Montag, Dezember 05, 2011

4. Dezember

Hm. Wir bewegen uns nicht in die richtige Richtung.

Hatte ich doch via Amazon einen Teil einer Buchreihe für den Kleinen erworben und gestern stand besagter Kleiner vor mir und meinte, er habe nichts mehr zu lesen ... es sei ihm so langweilig. Also plünderte ich meine Weinhachtsbevorratung und händigte ihm Band 1 von 6 aus. Wie ich ihn kenne, ist das Thema bis Heilig Abend durch.

Hat jemand einen Plan B?

Freitag, Dezember 02, 2011

2. Dezember

Erste Geschenke sind angekommen, Amazon sei Dank. Das ist ein gutes Zeichen.
Weitere sind bestellt. Wir befinden uns auf einem guten Weg!

Donnerstag, Dezember 01, 2011

1. Dezember

Ich freu mich! Ich muss mich freuen! Es ist Advent und in dreieinhalb Wochen ist Weihnachten.

Jedenfalls ist der Adventskranz schon seit Samstag anwesend und seit Sonntag geschmückt, die Adventskalender wurden heute ausgeteilt - es kann losgehen!

Wie immer beginnt der Dezember mit dem Geburtstagsbesuch der nunmehr einzig verbliebenden Urgroßmutter meiner Söhne.

Dienstag, November 29, 2011

Freitag, November 25, 2011

Für sowas muss einfach auch mal Zeit sein

Zudem ist Weihnachten und überhaupt und so

Dienstag, November 22, 2011

auf die alten Tage

Als ich im Januar verkündete, dass bald Weihnachten sei, lachten die meisten mich aus.
Und ich hatte doch Recht!

Nicht, dass ich deshalb schon ein einziges Geschenk besorgt hätte ...

Dafür war noch gar keine Zeit und der Mütter-Adventskalender ist ja auch noch nicht rausgekramt ... obwohl die Adventskalender für die Jungs schon im Versteck liegen und der Adventskranz bestellt ist.

Mit sowas hier verbrachte ich ein bisschen Zeit ... Trocknen dauert einfach so lange

Mittwoch, Oktober 12, 2011

Das Leben geht weiter

Heute morgen zwischen 10 Uhr und 11 Uhr hat meine Großmutter schließlich zugelassen, dass sie sterben konnte. Oder die moderne Medizin hat es endlich erlaubt.

Nicht, dass ich dieser besagten Medizin nicht dankbar wäre, dass es sie gibt, hätte doch mein Jüngster ohne sie seinen ersten Geburtstag nicht erlebt, sie kann andererseits für einen alten Menschen durchaus zum Fluch werden.

Nun ist sie doch gestorben und es ist traurig genug. Sie war einfach immer und immer schon da.

Donnerstag, September 01, 2011

Es mag einfach nicht jeder Oldtimer

Gestern wollte ich ganz gemütlich nach einer Baustellenbesichtigung über den Rhein übersetzen und einen gemütlichen, noch warmen Abend im Wind genießen ... via Fähre.

Am Ende blieb ich im Auto sitzen, um ein bisschen der Lärmbelästigung wenigstens ein bisschen zu entgehen.

Irgendsoein mittelalter Freak meinte, seinen uralten Lanz Bulldog mit derselben Fähre auf die andere Rheinseite bringen zu lassen, und nach dem Ausmachen des Motors wäre der Trumm möglicherweise nicht mehr angesprungen ... jedenfalls klang er so ... ich fühlte mich um meine ruhige Fährfahrt gebracht ...

Donnerstag, August 25, 2011

Da war auch noch

Heute fragte ich mein Kind, ob ich Nägel mit Köpfen machen soll. Auf Nachfrage, was das heißen soll, meinte ich, ob ich eine Entscheidung treffen soll. Und er fragte dann: "Ob Du beim Papa bleibst?"

Zu sensibel das Kind ...

Nu feier mal schön

5-Jähriges!

Wer hätte gedacht, dass dieser Blog seinen 5. Geburtstag erleben würde ... es ist nicht mehr soviel los wie am Anfang, doch es lebt!

Bon Blog!

Dienstag, August 23, 2011

Hm ...

Loriot ist gestorben.

Loriot ist also gestorben.

Nun ist also Loriot gestorben.

Der Mann ist zweifelsfrei ein Highlight deutscher Unterhaltungskunst - und Kunst ist in diesem Falle tatsächlich als solche zu verstehen.

Leider hat wirklich noch niemand dieses Leben überlebt und ich wünsche ihm ja, dass er friedlich nach der Nacht einfach nicht mehr aufwachte. Mit 87 muss man aber einfach gehen dürfen ...

Sonntag, August 21, 2011

ungefähr 1983

oder auch: Dachbodenfund

Wenn der Winter
lässt den Regen
zu Eisblumen friern
gehn die Eltern mit den Kindern
übern See spaziern.

Wenn Schneeflocken
fall´n vom Himmel
geh und freu Dich dran
Es wird Weihnacht
mach Musik nun
und die Kerzen an

Mittwoch, August 17, 2011

Wenn man des Lesens mächtig ist ...

Manchmal sollte man das Lesen lassen. Vor kurzem las ich einige Artikel über Dicke, dick werden, dick sein und dick bleiben.

Und dass, sollte in den Kinderschuhen bereits ein Mehr an Gewicht herumgetragen worden sein, dieser Zustand bis zu Bahre anhalten bzw. noch verstärkt wird, wenn man sich nicht bis zur Selbstaufgabe kasteien will.

Ich mein, ich hab ja nun auch schon festgestellt, dass mit Schwankungen von rund plus/minus 10 Kilo um einen gewissen Strich auf der Waage alle Gewichtsklassen möglich und realisierbar sind, dass am Ende innerhalb dieser 20 Kilo auf und ab das Leben stattfindet, aber - muss man das denn so bestimmt feststellen und dann auch noch verbreiten, so dass ich das finden, lesen und verarbeiten kann?

Zurzeit zeigt meine Waage das an, was zum Ende der Schulzeit bereits zu sehen war, die Verteilung scheint etwas anders zu sein oder meine Verwandtschaft wird altersmilde ... jedenfalls teilen sie mir aktuell bei den Treffen immer mit, ich solle mehr essen ... vor 25 Jahren standen sich sich da diametral gegenüber, als sie verlangten, ich solle Gewicht reduzieren ...

Dienstag, August 16, 2011

Besiege Deine Urinstinkte

Heute war ich bei einem Kunden. Ein sehr lieber Kerl, ein bisschen unorganisiert und schnell bei der Sache aber eher der Macher-Typ als der Langweiler, im Großen und Ganzen ein lenkbarer und vielseitig einsetzbarer Kunde.

Und dann war da heute der letzte Termin vor Bereitstellung von Unterlagen, es ging um letzte technische Abstimungen vor der Mitteilung an das Amt und er lud alle angereisten Beteiligten ein, sich in das Wohnzimmer seiner betagten Mutter zu begeben, Wasser stünde dort bereit ... ... ...

Jede Zelle meines Körpers wurde umgehend unglücklich und die für Alternativpositionen zuständigen Bereiche des Gehirns suchten einen Ausweg - ich wollte da nicht rein!

Ohne den Leuten zu Nahe treten zu wollen: das Viehzeuch, das die da drin halten, ist nicht stubenrein und der Teppich seit einigen Jahrzehnten nicht gereinigt oder gar ausgetauscht.
Der Garten sieht zauberhaft aus, das Äußere des Hauses ist trotz gesegneten Alters 1 A in Schuss, alle Nebengebäude an den Zäunen, die Zufahrt und auch die Wohnung im Obergeschoss sind liebevoll gepflegt, aber diese Wohnung im Erdgeschoss ist ein Bereich, gegen den selbst meine unaufgeräumte Bude einer frisch strahlenden Bilderbuchseite entsprungen scheint.

Es half nichts ... wollte ich den Kunden besprechen, musste ich die Atmung an die unschmeichelhaften Gerüche anpassen und die Gedanken ablenken. Zuerst meinte ich, die umgekehrte Peristaltik nicht in den Griff bekommen zu können, und nur bewusste Konzentration auf das Objekt vertrieben den aufkommenden Fluchtinstinkt.

Ich hoffe ja sehr, dass ich da nicht wieder hin muss ...



Montag, August 15, 2011

Ablenkungen

Zurzeit stehe ich um 4 Uhr morgens auf, weil das Weiterschlafen danach nicht mehr möglich ist. Gründe sind dafür einige anzuführen, aber wer will die wirklich wissen. Nicht mal selbst mag ich mich mit den Gründen befassen und so versuchte ich gestern, die Gedanken abzulenken mit einer kompletten Staffel Vampire Diaries, die sich im Internet schließlich doch finden ließ ...

Man könnte auch sagen: Ich stand eine Staffel Vampire Diaries durch ... soviel dümmliche Nicht-Einhaltung von beschworenen Zusagen, Verrat an Freund und Feind und "Wehe Du bist nicht meiner Meinung, dann töte ich Dich!" ... also nee ... wenn das Dasein als Vampir tatsächlich nur noch in Schwarz-Weiß geht, dann bitte macht das alleine ... mal abgesehen davon, dass auch noch allerlei farbloses, dafür umso verbitterter dreinschauendes Werwolfsgetier auftaucht, Hexen verbreiten Sturm und Wind wohin man sieht und nun sind auch noch Geister für die nächste Staffel in Stellung gebracht worden ... so schnell, wie die Protagonisten versehentlich, in selbstlosem Opfer oder von einem bös Wollenden dahingeopfert dahinsterben ist es schwierig, zu behalten, wer in welchem Zusammenhang mit wem wichtig gewesen sein muss und warum ... ab und zu muss aber mal einer wichtig gewesen sein - gerne auch zeitweise wichtig - dann überlebt er das Dahinscheiden und ist einfach nicht tot. Es ist schließlich Fiktion und da darf man das ... ... ... und das ist dann völlig ernst gemeint ... ... ... JUNGS! Wenn Ihr schon hanebüchenes Zeug verdreht, dann macht es wenigstens humorvoll!

Für meine Begriffe müsste um das ganze Kaff ein haushoher Zaun gezogen werden, die Türen fest zu und dann ist schließlich irgendwann Feierabend oder die Insassen werden wenigstens ab und zu so in die Drehbücher geschrieben, dass sie ein möglicherweise vorhandenes Hirn zu verwenden versuchen ...

Da lob ich mir meinen Dachboden, welcher immer weniger Kisten enthält. Ebay hat fast 100 Euro an alten Schulbüchern umgesetzt und so nach und nach traue ich mich an mit Erinnerungen vollgestopfte Kisten, deren Inhalt nach der Sichtung mindestens zur Hälfte in die schwarze Tonne gewandert wurde. Selbstbemalte Ostereier hab ich behalten. Da sind welche dabei, die für den Opa bunt wurden, die ich nach seinem Tod erbte und von denen ich mir nicht mehr vorstellen kann, wie die überhaupt zustanden gekommen sind. Dieses Gefitzel würde mich heutzutage wahnsinnig machen!

