Freitag, September 28, 2007

wenn man nur ganz leicht neben sich steht

Stargate - eindeutig ist da ein Himalaya im Brett involviert. Wie sonst ließe sich erklären, dass alle anderen Fernsehserien sich daran messen lassen müssen, und da die meisten Serien halt keine Sci-Fi-Serien sind, und wenn, dann sind sie einfach nicht für mich gemacht ... ich rede schon konfus vor lauter Lauter ... jedenfalls stehen andere Serien in aller Regel gänzlich chancenlos da. Boston Legal bildet eine rühmliche Ausnahme, doch auch dieses bleibt zugunsten des Serienfinales von Stargate ausgeschaltet ..

Am Mittwoch nun flimmerte das vorläufige Ende von Stargate über den Bildschirm ... 10 Staffeln fremde Welten, fremde Feinde und Freunde ... zwei Filme sollen folgen, wenn man den vollmundigen Versprechungen der Macher glauben darf ...

Manchmal spinnt man ein ganz winziges bisschen, lässt die Fiktion auf das RL Einfluss nehmen.
So steht auf meinem Autokennzeichen eindeutig versteckt ein Wort aus der Stargate-Welt, was natürlich nur ein Stargate-ler zu erkennen vermag, insofern erachte ich das als unauffällig und gönne mir das ... ansonsten vermeide ich sichtbare Veränderungen in der Bekleidung oder die Verwendung von Stabwaffen und Zat'nik'tels in irgendeiner Form, doch das Ende eines jahrelangen Begleiters trifft ... mitten ins Herz ...

Samstag, September 22, 2007

wenn es herbstelt

Es geht wieder los, die Blätterbeszeit hat begonnen.

Aus Erfahrung wird man klug und zur Vermeidung böser Blasen in den Händen musste eine neue Strategie her, sowohl den einzeln herumliegenden als auch den zusammengerotteten Blättern Herr zu werden.

Und hier ist sie:

1. Bese rechtzeitig und wenn die Sonne scheint. Zahlreiche, auf der Straße festgeklebte Blättern weigern sich störrischer, dem Besen zu folgen, als wenige trockene.

2. Pirsche Dich mit dem Wind an die Blätter heran, sie setzen sich dann nach den Aufwirbeln nicht immer dort wieder ab, wo Du schon gebest hattest.

3. Bese dort, wo Blätter liegen.

4. Bese großzügig, die Saison ist noch lang.

Der Erfolg ist jedenfalls schon zu vermelden. Anstelle von fertig ausgebildeten Blasen erschienen heute lediglich rote Stellen auf den Händen.

Donnerstag, September 20, 2007

wenn man glaubt, sich verhört zu haben

Im Geschäft. Bube brauchte Pullover. Mit den Affenarmen sind alle paar Monate neue Garnituren fällig, so er nicht mit HW-Pullovern herumlaufen soll.

Zwischen den Kleiderständern wuselte ein kleiner Junge herum, möglicherweise drei Jahre alt. Seine Mutter versuchte, das Schlimmste zu verhüten, sie rief ihm nach:" Mauris, mach langsam!"

Da freute ich mich, dass Männes Drängen damals erfolglos geblieben war, dass er sich nicht durchsetzen konnte mit dem Wunsch, den zweiten Sohn "Maurice" zu taufen ...

Mittwoch, September 19, 2007

wenn man etwas kann

jedenfalls fast.

Wie man bemerken kann, ist das Schriftfeld jetzt irgendwie breiter im Blog, ich war ind er Lage, die Breite der Spalten zu ändern ... warum die Schrift nicht mehr passt, hab ich noch nicht gerafft, aber man kann ja auch nicht alles auf einmal haben ...

Alles begann mit einem kleinen Fisch. Und das, wo ich nie mehr ein Haustier haben wollte ...

Montag, September 17, 2007

und da war auch noch

jener junge Mann heute, der berichtete, er habe einen neuen Laptop gekauft. Dieser sei defekt, denn er könne sich bei ebay nicht anmelden ...

Als ich ihn fragte, ob es denn auf anderen Seiten möglich sei, das mit der Anmeldung, meinte er, das ginge, kein Problem ...

Ich mochte ihm nicht sagen, dass er vielleicht was falsch gemacht hatte ... mit der Anmeldung ... er geht morgen zu seinem Hotman ...

wenn man einen Verdacht hat

Ich werde doch nicht langsam tatterig?

Gestern war geplant, die Geburstagsfeier des Großen nachzuholen, genau vier Wochen nach dem Festtag hatte er die Einladungen für seine Kollegen fertig und gestern sollte nun also die Feier stattfinden ...

Am Samstag konnte ich schon kaum mehr kriechen, ein Termin am Abend musste zwei Stunden vor der Zeit abgebrochen werden und jede freie Minute, die sich finden ließ, war dem Bett gewidmet ... ich bin eine schlechte Mutter, denn nicht einmal Mittagessen konnte gekocht werden, es hätte schlimme Folgen gehabt ... Männe war aber aushäusig, ich musste, soweit möglich, auf den Beinen bleiben ... die Kerb besuchten die Buben dann alleine, dort bekamen sie auch was zu Essen, nichts Gesundes zwar, aber warm und Kerb ist sowieso Ausnahmezustand.

Jedenfalls war geplant, gestern 5 Gäste und 2 Söhne mit einem Wohnmobil ins Spaßbad zu schaffen und das war auch das Problem, befürchte ich ...

Die ganze Zeit hatte ich Schreckensvisionen vor dem inneren Auge, in welchen das Gerät sich im Graben wieder fand, es einen dramatischen Unfall hatte, es in Flammen aufging oder was man sich halt für Szenarien erdenken kann ... und das hatte mir wohl auf den Magen geschlagen ... im Sinne des Wortes ... oder mit anderen Worten: ich hatte eine Scheiß-Angst!

Es lief aber alles prima, alle verlorenen Schlüssel fanden sich wieder an, die Handys auch und vor allem wurden 7 wertvolle Leben ganz und heil wieder zuhause abgeliefert ...

Und heute morgen stehe ich auf und es geht mir richtig gut ... verhältnismäßig betrachtet ...

Ich befürchte, dieses Wohnmobil ist mir sowohl auf den Magen geschlagen als auch an die Nieren gegangen ... sollte doch an diesen Sprichwörtern was dran sein, was man gar nicht vermutet hätte ...

Samstag, September 15, 2007

wenn man am Liebsten ins Bett gehen würde

Nein, ich brauchte keine Erinnerung, ich weiß, wo der Magen steckt und auch, dass man ihn ab und zu füllen sollte. Dieser sah das heute offenbar anders. Nicht nur, dass er sich böse bemerkbar macht, er wehrt sich auch gegen jede Art von Nahrungszufuhr ... und das ausgerechnet heute, wo ich überhaupt keine Zeit für ein Erholungsnickerchen habe ...

Donnerstag, September 13, 2007

wenn man ganz erschrocken ist

Völlig ahnungslos fuhr ich heute zum Bäcker. Dort musste ein wenig Zeit totgeschlagen werden und so mussten sich die Mitmenschen mal wieder beobachten lassen.

Ich konnte kaum glauben, was ich sah: Ein Haus besaß einen gänzlich gräuslichen gefliesten Sockel und eine Frau mit einem feuchten Lappen in der Hand wischte diese Sockelfliesen am Haus sauber!

Dienstag, September 11, 2007

wenn man ganz verwirrt ist

Offensichtlich bin ich verwöhnt, anders lässt sich die Situation vorhin kaum erklären. Der große Bube brauchte mal wieder eine Chauffeuse, und da ich ja nicht zugeben kann, dass ich nur seinetwegen durch die Gegend fahre, nutze ich solche Gelegenheiten gerne zur Bersorgung von Dingen, die im besten Supermarkt von allen nicht erworben werden können, aus verschiedensten Gründen übrigens, denn geben tut es diese Sachen dort ...

Ich begab mich also eine Stunde vor der Zeit auf die Spur, hielt schnell am Baumarkt an, denn ich brauchte Vorhangschienenaufhänger für neu erworbene Vorhänge in des Großen Zimmer und fragte an der Information, wo diese Dinger hängen. Das erschien sinnvoll, denn so kleine Tütchen sind sicher nicht leicht zu finden ... Auch mit Wegbeschreibung rannte ich natütlich am richtigen Gang vorbei, was ein großer Fehler war, denn im Vorbeigehen sehen die angebotenen Sachen immer richtig klasse aus ... ich kam also aus dem Laden und trug neben dem Tütchen drei weitere Schlaufenvorhänge im Arm, aufzuhängen im Schlafzimmer und an des kleinen Bubes Fenster ... und ja, dort überall hängen bisher nur weiße Tücher ...

Die nächste Anlaufstation war das neben dem Baumarkt liegene Kindereinkleidungsgeschäft, doch dieses glänzte durch völlige Dunkelheit ... die schließen ihren Laden um 19:00 Uhr! ... In Zeiten der Ladenöffnungszeitenverlängerungen bis tief in die Nacht gibt es immer noch Läden, die nicht mitmachen! Der Bäcker noch ein Haus weiter hatte übrigens auch schon zu ...

Ich muss wohl doch öfters mal wieder shoppen gehen ... ich bin da gar nicht mehr auf dem Laufenden und im Laden für Dinge des täglichen Gebrauchs mag ich weder Vorhänge noch KLamotten einkaufen ...

wenn der Zeh nicht so ist, wie er sein soll

Der rechtsfüßige Zeigezeh ist es.

Er ist bestimmt gebrochen.

Zu diesem Schluss bringt mich, dass er dicker und heißer als sein linksfüßiges Pendant ist, und er schmerzt bei jedem Schritt ...

entweder das, oder eine Mücke hat besonders intensiv gestochen ... ... ...

Freitag, September 07, 2007

wenn man ein Klischee bedient

Das rote Verhikel, jenes, mit dem mein großer Bube sich verbittet, von der Schule abgeholt zu werden, muss nach jedem Tanken einen großen Schluck Öl verabreicht bekommen, auf das der Motor noch ein paar Tage am Leben bleiben möge ... Tanken ist dabei meine Aufgabe, Öl nachschütten macht Männe, wobei ich nebendran stehe und so tue, als wüsste ich, wo der Ölstab sitzt ...

Nun stand also Männe vor dem Fahrzeug, den Ölkanister in der einen, den Trichter in der anderen Hand, und beschied, er brauche die Motorhaube offen, ich solle doch mal den Hebel ziehen.

Ich also ins Auto gesessen, den Hebel gezogen - keine Reaktion der Haube ...

allgemeine Verwunderung nützte nichts, nochmaliges Ziehen am Hebel auch nicht ...

Wieder einmal bewährte sich das Einschalten der Gehirnzellen: Der Hebel, der sich da so frech zur Betätigung vorgeschoben hatten, das war nämlich der vom Kofferraum, und dieser war zuverlässig geöffnet ...

Mittwoch, September 05, 2007

wenn man froh ist, die eigenen Probleme zu haben

Vorgestern Abend telefonierten wir hektisch hin und her, schlussendlich verblieben wir so, dass wir am nächsten Morgen nochmal telefonieren, wenn die Mutter aus ihrem Zuhause abgeholt wurde und der weitere Ablauf klar ist ... Mit Händen und Füßen ahtte sie sich gesträubt, zu meiner Schwester zu kommen ... an ihrer Stelle hätte ich ganz laut "Hurra!" geschrien und wäre ins Auto gesprungen, wie der Blitz, denn Mobbing in der Familie ist auch Mobbing.

Wann ist man eigentlich erwachsen?

Montag, September 03, 2007

wenn es zu früh ist

Am Samstag während des Einkauf denke ich mir nichts Böses, und werde dazu auch noch abgelenkt, denn der kleine Bube ist überhaupt nicht mit mir einer Meinung, was den Erwerb eines total unsinnigen Yu-Gi-Oh-Spielzeugs betrifft, so dass wir uns mitten im Laden eine heftige Auseinandersetzung liefern, jedenfalls marschieren wir mit zornesroten Gesichtern stumm nebeneinander her, als mein Blick seitlich auf eine ausgelegte Ware fällt ...

Weihnachtsstollen!

Halloween ist noch nicht durch und diese Aasgeier bringen schon wieder jede Weihnachtsstimmung völlig durcheinander ...

Sonntag, September 02, 2007

wenn es beißt und piekst

Nächtens, wenn der Mensch hilflos und wehrlos ist, dann kommen sie. Sie stürzen sich auf das auserwählte Opfer, stechen ihren Rüssel durch die Haut und saugen erbarmungslos einen Tropfen Blut.

Gerne würde ich teilen, habe ich doch massig davon, doch diese Biester sprühen auch noch irgendein Sekret unter die Haut, so dass es anschließend tagelang nervt und beißt! Offenbar war ich in der Lage, die Decke über mir festzuzurren, doch die Hände und die Unterarme haben die Biester rundum erwischt, gar nicht zu reden von den Flecken, die im Gesicht nicht gekratzt werden dürfen, denn ich will ja keine offenen Pflatschen spazieren tragen ... es ist zum aus der Haut fahren! ...

Und so spielen sich immer wieder gnadenlose Jagdszenen ab, während derer Männe flucht, dass sie weder zu sehen noch zu erwischen sind ...

Donnerstag, August 30, 2007

wenn man sich erinnert

Vorhin klingelte das Telefon. Ich hob ab, meine Tante war am anderen Ende, worauf ich aber erst einmal kommen musste.

Als sie anfing zu sprechen sagte sie lediglich "Hallo, wie geht´s?", was irgendwie nicht ungewöhnlich ist in meiner Verwandtschaft, und ich machte es wie immer, ich sagte "Gut, und Dir?"

Aus dem darauf folgenden Wortschwall erkenne ich immer, welche der Anverwandten etwas sagt, doch diesmal traute ich meinen Ohren nicht - Ich glaubte, meine Oma sprechen zu hören ... jene, die bereits seit 1980 nichts mehr sagt ...

Wegen biologischer Unmöglichkeit zog ich messerscharf den Schluss, dass die Stimme sich vererbt hat und erriet richtig die Tante. Was sie sagte, bekam ich danach erst mit ...

Montag, August 27, 2007

wenn man etwas findet

Sie haben 14 von 15 Punkten.

