sie heimlich was Verbotenes tun ... Statt dessen wird inzwischen Mord, Totschlag, Folter und Verrat im Fernsehen gebracht ... und mit Vergnügen wird eine solche Serie als "Beste Serie der Welt" tituliert.
Es kursiert eine Seite im Netz, auf der darauf hingewiesen wird, dass wir, die Kinder der 60er und 70er auch ohne Fahradhelm, Schutzkleidung und Helikopter-Eltern groß geworden sind.
Es ist ein Tatsache, dass nicht alle von uns groß geworden sind, manche fielen der mangelnden Sicherheit zum Opfer - ein paar davon kannte ich selbst.
Es ist auch eine Tatsache, dass von uns jährlich etwa doppelt so viele zur Welt kamen, wie heutzutage - was auch wieder als Nebenstrang den Gedanken produziert, warum die geburtenstärksten Jahrgänge eigentlich nur so wenige Nachkommen haben wollen ... ob damals vielleicht schon die Idee des Egoismus stärker war, als unsere Eltern es sich ausmalen konnten oder ausleben durften ...
Doch erneut zurück zum Überleben in gefährlichen Zeiten ... wir durften mehr. Mehr ausprobieren, weniger Überwachung, mehr Selbstständigkeit, weniger Korrektur durch die Großen ...
Es ist schon seltsam, wie sich die Menschen in der zivilisierten Welt immer mehr an Regeln klammern und dadurch meinen, sicherer zu sein, hoffentlich sogar länger leben zu könnnen.
Ein bisschen Savoir-vivre, Laissez-faire, Nonchalance und gesunder Menschenverstand täte dieser Welt gut.
Mehr jedenfalls als dieses Jahrmarktsgeschrei, das jedesmal losbricht, wenn ein Star eine Puderspur im Gesicht trägt, weil der Make Up-Artist zu blöd war oder wenn ein Promi plötzlich keinen Glorienschein mehr trägt.
Nichts ist mehr normal. Jedes Kind ist hochbegabt, jeder öffentliche Erguss eine Expertise, alle Tätigkeiten sind hochwichtig, Erlebnisse immer einschneidend, eine Schulhofklopperei ist auf jeden Fall ein Fall für die Polizei und für den Schulpsychologen und für eine Klassenkonferenz, Schnee im Winter ist eine unvorhersehbare Katastrophe, Hitze im Sommer hingegen eine erwartbare Konstante, selbst ein Sonnenaufgang ist jeden Tag erneut etwas gaaaanz Besonderes.
Der Mittelpunkt der Welt ist verrutscht.
Es gibt so viele Mittelpunkte, dass das Gleichgewicht aus dem Lot geraten ist.
Montag, April 07, 2014
Sonntag, April 06, 2014
Geburtstagsfeier zum 14.
Am Dienstag war Geburtstag, gestern sollten einige Freunde mit ins Kino.
Und weil ich mir den Rückweg samt zweiten Hinweg sparen wollte, bestellte ich mir auch gleich eine Karte, selbstverständlich weit weg vom Gemüse. In der letzten Reihe ... im Kino eigentlich eine der guten, wenn die Leinwand dann auch groß genug ist, um die 3D-Effekte rüberzubringen... mein linker, linker Platz blieb leer - sehr schön - und die Jungs, die sich rechts von mir am Anfang noch unterhielten, stellten ihr Gespräch rechtzeitig ein.
So ein Geburtstagskinonachmittag hat heutzutage seinen Preis ... Parkgebühren in der Innenstadt im Parkhaus, Karten mit Aufschlage wegen 3D für 4 Kinder, die nicht mehr als Kinder zählen und eine Mutter und Popcorn und Cola sollten ja auch noch sein ...
The Return of the First Avenger ... der erste Teil war als Superhelden-Epos bereits für sehenswert befunden worden, also nun der zweite Teil ... und JESSSssss ... der Held IST gut gebaut! ...