Sonntag, Juli 17, 2011

Im Zuge der Bearbeitung ...

... wenn nicht gar Entrümpelung.

Ich will ja nicht so weit gehen, dass das da oben auf dem Dachboden schon messiehafte Züge angenommen hat ... immerhin stapelte sich der Kram nicht so in der Wohnung, dass die Wege von Zimmer zu Zimemr lediglich noch über schmale, fast mit Macheten freizukämpfende Pfade führten, es waren schon ordentlich aussehende Kartons da oben.

Aber Kram! KRAM! Kram ohne Ende! Soviel Platz wie da ist, soviel wird gebraucht. Oder vollgestopft mit Kram, den man nicht mehr braucht.

Viele, viele Kartons sind nun zum Opfer gefallen - nicht, dass da nicht noch unendlich viele wären. Ich hatte aber irgendwie genug von Kartons, an deren Inhalt sich wirklich niemand mehr erinnern kann und gehe seit einigen Wochen immer mal wieder nach oben mit der Absicht, einen Karton samt Inhalt nach unten ans Licht des Tages zu zerren ... Nicht, dass irgendetwas Lebensnotwendiges dort oben gewesen wäre, auch nichts wirklich Wertvolles, eigentlich nur Belastendes und Erinnerndes ... ein Foto hab ich wieder in den Karton zurück geschoben, aus dem es sich nach vorne gemogelt hatte, der Karton wurde auch schleunigst wieder zu geklappt, es sind noch andere da, die auch der Entfernung bedürfen, da muss ich mich gleich an die schwierigen Fälle wagen ... es ist auch so anstrengend genug, und das meine ich nicht zwingend physisch ...

Aus einem anderen Karton zog ich ein altes Hausaufgabenheft, in das so manches Herzblut gesteckt worden war. Komplett selbst geklöppelt war es irgendwie zum Aufheben geeignet erschienen, ungeachtet der Tatsache, dass 1980 nun wirklich schon gaaaanz lange her ist und der Nährwert des Inhaltes gleich Null!
Die Hausaufgaben sind längst erledigt, auch, wenn ich sie nur selten anfertigte, auch die eingetragenen Noten geben nur noch Aufschluss über längst vergangene Tage und einen Eintrag über "Pommy Stern" musste ich googeln ... so spannend der damals gewesen sein muss, er hinterließ persönlich keinen bleibenden Eindruck ... ganz im Gegensatz zu Visage, die ich heute noch gut leiden kann ... nicht nur aus retrospektivischen Gründen ...

http://youtu.be/RFL4LNOQJg8

Da es zu allem im Leben Ratgeber gibt, in denen man nachlesen kann, was man eigentlich schon sein ganzen Leben lang weiß, las ich in Alles zuviel, dass man doch von Dingen, von denen man sich nicht trennen möchte, Fotos machen solle ... allein ... bisher wurde das Heft ja nicht sinnend angesehen - warum also sollte ich die Fotos sinnend ansehen???

Die Entscheidung, das Ding dem Papiermüll anheim zu geben, sollte doch leicht fallen ... eigentlich ...

Freitag, Juli 15, 2011

... wenn Spaniens Blüten blühen ...














Obwohl so sehr geschimpft worden war, als ich die beiden blütenlosen Triebe abgeschnitten hatte, bildete meine Geburtstagsorchidee 17 neue Blüten - und die gehen jetzt auf!

Montag, Juli 04, 2011

2011

Männes Tochter sollte in der Mitte des Juli ein Kind bekommen. Das ist nun Vergangenheit, denn das Kind ist vor ein paar Tagen gestorben, nachdem es vor ungefähr vier Wochen schnellstens auf die Welt geholt worden war. Die Eltern haben das nicht "rumerzählt", nur, wer sich bei ihnen meldete, wurde informiert. Sie haben das ganz alleine mit sich ausgemacht ... und wohl auch ausmachen wollen.

Ich glaube ja, es gibt nichts Schlimmeres, als wenn einem das Kind genommen wird. Die Eltern sind schon heftig, dann hört die Welt eine Weile auf, sich zu drehen, aber ich glaube nicht, dass man das auch nur im Entferntesten vergleichen kann.

Freitag, Juli 01, 2011

immer wieder Freitags

Es gibt so Tage, an denen überlegt man sich, ob es sich lohnt, sich darauf einzulassen ... an solchen Tagen wäre ich gerne am Meer ... ließe mir einen kühlen Wind durch die Haare streichen und Telefon, Computer, Briefkasten und alle anderen Möglichkeiten, mir Aufgaben zuzuteilen wären weg ... aus ... kaputt ...

Mittwoch, Juni 29, 2011

Man kann, wenn man will ...

Die Kommentare sind nun wieder gleich da, im Fall, dass ein geneigter Leser sich bemüßigt fühlt ... die Kommentarfunktion konnte gefunden und neu eingestellt werden ... es geht, wenn man die richtigen Seiten aufruft, fast, wie im richtigen Leben ...

Montag, Juni 27, 2011

Eins von den Dingen passt nicht zu den anderen

-

Frauen - Fußball - Weltmeisterschaft

Eine Weltmeisterschaft im eigenen Land ist ein Ereignis. Zweifellos. Besonders, wenn man bedenkt, was für einen weiten Weg der Frauenfußball hinter sich bringen musste, um überhaupt als darüber-berichtenswert in Erscheinung zu treten. Und obwohl es auch mal eine Weltmeisterschaft der Turner in deutschen Landen gab, von der ich trotz der Teilnahme verwandter Wesen weniger mitbekam als jetzt von der Herleitung bis zum Eröffnungsspiel gestern.
Dass die Frauen gewonnen haben, lag mit Sicherheit wie bei den Männern daran, dass ich nicht hingesehen habe ... wir werden dies also beibehalten ... haltet Euch dran, Mädels!

Nicht immer bin ich mir aber sicher, dass es tatsächlich um Sport geht, so hätte z. B. niemand von Steffi Graf erwartet, dass sie sich im Playboy auszieht. Andererseits war Männerfußball auch mal verboten und die deutschen Fußballerinnen sind amtierende Weltmeisterinnen, was die Männer gerne wären ... ohne das -innen dann am Ende ... ich hoffe, dass diese Gedankengänge nachvollziehbar konfus waren und verbleibe hochachtungsvoll

Go Girls!

und die andernen gucken bitte hier

Dienstag, Juni 21, 2011

In meinem Leib- und Magen-Forum postete einer folgenden Link:



Offene Türen muss man nicht einrennen. Ich konnte nur wieder nicht so schön formulieren, dass ich nicht verstehe, warum ich andauernd moderne I-Pads, I-Pods, Handys, Computer, Schuhe, T-Shirts, Jeans, Haarfarben, Autos, Felgen oder auch Designer Food brauchen soll.

Dieser Unsinn der müllorientierten Produktion geht ja noch weiter:
Warum wird ein Teil der Milch, die mit übermäßigem Futter erzeugt wird, einfach so weggegossen, ohne dass es einem Lebewesen einen Nutzen bringt? Warum werden 20% der hergestellten Lebensmittel unverspeist vernichtet?

Was werden wohl zukünftige Generationen sagen, wenn sie auf der Erde keine Bodenschätze mehr finden und statt dessen bei der Suche danach auf 100.000-jährig ausgelegte Endlager von Atommüll stoßen, von denen niemand mehr etwas weiß, weil die Erinnerung daran verloren ging ...

Es wird soweit kommen, dass die Menschheit sich in einer Steinzeit wiederfinden wird, weil ihr nichts anderes übrig bleibt ... so sie ihre Umgebung nicht vorher vollständig unbewohnbar gemacht hat, einfach deshalb, weil es möglich war ...

Montag, Juni 20, 2011

Wenn einer eine Reise tut ...

dann geht das nicht immer ganz glatt:

Am 17. Juni am Abend Ortszeit sollte Sohni mit dem Flug United Airlines von Washington aus nach Frankfurt am Main fliegen und am 18. Juni am Morgen Ortszeit ankommen. Die Buchung wurde ein Jahr vorher bestätigt, sonst hätte er gar nicht in die geheiligten United States of the Free einreisen dürfen.

Nun hatte United Airlines am 17.06. das Problem eines größeren, landesweiten Computer-Ausfalls, der Flug aus Washington wurde komplett gestrichen.

Sohni stand nun auf dem Flughafen in Washington und versuchte, einen anderen Flug zu bekommen, was sich seltsamerweise schwierig gestaltete. Offenbar wurde er auf Wartelisten gesetzt und immer wieder vertröstet, dass die Flieger alle überbucht seien, da so viele Flüge ausgefallen seien. Mit jungen Leuten kann man sowas ja machen.

Darüber informierte er uns telefonisch von einem Lufthansa- Schalter aus, niemand von United Airlines hatte ihm einen Anruf angeboten. Er meinte, dass er auf einer Warteliste für einen Flug nach Frankfurt sei, dass aber wegen Überbuchung nicht sicher sei, in welchem Flieger er würde mitfliegen dürfen.

Ich erkundigte mich beim Frankfurter Flughafen nach einer Telefonnummer, über die ich mit United Airlines Kontakt aufnehmen konnte, und rief dort an. Nun ist an einem Samstag kein deutschsprachiger Mitarbeiter erreichbar, der sehr schnell englisch sprechenden Mitarbeiterin konnte ich entnehmen, dass Sohni auf ein Flugzeug über Miami umgebucht worden war und dass er darüber informiert worden sei, dass er diesen Flug aber nicht angetreten habe. Davon hatte Sohni aber im Telefonat mit mir nichts erwähnt und später bestätigte er auch, dass diese Information nicht bei ihm angekommen ist. Und er hatte mit einigen Mitarbeitern von United Airlines in Washington gesprochen.

Am 18. Juni, also nach einem ganzen Tag, bekam Sohni immer noch keine Bestätigung, dass er definitiv auf einen Flug gebucht ist, deshalb schrieb er mir per Mail einen Hilferuf nach Deutschland, er käme mit den Mitarbeitern vor Ort nicht weiter, er würde immer wieder auf endlose Wartelisten gesetzt.

In Frankfurt war am Samstag Abend gar kein Mitarbeiter mehr erreichbar - insgeheim verfluchte ich die Gewerkschaften - also rief ich die Telefonnummer der Reservierung von United Airlines in den USA an. Zu Beginn des Telefonats sollte ich einer Maschine erklären, welche Reservierungsnummer ich hätte und was ich überhaupt wollte - so gut ist mein Englisch anscheinend doch nicht, der Apparat entschuldigte sich laufend, dass es sein Fehler sei, dass er mir nicht helfen konnte, was irgendwie seltsam klang, doch nach einer Weile hatte ich tatsächlich einen atmenden Mitarbeiter am Telefon, der wirklich versuchte, zu helfen. Er buchte Sohni definitiv auf den nächstmöglichen Flug von United Airlines von Washington nach Zürich, Abflug am Abend Ortszeit, so er den Check In schaffen würde, die Zeit drängte.