Prima, nur knapp an einer 1 mit Sternchen vorbeigeschlittert. Da haben Sie sich eine Happy Aua verdient. Also schmökern Sie ein bisschen in den "Zwiebelfischchen" - oder machen Sie sonst etwas, wozu Sie gerade Lust haben.

Selber probieren

wenn man zupft

Heute überbrückte ich ein wenig Wartezeit damit, mich im Spiegel zu betrachten. Die Sonne schien, was für einen Augusttag nicht so ganz ungewöhnlich ist zur Mittagszeit, und da erblickte ich es: Ein graues Haar!

Nicht, dass es das erste seine Art war, kurze Ausreißer waren schon zwei-, dreimal unter den Fingern, doch dieses hatte sich so versteckt, dass es richtig lang und ein Teil der Nicht-vorhandenen Frisur geworden war. Ich kämme mich sonst anscheinend immer im Dunkeln ...

Jetzt ist es weg und der Schopf wird sich einer öfteren Durchleuchtung unterziehen müssen ... frau will schließlich auch ohne Färben nicht grau aussehen ...

Sonntag, August 26, 2007

Der Peleponnes brennt

Seit wenigen Tagen berichten die Gazetten über Feuerwalzen in Griechenland, vor allem auf dem Peleponnes. Feuer, denen die Feuerwehren und Bewohner machtlos gegenüber stehen.

Seit wenigen Stunden brennen die ersten Häuser in Olympia, es ist wohl absehbar, dass das dort beheimatete Museum auch erreicht werden wird, ohne, dass die Feuerwehr dagegen etwas tun könnte ...

Man könnte ja denken, es sei lediglich eine historische Angelegenheit weniger, Überbleibsel aus der Menschen Vergangenheit wurden schon immer vernichtet und neue Artefakte erschienen, gehortet zu werden, doch gerade zu Griechenland besteht meinereinerseits eine persönliche Beziehung ... was dem Verlust doch ein anderes Spektrum gibt.

Noch ist es nicht so weit, und die Hoffnung stirbt immer zuletzt!

Samstag, August 25, 2007

wenn es ein Festtag ist

Das Blog begeht seinen ersten Geburtstag. Ein bemerkenswerter Tag, wenn ich das anmerken darf, denn just zu diesem Datum, nur ein paar Jährchen länger zurückliegend, erblickte auch ich das Licht der Welt ... mal sehen, wer von der Verwandt- und Bekanntschaft noch heute den Weg zum Telefon finden wird ...

Ansonsten darf ich mit Stolz darüber referieren, dass mehr als ein paar wenige Beiträge verfasst wurden, dass auch mehr als ein paar wenige Hits das Blog gefunden haben und dass die Einstellung, andere Blogs zu lesen und zu kommentieren sich grundsätzlich wandelte ... nur mehr wenige Blogs gehören zu meiner permanenten Lektüre und in den Genuss meiner Schreibe kommen noch weniger ... und so kroch der Spaß hinter der Arbeit wieder hervor ...

Auf das nächste Jahr *anstoß* ...

Freitag, August 24, 2007

morgen, morgen,

noch nicht heute ... sagen alle wartenden Leute ... faul ich bin sowieso, deshalb durfte ich hier mal rumhunzen ...

Donnerstag, August 23, 2007

nicht schön

Verruca plantaris

ganz fiese Dinger ... die Tinktur wirkt millimeterweise und mir wäre die Sofortwirkmethode eindeutig lieber ... das soll aber nicht ganz risikolos sein und ich bin doch ein Hasenfuß ... medizinerseitig gesehen ...

Montag, August 20, 2007

wenn man spät noch etwas findet

Da heute die Schule wieder beginnen sollte, hieß das Gebot gestern Abend: Geht früh ins Bett, damit Ihr im Unterricht aufmerksam sein könnt ...

Das klappte natürlich nicht, wie gewünscht, d. h. es klappte schon so, wie von den Jungs gewünscht, sie zogen den Zubettgehvorgang in die Länge, wie Generationen von Kindern das schon getan haben, seit Sommerferien existieren ...

Nachdem dann anschließend noch das Chaos in der Küche siegriech bekämpft werden konnte, warf ich mich in den Fernsehsessel und zappte bis Kanal 11. Dort lief von der BBC das Ende einer Sendung über das Aussterben und der Moderator versicherte, die Erde müsse die Menschen nur noch kurze Zeit ertragen, denn jede Art der Erde sei irgendwann zum Aussterben bestimmt ... ich hoffe ja, dass der Zeitpunkt da ist, bevor das Wasser für alle Zeit ungenießbar geworden ist, denn ob nochmal eine solche Entwicklung stattfindet, wie die, von der Mikrobe zu Echsen, Säugetieren, Vögeln und Insekten?

Sonntag, August 19, 2007

wenn man doch grübelt

Gestern beim Zappen ... da blieb ich bei den unsäglichen Popstars hängen.

Es lag nicht an den Boys und Girls, die sich in eigenartiger Eintracht öffentlich dummdackeln, es lag an zwei jungen Männern, die ein bisschen normales Leben in die Sendung brachten und die Reaktionen der Hühner und Hühnerinnen darauf.

Eines der Mädels, 18 oder 19 Jahre alt, also kaum für die Bezeichnung 'Frau' geignet, bekam Besuch von Bruder und Freund, Zweiterer kann auch der Cousin gewesen sein, so genau hörte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht hin. Aus dem weiteren Verlauf der Geschichte würde ich allerdings eher auf einen nahen Verwandten tippen ...
Die Kamera hielt auf den Einlauf der Gladiatoren drauf, zwei gut gebaute, junge Kerle, die sich um ihr Aussehen sichtbar bemühen, um dann übergangslos eine Einstellung der Schwester/ Verwandten beim Kofferpacken zu zeigen ...

Passiert war, dass die jungen Männer der Jury und den übrigen Teilnehmern mitteilten, die junge Frau steige aus dem Wettbewerb aus, die gesamte Darstellung einer Frau auf der Bühne sei zu anzüglich und nichts für 'ihr' Mädel.

Der Jury fiel die Kinnlade runter, und dann brach ein Sturm der Entrüstung über die beiden Machos hinweg, die übrigens weder dumm noch selbstherrlich rüberkamen. Die Hühner und Hühnerinnen waren schnell zur Ordnung gerufen und dann versuchte Detlef D! Soest, argumentativ (leider auch plakativ) gegenzuhalten. Er erreichte natürlich nichts.

Die Krönung allerdings fand ich, als er das Mädel direkt fragte, ob es ihre freie Entscheidung und ihr eigener Wille sei, aus der Show auszusteigen. Wobei die beiden Kerls da links und rechts von ihr standen ... ... ...

Ich lasse jetzt mal das Niveau dieser Sendung dahin gestellt, es gibt mit Sicherheit konservative, christliche Kreise, die ihren Töchtern rundweg verbieten würden, Teilnehmerinnen dieser Art von Show zu werden, und ich habe noch nicht mal was dagegen, dass die zwei jungen Männer diese Art Auftritt für 'ihr' Mädel nicht wünschten. Der Auftritt, den die Mädels nach dem Abgang der 'Geretteten' hinlegten war schon recht dreist, doch ich bin ja auch alt ...

Aber was zum Geier soll dieser Befehl zum Aufhören gegenüber einem zwar wahlberechtigten, aber sonst in jeder Hinsicht unmündigen Mädel und keiner der verantwortlichen Redakteure, Programmmacher, Juryisten kommt mal auf die Idee, zu hinterfragen, wie eine solche Macht über sie zustande kommt und erfindet einen Ausweg? ... In dem Moment, in dem sie die für sie getroffene Entscheidung akzeptierte, hatte sie möglicherweise die Ehre ihrer Familie im Sinn oder auch einfach nur die Probleme später in der Familie, die sie bekommen würde, wenn sie nicht gehorchte ...

Mein lieber Mann! Nach diesem Auftritt zweifelte ich am normalen Zusammenleben der Menschen in Deutschland!

auf den letzten Drücker

klappt in der Regel gut. Nicht aber, wenn das große Vorratslager die Artikel, die man haben möchte nicht oder nur in zerknitterter Ausführung führt.

Konkret geht es darum, dass morgen die Schule wieder anfängt - manche Leute sagen auch, dass die Schule nach den Ferien wieder an'geht', doch das geht ja schon Mal gleich zweimal nicht - und dass in diesem Jahr alle Schulbücher rechtzeitig auf dem Tisch liegen. Sie sind alle eingeschlagen und somit gebrauchsfertig; heute Abend muss nur noch der Schulranzen gepackt werden, der vom Kleinen, der Große braucht in seinem Alter nur mehr ein Schreibutensil, um den Stundenplan zu notieren - nicht, dass sich dieser im vergangenen Schuljahr vielleicht 20 Mal geändert hatte, doch ich schweife schon wieder ...

Etwas anders sieht es mit den benötigten Heften aus. Die Einkaufsliste dafür kam gemeinsam mit der Einkaufsliste für die Schulbücher (welche alljährlich für einen zünftigen Schauer im Genick sorgt) jedoch bei allen Ferien-Einkaufstouren lag die Hefteeinkaufsliste an jenem Platz, der für die normale Einkaufsliste reserviert ist, und da fühlte sie sich anscheinend so gut aufgehoben, dass sie die Mitfahrt in den Einkaufsladen verweigerte ... und im Urlaub denkt man nicht an Schulvorbereitungen.

Nun verfüge ich manchmal, in dringenden Fällen, über ein partiell ausgezeichnetes Gedächtnis.
Die Anzahl der seitens der Lehrerin gewünschten Hefte mit kariertem bzw. liniertem Inhalt entsann ich und auch die Heftnummer, jedenfalls die der linierten Exemplare. Die karierten Hefte schlug ich auf und entschied nach dem gefälligeren Muster, ob sie den Weg ins Töpchen oder ins Kröpfchen wanderten, abgesehen davon, dass die Umschläge der Heftnummer 7 viel hübscher aussahen als die der Heftnummer 5.

Die Farben der Umschläge zu erinnern erwies sich als kleines Hindernis, wurde jedoch souverän genommen. Leider sah das Angebot so verwarzt aus, wie man es sich bei der Erfindung dieser Bezeichnung nur hatte vorstellen können. Die Umschläge ließ ich also in den Regalen hängen, nur weil etwas sein muss, muss ich noch lange nicht alles machen, und Beschriftungsaufkleber scheinen außer Mode gekommen zu sein. Ich griff in diesem Falle auf Einmachetiketten zurück ... in gewissem Sinn kocht mein Kind während des Unterrichts schließlich auch etwas dauerhaft ein ... und das Kind freute sich ein Bein ab, als es die neonfarbenen Sticker betrachtete, auf denen zukünftig sein Name prangen sollte.

Morgen wird ein Wäschekorb voller Bücher in die Grundschule gefahren werden, die Hefte, das Deckweiß und die Pinsel werden halt einen Tag später nachgereicht ... ebenso wie die Turnschuhe ... sollte ich vielleicht doch ein ganz klein wenig zu spät dran sein ...

Samstag, August 18, 2007

wenn man ein Buch schreibt

Heute Nacht überfiel mich eine Art Blitzkreativität. Ich schrieb ein Buch. Nicht ein ganzes Buch natürlich, eigentlich lediglich ein Kapitel, doch es gefiel mir. Stilmäßig kurz und knackig, die Story in einem Wirtshaus im Dorf spannend, einige wenige Korrekturen fügte ich gleich an Ort und Stelle ein. Es machte richtig Spaß.

Und dann klingelte das Telefon. Die Sätze lösten sich in Luft auf, ich konnte sie einfach nicht festhalten.

Ich musste aufwachen und diesem blöden Bodenbuddler nochmal sagen, wo er eine Zisterne an der Baustelle hinbasteln sollte ... die Zeichnung allein reichte ihm nicht ...

Als das Telefonat beendet war und wenigstens die Story gerettet werden sollte, war gar nichts mehr übrig ... alles verpufft, und so wird ein Kleinod der Weltliteratur auf immer ungeschrieben bleiben ...

Freitag, August 17, 2007

wenn man wieder nichts mitbekommen hat

Als leidenschaftlicher Gelegenheitsfernsehkonsument zappe ich mich hin und wieder ausgiebig durch die Programme.

Nach der Anschaffung eines digitalen Receivers, immerhin leben wir im digitalen Zeitalter, da kann ein Mann, der etwas auf sich hält, ein analoges Gerät nicht mehr stehen sehen, jedenfalls stellten sich die Sender ungefragt um. RTL II liegt nun denkbar ungünstig auf Sendeplatz 23, gleich hinter mehreren Dritten, Verkaufs- und Horoskopekanälen. Es ist nicht leicht, sich bis zur 23. durchzuschlagen, meistens drehe ich bei Kanal 11 um und zappe wieder runter bis zur 1.

Am Mittwoch nun ist das Programm noch schlimmer als sonst, Boston Legal weit und breit noch nicht in Sicht, ich zappe also ein bisschen weiter und da denke ich: "Was ist das denn??? - Eine Stargate-Folge, deren Ablauf unbekannt scheint? Das gibt es nicht!"

Bei näherer Überprüfung stellte sich heraus, dass ich bereits 4, in Worten VIER, Folgen der 10. Staffel verpasst hab! Ich bin geradezu untröstlich angesichts des überflüssigen Zeuchs, was ansonsten in der Mattscheibe herumflimmert ...

Mittwoch, August 15, 2007

vermieden

Den Simpsons verweigerte ich mich, ich ging so lange ein Eis essen ... Mozartkugel mit Eierlikör ...

Dienstag, August 14, 2007

wenn es weitergeht

So, der Urlaub ist rum.

Heute war der erste Tag nach dem Urlaub. Gestern musste schnell noch die Verwandtschaft getröstet werden, jene, die mit Eintritt in das Rentenalter meinte, sich auf verwandtschaftliche Beziehungen besinnen zu müssen, und seither immer wieder auf Kontakte drängt, daher lässt sich der gestrige Tag durchaus noch als Urlaubsverlängerung verbuchen ... es ließe sich trefflich darüber diskutieren, ob Verwandtenbesuche tatsächlich eine Facette von Erholung darstellen, doch nach einem recht netten 9-Minuten-Verreisen, bin ich mal gnädig gestimmt.

