Gestern erhielten der große Bube und sein Freund die Aufgabe, die Straße auf den Herbst vorzubereiten, sprich, sie sollten die Hinterlassenschaften der Natur der letzten 10 Monate weg besen.
Da sie sich um die Hauptsache, nämlich den Rinnstein, in welchem sich Mutter Natur einen schon verarbeiteten Komposthaufen zurechtgemacht hatte und den Bewuchs an anderen Stellen, gedrückt hatten, ging ich dann doch nochmal mit raus. Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass dieser Kelch an mir vorübergehen möge, doch die Kinder lernen halt am besten durch Nachahmung.
Das Messer flog nur so über die Löwenzähne, Grasbüschel, Efeuranken und was da sonst noch so ungebeten aus dem Boden spross, flink nahm die Hand die Überbleibsel, sie über die Leitplanke den Hang hinunter zu befördern.
Zwischenrein hatte sich auch eine Brennnessel geschlichen. Eine kleine Brennnessel, wenn ich ihr Bild rekapituliere. Klein und so gemein. Ohne Handschuhe hatte die Brennnessel freien Zugang zu meinen zarten Fingern und selbst jetzt, 17 Stunden später, beißen die Pusteln noch. Da wuchs eine besonders agressive Art Brennnessel - gänzlich ungewohnt.
Montag, August 18, 2008
Samstag, August 16, 2008
ausgegangene Katastrophe
Seit heute trage ich einige graue Haare mehr auf dem Kopfe.
Eine Mitarbeiterin rief an und fragte, ob ich gestern noch auf alle Dateien zugreifen konnte. Konnte ich, es gab keine Probleme. Sie würde die Dateien nicht mehr finden ... ... ...
Nun ja ... nach einigen Stunden des Bangens und Hoffens waren die Dateien in einen anderen Ordner verschoben gewesen, in welchem sie wirklich gar und überhaupt gar nichts zu suchen gehabt haben. Es ist kaum vorstellbar, dass diese Dateien aus Versehen oder von alleine einen Platz im anderen Ordner eingenommen hatten, doch ich war die Letzte am Rechner gewesen und ich hatte nix verschoben. Auch nicht aus Versehen, denn es war nicht ein Ordner weg sondern einzelne Dateien aus einem Ordner, man hätte also mindestens markieren, Tasten drücken, aus dem Ordner rausgehen und dann wieder Tasten drücken müssen ... ... ...
Eines der großen Rätsel der Menschheit hatte sich da aufgetan, doch die Daten sind wieder da und das ist die Hauptsache!
Eine Mitarbeiterin rief an und fragte, ob ich gestern noch auf alle Dateien zugreifen konnte. Konnte ich, es gab keine Probleme. Sie würde die Dateien nicht mehr finden ... ... ...
Nun ja ... nach einigen Stunden des Bangens und Hoffens waren die Dateien in einen anderen Ordner verschoben gewesen, in welchem sie wirklich gar und überhaupt gar nichts zu suchen gehabt haben. Es ist kaum vorstellbar, dass diese Dateien aus Versehen oder von alleine einen Platz im anderen Ordner eingenommen hatten, doch ich war die Letzte am Rechner gewesen und ich hatte nix verschoben. Auch nicht aus Versehen, denn es war nicht ein Ordner weg sondern einzelne Dateien aus einem Ordner, man hätte also mindestens markieren, Tasten drücken, aus dem Ordner rausgehen und dann wieder Tasten drücken müssen ... ... ...
Eines der großen Rätsel der Menschheit hatte sich da aufgetan, doch die Daten sind wieder da und das ist die Hauptsache!
Montag, August 11, 2008
Geburtstag
Seit heute ist der große Bube für das verantwortlich, was er so anstellt. Mit 14 muss man anfangen zu lernen, seinen Kopf auf den Schultern zu behalten ... mal sehen, ob er noch überredet werden kann, eine Feier zu veranstalten. Eine Runde Muffins gab er aus in der Schule, doch einladen mochte er die Kollegen noch nicht.
Freitag, August 08, 2008
dieses Datum
Die Uhrzeit Acht Uhr Acht hab ich ja verpasst, doch der 08.08.08 ist irgendwie ein besonderer Tag ... so mit lauter Nullen und so ...