Diese Information erreichte Sohni per Blitzmail, er beeilte sich, zum Check-In-Counter zu kommen, dort war jedoch diese Buchung nicht bekannt, er rannte also durch den halben Flughafen zurück dahin, von wo aus der Mails schreiben konnte, und erklärte, die Buchung sei durchaus nicht definitiv, die Dame am Schalter könne ihn nicht finden, was mich ein wenig an die Buchung auf den Flug via Miami erinnerte. Ich fragte mich, ob die Vernetzung der Computer noch Ausfallerscheinungen vom Freitag hatte.

Also rief ich erneut bei der Reservierungsabteilung in den USA an, dieses Mal konnte die Maschine helfen, die Stimme bestätigte die Buchung auf der Maschine nach Zürich. Da die Zeit drängte, schrieb ich an Sohni, er solle sich nichts anderes erzählen lassen, die Buchung sei fest und er beeilte sich, wieder zum Einchecken zu kommen. Da ich danach nichts mehr hörte, ging ich davon aus, dass er den Flug bekommen hat, war mir aber nicht sicher.

Am nächsten Morgen, bevor das Flugzeug in Zürich landen sollte, versuchte ich nochmals, eine Bestätigung zu erhalten, ob Sohni in den Flieger aus Washinton hatte einsteigen können. Die einzige Möglichkeit war ein erneuter Anruf in den USA, da weder der Flughafen Frankfurt solche Informationen hat noch United Airlines in Deutschland erreichbar war (am Sonntag gelten da anscheinend irgendwelche Vorschriften, die einem das Leben schwer machen) und die Lufthansa, deren Leitungen sonntags besetzt sind, ist halt nicht United Airlines, die einen wissen über der anderen Buchungen gar nichts, selbst, wenn sie ihnen die Flugzeuge zur Verfügung stellen. Die Maschine der Reservierungsabteilung konnte ich erneut überreden, mir einen menschlichen Mitarbeiter in die Leitung zu holen, dem ich das Problem zu schildern versuchte. Mein Englisch schrumpfte im Laufe des Gesprächs auf rudimentäres Minimalwissen zusammen. Es wirkte, er bekam Mitleid und sagte zu, er würde versuchen, nachzusehen, ob Sohni hatte einsteigen können, hängte mich in die Warteschleife und da hing ich von da an. Einmal meldete er sich zwischendurch, darüber zu informieren, dass er noch auf eine Auskunft wartete, nach insgesamt einer halben Stunde legte ich auf. Ich hatte dann doch keine Hoffnung mehr, dass er mir helfen würde.

Wir entschieden uns im Familienrat, dass wir so tun sollten, als habe Sohni mitfliegen und auch in Zürich weiterfliegen dürfen, da erreichte uns ein Anruf von Sohni, dass er in Zürich keine Reservierung vorgefunden habe, die Reservierung auf den Lufthansa Flug sei nicht bestätigt, er könne also erst mit dem späteren Lufthansa Flug kommen und das auch nur, wenn ein Platz frei sei.

Die ganze Familie fuhr also auf gut Glück zum Flughafen, wir parkten im Irgendwo des umfassend gestalteten Parkhauses, gingen zum Ankunftsterminal und sahen auf der Anzeigetafel, dass das Flugzeug aus Zürich gelandet war, dass wir zum Gate B1 im Terminal 1 gehen könnten, dort müssten wir Sohni in Empfang nehmen können.

Nun ist bei dieser Rückreise aber wirklich alles verhext gelaufen, das Gepäck ging unterwegs auch noch verloren, so dass wir nicht nur von nichts etwas wussten, nein, Sohni kam auch nicht aus Ausgang B1, er kümmerte sich ja um eine Verlustmeldung seines Koffers. Ich begann dann doch, nervös zu werden. Solange Sohni in Washington war, wusste ich, dass er nicht verloren gehen konnte, ich wusste aber nicht, was in Zürich passiert war und dass er in Frankfurt nach seinen Koffern suchte, wusste ich ja auch nicht.

Es ging schließlich alles gut aus, Sohni stand plötzlich hinter statt vor uns, er hatte die Kofferausgabe durch einen anderen Ausgang verlassen und uns gefunden und wir waren sehr froh, ihn heil in die Arme schließen zu können.

Und sein Gepäck wird auch noch eintrudeln, denke ich …

Samstag, Juni 18, 2011

grummel

Da hab ich mir die halbe Nacht um die Ohren gehauen, um noch ein halbwegs vernünftiges Produkt zu produzieren, und dann wird der Flug gecancelled ... due to mechanical issues that can´t be fixed ... ich bin ein wenig konsterniert ...

Zumal Männe hier den Eindruck verbreitet, das liege in meinem Verantwortungsbereich ...

Freitag, Juni 17, 2011

Beängstigend

Heute morgen hatte ich ein Gespräch mit zwei Kunden und einer Firma zur Absprache des weiteren Ablaufs.

Grundsätztlich war alles gut, der Auftrag an die Firma wird noch ein wenig erweitert ... was ja nicht schlecht ist ... am Ende meinten die Kunden, ob ich noch ein bisschen bleiben könnte, sie wollten noch etwas mitteilen ...

Heraus kam, dass sie unbedingt loswerden wollten, dass sie meine Arbeit gut finden ... ... ...

Irgendwie stand ich völlig neben der Spur, der Kopf war ganz leer ... ich wusste nicht, was ich sagen sollte ... solche Ansagen bin ich nicht gewohnt ... meistens geht es eher darum, dass wieder ein Problem auf den Tisch kommt, das ich bitte sehr zu lösen hätte ... und auf der schon nur nebelhaft wahrgenommenen Fahrt wieder nach Hause erreichte mich dann auch noch ein Anruf - auf dem nur zufälligerweise mitgenommenen Handy - dass eine Genehmigung erteilt worden ist für ein Projekt, das ich schon abgehakt und dessentwegen ich schon heftige nachts-wach-bleib-Phasen genossen hatte ...

Ist heute ein schöner Tag, oder was?

Donnerstag, Juni 16, 2011

Sowas kommt von sowas

Lässt man eine Gelegenheit aus, dann hat man das alte Gelumpe halt weiter an der Backe ... in akuten Situationen fehlt manchmal einfach die Weitsicht ...

Sonntag, Juni 12, 2011

Rubrik: Verschiedenes

Es ist wie verhext. Kaum, dass man sich versieht, ist das halbe Jahr rum und man weiß nicht, wo es abgeblieben sein könnte.

Die letzten beiden Tage jedenfalls, an die kann ich mich erinnern - mit jeder Faser meiner schmerzenden Körperteile. Sie waren ausgefüllt mit schwerer, körperlicher Arbeit, welche ich in fast vollständigem Maße alleine durchführte, da die restliche Bagage keine Lust verspürte, meine Ideen zu verwirklichen.

Als ob mich sowas abhielte, wenn ich schon mal was tun will, und wenn Männes zweitältestes Töchterchen am Tag vor dem geplanten Beginn auch noch penetrant anruft, dass sie wirklich kommt. Sie HAT geholfen, dass die Schwarte krachte! Mein kleiner Bube bemühte sich eine Weile, hatte dann aber keine Lust mehr und zog den ruhigen Aufenthalt auf dem außerordentlich bequemen Sitzkissen dem Putzen und Pinsel-Schwingen vor.

Töchterchens Mütterchen war der Ansicht, sie müsste einen Kommentar abliefern und fragte, warum der Boden nach dem Streichen der Wände aussah, wie er aussah ... anstatt, dass sie einen Schrubber in die Hand genommen hätte ... also bemühte ich mich, die Anmerkung als den Witz zu nehmen, den sie vermutlich gemeint haben könnte, aber ich war dann doch überhaupt nicht unfroh, als ich sie von hinten sah ...

Langer Rede kurzer Sinn - mit diesen Bildern kann ich bezeugen, dass der Raum noch niemals so geputzt, entmüllt und gestrichen ausgesehen hat, seit ich in diesem Haus wohne:



Sonntag, Mai 15, 2011

na sowas

Heute Morgen sagte einer zu mir: "Man muss sich von altem Gelumpe trennen."

Ich musste mir auf die Zunge beißen, bis sie fast ab war.

Mittwoch, Mai 04, 2011

Vergängliches

Vorletzte Woche bekam ich einen Anruf, ein Onkel ist gestorben. Er war schon lange krank und möglicherweise ist er jetzt froh, dass er es hinter sich hat.

Vor fast genau 3 Jahren haben wir uns das letzte Mal gesehen. Wir, also seine und meine Familie trafen uns zum Mittagessen und wir machten aus, das danach mindestens jedes Jahr zu wiederholen. Irgendwie bildet man sich immer ein, keine Zeit zu haben, bis es endgültig zu spät ist.

Die Beerdigung war am Mittwoch. Ein durchaus trauriges Ereignis. Selbst, wenn ich mir vornehme, nicht zu heulen, dann geht das einfach nicht immer.

Eine Tante und ein anderer Onkel waren auch da, obwohl die Tante nicht wirklich wollte. Sie saß die ganze Zeit wie auf glühenden Kohlen und wäre am liebsten sofort nach Hause gefahren, wurde doch just an diesem Tag ihrer Tochter, meiner Cousine wegen Brustkrebs die Brust abgenommen.
Das erinnert mich doch sehr an vergangene Tage und die waren nicht besonders schön. Lieber hätte ich nicht mehr daran denken müssen.

Am Freitag stand der im Oktober verschobene Besuch der alten Dame ... nein, bei der älteren Verwandtschaft, ihreszeichens auch eine Tante und ein Onkel, aber von der anderen Seite an. Den Jüngsten nahm ich als Verstärkung mit, irgendwie hat dieser Onkel in Ermangelung eigener Enkel die meinen ein wenig adoptiert, seit er in Rente ist, was ja nichts Schlechtes ist und was ich im Sinne der Ausbildung eines Familiensinnes durchaus unterstütze.
Fast 4 Stunden im Zoo bei frischer Luft und fußläufig finde ich dann aber doch anstrengend und so war ich nicht unfroh, als der Tag sich dem Ende zu neigte. Selbst wenn es ein netter Nachmittag war.

Gestern feierte die Großmutter ihren 97. Geburtstag. Ihr Sohn und ihre Schwiegertochter, jene, welche am Freitag noch unseren Besuch eingefordert hatten, standen auf der Matte, morgens telefonierten wir noch.
Am Abend erhielt ich einen Anruf meiner Mutter, die Großmutter habe einen Schlaganfall erlitten, sie liege bewegungsunfähig im Bett.

Mit 97 darf man durchaus mal mit dem Ende rechnen, aber muss es denn so eines sein, bei dem man noch mitbekommt, dass man nun wirklich ohne Hilfe gar nichts mehr kann? Nicht mal mehr sich im Bett alleine umdrehen?