Das mit dem 9-Minuten-Verreisen trifft die Sache auf den Punkt. Die Anreise bis zum Urlaubsdomizil kostete exakt 9 Lebensminuten, kein Stau trübte die Laune - jedoch kann ich nun bestätigen, dass auch Reisen über 9 Minuten ausreichen, zwei Brüder sich erbittert wegen Nichtigkeiten bekämpfen zu lassen, bis der Motor des Fahrzeugs verstummt. Dann besahen sie sich den zur Burg führenden Fußweg und es kehrte Stille ein.
So ist das, wenn moderne junge Menschen sich mit dem Fortbewegegungsmittel des Mittelalters konfrontiert sehen. Doch es gab keine andere Möglichkeit, zum Eingangstor zu gelangen, weit und breit war kein Personenaufzug in Sicht, und wir marschierten den Berg hinauf. Die Reihe zog sich auseinander, oben trafen alle wieder zusammen. Der Kleine zu atemlos, noch weiter zu schimpfen.

Für das Gepäck gab es übrigens eine Transportmöglichkeit, diese durften die Jungs sogar testen. Ein Mal zur An- und ein Mal zur Abreise.

Es war ein schöner Urlaub. Wir wohnen in einer Gegend, die von Weltreisenden heimgesucht wird, wozu also in die Ferne schweifen, zudem konnten wir, wenn in der Wohnung an irgendetwas Mangel herrschte, flott ins heimische Vorratslager, das Fehlende ergänzen, und wir wussten, wo man günstig einkauft, leckeres Eis bekommt und sich auch sonst bequem durchs Leben schlägt.

Montag, August 06, 2007

infohalber

Seit gestern befinde ich mich im Urlaub. Mal sehen, wann der nächste Eintrag folgen kann, vielleicht komm ich ja überhaupt nicht wieder ... *lmw* ... kleiner Scherz ... der nächste Urlaub will schließlich auch irgendwann bezahlt werden ...

Freitag, August 03, 2007

wenn man etwas findet

You Are 5: The Investigator

You're independent - and a logical analytical thinker.
You love learning and ideas... and know things no one else does.

Bored by small talk, you refuse to participate in boring conversations.
You are open minded. A visionary. You understand the world and may change it.

At Your Best: You are sharp, inventive, and creative. You have the skills to lead the world.

At Your Worst: You are reclusive, weird, and a bit paranoid.

Your Fixation: Greed

Your Primary Fear: Being useless or incompetent

Your Primary Desire: Being competent and needed

Other Number 5's: Bill Gates, John Lennon, Kurt Cobain, Bjork, and Stephen Hawking.

wenn es freitagt

Am Mittwoch verpennte ich den Termin beim Kieferorthopäden, und ich meine 'verpennte'. Mildernde Umstände sind gegeben, immerhin müssen gerade die Sommerferien überstanden werden, doch dort in der Praxis ist anscheinend wenig los, ohne weitere Umstände erteilte die Helfermaus einen Termin für heute zur selben Zeit. Insgesamt herrscht in Zaharztpraxen in den Ferien wohl Flaute, denn im Zuge der Neuterminierung für den Großen erfragte ich gleich einen Termin für den Kleinen bei seiner extra auf kleine Kinder spezialisierten Zahnärztin und das konnten wir schon gestern früh abhaken.

Vor dem Auftritt heute mussten die Buben noch aus dem Bett und angezogen werden, da schickte ich den Kleinen grad schnell eine Türe weiter, sich in mein Bett zu legen. Er hatte einen recht heißen Kopf, wobei es sich nicht um modischen Schnickschnack handelte. Der nächste Weg führte zum Telefon, dieses am Ohr spornte ich den Großen noch an, seine Klamöttkes überzustreifen, was er immer langsamer kann ... das muss mit den Hormonen zusammenhängen ... der AB am Ohr säuselte indessen, dass der üblicherweise kontaktierte Kinderarzt sich erdreistete, urlaubsweise die Praxis zu schließen, er empfahl einen ortsansässigen Kollegen. Die Freundesmutter des Kleinen hatte von diesem schon berichtet und so rief ich die genannte Nummer an, in Erwartung, mit einem heißen, halsschmerzigen Kind gleich auftauchen zu dürfen, doch der Gute öffnet seine heiligen Hallen erst um 9 ...

Dieser Tag schrie also nach Struktur. Und das mir, die ich genau aufeinander getimte Termine nicht ausstehen kann. Das klappt nämlich nie!

Der Kieferorthopäde war mit dem Großen relativ schnell fertig, auf dem Weg nach draußen fiel dem Großen ein, dass die Spange nicht richtig saß - das Ganze also von vorne ... schnell geht irgendwie anders ... wieder zuhause rief ich den Kinderarzt an, dessen Helfermaus gab einen Termin für 12:15 Uhr aus. ... ... ... Häh? Das Kind hatte JETZT Halsweh! ... Irgendwie überstand es auch die nächsten 2 Stunden, es ließ sich anziehen, ins Auto schieben, kutschieren und dachte auf dem Parkstreifen sogar an den Parkschein ... diesen vergesse ich häufig, nicht jedoch, wenn die gesetzestreue Brut drin steckt.

Wir enterten die Praxis. Es handelte sich um große Räumlichkeiten, etwa so, wie man sie sich in einem Altbau vorstellt. Bei näherer Betrachtung sah es so aus, als sei just an dieser Stelle früher mal eine Durchfahrt zum Hinterhof gewesen. Es sah nicht appetitlich aus.

Im Gedenken an des Bubenfreundes Mutter und im Vertrauen darauf, dass man bei Halsweh nicht so furchtbar viel verkehrt machen kann, meldete ich unsere Anwesenheit ...

Das war den Herrschaften jedenfalls völlig egal ... wir warteten ... und warteten ... und warteten ... die Kinder vor uns kamen auch nicht dran, ich überlegte, welcher Notfall den Doktor wohl aufgehalten haben mochte ... Dramas ersinnen macht Spaß ... jedenfalls eine Weile ... schließlich hieß eine vergnügte Helfermaus uns in ein Behandlungszimmer eintreten ... durch Zimmer 3 und die Glastür ... das wurde dann leicht surreal, denn hinter der Glastür verbarg sich eindeutig ein Archiv ... ein ungeordnetes Archiv ... darin einige hölzerne Kinderstühle, ein leicht gammelig anmutender Hüpfball und uralte Holzbausteine ... die Überbleibsel einer vorigen Behandlung beschreibe ich nicht, die habe ich nicht näher betrachtet ... in Zimmer 3 unterhielt sich der Doktor mit einer Mutter.

Als er zu ihr hereinflitzte - sehr schön zu beobachten durch die Glastür - fielen mir Schneeweißchen und Rosenrot ein, welche im Wald auf einen Zwerg trafen ... dieser Zwerg hatte sicher überhaupt keine Ähnlichkeit mit Herrn Doktor, trug doch dieser weder einen langen, weißen Bart noch war er klein, doch genauso hatte ich mir diesen Zwerg immer vorgestellt, halt kleiner und mit Bart dann ... und er unterhielt sich und unterhielt sich, mein Kleiner baute einige Dominoumschmeißbahnen mit den Holzbausteinen, bis ihm solche Kurzweil langweilig wurde und der Doktor unterhielt sich immer noch ... langsam puzzelte sich zusammen, dass kein Notfall den Doktor aufgehalten hatte, er nahm sich für seine Patienten Zeit ... leider, ohne diesen Umstand in seine Terminvergabe einfließen zu lassen ... schließlich hatte er die arme Nachbarsmutter genug zugebrabbelt, er verließ das Behandlungszimmer 3, leider nicht durch die Glastür in das Archiv sondern in die andere Richtung zum Zimmer 2 oder 1, das war nicht mehr zu sehen ... eine Helfermaus kam an seiner statt und bat uns vor ins Zimmer 3 ... Der kleine Bube hatte sich offenbar an sein Halsweh gewöhnt, er spielte fröhlich auf einem sehr ausgefransten Stück Spielteppich und zeigte seine Golferfähigkeiten ...

Richtig skurril wurde es, als das Telefon läutete. Diese Art Klingeln erinnerte mich an moderne Zeiten in meiner Jugend. Das konnte nicht ununtersucht bleiben, und tatsächlich fand sich ein grüner Fernsprechtischapparat.
Da musste ich das erste Mal grinsen. Die neben dem Telefon stehende Computeranlage machte einen überaus aktuellen Eindruck, doch auf irgendwelche überflüssigen Ausgaben hinsichtlich Spielzeug für die Kleinen, Sitzmöbel oder Wanddekoration legte dieser Doktor wohl keinen gesteigerten Wert ... ich wartete nun richtig gespannt. Gehörte dieser Doktor tatsächlich zu der Sorte Mensch, die rein über ihren Beruf indentifiziert werden können?

Leider enttäuschte der Gute maßlos. Er gehörte zu der Sorte Doktores, die ihre Patienten totquatschen. Nur kurz ließ er sich in seinem Redeschwall unterbrechen, meinte dauernd, er wolle nur mal kurz sagen, als ich konkret fragte, was man gegen Fieber und Halsweh tun könne, da holte er aus und fragte mich, ob ich etwas gegen Medikamente im Allgemeinen und gegen Antibiotika im Besonderen hätte ... Nun wuchs ich in der Überzeugung auf, dass moderne Medizin dazu da ist, Wewehchen wegzuzaubern ... Handauflegen funktioniert vielleicht auch, doch wenn das Halsweh da ist, dann soll das bitteschön so schnell wie möglich verschwinden ... ich guckte wohl wie Auto, jedenfalls verstand er die Botschaft, verschrieb zwei Medikamente und entließ uns, nicht ohne einen (auf)reizenden Kratzfuß ...

Grundsätzlich trage ich keine Uhr bei mir, der Anzeiger in der Wartedurchfahrt hing schief und sein Sekundenzeiger zuckte an immer derselben Stelle, so dass ich den anderen Zeigern nicht traute, und es traten Bilder vor die Augen, Bilder von Politessen, die sich über das Auto hergemacht hatten, welches seit gefühlten drei Stunden einen abgelaufenden Parkschein vorzeigte. Schnell noch die Apotheke beehrt, was heißt schnell ... die Apothekerin hatte sich offensichtlich daran gewöhnt, dass tagsüber nur ältere Leute bei ihr Besorgungen erledigten, sogar der Kartenleser für die EC-Karte verrichtete seine Tätigkeit in unendlicher Langsamkeit, während nebendran am Tisch Tena-Lady ausgiebig hinsichtlich Wirkung und Kosten diskutiert wurde ... ich wollte nach Hause ...

Und dann tatsächlich ... von Ferne schon winkte ein weißer Schein hinter dem Wischerblatt auf der Frontscheibe ... beim Näherkommen kam der Schein ein wenig abgerissen daher ... er sah auch nicht wirklich aus, wie ein Knöllchen, er ließ eine Nachricht vermuten ... dass mich jemand anhand des Fahrzeugs erkannt hatte, war eher ausgeschlossen, so lange befindet es sich noch nicht in meinem Besitze und beim Lesen dachte ich: "Du kriegst die Tür nicht zu!" ... Nachsehen brachte auch keine Besserung, vorne am Kotflügel und an der Stoßstange: dicke, schwarze Streifen, war doch so eine Sonntagsfahrerin beim Einparken daran vorbeigeprescht. Ein guter Deutscher hatte alles gesehen, er nannte noch das Kennzeichen und die Uhrzeit und beschrieb anschaulich, wie die Gute ihre Kiste in die Parklücke gedrückt hatte, sie wollte wohl rein und vergaß alles drumherum ...

Das alles passte ... einen solch heiteren Tag hatte ich schon lange nicht mehr ...

Dienstag, Juli 31, 2007

wenn warten nichts bringt

Drucker haben es an sich, dass sie hin und wieder eine neue Druckerpatrone verlangen, sonst stellen sie den Dienst ein.

Aus Erfahrung lernt man, dass man spätetestens dann, wenn die letzte vorhandene Druckerpatrone eingeschoben wurde, in den Laden geht, ein neues Ersatzteil zu besorgen.

Vor wenigen Monaten brauchte ich dringend einen neuen Drucker, ich musste unbedingt in jener Woche ganz viele Fotos drucken, was das alte Gerät in nur unzulänglicher Qualität noch zu tun in der Lage war, und da solche Anschaffungen immer bis zur letzten Minute warten müssen - ein Umstand der wohl noch auf meinem Grabstein stehen wird - ging ganz plötzlich alles ganz schnell ... rein in den Markt - Geräte der Auslage angeschaut - Verkäufer befragt - Entscheidung getroffen - gekauft -

Druckerpatronen der Marke mit dem großen 'E' und dem kleinen 'pson' hinten dran enthalten exakt 14 ml Tinte. Nicht viel, dachte ich, als ich die wirklich winzigen Behälter betrachtete. 'H' und 'P' bietet mehr ... im Internet stand aber über genau diesen Drucker sehr viel Positives, und da dachte ich weiter: musst halt mehr Vorrat haben. Ich lupfte also von jeder Farbe zwei vom Haken, macht insgesamt 12, der Drucker soll schließlich Fotos drucken, der gibt sich nicht mit gelb, cyan, magenta und schwarz zufrieden, der braucht auch noch light-magenta und light-cyan.
Die ganze Chose also eingepackt - nach Haus transportiert - aufgebaut - Fotos gedruckt - hoch zufrieden. Insgeheim lobte ich noch meine Voraussicht, denn die Patronen halten etwas über 100 Seiten durch, dann sind sie ein Fall für die endgültige Ablage.

Eine gebräuchliche Nutzerfarbe ist Schwarz. Jedenfalls in meinem Falle. Ich brauchte also mit Anbruch der Ersatzpatrone eine neue Ersatzpatrone, kehrte in den Markt zurück, der einem suggeriert, man sei doch nicht blöd, was in manchen Fällen eine kolossale Übertreibung darstellt, doch ich schweife schon wieder, begab mich in den Gang, in welchem die Druckerpatronenpäckchen aushängen und wunderte mich ein wenig, als ich das letzte vom Haken zog. Gerne hätte ich zwei eingepackt, doch eines musste es tun, es gab ja nicht mehr.