Eine Bundestagskommission will das Ü-Ei abschaffen. Kinder könnten zwischen Spielzeug und Lebensmittel nicht unterscheiden, deshalb dürften in CornFlakes-Schachteln keine Plastikbeigaben und in Schokoladeneiern keine Spannung, Spaß und Spiel verheißenden Minizugaben mehr versteckt werden.
Haben diese Leute die zwischenzeitliche Sommerhitze nicht verkraftet??? Haben diese Personen wirklich nichts Wichtigeres zu beraten und vor allem in aller Öffentlichkeit vorzuschlagen???
Im letzten Jahr stieg diesen Menschen der Zimt dieser Welt zu Kopfe, in diesem Jahr ist es gesüßter Kakao ...
Schokolade wird doch nicht der Schokolade wegen gekauft, sowenig, wie Tee wegen des Teegeschmacks gekauft wird, sonst würden heute noch "Hagebutte" und "Pfefferminz" in den Regalen angeboten. Statt dessen können wir wählen aus "Himbeer und Schokolade", "Pure Lust", "Friesenschlaf", "Cool Cassis" oder was einem Teehaus noch so an Namen für Kraut enfällt.
Ich könnte die Vermutung äußern, dass in die "Kinderkommission des Bundestags" vereinzelt Abgeordnete kommissioniert wurden, die als Kinder keine Überraschungseier geschenkt bekamen und deshalb bis heute grün vor Neid daherkommen, oder welche, die motorisch außer Stande waren, die fieseligen Basteleien zusammenzupuzzeln, was ihnen bis heute die Zornesfalten auf die Stirn treibt, es könnte ihnen auch einfach nur langweilig sein und jemand sollte ihnen Überraschungseier in die Runde werfen, doch sowas würde ich natürlich nie von mir geben ...
Eine Bundestagskommission will das Ü-Ei abschaffen. Kinder könnten zwischen Spielzeug und Lebensmittel nicht unterscheiden, deshalb dürften in CornFlakes-Schachteln keine Plastikbeigaben und in Schokoladeneiern keine Spannung, Spaß und Spiel verheißenden Minizugaben mehr versteckt werden.
Haben diese Leute die zwischenzeitliche Sommerhitze nicht verkraftet??? Haben diese Personen wirklich nichts Wichtigeres zu beraten und vor allem in aller Öffentlichkeit vorzuschlagen???
Im letzten Jahr stieg diesen Menschen der Zimt dieser Welt zu Kopfe, in diesem Jahr ist es gesüßter Kakao ...
Schokolade wird doch nicht der Schokolade wegen gekauft, sowenig, wie Tee wegen des Teegeschmacks gekauft wird, sonst würden heute noch "Hagebutte" und "Pfefferminz" in den Regalen angeboten. Statt dessen können wir wählen aus "Himbeer und Schokolade", "Pure Lust", "Friesenschlaf", "Cool Cassis" oder was einem Teehaus noch so an Namen für Kraut enfällt.
Ich könnte die Vermutung äußern, dass in die "Kinderkommission des Bundestags" vereinzelt Abgeordnete kommissioniert wurden, die als Kinder keine Überraschungseier geschenkt bekamen und deshalb bis heute grün vor Neid daherkommen, oder welche, die motorisch außer Stande waren, die fieseligen Basteleien zusammenzupuzzeln, was ihnen bis heute die Zornesfalten auf die Stirn treibt, es könnte ihnen auch einfach nur langweilig sein und jemand sollte ihnen Überraschungseier in die Runde werfen, doch sowas würde ich natürlich nie von mir geben ...
Dienstag, August 05, 2008
Widerstand zwecklos
Manchmal komme ich an Gegenständen vorbei, die ich haben muss. Meistens liegen diese Gegenstände außerhalb des Budgets, das mir zum Verpulvern vergönnt ist, besonders, wenn immer wieder so Dinger wie verstopfte Abflussrohre oder zugefallene Haustüren dazwischen kommen.
Am Wochenende gönnte ich mir aber etwas. Einfach so, ohne, dass eine besondere Veranlassung bestanden hätte. Ich gönnte mir einen Ring am kleinen Finger.