Meine große Schwester fuhr heute kurzerhand nach Reinbek, sie schätzt das als Ärztin so ein, dass es noch einige Wochen so sein wird, wie es jetzt ist.

Nein, es ist kein Segen, dass die Menschen immer älter werden. Und dies scheint ein trauriges Jahr zu werden.

Montag, April 25, 2011

Österliches

Frohe Ostern!

Meine Tante bestätigte, dass heute noch gewünscht werden darf, demnach gleiche ich den gestrigen, PC-freien Tag einfach aus, indem das "Frohe Ostern" besonders fröhlich ausfällt!

Freitag, April 22, 2011

Mensch, Amor! War das nötig?!

Mein kleiner Großer. Schreibt er heute eine Mail, in welcher er verkündet, er habe eine Freundin. Und seine doofe Mutter fragt ihn, ob er das wirklich in den letzten 8 Wochen seiner Zeit da in USA noch anfangen will.

Er war a weng beleidigt, dass die Mutter nicht Freudentänze ums Lagerfeuer aufführte, er hätte gerne gelesen, dass sie ihn von Herzen beglückwünschte und nicht so pragmatisches, unromantisches Zeug übermittelte.

Nun steht aber sein Rückflugtermin fest auf dem 18. Juni ... dieses Jahr ... und Fernbeziehungen sind eine außerordentlich unglückliche Einrichtung. Das ist nix für die erste, große Liebe! Bei aller Liebe!

Mittwoch, April 20, 2011

Statistikmeldungen

Laut Statistik hatte ich im letzten Monat 2 Besucher aus dem Iran.

Nicht, dass ich wüsste, welches Suchwort hierher geleitet hat, aber ich winke mal freundlich in eine gänzlich unbekannte Welt!

Kröten können auch anders aussehen

zum Beispiel so:

Freitag, April 15, 2011

Die Polizei, Dein Freund und Helfer

Letzter Schultag vor den Ferien. Was tun Lehrer da tun? Sie verkürzen die Unterrichtszeit und schicken die lieben Kleinen zwei Stunden früher nach Hause.

Nun ist es so, dass die lieben Kleinen aus dem hiesigen Dorf in Fällen des früheren Aushabens mit dem Zug heimwärts reisen, nach der üblichen 6. Stunde sind die Busfahrzeiten günstiger.
Zugfahren ist also ungewöhnlich und dann fahren da ja auch noch andere Fahrgäste mit, die, unbeobachtet durch Autoritäten, ihren Leidenschaften sich hingeben können.

Eine dieser Leidenschaften scheint dissen zu sein, jedenfalls erreichte mich heute der Hilferuft dreier 11-Jähriger, die sich nicht trauten, in den richtigen Zug zu steigen, da eine wildgewordene Horde Halbwüchsiger sie schon wieder belästigt hatte.
Die Erzählung klang dramatisch genug, so dass ich mich ins Auto schwang, gen Bahnhof düste und dort drei recht kleinlaute Jungs antraf.

Drei Halbstarke beiderlei Geschlechts hätten sich schon zum zweiten Mal über sie hergemacht. Nicht ausdrücklich physisch, es reichte aber, dass die drei Großen sich einen der Kleinen herauspickten, ihn an das Geländer des Parkplatzes trieben und ihn bedrängten, ohne ihm eine Möglichkeit zur Flucht zu lassen. Sprachlos standen die anderen beiden Jungs daneben. Sie fühlten sich irgendwie hilflos. Unvorbereitet darauf, sich mit Knallchargen auseinanderzusetzen - was davon kommt, wenn man versucht, seine Kinder zu anständigen Menschen zu erziehen, die sich gewaltfrei durch die Welt bewegen.

Mir selbst gingen mörderische Gedanken durch den Sinn, in solchen Fällen kommt es vor, dass mein normalerweise sehr rational denkendes Denkorgan komplett irrational reagiert und ich rief mich zur Ordnung. Selbst ist in diesen Fällen nicht die Frau. Kurzerhand überlegte ich eine Lösung - der Blick fiel auf das Reisezentrum samt Informationsschalter. Wartenderweis weiß ich nun, warum die Schalter mehr und mehr abgeschafft werden. Pro Kunde 20 Minuten für eine Fahrkarte zu verbraten ist nicht wirtschaftlich!
Schließlich konnte ich aber noch einen der Bahnmitarbeiter ansprechen, er meinte, es gäbe auf dem Bahnhof in Bad Kreuznach niemanden, der für Fälle des Pöbelns durch Passagiere zuständig sei, es sei aber die Bundespolizei auf dem Gelände, diese kümmerten sich, wenn sie darauf aufmerksam gemacht würden, dass sie sich kümmern sollten.
Kurz stritt sich die Meinung, es sei kein Fall für die Polizei mit der Meinung, das könne man nicht auf sich beruhen lassen, da dann das Thema Zugfahren auf absehbare Zeit erledigt sein und ein mütterlicher Fahrdienst eingerichtet würde, und wir taperten zur Tür mit der Aufschrift "Bundespolizei".

Ein bisschen seltsam erschien mir, dass wir unser Anliegen zwischen Tür und Angel vortragen sollten, damit der zuständige Wachhabende entscheiden konnte, welcher Grad an Wichtigkeit erreicht wäre, doch er bat uns herein.
Drei heftig beeindruckten und nervösen Jungs einen sinnvollen Bericht zu entlocken, ist gar nicht so einfach und am Ende bot der Polizist an, die Jungs sollten sie die Telefonnummer der Dienststelle ins Handy notieren. Sobald sie der drei Typen ansichtig würden, sollten sie sofort diese Nummer anrufen, die Polizei, da nur einige Meter vom Bahnsteig entfernt, sei dann umgehend vor Ort, die Figuren mal anzusehen.

Nett fand ich ja, dass der gute Mann uns nicht umgehend wegen minderschweren Falls nach Hause geschickt hatte, dass er sich den konfusen Wust von drei Kindern anhörte und eine machbare Lösung suchte. Dass er nicht genug Personal zur Verfügung hat, einen Personenschutz zu organisieren, wusste die Meinung mit der Geringfügigkeit ja schon vorher. Jedenfalls hatten die Jungs vermittelt bekommen, sie würden ernst genommen.

Am Ende wird es darauf hinauslaufen, dass, sollten sie diesen Zug wieder einmal nehmen müssen, mindestens ein Elternteil eine Abholung auf die Beine stellen wird, da die Kinder die Polizei voraussichtlich nicht anrufen werden. So waren wir in stundenlangen Gesprächen und Telefonaten unter uns Eltern nach der Rückkehr ins heimatliche Hinterwäldlerdorf verblieben.

Wie anders die Welt da draußen sein kann. Bei uns in der Straße kann ein Auto samt Schlüssel im Türschloss tagelang in der Öffentlichkeit gut sichtbar rumstehen, es steht nach diesen Tagen immer noch vor der Tür, doch kaum in der mittelgroßen Mittelstadt findet man sich mitten im Dschungel wieder ...

Montag, April 11, 2011

Kinder, Kinder

Gürtelprüfungen sind aufregend, obwohl sie eigentlich keine Auswirkungen haben. Trotzdem möchte der kleine Bube das erfolgreich bewältigen und dass er heute den neuen gelb-grünen Gürtel geschenkt bekam, weil er als Bester abgeschnitten hat, freute ihn über alle Maßen. Der Gürtel wird heute Nacht mit ins Bett genommen, das ist mal sicher. Diese Küchlein immer ...

Montag, März 28, 2011

Kommentierte Kommentare

Aus gegebenem Anlass muss hier eine Kommentierfunktion her, bevor Kommentare veröffentlicht werden. Irgendsoeine Schweineseite schickt dauernd unerwünschtes Zeug.

Sonntag, März 27, 2011

Sowas Dummes

Heute morgen beim Frühstück überlegte ich noch, wen ich wohl ankreuzen würde bei der Landtagswahl und jetzt ist es halb 7 und ich hab die Wahl verpasst ... irgendwie waren lauter wichtige Dinge zu tun heute ... kann das nicht um ne Stunde verlängert werden, wenn der Rhythmus wegen der Umstellung auf die Sommerzeit ohnehin aus dem Takt gerät?

Sonntag, März 20, 2011

Versuch macht kluch

Vorhin - der Beweis, dass Frauen doch Schwierigkeiten mit dem Multitasking haben (jedenfalls eine), dass das aber kein Grund ist, in Panik zu geraten.

Bube, diesmal der kleine, der große ist schließlich nicht greifbar, fand mal wieder der Versuch statt, eine Ausarbeitung für ein Projekt vorzubereiten. Dafür brauchte Bube geschmolzenes Wachs.
Unser Butterpfännchen hat für kleine Mengen schon oft gute Dienste geleistet, und so stellte ich zwei Weihnachtskerzen in besagtem Butterpfännchen auf den Herd, weil dessen Heizleistung daraufhin in Anspruch genommen werden sollte.

Nun begab es sich aber, dass ich eine Weile vorher versucht hatte, Bubes Freundes Mutter anzurufen zwengs Verabredung der beiden Jungs zur Vorbereitung einer Mathe-Arbeit. Dieser Anruf wurde nicht angenommen, es war wohl niemand zuhause gewesen.(hach! Im Gegensatz zu Mark Twain mag ich die deutsche Sprache und Ausdrucksweise!). Unsere Nummer taucht aber auf dem Display eines Angerufenen auf, so dieser ein Display an seinem Telefon hat, sie wusste also von meinem Anruf und meldete sich.

Wir gerieten ins Schwatzen - wie Weiber dies manchmal so tun, wenn sie vom Hundertsten ins Tausendste abschweifen - unter anderem kam raus, dass morgen und übermorgen die Schule ausfällt, damit die Abiturienten während ihrer mündlichen Prüfung ungestört bleiben.

Eine durchaus beachtenswerte Information.

Ich ging also ins obere Stockwerk, den kleinen Buben zu fragen, ob er darüber irgendetwas wüsste - es dämmerte ihm dann auch und zur Bestätigung schalteten wir meinen PC ein, die Information über die Homepage der Schule zu verifizieren.
Das Telefon am Ohr, den Buben im Schlepptau, den PC vor Augen klärte ich diesen Sachverhalt zu meiner Zufriedenheit, begab mich dann wieder ins untere Stockwerk und wunderte mich ein wenig darüber, dass Bube plötzlich so hektisch rumkreischte.

In der Küchentür stehend überblickte ich in sekundenschnelle, dass aus dem Töpfchen auf dem Herd offen Flammen schlugen.
Seltsamerweise blieb die Panik gänzlich aus - in dieser einen Sekunde konnte ich erfassen, dass das Feuer ausschließlich im Bereich des Töpfchens loderte, dass die Dunstabzugshaube außerhalb seiner Reichweite blieb und auch neben dem Herd nichts Brennbares abgelegt worden war und ich überlegte gleichzeitig, dass es sich nicht um einen Fettbrand handelte, dass ich aber nicht wusste, wie heißes Wachs sich mit Wasser vertragen würde.