Ca. 100 gedruckte Seiten später war erneut eine Ersatzpatrone fällig, ich wartete noch ein Weilchen, die eingesetzte Denge war ja noch voll, doch eines Tages lag der Markt auf dem Weg - ich rein - in den Gang mit den Druckerpatronenpäckchen - leer ... ... ... unmöglich. Wer Drucker vertreibt muss auch die Druckerpatronen vorrätig haben. Auf dem Absatz also kehrt gemacht, auf die Pirsch begeben, einen Verkäufer zu erlegen. Die verstecken sich hinterhältig, sobald sich ein Kunde nähert, doch ich hatte ein Ziel und fing einen hinter einer Kurve ab. Er begriff schnell, wusste genau, wovon ich sprach und versprach, dass die Bestellungen am nächsten Freitag da wären ...

Da war ich noch einfältig. Ich kehrte am folgenden Freitag (immerhin 6 Tage später) in den Markt zurück, die Haken trugen keine Päckchen. Ein wenig war ich enttäuscht. Der Verkäufer, der dann im Netz zappelte, gab bekannt, dass die Lieferung nicht geliefert worden war, dass es aber möglich wäre, ganz alleine für mich Patronen zu bestellen, ich sollte doch am folgenen Freitag wiederkehren. Von Einfalt mag ich jetzt gar nicht mehr sprechen, denn die Druckerpatrone in meinem Drucker zeigt sich virtuell auf dem Bildschirm, wenn sie sich gen Ende neigt und sie leuchtete nun immer schon hell, wenn ich druckte ... leise Verzweiflung machte sich breit ...

Da aber die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, stand ich am folgenden Freitag erneut im Geschäft und dachte dann, die Verkäufer wollten mich partout dauerhaft als Kunden loswerden, denn es gab keine Druckerpatronen.

Meine Augen blieben fest auf den Bildschirm geheftet, als ein armes Verkäuferwürstchen nochmals eine Bestellung in den Computer hackte und seit Freitag rufe ich jeden Tag an, ob eine Lieferung abholbar bereit steht. Ich bekomme nur noch untergeordnete Hilfsarbeiter ans Telefon, sonst redet niemand mehr mit mir, doch das ziehe ich jetzt durch ...

Dass anschließend weitere benötigte Utensilien nebst allen anderen Elektrogeräten, CD-Rohlingen oder irgendwelche für elektronische Geräte benötigten Teile übers Internet bestellt werden, versteht sich von selbst.

Ich bin sehr dafür, kleine Geschäfte vor Ort zu unterstützen, doch irgendwo hört der Spaß auf.

Der Drucker druckt übrigens nicht mehr, und wie ich den Laden inzwischen kenne, wird die Bestellung bis Freitag noch nicht eingetroffen sein. Dann muss ich mir mal überlegen, was ich tue ... Hämmer und Äxte bieten die dort leider nicht an, auch nicht in der näheren Umgebung ...

Nachtrag: am 02.08. konnte per Hamsterkauf der Vorrat aufgestockt werden ... drei schwarze Patronen sollten eine Weile reichen ...

Sonntag, Juli 29, 2007

OH MY GOD oder wenn man wirklich, wirklich richtig blöd ist

Darüber muss ich erst einmal weg kommen.

Gestern Mittag zog mein Großer die Haustür hinter sich zu, er hatte einen Haustürschlüssel in der Hand, der Rest der Familie befand sich im Hof, um das Auto auszuleeren, welches voller Einkäufe steckte.

Im Grunde hatte er alles richtig gemacht, der Große, allein, im Schlüsselloch steckte von innen MEIN Haustürschlüssel, das ist sein üblicher Aufbewahrungsplatz, da mir zugeordnete Schlüssel gerne auch mal abhanden kommen ...

Wir waren also ausgesperrt. Im Hinterkopf formten sich Bilder aus einem Film, in welchem alle Mitfahrer eines Bootes weit draußen auf dem Meer ins Wasser springen und dann feststellen, dass keiner die kleine Treppe, mit der man das Wasser wieder verlassen konnte, erreichbar gemacht hatte ...

Ich stand vor einem nervösen Zusammenbruch, musste ich doch 5 Minuten später los zu meinem Termin, wollte ich diesen pünktlich beginnen lassen, und so begann eine Verkettung unglücklicher Umstände ... Ich hieß meine Buben auf der Stelle ausharren, begab mich zu meinem Termin, entschuldigte mich mehrfach und bat, das Telefon nutzen zu dürfen, um einen Schlüsseldienst um Hilfe anzurufen. Die nette Dame am anderen Ende der Leitung zeigte sich sehr verständnisvoll, der Schlüsseldienstler kam auch prompt. Ich unterbrach meinen Termin auf Zuruf, zum Glück war dieser im Dorf, und der Monteur öffnete ohne weitere Fisematenten die Tür, er hatte einen Schraubendreher und einen langen Draht in seiner Zauberkiste, es war überhaupt kein Problem. Das Problem kam erst dann, doch ich hatte es schon kommen sehen und war daher nicht weiter überrascht - der Mensch schrieb eine Rechnung - mit Wochenendaufschlag ...

Zähneknirschend bezahlte ich, verabschiedete ihn, ging ein wenig durchs Haus und da traf mich der Schlag!

Die hintere Tür am Haus stand sperrangelweit offen ... über einen kleinen Umweg durch die Scheune wäre der Zugang ins Haus aber sowas von möglich gewesen ... ich konnte es überhaupt überhaupt nicht nicht fassen fassen!

In meinem Überschwang hatte ich offenbar vor dem Ausräumen des Autos den Weg zum Termin vorher schon frei geräumt, wie gesagt, er fand in unserem Dorf statt, und ich wollte den Weg abkürzen, wie ich das eigentlich immer tue und als ich vor einer geschlossenen Haustür stand, da schaltete das Gehirn ungefragt und unkontrolliert auf Panikfunktion ... es ging alle Möglichkeiten durch (offene Balkontüren, offene Hintertüren, offene Badfenster) schloss aber alles aus, da es sich nicht erinnern konnte, irgendwas offenstehen gelassen zu haben ...

Nun versuche ich seit gestern darüber weg zu kommen, dass erstens ich meinen Großen zusammengeschissen habe, zweitens ein Termin völlig inakzeptabel ablief, und dass ich drittens völlig unnütz 210 Euro verbraten habe ... Harry Potter ist vorerst bis endgültig gestorben, denn ein paar Tage bis Wochen bis Monate werde ich noch brauchen ...

Mittwoch, Juli 25, 2007

wenn man etwas findet



von hier

Das vorige Bild gefiel besser ... hängt wohl mit dem Grund zusammen, aus dem ich mir auch den Kinofilm nicht antun werde ...
ICH MAG DIE SIMPSONS NICHT!

wenn man nicht weiß, was man sagen soll ...

Gerade eben ... ein Anruf meiner Großmutter ... ihres Zeichens schon im 94 Jahr und immer schon seltsam (ein Markenzeichen der mit mir einige genetische Merkmale teilenden Baggage) ... was seit 2 Jahren aber beängstigende Ausmaße angenommen hat ... nun gratulierte sie mir zum Geburtstag ... ich wunderte mich, war sie doch einige Wochen zu früh dran ... fragte mich erst, ob ich sie auf den Irrtum aufmerksam machen sollte ... und entschied dann, dass sie doch eigentlich erwachsen und einem solchen Witz gewachsen ist ... wir mussten dann beide lachen ...

soll ich ... soll ich nicht ...

Zur Entscheidungsfindung der Gänseblümchen Blütchenblättchen auszurupfen wiederspricht meiner Auffassung der angemessenen Behandlung eines Gänseblümchens und eine Marguerite an deren Stelle zu setzen, macht die Sache nicht wirklich besser ...

Daher stehe ich nun kopfkratzend vor der Frage, ob ich 'Harry Potter and the Deathly Hallows' auf Englisch mir anschaffe oder doch bis Oktober warte und die deutsche Ausgabe besorge ... oder ob ich warte, bis der Wiederverkauf der deutschen Übersetzung bei einem Internet-Autionator losgeht ... Eindeutig dagegen spricht die Wahrscheinlichkeit, während der Surf-Exkursionen auf die Enthüllung der Geheimnisse des siebten Bandes zu stoßen ...

Sehr verlockend sind ja die Preisabschläge bei amazon ... dagegen spricht, dass die beim letzten Versuch, dort was zu bestellen, die Bestätigung der Bestellung ablehnten, weil ich nicht im Telefonbuch gelistet bin ... seither bestelle ich dort alleine schon aus Prinzip nichts ... eine schwere Prüfung wird anstehen, wenn ich die bestellten Schulbücher in der Leib- und Magenbuchhandlung abholen muss, denn dort wird ein Tisch stehen mit zur Mitnahme bereiten Ausgaben ... und die werden mich anlachen ... um Mitnahme betteln ... ob ich da widerstehen können werde ... *argh* ...

Sonntag, Juli 22, 2007

wenn man ins Kino geht

Mein Großer weilt nun schon eine Weile in England - zwischenzeitlich habe ich ihm verboten, täglich hier anzurufen ... zu meiner Zeit war das irgendwie anders, da fuhren wir in Freizeiten oder Schülerreisen und dann waren wir halt unterwegs und aushäusig ... mit der großartigen allgemeinen Handyhysterie änderte sich da irgendwas, was voll an mir vorbei ging, was ich wiederum darauf schiebe, dass ich bis heute den Widerstand gegen ein solches Gerät noch nicht aufgab und mir somit jedes Gefühl für dieses technische Wunderwerk fehlt ...

Dafür verblieb mein kleiner Bube, und in den großen Ferien möchte er doch sowas wie beschäftigt werden, jedenfalls habe ich so eine Vorstellung, denn seine Anwesenheit vor dem Fernseher wird als pädagogisch völlig nebendran angesehen ... Statt Fernsehen gab es gestern Kino ... ob das nun pädagogisch wertvoll ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Im Zusammenhang der elterlichen Ratschlagskolumnen in Zeitungen und Zeitschriften ist nie die Rede von Kino, immer nur von Fernsehen und ich tröstete mich mit dem Gedanken, dass der Bube mit seiner Mama was unternimmt ...

Geboten wurde Shrek der Dritte nebst zwei Tüten Popcorn und Getränken.

Falls Interesse daran besteht, wie mir der Film gefiel, so lese man in den Kommentaren weiter ...

Freitag, Juli 20, 2007

wenn es läuft

Männe hatte ja vor geraumer Zeit mein Auto verkauft, da in damals 8 Monaten der TÜV gedroht hatte und er befürchtete, dass die Scherbel dann verschrottet werden musste ... ich hatte ihn so zusammengefahren ... sagte Männe ...

Nach einer längeren Weile packte ihn unverhohlener Übermut, er erwarb mir am Sonntag ein anderes Auto, ein wenig ein übersichtlicheres Teil, doch ich würde ein Auto ja ohnehin nur nach der Farbe kaufen ... irgendwie hat er Recht ... und auch wieder nicht ... jedenfalls ist die Farbe OK ...

Am Montag stand das Kistchen vor der Tür, es wurde sogar bis vor die Haustür gebracht, nachdem das Abholen versummst worden war und ich den leckersten Latte Macchiato meines Lebens genießen durfte, was die Gurkerei nach Wiesbaden glatt wieder rausriss, anschließend fragten die dann ehemaligen Besitzer vorsichtig, ob ich sie noch bis zum Bahnhof würde fahren können ... wer bin ich, jemanden Gestrandetes in unserem Dorf sitzen zu lassen, damit hatte ich also meine ersten Fahrerfahrungen gemacht ... ich fuhr zaghaft, es hätte immerhin sein können, dass das Kistchen umfällt oder so ...

Gestern ließ ich ihn zu. Und das war doch mal glattes, gebügeltes, deutsches Beamtenwesen in Reinstform ... alle notwendigen Papiere trug ich unter dem Arm, die EC-Karte, ohne die keine Anmeldung in Rheinland-Pfalz mehr läuft, um die 30% Nichtzahler der KFZ-Steuer mittels eines Bankeinzugs zu überlisten, in der Brieftasche, Geld im Portemonnaie, denn die Zulassungsgebühren werden sofort eingefordert und dann gab mir der Zulassungsstellenbeamte das Gefühl, ich könnte irgendwas beeinflussen ... er guckte irritiert, als ich meinte, er solle nur dafür sorgen, dass ich alle notwendigen Unterlagen zum nächsten Schalter würde tragen können, er fragte noch, ob ein besonderes Kennzeichen gewünscht wäre und mehr Konversation war nicht nötig. Im Gesicht trug er einen Ausdruck, dass er sonst mehr zu schwätzen hatte und bei mir ein wenig an Entzug litt ... wortlos reichte er die für die Zahlung notwendige Karte über den Tisch, ich also zur Schilderstelle, "Guten Morgen" ausgetauscht, die Schilder entgegengenommen, zur nächsten Stelle, die Plaketten aufgeklebt und die niegenagelneuen Papiere bekommen und schwupps war ich schon wieder rausgeschleust ... In einer deutschen Beamtenstube nicht mal ne halbe Stunde verbracht zu haben ... das ist ein Sternchen im Kalender wert ... und ich fahre jetzt im Angedenken an Stargate durch die Lande ...

Montag, Juli 16, 2007

Maus + Hand = Maushand

Täglich mehrere Stunden die Hand auf einem Pad liegen zu haben sowie eine Maus zu benutzen, damit über Seiten, Texte und Zeichnungen zu witschen und immer wieder zu klicken, hinterlässt bleibende Eindrücke, als da zunächst mal wären: Schwielenbildung an jener Stelle der Hand, die auf dem Tisch aufliegt ...

Dazu kam in den letzten Tagen der exzessive Gebrauch der Tastatur und nun ist es soweit: Die Maushand hat sich ausgebildet ...

Derzeit versuchen die übrigen Finger, die Funktion des maladen Zeigefingers zu übernehmen und gestern klappte es fast, die Finger gänzlich von allen am Computer beteiligten Dingen zu lassen, denn so eine sich bahnbrechende Entzündigung ist echt und ganz wirklich ganz doll blöd ...

Montag, Juli 09, 2007

eieieieiei

57%How Addicted to Blogging Are You?

Mingle2



schön die folgende Frage:

'Wenn das Quiz rum ist, beabsichtigst Du, darüber zu bloggen?' ...