Eigentlich bin ich weiblich und besitze Geschmeide in ausreichenden Mengen, besonders, wo ich so selten was davon anlege und es wird wirklich kein weiteres Stück benötigt, außer zum Vererben vielleicht ... ... ... dafür ist es noch zu früh, habe ich grad beschlossen.
Jedenfalls baumelt am Ring ein winziges Glöckchen und jedesmal, wenn sich nun meine Hand bewegt, dann erklingt ein hochfeines Gebamsel und Geklingel ... ich kriege gar nicht genug davon ... :)
Am Wochenende gönnte ich mir aber etwas. Einfach so, ohne, dass eine besondere Veranlassung bestanden hätte. Ich gönnte mir einen Ring am kleinen Finger.
Eigentlich bin ich weiblich und besitze Geschmeide in ausreichenden Mengen, besonders, wo ich so selten was davon anlege und es wird wirklich kein weiteres Stück benötigt, außer zum Vererben vielleicht ... ... ... dafür ist es noch zu früh, habe ich grad beschlossen.
Jedenfalls baumelt am Ring ein winziges Glöckchen und jedesmal, wenn sich nun meine Hand bewegt, dann erklingt ein hochfeines Gebamsel und Geklingel ... ich kriege gar nicht genug davon ... :)
Sonntag, August 03, 2008
Da war auch noch
Seit gar nicht allzulanger Zeit bekommt mein letzter verbliebener direkter, nicht angeheirateter, Onkel (OK, es existierten insgesamt lediglich 2 davon, da meine Großmütter mit der Kinderlichkeit insgesamt außerordentlich sparsam umgingen, wenn man den Vergleich mit anderen Omas hernimmt) einmal im Jahr familiäre Anwandlungen, dann ruft er an und fragt, ob wir vor Ablauf der Sommerferien nochmal einen Tag Zeit für ihn samt Tante finden könnten. Er habe bereits ein Programm auserdacht und würde sich freuen, dieses mit uns gemeinsam abzuarbeiten. So sagt er es nicht, doch mein Onkel ist ein außerordentlich genauer, zuverlässiger, ordentlicher Zeitgenosse (er muss die Gene von einem anderen Familienstamm geerbt haben, als ich, denn diese Attribute sind diametral den Meinen entgegenstehend), der sich von nichts von seinem Pfad abbringen lässt. Rotkäppchen wäre nie vom Wolf gefressen worden, so sie sich an ihm orientiert und die Blümchen am Wegesrand stehen gelassen hätte.
Dieses Jahr jedenfalls vereinbarten wir das vierte Zusammentreffen in Folge, es sollte in Oberhausen das Sea-Life erforscht werden, unser Eintreffen war gegen 11:00 Uhr gewünscht.
Nun kenne ich meine Männer schon eine Weile, daher vereinbarte ich eine gewisse Karenzzeit, doch auch diese reichte nicht - als die Abfahrzeit auf der Uhr angezeigt wurde, befand sich der Erste noch unter der Dusche ...
zum Glück übergab sich der kleine Bube auf der Hinfahrt - Glück ist eine Sache des Standpunktes, und er hatte ja auch nur die Nase zu tief im GameBoy vergraben - so dass die auszuwaschenden Klamotten von unserer Verspätung ablenkten. In dem Alter, in dem meine Jungs durch die Welt stiefeln, ist Ersatzwäsche nicht mehr auf der Mitnehmliste.
So begann der Besuch also abenteuerlich - eher mein Stil als der des Onkels - verlief dann aber angenehm und kurzweilig. Davon bin ich seit vier Jahren immer wieder überrascht. Sea Life ist durchaus einen Besuch Wert, dass örtlich gesehen davor noch eine Kanufahrt möglich war, gab dem Ganzen für die Buben ein Sahnehäubchen, das Abendessen bestand aus Eiscreme und wir blieben bis fast zum Einbruch der Dunkelheit, denn wir besahen auch noch die Fotos der letzten Reise nach Kaliningrad. Ich hatte nicht gewusst, dass das in Russland liegt, irgendwie hatte ich das in Polen verortet, doch da ist noch so ein Stück Land, das da als Exklave herumliegt.