Das Telefon am Ohr, den Buben neben mir hüpfend und innerlich bemerkenswert ruhig (dass mir das auffiel fand ich in dem Moment seltsam) dachte ich darüber nach, dass der Topfgriff mit Sicherheit heiß war, teilte der Mutter auf der anderen Telefonseite mit, dass meine Küche in Flammen stand, nahm ein Papiertuch aus dem Schrank, sagte gleichzeitig, dass ich sie zurückrufen würde, legte auf und das Papiertuch um den Topfgriff, trug die hell leuchtende Misere vor die Haustür und stellte sie im Hof ab.

Das Fenster öffnen und die Mutter wieder anrufen und das Gespräch fortsetzen war dann die logische Fortsetzung ...

Vielleicht, dass ich für handlebare Situationen doch geeigneter bin, als ich dachte ...

Dienstag, März 15, 2011

Männe flog heute mit dem THW nach Japan

Als ich der Mutter des kleinen Buben Freundes davon erzählte, als wir gemeinsam zum Elternabend unterwegs waren, meinte sie, sie würde sich dann mal einen Geigerzähler organisieren und bevor ihr Sohn und mein Sohn wieder zusammen lernen würden, wenn Männe zurück ist, würde sie erst mal messen, was er dann ausstrahlt ...

Er sei ziemlich verantwortungslos und müsse doch bedenken, dass er für 5 Kinder zu sorgen habe, bevor er solche Unternehmungen unternehme.

Von dieser Einstellung war ich fast noch mehr geschockt als von den Bildern, die sich im TV und im Internet laufend wiederholen. Die Frau saß mir real gegenüber und ich konnte sie nicht einfach abschalten.

Jeder Mensch auf dieser Welt hat mindestens eine Schrulle ... ... ...

Und das ist alles meins!

Es müsste verboten werden, dass man sich beschweren darf, wenn die andere Seite etwas zurück haben will, was vereinbarungsgemäß zeitlich befristet ausgeliehen worden war.

Warum hab ich eigentlich ein schlechtes Gewissen???

Montag, Februar 21, 2011

Was ist Egoismus?

Egoismus ist, wenn einer einen anderen über etwas weinen sieht und diesem das vorwirft, weil der Andere nicht in derselben Weise wegen der Leiden des Einen trauert.

Dienstag, Februar 01, 2011

MSS

Gestern fand der Eltern-und-Schüler-Informationsabend für die kommende Klasse 11 in der MSS statt ... MSS ist die Abkürzung für Mainzer Studien Stufe. Da ja bekannterweise jedes Bundesland eine eigene Regelung dafür erfunden hat, wie ein Schüler zu einem anerkannten Schulabschluss gelangen kann, gibt es in Rheinland-Pfalz 12 1/2 Klassen bis zum Abitur. Gut ist, dass es keine Umstellung von G9 auf G8 gibt, weil es ohnehin seit Jahren bereits bei G8 1/2 bleibt, insofern ist ein wenig Chaos entfallen, schlecht ist, dass man als Schüler eigentlich nur eine Fächerbelegung auswählen und dann hoffen kann, dass nichts falsch läuft, so dass die Zulassung zur jeweils nächsten Klassenstufe möglich ist.

Da der große Bube auswärts weilt, werde ich die wichtige Aufgabe seiner Fächerwahl übernehmen, ich bin also Schuld, wie es am Ende aussehen wird. Dabei werde ich mich rein auf die Fächerwahl stürzen und unberücksichtigt lassen, wie später Punkte zusammengerechnet und verteilt werden ... um da durchzublicken, bräuchte man eine eigene, qualifizierte Ausbildung.

Sonntag, Januar 30, 2011

Seit Samstag

Nach 8 Jahren nenne ich mich nun Besitzer einer neuen Sehhilfe.

Diesem Exemplar














folgt dieses Exemplar














Eigenartig, wie genau man sehen kann, wenn die Stärke der Brille stimmt ... und wie blind täglich getragene Gläser unbemerkt werden ...

ein Friseurbesuch war dann auch gleich noch drin - gute Stimmung muss genutzt werden - die junge Friseurin teilte mit, sie bekäme nächste Woche ihren Meisterbrief ... ich bekundete meine Begeisterung, sie hatte wohl viel Arbeit hineingesteckt in den Erhalt dieser Auszeichnung, und erwartete skeptisch ihr Werk ... es kam meiner Vorstellung überraschend nahe ... nicht kurz genug vielleicht, doch nach über einer Stunde hatte ich keine Nerven mehr und ließ es gut sein ...

dafür ist mir heute schlecht wie Sau ... warum auch immer, ein Absturz kann jedenfalls ausgeschlossen werden, eine Schwangerschaft auch ...

Mittwoch, Januar 19, 2011

Zufriedenheit, soweit dies möglich ist

Die Steuer 2009 ist fertig vorbereitet für die Steuerberaterin. Ich bin stolz auf mich!
Und da war auch noch mein Großer, der unbedingt nach New York möchte. Nun ist so ein Trip von Cary aus nicht so weit wie von Frankfurt, insofern tue ich, was ich kann, dennoch braucht eine Überweisung auf seine Guthaben-Kreditkarte zwei Tage. Die wollte er anscheinend nicht warten, mit dem Resultat, dass seine Überweisung nicht angenommen wurde. Wie denn auch, wenn nur ein Bruchteil des Betrages als Guthaben vorhanden ist.

Letztlich soll er aber doch nach New York reisen, wer weiß, wann er diese Gelegenheit wieder haben wird, also rief ich um 14:47 Uhr MEZ die entsprechende Nummer in den USA an, nicht bedenkend, dass die Pacific Time nochmal 3 Stunden hinter der Zeit in Cary ist, und dort hatte ich dann jemanden um 5:47 Uhr Ortszeit aus dem Bett geholt. Möglich, dass es die Putzfrau war, jedenfalls konnte sie mir nicht helfen.

3 1/2 Stunden später klappte es dann und ich war doch ein wenig erstaunt, dass ich Probleme mit Bank und Geld und Konto auf Englisch lösen kann ... was man alles kann, wenn man daran Interesse hat ... it never ceases to amaze me!

Vergangenheiten

Gestern blinzelte die Vergangenheit mal wieder aus dem Netz. Ab und zu schreibe ich noch mit der Babysitterin meines Kleinen aus kurz-vor-Leipzig via Mail und gestern rief sie an.

Fast eine Stunde haben wir gequatscht, sie scheint ihr Ding ganz gut auf die Reihe zu bekommen, jedenfalls ist sie nicht mehr das unterbelichtete Mädel, das sie vor 6 1/2 Jahre noch war ... sie klang am Telefon richtig pfiffig ...

Wir hatten schon eine nette Zeit dort drüben ...

Dienstag, Januar 11, 2011

Etwas richtig Nettes!

Heute ist ein neues Familienmitglied angekommen ...

das Blumenkohlhäkelschwein



Das kleine Ichbinich nahm es sofort unter seine Fittiche und es fühlt sich schon sauwohl in der ungewohnten Umgebung.

Freitag, Januar 07, 2011

Was gut ist, ist nicht immer beliebt

Steuern zum Beispiel.

Buchstäblich seit Jahren schiebe ich diesen Mist vor mir her. Die Telefonnummer vom Finanzamt kenne ich auswendig. Heute wurden endlich die Unterlagen für 2008 fertiggestellt. Es dauerte die Überarbeitung insgesamt 3 Tage und wie jedesmal frage ich mich, was daran nun eigentlich so furchtbar schwer war.

Da das aber nicht die erste Aufgabe ist, die sich als schier unlösbar in der Bearbeitung zeigt, ist inzwischen bekannt, dass allein und ausschließlich das Anfangen die ganze Krux darstellt. Und Unterbrechungen sind geradezu tödlich, da danach jedesmal ein Neuanfang steht.

Wichtig und unbeliebt und endlich fertig. Der für mich zuständige Sachbearbeiter beim Finanzamt wird Freundensprünge vollführen. Die Steuerberaterin weniger, die hat am Anfang eines Jahre doch immer genug zu tun, ohne, dass ich mit derartigen Überhängen ankomme ...

Freitag, Dezember 31, 2010

Jahresendfigur, ungeflügelt

Das aktuelle Jahr ist am Ende.

Ich rette mich ins nächste Jahr und bleibe bei den Vorsätzen aus dem vergangenen Jahr, so dass hier ein großer Bogen geschlagen werden kann - hoffentlich um ein paar Fettnäpfchen und Fallstricke herum.

Et het noch immer jot jejange ... in diesem Sinne ... Helau!

Sonntag, Dezember 26, 2010

26. Dezember

Improving the art of not letting anything hurt one up to the point of perfection.

On the peak one´s got all emotions eliminated.

Samstag, Dezember 25, 2010

25. Dezember

Verwandtengedenktag

Nach dem Besuch bei der Söhne Oma und Opa gedachte ich aller möglichen Anverwandten mit einem Anruf ... immer wieder nett, doch dieses Jahr alles in allem sehr kurz ... Persönliches erzählen ist nicht mein Ding ...

Freitag, Dezember 24, 2010

24. Dezember

Frohe Weihnachten Euch allen da draußen! Lasst es Euch gut gehen und Euch ein bisschen verwöhnen ...

Donnerstag, Dezember 23, 2010

23. Dezember

Vorbereitungenfastabgeschlossentag

Die Geschenke hier im Haus sind noch nicht fertig eingepackt, das letzte konnte ich heute noch abholen, nachdem tatsächlich der bestellte Eragon in der bestellten Ausgabe nicht geliefert werden konnte ...

morgen werden noch einige Gaben an des kleinen Buben Freunde verteilt, extra spät, damit die keíne Chance auf Rückgaben haben und dann ist die besinnliche Zeit rum ...

Mittwoch, Dezember 22, 2010

22. Dezember

LetztePostaufdieReiseschicktag

Nach den Päckchen folgten heute die Karten. Ich bin so gut!

Die Einkäufe für die Mahlzeiten über die Feiertage: Check
Bestellung Forellen für Silvester: Check
Geschenke: Check

Ich bin erledigt

Nur die Baustellen platzen grad ... zuviel Schnee .. einen LKW mit Schotter schob es von der Straße in die Rigole am Straßenrand ... der kam nur mit Hilfe wieder raus ...

Dienstag, Dezember 21, 2010

21. Dezember

Paketeabschicktag.