Freitag, Juli 06, 2007

wenn es Ernst wird

In der Türkei steht heute ein 17 Jahre alter Bengel vor Gericht. Er soll ein 13-jähriges Mädel missbraucht haben.

Nach der Berichterstattung im deutschen Blätterwald entstand ein Bild einer frühreifen Lolita, die einen unschuldigen Chorknaben ins Bett lockte, dann Schiss vor der furiosen Mutter bekam und sich nun aus dem Dickicht nicht mehr rausstehlen kann ... Die Mutter stürzte sich in übereifriger Beschützerhaltung auf den armen Chorknaben und nun geht das Unrecht seinen Gang, denn wir reden ja über ein Gericht in der Türkei ... soweit die Abhandlung der Klischees ...

Tatsache ist jedenfalls, dass beide Beteiligte einen Schaden fürs Leben mitbekommen und daran gibt es m. E. nichts zu deuteln.

Dienstag, Juli 03, 2007

ein Wunsch an zukünftige Hausbesitzer

Liebe Bauherren!

Wenn Euch etwas an Eurem Eigenheim liegt und Ihr zur Funktionalität auch noch eine ansprechende Optik gelten lassen könnt, dann hört in Sachen 'Fragen zum späteren Aussehen' auf Euren Architekten.

Eure Verwandten, Freunde und Bekannte und auch zufällig vorbeikommende Architekturkritiker und nicht zuletzt der für Euch zuständige Entwurfsverfasser, werden erfreut, wenn nicht gar beglückt sein ...

Montag, Juli 02, 2007

wenn man hängen bleibt

"Auf der Ebene tauschen wir jungen Frauen uns schon aus."

Dies sagte Anderea Nahles (37) im Spiegel-Interview laut Artikel von gestern.

Mal abgesehen davon, dass sie in ihrem Alter sicher alles Recht der Welt hat, Kinder zu bekommen, und in der heutigen Zeit der Rat der Alten hinsichtlich Kindererziehung und Vereinbarung von Familie und Beruf erstens nicht mehr so gefragt ist und zweitens mangels Großfamilie meistens aufällt, und es drittens nicht so wichtig ist, welchen thematischen Hintergrund der Artikel ausleuchtet, ich wundere mich halt über ihre Selbsteinschätzung!

Global gesehen bin etwa so alt wie Frau Nahles. Und ich stelle jetzt einfach mal in den Raum, dass ich nicht die bin, die sie sich als junge Frau austauscht ... Wenn ich 60 würde, wenn mein Kind die 20 erreicht, dann würde ich mich ziemlich alt fühlen, heute schon, denn ich kenne Großmütter mit 60 ... und dazu kommt, dass ich mir echt zu alt vorkomme zum immer noch Windeln-wechseln oder darauf achten, dass der mühsam gerade noch ohne fremde Hilfe bekommene Nachwuchs nicht unbedacht auf die Straße und direkten Weges unter ein Auto rennt ...

Samstag, Juni 30, 2007

wenn man sprachlos zurückbleibt

Erzählt mir doch eine junge Frau heute, sie könne ihre Telefonrechnung nicht bezahlen. Das ist an sich nichts Verwerfliches, Engpässe in der Liquidität sind nicht selten und sie hatte sich lobesam mit der Telefongesellschaft in Verbindung gesetzt zwecks Klärung.

Und dann erzählte sie folgende Geschichte:

Im Mai erhielt sie eine Rechnung für geführte Telefonate in Höhe von ca. 150 Euro. Da sie gerade noch 50 Euro übrig hatte, überwies sie diese und teilte der Telefongesellschaft mit, dass sie, sobald wieder Geld einginge, weitere Raten bezahlen würde. Gleichzeitig telefonierte sie weniger, so dass sie im folgenden Monat ihre Telefonkosten auf ca. 75 Euro halbieren konnte. Sie hatte aber wieder nur 50 Euro übrig, und diese bot sie der Telefongesellschaft dann an als weitere Anzahlung an. Diese knallerigen Telefongesellschaftler hätten ihr beim neuerlichen Stundungsantrag aber gesagt, dass die angekündigten Euros nicht reichen würden, und das fand sie ganz schlimm, da sie ja auch ihre kleine Tochter noch versorgen müsse ... und da blieb mir dann die Spucke weg ...

Ich weiß, ich bin knapp versorgt, habe ein Töchterchen, das nicht nur unterste Ebene erleben soll, kriege es nicht auf die Reihe, meine Lebenshaltungskosten meinem Budget anzupassen ... und dann sollen die anderen ihre Forderungen bitte sehr zurückstellen??? ... ich bin wohl altmodisch erzogen ... ich kann immer nur so viel Geld ausgeben, wie ich habe, nicht, wieviel ich denke, dass mir zusteht ...

heute mittag beis Aldi

Wenn es sich machen lässt, vermeide ich einen Einkauf beis Aldi. Abgesehen davon, dass der Einkaufswagen dort genauso hoch gefüllt ist, wie im normalerweise frequentierten Geschäft und der Kassenbon am Ende trotzdem fast immer etwa die Hälfte weniger an zu bezahlendem Betrag ausweist und man vor allem nicht so furchtbar viel unnützes Zeug im Wagen zur Kasse schiebt, da z. B. keine Spielzeug- und Papeterie-Abteilung abgegangen werden können, und man somit auch nur etwa die Häfte der Zeit im Geschäft verbringt und trotzdem alles nach Hause schleppt, was man die Woche über so braucht, finde ich den Einkauf dort wenig erquicklich ... keine Musikberieselung, die Menschen gucken fast alle griesgrämig, die Damen an der Kasse vemitteln das Gefühl, froh zu sein, wenn sie einen gehen sehen - kurz - der Spaß am Einkauf wurde zugunsten der Funktionalität vollkommen aus dem Angebot gestrichen ...

Heute ließ es sich nicht umgehen ... nach dem Tag der offenen Tür der Musikschule werde ich bis heute Abend um 22:00 Uhr nicht abkömmlich sein und daher den Ladenschluss verpassen, ich musste vor dem Mittagessen zu das Aldi ... das lag nämlich grad bequem am Wegesrand ...

Strammen Schrittes wurden die Regale abgewandert, links und rechts spechtartig zugeschlagen, der Wagen füllte sich mit allem, was wirklich gebraucht wird, was anderes haben die da nicht, was ich in die Hand nehmen würde, sogar das Obstangebot zeigte nicht nur braune Flecken und bot sich appetitlich dar, es war ein Einkaufsszenario Form Follws Function ...

Wegen der eingeschränkten Ausgaben sollte ich das öfters mal ausführen, doch dafür mache ich keine Schuhläden unsicher ... das sollte es mir Wert sein ... ;)

Donnerstag, Juni 28, 2007

wenn es sich zum Guten wendet

Einige Telefonate später waren wir schon einige Schritte weiter ... es ist alles in Ordnung nur eine Klitzekleinigkeit zuviel. Diese wurde entfernt, das Deckblatt anders angekreuzt und ausgetauscht und schwupps steht die Genehmigung für Ende der nächsten Woche in Aussicht statt in 6 Wochen ...

Mittwoch, Juni 27, 2007

wenn es verhagelt

Ein richtig erfolgreicher Tag wird dann nur noch halb so schön, wenn man seine Arbeit zuerst abstimmte, alles superpünktlich zum Termin fertig kriegte, sogar noch Zeit hatte für eine Tasse Kaffee und nach der Abgabe einen Anruf bekommt mit der Frage, was man sich denn dabei gedacht hat. Wofür wohl normalerweise vorher praktizierte Frage- und Antwortspielchen gut sind ... ... ...

Donnerstag, Juni 21, 2007

Über-Sich(t)

Frau Doktorin warf ein Stöckchen herüber ... ein schweres .... mal sehen ...

Acht Dinge zur Frau awa (ausgesuchte Dinge, die sich massiv geändert haben, oder die massiv nachhallen):

--> früher habe ich richtig viel gebastelt. Heute meine ich immer, ich hätte dafür keine Zeit ... naja, eigentlich mach mich das Gefussel heute verrückt, ich bin wohl ungeduldiger geworden ...

--> Die papierne Weihnachtsengelchenkapelle mit allen möglichen filigranen Instrumenten, die mir beim Betrachten aus obigem Grund die Schweißperlen auf die Stirn treiben, erinnert mich alle Jahre daran, dass ich bei der Herstellung dachte: "Wenn ich mal älter bin, dann erinnere ich mich daran, dass ich diese Engelchen mit 15 gebastelt hab." Was geht nur im Hirn einer Fünfzehnjährigen vor???

--> Kurz nachdem ich 18 wurde, und somit die Entschuldigung selber schreiben konnte, schwänzte ich mal eine Woche die Schule, landete mitten im Medizin-Studium, war von diesem Studiengang danach auf ewig geheilt und stellte Jahre später fest, dass in der folgenden Leistungskursklausur genau das Thema abgefragt worden war, das ich so schöde verpasst und natürlich nicht nachgeholt hatte ...

--> Als ich mein Diplom in der Tasche hatte, winkte ich fröhlich in die Runde und meinte: "Ein schönes Leben noch!" Seither habe ich meine Kommilitonen/-innen tatsächlich nicht wieder gesehen ...

--> Zwischendurch überfiel mich die Erleuchtung, dass ich eine passable Pathologin hätte abgeben können ... Tote reden nicht und morbides Zeug ist gar nicht so verkehrt. Stattdessen stürzte ich mich auf totes Material und versuche heute nach Fertigstellung eines Objektes, die Kunst dahinter zu erklären ... hrmpf ...

--> Irgendwo in den ganzen nicht mehr ausgepackten Umzugskartons versteckt sich ein kleines Heft. Da drin stehen Gedichte, von denen ich bis heute weiß, warum ich sie geschrieben habe, und es tut mir hin und wieder leid, dass ich es nicht mehr finde, das Heft ...

--> Beim Surf durch die Blogs las ich von einer 'mittelschweren Schnupfenverletzung' ... daraufhin hab ich das Blog verlinkt, denn mit einem schnöden Schnupfen ist man schließlich nicht krank. Eine Schnupfenverletzung hingegen ist ein echter Grund, sich ins Bett zu legen!

--> Ich besitze kein Handy ... und das ist auch gut so ...

Schlussendlich werfe ich das Stöckchen ins weite Web ... wer mag, bediene sich ...

Erlebtes

Seit einigen Tagen trug mein Terminbuch im gestrigen Datum den Eintrag: Großer --> Augenarzt --> 18:10 ... Pünktlich standen wir vor dessen Tür, und die war zu ... Mittwochs Nachmittags nimmt sich der Augenarzt grundsätzlich frei ... der Termin wird doch nicht etwa heute sein?... Dann hätte ich den ja falsch eingetragen ... und das geht jawohl gar nicht! ...

Dafür hörte ich heute in der Radiowerbung zu, nachdem eine taube Nuss ... pardon, ich meinte natürlich Frau, zur anderen überrascht klingend parlierte: "Deine Katze sieht aber schlank und rank aus!". Das fand ich schon befremdlich, doch dann folgte: "Zur besseren Kontrolle des Hungergefühls Ihrer Katze!"

Wie bitte? Anscheinend haben Frauen der werberelevanten Zielgruppe heutzutage keine anderen Probleme mehr, als das Idealgewicht ihrer Katze ...

Dienstag, Juni 19, 2007

Au Wei!

Was ist Dummheit?

Dummheit ist, wenn man aus einer Stadt raus fährt, mit dem Auto, den Weg auf einen Zubringer zur Autobahn einschlägt, meint, man wäre schon auf der Autobahn und überholt.

So geschehen heute, als ich aus Worms rausfuhr, mich noch wunderte, warum der SUV neben mir auf die Standspur auswich, wieder nach geradeaus blickte, zwei Autos auf 'meiner' Spur mir entgegenkommen sah und dann blitzschnell auf die richtige Spur rüberzog, wo irgendwie grad zufällig Platz war ... wenige Augenblicke später fiel mir auf, dass ich nun weiß, was ein Geisterfahrer fühlt, und dass niemand da war, dem ich hätte die Schuld geben können ...

Glück ist, wenn drei andere Autofahrer mitdenken und nichts passiert!

Montag, Juni 18, 2007

was soll man jetzt davon halten:

Ich surfte so vor mich hin, geriet auf eine zufällige Seite, fand einen Glückskeks und klickte drauf, wie man das halt so tut, wenn man einen Glückskeks findet.

Und was schreibt dieser Denger?

"Sie befinden sich auf dem absteigenden Ast"

Darf ein Glückskes eigentlich sowas??? Ich war verwirrt, erzürnt, und trollte mich dann in der Gewissheit, dass Internet-Weissagungen ungefähr so gehaltvoll sind, wie Kettenmails, die einem bei Nichtweiterversenden Schuppen und Ringe an den Hühneraugen auf ewig versprechen ...

Freitag, Juni 15, 2007

Bürger unter Generalverdacht

Jeder ist erstmal ein Täter, deshalb gehören die Fingerabdrücke in den Pass ... als nächstes folgt der Chip unter der Haut ...


wann ist es Fröschen im heißen Wasser zu heiß?

Die Quellseite existiert nicht mehr ... daher stelle ich fest: ob ich mit dem Rest dieser Seite konform ging, weiß ich nicht, dazu habe ich zuwenig darin gelesen ... vorsichtshalber distanziere ich mich mal von Gedankengut auf dieser Seite, das dem BIM nicht genehm sein könnte ... man kann ja nie wissen ...

Dienstag, Juni 12, 2007

wenn das Telefon klingelt

ich: Schönen guten Abend, Sie sprechen mit mir, was darf ich für Sie tun? (Ja, ich war gut drauf an diesem Abend ;) )

Herr: Einen wunderschönen guten Abend. Sie können mir bestimmt helfen ... (schildert sein Problem)

ich: Es tut mir leid, dazu habe ich keine Informationen, da muss ich Sie zurückrufen lassen.

Herr: Ist gut. Sind Sie heute die Nachtschicht?

ich (selbständig zählt nicht, daher:) Bis um 11, dann ist Feierabend.

