Sonntag, Dezember 08, 2013
Samstag, Dezember 07, 2013
Freitag, Dezember 06, 2013
6. Dezember
Nikolaustag
Ich bin heuer so wahnsinnig gut organisiert, dass die Füllung für die Schuhe schon seit dem vergangenen Samstag im Haus ist und daher gestern nicht auf den letzten Drücker irgendwas besorgt werden musste ... insofern ist es eine besinnliche Weihnachtszeit, die heute ihr erstes Highlight in den gefüllten Tüten vor der Haustür fand.
Außer mir dachte irgendwie niemand im Haus daran ... erst, als der verspätete Abgang aus dem Haus stattfinden sollte, stolperte der Große über die Gaben ... so besonders sind aber Handschuhe und Mütze ja auch nicht ... vielleicht gehen die jetzt vorhandenen Wärmutensilien mal nicht so schnell verloren ... das ist eigentlich die größte Hoffnung ...
Nachtrag:
Männe hatte doch noch dran gedacht, am Nikolausabend ... ein Ferrero-Küsschen-Anhänger, so, wie sie in der Werbung sind ... in so einem Stern sind exakt 2 Ferrero Küsschen enthalten ... und ich mag keine Nuss-Schokolade ...
Ich bin heuer so wahnsinnig gut organisiert, dass die Füllung für die Schuhe schon seit dem vergangenen Samstag im Haus ist und daher gestern nicht auf den letzten Drücker irgendwas besorgt werden musste ... insofern ist es eine besinnliche Weihnachtszeit, die heute ihr erstes Highlight in den gefüllten Tüten vor der Haustür fand.
Außer mir dachte irgendwie niemand im Haus daran ... erst, als der verspätete Abgang aus dem Haus stattfinden sollte, stolperte der Große über die Gaben ... so besonders sind aber Handschuhe und Mütze ja auch nicht ... vielleicht gehen die jetzt vorhandenen Wärmutensilien mal nicht so schnell verloren ... das ist eigentlich die größte Hoffnung ...
Nachtrag:
Männe hatte doch noch dran gedacht, am Nikolausabend ... ein Ferrero-Küsschen-Anhänger, so, wie sie in der Werbung sind ... in so einem Stern sind exakt 2 Ferrero Küsschen enthalten ... und ich mag keine Nuss-Schokolade ...
Dienstag, Dezember 03, 2013
3. Dezember
Ein bisschen was Weihnachtliches muss sein. Wozu gibt es sonst die Vorweihnachtszeit ...
Deshalb stellte Müdigkeite heute keine akzeptable Entschuldigung dar, dass der Schneebesen für die Rührmaschine sich nicht finden ließ, auch nicht, ebensowenig, dass die Haselnüsse als ganze Kerne in der Tüte verpackt worden waren, oder dass ich vergessen hatte, Oblaten zu besorgen ...die besten Ergebnisse folgen immer dem Improvisieren ... daraus wurden schon beliebte Standardgerichte ...
Das Messer der Rührmaschine schrotet Haselnüsse wunderbar, das Eiweiß muss nicht vollständig zu Schnee verarbeitet sein, das schafft das Messer der Rührmaschine nicht, Zucker rieselt immer und der Herd funktioniert ...
Tataaa! Nussmakronen sind da ...
... und zur Hälfte schon wieder weg ... der kleine Bube war dem Duft bis zur Quelle gefolgt
Deshalb stellte Müdigkeite heute keine akzeptable Entschuldigung dar, dass der Schneebesen für die Rührmaschine sich nicht finden ließ, auch nicht, ebensowenig, dass die Haselnüsse als ganze Kerne in der Tüte verpackt worden waren, oder dass ich vergessen hatte, Oblaten zu besorgen ...die besten Ergebnisse folgen immer dem Improvisieren ... daraus wurden schon beliebte Standardgerichte ...
Das Messer der Rührmaschine schrotet Haselnüsse wunderbar, das Eiweiß muss nicht vollständig zu Schnee verarbeitet sein, das schafft das Messer der Rührmaschine nicht, Zucker rieselt immer und der Herd funktioniert ...
Tataaa! Nussmakronen sind da ...
... und zur Hälfte schon wieder weg ... der kleine Bube war dem Duft bis zur Quelle gefolgt
Montag, Dezember 02, 2013
2. Dezember
Da die Geburtstagsfeier vorgezogen wurde, fand heute nichts Traditionelles statt ... Nüsse sind im Haus und Zucker und Eier ... ich hätte also Nussmakronen machen können ... wenn ich nicht so müde gewesen wäre ...
Sonntag, Dezember 01, 2013
1. Dezember
Die Schmückerei ging gestern über die Bühne, seit Freitag befindet sich ein bestelltes Adventsgesteck in meinem Besitz, das ich dann trotz Bestellung doch ein bisschen nackt fand.
Nun liegt auf dem Dachboden aber gaaanz viel aufgehobener Krims und Krams von vergangenen Adventsgestecken und Adventszeiten und so wurde gestern ganz viel Grün und Silber und Gedöns aufgefahren und drum herum gelegt und heute erstrahlt das Ganze sehr hübsch.
Es hatte ein bisschen was Meditatives, einzelne, glänzige Schmuckstücke aus dem Adventskarton zu nehmen und das meiste darin liegen zu lassen. Es ist immer noch genug und wenn ich weiß, wie die Bilder aus dem Aufnehmcomputer in den Veröffentlichungscomputer gelangen können, dann zeig ich sie auch ...
Gestern wurden die Einkäufe für die Nikolausschuhe getätigt, die Weihnachtsgans ist bestellt (die mir durchaus leid tut, läuft sie doch noch lebend über eine grüne Wiese und ahnt nichts von ihrem Schicksal), die Weihnachtszeit-Einläutpost der Cousine arrivierte und ein sehr hübsches Adventskalenderchen aus Leipzig ebenfalls ... es läuft also alles entspannt ...
Heute fand die Geburtstagsfeier der Urgroßmutter meiner Söhne statt.
Geburtstag haben tut sie morgen, die Oma meiner Söhne, die die Tochter der Urgroßmutter meiner Söhne ist, meinte aber, eine Feier am Sonntag sei besser, dann hätte die Verwandtschaft mehr Zeit ... sie weiß ja nicht, dass meine Sonntag Nachmittage mit Nachhilfe gut gefüllt sind, weil alle am Sonntag mehr Zeit haben als unter der Woche ...
Jedenfalls erlebt die Urgroßmutter meiner Söhne ihren 99. Geburtstag ... mitbekommen tut sie nichts mehr ... ich glaube auch, sie sieht nicht mehr gut ... aber um das wirklich zu beurteilen, dafür sehe ich sie zu wenig ... einmal im Jahr, um genau zu sein ...
Freitag, November 29, 2013
Mir ist da noch was ganz was Schreckliches aufgefallen ... ich habe Füße!
Irgendein Unternehmen, das sich mit Schönheit und am Rande noch mit Gesundheit befasst, müsste darauf aufmerksam gemacht werden, dass nach Falten, grauen Haaren, Haaren unter den Achseln, im Schrittbereich, an den Beinen, Armen, Augenbrauen und seit neuestem auch auf der Oberlippe, Cellulite oder Schwabbel am Oberarm auch Füße ein Problem darstellen, gegen das dringend etwas unternommen werden muss.
Das kann doch kein Feld sein, das der Schuhindustrie und Higheels überlassen werden kann!
Außerdem habe ich am Samstag eine Thunfisch-Pizza gekauft ... aus Versehen!
Ich hasse Thunfisch! Und kaufen würde ich den auch nicht, wenn er mir schmecken würde.
Aus demselben Grund, warum ich keine gestopfte Gans oder Klamotten aus Angorawolle kaufe!
Jetzt hasse ich mich ... dafür, dass ich nicht jede Pizza, die in den Einkaufswagen gehoben wurde, auf das Etikett hin überprüft wurde und dass die Fischerei somit im Fangen von Thun bestärkt wurde ...
Ich war heute beim Friseur ... das schlägt aufs Gemüt ...
Irgendein Unternehmen, das sich mit Schönheit und am Rande noch mit Gesundheit befasst, müsste darauf aufmerksam gemacht werden, dass nach Falten, grauen Haaren, Haaren unter den Achseln, im Schrittbereich, an den Beinen, Armen, Augenbrauen und seit neuestem auch auf der Oberlippe, Cellulite oder Schwabbel am Oberarm auch Füße ein Problem darstellen, gegen das dringend etwas unternommen werden muss.
Das kann doch kein Feld sein, das der Schuhindustrie und Higheels überlassen werden kann!
Außerdem habe ich am Samstag eine Thunfisch-Pizza gekauft ... aus Versehen!
Ich hasse Thunfisch! Und kaufen würde ich den auch nicht, wenn er mir schmecken würde.
Aus demselben Grund, warum ich keine gestopfte Gans oder Klamotten aus Angorawolle kaufe!
Jetzt hasse ich mich ... dafür, dass ich nicht jede Pizza, die in den Einkaufswagen gehoben wurde, auf das Etikett hin überprüft wurde und dass die Fischerei somit im Fangen von Thun bestärkt wurde ...
Ich war heute beim Friseur ... das schlägt aufs Gemüt ...
Heute bekam ich per Mail eine Mahnung von einer Anwaltskanzlei wegen einer angeblichen Rechnung nach einer angeblichen Bestellung.
Keine Anrede mit Namen, kein Bezug auf eine Firma, die was versandt haben soll, keine Rechnungsnummer, kein Rechnungsdatum, kein Hinweis auf eine anwaltliche Vollmacht ...
Gibt es wirklich Menschen, die sowas bezahlen?
Keine Anrede mit Namen, kein Bezug auf eine Firma, die was versandt haben soll, keine Rechnungsnummer, kein Rechnungsdatum, kein Hinweis auf eine anwaltliche Vollmacht ...
Gibt es wirklich Menschen, die sowas bezahlen?
Samstag, November 23, 2013
4 Wochen hat es noch ... das Paket nach North Carolina ging am 14. Oktober auf die Reise, bis heute fertigten die Postbeamten ... gibt es eigentlich noch Postbeamte? ... es ab, wie auf der Paketverfolgungsseite nachzulesen:
Spanien ... ... ...
SPANIEN???
Was macht mein Paket in Spanien?
Spanien ... ... ...
SPANIEN???
Was macht mein Paket in Spanien?
Freitag, November 22, 2013
So, wie es aussieht, ist "Russland" ein Suchwort für Russen ... jedenfalls gab es gestern insgesamt 99 Besucher - wobei nicht mehr erkennbar ist, wieviele Russen darunter waren - und heute Morgen sind es schon wieder 12 ...Russen ...
Ich hätte gestern Abend nachsehen sollen ... ich sollte mir eine Internetsucht angewöhnen ...
Ich hätte gestern Abend nachsehen sollen ... ich sollte mir eine Internetsucht angewöhnen ...
Donnerstag, November 21, 2013
Dienstag, November 19, 2013
Zuletzt muss etwas wahnsinnig Spannendes hier gestanden haben ... heute gab es 9 Besucher aus Russland!
Mütterchen Russland mit der großen Seele, die vor lauter Lauter im Wodka sich wiederfindet ... ja ... hier werden auch Klischees verwurstet ...
Die Adventskalender sind im Haus ... am Samstag konnte ich nicht daran vorbei gehen, sonst sind nachher Ende November wieder keine mehr da ... und der Große bekommt auch noch einen ... so lange er seine Füße unter meinen Tisch streckt, hat er einen Adventskalender sicher ... :-D
Mütterchen Russland mit der großen Seele, die vor lauter Lauter im Wodka sich wiederfindet ... ja ... hier werden auch Klischees verwurstet ...
Die Adventskalender sind im Haus ... am Samstag konnte ich nicht daran vorbei gehen, sonst sind nachher Ende November wieder keine mehr da ... und der Große bekommt auch noch einen ... so lange er seine Füße unter meinen Tisch streckt, hat er einen Adventskalender sicher ... :-D
Samstag, November 16, 2013
Wettkämpfe sind immer langweilig aufregend ... mordslangweilig wegen der ewigen Wartezeit und schweineaufregend für ungefähr 5 Minuten ...
Und dann verläuft sich der kleine Bube!
Er hat mir so leid getan!
Der andere, der lange nicht so gut gelaufen ist, wurde dadurch 1. und mein Kleiner muss lernen, Frust zu verknusen ...
Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf!
Und dann verläuft sich der kleine Bube!
Er hat mir so leid getan!
Der andere, der lange nicht so gut gelaufen ist, wurde dadurch 1. und mein Kleiner muss lernen, Frust zu verknusen ...
Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf!
Freitag, November 15, 2013
Eine Woche vor seiner Ankunft wurde ich gefragt, ob ich denn noch damit einverstanden wäre, einen neuen Mitbewohner im Haus zu haben.
Ich antwortete wahrheitsgemäß, dass ich damit leben könne, wenn das Viech stubenrein sei ...
Dem wurde fest zugesagt, es gäbe da gar keinen Zweifel ...
Und nun verzweifle ich fast an dieser blanken Unwahrheit und wünschte, der, der das zusagte, würde daran ersticken!
Ich antwortete wahrheitsgemäß, dass ich damit leben könne, wenn das Viech stubenrein sei ...
Dem wurde fest zugesagt, es gäbe da gar keinen Zweifel ...
Und nun verzweifle ich fast an dieser blanken Unwahrheit und wünschte, der, der das zusagte, würde daran ersticken!
Samstag, November 09, 2013
Ich glaube ja, dass wir schon mitten drin sind im Land von George Orwell ... es ist nur noch nicht allgemein bekannt ...
Seit heute haben wir einen neuen Bewohner im Haus ... er quiekt und fiept und haart und piekt ...
Der Lieblingsplatz ist neben den Schuhen, deren Schnürsenkel gerne auch mal den Kauknochen ersetzen ...
Seit heute haben wir einen neuen Bewohner im Haus ... er quiekt und fiept und haart und piekt ...
Der Lieblingsplatz ist neben den Schuhen, deren Schnürsenkel gerne auch mal den Kauknochen ersetzen ...
Freitag, November 08, 2013
Freitag, November 01, 2013
Vielleicht hilft es, dass ich ein USA-affines Wesen bin.
Selbst hab ich einige Zeit im östlichen Teil des schönen, weiten Landes verbracht, einen Sohn dort bereits hin geschickt und einen weiteren soweit überredet, dass er die Zeit bis nach der 10. Klasse kaum abwarten kann ... ein großer Teil der Verwandtschaft erweiterte ebenfalls durch den mehrmonatigen Besuch in God´s own Country den Horizont, bisher kamen alle durchweg begeistert zurück. Teilweise wurde bereits eine familiäre Tradition in dieser Richtung begründet ...
Und obwohl ich in der Nähe einer Großstadt aufwuchs - die Eltern entschieden sich, den damals für junge Familien üblichen Weg des Verlassens der Großstadt zu Gunsten der Errichtung eines Eigenheims in einem der entstandenen Neubaugebiete zu gehen, wurde aus mir ein braver Bürger ... vielleicht ja auch gerade deswegen ... weil ich Hamburg früh genug verlassen musste ...
Trotzdem wurde nach WK II gerade durch die Intervention der alliierten Obersten und Generäle sicher gestellt, dass die erwachsenden Nachkriegs- und Nachnachkriegsgenerationen das Denken lernen sollten. Das Hinterfragen und Zweifeln an Obrigkeiten schienen zwei erstrebenswerte Ziele zu sein ... und nun sollen diese gut gezogenen Generationen plötzlich von denselben Obersten und Generälen ... ... ... naja ... nicht ganz denselben natürlich, das geht biologisch nicht, ich bin ja des Rechnens ein wenig kundig, aber ich denke ... ... ... hoffe, der geneigte Leser weiß, was gemeint ist ... ... ... hoffentlich ... ... ... diesen gequirlten Mist annehmen, dass durch das Abhören von Otto Normalverbraucher und von Angela Merkel Menschenleben gerettet wurden???
Hat Frau Merkel wirklich vorgehabt, terroristische Anschläge zu planen? Außer denen, die sie als Bundeskanzlerin auf jeden Fall politisch voran bringen und die sicher stellen, dass ein eventueller politischer Gegner über ausreichend Leichen im Keller verfügt, über die sie Bescheid weiß, auf dass sie dieses Wissen bei Bedarf zu ihrem Vorteil nutzen kann ... ... ... andererseits ... warum sollte ein befreundeter Geheimdienst nicht auch was über Leichen im Keller Frau Merkels wissen wollen ... und dieses Wissen bei Bedarf zum eigenen Vorteil nutzen ...
Selbst hab ich einige Zeit im östlichen Teil des schönen, weiten Landes verbracht, einen Sohn dort bereits hin geschickt und einen weiteren soweit überredet, dass er die Zeit bis nach der 10. Klasse kaum abwarten kann ... ein großer Teil der Verwandtschaft erweiterte ebenfalls durch den mehrmonatigen Besuch in God´s own Country den Horizont, bisher kamen alle durchweg begeistert zurück. Teilweise wurde bereits eine familiäre Tradition in dieser Richtung begründet ...
Und obwohl ich in der Nähe einer Großstadt aufwuchs - die Eltern entschieden sich, den damals für junge Familien üblichen Weg des Verlassens der Großstadt zu Gunsten der Errichtung eines Eigenheims in einem der entstandenen Neubaugebiete zu gehen, wurde aus mir ein braver Bürger ... vielleicht ja auch gerade deswegen ... weil ich Hamburg früh genug verlassen musste ...