Der Einfachheit kopiere ich mal aus einem Mailwechsel, in welchem es um den Versand von Weihnachtskarten ging:

Geht auch ne Mail-Addy? Das geht schneller als Karte aussuchen, Stift finden, Stift weglegen, da nix schreibt, neuen Stift finden, Text schreiben, Text trocknen lassen, Umschlag suchen, Karte einstecken, Umschlag zukleben, damit kein neugieriger Postbote mitliest, Briefmarke - großes Problem - hab ich nie im Haus, also den Brief nehmen, ins Auto einsteigen, zur Post fahren, dort hinein gehen, sich in die Schlange einreihen, die Beine in den Bauch stehen, den Brief abgeben, feststellen, dass das Portemonnaie (ja, ich schreib das altmodisch ) immer noch zuhause auf dem Küchentisch liegt, einen roten Kopf kriegen, den Brief wieder einsammeln, leise weinend aus dem Postamt zum Auto schleichen, den Brief auf den Beifahrersitz legen, zuhause aussteigen, mit Mühe den Hausschlüssel greifen können, das Portemonnaie vom Tisch nehmen, wieder ins Auto steigen, sich vergewissern, dass der Brief noch da ist, wieder zum Postamt kutschieren, den Brief sehr bewusst in die Hand nehmen, aussteigen, ins Postamt gehen, sich in die Schlange einreihen, die Beine in den Bauch stehen, den Brief abgeben, 55 Cents an Porto bezahlen, drei Kreuze schlagen, sich ins Auto setzen, erleichtert seufzen, nach Hause fahren, ins Bett legen, froh sein, dass das Tagwerk für diesen Tag geschafft wurde ...


Du lachst! ... Ich stand heute erst in einer Postfiliale, die über Mittag zu hatte, dann vor dem Hauptpostamt, welche komplett geschlossen worden war, wovon ich keine Kenntnis hatte, d. h. ich suchte erstmal die Stadt nach dem neuen Postamt ab, lief wieder zurück zum Auto, fuhr zur neuen Adresse, weil ich nicht 5 Pakete durch die Stadt schleppen wollte, und stand dann da im Postamt mit einem der Pakete und ohne Adresse ...

Ich werde bei sowas nur nicht mehr rot ... aus dem Alter bin ich raus ... ich frage dann: Wie können Sie mir aus diesem Kladderadatsch helfen?
Sie konnten, nahmen mein Paket mitsamt Porto, reichten mir dafür ihre Telefonnummer und ich durfte von zuhause aus mitteilen, wo es denn hingesendet werden soll.
Gut, dass die Post umgezogen und nicht mehr mit festangestellten Mitarbeitern betrieben wird ... nicht für die Mitarbeiter natütlich, die mit der Aufgabe der Hauptpost ihren Job losgeworden sind, aber für mich ...
Ich werde dann mal nachhören, ob es auch wirklich ankam und falls Du Dich wunderst ... es gibt Texte, da gerate ich ein wenig bis leicht aus den Fugen und es sprudelt nur so und gänzlich ungehemmt aus der Tastatur ...

Montag, Dezember 20, 2010

20. Dezember

Das Schulkonzert, welches schon vom letzten Donnerstag verschoben worden war, fällt den Schneemassen zum Opfer ... es hätte wirklich und wahrhaftig NACH dem Heiligen Abend anfangen können mit Schneien ... jetzt nicht wegen des Konzerts, das wäre sicherlich ein ebensolcher Ohrenschmaus geworden, wie die Schulkonzerte des großen alle Jahre wieder, aber die Straßen sind unsicher und mir laufen die Termine davon ...

hissyfit.gif von smiliesuche.de

Sonntag, Dezember 19, 2010

19. Dezember

Weihnachtsfeier im Tae Kwon Do-Club

Gegeben wurde "Rapunzel - neu verföhnt" ich enthalte mich mal einer Stellungnahme, sonst würde da stehen, was das für ein grandioser Schmarrn war!

Das Mädel - ein tollpatschiger, rehäugiger Klappspaten, dem die Drehbuchautoren bis auf eine winzige Szene aber auch überhaupt keinen eigenen Willen gegeben haben.

Der Halbwüchsige, der, wenn er tatsächlich so, wie er im sichtbaren Teil seines Lebens rüberkam, rumläuft, kaum hätte das Alter erreichen dürfen, in welchem er Rapunzel unter die Bratpfanne kommt.

Ein Pferd, das um der lieben, den Film besichtigenden Kinderlein Willen denkt, es sei ein Hund.

Das Disney-typische Kleingetier als bestem Freund der Protagonistin, diesmal in Form eine Chamäleons.

Dazu die böse Stiefmutter und noch ein paar gänzlich unwitzig blöd anmutende Diebe und Räuber.

Vielleicht nervte mich aber auch schon, dass der Film nicht gezeichnet sondern computeranimiert war und zwischendurch beschlich mich das Gefühl, ein mutigerer Produzent, ein wagemutigerer Regisseur, ein gewitzter Drehbuchautor - sie hätten aus dem Streifen ein echtes Drama, vielleicht sogar eine Tragödie stricken können ... halt ungeeignet zur Weihnachtszeit, aber dennoch ... Anzeichen dafür sind vielfältig enthalten und leider ausnahmslos überzuckert und vernichtet.

Ansonsten erhielt ich vorgestern die Nachricht, meine Cousine habe ein 7 Zentimeter großes Mammakarzinom. Meine Schwester ist der Ansicht, als Ärztin verstehe sie was davon, sie hat mit ihr gesprochen und die Prognosen sind wohl eher gering positiv.

Ein bisschen hatte ich ein Déja Vu. Frau Anfang 40 mit 3 kleinen Kindern, grade frisch im eigenen Haus und wieder bei der Arbeit ... das hatten wir vor 35 Jahren genau so schon mal.
Es heißt, Krebs sei genetisch bedingt und ich bin langsam der Ansicht, in meinem genetischen Kontext ist richtig der Wurm drin.

Samstag, Dezember 18, 2010

18. Dezember

Weihnachtsbaumeinkauftag

und die Geschenke sind auch im Sack. Die müssen nur noch eingepackt werden ...

Freitag, Dezember 17, 2010

17. Dezember 2010

Man glaubt nicht, dass die Welt still stehen kann, bis es soweit ist. Ohne zu frieren zittern ist keine Lösung ...

Donnerstag, Dezember 16, 2010

16. Dezember

Nebenberufliche-Weihnachtsfeiertag

Frau Merkel hat erneut verkündet, die Ersparnisse der Deutschen seien sicher ... langsam kriege ich bei solchen Mitteilungen Angst!

Dienstag, Dezember 14, 2010

14. Dezember

Beinahe hätte ich den 124. Dezember verkündet ... Eine Dreiviertel Flasche Sekt hat Auswirkungen auf die Koordination ... also das ist was, was ich eindeutig bestätigen kann ... Weihnachten ist bald ... hat schon mal jemand versucht, Weihnachten abzuschaffen? Ich mein jetzt nicht Urlaub unter Palmen buchen, um den Weihnachtsbäumen zu entkommen, sondern so richtig diese besinnsame Zeit abzuschaffen ... sie hätte es verdient!

Hein hat geschrieben ... Grüß Dich Hein
...

ich vermisse unsere Gespräche über Gott und die Welt und ich überlege mir noch, ob ich Dir je verzeihen kann, dass Du mich einfach so für das Reale Leben verlassen hast ... Das Reale Leben ... eine echte Bitch!

Achwas ... das ist nur der Schaumwein, der da aus mir spricht ... morgen geht derselbe Mist weiter und das wird schon ... es muss sich niemand Gedanken machen ... schlechten Menschen geht es immer gut ... hat meine Mutter schon gesagt ...

Sonntag, Dezember 12, 2010

12. Dezember

3. Advent

Es ist eine geruhsame Vorweihnachtszeit. Gänzlich ohne Hektik!

Sehr schön das ist!

Samstag, Dezember 11, 2010

11. Dezember

Eigentlich hätte heute ein Weihnachtsbaum gekauft werden sollen ... es kam Arbeit dazwischen und ich bin daran selbst Schuld ... :-(

Der große Bube hat doch wohl Heimweh ... er kommt mit "normalen" Familienauseinandersetzungen nicht gut zurecht. M. E. hat er immer Angst davor, nicht mehr gemocht zu werden, wenn er sagt, was er denkt ...

Freitag, Dezember 10, 2010

10. Dezember

Einkaufszettelschreibtag

Man muss schließlich wissen, was an Heilig Abend verschenkt werden wird ...

Männes große Tochter heiratet heute standesamtlich. Mit 24 ... das Mädel hat Mut!

Donnerstag, Dezember 09, 2010

9. Dezember

TaeKwonDo-Weihnachtsfeiertag

Ich musste nicht mit, das ist ein Jungs-Hobby ... ich kümmere mich stattdessen um englische Vokabeln, um Mathe-Nachhilfe, um Hausaufgaben fertigstellen und solche Dinge ... das macht mehr Spaß ...

P.S. der Schnee ist wieder da, mehr als vorher ... so viel, dass heute die Schule ausfiel ... immerhin 5 cm sind auf dem Boden liegen geblieben ...

Mittwoch, Dezember 08, 2010

8. Dezember

DenWunschzettelmitgenauzweiWünschenbewerteTag ...

Dem Kleinen fehlt offenbar nichts, er ist durchaus genügsam ...

Der Schnee ist wieder weg, es herrst doch weltweite Klimaerwärmung ...

Gestern klaubte ich Männes Nikolaus aus dem Schokoladenschrank ... dann schrieb ich einen Zettel, dass es sich nicht um Essbares handelte sondern um eine Kollektion von Badezusätzen, befestigte ihn an der Verpackung und legte den Karton auf seinen Schreibtisch ...

Dienstag, Dezember 07, 2010

7. Dezember

Weihnachtswunschzettelschreibtag

Einmal muss das ja sein ...

Montag, Dezember 06, 2010

6. Dezember

Nikolaustag

Kleiner Bube steigt aus dem Bett, schlurft die Treppe runter und in die Küche, setzt sich an den Frühstückstisch und hat völlig vergessen, dass er gestern mit Eifer einen riesigen Gummistiefel vor die Haustür gestellt hat zur freundlichen Befüllung durch den Nikolaus.

Dieser brachte in diesem Jahr ein Tagebuch ... Selbiges wurde angesehen und zur Seite gelegt mit den Worten: "Das ist doch für Mädchen!" ... Nun ja ... Damit müsste dieser Eintrag eigentlich unter "Ansichten" abgeheftet werden ...

Gut, dass der Nikolaus vorgesorgt und ein Buch von Terry Pratchet in der Hinterhand hatte ...

Sonntag, Dezember 05, 2010

Fragen, die blog.de schreibt

Warnung: Ihre aktuelle Vorlage wird ersetzt und alle vorgenommenen Änderungen gehen verloren. Möchten Sie trotzdem fortfahren?

Wenn ich nur wüsste, was passiert, wenn ich bei dieser Frage auf "OK" drücke ...

Ist das Internet beherrschbar?

Eine hochinteressante Frage, finde ich.