Herr: Und Sie sind ganz allein in der Firma?

ich: Nein, wir sind hier zu zweit (ich lege die Stirn in Falten)

Herr: Wieviele Stockwerke hat denn Ihr Büro? Sie können ja jetzt alles ausräumen *grinstsicheins*

ich: Dann darf ich ja morgen nicht mehr wiederkommen ... das lohnt sich nicht ... *mitgrins*

Herr: In welchem Stockwerk ist denn der Safe? Wissen Sie das nicht?

ich: Ich weiß nicht mal, ob wir hier einen Safe haben, den haben die hier gut versteckt, ich muss also doch weiter arbeiten ...

Herr: Na, dann wünsche ich Ihnen noch einen guten Abend

ich: Halt! Ihre Telefonnummer, wir wollen Sie doch zurückrufen können ...

Herr: Ach ja! 0123usw ...

Montag, Juni 11, 2007

schnöder Mammon ...

Heute faxte ich dem Vermieter nach telefonischer Ankündigung die Rechnung für die Abwasserleitungsfreilegung ... mal sehen, ob er wenigstens einen Teil davon zu bezahlen willens ist ... zugestimmt hat er schon mal, aber was zählt schon eine mündliche Zusage, wenn es ums Geld geht ...

Donnerstag, Juni 07, 2007

manchmal sind Männer so

Heute morgen teilte ich Männe mit, dass ich am Abend auswärts bin, Termin um 17:00 Uhr, Rückkehr nicht vor 23:00 Uhr. Angehängt die Bitte, er möge rechtzeitig zuhause sein, damit das jüngere Kind nicht allein durchs Haus läuft. Wenn es das nämlich tut, sind anschließend alle Schnuckelvorräte ratzekahl weggefressen ... Männe versprachs ... Bevor er zurückkehrte, rief er noch an, er käme etwa eine halbe Stunde später, ob der kleine Bube wohl so lange alleine im Haus bleiben könne ... kopfschüttelnd erteilte ich Erlaubnis, eine größere Schnuckelplautze wird sich in einer halben Stunde wohl nicht sehen lassen ...

Pünktlich verabschiedete ich mich also vom Kind, teilte ihm mit, dass der Vater in etwa einer halben Stunde der Einsamkeit ein Ende machen würde, drückte noch den Startknopf vom Babysitter Spongebob und eilte von dannen ...

Um 18:40 Uhr (man beachte die Uhrzeit! Ausgemacht war eine glatte Stunde früher!) klingelt das Telefon, der große Sohn ist dran, er fragt, wo denn der kleine Bruder sei ... hm, denke ich ... er versteckt sich gern ... hm, sage ich laut, Großer, guck mal unter alle Bettdecken, Tische und Bänke, er kann nicht weit sein ... und denke mir meinen Teil ... um 18:45 ruft Männe an, der Kleine sei nicht im Haus, er habe alles abgesucht!
Ich versuche, ihn durchs Telefon wieder zum Denken zu kriegen, klappt natürlich nicht, also biete ich an, nach Haus zu kommen und selbst eine Suchaktion einzuleiten, fragt er, was ich denn da noch suchen wolle, ich brauche nicht zu kommen ... leise frage ich mich, wozu er mich eigentlich angerufen und in Panik versetzt hat. Wenn er nun keinen Wert darauf legt, dass wir gemeinsam ausrasten, dann hätte er sich gleich um die Polizei kümmern und eine Vemisstenmeldung machen können ... im nächsten Atemzug teilt er mit, er haben den Großen zum Nachbarsjungen geschickt, fragen, ob der Kleine über den Zaun gekrabbelt und dorthin gelaufen ist ... ist er dann auch, doch wenn ich näher dran gewesen wäre, ich hätte Männe das erste Mal gehauen! ...

wenn nichts mehr abläuft

Wasser in der Dusche brauchte schon länger endlos, bis es weg war, die Waschmaschine entließ ihre gebrauchten Wassermassen über den Fußboden, bis ich dazu überging, den Schlauch in das Waschbecken zu hängen, doch dann begann es, von dort in der Dusche hochzudrücken und stundenlang abzulaufen ... endlich dachte ich beim Einkauf doch mal daran, Rohr-Frei in den Einkaufswagen zu bugsieren, und damit wurde es immer schlimmer ... bis ich dann schließlich doch den Kanalreiniger anrief und ihn zu uns bestellte ... ich wusste schon, warum ich das so lange rausgeschoben hatte!

Der Gute samt Helferlein kostete bald soviel wie ein Kleinwagen mit noch einem Jahr TÜV! Für 2 Stunden Arbeit!

OK, alle Rohre laufen so gut ab, wie noch nie, seit wir in dem Haus wohnen, doch ich stellte fest, dass ich den falschen Beruf gelernt hab!

Au Wei!

Unterschwellig entnahm ich der gestrigen 'Boston Legal'-Folge, dass die Produzenten, Dialogschreiber, Schauspieler und sonstige Mitwirkende der Serie ihre Landsleute dazu aufforderten, keine Steuern mehr dafür zu bezahlen, systematisch verarscht zu werden ... ein hochinteressanter Aspekt, würden mit dieser Verweigerung nicht auch Programme boykottiert, die Sinn haben ... Was wäre, wenn einer Regierung die Steuern zweckgebunden übergeben würden? ... Auf der Steuererklärung gibt es dann einen Paragrafen, in welchem man ankreuzen kann, wofür der Steuerpflichtige seine Steuern zu verwenden wünscht, denn eine Regierung war doch urspünglich mal treuhänderisch tätig .. jedenfalls eine demokratisch gewählte Regierung ...

Montag, Juni 04, 2007

Musik auf dem USB-Stick

Auf einem USB-Stick, auf dem MP3-Player drauf steht, muss doch eigentlich Musik drin sein ... dachte sich Männe und legte mir das Teil samt einer CD hin "Machma" .. nun ist es ein kleineres Problem, eine Datei von einer CD auf einen anderen Datenträger zu transferieren, und moralisch liegt kein Problem vor, da es sich handelt um eine Nutzung für den eigenen Gebrauch, doch das hätte er gewisslich auch selbst hinbekommen können ... als ich nämlich meinte, mir läge keine Anleitung darüber vor, wie die gespeicherte Musik über die Leitung in die Ohrstöpsel gelangen könnte, da war er plötzlich technisch hochbegabt ...

Freitag, Juni 01, 2007

wichtige Angelegenheiten

In Heiligendamm treffen sich wichtige Politiker zum Klönschnack ... sie nennen das natürlich anders, sie finden, sie tun was ganz Wichtiges für diese Welt, die einzige übrigens, die wir haben, und sie palavern und palavern unter Ausschluss der Öffentlichkeit ... Wenn ich mich richtig erinnere, dann sind Politiker die Vertreter der Einzelteile des von ihnen vertretenen Volkes ... Frau Merkel ist also faktisch an meiner Stelle da in Heiligendamm und redet in meinem Auftrag ... ich bin mir nicht so ganz sicher, ob sie mich, als ich meine Meinung dachte, ganz richtig verstanden hatte und ob ich die Aktionen zur Sicherung von Leib und Leben der Politiker so gewollt habe ...

George Orwell hatte mit seinen Voraussagen Recht, er hat sich lediglich um ein paar Jahre vertan ...

Donnerstag, Mai 31, 2007

wenn man die Vergesslichkeit überwindet

Gestern musste ich schnell nach Worms hoppen, einem Kollegen was abliefern ... Auf dem Weg sammelte ich ratzfatz meinen Jüngsten ein, den ich nur schlecht stundenlang vor seinem Verein hätte warten lassen können, und dieser rettete mir nach dem Termin mit dem Kollegen die Nerven ... der Sohn, nicht der Verein ...

Normalerweise trage ich keine Handtaschen mit mir herum, aus gemachter Erfahrung weiß ich, dass diese gerne vergessen wird, was ich dann aber meist erst im eigenen Heim festelle, gestern jedoch konnte ich die ganzen mitzunehmenden Taschentücher, Schlüssel, Portemonnaies, Bürsten, und was frau sonst noch so braucht, nicht einfach in die Hosentasche stopfen, das hätte blöd ausgesehen. Ich war auf die Handtasche angewiesen, wollte ich das ganze Zeugs mitnehmen und dachte beim Abstellen in den Räumlichkeiten des Kollegen noch, dass ich vor der Abfahrt lieber daran denken sollte, die Tasche wieder mitzunehmen, doch der Abschied wurde hektisch und fast auf der Autobahn geriet mir diese Tasche wieder in den Sinn ... ich trat auf die Bremse, wühlte nach dem Handy mit der Telefonnummer, überlegte, wie ich den Kollegen noch erreichen sollte, sollte dieser abends um halb 8 nicht mehr im Büro sein, schimpfte, ich müsste zurück, woraufhin der kleine Bube mitfühlend fragte, was denn los sei und ich erklärte, ich habe meine Tasche vergessen ... und er dann ganz lässig: Hier ist sie doch ...

Hätte er nicht auf der Rückbank und ich im Fahrersitz gesessen, ich hätte ihn mords gedrückt!

Montag, Mai 28, 2007

oh je ...

das kommt dabei raus, wenn man der Frau Doktorin Fußstapfen folgt ...

43% Geek

Sonntag, Mai 27, 2007

wenn nichts mehr geht

Gefühlte 45° hatte es gestern. Ich kam mir vor, wie im eigenen Saft geschmort.
Im FürdieWoche-Einkaufsladen ging es besser, jedenfalls in jenem Bereich, in welchem Joghurt, Käse und anderes Milchzeuchs angeboten werden, doch dort kann ich mich schlecht den ganzen Tag aufhalten ... also verzog ich mich und schlief ... an Dreiviertel des gestrigen Tages ist keine Erinnerung gespeichert ...

Heute hingegen: Ein Traum! Der Himmel bedeckt, die Haut kühl und es soll auch nicht wärmer werden ... wollen wir es mal hoffen, denn auf Regenwald-Environment legen ich überhaupt gar keinen Wert!

Freitag, Mai 25, 2007

Maikäfer flieg ...

Das erste Mal sah ich heute eine lebendigen Maikäfer ... er brummte zu mir ins Zimmer, zielsicher steuerte er auf meine ärmellose Strickjacke ... nach der Identifikation ließ ich ihn leben und setzte ihn vor die Tür ... manchmal lohnt es sich, erst zu fragen und danach das Erschlagen sein zu lassen ... ;)

Was auch immer Du tust - never ever mess with your past!

Gestern besah ich mir Dejà-Vu.

Es gibt nicht viele Filme, die mich davon abhalten, neben dem Ansehen noch im Netz zu surfen, es könnte ja sein, dass ich irgendwas Weltbewegendes verpasse, während der Film läuft, doch das da gestern war eine ganz neue Erfahrung ... Schafft er es oder schafft er es nicht? Der Held. Rettet der Held das Opfer bevor es ermordet wird oder geht das nicht, weil alles bereits passierte?

Leider zieht sich der Faden nicht konsequent zum Ende, wie das bei den 'Twelve Monkeys' nach einem etwas lahmen Plot so wunderbar erinnerungswürdig durchgezogen wurde, ganz am Ende ließen Drehbuchautor, Regisseur und Produzent auch ein echtes Paradoxon nicht aus, doch insgesamt war dieser Film sein Geld mal Wert ...

Donnerstag, Mai 24, 2007

wenn man sich outet

Es ist grad in unter Radsportlern, eine Pressekonferenz einzuberufen und lauthals zu verkünden, dass man im Jahre soundso ein böser Bube gewesen war, gedopt hat und selbst überhaupt nicht mehr versteht, warum man eigentlich so böse Sachen gemacht hat.

Mal abgesehen davon, dass Doping eine langsame Art sein kann, sich unter die Erde zu bringen - was bleibt einem Spitzensportler heutzutage denn anderes übrig, als alle Mittel auszunutzen, die nicht direkt nachgewiesen werden und postwendend die Karriere beenden können? ...
Hat schon mal jemand was Positives über einen Drittletzten einer Tour der France, eines olympischen Zehnkampfes oder eines 100 m- Sprints gelesen? Nach einer solchen Leistung steht in der Zeitung: "Conrad wurde böse abgehängt. Ist er zu dick?"

Bevor solche Sachen geschrieben werden, guckt ein normal ehrgeiziger Sportler doch eher, dass er, egal wie, unter die ersten zehn kommt und positive Schlagzeilen verursacht ... ein überdurchschnittlich ehrgeiziger Sportler hat wohl das Ziel, erster zu werden ... Der Drittletzte wird keine Sponsoren finden, egal, wie sauber er ins Ziel kam, er wird von seiner Arbeit nicht leben können ...

Seit Jahrzehnten boykottiere ich Veranstaltungen wie die Tour de France, professionelle Leichtathletikwettkämpfe, Gewichtheben und sonstigen Leistungssport ... ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es da mit sauberen Dingen zugeht ...

Montag, Mai 21, 2007

gemeistert

In diesem Jahr kämpfte sich der VFB Stuttgart zur Fußballkrone. Er darf sich nun bis in alle Ewigkeit Deutscher Meister 2007 nennen ...

Hach, das waren noch Zeiten, als Hansi Müller über meinem Bett hing und alle Jahre wieder um den Meistertitel mitgespielt wurde ... damals, als ich noch jung und hübsch war ... beinahe fühlt es sich wieder so an ...

Samstag, Mai 19, 2007

So ist das ...

Das halbe Jahr 2007 ist schon fast geschafft und schwupps ... ich weiß nicht, wo die Zeit hin flog ... Jeden Tag bin ich beschäftigt, sei es, dass eines meiner Projekte fertiggestellt wird, dass ein Familienfest goutiert wird, dass ein Kind eine Hausarbeit oder das andere eine Sportfreizeit hinter sich bringen muss, es ist immer was zu tun ... und wenn dann tatsächlich mal etwas Zeit bleibt, dann lege ich die Füße hoch und lasse den lieben Gott einen guten Mann sein, anstatt dass ich eine Geburtstagsnachfeier vorbereite, was sich dringend gehörte, damit ich das schlechte Gewissen los werde ... Ich sollte damit anfangen, am Morgen eine Handvoll Bohnen in meine linke Jackentasche zu schaufeln und am Abend die zählen, die es in die rechte Jackentasche geschafft haben ...

Montag, Mai 14, 2007

Spinnen und ihre Grenzen

Spiderman, ein Blockbuster sondergleichen und ich habe es geschafft, habe ihn im Kino betrachtet.