Gegen halb 9 am Ende blies Onkel zum Aufbruch, er meinte, wir hätten noch ein Stück zu fahren - vielleicht brauchte er aber selbst ein wenig Ruhe ...
Dieses Jahr jedenfalls vereinbarten wir das vierte Zusammentreffen in Folge, es sollte in Oberhausen das Sea-Life erforscht werden, unser Eintreffen war gegen 11:00 Uhr gewünscht.
Nun kenne ich meine Männer schon eine Weile, daher vereinbarte ich eine gewisse Karenzzeit, doch auch diese reichte nicht - als die Abfahrzeit auf der Uhr angezeigt wurde, befand sich der Erste noch unter der Dusche ...
zum Glück übergab sich der kleine Bube auf der Hinfahrt - Glück ist eine Sache des Standpunktes, und er hatte ja auch nur die Nase zu tief im GameBoy vergraben - so dass die auszuwaschenden Klamotten von unserer Verspätung ablenkten. In dem Alter, in dem meine Jungs durch die Welt stiefeln, ist Ersatzwäsche nicht mehr auf der Mitnehmliste.
So begann der Besuch also abenteuerlich - eher mein Stil als der des Onkels - verlief dann aber angenehm und kurzweilig. Davon bin ich seit vier Jahren immer wieder überrascht. Sea Life ist durchaus einen Besuch Wert, dass örtlich gesehen davor noch eine Kanufahrt möglich war, gab dem Ganzen für die Buben ein Sahnehäubchen, das Abendessen bestand aus Eiscreme und wir blieben bis fast zum Einbruch der Dunkelheit, denn wir besahen auch noch die Fotos der letzten Reise nach Kaliningrad. Ich hatte nicht gewusst, dass das in Russland liegt, irgendwie hatte ich das in Polen verortet, doch da ist noch so ein Stück Land, das da als Exklave herumliegt.
Gegen halb 9 am Ende blies Onkel zum Aufbruch, er meinte, wir hätten noch ein Stück zu fahren - vielleicht brauchte er aber selbst ein wenig Ruhe ...
ergänzend
Bei einer Unterhaltung kamen wir darauf, dass der nächste Urlaub ansteht, wobei Schwiegermutter zuhaus bleibt. Rundum-versorgt, da bereits jenseits des 88. Geburtstages.
Es ging darum, dass sie telefonieren können müsste und es mit der Leitung Probleme gäbe. Und es ging darum, dass das mit der Wiederherstellung der Technik trotz Urlaub gewährleistet werden müsse, denn man könne der Schwiegermutter das nicht erklären mit einer Vorvorwahl, die sie zu wählen habe, um telefonieren zu können, was funktionieren würde, so sie den Vorgang durchführen täte ...
Kinners! Wenn es je soweit mit mir kommt, dass ich mich dumm anstelle, wenn es ums Telefonieren geht, dann seid so gut und habt Mitleid!
Es ging darum, dass sie telefonieren können müsste und es mit der Leitung Probleme gäbe. Und es ging darum, dass das mit der Wiederherstellung der Technik trotz Urlaub gewährleistet werden müsse, denn man könne der Schwiegermutter das nicht erklären mit einer Vorvorwahl, die sie zu wählen habe, um telefonieren zu können, was funktionieren würde, so sie den Vorgang durchführen täte ...
Kinners! Wenn es je soweit mit mir kommt, dass ich mich dumm anstelle, wenn es ums Telefonieren geht, dann seid so gut und habt Mitleid!
Montag, Juli 28, 2008
Unternehmungen
Es ist nicht so, dass sich in den letzten Tag hier gar nichts abgespielt hätte. Es ist relativ wenig, die Hobbys sind während der Sommerferien ad acta gelegt, Vokabeln und Matheformeln werden mir um die Ohren gehauen, wenn ich versuche, dazu zu motivieren und ansonsten gehe ich meinem Tagwerk nach.