Ein rasanter Streifen ... viel Jungsfilm und zum Ende hin wieder fast ausschließlich KrachBumm - wobei auch dieser Held trotz mehrfacher Einschüsse einfach nicht zu Boden geht ... ein echter Amerikaner halt ... die russische Heldin aus der zweiten Reihe stand dem Amerikaner übrigens in nichts nach!
ein paar Highlights:
- mehrfache, überraschende und auch noch logische Wendungen im Geschehen
- Black Widow darf auch zuhauen, selbständig denkend und fies sein, anstatt immer nur als begleiterscheinende Damsel in Distress gerettet zu werden - was schließlich doch noch vorkommt, wenn auch dann fast nicht an den Haaren herbeigezogen logisch begründet
ein paar Fragen:
- rechtfertigt der Fakt, dass Steve Rogers in WK II in Deutschland lernte, ein Auto zu knacken und kurzzuschließen, dass er das mit einem Modell 2014 auch kann?
- trägt Robert Redford ein Toupet?
- hab ich da wirklich nen Tarzan-Schrei im Soundtrack gehört?
Allein diese Frage wird der Grund dafür sein, den Film der DVD-Sammlung hinzuzufügen
- ist das Trauma rum, so dass wieder fliegende Objekte in Hochhäuser gelenkt werden dürfen?
und das übliche, was anscheinend in einen amerikanischen Jungsfilm rein gehört:
- fahrende, fliegende, schwimmende, tauchende, unzerstörbare, technische Schickschnack-Geräte, die trotzdem eine Achilles-Verse haben und nicht nur vom Helden geknackt werden, denn die Bösen sind schließlich auch nicht mehr von Anno dunnemals und eindimensional dumm
- Autorennen mitten in einer amerikanischen Großstadt; alles, was nebenbei das Zeitliche segnet, ist halt Kollateralschaden
- massenhaft - also wirklich massenhaft - ausgeworfene Patronenhülsen - Matrix lässt grüßen, es sah dort aber noch besser aus ... Amerikaner lieben Waffen einfach, solange sie nicht junge Menschen in Schulen oder in friedlichen Nachbarschaften in Folge ihrer ursprünglichsten Daseinsberechtigung ums Leben bringen, sondern von Helden und ihren Gegnern ins Unsichtbare gerichtet werden. Ich glaube ja, US-Amerikaner mögen Konsequenzen nicht. Schließlich war alles immer nur gut gemeint ...
- in Ermangelung eines aktuellen, bösen Gegners wird DAS Böse aus der Vergangenheit wiederbelebt und was könnte schöner böse sein als die Deutschen, die sich (die Amis steuernd, aber das nur als Treppenwitz nebenbei) seit der offen gelebten Nazi-Zeit lediglich oberflächlich dem Pazifismus zugewandt haben und im Untergrund geduldig, fleißig und mit unverfroren eisiger Intelligenz (wie die Deutschen nunmal so sind - nur die Deutschen können gleichzeit unverfroren und eisig intelligent sein, sind sie doch zum großen Teil Opportunisten) Nazi-Intrigen und Netzwerke sponnen ...
Ein bisschen fühlte ich mich an GI Joe erinnert.
Die Besetzung - Check!
Die Army - Check!
Die Handlung - Check!
Der Bösewicht - Check!
Ein Nebenbösewicht mit dunklem, Geheimnis - Check!
Die Atombombe als Allheilmittel kam nicht zum Einsatz - Check!
Der Ablauf - Check!
Das Finale - Check!
Für einen unterhaltsamen Popcorn-Nachmittag bestens geeignet ...
beim Nachlesen las ich, dass Blade ein Marvel-Held ist ... daschja´nDing!
Und weil ich mir den Rückweg samt zweiten Hinweg sparen wollte, bestellte ich mir auch gleich eine Karte, selbstverständlich weit weg vom Gemüse. In der letzten Reihe ... im Kino eigentlich eine der guten, wenn die Leinwand dann auch groß genug ist, um die 3D-Effekte rüberzubringen... mein linker, linker Platz blieb leer - sehr schön - und die Jungs, die sich rechts von mir am Anfang noch unterhielten, stellten ihr Gespräch rechtzeitig ein.