Trotzdem wurde nach WK II gerade durch die Intervention der alliierten Obersten und Generäle sicher gestellt, dass die erwachsenden Nachkriegs- und Nachnachkriegsgenerationen das Denken lernen sollten. Das Hinterfragen und Zweifeln an Obrigkeiten schienen zwei erstrebenswerte Ziele zu sein ... und nun sollen diese gut gezogenen Generationen plötzlich von denselben Obersten und Generälen ... ... ... naja ... nicht ganz denselben natürlich, das geht biologisch nicht, ich bin ja des Rechnens ein wenig kundig, aber ich denke ... ... ... hoffe, der geneigte Leser weiß, was gemeint ist ... ... ... hoffentlich ... ... ... diesen gequirlten Mist annehmen, dass durch das Abhören von Otto Normalverbraucher und von Angela Merkel Menschenleben gerettet wurden???
Hat Frau Merkel wirklich vorgehabt, terroristische Anschläge zu planen? Außer denen, die sie als Bundeskanzlerin auf jeden Fall politisch voran bringen und die sicher stellen, dass ein eventueller politischer Gegner über ausreichend Leichen im Keller verfügt, über die sie Bescheid weiß, auf dass sie dieses Wissen bei Bedarf zu ihrem Vorteil nutzen kann ... ... ... andererseits ... warum sollte ein befreundeter Geheimdienst nicht auch was über Leichen im Keller Frau Merkels wissen wollen ... und dieses Wissen bei Bedarf zum eigenen Vorteil nutzen ...
Donnerstag, Oktober 31, 2013
Montag, Oktober 28, 2013
Treue Leser sind das in den USA. Auch heute wieder ... mit 5 Besuchen nicht so viele, wie zuletzt, aber der Abend ist ja noch jung ...
Vielleicht ist es aber auch nur ein automatisches Suchprogramm ... das wäre natütlich schade ... ich würde mich doch gerne mal mit jemand Wichtigem darüber unterhalten, was interessant an einem Blog ist, das von einer armen Seele in good ole Germany mehr oder weniger am Leben gehalten wird ...
So transatlantische Beziehungen können vielleicht ein bisschen zur Entspannung beitragen ...
Vielleicht ist es aber auch nur ein automatisches Suchprogramm ... das wäre natütlich schade ... ich würde mich doch gerne mal mit jemand Wichtigem darüber unterhalten, was interessant an einem Blog ist, das von einer armen Seele in good ole Germany mehr oder weniger am Leben gehalten wird ...
So transatlantische Beziehungen können vielleicht ein bisschen zur Entspannung beitragen ...
Freitag, Oktober 25, 2013
Es geht los.
In den Lebensmittelgeschäften liegen seit dem 01. September Advents-Viktualien in den Auslagen.
Als ich mich mit einer Bekannten darüber unterhielt und eigentlich das übliche Lamento über Lebkuchen im beginnenden Herbst anzustimmen gedachte, stellte diese kurzerhand die Theorie auf, sie müsse das Weihnachtsgebäck jetzt kaufen, da es nie mehr so frisch schmeckte, wie zu eben dieser Jahreszeit, da die Produkte das ganze Jahr über schon hergestellt werden würden und bis Heilig Abend eben noch 3 Monate älter sein würden ...
Ein nicht von der Hand zu weisendes Argument ... ändert aber eigentlich nichts daran, dass zu einer Zeit, in der Pilze, Kürbisse und Weintrauben vor der Haustür den Schmuck am Hauseingang bilden, Butterspekulatius und Dominosteine einfach nicht dazu gehören ...
Nun ja ... die Diskussion war jedenfalls schnell beendet. Radikal muss ich meine Ansichten nicht vertreten und die ersten Schmakazien habe ich schließlich auch schon Anfang Oktober erworben, daraus ein größeres Paket gepackt und dieses nach 3 Wochen Packzeit schließlich zur Post getragen.
Man kennt sich nach so langer Zeit eben ganz gut, die 3 Wochen waren schon kalkuliert und wenn das Paket wie im letzten Jahr 8 Wochen brauchen sollte, ist es zu Weihnachten auf jeden Fall am Bestimmungsort in den USA.
Wenn ich jetzt noch "NSA" an meinen heutigen Eintrag hänge - so dass das im Zusammenhang mit USA lesbar ist - und wenn dann noch Iran im Text steht, könnte es auch noch sein, dass die Besucherzahl akut in die Höhe schnellt ... ohnehin sollen heute 26 Aufrufe meines schlafenden Blogs stattgefunden haben ... nach welchen Schlagworten da wohl gesucht worden war ... Gesegnet sei die ausgelebte Paranoia!
In den Lebensmittelgeschäften liegen seit dem 01. September Advents-Viktualien in den Auslagen.
Als ich mich mit einer Bekannten darüber unterhielt und eigentlich das übliche Lamento über Lebkuchen im beginnenden Herbst anzustimmen gedachte, stellte diese kurzerhand die Theorie auf, sie müsse das Weihnachtsgebäck jetzt kaufen, da es nie mehr so frisch schmeckte, wie zu eben dieser Jahreszeit, da die Produkte das ganze Jahr über schon hergestellt werden würden und bis Heilig Abend eben noch 3 Monate älter sein würden ...
Ein nicht von der Hand zu weisendes Argument ... ändert aber eigentlich nichts daran, dass zu einer Zeit, in der Pilze, Kürbisse und Weintrauben vor der Haustür den Schmuck am Hauseingang bilden, Butterspekulatius und Dominosteine einfach nicht dazu gehören ...
Nun ja ... die Diskussion war jedenfalls schnell beendet. Radikal muss ich meine Ansichten nicht vertreten und die ersten Schmakazien habe ich schließlich auch schon Anfang Oktober erworben, daraus ein größeres Paket gepackt und dieses nach 3 Wochen Packzeit schließlich zur Post getragen.
Man kennt sich nach so langer Zeit eben ganz gut, die 3 Wochen waren schon kalkuliert und wenn das Paket wie im letzten Jahr 8 Wochen brauchen sollte, ist es zu Weihnachten auf jeden Fall am Bestimmungsort in den USA.
Wenn ich jetzt noch "NSA" an meinen heutigen Eintrag hänge - so dass das im Zusammenhang mit USA lesbar ist - und wenn dann noch Iran im Text steht, könnte es auch noch sein, dass die Besucherzahl akut in die Höhe schnellt ... ohnehin sollen heute 26 Aufrufe meines schlafenden Blogs stattgefunden haben ... nach welchen Schlagworten da wohl gesucht worden war ... Gesegnet sei die ausgelebte Paranoia!
Samstag, Mai 25, 2013
Montag, Mai 20, 2013
Sonntag, April 07, 2013
Ein neuer Tag beginnt
Gestern war ich kurzentschlossen und fuhr ohne zu überlegen zum Friseur.
Das ist vermutlich das Beste, was man mit einem Frieseurbesuch tun kann:
Idee - ins Auto - hinfahren - rein gehen - hinsetzen - machen lassen ...
und nu sind sie kurz ... ungefähr 20 cm Haare sind ab.
Wenn das nichts zu bedeuten hat ...
Das ist vermutlich das Beste, was man mit einem Frieseurbesuch tun kann:
Idee - ins Auto - hinfahren - rein gehen - hinsetzen - machen lassen ...
und nu sind sie kurz ... ungefähr 20 cm Haare sind ab.
Wenn das nichts zu bedeuten hat ...
Samstag, April 06, 2013
Samstag, Februar 16, 2013
Jufo 2012
Was für ein Nachmittag!
Gestern sollte ich dringend zur Vorstellung des Regionalwettbewerbs für Jugend forscht und Schüler experimentieren kommen - mein Kleiner hatte dort mit zwei Kollegen zusammen einen Beitrag eingereicht ... Nun ist Bingen nicht so wahnsinnig weit weg ... in der Tat ist es die nächstgelegene, ein bisschen größer als 2.000- Seelen-Ortschaft - von uns aus gesehen und an Freitagen liegt der Feierabend ein bisschen früher - es sprach also alles dafür, ihn da moralisch zu unterstützen ...
Männe hatte irgendwie die Oma noch eingeladen und sie dann am Veranstaltungsort alleine gelassen mit dem Hinweis, er müsse unbedingt weg und ich würde irgendwann schon aufschlagen und sie weiter betreuen und schließlich heim fahren ... schön hätte ich gefunden, er hätte mich darüber ein bisschen früher informiert aber ich bin ja ein höflicher Mensch ...
Die fast 60 Ausarbeitungen von Schülern waren beeindruckend!
Ein paar der Projekte habe ich mir erläutern lassen, die Kinder waren bemerkenswert aktiv darin, einen oder auch mehrere Besucher dazu zu bringen, stehen zu bleiben und zuzuhören und sie waren in ihrer Begeisterung geradezu phänomenal ... ein Junge hatte das Thema "Kubikzahlen und algebraische Gleichungen bis zum Grad 3" und er ging sowas von in seinem Vortrag auf ... das machte Mathematik fast schon wieder sympathisch ... verstanden hatte ich sein Thema, als er es anhand einer grafischen Darstellung auf dem Laptop wiederholte ... visueller Mensch, der ich bin ... zwei Mädchen hatten sich mit der Haut auf der Milch beschäftigt, was sie auch fundiert erzählten, ein anderer Junge hatte einen Münzautomaten für Kaugummis entworfen ...
Die Zeit für Besucher hätte eine Stunde kürzer ausfallen können, denn um 18:00 Uhr begann die Preisverleihung ... die richtig lange Preisverleihung ... nachdem jeder geladene Honor ein Grußwort verlesen durfte, wurde jeder Schüler - wirklich jeder! - mit seinem Projekt aufgerufen, den Erstplatzierten wurde noch eine Laudatio gelesen und dann noch ein Gruppenfoto geschossen, den Betreuern, den Schulen, den Helfern und allen noch irgendwie Beteiligten wurde ein Gutserl zukommen gelassen und auf den Stühlen saß es sich doch so hart ...
Mein Kleiner bekam mit seiner Truppe einen dritten Platz überreicht - man kann vor Stolz doch noch ein bisschen wachsen ... auch in meinem Alter ... :-D
Im nächsten Jahr will er wieder mitmachen ...
Gestern sollte ich dringend zur Vorstellung des Regionalwettbewerbs für Jugend forscht und Schüler experimentieren kommen - mein Kleiner hatte dort mit zwei Kollegen zusammen einen Beitrag eingereicht ... Nun ist Bingen nicht so wahnsinnig weit weg ... in der Tat ist es die nächstgelegene, ein bisschen größer als 2.000- Seelen-Ortschaft - von uns aus gesehen und an Freitagen liegt der Feierabend ein bisschen früher - es sprach also alles dafür, ihn da moralisch zu unterstützen ...
Männe hatte irgendwie die Oma noch eingeladen und sie dann am Veranstaltungsort alleine gelassen mit dem Hinweis, er müsse unbedingt weg und ich würde irgendwann schon aufschlagen und sie weiter betreuen und schließlich heim fahren ... schön hätte ich gefunden, er hätte mich darüber ein bisschen früher informiert aber ich bin ja ein höflicher Mensch ...
Die fast 60 Ausarbeitungen von Schülern waren beeindruckend!
Ein paar der Projekte habe ich mir erläutern lassen, die Kinder waren bemerkenswert aktiv darin, einen oder auch mehrere Besucher dazu zu bringen, stehen zu bleiben und zuzuhören und sie waren in ihrer Begeisterung geradezu phänomenal ... ein Junge hatte das Thema "Kubikzahlen und algebraische Gleichungen bis zum Grad 3" und er ging sowas von in seinem Vortrag auf ... das machte Mathematik fast schon wieder sympathisch ... verstanden hatte ich sein Thema, als er es anhand einer grafischen Darstellung auf dem Laptop wiederholte ... visueller Mensch, der ich bin ... zwei Mädchen hatten sich mit der Haut auf der Milch beschäftigt, was sie auch fundiert erzählten, ein anderer Junge hatte einen Münzautomaten für Kaugummis entworfen ...
Die Zeit für Besucher hätte eine Stunde kürzer ausfallen können, denn um 18:00 Uhr begann die Preisverleihung ... die richtig lange Preisverleihung ... nachdem jeder geladene Honor ein Grußwort verlesen durfte, wurde jeder Schüler - wirklich jeder! - mit seinem Projekt aufgerufen, den Erstplatzierten wurde noch eine Laudatio gelesen und dann noch ein Gruppenfoto geschossen, den Betreuern, den Schulen, den Helfern und allen noch irgendwie Beteiligten wurde ein Gutserl zukommen gelassen und auf den Stühlen saß es sich doch so hart ...
Mein Kleiner bekam mit seiner Truppe einen dritten Platz überreicht - man kann vor Stolz doch noch ein bisschen wachsen ... auch in meinem Alter ... :-D
Im nächsten Jahr will er wieder mitmachen ...
Samstag, Januar 19, 2013
Vegan in Frankfurt
Vegan ist gesund
gesund ist, was schmeckt ... warum schmecken mir vegane Prdukte nicht?
Eigentlich kann es nur an den Gewürzen liegen ... denke ich mir ... oder an meiner Einstellung ... ich weiß nicht ... in Frankfurt wurde heute eine Dependance des Veganz Supermarktes in Berlin eröffnet ...
Ein paar mehr Artikel als in meinem Haus-Supermarkt hier um die Ecke bietet dieser Supermarkt, vor allem die vielen Arten Käseersatz waren mir neu und bei Schokolade war die Auswahl viel größer ... aber die meisten Dinge kannte ich schon ...
Trotzdem fand ich den veganen Döner vor der Tür papierähnlich, die Preise mordsmäßig und 70 Kilometer einen horrenden Weg für einen Einkauf ... dann lieber aus Produkten aus dem Laden von nebenan eine Mahlzeit selber machen ...
Am meisten beeindruckt hat mich die junge Frau, die, als wir vor der Tür in der Kälte am Biertisch sitzend den veganen Döner verdrückten, die mit einem schlafenden Säugling im Hängegurt vor dem Bauch die Treppe herunter flitzte ... erst wunderte ich mich, was sie so auffällig machte, dann dachte ich, dass sie doch sehr frieren musste ... hatte sie sich doch vollständig entkleidet und das Kind angedockt, während sie ihre Einkäufe erledigte ...
Ich musste mich daran erinnern, dass ich eine tolerante Seele bin und dass Städter ein seltsames Volk sind ... nur das Grinsen konnte ich mir einfach nicht verkneifen ... auch nicht, als wir auf dem Weg vom mühsam errungenen Stellplatz für das Auto wiederholt von einem joggenden Pärchen überholt wurden ... die liefen anscheinend die Straße immer rauf und runter ...
http://www.echo-online.de/region/rhein-main/Erster-veganer-Supermarkt-Hessens-eroeffnet;art7943,3584112
gesund ist, was schmeckt ... warum schmecken mir vegane Prdukte nicht?
Eigentlich kann es nur an den Gewürzen liegen ... denke ich mir ... oder an meiner Einstellung ... ich weiß nicht ... in Frankfurt wurde heute eine Dependance des Veganz Supermarktes in Berlin eröffnet ...
Ein paar mehr Artikel als in meinem Haus-Supermarkt hier um die Ecke bietet dieser Supermarkt, vor allem die vielen Arten Käseersatz waren mir neu und bei Schokolade war die Auswahl viel größer ... aber die meisten Dinge kannte ich schon ...
Trotzdem fand ich den veganen Döner vor der Tür papierähnlich, die Preise mordsmäßig und 70 Kilometer einen horrenden Weg für einen Einkauf ... dann lieber aus Produkten aus dem Laden von nebenan eine Mahlzeit selber machen ...
Am meisten beeindruckt hat mich die junge Frau, die, als wir vor der Tür in der Kälte am Biertisch sitzend den veganen Döner verdrückten, die mit einem schlafenden Säugling im Hängegurt vor dem Bauch die Treppe herunter flitzte ... erst wunderte ich mich, was sie so auffällig machte, dann dachte ich, dass sie doch sehr frieren musste ... hatte sie sich doch vollständig entkleidet und das Kind angedockt, während sie ihre Einkäufe erledigte ...
Ich musste mich daran erinnern, dass ich eine tolerante Seele bin und dass Städter ein seltsames Volk sind ... nur das Grinsen konnte ich mir einfach nicht verkneifen ... auch nicht, als wir auf dem Weg vom mühsam errungenen Stellplatz für das Auto wiederholt von einem joggenden Pärchen überholt wurden ... die liefen anscheinend die Straße immer rauf und runter ...
http://www.echo-online.de/region/rhein-main/Erster-veganer-Supermarkt-Hessens-eroeffnet;art7943,3584112
Erster veganer Supermarkt Hessens eröffnet
FRANKFURT.
Ein neuer Supermarkt mit rund 6000 rein pflanzlichen Artikeln ist heute
in Frankfurt eröffnet worden. Mit seinem Angebot richtet sich der Markt
der Kette „Veganz“ vor allem an Menschen, die sich vegan ernähren und
damit auf tierische Produkte wie Fleisch, Milch und Eier verzichten. Zu
kaufen gibt es neben Sojaprodukten Käse-Alternativen aus Kartoffelstärke
und Erbsenpüree sowie Milch-Ersatz aus Mandeln und Hafer. Es ist der
zweite Supermarkt dieser Art in Deutschland, der erste öffnete vor
eineinhalb Jahren in Berlin. Die Zahl der Veganer in Deutschland wird auf mehr als 700 000 geschätzt.