Zwischendurch stand der Erwerb eines neuen Schreibtisches für den Großen an. Der Seinige ist zwar nicht gerade das, was man im Eimer nennt, aber er passt einfach nicht in ein Jugendzimmer, und da Bube im August in fünfzehnte Lebensjahr eintreten wird, musste was Frischeres her.
IKEA ist für solche Zwecke wunderbar geeignet, besonders, da ich mich dort inzwischen nicht mehr verlaufe und auch der Ansicht war, dass ich den Verlockungen würde widerstehen können.
Bube musste mit, ob er wollte oder nicht, er solle schließlich aussuchen. Das, was er sich aussuchte, sah allerdings schlimm aus. Ich überlegte , ihn zu einem späteren Zeitpunkt in einen Kurs der Vokshochschule zu schicken: Grundlagen von Design und Nichtsein, jetzt überredete ich ihn zu einem anderen Modell. Eigentlich bestach ich ihn, denn einen Schreibtischstuhl hatte ich nicht wirklich einkaufen wollen. Dann stürzte Bube zum Ausgang, er fühlte sich anscheinend so, wie ich mich immer dann, wenn ich mir Autos ansehen soll - unendlich gelangweilt und angenervt.
Die Kassenmadam wusste an diesem Tag, was sie tat und auf dem Wagen saß tatsächlich nichts außer dem, was gekauft werden sollte, wenn man vom Bestechungsmaterial absieht. Nicht ein einziger Bilderrahmen, Übertopf oder Badvorleger hatte mich bezirzen können. Ich war stolz auf mich!
Gut, dass der Kombi über eine hälftig umlegbare Rückbank verfügt, denn so ein Schreibtisch nebst Rollcontainer und Stuhl nehmen eine Menge Platz in Anspruch und irgendwo anders als auf dem Dach oder der Anhängerkupplung sollte der Kleine ja auch noch untergebracht werden ...
Heute baute Männe mit Bube die Utensilien zu Möbeln zusammen, sie wuchteten gemeinsam das Vorgängermodell ein Stockwerk tiefer und aus dem Haus, wobei ich die Verantwortung trug und gute Ratschläge zum Besten gab. Es ist schon was, wenn man zwei tragfähige Männer im Haus hat, einem die schweren Dinge abzunehmen.
Zwischendurch stand der Erwerb eines neuen Schreibtisches für den Großen an. Der Seinige ist zwar nicht gerade das, was man im Eimer nennt, aber er passt einfach nicht in ein Jugendzimmer, und da Bube im August in fünfzehnte Lebensjahr eintreten wird, musste was Frischeres her.
IKEA ist für solche Zwecke wunderbar geeignet, besonders, da ich mich dort inzwischen nicht mehr verlaufe und auch der Ansicht war, dass ich den Verlockungen würde widerstehen können.
Bube musste mit, ob er wollte oder nicht, er solle schließlich aussuchen. Das, was er sich aussuchte, sah allerdings schlimm aus. Ich überlegte , ihn zu einem späteren Zeitpunkt in einen Kurs der Vokshochschule zu schicken: Grundlagen von Design und Nichtsein, jetzt überredete ich ihn zu einem anderen Modell. Eigentlich bestach ich ihn, denn einen Schreibtischstuhl hatte ich nicht wirklich einkaufen wollen. Dann stürzte Bube zum Ausgang, er fühlte sich anscheinend so, wie ich mich immer dann, wenn ich mir Autos ansehen soll - unendlich gelangweilt und angenervt.
Die Kassenmadam wusste an diesem Tag, was sie tat und auf dem Wagen saß tatsächlich nichts außer dem, was gekauft werden sollte, wenn man vom Bestechungsmaterial absieht. Nicht ein einziger Bilderrahmen, Übertopf oder Badvorleger hatte mich bezirzen können. Ich war stolz auf mich!
Gut, dass der Kombi über eine hälftig umlegbare Rückbank verfügt, denn so ein Schreibtisch nebst Rollcontainer und Stuhl nehmen eine Menge Platz in Anspruch und irgendwo anders als auf dem Dach oder der Anhängerkupplung sollte der Kleine ja auch noch untergebracht werden ...