So ein Geburtstagskinonachmittag hat heutzutage seinen Preis ... Parkgebühren in der Innenstadt im Parkhaus, Karten mit Aufschlage wegen 3D für 4 Kinder, die nicht mehr als Kinder zählen und eine Mutter und Popcorn und Cola sollten ja auch noch sein ...
The Return of the First Avenger ... der erste Teil war als Superhelden-Epos bereits für sehenswert befunden worden, also nun der zweite Teil ... und JESSSssss ... der Held IST gut gebaut! ...
Vorsicht! Ab hier wird massiv gespoilert!
Ein rasanter Streifen ... viel Jungsfilm und zum Ende hin wieder fast ausschließlich KrachBumm - wobei auch dieser Held trotz mehrfacher Einschüsse einfach nicht zu Boden geht ... ein echter Amerikaner halt ... die russische Heldin aus der zweiten Reihe stand dem Amerikaner übrigens in nichts nach!
ein paar Highlights:
- mehrfache, überraschende und auch noch logische Wendungen im Geschehen
- Black Widow darf auch zuhauen, selbständig denkend und fies sein, anstatt immer nur als begleiterscheinende Damsel in Distress gerettet zu werden - was schließlich doch noch vorkommt, wenn auch dann fast nicht an den Haaren herbeigezogen logisch begründet
ein paar Fragen:
- rechtfertigt der Fakt, dass Steve Rogers in WK II in Deutschland lernte, ein Auto zu knacken und kurzzuschließen, dass er das mit einem Modell 2014 auch kann?
- trägt Robert Redford ein Toupet?
- hab ich da wirklich nen Tarzan-Schrei im Soundtrack gehört?
Allein diese Frage wird der Grund dafür sein, den Film der DVD-Sammlung hinzuzufügen
- ist das Trauma rum, so dass wieder fliegende Objekte in Hochhäuser gelenkt werden dürfen?
und das übliche, was anscheinend in einen amerikanischen Jungsfilm rein gehört:
- fahrende, fliegende, schwimmende, tauchende, unzerstörbare, technische Schickschnack-Geräte, die trotzdem eine Achilles-Verse haben und nicht nur vom Helden geknackt werden, denn die Bösen sind schließlich auch nicht mehr von Anno dunnemals und eindimensional dumm
- Autorennen mitten in einer amerikanischen Großstadt; alles, was nebenbei das Zeitliche segnet, ist halt Kollateralschaden
- massenhaft - also wirklich massenhaft - ausgeworfene Patronenhülsen - Matrix lässt grüßen, es sah dort aber noch besser aus ... Amerikaner lieben Waffen einfach, solange sie nicht junge Menschen in Schulen oder in friedlichen Nachbarschaften in Folge ihrer ursprünglichsten Daseinsberechtigung ums Leben bringen, sondern von Helden und ihren Gegnern ins Unsichtbare gerichtet werden. Ich glaube ja, US-Amerikaner mögen Konsequenzen nicht. Schließlich war alles immer nur gut gemeint ...
- in Ermangelung eines aktuellen, bösen Gegners wird DAS Böse aus der Vergangenheit wiederbelebt und was könnte schöner böse sein als die Deutschen, die sich (die Amis steuernd, aber das nur als Treppenwitz nebenbei) seit der offen gelebten Nazi-Zeit lediglich oberflächlich dem Pazifismus zugewandt haben und im Untergrund geduldig, fleißig und mit unverfroren eisiger Intelligenz (wie die Deutschen nunmal so sind - nur die Deutschen können gleichzeit unverfroren und eisig intelligent sein, sind sie doch zum großen Teil Opportunisten) Nazi-Intrigen und Netzwerke sponnen ...
Ein bisschen fühlte ich mich an GI Joe erinnert.
Die Besetzung - Check!
Die Army - Check!
Die Handlung - Check!
Der Bösewicht - Check!
Ein Nebenbösewicht mit dunklem, Geheimnis - Check!
Die Atombombe als Allheilmittel kam nicht zum Einsatz - Check!
Der Ablauf - Check!
Das Finale - Check!
Für einen unterhaltsamen Popcorn-Nachmittag bestens geeignet ...
beim Nachlesen las ich, dass Blade ein Marvel-Held ist ... daschja´nDing!
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