Dienstag, Januar 01, 2013
Und es geht weiter
Ein frohes Jahr 2013 wünsche ich allenthalben.
Gesundheit möge das Jahr bringen, ein ausreichendes Einkommen, Zufriedenheit und Spaß, nicht zwingend in dieser Reihenfolge, halt genug von jedem.
Vorsätze habe ich keine vorgenommen, man muss sich ja nicht gleich wieder mit Niederlagen beschäftigen müssen, Wünsche habe ich, was geändert gehört. Der Weg ist auch manchmal ein Ziel, das dann zu einem Ziel führen kann.
Gesundheit möge das Jahr bringen, ein ausreichendes Einkommen, Zufriedenheit und Spaß, nicht zwingend in dieser Reihenfolge, halt genug von jedem.
Vorsätze habe ich keine vorgenommen, man muss sich ja nicht gleich wieder mit Niederlagen beschäftigen müssen, Wünsche habe ich, was geändert gehört. Der Weg ist auch manchmal ein Ziel, das dann zu einem Ziel führen kann.
Samstag, Dezember 29, 2012
29. Dezember
Der große Bube macht ab heute seine erste, richtig große Autofahrt nach Norden ... er möchte das neue Jahr bei einem Freund begrüßen ... das soll er tun ... und ordentlich fahren ... der Smart ist ja nun hin, also ist er mit einem größeren Vehikel unterwegs ... das hat ein paar mehr PS und macht sicher auch mehr Spaß und weniger wehe Knochen bei 4 Stunden Reise ...
Fahr gut, Bube! Komm gesund wieder!
Fahr gut, Bube! Komm gesund wieder!
Donnerstag, Dezember 27, 2012
27. Dezember
Im Nachhinein ... wenn man so überlegt, dass man irgendwann einfach aufhören muss zu essen, und der ganze Tisch steht trotzdem noch voller gefüllter Schüsseln und Schalen ... es gibt Gegenden in dieser Welt, die sehen solche Zustände als Paradies ...
Bezwungen!
Die Frage ist noch, wer was bezwungen hat ... wir das Menue oder das Menue uns ...
jedenfalls ist die Gans gelungen, die Orangen-Apfel-Physalis-Kumquats-Füllung war lecker, ebenso der Fenchel-Orangen-Salat, die lila Kartoffeln, die Brokkoli-Blumenkohl-Mischung, der Eisbergsalat ... nur über die gemischten Pilze in heller Soße kann ich nicht viel sagen ... Pilze sind so gar nicht mein Ding ...
Leider muss man irgendwann aufhören zu essen ...
Mittwoch, Dezember 26, 2012
26. Dezember
Gestern wurden schnell noch Oma und Opa besucht ... Oma brachte alles durcheinander, als sie plötzlich auf punkt 3 Uhr bestand ... hatte ich doch aus Erfahrung fest damit gerechnet, dass die Kaffeetrinkerei und Kuchenesserei bis zum Abend ausreichen würde, den Magen in einem gewissen Gefüllt-Level zu halten und die Gans auf den zweiten Feiertag geschoben ... nun waren wir unerwartet früh zurück und es gab nur schnell noch ein paar Reste aus dem Kühlschrank ... die Gans war einfach nicht ganz so schnell fertig ...
Dafür ruht sie nun im Ofen, nachdem sie fast zwei Stunden lang fertig ausgenommen, gewaschen und mit einer Orangen-Apfel-Physalis-Kumquats-Füllung versehen wurde ...
Morgen geh ich zum Metzger und frag, warum jemand, der es gerne sieht, wenn die zu verzehrenden Tiere in kleinen, handlichen, appetitlichen Stücken in der Verpackung liegen, dazu gezwungen wird, Herz, Speiseröhre und etliche Mengen an Bindegewebe vom von der Natur vorgesehenen Platz zu entfernen und sich daran zu erinnern, dass er da ein ehemals lebendes Lebewesen vor sich hat ... da könntste glatt zum Vegetarier werden ...
Dafür ruht sie nun im Ofen, nachdem sie fast zwei Stunden lang fertig ausgenommen, gewaschen und mit einer Orangen-Apfel-Physalis-Kumquats-Füllung versehen wurde ...
Morgen geh ich zum Metzger und frag, warum jemand, der es gerne sieht, wenn die zu verzehrenden Tiere in kleinen, handlichen, appetitlichen Stücken in der Verpackung liegen, dazu gezwungen wird, Herz, Speiseröhre und etliche Mengen an Bindegewebe vom von der Natur vorgesehenen Platz zu entfernen und sich daran zu erinnern, dass er da ein ehemals lebendes Lebewesen vor sich hat ... da könntste glatt zum Vegetarier werden ...
Montag, Dezember 24, 2012
24. Dezember
Geschenke einpacken, die in ein paar wenigen Stunden wieder ausgepackt werden ... irgendwie eine sinnlose Angelegenheit ... wären da nicht die Kinderhände, die sich auf das Auspacken mindestens so sehr freuen, wie auf das Geschenk selbst ...
Frohe Weihnachten Ihr Lieben da draußen in den Weiten des WWW.
Feiert schön und habt ein paar gemütliche Tage. Ich bin sicher, der Wahnsinn wird im nächsten Jahr unvermindert weiter gehen ...
23. Dezember
Bei manchen Leuten leuchten vor Weihnachten Kinderaugen, bei manchen
sind es feierliche Kerzen, bei uns war es der Smart, der nun als
teilweise abgebranntes Wrack auf dem Hof der Werkstatt steht ...
Ob Männe dies aus weihnachtlicher Stimmung heraus verursachte, ob die alten Schuhe im Kofferraum ihren Teil dazu beigetragen haben oder ob es sich doch um schleifende Bremsen, einen Kabelbrand oder sonst einen technischen Defekt handelte, lässt sich noch nicht sagen.
Jedenfalls hatte mein Handy in einem solch dramatischen Moment - die Feuerwehr war mit zwei Zügen da und die Polizei und allerhand Helfer und Gaffer - keinen Saft ... das war fast das Schlimmste an der ganzen Misere ...
ach ja ... der Baum ist auch aufgestellt und geschmückt ... unter Brimborium und Tamtam passte sich der Stamm dem Fuß an ...
Ob Männe dies aus weihnachtlicher Stimmung heraus verursachte, ob die alten Schuhe im Kofferraum ihren Teil dazu beigetragen haben oder ob es sich doch um schleifende Bremsen, einen Kabelbrand oder sonst einen technischen Defekt handelte, lässt sich noch nicht sagen.
Jedenfalls hatte mein Handy in einem solch dramatischen Moment - die Feuerwehr war mit zwei Zügen da und die Polizei und allerhand Helfer und Gaffer - keinen Saft ... das war fast das Schlimmste an der ganzen Misere ...
ach ja ... der Baum ist auch aufgestellt und geschmückt ... unter Brimborium und Tamtam passte sich der Stamm dem Fuß an ...
Samstag, Dezember 22, 2012
22. Dezember
*ächz* - der Weltuntergang blieb übrigens aus, wie heute morgen persönlich festgestellt werden konnte ...
im nächsten Jahr wird es den Mütter-Adventskalender wieder geben ... in letzter Minute wurden heute die Briefe und Packerl noch auf den Weg gebracht ... also ... wirklich in allerletzter Minute, die Postfrau stand schon am Briefkasten und wollte einladen ...
Ich weiß ja nie, was in solche Weihnachtskarten rein geschrieben gehört ... schriftlich ist schließlich auch nach Jahrzehnten noch nachweisbar ... da sollte es sich doch um etwas Profundes handeln, was man da auf diesem Papier verewigt ... andererseits ist es bei den meisten Adressaten doch die einzige Post, die diese im Jahr zugesandt bekommen, deshalb kann es halt nur allgemeines Erzählen sein, was verfasst wird ... besondere Stimmungen werden meinerseits lieber zu jeder Jahreszeit weitergegeben ... es bleibt also doch profan auf dem Papier ...
Nun hat jeder Adressat aber einige persönliche Zeilen bekommen, nicht eine Karte sieht aus wie eine andere und es sind immer neue Facetten berichtet worden ... sollte es also der Zufall wollen, dass sich die Verwandt- und Bekanntschaft untereinander bespricht, hat jeder etwas anderes von mir zu erzählen ... die gute, alte Großmutter hat dieses Trauma übrigens verursacht ... sie las der Verwandt- und Bekanntschaft Post, die man ihr schickte, immer am Telefon vor ...
im nächsten Jahr wird es den Mütter-Adventskalender wieder geben ... in letzter Minute wurden heute die Briefe und Packerl noch auf den Weg gebracht ... also ... wirklich in allerletzter Minute, die Postfrau stand schon am Briefkasten und wollte einladen ...
Ich weiß ja nie, was in solche Weihnachtskarten rein geschrieben gehört ... schriftlich ist schließlich auch nach Jahrzehnten noch nachweisbar ... da sollte es sich doch um etwas Profundes handeln, was man da auf diesem Papier verewigt ... andererseits ist es bei den meisten Adressaten doch die einzige Post, die diese im Jahr zugesandt bekommen, deshalb kann es halt nur allgemeines Erzählen sein, was verfasst wird ... besondere Stimmungen werden meinerseits lieber zu jeder Jahreszeit weitergegeben ... es bleibt also doch profan auf dem Papier ...
Nun hat jeder Adressat aber einige persönliche Zeilen bekommen, nicht eine Karte sieht aus wie eine andere und es sind immer neue Facetten berichtet worden ... sollte es also der Zufall wollen, dass sich die Verwandt- und Bekanntschaft untereinander bespricht, hat jeder etwas anderes von mir zu erzählen ... die gute, alte Großmutter hat dieses Trauma übrigens verursacht ... sie las der Verwandt- und Bekanntschaft Post, die man ihr schickte, immer am Telefon vor ...
Dienstag, Dezember 18, 2012
18. Dezember
Hach ... Weihnachten rückt näher ... irgendwie scheint sich noch mehr als sonst die Ansicht durchgesetzt zu haben, dass es am 21. alles zuende sein wird, jedenfalls herrscht allenthalben eine Fertigstellungshektik, dass es eine wahre Pracht ist ...
das mit den Flugzeugmodellen ließ sich lösen ... wozu gibt es schließlich das Internet? ... und dann brauche ich kein Internet mehr, denn ich kaufe einfach lieber in Natura ... nach wie vor ... es ist doch sehr praktisch, dass Mainz sozusagen vor der Haustür liegt, dann kann man dort hin fahren, die Tüten und Taschen füllen (dafür das Konto leeren, was erneut beweist, dass Energie nicht gewonnen werden kann aber auch nicht verloren geht), und anschließend der wirklich lauten und nach Abgasen riechenden Stadt den Rücken kehren und wieder aufs platte Land fahren ...
dafür müssten tatsächlich alle Geschenkle anwesend sein und wenn es nun noch gelingt, diese auch noch zu verpacken und auf die Reise bzw. unter den Baum zu legen, dann dürfen auch die Tage nach dem 21. kommen ...
das mit den Flugzeugmodellen ließ sich lösen ... wozu gibt es schließlich das Internet? ... und dann brauche ich kein Internet mehr, denn ich kaufe einfach lieber in Natura ... nach wie vor ... es ist doch sehr praktisch, dass Mainz sozusagen vor der Haustür liegt, dann kann man dort hin fahren, die Tüten und Taschen füllen (dafür das Konto leeren, was erneut beweist, dass Energie nicht gewonnen werden kann aber auch nicht verloren geht), und anschließend der wirklich lauten und nach Abgasen riechenden Stadt den Rücken kehren und wieder aufs platte Land fahren ...
dafür müssten tatsächlich alle Geschenkle anwesend sein und wenn es nun noch gelingt, diese auch noch zu verpacken und auf die Reise bzw. unter den Baum zu legen, dann dürfen auch die Tage nach dem 21. kommen ...
Freitag, Dezember 14, 2012
14. Dezember
Also ... das mit dem Countdown funktioniert in diesem Jahr nicht so richtig ... das mit dem Mütter-Adventskalender auch nicht ... dafür findet ganz viel reales Leben statt ... wenn man viel Arbeit, Haushalt und Mütterpflichten als Leben bezeichnen tut ...
ach ja ... ich schlafe noch viel ... meistens so ab 8 Uhr abends ... was daran liegen könnte, dass das reale Leben mich plättet ...
Ein Wunschzettel wurde schriftlich eingereicht, der andere lediglich mündlich mitgeteilt ... mal sehen, ob das Hirn behalten kann, dass es ein Modell-Flugzeug der Lufthansa zu besorgen organisieren soll ... ein richtiges Modell ... nicht so ein Plastik-Spielzeug- Gedöns ... eines, das richtig schwer und richtig leicht zerbrechlich ist ... so eines, wie es der Stammkursleiter von irgendwo her gezaubert hat, als Preis für das beste Praktikumsprotokoll ...
Und wo kriegt man so ein Modell nun bitte her, Herr Weihnachtsmann???
ach ja ... ich schlafe noch viel ... meistens so ab 8 Uhr abends ... was daran liegen könnte, dass das reale Leben mich plättet ...
Ein Wunschzettel wurde schriftlich eingereicht, der andere lediglich mündlich mitgeteilt ... mal sehen, ob das Hirn behalten kann, dass es ein Modell-Flugzeug der Lufthansa zu besorgen organisieren soll ... ein richtiges Modell ... nicht so ein Plastik-Spielzeug- Gedöns ... eines, das richtig schwer und richtig leicht zerbrechlich ist ... so eines, wie es der Stammkursleiter von irgendwo her gezaubert hat, als Preis für das beste Praktikumsprotokoll ...
Und wo kriegt man so ein Modell nun bitte her, Herr Weihnachtsmann???
Samstag, Dezember 08, 2012
8. Dezember
Weihnachtsfeier im Kinder-Sportverein ... in diesem Jahr gibt es keinen Kinofilm, da das Binger Kino aufgegeben hat.
Mal sehen, wie eine ganz normale Weihnachtsfeier dort wird.
Mal sehen, wie eine ganz normale Weihnachtsfeier dort wird.
Freitag, Dezember 07, 2012
7. Dezember
Schnee gibt ein bisschen ein Weihnachtsambiente ... und wenn man ignoriert, dass Schnee und Auto nicht miteinander geht, dann ist das sehr hübsch ...
Donnerstag, Dezember 06, 2012
6. Dezember
Nikolausi
Spät war ich dran heute ... mein Großer meinte schon, der Nikolaus wäre heute nicht gekommen ...
bei einem 4-Personen-Haushalt 3 Tüten vor der Tür ist doch ein ordentlicher Schnitt ...
Spät war ich dran heute ... mein Großer meinte schon, der Nikolaus wäre heute nicht gekommen ...
bei einem 4-Personen-Haushalt 3 Tüten vor der Tür ist doch ein ordentlicher Schnitt ...
Dienstag, Dezember 04, 2012
4. Dezember
So richtig hab ich Weihnachten noch nicht verinnerlicht ... jedenfalls sind heute ein paar Plätzchen beim Bäcker in meinen Korb gewandert ...
Für das Geld kann man eigentlich selber backen ... aber ... näääähhh ...
Sonntag, Dezember 02, 2012
2. Dezember
1. Advent
Pünktlich standen die Adventskalender auf ihren Plätzen.
Gestern wären sie im Laden um die Hälfte reduziert zu erstehen gewesen, aber da ich in diesem Jahr komplett auf Firlefanz verzichtete, gab es "nur" die Adventskalender von Haribo.
Einer der Beiden ist seit gestern verschwunden.
Mein Großer Bube scheint sich eine eigene Ecke gesucht zu haben ...
Die Kerze auf dem Adventsgesteck brennt, einen weiteren Adventskalender bekam ich heute mit der Post, dieser steht nun hinterleuchtet ebenfalls am Platz und wärmt mir das Herz.
An Weihnachten darf man so schreiben, Weihnachten ist nunmal die Zeit der Romantik und Schnulze ... und wenn es doch nun mal stimmt ...
Pünktlich standen die Adventskalender auf ihren Plätzen.
Gestern wären sie im Laden um die Hälfte reduziert zu erstehen gewesen, aber da ich in diesem Jahr komplett auf Firlefanz verzichtete, gab es "nur" die Adventskalender von Haribo.
Einer der Beiden ist seit gestern verschwunden.
Mein Großer Bube scheint sich eine eigene Ecke gesucht zu haben ...
Die Kerze auf dem Adventsgesteck brennt, einen weiteren Adventskalender bekam ich heute mit der Post, dieser steht nun hinterleuchtet ebenfalls am Platz und wärmt mir das Herz.
An Weihnachten darf man so schreiben, Weihnachten ist nunmal die Zeit der Romantik und Schnulze ... und wenn es doch nun mal stimmt ...
Samstag, Dezember 01, 2012
Countdown die Erste
Es weihnachtet
...
nach dem obligatorischen Geburtstag heute wurde das bestellte Adventsgesteck schnell noch abgeholt und dann drapiert ...