Heute baute Männe mit Bube die Utensilien zu Möbeln zusammen, sie wuchteten gemeinsam das Vorgängermodell ein Stockwerk tiefer und aus dem Haus, wobei ich die Verantwortung trug und gute Ratschläge zum Besten gab. Es ist schon was, wenn man zwei tragfähige Männer im Haus hat, einem die schweren Dinge abzunehmen.
wenn das Telefon klingelt
ich: Schönen guten Tag, Sie sprechen mit frau awa ... ... ...
ältere Frau: Guten Tag Frau Schmidt. Ich hoffe, Sie können mir helfen.
(*langsamschalte* Frau Schmidt? Ich heiße mitnichten Frau Schmidt! Nicht mal entfernt *kopfkratz*)
ich: Ich versuch´s. Wie ist denn Ihre Kundennummer?
ältere Frau: Meine Hausnummer?
Danach wurde es besser jedoch war ich schon verloren.
Und nein, es lag nicht daran, dass ich zu leise gesprochen hätte ... ;)
ältere Frau: Guten Tag Frau Schmidt. Ich hoffe, Sie können mir helfen.
(*langsamschalte* Frau Schmidt? Ich heiße mitnichten Frau Schmidt! Nicht mal entfernt *kopfkratz*)
ich: Ich versuch´s. Wie ist denn Ihre Kundennummer?
ältere Frau: Meine Hausnummer?
Danach wurde es besser jedoch war ich schon verloren.
Und nein, es lag nicht daran, dass ich zu leise gesprochen hätte ... ;)
Mittwoch, Juli 23, 2008
Montag, Juli 21, 2008
wunderliche Wunder
Am Freitag schickte das Amt eine Genehmigung. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass es diese Genehmigung geben würde, alle Parameter sprachen dagegen. Anscheinend habe ich richtig gut verhandelt.
Donnerstag, Juli 17, 2008
es fährt
Das Auto - es fährt wieder. Die Werkstatt hatte mich gestern abgeschleppt (OK, es waren die Mitarbeiter der Werkstattt in einem Werkstattwagen, die mein Auto an eine Stange hängten und mich darin abschleppten, im abgeschlepten Auto, nicht in der Stange, aber im Krankenhaus geht der Arzt schließlich auch zur Visite bei der Gastritis) von der Auffahrt zur B9 weg direkt zur Reinigung des Motors. Kaputt war zum Glück nix, jetzt ist halt ein Loch im Portemonnaie ... davon hätt ich den Tank dreimal voll gekriegt ... ... ...
Mittwoch, Juli 16, 2008
es ist wohl doch das Alter
Ich weiß, dass ich an die Zapfstelle fuhr, stehenblieb, ausstieg und dass ich überlegte, welchen Nozzel ich nehmen muss. Und dann bleibe ich ein paar hundert Meter weiter stehen und es überfällt mich siedendheiß, dass ich Superbenzin statt Diesel bezahlt haben tu ... ... ...
Montag, Juli 14, 2008
Nein, es ist nicht das Alter!
Heute am frühen Morgen - frühes Aufstehen fällt wegen brummender Sommerferien eigentlich meistens aus - schlage ich die Augen auf, und überlege, ob sich das Aufstehen lohnt, wie ich das allmorgendlich so tue. Ich drehe mich auf die Seite, wodurch es leichter fällt, das Bett zu verlassen - der Bettrand kommt näher, ohne dass man etwas Gravierendes dazu beitragen muss - ich starte den Versuch, mich zu erheben und rolle die Augen schließend wieder zurück. Irgendwas hat gestern meinen Hals verrenkt, wenn ich nach links gucken will, dann geht das nicht, weil es weh tut. Nach rechts geht auch nicht.
Besonders ärgerlich ist das übrigens, wenn man auf der Straße mit dem Auto nach links abbiegen oder, noch schlimmer, sich auf der Autobahn in den fließenden Verkehr einsortieren will ...
Besonders ärgerlich ist das übrigens, wenn man auf der Straße mit dem Auto nach links abbiegen oder, noch schlimmer, sich auf der Autobahn in den fließenden Verkehr einsortieren will ...
Sonntag, Juli 13, 2008
Ansichten
Ich befürchte, der Mensch ist ein Irrtum in der natürlichen Entwicklung.