Wer kümmert sich eigentlich so intensiv um Seiten, auf denen zu Hetzjagden aufgerufen wird, um Seiten, die den Heiligen Krieg fordern oder um Seiten, auf denen zu sehen ist, wie Menschen gequält werden?

Sollte Wikileaks da vielleicht doch ein Wespennest erwischt haben, das sich vor irgendwas fürchtet?

Es gibt einen Satz aus einem idiotischen Film. Leider hat Alzheimer zugeschlagen, der Titel ist mir entfallen und ich kann mich auch nur noch vage daran erinnern, dass es möglicherweise um Soldaten ging.
Jedenfalls sagte einer, als es diffizil wurde: "Remember? We are the good guys!"


http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,732973,00.html

Der Artikel scheint so richtig neutral. Ich kann den Gedanken nicht abschütteln, dass der Spiegel heimlich frohlockt über den verbreitet ausgeübten Ungehorsam ..

5. Dezember

Plätzchenbacktag

Nussmakronen. Die Oblaten sollte ich mir schenken, Kleiner Bube wollte die nicht, die schmeckten ihm nicht.

Der Advent zum Zweiten, Heilig Abend rückt bedrohlich näher!















P.S. Das Lebkuchenhaus hat den Besuch von Hänsel und Gretel hinter sich. Als nächstes fallen die Lebkuchen selbst zum Opfer ...

Samstag, Dezember 04, 2010

4. Dezember

THW-Weihnachtsfeiertag

Ich hatte vom Morgen an mit einem etwas bis sehr schwierigen Kunden einen Termin zur Besprechung seines Projektes (man glaubt nicht, wie ausführlich über ein ganz normales Bad gesprochen werden kann), ich musste zum Glück dringend noch einkaufen und hatte ein Date via Skype mit dem großen Sohn, aber dem Kleinen hat es mit dem Papa viel Spaß gemacht.

Freitag, Dezember 03, 2010

Wikileaks

Ob man nun mag, dass tausende und abertausende als geheim eingestufte Unterlagen veröffentlicht wurden ... Zensur ist ganz großer Hühnermist!

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,732688,00.html

3. Dezember

Schwibbogenaufstelltag

Ein wenig schwächelten wir heute.

Bube hatte meinen Mütter-Adventskalender entdeckt und ein wenig umarrangiert, für ihn stand heute "Plätzchen backen" auf dm Programm. Nussmakronen. Ohne Nüsse lassen sich Nussmakronen nicht gut herstellen, daher schob ich kurzerhand ein "Fledermaushaus fertigstellen" dazwischen. Das hat zwar mit Weihnachten gar nichts zu tun und die Fledermäuse hier im Dorf werden es sich frühestens im nächsten Jahr darin gemütlich machen, da sie bis heute ohne schützendes Dach über dem Kopf bei bis zu -12°C draußen erfroren sein dürften, doch es beschäftigte und brachte es mit sich, dass das Haus endlich vom unfertigen in einen fast fertigen Zustand überführt wurde. (Mark Twain würde diesen letzten Satz lieben ...)

Der Vater meiner Söhne brachte auch noch den Opa meiner Söhne mit zu uns nach Hause. Das ist in den ganzen 19 Jahren, in denen ich ihn kenne, noch nicht vorgekommen. Sie wollten Skat spielen und dem kleinen Buben dieses Spiel beibringen. Der Kleine Bube spielt jedoch lieber Mühle und überließ mir die Karten ... ein guter Skater war ich noch nie, doch heute hatten alle ihren Spaß, als ich mit fliegenden Fahnen unterging ...

Somit hatten wir heute einen gemütlichen Familiennachmittag anstelle von Weihnachtsvorbereitungen. Vielleicht, dass ich die beiden Schwibbögen noch zähle, die ihren Weg auf die Fensterbänke im Wohnzimmer gefunden haben. Seit September sind es zwei, nachdem der Großmutter Häuschen Innereien verteilt worden sind ...

Schnee liegt. Ein ganzer Haufen. Es ist so kalt, dass richtig große Flocken auf dem Auto liegen bleiben und sich bequem mit einem Handfeger abfegen lassen. Und das im Zeitalter der weltweiten Klimaerwärmung! Und im Rheintal!
Dafür fiel der dörfliche Weihnachtsmarkt aus, der war mir zu kalt und trompetliche Aktivitäten auf Weihnachtsversanstaltungen fallen auch aus, der Große ist nicht da ... es ist in diesem Jahr etwas anders ... St. Martin fiel auch schon aus. Der kleine Bube hatte sich allerkurzfristigst noch entschlossen, sich dem Zug nach der Kirche anzuschließen, um dem Gottesdienst zu entgehen, er schnappte sich eine Taschenlampe anstelle einer Laterne und traf sich ohne mich mit seinen Freunden anstatt die Gemeinschaft zu erleben. Er wird einfach groß ...

Donnerstag, Dezember 02, 2010

2. Dezember

Lebkuchenhausbasteltag

Ich habs versprochen ... *örks*

Mittwoch, Dezember 01, 2010

Wer hat Angst vor der Mathe-Arbeit

Mein Kleiner jedenfalls nicht.

Kommt der nach Hause mit einer 1- im Gepäck!

Also von mir hat er dieses Gen nicht mitbekommen!

1. Dezember

OmasGeburtstagfeierTag

Die großen Feiern finden nicht mehr statt. Mit 96 wird nichts mehr selbst organisiert und auch, wie klar die Jubilarin selbst noch ist, ist der Umwelt nicht klar ... Die Oberbürgermeisterin schickte einen Gruß - sie hat offenbar gute Adjutanten - zum 100. käme sie selbst, wurde angekündigt ... Die Verlegung der Feier in den Vormittag machte das Fest ein wenig Alt-Verwandten-lastig, die Jugend war nicht bereit, Arbeit oder Schule deshalb zu schwänzen ... ich hätte meinen Kleinen auch nicht schwänzen lassen ... ich weiß noch, wie gruselig ich in seinem Alter Besuche bei der ältlichen Verwandtschaft fand ... alleine den Händedruck mit der Geburtstagsoma, noch schlimmer mit dem Geburtstagsopa hätte ich mir gerne immer wieder aufs Neue gespart ...

Dienstag, November 30, 2010

Adventskalenderaufhängtag

Wenn es etwas nicht gibt, macht man das eben eigenhändig ...

Sonntag, November 28, 2010

Und wo wir schon dabei waren

gab es gleich die erste Runde Plätzchen

Heileluja 2010

Abgesehen davon ist heute auch noch der 1. Advent.

Auch Amtsmühlen mahlen endlich

Der geneigte Leser erinnert sich: Einzug einer DVD

Nun sandte also die Hessische Staatspolizei (heißen die eigentlich so?) auf Veranlassung der Kasseler Staatsanwaltschaft die DVD zurück mit dem Vermerk, ich sei ein netter Mensch und habe die DVD damals im guten Glauben erworden.

Das fand ich ja nu ma nett, nech ... und falls einer der beteiligten Beamten und Angestellten dies hier liest: Herzlichen Dank zurück!

Freitag, November 26, 2010

Es hat angefangen

Die Weihnachtszeit bricht sich Bahn mit Macht. Sich entziehen ist schwierig ... nicht, wenn die lieben Kleinen sich die Finger danach lecken.

Es ging damit los, dass der Kleine sich dem Auftrag, einen Adventskalender auszusuchen nicht gewachsen sah, keines der Angebote fand seine Zustimmung. Der Kleine wünschte sich einen Pokémon-Adventskalender. Sowas gibt es nicht. Warum ist eigentlich in meiner Familie der Wunsch nach dem Besonderen so fürchterlich verbreitet? Und das in jedem Alter?
Es gibt Adventskalender mit Pokémon-Karten. Die sind aber nicht geeignet. Mit so Karten kann am Ende doch niemand etwas anfangen. Der Kleine wünschte sich Figürchen.

Gut. Am Ende wird dieses der teuerste Adventskalender in meiner Adventskalendergeschichte, kann ich dem Lieblingsbratzen doch nichts abschlagen. Ich organisierte 12 Pokébälle mitsamt Inhalt, eine ein wenig größer geratene Figur für Heilig Abend und noch ein paar andere Figuren ohne Bälle, dazu einige Stoffreste und Wolle, alles in Säckchen zu verstauen. Der Kleine freute sich ein Bein ab, als er die halb fertig gestellte Werkelei fand. Er bedankte sich bereits mindestens 24 Mal ... dafür bekam der Große keinen Adventskalender. Somit gleicht sich das mit den Kosten wenigstens teilweise wieder aus ...

Oder auch nicht.

Der Große hatte ein paar Wünsche für was an seine Gastfamilie zu verschenken. Eine Kleinigkeit nur. Noch ein Asterix-Heft und ein Kochbuch mit deutschen Rezepten auf Englisch ... den Weg ins heute versendete Paket fanden noch Lebkuchen, Marzipan und Schokoladen mit verschiedenen Füllungen und dazu noch eine CD, von der er lernen kann, wie Politiker Englisch versuchen ... a weng was zum Auspacken muss an Weihnachten schließlich sein ...
Das Paket verschicken kostet fast mehr als der Inhalt Wert ist ... nun ja ... kurbeln wir an den interkontinentalen Frachtwegen mit rum ...

Dazu kommt noch eine neue Brille für den Großen, nachdem das vor seiner Abreise schnell noch für ihn angefertigte Modell die bösartigen Attacken der amerikanischen Hauskatze offenbar nur schwer beschädigt überstand ... und ein Arztbesuch war heute bei ihm auch noch fällig ... gut, dass er nicht hier sondern dort krank geworden ist ... mit einer Magenverstimmung hätte er hier höchstens drei Tage im Bette verbracht ...

Sonntag, November 07, 2010

Kaffeeklatsch

Heute war Kaffeeklatsch. Fast hätte ich das vergessen, ich bin Kaffeegeklatsche nicht so furchtbar dolle gewöhnt. In der Tat ist Kaffeeklatsch eine der von mir weniger gepflegten Bescäftigungen, obwohl in diesem Jahr eine geradezu inflationäre Steigerung derer Anzahl zu verzeichnen ist ... ich beginne, Geschmack an solchen Veranstaltungen zu finden und Sohnes Freundes Mütterchen ließ mich telefonisch wissen, dass meine Anwesenheit gewünscht wurde ... flattering ... really it was!

Die Zusammenkunft heute ließ mich darüber nachdenken, dass ich doch gerne schon ein wenig ältere Kinder habe und dass ich mich gerne daran erinnere, dass ich eine eigenständige Persönlichkeit bin ...

Vier Kinder, drei Mütter und ein angeheiratetet Vater waren zu Beginn dabei. Die Kinder zogen sich zwischenzeitlich zum Spielen zurück, Mütter und Vater saßen bei Kaffe und Käsekuchen, Vater zog sich schließlich zurück, den Müttern das Feld zu überlassen ... die beiden Mädels, 5 und 6 Jahre alt, hielt es nicht lange im Zimmer, sie mussten sich wieder präsentieren, und das meine ich so, wie geschrieben.