OK ... soooo obligatorisch ist der Geburtstag nicht mehr ... mit 98 ist es nicht sicher, dass es nächstes Jahr noch einen Geburtstag geben wird ...
heute hab ich gehört, dass alle Leute alt werden möchten, aber keiner will alt werden ... dem kann ich nur zustimmen ...
nach dem obligatorischen Geburtstag heute wurde das bestellte Adventsgesteck schnell noch abgeholt und dann drapiert ...
OK ... soooo obligatorisch ist der Geburtstag nicht mehr ... mit 98 ist es nicht sicher, dass es nächstes Jahr noch einen Geburtstag geben wird ...
heute hab ich gehört, dass alle Leute alt werden möchten, aber keiner will alt werden ... dem kann ich nur zustimmen ...
Samstag, November 17, 2012
Donnerstag, Oktober 25, 2012
Es wird schon noch werden ... heute Abend kommt der Elektriker, den Herd anzuschließen, das Schalterprogramm ansehen, das ich im Internet aussuchte, um dieses zu bestellen und dann müssen wir uns überlegen, ob z. B. der Heizkörper rot werden soll und wie die Wände und die Decke gemalert werden ... rot akzentuierte Vorhänge stehen schonmal fest, daran rüttelt sich auch nichts mehr, aber cremefarbene Wände zu allem sind vielleicht doch ein bisschen sehr Ton in Ton ... weiß ist zu hart, rot wird zu bunt ... ich weiß schon, warum ich lieber entscheiden lasse, als das ich das selbst übernehme ...
ich bin nur froh, dass die Farbe des Bodens im Baumarkt so aussah, dass sie nun zu den Fronten der Küche auch wirklich passt ... vielleicht bin ich doch mehr Mainstream, als ich immer dachte ...
Die nächsten drei Monate werden schwer werden ... als Gewohnheitstier befürchte ich, mich mit der neuen Küche nur schwer anfreunden zu können ...
.
Mittwoch, Oktober 24, 2012
Samstag, September 29, 2012
Freitag, Juni 01, 2012
bei msn
Jungfrau
23 August - 21 September
Sie haben heute ganz vortreffliche Laune. Sie sprühen nur so vor kreativer Energie und es ist Ihnen ein Leichtes, diese auch für Ihre praktischen Zwecke einzusetzen. Tun Sie heute einfach nur das, was Sie tun wollen. Ständige Gefälligkeiten anderen gegenüber werden Ihnen längerfristig die Luft zum Atmen nehmen. Folgen Sie Ihren ureigenen Gefühlen und nutzen Sie den Tag, etwas Ordnung in ein paar chaotische Bereiche Ihres Inneren zu bringen.
Donnerstag, Mai 17, 2012
Jeden Tag eine gute Tat.
Eigentlich wollte ich die damit abdecken, dass ich mit dem Kleinen unter dem Arm im Kino aufschlagen und den Avengers beim Retten der Welt zusehen wollte.
Aber das war dann nur noch das Nachspiel.
Gegen Mittag entschieden wir, dass wir doch da rein gehen wollten, ich reservierte also Tickets via Internet, denn dann gibt es kein zurück mehr.
Die Abfahrt ließen wir verspätet angehen, lief doch im TV noch ein Weltuntergangsszenario - es war zwar nicht Samstag, an diesem Wochentag geht im Super RTL öfters mal die Welt unter, aber an einem Feiertag lass ich das grad noch so durchgehen.
Wie die Welt nun verging und wie die Überlebenden der USA, die sich ja andauernd mit solchen brenzligen Situationen auseinanderzusetzen haben, ihr Schicksal meistern würden, konnte ich nicht mehr erfahren, der Film im Kino würde schließlich auch ohne uns anfangen und ich wollte doch eine gute Tat begehen ...
Wegen der Verspätung und wegen einer Umleitung auf der Strecke nahm ich eine eigentlich von mir nicht frequentierte Straße nach Bad Kreuznach rein, und dann standen wir da an der Ampel, es schien, als würden wir pünktlich die Reservierungen in Platzkarten eintauschen können.
Wenn, ja wenn da nicht diese 4 Kinder am Straßenrand gestanden hätten, die mir eigentlich nur deshalb auffielen, weil das eine von denen aussah wie ein Mädchen mit Ketchup auf der Stirn und einer der Jungs nebendran hatte seinen Arm um es gelegt. Keines der Kinder schien älter als 12 ... und so einen hatte ich ja neben mir sitzen ...
Das mit dem Ketchup auf der Stirn kam mir seltsam vor und da die Ampel eh auf das Grün warten ließ, hatte ich Zeit, die Szene zu betrachten.
Das Mädchen hielt mit der einen Hand seine andere Hand und da war auch irgendwie Rot drauf.
Fahrräder standen an die Mauer des angrenzenden Grundstücks gelehnt, ein Fahrrad sah ein bisschen verbogen aus. Es kümmerte sich niemand um diese Kinder, auch kein Fahrer auf der näher zum Bürgersteig verlaufenden Fahrbahn schien sich zu interessieren, jedenfalls stieg niemand aus. Alles wartete auf Grün.
Von Natur aus furchtbar neugierig blockierte ich dann meine Fahrbahn, als die Ampel schließlich doch umschaltete, alle Autos fuhren an, ich wartete darauf, dass irgend jemand sich kümmern würde, ich hatte doch eine Verabredung mit meinem Sohn und einem Film.
Da aber wirklich niemand sich näherte, der irgendwie kompetent aussah, setzte ich kurzerhand den Blinker, guckte kurz nach hinten, ob noch ein Fahrzeug zu sehen war und fuhr rechts ran, während dieser Aktion schon zeitsparend das Fenster der Beifahrerseite elektrisch herunterfahrend. Ich gebe zu, das war ziemlich dämlich, die Straße hatte ich dabei komplett aus dem Blick verloren ... es kam aber zum Glück sonst niemand mehr - Feiertag ...
Ganz kurz meine Frage, was passiert war. Das Mädchen war ein kleiner Junge, dem der Bordstein zum Verhängnis geworden war, der böse gestürzt und nicht ganz wenig verletzt war, der gehaltene Arm sah doch ein bisschen dick aus.
Der große Bruder hielt ihn im Arm, er hatte schon die Mutter angerufen, wie man einen Arzt ruft, wusste er nicht. Er meinte, die Mutter würde es schon richten, wenn sie käme, und das könne nicht mehr lange dauern ... nun hatte ich aber schon eine ganze Weile da an der Ampel gestanden und in der Zeit war niemand gekommen. Angeblich wohnten die Jungs nicht weit weg, die Mutter wäre sicher gleich da ... ich hoffte doch inständig, dass sie umgehend die Straße entlang geschossen kommen würde, auf dass wir den Filmanfang mitbekommen würden ... die Karten sollten eine halbe Stunde vor Vorführungsbeginn abgeholt werden, sonst würde jemand anders sie bekommen können ... sehr ärgerlich das war ... zudem weinte der kleine Junge, er wolle keinesfalls ins Krankenhaus, einen Arzt brauche er nicht, das würde sich schon von alleine richten. Sein Arm war nicht dünner geworden und die Schrammen auf Stirn und Nase sahen auch nicht sooo gut aus ... zudem stand auf einem Hinweis-Schild "Marienwörth-Krankenhaus" - so lange konnte es also nicht dauern, bis ein Krankenwagen zur Stelle sein würde ...
Nun lebe ich mit zwei Jungs unter einem Dach und bin es mehr oder weniger gewohnt, deren Wünsche zu ignorieren im Versuch, das Richtige zu tun ... also nahm ich das Handy widerstrebend aus dem Rucksack - aus irgendeinem seltsamen Grunde hatte ich das eingepackt, was ich eigentlich möglichst vermeide - absichtlich übrigens, und rief die 112 an ... großes Geheule des kleinen Jungen, er wolle nicht abgeholt werden, seine Mutter solle jedenfalls dabei sein ... wo blieb diese taube Nuss eigentlich?
Hätte mich ein Anruf meines Großen erreicht, mein Kleiner hätte einen Unfall mit seinem Fahrrad gehabt und stünde blutüberstömt mit einer kaputten Hand am Straßenrand - Lichtgeschwindigeit wäre nicht schnell genug!
Ich stieg also aus, musste ich doch meine zittrigen Finger in den Griff kriegen, und das geht am besten mit Bewegung, wählte 112 und wartete ... mir war gar nicht bekannt, dass man bei der Feuerwehr warten muss. Anscheinend waren da an Himmelfahrt mehr Himmelfahrtskommandos unterwegs als ich gedacht hatte ...
Es gibt eine Regel, was man sagen soll, wenn man einen Notfall meldet. Die lautet: wer, wo, was, wieviele.
Aber Ihr könnt mir glauben, wenn man das nicht jeden Tag macht, dann fällt einem diese Regel nicht ein ... im Gegenteil. Man macht genau das, warum man diese Regel eigentlich mal auswendig hatte lernen sollen, man bringt alles durcheinander und denkt, der Mensch auf der anderen Seite der Leitung, wüsste schon, worum es geht ... das Wer kriegte ich noch hin, ich meldete mich mit Namen ... und dann kam gleich das Was, es sei ein Fahrradunfall passiert ... wo und wieviele kamen mir gar nicht in den Sinn ... dabei wäre das vielleicht am wichtigsten gewesen, um überhaupt von Hilfskräften gefunden zu werden ...
Die Gute auf der anderen Seite blieb aber die Ruhe selbst, sie fragte ganz konkret, wo ich mich befinde. "Bad Kreuznach" antwortete ich "in Bad Kreuznach auf der Einfallstraße zur Innenstadt. Links hoch geht es zu einem §Name§Zentrum, rechts zum "Marienwörth-Krankenhaus ... damit konnte die Frau leider nicht viel anfangen, sie fragte, ob irgendwo ein Straßenschild stehen würde ... ich lief tatsächlich auf einer der Haupteinfallstraßen nach Bad Kreuznach herum, links eine große Straße, hinter mir der Weg zur Autobahn, geradeaus zum Bahnhof und weiter vorne die Innenstadt und es war ausgerechnet an dieser Stelle kein Schild mit irgendeinem Straßennamen aufgestellt. Ich konnte es kaum fassen.
Schließlich meinte ich "Weiter vorne nach links geht es zum Bahnhof, direkt vor mir ist das Arbeitsamt." und das schien ihr weiter zu helfen, denn sie war sogleich wirklich hilfsbereit und sagte zu, einen Krankenwagen zu schicken.
Nun brach das arme Kind aber wirklich in hysterisches Geweine aus, er wolle auf keinen Fall auch nur in die Nähe eines Krankenhauses. Also bot ich ihm zur Ablenkung erstmal einen Platz im Auto an, mein Kleiner musste dafür aussteigen, er protestierte aber nicht ... er fürchtete nur, dass er den Film verpassen würde. Im Kino wurde aber der Anruf mit der Ankündigung unserer Verspätung nicht angenomen, da war wohl zu viel los und einfach wegfahren wollte ich auch nicht ... ein Dilemma ... wo blieb nur die Mutter??
Schließlich Sirenengeheul - da bog auch schon der Krankenwagen um die Ecke ... es waren kaum 5 Minuten vergangen ... man hat keine Vorstellung davon, wie lang 5 Minuten sein können ... entgegen jeder Verkehrsregel fuhr der Krankenwagenfahrer quer über die an dieser Stelle 4-spurige Straße und parkte vor mir entgegen der Fahrtrichtung. Krankenwagen dürfen das.
Zwei junge Männer stiegen aus. Und ich meine wirklich junge Männer. Es ist schon ein seltsames Gefühl, dass da jemand helfen kann, der nur wenig älter als mein großer Sohn sein konnte. Einer der beiden stellte sie vor und er fragte zuerst mal nach dem Namen ... auf die Idee hätte ich ja auch mal kommen können. Wenn man jemanden ansprechen kann, hilft es wohl schon ein bisschen ... ich wäre jedenfalls froh, würde mich jemand mit meinem Namen ansprechen ... der junge Mann erklärte dem Jungen, dass er ins Krankenhaus müsste, der Arm müsste geröntgt werden. Großes Drama! Krankenhaus! Keinesfalls!
Also versuchte ich zu erklären, dass der Junge auf keinen Fall ohne seine Mutter ins Krankenhaus wollte, er wollte gar nirgendwo hingebracht werden, wenn sie nicht da war - wo blieb sie denn endlich???
Der große Bruder erklärte, er würde nach Hause laufen und sie holen und er sprintete los.
Die Sanitäter bestätigten, dass sie Marcel nicht wegbringen würden, dass sie auf jeden Fall warten würden, bis jemand kam, dem er vertraute. Ob er solange aus dem Auto aussteigen und auf der Bahre Platz nehmen würde. Mit skeptischem Blick stieg Marcel um, aber als die Bahre in die "richtige" Höhe gefahren werden sollte, brachen alle Dämme. Wildes Geschrei, Schnappatmung - es war noch gar nicht wirklich etwas passiert, aber Marcel war erst wieder ruhig, als er die Füße wieder auf dem Asphalt hatte.
Dann ließ er auch wieder mit sich reden und schlug schließlich vor, dass er vorne im Krankenwagen sitzen würde um zu warten. Keinesfalls aber hinten drin.
Die Mutter war immer noch nicht da, langsam begann ich, sie zu verfluchen ...
Ein bisschen war ich ja froh, dass sich jemand um Marcel kümmerte - ich musste doch noch einen Film erreichen, damit mein eigener Sohn sich nicht vernachlässigt fühlte, also fragte ich den netten, jungen Mann, ob ich noch gebraucht werde, was er verneinte, sie würden auf die Mutter warten und sich dann auf den Weg machen.
Also versuchte ich nochmal mein Glück beim Kino, dort nahm dann doch jemand das Telefon ab. Meine Geschichte, dass wir aufgehalten wurden, weil ich einen Krankenwagen rufen musste, kam mir dann doch selbst ein bisschen dramatisch vor, aber man kann ja auch mal die Wahrheit erzählen und egal, ob der junge Mann glaubte, was ich da sagte oder nicht, er sagte zu, die Reservierung zu halten, obwohl wir eigentlich schon über die Zeit waren - darauf kam es an ...
Damit fuhren wir also von der Unglücksstelle weg, als ein Notarztwagen gerade neben dem Krankenwagen hielt, mein Kleiner meinte, er sähe den Bruder mit einem Mann die Straße entlang laufen und nach weiteren 750 Metern stellten wir das Auto auf dem Parkplatz ab und besuchten The Avengers ... genau das Richtige zum Abreagieren ...
Und nun mache ich mir Gedanken darüber, was wohl aus Marcel geworden ist ... eine Erinnerung wie dieses ungefähr 6-jährige Kind vor über 10 Jahren, das im Schwimmbad mal seinen Geschwistern hinterher gerutscht war und dabei vergessen hatte, dass es noch nicht schwimmen konnte, weshalb es wieder über die Wasseroberfläche gehoben werden musste ...
Eigentlich wollte ich die damit abdecken, dass ich mit dem Kleinen unter dem Arm im Kino aufschlagen und den Avengers beim Retten der Welt zusehen wollte.
Aber das war dann nur noch das Nachspiel.
Gegen Mittag entschieden wir, dass wir doch da rein gehen wollten, ich reservierte also Tickets via Internet, denn dann gibt es kein zurück mehr.
Die Abfahrt ließen wir verspätet angehen, lief doch im TV noch ein Weltuntergangsszenario - es war zwar nicht Samstag, an diesem Wochentag geht im Super RTL öfters mal die Welt unter, aber an einem Feiertag lass ich das grad noch so durchgehen.
Wie die Welt nun verging und wie die Überlebenden der USA, die sich ja andauernd mit solchen brenzligen Situationen auseinanderzusetzen haben, ihr Schicksal meistern würden, konnte ich nicht mehr erfahren, der Film im Kino würde schließlich auch ohne uns anfangen und ich wollte doch eine gute Tat begehen ...
Wegen der Verspätung und wegen einer Umleitung auf der Strecke nahm ich eine eigentlich von mir nicht frequentierte Straße nach Bad Kreuznach rein, und dann standen wir da an der Ampel, es schien, als würden wir pünktlich die Reservierungen in Platzkarten eintauschen können.
Wenn, ja wenn da nicht diese 4 Kinder am Straßenrand gestanden hätten, die mir eigentlich nur deshalb auffielen, weil das eine von denen aussah wie ein Mädchen mit Ketchup auf der Stirn und einer der Jungs nebendran hatte seinen Arm um es gelegt. Keines der Kinder schien älter als 12 ... und so einen hatte ich ja neben mir sitzen ...
Das mit dem Ketchup auf der Stirn kam mir seltsam vor und da die Ampel eh auf das Grün warten ließ, hatte ich Zeit, die Szene zu betrachten.
Das Mädchen hielt mit der einen Hand seine andere Hand und da war auch irgendwie Rot drauf.
Fahrräder standen an die Mauer des angrenzenden Grundstücks gelehnt, ein Fahrrad sah ein bisschen verbogen aus. Es kümmerte sich niemand um diese Kinder, auch kein Fahrer auf der näher zum Bürgersteig verlaufenden Fahrbahn schien sich zu interessieren, jedenfalls stieg niemand aus. Alles wartete auf Grün.
Von Natur aus furchtbar neugierig blockierte ich dann meine Fahrbahn, als die Ampel schließlich doch umschaltete, alle Autos fuhren an, ich wartete darauf, dass irgend jemand sich kümmern würde, ich hatte doch eine Verabredung mit meinem Sohn und einem Film.