Und wie das so ist mit Irrtümern, werden diese früher oder später aus der Geschichte entfernt, sei es durch sebstständiges Dazutun oder durch äußere Umstände.
Zurzeit sieht es so aus, als sei das eigene Tun dazu geeignet, die Zivilisation, wie wir sie kennen, in nicht all zu ferner Zukunft zu beenden.
Und wie das so ist mit Irrtümern, werden diese früher oder später aus der Geschichte entfernt, sei es durch sebstständiges Dazutun oder durch äußere Umstände.
Zurzeit sieht es so aus, als sei das eigene Tun dazu geeignet, die Zivilisation, wie wir sie kennen, in nicht all zu ferner Zukunft zu beenden.
Dienstag, Juli 08, 2008
fröhliches Pantinen kippen
Gerade eben hole ich den großen Buben vom Friseur ab - nicht, dass es sich gelohnt hätte - und er berichtet, dass einer seiner Schulkollegen ihn angerufen habe, weil er keine Lust habe, sich mit ihm zu treffen. Nun denn, denke ich ... des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Da berichtet Bube weiter, dass besagter Schulkollege keine Lust habe, einen Fuß vor die Tür zu setzen, ob man sich nicht zwischen 4 und 5 per Computer treffen könne.
Ich dachte immer, so etwas gäbe es nur im Fernsehen ... ... ...
Da berichtet Bube weiter, dass besagter Schulkollege keine Lust habe, einen Fuß vor die Tür zu setzen, ob man sich nicht zwischen 4 und 5 per Computer treffen könne.
Ich dachte immer, so etwas gäbe es nur im Fernsehen ... ... ...
Montag, Juli 07, 2008
Verfängliches Vergängliches
So ein Buchstabe ist schon klasse. Passt beides, denn beides ist heute passiert.
Ich schickte mir eine Mail. Doch, so etwas tue ich hin und wieder, wenn der Link nicht wichtig genug ist für die Favoriten, in diesem Moment aber nicht weiter verfolgt werden kann - meistens, weil die Zeit dafür fehlt. Beim Öffnen der Mailbox fehlte mir was, die Mail war nicht zu entdecken. Beim Check der Spams tauchte sie dann auf.
Danielfic.com war zu unanständig für yahoo ... ... ... obwohl ... ... ... naaahhh ... ... ...
Dafür spannte sich heute Abend der glänzendste, leuchtendste, rundeste, vollständigste und alle sonstigen Superlative erfüllende Regenboden über das Land.
Ich hatte keinen Fotoapparat greifbar ... *wein* ...
Ich schickte mir eine Mail. Doch, so etwas tue ich hin und wieder, wenn der Link nicht wichtig genug ist für die Favoriten, in diesem Moment aber nicht weiter verfolgt werden kann - meistens, weil die Zeit dafür fehlt. Beim Öffnen der Mailbox fehlte mir was, die Mail war nicht zu entdecken. Beim Check der Spams tauchte sie dann auf.
Danielfic.com war zu unanständig für yahoo ... ... ... obwohl ... ... ... naaahhh ... ... ...
Dafür spannte sich heute Abend der glänzendste, leuchtendste, rundeste, vollständigste und alle sonstigen Superlative erfüllende Regenboden über das Land.
Ich hatte keinen Fotoapparat greifbar ... *wein* ...
Fundsachen
Via hier

1. A light in the darkness, 2. Spaghetti, 3. The Foucault Pendulum!, 4. Ruby Red, 5. Keanu Reeves/River Phoenix, 6. Wallpaper #8 - Hot Coffee, 7. Sun behind lighthouse, 8. Bitter chocolat, 9. Tom Sawyer wurde erwachsen, 10. Marienkäferschlafplatz, 11. to no-where-land~~~ziellos, 12. 99 Luftballons
Gebrauchsanweisung
1. Gib deine Antwort auf jede der untenstehenden Fragen ins Flickr-Suchfeld ein.
2. Such ein Bild von der ersten Seite aus.
3. Copypaste jeden Bildlink in den Mosaic Maker.
Die Fragen:
1. Dein Vorname?
2. Lieblingsessen?
3. Auf welche Schule bist du gegangen?
4. Lieblingsfarbe?
5. Celebrity Crush?
6. Lieblingsgetränk?
7. Traumurlaubsziel?
8. Dein Lieblingsnachtisch?
9. Was willst du werden, wenn du groß bist?
10. Was magst du am meisten am Leben?
11. Ein Wort, das dich beschreibt?
12. Dein flickr-Name.

1. A light in the darkness, 2. Spaghetti, 3. The Foucault Pendulum!, 4. Ruby Red, 5. Keanu Reeves/River Phoenix, 6. Wallpaper #8 - Hot Coffee, 7. Sun behind lighthouse, 8. Bitter chocolat, 9. Tom Sawyer wurde erwachsen, 10. Marienkäferschlafplatz, 11. to no-where-land~~~ziellos, 12. 99 Luftballons
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Die Fragen:
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2. Lieblingsessen?
3. Auf welche Schule bist du gegangen?
4. Lieblingsfarbe?
5. Celebrity Crush?
6. Lieblingsgetränk?
7. Traumurlaubsziel?
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9. Was willst du werden, wenn du groß bist?
10. Was magst du am meisten am Leben?
11. Ein Wort, das dich beschreibt?
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Sonntag, Juli 06, 2008
Summ summ summ
Bienchen summ herum ...
Es wäre halt schön, wenn Du das nicht gerade im Schwimmbad auf den Kleeblüten der Liegewiese tun würdest, dann wäre uns beiden die schmerzliche Bekanntschaft erspart geblieben. Du hättest Deinen Stachel noch und ich keinen Pflatschen unter dem Fuß ...
Es wäre halt schön, wenn Du das nicht gerade im Schwimmbad auf den Kleeblüten der Liegewiese tun würdest, dann wäre uns beiden die schmerzliche Bekanntschaft erspart geblieben. Du hättest Deinen Stachel noch und ich keinen Pflatschen unter dem Fuß ...
Mittwoch, Juli 02, 2008
die Nachbarn wieder
Gestern staunte ich mal wieder ein wenig. Der Kleine pflegte einen seiner ausgeprägteren Dickköpfe, nicht nur, dass er mit mir stritt, er verweigerte auch noch einem vorbeikommenden Nachbarn das "Guten Tag". Eigensinnig marschierte er stumm vorbei.
Dies nahm genannter Nachbar zum Anlass, mir nahezulegen, dem Buben doch solche Phasen nicht durchgehen zu lassen, ich solle ihn jetzt erziehen, erst Mal größer gewachsen, würde er unerträglich und unerziehbar geworden sein, er habe das mit seinen Kindern immer so gehalten und aus denen sei etwas Ordentliches geworden ...
Ich brach die Unterhaltung dann ab, denn ich wollte ihm keine Vorschläge entlocken, welche Erziehungsmaßnahmen er wohl angewendet haben wird. Mein Bube darf hin und wieder seinen eigenen Kopf haben, besonders, wenn er am Abend einem Arztbesuch entgegensieht, dessen dann zur Anwendung kommende Nadel zwecks Blutabnahme er fürchtet wie irgendwas ... Bube hat es überlebt (wie vorausgesehen) und war von Stund an wieder einwandfrei genießbar (wie erwartet) ...
Dies nahm genannter Nachbar zum Anlass, mir nahezulegen, dem Buben doch solche Phasen nicht durchgehen zu lassen, ich solle ihn jetzt erziehen, erst Mal größer gewachsen, würde er unerträglich und unerziehbar geworden sein, er habe das mit seinen Kindern immer so gehalten und aus denen sei etwas Ordentliches geworden ...
Ich brach die Unterhaltung dann ab, denn ich wollte ihm keine Vorschläge entlocken, welche Erziehungsmaßnahmen er wohl angewendet haben wird. Mein Bube darf hin und wieder seinen eigenen Kopf haben, besonders, wenn er am Abend einem Arztbesuch entgegensieht, dessen dann zur Anwendung kommende Nadel zwecks Blutabnahme er fürchtet wie irgendwas ... Bube hat es überlebt (wie vorausgesehen) und war von Stund an wieder einwandfrei genießbar (wie erwartet) ...
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