Die Mädels spielten dann Gitarre, Flöte, sie sangen, tanzten und turnten, unterstützt von den beiden anderen Müttern, die sich kaum halten konnten ob ihrer überaus talentierten Töchter ... sie zückten Handykamera und Digikamera und schossen Bild um Bild, filmten und fotografierten, was die Technik hergab.

Ich fühlte mich ein wenig fehl am Platz. Ich fand die Vorstellungen laut, aufdringlich, ungeeignet ... und ich verstand plötzlich den Satz: Kinder soll man sehen, nicht hören ... ein bisschen erschrak ich vor mir selbst ... nur ein bisschen, dann tröstete ich mich damit, dass ich einfach aus der Übung bin.

Ich muss nicht mehr alle meine Zeit damit verbringen nachzusehen, dass keines meiner Kinder eine Treppe hinunterfällt oder einen psychischen Schaden davonträgt, weil es nicht genug elterliche Aufmerksamkeit erhält ...

Montag, November 01, 2010

Zeitverschiebung

Diese eine Stunde bringt einen ganz durcheinander. Immer am letzten Sonntag im Oktober gefällt es der Regierung, die Stunde zurückzugeben, die im März geklaut wird.

Nicht, dass mir diese Stunde dazu nicht gefallen würde, hat sie doch auch seltsame Auswirkungen. So z. B. dass mir das Gefühl, Zeit zu haben gänzlich ungewohnt scheint. Heute schob ich glatt ein Backblech voll selbstgefertigter Brötchen in den Ofen, bastelte an einem Geburtstagsgeschenk, half bei der Anfertigung einer Kopie meiner Bastelei und stellte schnell noch eine angefangene Laterne fertig ... alles vollkommen stressless und nacheinander und überhaupt.
Gestern hatte das schon angefangen, als die Feiervorbereitungen früher fertig wurden, als vorgesehen, und heute setzte sich das nahtlos fort.

Ich beschwere mich nicht, ich wollte nur festhalten für Zeiten, in denen die Hektik sich wieder bemerkbar machen wird ...

Sonntag, Oktober 31, 2010

Tee mit etwas rum

das Fest ist gefestet ... es wird, so vermute ich mal, das Letzte oder mindestens das Vorletzte seiner Art gewesen sein, denn nach kaum einer halben Stunde Durchmarsch hatten die ersten schon runde Füße ... das sind die ersten Anzeichen, dass die Kinder ihre Energien aus anderen Quellen saugen als daraus, dass nach dem Klingeln der Schauer an Süßkram auf sie herniederregnet und dieser Ansporn ausreicht, sie an die nächste Tür zu treiben ...

Mir tut alles weh. Seit um 9 Uhr heute früh rotierte ich durch die Küche, beseitigte drei Mal das Schlachtfeld, auf dass der Anblick appetitlich sein möge, der sich den Gästen darbieten sollte und als dann alle wieder weg waren, räumte ich sogar sehr hausfraulich noch alles fein säuberlich auf ... nicht wie in den vorigen Jahren, als das Chaos den nächsten Morgen erlebte ...

Es blieb noch jede Menge übrig, war ja eigentlich sowieso klar ... nur dieser Gedanke vorher, dass es vielleicht nicht reichen könnte, den kriege ich einfach nicht abgestellt ... für Morgen und Übermorgen muss ich jedenfalls nichts mehr kochen ...








es ist angerichtet

Wenn alles gut geht, dann wird nachher nichts mehr da sein ...

Samstag, Oktober 30, 2010

Es gruselt erneut

Auch in diesem Jahr wird es einen Umzug durch das Dorf geben, der kleine Bube lud zum Fest 8 andere Buben ein ...

Damit ging es gestern los















Nachdem die Kerzen vorhin angezündet waren, fuhr ich den Einkauf erledigen und dann, als ich zurück kam, roch es nach gegrilltem Kürbis ... nichts jetzt, was ich besonders mundwässernd ansehen würde ...

Freitag, Oktober 22, 2010

Mittwoch, Oktober 13, 2010

Was ist Glück?

Die ganze Welt sieht heute nach Chile. Und wenn die 33 Bergleute alle aus dem Berg geholt wurden, ist die Geschichte rum und die Welt sucht sich das nächste Spektakel.

Viele gute Wünsche schicke ich unbekannterweise an glückliche Menschen in Chile. Und an alle glücklichen Menschen auf und unter dem Restoberfläche dieses Planeten. Und alle unglücklichen Menschen und an alle, die es sich wünschen und die es nicht erwartet haben und überhaupt wünsche ich dieser Welt Frieden und zufriedene Bewohner ...

Montag, Oktober 11, 2010

Urlaub

Diese Woche über kann ich schonmal üben, wie das ist, wenn die lieben Kinderlein aus dem Haus sein werden. Der Große treibt sich ja schon eine ganze Zeit lang in der Weltgeschichte rum, den Kleinen hab ich in der Deutschlandgeschichte untergebracht - ab morgen kann es also losgehen mit dem Üben. Für eine Woche.

Möglich, dass ich am Ende der Woche gerne wenigstens den Einen zurücknehmen werde ... den anderen bekomme ich so schnell nicht zurück ...

Montag, Oktober 04, 2010

Hoffentlich wird es bald Winter!

Und das sagt eine überzeugte Frostbeule!

Gestern denke ich so: Was piekt denn da? Sitzt ein freches Mückentier auf der Handwurzel und saugt sich den Rüssel voll. Da blitzschnelle Erklärungen hinsichtlich der Gefahr, die über sie hereinzubrechen drohte, rein gar nichts und gleich nochmal nichts bewirkten, verlor die Mücke ihr Leben.

Ihre Rache merke ich nach wie vor. Der halbe Unterarm ist angeschwollen, heiß wie´d Sau und rot verfärbt ... und es JUCKT!
Kratzen nützt nix, davon wird alles nur noch dicker, heißer, röter, also verlegte ich mich auf Kühlpads, um wenigstens das Gefühl zu haben, etwas getan zu haben.

Dazu kommen noch eine festgefressene Bremse, ein schwergängiges Lenkrad am Auto, und ein erster Termin beim Anwalt heute ...

Mittwoch, September 15, 2010

Wer kennt wen

Bubes Freundes Mutter berichtete heute, sie habe sich unter Pseudonym bei WKW angemeldet, da ihr zugetragen worden sei, dort ginge es total ab, sie solle doch mal nachsehen, was ihr Stiefsohn in diesem Sündenbabel so treibt. Da sie aber doch wohl ein altes Waschweib ist, stöberte sie gleich noch, welche sonstigen Klassenkollegen ihres und meines Sohnes sie würde auftreiben können - und - shocking! - sie wurde fündig ... ein paar der Jungs und Mädels aus der Klasse sind bei WKW angemeldet, dabei sei das Portal doch erst für Jugendliche ab 14 Jahren, der eine Junge sei sogar von seiner Mutter dorthin eingeladen worden ... das sei jawohl ... shocking! ... Was wohl die Klassenlehrerin dazu sagen würde ...

Ich wusste nicht genau, worüber sie sich aufregt ... da ich aber auch ein altes Waschweib bin, wollte ich natürlich wissen, was genau nun shocking gewesen ist und reaktivierte meine Anmeldung bei WKW ... shockingly enough bin ich tatsächlich seit dem 11.11.2007 dort angemeldet ... ich kenne ganze 18 Leute und kann die Profile anderer Angemeldeter einsehen ... die Klassenlehrerin fand ich, einen Freund des Großen ebenfalls ... ich hab nicht angeklickt, dass ich sie kenne ... obwohl sie mir natürlich bekannt vorkamen ...

Samstag, September 11, 2010

Zelte abbrechen

Ein Kapitel ging gestern zuende. Vielleicht auch eine Ära.

Mittwoch, August 25, 2010

Blog-Geburtstag


Wer hätte gedacht, dass dieser Blog eines Tages seinen vierten Geburtstag erleben würde. So lange sind Projekte meistens nicht interessant und manchmal ist alles anders ...

Montag, August 23, 2010

Donnerstag, August 19, 2010

nächstes Jahr sehen wir uns wieder ...

Wenn alles gut geht, dann hat Bube im nächsten Jahr im Juni oder Juli sein Schuljahr in den USA überstanden und wir seine Abwesenheit. Im Moment fühlt es sich noch nicht fremd an. Er ist ja nun schon öfters in den Urlaub gefahren und ließ die Eltern zurück. Im Moment bin ich eher froh, dass dieses dreiviertel Jahr Vorbereitung rum ist. Anmeldeunterlagen, Schulunterlagen, Arztunterlagen, Benehmensunterlagen, Visum, Geld ... kaum zu glauben, was man alles braucht, wenn man sich in die weite Welt begibt ...

Er stieg heute morgen in den Flieger und war wohl doch ein bisschen froh, die Ollen nicht mehr sehen zu müssen. Drei Stunden vor Abflug sollte er einchecken - das hielten wir problemlos, wie auch immer wir DAS gemacht haben, aber dann mussten wir zwei Stunden totschlagen, bevor er boarden durfte. Ganz viel ironisches Gerede, der arme Bube fühlte sich verpflichtet, darauf aufmerksam zu machen, dass er doch bitte ernst genommen werden wollte. Nach den zwei Stunden hatte er doch genug von den Eltern, die das einfach nicht hinbekamen.

Hoffentlich geht es ihm gut ... ich sollte mich mal auf die Suche machen. Der Link, den er schickte und der zu seinem Blog führt, sollte doch noch irgendwo zu finden sein ...

Mittwoch, August 18, 2010

Eigentlich nichts besonderes

Morgen morgen, noch nicht heute ... der große Bube ist erstaunlich gefasst, solange er sich nicht aus seinem Zimmer heraus bewegt. Sobald er die Füße im Rest des Hauses voreinander setzt, erscheint er doch ein ganz klein wenig nervös vor seiner morgigen Abreise ...

Der Kleine wurde heute morgen dem Neurologen vorgestellt, dieser fand keine organischen Gründe für die stetigen Kopfschmerzen ... der Augenarzt hatte auch keine Mängel festgestellt, eine andere Möglichkeit ist nun noch der Zahnarzt. Mit dem wird morgen ein Termin vereinbart.

Das muss doch rauszukriegen sein ...

Montag, August 16, 2010

Einschulung

Spannend. Immer wieder spannend, ein Kind in den nächsten Abschnitt zu geben. Der Kleine besucht ab heute die 5. Klasse in einer Oberschule - wir werden uns bemühen,es besser zu machen und den Lehrern auf die Nerven zu gehen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen sein wird.

Neues Spiel - neues Glück.

Freitag, August 13, 2010

Ein Zitat ist ein Zitat

Am Anfang einer [...] Überlegung steht der Wunsch, dem Frieden zuliebe nicht zu provozieren, am Ende die Selbstaufgabe.

Henryk. M. Broder