Da aber wirklich niemand sich näherte, der irgendwie kompetent aussah, setzte ich kurzerhand den Blinker, guckte kurz nach hinten, ob noch ein Fahrzeug zu sehen war und fuhr rechts ran, während dieser Aktion schon zeitsparend das Fenster der Beifahrerseite elektrisch herunterfahrend. Ich gebe zu, das war ziemlich dämlich, die Straße hatte ich dabei komplett aus dem Blick verloren ... es kam aber zum Glück sonst niemand mehr - Feiertag ...
Ganz kurz meine Frage, was passiert war. Das Mädchen war ein kleiner Junge, dem der Bordstein zum Verhängnis geworden war, der böse gestürzt und nicht ganz wenig verletzt war, der gehaltene Arm sah doch ein bisschen dick aus.
Der große Bruder hielt ihn im Arm, er hatte schon die Mutter angerufen, wie man einen Arzt ruft, wusste er nicht. Er meinte, die Mutter würde es schon richten, wenn sie käme, und das könne nicht mehr lange dauern ... nun hatte ich aber schon eine ganze Weile da an der Ampel gestanden und in der Zeit war niemand gekommen. Angeblich wohnten die Jungs nicht weit weg, die Mutter wäre sicher gleich da ... ich hoffte doch inständig, dass sie umgehend die Straße entlang geschossen kommen würde, auf dass wir den Filmanfang mitbekommen würden ... die Karten sollten eine halbe Stunde vor Vorführungsbeginn abgeholt werden, sonst würde jemand anders sie bekommen können ... sehr ärgerlich das war ... zudem weinte der kleine Junge, er wolle keinesfalls ins Krankenhaus, einen Arzt brauche er nicht, das würde sich schon von alleine richten. Sein Arm war nicht dünner geworden und die Schrammen auf Stirn und Nase sahen auch nicht sooo gut aus ... zudem stand auf einem Hinweis-Schild "Marienwörth-Krankenhaus" - so lange konnte es also nicht dauern, bis ein Krankenwagen zur Stelle sein würde ...
Nun lebe ich mit zwei Jungs unter einem Dach und bin es mehr oder weniger gewohnt, deren Wünsche zu ignorieren im Versuch, das Richtige zu tun ... also nahm ich das Handy widerstrebend aus dem Rucksack - aus irgendeinem seltsamen Grunde hatte ich das eingepackt, was ich eigentlich möglichst vermeide - absichtlich übrigens, und rief die 112 an ... großes Geheule des kleinen Jungen, er wolle nicht abgeholt werden, seine Mutter solle jedenfalls dabei sein ... wo blieb diese taube Nuss eigentlich?
Hätte mich ein Anruf meines Großen erreicht, mein Kleiner hätte einen Unfall mit seinem Fahrrad gehabt und stünde blutüberstömt mit einer kaputten Hand am Straßenrand - Lichtgeschwindigeit wäre nicht schnell genug!
Ich stieg also aus, musste ich doch meine zittrigen Finger in den Griff kriegen, und das geht am besten mit Bewegung, wählte 112 und wartete ... mir war gar nicht bekannt, dass man bei der Feuerwehr warten muss. Anscheinend waren da an Himmelfahrt mehr Himmelfahrtskommandos unterwegs als ich gedacht hatte ...
Es gibt eine Regel, was man sagen soll, wenn man einen Notfall meldet. Die lautet: wer, wo, was, wieviele.
Aber Ihr könnt mir glauben, wenn man das nicht jeden Tag macht, dann fällt einem diese Regel nicht ein ... im Gegenteil. Man macht genau das, warum man diese Regel eigentlich mal auswendig hatte lernen sollen, man bringt alles durcheinander und denkt, der Mensch auf der anderen Seite der Leitung, wüsste schon, worum es geht ... das Wer kriegte ich noch hin, ich meldete mich mit Namen ... und dann kam gleich das Was, es sei ein Fahrradunfall passiert ... wo und wieviele kamen mir gar nicht in den Sinn ... dabei wäre das vielleicht am wichtigsten gewesen, um überhaupt von Hilfskräften gefunden zu werden ...
Die Gute auf der anderen Seite blieb aber die Ruhe selbst, sie fragte ganz konkret, wo ich mich befinde. "Bad Kreuznach" antwortete ich "in Bad Kreuznach auf der Einfallstraße zur Innenstadt. Links hoch geht es zu einem §Name§Zentrum, rechts zum "Marienwörth-Krankenhaus ... damit konnte die Frau leider nicht viel anfangen, sie fragte, ob irgendwo ein Straßenschild stehen würde ... ich lief tatsächlich auf einer der Haupteinfallstraßen nach Bad Kreuznach herum, links eine große Straße, hinter mir der Weg zur Autobahn, geradeaus zum Bahnhof und weiter vorne die Innenstadt und es war ausgerechnet an dieser Stelle kein Schild mit irgendeinem Straßennamen aufgestellt. Ich konnte es kaum fassen.
Schließlich meinte ich "Weiter vorne nach links geht es zum Bahnhof, direkt vor mir ist das Arbeitsamt." und das schien ihr weiter zu helfen, denn sie war sogleich wirklich hilfsbereit und sagte zu, einen Krankenwagen zu schicken.
Nun brach das arme Kind aber wirklich in hysterisches Geweine aus, er wolle auf keinen Fall auch nur in die Nähe eines Krankenhauses. Also bot ich ihm zur Ablenkung erstmal einen Platz im Auto an, mein Kleiner musste dafür aussteigen, er protestierte aber nicht ... er fürchtete nur, dass er den Film verpassen würde. Im Kino wurde aber der Anruf mit der Ankündigung unserer Verspätung nicht angenomen, da war wohl zu viel los und einfach wegfahren wollte ich auch nicht ... ein Dilemma ... wo blieb nur die Mutter??
Schließlich Sirenengeheul - da bog auch schon der Krankenwagen um die Ecke ... es waren kaum 5 Minuten vergangen ... man hat keine Vorstellung davon, wie lang 5 Minuten sein können ... entgegen jeder Verkehrsregel fuhr der Krankenwagenfahrer quer über die an dieser Stelle 4-spurige Straße und parkte vor mir entgegen der Fahrtrichtung. Krankenwagen dürfen das.
Zwei junge Männer stiegen aus. Und ich meine wirklich junge Männer. Es ist schon ein seltsames Gefühl, dass da jemand helfen kann, der nur wenig älter als mein großer Sohn sein konnte. Einer der beiden stellte sie vor und er fragte zuerst mal nach dem Namen ... auf die Idee hätte ich ja auch mal kommen können. Wenn man jemanden ansprechen kann, hilft es wohl schon ein bisschen ... ich wäre jedenfalls froh, würde mich jemand mit meinem Namen ansprechen ... der junge Mann erklärte dem Jungen, dass er ins Krankenhaus müsste, der Arm müsste geröntgt werden. Großes Drama! Krankenhaus! Keinesfalls!
Also versuchte ich zu erklären, dass der Junge auf keinen Fall ohne seine Mutter ins Krankenhaus wollte, er wollte gar nirgendwo hingebracht werden, wenn sie nicht da war - wo blieb sie denn endlich???
Der große Bruder erklärte, er würde nach Hause laufen und sie holen und er sprintete los.
Die Sanitäter bestätigten, dass sie Marcel nicht wegbringen würden, dass sie auf jeden Fall warten würden, bis jemand kam, dem er vertraute. Ob er solange aus dem Auto aussteigen und auf der Bahre Platz nehmen würde. Mit skeptischem Blick stieg Marcel um, aber als die Bahre in die "richtige" Höhe gefahren werden sollte, brachen alle Dämme. Wildes Geschrei, Schnappatmung - es war noch gar nicht wirklich etwas passiert, aber Marcel war erst wieder ruhig, als er die Füße wieder auf dem Asphalt hatte.
Dann ließ er auch wieder mit sich reden und schlug schließlich vor, dass er vorne im Krankenwagen sitzen würde um zu warten. Keinesfalls aber hinten drin.
Die Mutter war immer noch nicht da, langsam begann ich, sie zu verfluchen ...
Ein bisschen war ich ja froh, dass sich jemand um Marcel kümmerte - ich musste doch noch einen Film erreichen, damit mein eigener Sohn sich nicht vernachlässigt fühlte, also fragte ich den netten, jungen Mann, ob ich noch gebraucht werde, was er verneinte, sie würden auf die Mutter warten und sich dann auf den Weg machen.
Also versuchte ich nochmal mein Glück beim Kino, dort nahm dann doch jemand das Telefon ab. Meine Geschichte, dass wir aufgehalten wurden, weil ich einen Krankenwagen rufen musste, kam mir dann doch selbst ein bisschen dramatisch vor, aber man kann ja auch mal die Wahrheit erzählen und egal, ob der junge Mann glaubte, was ich da sagte oder nicht, er sagte zu, die Reservierung zu halten, obwohl wir eigentlich schon über die Zeit waren - darauf kam es an ...
Damit fuhren wir also von der Unglücksstelle weg, als ein Notarztwagen gerade neben dem Krankenwagen hielt, mein Kleiner meinte, er sähe den Bruder mit einem Mann die Straße entlang laufen und nach weiteren 750 Metern stellten wir das Auto auf dem Parkplatz ab und besuchten The Avengers ... genau das Richtige zum Abreagieren ...
Und nun mache ich mir Gedanken darüber, was wohl aus Marcel geworden ist ... eine Erinnerung wie dieses ungefähr 6-jährige Kind vor über 10 Jahren, das im Schwimmbad mal seinen Geschwistern hinterher gerutscht war und dabei vergessen hatte, dass es noch nicht schwimmen konnte, weshalb es wieder über die Wasseroberfläche gehoben werden musste ...
Donnerstag, April 26, 2012
bei msn
Jungfrau - 26. April 2012
Trauen Sie sich, doch auch einmal selbst ins Rampenlicht zu treten. Die richtige Balance im Leben zu finden bedeutet auch, manchmal eine gesunde Portion Egoismus ins Spiel zu bringen. Zeigen Sie der Welt Ihre innere und äußerliche Schönheit. Wenn Sie sich in einer unbefriedigenden Situation befinden, befreien Sie sich. Es gibt keinen Grund, sich der Misere hinzugeben. Hören Sie auf, sich von anderen rumschubsen zu lassen. Befreien Sie sich, auch wenn Sie dadurch vielleicht für etwas Spannung unter den anderen sorgen.
Montag, April 23, 2012
Freitag, Februar 03, 2012
bei msn
horoskope bei MSN
Vielleicht befinden Sie sich heute mit jemandem auf Kriegsfuß. Möglicherweise handelt es sich um einen emotionalen Krieg. Auf jeden Fall liegen starke Spannungen in der Luft und Ihnen kommt vor, dass die betreffende Person nur an sich selbst denkt. Warten Sie, bis sich die Situation etwas entspannt, um nicht grob und verletzend zu werden. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass Ihre Gefühle deutlich zum Ausdruck kommen und Sie sagen können, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Es ist zu einer Situation gekommen, die Sie nur lösen können, indem Sie Gleichgewicht in Ihr Leben bringen. Nehmen Sie diese Lektionen ernst.
Vielleicht befinden Sie sich heute mit jemandem auf Kriegsfuß. Möglicherweise handelt es sich um einen emotionalen Krieg. Auf jeden Fall liegen starke Spannungen in der Luft und Ihnen kommt vor, dass die betreffende Person nur an sich selbst denkt. Warten Sie, bis sich die Situation etwas entspannt, um nicht grob und verletzend zu werden. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass Ihre Gefühle deutlich zum Ausdruck kommen und Sie sagen können, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Es ist zu einer Situation gekommen, die Sie nur lösen können, indem Sie Gleichgewicht in Ihr Leben bringen. Nehmen Sie diese Lektionen ernst.
Freitag, Januar 27, 2012
Schulereignisse
Zeugnisse ... ich war doch ein bisschen gespannt ... so gut, wie meine beiden Jungs heuer war ich im ganzen Leben nie in der Schule!
Congratulations to my babies!
Congratulations to my babies!
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horoskope bei MSN
Jungfrau
23 August - 21 September
Trauen Sie sich, doch auch einmal selbst ins Rampenlicht zu treten. Die richtige Balance im Leben zu finden bedeutet auch, manchmal eine gesunde Portion Egoismus ins Spiel zu bringen. Zeigen Sie der Welt Ihre innere und äußerliche Schönheit. Wenn Sie sich in einer unbefriedigenden Situation befinden, befreien Sie sich. Es gibt keinen Grund, sich der Misere hinzugeben. Hören Sie auf, sich von anderen rumschubsen zu lassen. Befreien Sie sich, auch wenn Sie dadurch vielleicht für etwas Spannung unter den anderen sorgen.
Jungfrau
23 August - 21 September
Trauen Sie sich, doch auch einmal selbst ins Rampenlicht zu treten. Die richtige Balance im Leben zu finden bedeutet auch, manchmal eine gesunde Portion Egoismus ins Spiel zu bringen. Zeigen Sie der Welt Ihre innere und äußerliche Schönheit. Wenn Sie sich in einer unbefriedigenden Situation befinden, befreien Sie sich. Es gibt keinen Grund, sich der Misere hinzugeben. Hören Sie auf, sich von anderen rumschubsen zu lassen. Befreien Sie sich, auch wenn Sie dadurch vielleicht für etwas Spannung unter den anderen sorgen.
Dienstag, Januar 24, 2012
wie das so kommt
6 liebe Kinderlein kommen inzwischen mindestens 1 x in der Woche zu mir, sich was Englisches erzählen zu lassen, auf dass die Lehrer nicht nur "Klassenziel verfehlt" aufs Zeugnis schreiben werden.
Dabei ist des Kleinen Kindergartenschulfreund, der mit der englischen Sprache so gar nichts zu tun hat und dem ich es auch nicht verdenke, dass er lieber Fußball spielt, als sich mit unregelmäßigen Verben zu beschäftigen. Immerhin war er schon Jahrgangsbester bei den Bundesjugendspielen - Sport ist einfach sein Metier.
Nun hat der Bub aber auch noch eine Mutter, die sich darum sorgt, dass Sport nicht das einzige Fach ist, für das Noten verteilt werden, und die nach den Herbstferien anfragte, ob ihr Sohn nicht ein bisschen Unterstützung bekommen könne, sie wisse einfach nicht, wie sie mit ihm lernen soll und die Noten wären zunehmend als dramatisch anzusehen.
Da ich sowas nicht ansehen kann, sagte ich zu und nun trägt die ganze Ochserei tatsächlich Früchte: in der Klassenarbeit eine 3, in den Hausaufgaben immer mal eine 1 und im Test der unregelmäßigen Verben eine 2.
Ab und zu muss man sich mal auf die Schulter klopfen ...
Sonntag, Januar 15, 2012
Soll ich oder soll ich nicht ...
Montag, Januar 09, 2012
Schulgang
Die Ferien sind rum, der Alltag hat uns wiederund ich funzele schon den ganzen Tag halb schlafend durch diese Welt.
Der kleine Bube kehrte nach dem ersten Schultag heim und glühte förmlich - vor zurückgehaltenem Stolz: Die Englischlehrerin verpasste ihm im Mündlichen eine 1+.
Und das, wo ich ihn mal ein Jahr zurückstellen lassen wollte, weil er die Zähne nicht auseinander kriegte und nie ein Wort sagte, wenn auch nur ansatzweise jemand in der Nähe war, es zu hören ...
Der kleine Bube kehrte nach dem ersten Schultag heim und glühte förmlich - vor zurückgehaltenem Stolz: Die Englischlehrerin verpasste ihm im Mündlichen eine 1+.
Und das, wo ich ihn mal ein Jahr zurückstellen lassen wollte, weil er die Zähne nicht auseinander kriegte und nie ein Wort sagte, wenn auch nur ansatzweise jemand in der Nähe war, es zu hören ...
Samstag, Januar 07, 2012
Dem Ende zu
Der selbstgewählte - und immer wieder unterbrochene - Urlaub neigt sich dem Ende zu.
Vor Weihnachten hatte ich ja immer schon geschummelt seit Anfang Dezember und einfach Dinge liegen lassen, weil es ja schon auf Weihnachten zuging, alle diese Liegenbleiber werden mich aber ab Montag einholen ... *seufz*
Dafür ist der Weihnachtsbaum abgeschmückt und vor der Tür - Weihnachten ist ja auch zuende ... nur für den Fall, dass das jemand noch nicht mitbekommen haben sollte.
Pünktlich zum 6. Januar lag aller Weihnachtsbaumschmuck im Karton, die Adventspretiosen stehen noch, die werden bis morgen wohl auch verschwunden sein.
Den Wecker stellt ich mir heute früh, auf dass ich die Weihnachtsbaumsammler nicht verpassen würde, aber entweder ist keiner gekommen oder ich bin wieder eingeschlafen, jedenfalls hab ich niemanden klingeln hören.
Morgen ist auch noch ein Tag, mal sehen, ob morgen eingesammelt werden wird, andernfalls befürchte ich ein Liegenbleiben des derzeit noch richtig frisch wirkenden und wenig rieselnden Nadelbaumes vor der Tür bis zum Sommer ...