Bewährt hat sich ein unter den Kommentaren verstecktes Resümee ... wer den Film noch nicht gesehen hat, halte sich davon fern!

So hätte ich es übrigens ausgedrüclkt, wenn nicht immer die Worte fehlen täten: Frau Gröner hat Spiderman 3 gesehen

Sonntag, Mai 13, 2007

wenn man ins Kino muss

Sonman besteht auf Spiderman mit Muttern, es sei Muttertag ... kann ich ihm das abschlagen? ...

Mittwoch, Mai 09, 2007

wann ist man wohl erwachsen?

Gestern telefonierte ich mit der Mutter eines Schulkollegen meines Kleinen. Es ging darum, dass in der Klasse alle Nas lang eine neue Sitzordnung herrscht und ihr Sohnemann ist schwer unglücklich, da er nur eine halbe Woche neben seinem Freund gesessen hat, sie ließ sich darüber so lange aus, bis mir das Ohr heiß lief.

Nun kriege ich es zwar nicht fertig, den Telefonhörer einfach aufzulegen, doch mit der Lehrerin meines Kleinen in der Grundschule ein Gespräch zu führen, das ist mir gerade noch möglich, und auch, ein Anliegen ihr gegenüber derart vorzubringen, dass die Lehrerin es nachzuvollziehen und eventuell eine Lösung aus der Tüte zaubern kann, mit der mein hintenrumgehobener Herr Sohn weniger unglücklich ist.

Ihre Worte hingegen waren, dass sie während eines Telefonats das Gefühl habe, vor einer Lehrerin und somit vor einer Respektsperson zu stehen und dass es schon mal ganz unmöglich sei, ein persönliches Gespräch zu führen, einer Lehrerin könne sie nicht unbefangen gegenübertreten ...

Ich gebe ja zu, dass es mich einige Jahre gekostet hat, doch spätestens mit 30 fühlte ich mich in der Erwachsenenwelt soweit angekommen, dass ich meine Ansichten wenigstens vertreten, wenn auch nicht immer hundertprozentig durchsetzen kann ... und die Guteste ist nur 1 Jahr jünger als ich ...

Lehrer bekommen mit der Zeit einen Ton an sich, der aus der Schulzeit auf ewig unvergessen bleibt und dass von daher in einigen Fällen das Gefühl, eine 12-jährige Schülerin der 7. Klasse zu sein, einen Ausfall wagen kann, ist sicher nachzuvollziehen, doch dann sollte doch der inzwischen ausgebildete Altersstarrsinn einsetzen und man dieses Gefühl zumindest überspielen ... finde ich ...

Montag, Mai 07, 2007

Helden werdet Ihr sein

Auch der Herr Inishmore erinnerte sich an mich - ich bin nicht weniger gerührt!


Ein Film, den du mehr als zehnmal gesehen hast:

"Stargate". Die Fernsehstaffeln 1 bis 8 ... die sind vom Kino inspiriert, deshalb müssen die auch gelten, denn die sind ungeschlagen oft gesehen worden ... Matrix Teil 1 und 2 kommen auch über 10 Mal, jedoch nicht an Stargate heran


Den du mehrfach im Kino gesehen hast:

"The Secret Of My Success" ... 1987 ... im Original im Staat New York ... und ich bin immer noch hin und weg von der Leichtigkeit des Seins ... ;)


Ein Schauspieler, wegen dem du eher geneigt wärst, einen Film zu sehen:

Das hab ich einmal gemacht ... zweimal, wenn man es genau nimmt, doch das erste Mal hake ich als Jugendsünde ab ... Wegen Keanu Reeves guckte ich mir im Kino "Was das Herz begehrt" und dann wurde er am Ende schnöde abserviert für diesen schmierigen Nicholson ... bäh ... seither stehe ich dem Kinogang wegen eines Schauspielers echt skeptisch gegenüber ...


Ein Schauspieler, wegen dem du weniger geneigt wärst, einen Film zu sehen:

Leonardo di Caprio ... den finde ich einfach nur zum Abgewöhnen, da kann er oscarmäßig schauspielern, wie er will ...


Ein Film, aus dem du regelmäßig zitierst:

"Star Wars, Episode 4" - "I´ve got a bad feeling about this!"


Ein Filmmusical, von dem du alle Texte der darin gesungenen Songs auswendig weißt:

Näh ... Musical nix schön ... Ein Zitat allerdings ist unvergessen: "Didn´t they learn nothing from Footlose?!"


Ein Film, bei dem du mitgesungen hast:

"Thriller" ... ist halt kein Kinofilm ...


Den jeder gesehen haben sollte:

Da ich bereits mehrfach feststellte, dass ich nicht mainstream-tauglich daherkomme, empfehle ich einfach mal "Spiderman 3", denn der läuft grad in den Lichtspielhäusern ... und den würde ich gerne ansehen ... ... ... "Blade" Teil 1 ist sehenswert!


Den du besitzt:

Wo soll ich denn da anfangen???


Ein Schauspieler, der seine Karriere nicht beim Film startete und der dich mit seinen schauspielerischen Leistungen positiv überrascht hat:

Da fällt mir so auf Anhieb keiner ein ... in der Regel bin ich in der Biografie der Akteure nur wenig bewandert ... die Kinofiguren finde ich viel interessanter als die Schauspieler ...


Schon einmal einen Film in einem Drive-in gesehen?

Nein ... vermutlich wird es dort ungemütlich und allein diese Vorstellung hält mich davon ab ... ich mag es gern behaglich ...


Schon mal im Kino geknutscht?

Nein ... Im Kino ist Film


Ein Film, den du schon immer sehen wolltest, bisher aber nicht dazu gekommen bist?

"Déjà Vu" ... die Idee klingt hochinteressant ...


Hast du jemals das Kino verlassen, weil der Film so schlecht war?

Bisher noch nicht. Was nicht ist, kann ja noch werden ... "2001" wäre bestimmt so ein Fall gewesen ...


Ein Film, der dich zum Weinen gebracht hat:

Im Kino musste ich noch nie weinen, da gucken zu viele Leute zu ... die echten Tränendrücker guck ich mir zuhause an, auf DVD oder im TV ... "Nachricht von Sam" z. B.


Popcorn?

Abba sischa! Vor der Vorstellung eine mittelgroße Portion und dann während der Werbung wegschnabulieren ... für irgendwas muss die doch gut sein!


Wie oft gehst du ins Kino?

Selten bis ein- bis zweimal im Jahr


Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen?

"James Bond" oder "Nachts im Museum" ... dazu müsste ich die Karten ausgraben ...


Dein Lieblingsgenre?

Science Fiction in Richtung Fantasy ... reine Fantsy-Filme liegen meist zu opulent im Auge und echte Science Fiction kommt zu wissenschaftslastig rüber ... es darf ruhig ein bisschen Zauberei dabei sein ...


Dein erster Film, den du im Kino gesehen hast?

"Die Zauberflöte"
Mein Onkel meinte, mir etwas Gutes tun zu müssen und ich fand es TOLL


Welchen Film hättest du lieber niemals gesehen?

Da wüsste ich keinen ... es gibt einige, die ziemlich überflüssig waren, so flog einmal Maximilian Schell mit einem Raumschiff in ein anderes Universum. Der Film war so doof, dass ich mich nicht mal mehr an den Namen erinnere ...


Der merkwürdigste Film, den du mochtest?

das sind normalerweise Eigenschaften, die sich ausschließen ... "The Grinch" blieb mir in Erinnerung ... wiewohl nicht aus dem Kino


Der beängstigendste Film, den du je gesehen hast?

Bei 'Beängstigend' bin ich nicht im Kino und auch später verweigere ich deren Konsum ... ich mag meinen Schlaf und auch, dass ich nachts relativ bedenkenfrei auf der Straße rumlaufen kann ...


Was war der lustigste Film, denn du je gesehen hast?

Dazu fällt mir gar nun nichts ein ... und das bei der letzten Frage ... wenn das mal nicht humorlos rüberkommt ... ;)


Und hier lege ich dieses Stöckchen in toujours-mois fähige Hände, obwohl es möglicherweise ungelesen bleíbt, schrieb sie doch, dass sie nicht mehr so häufig surft ...

Catch As Catch Can

Dr. T. Le Vision war so freundlich, meiner zu Gedenken ... Ich gebe zu, das hat mich schon ein ganz klein wenig gerührt ... ... ...

Es gilt, eine Antwort zu finden auf folgende Frage:

“Stell Dir vor Dich erreicht ein Stöckchen. Ist es in Ordnung es liegen zu lassen mit dem Hinweis, wer will möge es sich nehmen oder solltest Du es persönlich an handverlesene Blogger adressiert weiterwerfen?”


Eine schwierige Frage, die sich mir in der gemeinten Art gar nicht stellt, bin ich doch in der Bloggerwelt eher eine periphere Erscheinung, weshalb die Weitergabe oft daran scheitert, dass die Blogger, mit denen ich konferiere, selbst bereits eben dieses Stöckchen erhalten und/ oder bearbeitet haben, die Blogger, deren Blogs ich lese, wissen oft gar nichts von meinen voyeuristischen Aktivitäten und andere, die hin und wieder einen Eintrag meinerseits erhielten, behielten weitere Meinungen für sich, was nur rudimentär einer Unterhaltung entspricht ...

Grundsätzlich darf es in meinen Augen jeder Blogger mit sich selbst abmachen, ob er ein Stöckchen mit persönlichem Label versehen weiterwirft, oder ob er den hohen Bogen in das WWW vorzieht, beides unterliegt einer Entscheidung, auf die ich keinerlei Einfluss habe, und damit beschäftige ich mich möglichst nicht.

Anders liegt es bei der Frage, ob ich Stöckchen beantworte oder nicht ... in meinem kurzen Bloggerleben musste ich tatsächlich bei einem Stöckchen schon einmal passen, ich hatte für die Beantwortung der Frage einfach nicht genug Masse zuhause. Ich habe mich recht geschämt deshalb und hoffe, dass der Werfer nicht mehr bös ist ... denn ein Stöckchen zu beantworten gebietet alleine schon die Höflichkeit dem gegenüber, der an einen dachte, wenn man sich schon nicht, wie ich, ein wenig bis sehr geschmeichelt fühlt, für die Beantwortung eines Stöckchen auserkoren worden zu sein ...


Und da die Frage, wem dieses Stöckchen persönlich weitergereicht werden kann, eben nur schwer zu beantworten ist, hole ich aus und werfe, was das Zeug hält an Inishmore in der Hoffnung, dass er dieses noch nicht fing ...

Mittendrin statt nur dabei

Heute wurde kurzerhand beschlossen: diese Auszeit ist rum ... immer nur lesen strengt an und ab und zu muss ich auch mal in Erinnerung behalten, was sich bei mir so tut ... es ist nicht so, dass die letzten vier Wochen hier tote Hose gewesen sein, nein, es war so ziemlich jeden Tag was los ... manches, von dem ich dachte: Darüber solltest mal wieder was bloggen, jedoch brachten die Tasten auf der Tastatur sich in alle möglichen chaotischen Reihenfolgen, das Denken fiel schwer und die Übersetzung von Gedanken in Getipptes ging gar nicht ... es geht eigentlich immer noch nicht ... wenn ich drüber nachdenke, und dann denke ich, dass jetzt genug gedacht ist. Das ist wie das Wechseln der Bettwäsche am Anfang eines neuen Monats. Diese riesigen Stoffbahnen um genauso riesige Daunendecken zu schlingen und die widerspenstigen Spannbettücher auf störrische Matratzen zu ziehen macht keinen Spaß und wenn die erste Nacht im frischen Bettzeug beginnt, dann freue ich mich, dass ich Günther mal wieder besiegt hab ... es wird also in nächster Zeit nichts Weltbewegendes zu lesen sein ... nicht, dass es das je war ... doch es ist was ... und das ist schon Mal was ... :)

Samstag, April 07, 2007

wenn man enttäuscht ist

Gestern abend - ich war wieder mal spät zuhause und wollte mir noch einen geruhsamen Restfernsehabend machen - da seh ich auf dem einen Sender ein paar schleimige Aliens hektisch durch die Gegend rennen - die sollten wohl was suchen, wirkten aber irgendwie, als fühlten sie sich nicht wohl, was dafür sorgte, dass ich umschaltete, da liefen auf dem anderen Sender Tarrantino und Clooney durch eine Kleinstadt, den Film kannte ich schon und hab ihn seit meinem ersten Mal noch nicht durchgehend geguckt, weil ich ihn trocken bis öde finde, auf einem dritten Sender ging es mir mit Bonny und Clyde haargenauso und auf noch einem Sender fand ich Alec Baldwin und Ghandi (keine Ahnung, wie der in echt heißt), den tat ich mir an, da das Qualität versprach, doch als der Nachkomme von Auschwitz-Überlebenden (oder hatte er selbst überlebt *grübel*) anfing, den Zeigefinger aus dem Bildschirm zu strecken, schaltete ich noch mal um woraufhin ein paar überaus barbarisch wirkende Römer durch die Gegend walzten, etwas Unverständliches brabbelten und ich dachte: Ah ... gucken! dann kannst Du mitreden ...

Und dann bin ich eingeschlafen mit dem Gedanken: Worüber haben sich alle Religionsgemeinschaften eigentlich so aufgeregt? Diese Stereotypen gab es schon in den 50ern, überaus böse und brutale Böse, überaus gute und liebreizende Gute. Das Einzige, was Mel Gibson dazufügte, waren einige Liter Blut und Filmaufnahmen, als wollte er Ölgemälde schaffen

Die ganze Chose war derart übertrieben, jede Mimik der römischen Soldaten, der jüdischen Priester, der Jesusanhänger, jede Handlung an Wohltaten oder Foltereien war so fürchterlich überzeichnet und irreal, dass das viele Blut (als der Nagel durch die Hand und durch den Querbalken des Kreuzes geschlagen wird, da läuft ein dicker Blutstrom durch das Holz bis auf den Boden ... wie doof ist das denn???) nur noch wie Zuckerguss auf einer zu süßen Torte wirkte ... zudem hat Herr Gibson nur die halbe Geschichte erzählt ... mit Jesu Tod soll doch das Ganze erst richtig angefangen haben ... sagt man ...

Nah, ich bleib bei Matrix erster Teil, da ist Verfolgung, Folter und Tod kunstvoll inszeniert ...