Vor Weihnachten hatte ich ja immer schon geschummelt seit Anfang Dezember und einfach Dinge liegen lassen, weil es ja schon auf Weihnachten zuging, alle diese Liegenbleiber werden mich aber ab Montag einholen ... *seufz*
Dafür ist der Weihnachtsbaum abgeschmückt und vor der Tür - Weihnachten ist ja auch zuende ... nur für den Fall, dass das jemand noch nicht mitbekommen haben sollte.
Pünktlich zum 6. Januar lag aller Weihnachtsbaumschmuck im Karton, die Adventspretiosen stehen noch, die werden bis morgen wohl auch verschwunden sein.
Den Wecker stellt ich mir heute früh, auf dass ich die Weihnachtsbaumsammler nicht verpassen würde, aber entweder ist keiner gekommen oder ich bin wieder eingeschlafen, jedenfalls hab ich niemanden klingeln hören.
Morgen ist auch noch ein Tag, mal sehen, ob morgen eingesammelt werden wird, andernfalls befürchte ich ein Liegenbleiben des derzeit noch richtig frisch wirkenden und wenig rieselnden Nadelbaumes vor der Tür bis zum Sommer ...
Montag, Januar 02, 2012
Das geht ja gut los
Die Entgleisung des Jahres schon am 2. Januar.
Kaum möglich, dass das zu toppen sein wird.
Üblicherweise enthalte ich mich in diesem Blog einer Kommentierung der politischen Ereignisse in diesem, unserem oder auch irgendeinem anderen Land.
Das bedeutet ja nicht, dass ich nicht wahrnehme, was über Ägypten, Tunesien, Saudi-Arabien, Mexiko, Südafrika oder dem Sudan - um nur einige wenige zu nennen - medial verbreitet wird.
Da mich diese Nachrichten aber vermutlich erst dann persönlich betreffen werden, wenn die begonnene Völkerwanderung noch mehr Menschen nach West- und Nordeuropa schwemmen wird, beobachte ich hier eher, kenne ich doch keinerlei Zusammenhänge, Anlässe oder gar Ureinwohner.
Das, was mir heute aber fast den Kopf abfallen ließ vor lauter Schütteln desselben, ist auch eher weniger politisch, wiewohl der Auslöser sich sein Gehalt als Politiker bezahlen lässt.
Es handelt sich um den Bundespräsidenten, von dem manche sogar sagen, er sei "unser" Bundespräsident.
Der hatte sich Anfang Dezember per hinterlassener Nachricht auf dem Anrufbeantworter des Chefredakteurs der BILD-Zeitung ... ich wiederhole nochmal, derart entsetzt bin ich darüber: DER BILD-ZEITUNG!!! wahrscheinlich um sein Amt geredet.
Aneurysmen im Kopf haben eigentlich nichts mit Luft zu tun, nur dieser Christian W. hat den Beweis fast angetreten.
Kopfkino ist ja was Schönes: Kai D. - seineszeichens besagter Chefredakteur - ist nicht bei seinem Handy, als Christian W. - eben jener Bundespräsident - anruft. Christian W. redet sich per Mitteilung auf dem Anrufbeantworter um Kopf und Kragen und legt dann auf, froh, sich Luft gemacht zu haben.
Kai D. kommt später dazu, die Nachrichten auf dem Anrufbeantworter seines Handys abzuhören. Die ersten Nachrichten sind Routine, er schreibt kurze Notizen, um diese später seinem Assistenten zur weiteren Bearbeitung zu übergeben, dafür ist man schließlich Chef - Chefs delegieren. Bei der letzten Nachricht freut er sich zunächst, dass Christian W. sich bei ihm meldete, immerhin geriet das Verhältnis zuletzt in frostige Zonen. Je länger er zuhört, umso mehr meint er aber, sich verhört zu haben ... versucht da ein Politiker, ihn - den CHEFREDAKTEUR DER BILDZEITUNG zu beeindrucken? Mit der Androhung von Rechtsanwälten und Gerichtsverfahren?
Kai D. kann gar nicht glauben, was er da hört, er hört sich das Geblubber nochmal an und nochmal. Beim vierten Mal huscht das erste Grinsen über sein Gesicht, beim 5. Mal Abhören ist das Grinsen bereits exakt so breit wie der Abstand seiner Ohren.
Und dann zeigt er dem Christian W. mal, was wahre Macht im Lande bewerkstelligen kann, denn Kai D. ist ja nicht der einzige Chefredakteur im Land. Er kennt noch ein paar andere Chefredakteure - manche davon sogar persönlich und dann auch noch ganz gut, und vielleicht auch den Herausgeber der FAZ, Frank S.
...
...
...
Das kostet einen Bundespräsidenten womöglich das Amt, und das hat der ganz alleine hinbekommen!
...
...
...
Auch ein Christian W. ist doch nicht mit Wattebäuschchen werfen über einen Aufstieg bis zum Ministerpräsidenten des (zugegebenermaßen nicht für Fortschritt bekannten) Bundeslandes Niedersachsen ins Bundespräsidialamt geschliddert. Der muss doch wissen, wie man sich Sicherheitsnetze knüpft und von welchen Leichen im Keller von Konkurrenten, Gegner und Freunden man Kenntnis haben sollte und dass man zur Not wissen muss, wie man diese ans Licht hebt, wenn es drauf ankommt. Man rennt doch nicht in Messer, von denen der Gegner nicht mal wusste, dass er sie in der Hand hält ...
Kaum möglich, dass das zu toppen sein wird.
Üblicherweise enthalte ich mich in diesem Blog einer Kommentierung der politischen Ereignisse in diesem, unserem oder auch irgendeinem anderen Land.
Das bedeutet ja nicht, dass ich nicht wahrnehme, was über Ägypten, Tunesien, Saudi-Arabien, Mexiko, Südafrika oder dem Sudan - um nur einige wenige zu nennen - medial verbreitet wird.
Da mich diese Nachrichten aber vermutlich erst dann persönlich betreffen werden, wenn die begonnene Völkerwanderung noch mehr Menschen nach West- und Nordeuropa schwemmen wird, beobachte ich hier eher, kenne ich doch keinerlei Zusammenhänge, Anlässe oder gar Ureinwohner.
Das, was mir heute aber fast den Kopf abfallen ließ vor lauter Schütteln desselben, ist auch eher weniger politisch, wiewohl der Auslöser sich sein Gehalt als Politiker bezahlen lässt.
Es handelt sich um den Bundespräsidenten, von dem manche sogar sagen, er sei "unser" Bundespräsident.
Der hatte sich Anfang Dezember per hinterlassener Nachricht auf dem Anrufbeantworter des Chefredakteurs der BILD-Zeitung ... ich wiederhole nochmal, derart entsetzt bin ich darüber: DER BILD-ZEITUNG!!! wahrscheinlich um sein Amt geredet.
Aneurysmen im Kopf haben eigentlich nichts mit Luft zu tun, nur dieser Christian W. hat den Beweis fast angetreten.
Kopfkino ist ja was Schönes: Kai D. - seineszeichens besagter Chefredakteur - ist nicht bei seinem Handy, als Christian W. - eben jener Bundespräsident - anruft. Christian W. redet sich per Mitteilung auf dem Anrufbeantworter um Kopf und Kragen und legt dann auf, froh, sich Luft gemacht zu haben.
Kai D. kommt später dazu, die Nachrichten auf dem Anrufbeantworter seines Handys abzuhören. Die ersten Nachrichten sind Routine, er schreibt kurze Notizen, um diese später seinem Assistenten zur weiteren Bearbeitung zu übergeben, dafür ist man schließlich Chef - Chefs delegieren. Bei der letzten Nachricht freut er sich zunächst, dass Christian W. sich bei ihm meldete, immerhin geriet das Verhältnis zuletzt in frostige Zonen. Je länger er zuhört, umso mehr meint er aber, sich verhört zu haben ... versucht da ein Politiker, ihn - den CHEFREDAKTEUR DER BILDZEITUNG zu beeindrucken? Mit der Androhung von Rechtsanwälten und Gerichtsverfahren?
Kai D. kann gar nicht glauben, was er da hört, er hört sich das Geblubber nochmal an und nochmal. Beim vierten Mal huscht das erste Grinsen über sein Gesicht, beim 5. Mal Abhören ist das Grinsen bereits exakt so breit wie der Abstand seiner Ohren.
Und dann zeigt er dem Christian W. mal, was wahre Macht im Lande bewerkstelligen kann, denn Kai D. ist ja nicht der einzige Chefredakteur im Land. Er kennt noch ein paar andere Chefredakteure - manche davon sogar persönlich und dann auch noch ganz gut, und vielleicht auch den Herausgeber der FAZ, Frank S.
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Das kostet einen Bundespräsidenten womöglich das Amt, und das hat der ganz alleine hinbekommen!
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Auch ein Christian W. ist doch nicht mit Wattebäuschchen werfen über einen Aufstieg bis zum Ministerpräsidenten des (zugegebenermaßen nicht für Fortschritt bekannten) Bundeslandes Niedersachsen ins Bundespräsidialamt geschliddert. Der muss doch wissen, wie man sich Sicherheitsnetze knüpft und von welchen Leichen im Keller von Konkurrenten, Gegner und Freunden man Kenntnis haben sollte und dass man zur Not wissen muss, wie man diese ans Licht hebt, wenn es drauf ankommt. Man rennt doch nicht in Messer, von denen der Gegner nicht mal wusste, dass er sie in der Hand hält ...
Sonntag, Januar 01, 2012
Es ist vollbracht
Das Jahr ist tot, es lebe das Jahr.
Selbst, wenn wir das Ende dieses Jahres nicht erleben sollten, weil wir doch alle am 21.12. das Zeitliche segnen sollen, dann werde ich bis dahin noch ein paar Apfelbäumchen pflanzen.
Wer weiß, wofür es gut sein wird, denn es gibt sicher einige Leute, die ein dummes Gesicht machen, wenn wir alle am 22.12.2012 doch wieder die Augen aufschlagen und ein neues Tagwerk beginnen werden.
Selbst, wenn wir das Ende dieses Jahres nicht erleben sollten, weil wir doch alle am 21.12. das Zeitliche segnen sollen, dann werde ich bis dahin noch ein paar Apfelbäumchen pflanzen.
Wer weiß, wofür es gut sein wird, denn es gibt sicher einige Leute, die ein dummes Gesicht machen, wenn wir alle am 22.12.2012 doch wieder die Augen aufschlagen und ein neues Tagwerk beginnen werden.
Donnerstag, Dezember 29, 2011
29. Dezember
Kaum, dass ich auch dem Haus gehe ... und ich genieße es!
Da bringt mich nicht mal aus dem Tritt, dass gestern zwei der Nachhilfe-Jungs anriefen, ob sie nicht morgen, also heute kommen könnten, so richtig motiviert sind die in den Ferien einfach nicht ... wer kann es ihnen verdenken ... :-)
Dafür traf ich mich mit einer Freundin zum Frühstück ... gestern zur nachtschlafenen Zeit um 10:00 Uhr ... und nachdem das geschafft war, fuhr ich ins Parkhaus und lief von dort aus zum Buchladen, von welchem seit geraumer Zeit ein Gutschein im Haus rumfliegt ... bevor der abläuft, geb ich ihn doch lieber aus ... das nächste Mal aber nicht wieder in besagtem Geschäft, dann lieber online oder so ...
Vorneweg: es war nicht so wahnsinnig viel los dort und an der Kasse standen 2 Mitarbeiterinnen, eine ins Gespräch vertieft mit einer Kundin.
Ich suche mich also durch die Reihen, blättere mal hier mal dort und finde was, was mich interessiert ...
damit gehe ich zur Kasse, stehe dort eine Weile, weil die zweite Frau an der Kasse dringend irgendwas schreibt, bis sie mich bemerkt und frage sie nach dem neuen Buch von Cornelia Funke, das vor einigen Wochen für mich zurückgelegt worden war ... erst meint sie, ich müsse damit nach oben, bis ihr einfällt, dass sie selbst einen PC vor sich stehen hat, in dem sie dann auch nachsieht und mir entgegen wirft, dass ich doch in den anderen Teil des Ladens müsse, dort seien die reservierten Bücher in einem Regal und der dort anwesende Mitarbeiter kenne sich besser ... als ich dann nach einem englischen Buch für meinen Kleinen frage, ist sie endgültig mit ihrem Latein am Ende, ich müsse nun doch in den anderen Teil des Ladens, der Mitarbeiter dort kenne sich mit den englischen Büchern aus ... also lasse ich meinen Fund bei ihr, gehe in den anderen Teil des Ladens, frage den Mitarbeiter dort nach einem englischen Buch fürs 2. Lernjahr und er geht mit mir zum entsprechenden Regal, wo er Die Drei Fragezeichen rauszieht.
Da ich weiß, dass mein Kleiner lieber Fantasy liest, frage ich nach Rittern, Drachen oder Ähnlichem, der gute Mann verneint, sowas habe er nicht, was nicht mit Krimis zu tun habe, sei eher was für Mädchen ... nun denn, denke ich und fühle mich nicht gut beraten, bedanke mich jedoch artig und der Mann geht schnellen Schrittes in seine Abteilung ...
Ich suche noch ein wenig in den angebotenen, englischen Büchern und finde was von Wolfgang Hohlbein - ab dem 3. Lernjahr, aber ich hab schon andere Bücher seit meines Großen 5. Klasse aufgehoben, ich kann das also dem Stapel beifügen ... dann gehe ich wieder in die mir zugeteilte Abteilung, weil da ja noch mein zurückgelegtes Buch liegt ... der Mann ist nicht mehr da, dafür eine 3. Mitarbeiterin, die mir zuverlässig das Buch raussucht und es mir in die Hand drückt und als ich sage, dass ich das nun doch nicht will sondern lieber Tintenherz, drückt sie weiter und meint, ich müsse zur anderen Kasse, dort könnten sie mir weiterhelfen ... ich also das englische und das ungewollte Buch unterm Arm wieder zur ersten Kasse - da zieht mich was von hinten am Ärmel, es ist die 3. Mitarbeiterin, die mir bekundet, ich müsse nach oben, zu den Kinderbüchern und dort eine Mitarbeiterin fragen ... hm ... ich also nach oben, links in den Gang - keiner da - rechts in den Gang - keiner da ... ich also wieder nach unten, dort stehen die beiden Mitarbeiterinnen vom Anfang, die ich nach einer Mitarbeiterin oben befrage mit dem Hinweis, dort sei niemand, woraufhin die eine ein wenig genervt meint, sie könne jetzt nicht weg von der Kasse, oben müsse jemand sein und sie schickt mich erneut nach oben ... sie lässt sich dann noch dazu herab, laut einen Namen zu rufen - eine Männerstimme meldet sich von oben ... er sitzt an einem Computer und ich bin mir nicht sicher, ob er vorher auch schon dort gesessen hat ... ich gebe allerdings zu, dass ich nicht nach einem Mann geguckt hatte und ich mich auch nicht erinnern konnte, einen Tisch samt PC an dieser Stelle gesehen zu haben.
Jedenfalls teile ich ihm meine Wünsche mit, dass ich das in meiner Hand befindliche Buch nicht wollte, dafür aber Tintenherz als Taschenbuch. Mit Mühe findet er im PC, es sei im Laden vorrätig und ich warte schon auf seine Handbewegung, mit der mir bedeutet werden soll, ich solle doch im anderen Teil des Stockwerkes gucken, da gucke ich überrascht, denn er steht auf und geht mir voraus! Guckt ins eine Regal und dann ins andere, zweifelt, ob es tatsächlich anwesend ist und findet es schließlich doch, doch als ich nach dem zweiten Teil frage, da guckt er so zweifelnd aus der Wäsche, dass ich schon vermute, es würde gar nicht mehr aufgelegt, denn er kann es im Regal nicht finden. Ein wenig zögernd geht er an noch einen anderen PC, um zu suchen, ob das Buch irgendwo im Laden würde aufgetrieben werden können, doch er verneint. Ich meine schon, sein erleichtertes Ausatmen zu hören, aber das ist vermutlich meinem im Anflug befindlichen Sarkasmus geschuldet.
Ein (von mir) erwartetes "Kann ich Ihnen das Buch bestellen?" kommt aber auch nicht und als ich nach dem 3. Teil frage, da kommt gerade noch, dass das noch gar nicht als Taschenbuch erschienen ist. Ich wage nicht zu fragen, wann es denn wohl erscheinen wird, bedanke mich erneut artig und bin froh, dass er das ungewollte Buch an sich nimmt, als ich es ihm entgegen halte. Ob er sich verabschiedete, weiß ich nicht mehr ... ich fühlte mich richtig schlecht behandelt ...
Da ich aber nicht ganz emptyhanded aus dem Laden gehen wollte - ich musste ja irgendwie 30 Euro ausgeben, guckte ich noch in der Lehrmittelabteilung und fand zwei schicke Bücher für meine Nachhilfeschüler, legte die auf die Bücher in meiner Hand und ging wieder nach unten zur ersten Kasse, die 1. Mitarbeiterin zog alles ab, fügte den ihr gereichten Gutschein dazu und ich war froh, aus dem Laden raus zu sein und vor allem, nichts bestellt zu haben, so dass ich nochmal da hinfahren müsste!
Sowas wäre beim Buchladen meines Vertrauens nicht passiert! Dort hätte ich mindestens 3 Vorschläge bekommen, was ich hätte bestellen können, die hätten mich nie im Leben von einer Ecke des Ladens in die nächste geschickt, dort wäre ein Mitarbeiter immer mitgegangen und hätte irgendwas aus dem Regal gezogen, was irgendwie in meiner Richtung gelegen hätte ... sie hätten auch gewusst, wie der 2. Teil von Tintenherz heißt!
Das Angebot beim nun erstmalig und wohl auch letztmalig besuchten Laden ist klasse! Viel mehr Auswahl als in Bingen, aber der Service ... ... ... da muss ich echt nicht mehr hin ...
Da bringt mich nicht mal aus dem Tritt, dass gestern zwei der Nachhilfe-Jungs anriefen, ob sie nicht morgen, also heute kommen könnten, so richtig motiviert sind die in den Ferien einfach nicht ... wer kann es ihnen verdenken ... :-)
Dafür traf ich mich mit einer Freundin zum Frühstück ... gestern zur nachtschlafenen Zeit um 10:00 Uhr ... und nachdem das geschafft war, fuhr ich ins Parkhaus und lief von dort aus zum Buchladen, von welchem seit geraumer Zeit ein Gutschein im Haus rumfliegt ... bevor der abläuft, geb ich ihn doch lieber aus ... das nächste Mal aber nicht wieder in besagtem Geschäft, dann lieber online oder so ...
Vorneweg: es war nicht so wahnsinnig viel los dort und an der Kasse standen 2 Mitarbeiterinnen, eine ins Gespräch vertieft mit einer Kundin.
Ich suche mich also durch die Reihen, blättere mal hier mal dort und finde was, was mich interessiert ...
damit gehe ich zur Kasse, stehe dort eine Weile, weil die zweite Frau an der Kasse dringend irgendwas schreibt, bis sie mich bemerkt und frage sie nach dem neuen Buch von Cornelia Funke, das vor einigen Wochen für mich zurückgelegt worden war ... erst meint sie, ich müsse damit nach oben, bis ihr einfällt, dass sie selbst einen PC vor sich stehen hat, in dem sie dann auch nachsieht und mir entgegen wirft, dass ich doch in den anderen Teil des Ladens müsse, dort seien die reservierten Bücher in einem Regal und der dort anwesende Mitarbeiter kenne sich besser ... als ich dann nach einem englischen Buch für meinen Kleinen frage, ist sie endgültig mit ihrem Latein am Ende, ich müsse nun doch in den anderen Teil des Ladens, der Mitarbeiter dort kenne sich mit den englischen Büchern aus ... also lasse ich meinen Fund bei ihr, gehe in den anderen Teil des Ladens, frage den Mitarbeiter dort nach einem englischen Buch fürs 2. Lernjahr und er geht mit mir zum entsprechenden Regal, wo er Die Drei Fragezeichen rauszieht.
Da ich weiß, dass mein Kleiner lieber Fantasy liest, frage ich nach Rittern, Drachen oder Ähnlichem, der gute Mann verneint, sowas habe er nicht, was nicht mit Krimis zu tun habe, sei eher was für Mädchen ... nun denn, denke ich und fühle mich nicht gut beraten, bedanke mich jedoch artig und der Mann geht schnellen Schrittes in seine Abteilung ...
Ich suche noch ein wenig in den angebotenen, englischen Büchern und finde was von Wolfgang Hohlbein - ab dem 3. Lernjahr, aber ich hab schon andere Bücher seit meines Großen 5. Klasse aufgehoben, ich kann das also dem Stapel beifügen ... dann gehe ich wieder in die mir zugeteilte Abteilung, weil da ja noch mein zurückgelegtes Buch liegt ... der Mann ist nicht mehr da, dafür eine 3. Mitarbeiterin, die mir zuverlässig das Buch raussucht und es mir in die Hand drückt und als ich sage, dass ich das nun doch nicht will sondern lieber Tintenherz, drückt sie weiter und meint, ich müsse zur anderen Kasse, dort könnten sie mir weiterhelfen ... ich also das englische und das ungewollte Buch unterm Arm wieder zur ersten Kasse - da zieht mich was von hinten am Ärmel, es ist die 3. Mitarbeiterin, die mir bekundet, ich müsse nach oben, zu den Kinderbüchern und dort eine Mitarbeiterin fragen ... hm ... ich also nach oben, links in den Gang - keiner da - rechts in den Gang - keiner da ... ich also wieder nach unten, dort stehen die beiden Mitarbeiterinnen vom Anfang, die ich nach einer Mitarbeiterin oben befrage mit dem Hinweis, dort sei niemand, woraufhin die eine ein wenig genervt meint, sie könne jetzt nicht weg von der Kasse, oben müsse jemand sein und sie schickt mich erneut nach oben ... sie lässt sich dann noch dazu herab, laut einen Namen zu rufen - eine Männerstimme meldet sich von oben ... er sitzt an einem Computer und ich bin mir nicht sicher, ob er vorher auch schon dort gesessen hat ... ich gebe allerdings zu, dass ich nicht nach einem Mann geguckt hatte und ich mich auch nicht erinnern konnte, einen Tisch samt PC an dieser Stelle gesehen zu haben.
Jedenfalls teile ich ihm meine Wünsche mit, dass ich das in meiner Hand befindliche Buch nicht wollte, dafür aber Tintenherz als Taschenbuch. Mit Mühe findet er im PC, es sei im Laden vorrätig und ich warte schon auf seine Handbewegung, mit der mir bedeutet werden soll, ich solle doch im anderen Teil des Stockwerkes gucken, da gucke ich überrascht, denn er steht auf und geht mir voraus! Guckt ins eine Regal und dann ins andere, zweifelt, ob es tatsächlich anwesend ist und findet es schließlich doch, doch als ich nach dem zweiten Teil frage, da guckt er so zweifelnd aus der Wäsche, dass ich schon vermute, es würde gar nicht mehr aufgelegt, denn er kann es im Regal nicht finden. Ein wenig zögernd geht er an noch einen anderen PC, um zu suchen, ob das Buch irgendwo im Laden würde aufgetrieben werden können, doch er verneint. Ich meine schon, sein erleichtertes Ausatmen zu hören, aber das ist vermutlich meinem im Anflug befindlichen Sarkasmus geschuldet.
Ein (von mir) erwartetes "Kann ich Ihnen das Buch bestellen?" kommt aber auch nicht und als ich nach dem 3. Teil frage, da kommt gerade noch, dass das noch gar nicht als Taschenbuch erschienen ist. Ich wage nicht zu fragen, wann es denn wohl erscheinen wird, bedanke mich erneut artig und bin froh, dass er das ungewollte Buch an sich nimmt, als ich es ihm entgegen halte. Ob er sich verabschiedete, weiß ich nicht mehr ... ich fühlte mich richtig schlecht behandelt ...
Da ich aber nicht ganz emptyhanded aus dem Laden gehen wollte - ich musste ja irgendwie 30 Euro ausgeben, guckte ich noch in der Lehrmittelabteilung und fand zwei schicke Bücher für meine Nachhilfeschüler, legte die auf die Bücher in meiner Hand und ging wieder nach unten zur ersten Kasse, die 1. Mitarbeiterin zog alles ab, fügte den ihr gereichten Gutschein dazu und ich war froh, aus dem Laden raus zu sein und vor allem, nichts bestellt zu haben, so dass ich nochmal da hinfahren müsste!
Sowas wäre beim Buchladen meines Vertrauens nicht passiert! Dort hätte ich mindestens 3 Vorschläge bekommen, was ich hätte bestellen können, die hätten mich nie im Leben von einer Ecke des Ladens in die nächste geschickt, dort wäre ein Mitarbeiter immer mitgegangen und hätte irgendwas aus dem Regal gezogen, was irgendwie in meiner Richtung gelegen hätte ... sie hätten auch gewusst, wie der 2. Teil von Tintenherz heißt!
Das Angebot beim nun erstmalig und wohl auch letztmalig besuchten Laden ist klasse! Viel mehr Auswahl als in Bingen, aber der Service ... ... ... da muss ich echt nicht mehr hin ...
Montag, Dezember 26, 2011
26. Dezember
Es gab natürlich die Füllung aus der Gans: Orangen, Äpfel, Physalis und Kumquats, was mit dem Rosmarin, Salz und Pfeffer sehr lecker harmonierte und dazu noch Brokkoli, in Pfannkuchenteig ausgebacken und Kräuterbutter-Baguette.
Den Salat hatte ich vergessen, das wurde aber gar nicht weiter bemerkt.
Mjam!
Heute war Festtag bei der Oma, mit ein Grund, warum die Gans bereits gestern fällig gewesen war. Es war schon vorgekommen, dass wegen Überfüllung mit Kuchen niemand mehr Lust auf Geflügel zeigte ...
Den Salat hatte ich vergessen, das wurde aber gar nicht weiter bemerkt.
Mjam!
Heute war Festtag bei der Oma, mit ein Grund, warum die Gans bereits gestern fällig gewesen war. Es war schon vorgekommen, dass wegen Überfüllung mit Kuchen niemand mehr Lust auf Geflügel zeigte ...
Sonntag, Dezember 25, 2011
25. Dezember
Fröhöliche Weihnacht überall!
tönt es durch die Lüfte - froher Schall.
Die Gans ist im Ofen, sie sieht GUT aus ...
es ist noch nicht ganz klar, was es dazu geben wird.
tönt es durch die Lüfte - froher Schall.
Die Gans ist im Ofen, sie sieht GUT aus ...
es ist noch nicht ganz klar, was es dazu geben wird.
Samstag, Dezember 24, 2011
24. Dezember
Eine letzte Besorgung stand nun doch noch an, die Gans wollte abgeholt werden.
Im Metzgerladen stand die Schlange der Abholenden fast bis auf die Straße und trotzdem herrschte drinnen eine bemerkenswert freundliche Atmosphäre.
Dort gehe ich gern hin.
Die Kartoffeln sind gekocht, der Tisch muss noch gedeckt werden und die Männer müssen noch wieder auftauchen. Männe nahm den Großen mit zu seiner Zweitfamilie, der Große soll dort den Weihnachtsmann geben. Ich frage mich, ob es sich bei dieser Darbietung wirklich eine Premiere handelt.
Der Kleine rief telefonisch seinen Freund herbei, er wollte mit jemandem spielen. Freund kam umgehend! Anscheindend war ihm zuhause auch langweilig ...
Fröhlichen Heiligen Abend da draußen im richtigen und im virtuellen Leben!
Im Metzgerladen stand die Schlange der Abholenden fast bis auf die Straße und trotzdem herrschte drinnen eine bemerkenswert freundliche Atmosphäre.
Dort gehe ich gern hin.
Die Kartoffeln sind gekocht, der Tisch muss noch gedeckt werden und die Männer müssen noch wieder auftauchen. Männe nahm den Großen mit zu seiner Zweitfamilie, der Große soll dort den Weihnachtsmann geben. Ich frage mich, ob es sich bei dieser Darbietung wirklich eine Premiere handelt.
Der Kleine rief telefonisch seinen Freund herbei, er wollte mit jemandem spielen. Freund kam umgehend! Anscheindend war ihm zuhause auch langweilig ...
Fröhlichen Heiligen Abend da draußen im richtigen und im virtuellen Leben!
23.Dezember
Letzte Einkäufe vor dem großen Tag.
Irgendwie war bei mir den ganzen Tag Donnerstag, so dass ich einen wichtigen Termin am Abend erst verspätet erreichte, aber besser spät denn nie ...
Das Einkaufen aller benötigten Zutaten war extra auf Freitag vorgezogen worden, wer will sich am Heiligen Abend noch ins Letzte-Geschenke-Besorg-Getümmel stürzen ... und so muss das, was nun im Haus ist, bis Dienstag mindestens reichen ...
Mitten in der Nacht wickelten sich die Geschenke fast von selbst ein, in diesem Jahr war die Vorbereitung für Weihnachten so entspannt, ich weiß gar nicht, wie das passiert ist!
Irgendwie war bei mir den ganzen Tag Donnerstag, so dass ich einen wichtigen Termin am Abend erst verspätet erreichte, aber besser spät denn nie ...
Das Einkaufen aller benötigten Zutaten war extra auf Freitag vorgezogen worden, wer will sich am Heiligen Abend noch ins Letzte-Geschenke-Besorg-Getümmel stürzen ... und so muss das, was nun im Haus ist, bis Dienstag mindestens reichen ...
Mitten in der Nacht wickelten sich die Geschenke fast von selbst ein, in diesem Jahr war die Vorbereitung für Weihnachten so entspannt, ich weiß gar nicht, wie das passiert ist!
Donnerstag, Dezember 22, 2011
22.Dezember
Gänzlich ohne Weihnachtsplätzchen kamen diese Weihnachtstage näher und näher ... nicht, dass die Zutaten dafür nicht im Haus wären ...
Vielleicht liegt es an 9° Wärem ...
Vielleicht liegt es an 9° Wärem ...
Mittwoch, Dezember 21, 2011
21. Dezember
Die Post ist weg! Packerl und Karten sind handbeschrieben, ordentlich in Geschenkpapier gewickelt,eingetütet und bei der Post abgegeben.
Hurra!Hurra!Hurra!
Hurra!Hurra!Hurra!
Dienstag, Dezember 20, 2011
20. Dezember
Weihnachten und auch die Adventszeit davor ist das Fest der Liebe.
Mütterchen hat also was gut, wenn sie sagt, der Baum sei nicht geeignet als Weihnachtsbaum ... nicht dicht genug belaubt und behängt ...
Ich aber auch ...
Mütterchen hat also was gut, wenn sie sagt, der Baum sei nicht geeignet als Weihnachtsbaum ... nicht dicht genug belaubt und behängt ...
Ich aber auch ...
Sonntag, Dezember 18, 2011
18. Dezember
4. Advent und geschmückt ist geschmückt. Wer bin ich, darüber ein Wort zu verlieren, wenn ich nichts dazu beitrug.
Zudem hab ich heute den 4. Teil der Twilight-Saga im Kino gesehen ... irgendwann fiel mir auf, dass ich die ganze Zeit grinste, weil die Szenen einfach zu bekannt vorkamen und das war richtig lustig.
Da spielte es wirklich keine Rolle mehr, ob die Schauspieler ihr Handwerk verstehen, ob das Drehbuch was taugt, ob der Regisseur sich bemüht hatte ... es war, als käme man nach Hause zu Besuch ...
Zudem hab ich heute den 4. Teil der Twilight-Saga im Kino gesehen ... irgendwann fiel mir auf, dass ich die ganze Zeit grinste, weil die Szenen einfach zu bekannt vorkamen und das war richtig lustig.
Da spielte es wirklich keine Rolle mehr, ob die Schauspieler ihr Handwerk verstehen, ob das Drehbuch was taugt, ob der Regisseur sich bemüht hatte ... es war, als käme man nach Hause zu Besuch ...
Samstag, Dezember 17, 2011
17. Dezember
Weihnachtsbäume werden zurzeit in Mengen verkauft, dass einem schwindlig werden kann.
Seit heute steht auch einer bei uns im Haus, der große Bube nahm ein Beil und schlug am Fuß einige Späne ab, so dass der Baum in den Ständer passt.
Er steht wie eine 1.
Seit heute steht auch einer bei uns im Haus, der große Bube nahm ein Beil und schlug am Fuß einige Späne ab, so dass der Baum in den Ständer passt.
Er steht wie eine 1.
Freitag, Dezember 16, 2011
16. Dezember
Es geht voran.
Rosinenstollen und Früchtebrot werden aufgeschnitten. Auf dem Tisch steht immer ein Teller mit Weihnachtsplätzchen, auch, wenn die nicht selbst gebacken sind.
Rosinenstollen und Früchtebrot werden aufgeschnitten. Auf dem Tisch steht immer ein Teller mit Weihnachtsplätzchen, auch, wenn die nicht selbst gebacken sind.
Donnerstag, Dezember 15, 2011
15. Dezember
In 10 Tagen werden wir es geschafft haben.
Grammatik ist was, was mich mehr und mehr beschäftigt, was mit zunehmendem Verständnis logisch und sogar spannend erscheint ... wer hätte das gedacht, nachdem ich bisher immer davon ausgegangen war, dass Grammatik intuitiv angewendet scho basst ...
Das Hörbuch für den Großen ist abgeholt, für Männe werden noch Tickets bestellt und dann kann Weihnachten zu uns kommen ... die Päckchen nach draußen ist zurzeit noch ein wenig was, was mich besorgt dreinschauen lässt ...
Grammatik ist was, was mich mehr und mehr beschäftigt, was mit zunehmendem Verständnis logisch und sogar spannend erscheint ... wer hätte das gedacht, nachdem ich bisher immer davon ausgegangen war, dass Grammatik intuitiv angewendet scho basst ...
Das Hörbuch für den Großen ist abgeholt, für Männe werden noch Tickets bestellt und dann kann Weihnachten zu uns kommen ... die Päckchen nach draußen ist zurzeit noch ein wenig was, was mich besorgt dreinschauen lässt ...
Mittwoch, Dezember 14, 2011
14. Dezember
Die Weihnachtskarten sind auch besorgt, sie müssen nur noch beschrieben werden ... auch das werden wir zur Zufriedenheit bewerkstelligen ...
Ein Verwandtenpaket kam heute ... ich werde doch nicht spät dran sein?
Ein Verwandtenpaket kam heute ... ich werde doch nicht spät dran sein?