Mittwoch, April 04, 2007

wenn das Telefon klingelt

ich: Schönen guten Tag, Sie sprechen mit mir ...

Frau (sehr streng): Ich habe da ein Problem!

(sie schildert das Problem)

ich: Sagen Sie mir bitte Ihren Namen und Ihre Adresse ...

Frau (sehr streng): Mein Name ist Berg-Steiger und ich wohne in der Straße Nummer 1!

ich: Berg-Steiger in zwei Worten?

Frau (sehr streng): Nein, ich habe einen Doppelnamen ... mit Bindestrich!

Montag, April 02, 2007

wenn etwas für gut befunden wird

Stressig war es heute nicht. Jedenfalls oft nicht. Wenn man die punktgenauen Verknüpfungen verschiedener Termine abzieht, habe ich mich heute gelangweilt und die herrliche Sonne genossen ...

Und dann musste ich noch tanken. Ich fuhr die gerade bereit stehende Tankstelle an, da es an der Tankuhr doch schon bedenklich Dauerorange leuchtete, was schon ein Vorteil ist gegenüber dem mir vorher anvertrauten Gefährt, dem ich nur anhand des Zeigers ansehen konnte, dass das Benzin zur Neige ging, und dieser Zeiger hatte einen eigenen Kopf.
Jedenfalls überlegte ich noch schnell, auf welcher Seite der Tankdeckel liegt, guckte mir die schönste Zapfsäule aus, erdachte den richtigen Betrag, den ich in Benzin zu investieren bereit war und stieg aus ... direkt in die Arme eines rotgewandeten Herrn, eines sehr kurz geratenen Herrn, der mit sehr russischem Deutsch seine Dienste als Tankwart anbot. Er öffnete den Tank, schob den Rüssel hinein, erkundigte sich nach der einzufüllenden Menge, bot an, nach Wasser und Öl zu sehen, was ich ablehnte, da ich dafür doch schon recht spät dran war, füllte den Tank bis exakt auf den Betrag genau, den ich vorher genannt hatte, drückte mir einen Zettel in die Hand, auf dem eine große 1 prangte, meinte dazu, wenn ich mit seiner Arbeit zufrieden gewesen sei, dann solle ich an der Kasse einen Euro für ihn bezahlen und machte sich mit einem Wischer über die Windschutzscheibe her ... wenn ich mit ihm zufrieden gewesen sei ... ich bedauerte eigentlich nur, keinen Diesel zu fahren, denn dann riechen die Hände nach dem Tanken wie in Diesel gebadet, was ich zutiefst verabscheue ... Er war außerordentlich höflich, bescheiden, nett und offen ... ich bezahlte den Euro, gab noch einen drauf und tat der Kassiererin hinter der Kasse meine Zufriedenheit kund ... möglich, dass ich so mitgeholfen habe, einen Arbeitsplatz zu sichern ...

Freitag, März 30, 2007

wenn man sich etwas Gutes tut

Gestern ging Männes Geburtstag unter, doch dafür konnte niemand was, außer ihm selber ... wer lässt sich an seinem Geburtstag hunderterlei verschiedene Termine aufdrücken und nimmt sich keine Zeit, den Geburtstagskuchen zur normalen Kaffeetrinkzeit einzunehmen sondern kurz vor dem Abendessen, so dass zur normalen Abendessenzeit kein Appetit mehr herrscht ...

Dafür konnte ich gestern Zahnarzt und Trompetenarzt verarzten, und es war gut und nächste Woche habe ich mir einen Tag ausbedungen, der familientauglich unterminiert bleibt ...

Jetzt muss man beim Lesen noch aufpassen, dass man richtig betont, denn unterminiert ist nicht dasselbe wie un-terminiert ...

Mittwoch, März 28, 2007

wenn man sich beherrschen kann

Gestern ging ich in die Stadt. Nicht in DIE Stadt, sondern in die andere, in die, in der das Geschäft steht, das das Geschenk für den Bruder der Schwester hat, deretwegen ich in DER Stadt schon mal was bestellt und mühsam abgeholt hatte, denn dieses Geschäft pflegt keine Beziehungen mit der Firma, von der der Bruder, welcher mein Neffe ist, sich einen Satz silberne Gläseruntersetzer zur Einhaltung des Geschenkekultes zur Konfirmation ausgesucht hat, und dieses andere Geschäft in der anderen Stadt wusste mir zu helfen ... Da ich aber zufällig eigentlich nie in der anderen Stadt verweile, mir also zum Abholen dieses für meine Begriffe überaus seltsamen Konfirmationswunsches für einen 15-Jährigen (oder war er erst 14??? - Mist er ist doch mein Neffe... ist er nicht??? - ) extra Zeit nehmen musste, diente dieses andere Geschäft noch wochenlang als Lager, bis ich gestern endlich mich aufraffte ... Dank Stadtplan und Orientierungssinn gelangte ich in die richtige Straße, stürzte mich mitsamt Auto todesmutig in ein da rumstehendes Parkhaus - todesmutig, da eine Betonstütze in einem Parkhaus in noch einer anderen Stadt mal ganz fies direkt vor den einen Kotflügel meines damaligen Autos sprang, was einiges an schiefem Haussegen zur Folge hatte, doch das ist eine andere Geschichte - parkte flugs straßenerdig auf einem Frauenparkplatz und schmunzelte wegen des stirnseitig befestigten Schildes: "Vorsichtig rückwärts fahren! Schranke!" Da hatten wohl einige Geschlechtsgenossinnen beim Ausparken vergessen, dass man nicht nur schwungvoll rückwärts fahren sondern dabei auch noch nach Hindernissen, wie z. B. der Schranke vor der Ein- und Ausfahrt, Ausschau halten sollte :) ... Anschließend marschierte ich auf dem Fußweg, alle Eindrücke aufsaugend, war ich doch in dieser Ecke dieser anderen Stadt mein Lebtag noch nicht gewesen, freute mich, dass ich in einem kleinen, vergessenen Dorf lebe, wo Autoabgase eine durchaus untergeordnete Rolle spielen (wenn man davon absieht, dass diese Weinbauern ihre Traktoren so lange laufen lassen, bis der Sprit alle ist und auch dann stellen sie den Motor nur widerstrebend ab, egal, ob sich der Traktor bewegt oder nicht, doch auch das ist eine andere Geschichte -) fand das Geschäft, trat ein und wähnte mich im Paradies!

Porzellan, Glas, Edelstahl, Kunstoff soweit das Auge blickte, drei Geschosse hoch gestapelt!

Ich ließ es mir nicht nehmen, alle Angebote abzulaufen, mich zu fragen, ob ich nicht dies oder jenes brauchen und unbedingt haben müsste, kam an meinem Sammelservice vorbei, das da sogar als komplettes Gedeck stand, fand ein wunderschönes Essgeschirr, das sich wunderbar als neues Sammelgeschirr machen würde, entdeckte winzig kleine Teekannen mit Sammlerzertifikat und noch tausende andere schnuckelige Kleinigkeiten ...

Und dann dachte ich an meinen letzten Umzug, daran, was alles verpackt noch in Kartons auf dem Dachboden steht, von dem ich vage Erinnerungen beherberge, doch weswegen ich eines Tages als Rentnerin mit Sicherheit grandios überrascht in Entzückensrufe ausbrechen werde, was ich eigentlich alles besitze an Tand, glitzernden Utensilien und mehr oder weniger tollen Einzelstücken, und was meine Nachkommenschaft, wenn mein Rentnerinnendasein sein Ende gefunden haben wird, kopfschüttelnd in Containern entsorgen lassen wird ... und so verzichtete ich auf 'Medusa', auf das Miniteekännchen, auf die Blumenvase, den Obstkorb, die Brotschachtel, das Essig-und-Öl-Set, die Osterhasenrumsteher, die Ostereieranhänger und auf noch mancherlei, ging zur Kasse, verlangte nach meiner Bestellung und nach einem Geburtstagsgeschenk und einer Karte für Männe, beglich meine Rechnung und schlich aus dem Laden ... gegenüber stand ein Eissalon, diesem kaufte ich noch eine Kugel Eis ab, bevor ich mich, unter Nichtbeachtung der inneren Stimme, die mich zum Heimfahren aufforderte, in die Fußgängerzone wagte, dort in ein Reisebüro eintrat und nach einem Tagesausflug nach Rom fragte ... Ryan Air - 19,90 Euro ... kennt man ja ... nun kennt Ryan Air aber auch die Ferienzeiten und so sollte das Kaffeetrinken in Rom ohne den Kaffee mal kurz schlappe 489 Euro kosten ... da waren dann meine Frühlingsgefühle endgültig bereit, sich wieder in heimatliche Gefilde zu begeben ... doch ich war seit langer Zeit mal wieder bummeln ... das war schön ...

Frühling, Frühling ühüberall

Die Sonne ist da, das sirrende Viehzeuch leider auch, es sind Ferien, ich kann endlich morgens ne Stunde länger schlafen und mich beim Aufstehen über den fabelhaften Sonnenschein freuen, der sich überschwänglich über die Landschaft ergießt ... und dann habe ich heute noch die Angebote angefordert für unseren Sommerurlaub ... gegürtet, gewappnet und gerüstet bin ich, ich werde die Preise ertragen ... ... ...

Sonntag, März 25, 2007

wenn man umstellt

Ich gehöre zu jenen, die sich mit der Umstellung der Uhr alle halbe Jahr schwer tun und die es gerne hätten, würde die Sommerzeit zu den Akten gelegt.

Da das mit den Akten aber wohl noch eine Weile zu dauern scheint - etwas, was eingeführt, beobachtet, ohne Auswirkungen befunden und von vielen Europäern abgelehnt wird, hält sich hartnäckig, weil etwas Überflüssiges ja nicht einfach wieder abgeschafft werden kann, wenn es mal eingeführt wurde - werde ich in der nächsten Woche meine innere Uhr erneut vergewaltigen und an die neue Zeit gewöhnen, werde mein Kind, das gerne morgens eine Stunde länger schlafen müsste, um ein wenig ausgeschlafener auszusehen, noch eine Stunde früher statt später wecken und mich einige Tage sehr müde fühlen, um im Herbst das Ganze wieder rückwärts abzuspielen ...

Heute Morgen jedenfalls ging es schon schief, wir waren ne Stunde zu spät dran für die Kirche ...

Alle halbe Jahr geht die Diskussion um diese Spielerei irgendwelcher Politiker erneut um den heißen Brei und es gibt überhaupt keine Konsequenzen ... schlimmschlimmschlimm!

wenn man nicht weiß, was man sagen soll

Gestern bekam ich unterwegs einen Anruf:

"Frau awa, ich hab grad ne DVD eingelegt, aber der Fernseher geht nicht, was muss ich denn einstellen?"

Frage ich zurück: "Was geht denn nicht?"

er: "Das Bild ist nur schwarz-weiß."

Das Problem hatten wir schon; ich kann mich an die Lösung nicht mehr erinnern, müsste also beim Ausprobieren beheben ...

ich: "Das weiß ich von hier aus nicht, da muss ich erst nach Hause kommen."

er: "OK"

Als ich später heim komme, läuft der Film noch.

ich: "Jetzt ist das Bild ja bunt."

er: "Ja, plötzlich ging es."

Ich gucke also eine Weile mit und sehe, er guckt sich den Film an, dessentwegen wir neulich gemeinsam ins Kino marschierten - den aktuellen James Bond ... ... ...

Freitag, März 23, 2007

Eis bei 5 Grad

Nach dem katastrophalen Konzertdingens da gestern lud ich meine Brut heute auf eine Pizza ein. Die war lecker und danach gönnten wir uns eine leckere Kugel Eis, denn es ist schließlich Frühling ... es kommt mir so vor, als seien die Jahreszeiten um ungefähr 6 Wochen verrutscht ... nach hinten ...

Dienstag, März 20, 2007

überwunden

Wenigstens zu einem Teil ist es vollbracht. Schlimmer noch als einen Friseurbesuch finde ich einen Schuherwerb. Gestern jedoch überwand ich mich zum zweiten Mal, enterte ein Schuhe führendes Geschäft und kam auch mit einem Paar in Besitz genommener Treter wieder heraus.

Vor etwa 14 Tagen hatte mich das Angebot so abgeschreckt, dass ich die Regale zwar durchwandert, mich gegen einen Kauf entschieden hatte und glücklich wieder am Auto anlangte und heim fuhr.

Gestern brauchte ich aber neues Schuhwerk, zum Konzert der Musikschule mochte ich die ollen Dinger aus meinem Studentendasein dann doch nicht mehr vorzeigen, und da der Laden praktisch auf dem Weg liegt und 10 Minuten Zeit zur Verfügung standen, handelte es sich mehr oder weniger um eine Blitzaktion, wenn man die 2 Jahre moralische Vorbereitung vorneweg als Initiationszeit mal ausklammert ...

Ich kann nicht sagen, dass ich die neuen Schuhe nun sonderlich besonders finde, oder dass ich mich besonders darüber freue. Sie dienen dazu, wenn ich zukünftig einen Raum betrete, einen guten Eindruck zu machen, so wie ein Kraftfahrzeug dazu da ist, mich von A nach B zu transportieren, ohne sich zwischen A und B dazu zu entschließen, keine Lust mehr zu haben ...

Samstag, März 17, 2007

was gab es heute ...

Ich durfte ein Auto fahren, einen neuen 7er BMW. Den Traum aller spielzeugsüchtigen Männer.

Und ich stelle fest: Man sitzt bequem, es lenkt sich leicht, sogar das rückwärts Einparken geht mit einem Finger und man fällt überall auf. Das letzte ein absolutes Killerargument seiend, werde ich mir eine solche Kiste mit allergrößter Sicherheit niemals zulegen, ich mag understatement ...

Und dann war da auch noch dieser Lupo auf der Autobahn ... Drei Spuren, ich wunderte mich, warum am Samstag Nachmittag ein Stau entstanden war und dann sah ich ihn ... ein kleines Auto besetzte die mittlere Spur ... 'Frau am Steuer' dachte ich noch, bis ich vorbei fuhr. Es war nicht nur Frau am Steuer, es war auch noch Fahranfängerin am Steuer ... Die hat in der Fahrschule nicht richtig aufgepasst ...