Dienstag, Dezember 13, 2011
13. Dezember
Der Binger Weihnachtsmarkt ist nicht wirklich das, was man sich unter einem Weihnachtsmarkt vorstellt, die Binger Innenstadt verwaist sichtlich und es laufen vereinzelt Übriggebliebene rum.
Dafür haben wir nun noch ein paar Weihnachtsgeschenke mehr im Haus ...
Dafür haben wir nun noch ein paar Weihnachtsgeschenke mehr im Haus ...
Montag, Dezember 12, 2011
12. Dezember
Gelobt sei der Herr, der einem das Hirn geschenkt hat oder den Mütter-Adventskalender.
Die Gans ging nicht unter, seit heute ist sie bestellt und wird pünktlich zu Heilig Abend ums Leben und danach in die Mägen verbracht.
Ich freu mich, dass es wieder eine fröhliche Gans von deutschen Wiesen sein wird und kein armes Geschöpf aus polnischer oder ungarischer Haltung ... und das soll jetzt nicht patriotisch aussehen - ich finde die Ost-Gänse mit dem braunen Fleisch einfach trocken und die Fernsehberichte, die möglicherweise mit genau dem Ziel, mich um das Vergnügen am Genuss eines gestopften Wesens zu bringen, ersonnen und gesendet worden waren, verfehlten nicht ihre Wirkung.
Ich glaube, ich erwähnte bereits, dass ich diese Möglichkeit der Schachtelsatzbildung im Deutschen geradezu luftig, duftig finde ...
Nur trübt das Gemüt, dass ich bei meinem Leib- und Magen-Forum offenbar was falsches schrub. Meine Box bleibt neuerdings leer.
In der Geheimbox hat Hein mal kurz eine Hinterlassenschaft hinterlassen ... dann war er wieder weggetaucht ... hab ich irgendwas an mir?
Die Gans ging nicht unter, seit heute ist sie bestellt und wird pünktlich zu Heilig Abend ums Leben und danach in die Mägen verbracht.
Ich freu mich, dass es wieder eine fröhliche Gans von deutschen Wiesen sein wird und kein armes Geschöpf aus polnischer oder ungarischer Haltung ... und das soll jetzt nicht patriotisch aussehen - ich finde die Ost-Gänse mit dem braunen Fleisch einfach trocken und die Fernsehberichte, die möglicherweise mit genau dem Ziel, mich um das Vergnügen am Genuss eines gestopften Wesens zu bringen, ersonnen und gesendet worden waren, verfehlten nicht ihre Wirkung.
Ich glaube, ich erwähnte bereits, dass ich diese Möglichkeit der Schachtelsatzbildung im Deutschen geradezu luftig, duftig finde ...
Nur trübt das Gemüt, dass ich bei meinem Leib- und Magen-Forum offenbar was falsches schrub. Meine Box bleibt neuerdings leer.
In der Geheimbox hat Hein mal kurz eine Hinterlassenschaft hinterlassen ... dann war er wieder weggetaucht ... hab ich irgendwas an mir?
Sonntag, Dezember 11, 2011
hm ... da war auch noch
... ein Heinzelmännchen, dass anklickte, dass niemand Kommentare schreiben dürfe ... ich mein ... es gab ja mal so merkwürdige, unerwünschte Texte, die tatsächlich nicht erscheinen sollten, aber dass dann alle Kommentare nicht mehr möglich sein sollten, lag nicht in der guten Absicht ... Frau und Technik mal wieder?
11. Dezember
Heute stand die Weihnachtsfeier vom Tae Kwon Do Club drauf, da ging mein Kleiner alleine hin und es wurde noch das Lebkuchenhaus vom Freitag gebaut.
Das steht nur voll süß neben den Engelchen und dem Adventskranz, der Kleine ist zufrieden mit seinem Werk, der Große möchte gern ein eigenes Haus ...
Das steht nur voll süß neben den Engelchen und dem Adventskranz, der Kleine ist zufrieden mit seinem Werk, der Große möchte gern ein eigenes Haus ...
Samstag, Dezember 10, 2011
10. Dezember
Es gibt ihn noch ... mehr oder weniger ... den Mama-Adventskalender.
Die Geschenke wollen besorgt werden.
Mehr oder weniger ist der Kleine eingedeckt, mit dem Großen ging ich heute zum Medi*Mark*, ich erzählte ihm, ich wolle mein wassergekühltes Handy gegen was moderneres austauschen.
Nun ist es nicht sonderlich schwer, ihm zu vermitteln, dass ich von Handys keinerlei blassesten Schimmer verstehe, das glaubt er, ohne nachzudenken, als er aber auf die Frage, was er für sich aussuchen würde, auf ein Samsung Galaxy für sage und schreibe 541 Euro zeigte, da geriet ich ein wenig ins Wanken.
Ich mein ... ich trag auch keinen Brilli für nen halben Tausender mit mir rum ... so ein Smartphone für so viel Geld! Liegt das an mir???
Die Geschenke wollen besorgt werden.
Mehr oder weniger ist der Kleine eingedeckt, mit dem Großen ging ich heute zum Medi*Mark*, ich erzählte ihm, ich wolle mein wassergekühltes Handy gegen was moderneres austauschen.
Nun ist es nicht sonderlich schwer, ihm zu vermitteln, dass ich von Handys keinerlei blassesten Schimmer verstehe, das glaubt er, ohne nachzudenken, als er aber auf die Frage, was er für sich aussuchen würde, auf ein Samsung Galaxy für sage und schreibe 541 Euro zeigte, da geriet ich ein wenig ins Wanken.
Ich mein ... ich trag auch keinen Brilli für nen halben Tausender mit mir rum ... so ein Smartphone für so viel Geld! Liegt das an mir???
Mittwoch, Dezember 07, 2011
7. Dezember
Weihnachtsfeier war gestern auch noch. 8 Weiber und ein grad Volljähriger ... der hat sich aber bald verdrückt also blieb ein Haufen gackernder Hühner übrig ... :-D
Es war lustig ... trotz - vielleicht auch gerade wegen - der Batterie Aspirin, die ich vorher einzuwerfen gehabt hatte ...
Heute wurden die Schwippbögen eingeschaltet.
Der große Bube hatte sie netterweise vom Dachboden geholt; damit war dann erstmal entschuldigt, dass alle meine Männer dauerhaft darauf warten, dass ich dafür sorge, dass die Spülmaschine leergemacht und neu bestückt ist, ergo die Küche aufgeräumt, dass die Mülleimer in die Tonnen entleert und mit neuen Tüten versorgt sind, dass das Mittagessen samt gedecktem Tisch zur gewünschten Zeit angerichtet da steht, dass immer frische Socken, Unterwäsche und T-Shirt plus Oberbekleidung im Schrank liegen, nachdem diese gewaschen, aufgehängt, abgehängt, zusammengelegt und ordnungsgemäß verstaut wurden, dass die Böden gefegt und möglichst auch gewischt sind, die WCs geputzt und nebenher noch das Geld für Miete, Krankenkasse und Kühlschrankfüllung verdient ist ...
Ich bin heute ein wenig gefrustet ... vielleicht macht es mir ja doch etwas aus, dass gestern nur 3 Stiefel gefüllt vor der Tür standen.
Die Schachtel Pralinen am Nachmittag machte das einfach nicht wett ...
Es war lustig ... trotz - vielleicht auch gerade wegen - der Batterie Aspirin, die ich vorher einzuwerfen gehabt hatte ...
Heute wurden die Schwippbögen eingeschaltet.
Der große Bube hatte sie netterweise vom Dachboden geholt; damit war dann erstmal entschuldigt, dass alle meine Männer dauerhaft darauf warten, dass ich dafür sorge, dass die Spülmaschine leergemacht und neu bestückt ist, ergo die Küche aufgeräumt, dass die Mülleimer in die Tonnen entleert und mit neuen Tüten versorgt sind, dass das Mittagessen samt gedecktem Tisch zur gewünschten Zeit angerichtet da steht, dass immer frische Socken, Unterwäsche und T-Shirt plus Oberbekleidung im Schrank liegen, nachdem diese gewaschen, aufgehängt, abgehängt, zusammengelegt und ordnungsgemäß verstaut wurden, dass die Böden gefegt und möglichst auch gewischt sind, die WCs geputzt und nebenher noch das Geld für Miete, Krankenkasse und Kühlschrankfüllung verdient ist ...
Ich bin heute ein wenig gefrustet ... vielleicht macht es mir ja doch etwas aus, dass gestern nur 3 Stiefel gefüllt vor der Tür standen.
Die Schachtel Pralinen am Nachmittag machte das einfach nicht wett ...
Dienstag, Dezember 06, 2011
6. Dezember
Nikolaustag.
Gestern Abend war ich nicht zuhause. Und dann denkt natürlich niemand daran, dass die Schuhe vor die Tür gestellt werden sollen. Nunja ...
Sie standen heute Morgen trotzdem vor der Tür und waren befüllt ...
3 Paar jedenfalls ... warum soll ich mir selbst was schenken ...
Die Gedankenwiese sprießt mal wieder ... beim Surfen stolpere ich alle Nas lang über Bei- und Einträge, dass eigentlich niemand Weihnachten leiden kann ... die Unterhaltung mit Mütter-Kolleginnen ergibt regelmäßig die Preisgabe des Horrors, der über einen kommt angesichts der zu treffenden Vorbereitungen, Planungen, Organisation, usw. neben dem Konsumrausch, dem weihnachtlichen Overkill in deutschen Ladenstuben und den unnützen Geschenken, für die man sich dann auch noch bedanken muss ... und als Grund für die weitere Mitrennerei bei diesem ganzen Weihnachtsgedöns werden die lieben Kleinen angeführt, die eine weihnachtliche Weihnachtszeit geboten bekommen sollen ...
Als traditionell denkendes Wesen - je älter, umso mehr übrigens - bin ich sehr für den Erhalt von Traditonen. Mit Tradition hat diese Art des Advents aber für meine Begriffe nichts zu tun und ich wäre sehr dafür, all diesen Bohei, der nur noch dem Mammon huldigt, zum Fenster rauszukehren.
Nennt mich egoistisch. Aber was zuviel ist, hängt einem leicht zum Hals raus.
All die über einen einstürzenden Eindrücke verursachen, dass sich der Spaß und die Freude an Weihnachten umgekehrt proportional zur Anzahl der Angebote verhält.
Gestern Abend war ich nicht zuhause. Und dann denkt natürlich niemand daran, dass die Schuhe vor die Tür gestellt werden sollen. Nunja ...
Sie standen heute Morgen trotzdem vor der Tür und waren befüllt ...
3 Paar jedenfalls ... warum soll ich mir selbst was schenken ...
Die Gedankenwiese sprießt mal wieder ... beim Surfen stolpere ich alle Nas lang über Bei- und Einträge, dass eigentlich niemand Weihnachten leiden kann ... die Unterhaltung mit Mütter-Kolleginnen ergibt regelmäßig die Preisgabe des Horrors, der über einen kommt angesichts der zu treffenden Vorbereitungen, Planungen, Organisation, usw. neben dem Konsumrausch, dem weihnachtlichen Overkill in deutschen Ladenstuben und den unnützen Geschenken, für die man sich dann auch noch bedanken muss ... und als Grund für die weitere Mitrennerei bei diesem ganzen Weihnachtsgedöns werden die lieben Kleinen angeführt, die eine weihnachtliche Weihnachtszeit geboten bekommen sollen ...
Als traditionell denkendes Wesen - je älter, umso mehr übrigens - bin ich sehr für den Erhalt von Traditonen. Mit Tradition hat diese Art des Advents aber für meine Begriffe nichts zu tun und ich wäre sehr dafür, all diesen Bohei, der nur noch dem Mammon huldigt, zum Fenster rauszukehren.
Nennt mich egoistisch. Aber was zuviel ist, hängt einem leicht zum Hals raus.
All die über einen einstürzenden Eindrücke verursachen, dass sich der Spaß und die Freude an Weihnachten umgekehrt proportional zur Anzahl der Angebote verhält.
Montag, Dezember 05, 2011
4. Dezember
Hm. Wir bewegen uns nicht in die richtige Richtung.
Hatte ich doch via Amazon einen Teil einer Buchreihe für den Kleinen erworben und gestern stand besagter Kleiner vor mir und meinte, er habe nichts mehr zu lesen ... es sei ihm so langweilig. Also plünderte ich meine Weinhachtsbevorratung und händigte ihm Band 1 von 6 aus. Wie ich ihn kenne, ist das Thema bis Heilig Abend durch.
Hat jemand einen Plan B?
Hatte ich doch via Amazon einen Teil einer Buchreihe für den Kleinen erworben und gestern stand besagter Kleiner vor mir und meinte, er habe nichts mehr zu lesen ... es sei ihm so langweilig. Also plünderte ich meine Weinhachtsbevorratung und händigte ihm Band 1 von 6 aus. Wie ich ihn kenne, ist das Thema bis Heilig Abend durch.
Hat jemand einen Plan B?
Freitag, Dezember 02, 2011
2. Dezember
Erste Geschenke sind angekommen, Amazon sei Dank. Das ist ein gutes Zeichen.
Weitere sind bestellt. Wir befinden uns auf einem guten Weg!
Weitere sind bestellt. Wir befinden uns auf einem guten Weg!
Donnerstag, Dezember 01, 2011
1. Dezember
Ich freu mich! Ich muss mich freuen! Es ist Advent und in dreieinhalb Wochen ist Weihnachten.
Jedenfalls ist der Adventskranz schon seit Samstag anwesend und seit Sonntag geschmückt, die Adventskalender wurden heute ausgeteilt - es kann losgehen!
Wie immer beginnt der Dezember mit dem Geburtstagsbesuch der nunmehr einzig verbliebenden Urgroßmutter meiner Söhne.
Jedenfalls ist der Adventskranz schon seit Samstag anwesend und seit Sonntag geschmückt, die Adventskalender wurden heute ausgeteilt - es kann losgehen!
Wie immer beginnt der Dezember mit dem Geburtstagsbesuch der nunmehr einzig verbliebenden Urgroßmutter meiner Söhne.
Dienstag, November 29, 2011
Freitag, November 25, 2011
Dienstag, November 22, 2011
auf die alten Tage
Als ich im Januar verkündete, dass bald Weihnachten sei, lachten die meisten mich aus.
Und ich hatte doch Recht!
Nicht, dass ich deshalb schon ein einziges Geschenk besorgt hätte ...
Dafür war noch gar keine Zeit und der Mütter-Adventskalender ist ja auch noch nicht rausgekramt ... obwohl die Adventskalender für die Jungs schon im Versteck liegen und der Adventskranz bestellt ist.
Mit sowas hier verbrachte ich ein bisschen Zeit ... Trocknen dauert einfach so lange
Und ich hatte doch Recht!
Nicht, dass ich deshalb schon ein einziges Geschenk besorgt hätte ...
Dafür war noch gar keine Zeit und der Mütter-Adventskalender ist ja auch noch nicht rausgekramt ... obwohl die Adventskalender für die Jungs schon im Versteck liegen und der Adventskranz bestellt ist.
Mit sowas hier verbrachte ich ein bisschen Zeit ... Trocknen dauert einfach so lange
Mittwoch, Oktober 12, 2011
Das Leben geht weiter
Heute morgen zwischen 10 Uhr und 11 Uhr hat meine Großmutter schließlich zugelassen, dass sie sterben konnte. Oder die moderne Medizin hat es endlich erlaubt.
Nicht, dass ich dieser besagten Medizin nicht dankbar wäre, dass es sie gibt, hätte doch mein Jüngster ohne sie seinen ersten Geburtstag nicht erlebt, sie kann andererseits für einen alten Menschen durchaus zum Fluch werden.
Nun ist sie doch gestorben und es ist traurig genug. Sie war einfach immer und immer schon da.
Nicht, dass ich dieser besagten Medizin nicht dankbar wäre, dass es sie gibt, hätte doch mein Jüngster ohne sie seinen ersten Geburtstag nicht erlebt, sie kann andererseits für einen alten Menschen durchaus zum Fluch werden.
Nun ist sie doch gestorben und es ist traurig genug. Sie war einfach immer und immer schon da.
Donnerstag, September 01, 2011
Es mag einfach nicht jeder Oldtimer
Gestern wollte ich ganz gemütlich nach einer Baustellenbesichtigung über den Rhein übersetzen und einen gemütlichen, noch warmen Abend im Wind genießen ... via Fähre.
Am Ende blieb ich im Auto sitzen, um ein bisschen der Lärmbelästigung wenigstens ein bisschen zu entgehen.
Irgendsoein mittelalter Freak meinte, seinen uralten Lanz Bulldog mit derselben Fähre auf die andere Rheinseite bringen zu lassen, und nach dem Ausmachen des Motors wäre der Trumm möglicherweise nicht mehr angesprungen ... jedenfalls klang er so ... ich fühlte mich um meine ruhige Fährfahrt gebracht ...
Am Ende blieb ich im Auto sitzen, um ein bisschen der Lärmbelästigung wenigstens ein bisschen zu entgehen.
Irgendsoein mittelalter Freak meinte, seinen uralten Lanz Bulldog mit derselben Fähre auf die andere Rheinseite bringen zu lassen, und nach dem Ausmachen des Motors wäre der Trumm möglicherweise nicht mehr angesprungen ... jedenfalls klang er so ... ich fühlte mich um meine ruhige Fährfahrt gebracht ...
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