Im Radio gibt es Frühstückssendungen, die sollen einen beim Aufwachen unterstützen ... manchmal regen sie sogar zum Denken an, obwohl das während der ersten Tasse Kaffee in etwa so gut möglich scheint, wie den Arm eine halbe Stunde lang waagrecht vom Körper wegstrecken ...
Heute Morgen brachten die Herren Zeus und Wirbitzki einen Beitrag, nachdem gestern oder so einer der Mitarbeiter des Senders eine Umfrage auf den Straßen Baden-Badens durchführte, in der Hand eine Flasche, darin Wasser mit CO2 ... die Frage lautete:
Würden Sie dieses Wasser trinken?
Ob sie nun alle richtigen Antworten im Zuge der Nachbearbeitung der Aufnahmebänder herausschnitten, entzieht sich meiner Kenntnis, mein Arbeitsgebiet schließt Radiosender nicht ein, doch bestimmt 10 mündige Deutsche ließen ihre Antworten festhalten. Sie würden sich das nicht antun, man würde ja auch keine Drogen austesten, man würde seinem Körper doch nicht bewusst etwas Giftiges zuführen oder ähnliche gebildete Dinge ...
Freitag, März 16, 2007
Donnerstag, März 15, 2007
aller guten Dinge mögen nicht drei sein ...
Da laufen manchmal Sachen auf den Straßen herum!
Erst eine Oma, die sich weigert, Autos als ernstzunehmende Bedrohung wahrzunehmen und gestern Abend nun ...
... auf der Heimfahrt vom Schwimmbad, es dunkelte so vor sich hin, als ich vor der Ortseinfahrt vom Gas ging, wie ich das normalerweise tue, da ruft mein Kind neben mir: "Ein Reh!" ... Ich hatte nichts gesehen, bremste aus reiner Schreckhaftigkeit noch mehr, doch dann schälte sich ein Reh aus dem Schatten ... ein bisschen mehr Geschwindigkeit und ich hätte einen Förster rufen müssen ... und als ich noch ein wenig langsamer wurde, da sah ich auch das Reh, das vorneweg lief. Es waren also 2 Rehe gewechselt und ich war dankbar, dass Frauen von Natur aus defensiv fahren ...
Erst eine Oma, die sich weigert, Autos als ernstzunehmende Bedrohung wahrzunehmen und gestern Abend nun ...
... auf der Heimfahrt vom Schwimmbad, es dunkelte so vor sich hin, als ich vor der Ortseinfahrt vom Gas ging, wie ich das normalerweise tue, da ruft mein Kind neben mir: "Ein Reh!" ... Ich hatte nichts gesehen, bremste aus reiner Schreckhaftigkeit noch mehr, doch dann schälte sich ein Reh aus dem Schatten ... ein bisschen mehr Geschwindigkeit und ich hätte einen Förster rufen müssen ... und als ich noch ein wenig langsamer wurde, da sah ich auch das Reh, das vorneweg lief. Es waren also 2 Rehe gewechselt und ich war dankbar, dass Frauen von Natur aus defensiv fahren ...
Sonntag, März 11, 2007
fast beendete Teetestphase
Zur Beruhigung der Nerven soll Tee ausgezeichnet geeignet sein. Ich stellte mich also vor die üppig bestückte Regalreihe im Einkaufsparadies meines Vertrauens, und ließ die Blicke über das Angebot schweifen ... Es gibt Teesorten, von denen habe ich im ganzen Leben noch nie gehört. Einfach 'Kamille', Pfefferminz', Hagebutte', 'Hibiskus','Kirsche', 'Vanille', 'Grüner Tee' wurde der Kundschaft im Verlauf der letzten 20 Jahre anscheinend zu einseitig, inzwischen finden gemischte Sorten wie 'Cool Cassis-Kirsch', 'Erdbeer-Vanille', 'Kirsche-Banane', 'Pfefferminz-Zitronengras' den Weg in bundesdeutsche Teetassen, auch in meine und mein absoluter Lieblingstee neuerdings heißt - Achtung - jetzt kommts:
Blütenhauch
Eine wahre Gaumenfreude, dazu geeignet, mich von meiner Kaffeesucht zu erlösen ...
Blütenhauch
Eine wahre Gaumenfreude, dazu geeignet, mich von meiner Kaffeesucht zu erlösen ...
Montag, März 05, 2007
wenn man aufpasst
Fast hätte ich heute daran mitgearbeitet, das Rentenproblem in den Griff zu bekommen. Eigentlich müsste man ja sagen, das 'Rentnerproblem', immerhin gibt es von denen zuviele und nicht von den Renten, die sie bekommen. Doch ich darf nicht zu vorlaut sein, ich gehöre immerhin zu jenen Babyboomern, die eines Tages von den noch arbeitenden Mitmenschen die Nachtkappe aufgesetzt bekommen werden mit der Bemerkung: versorg Dich selbst!, weil es von uns noch viel mehr gibt und obwohl ich mir redlich Mühe gegeben habe, meine Reproduktionsrate im positven Bereich zu halten, haben meine Schwestern und ich zusammen genau 1 Kind zuwenig, wir haben im Schnitt 1,67 Kinder ... nicht geschnitten natürlich, aber statistisch gesehen ...
Was wollte ich aber sagen ... heute fuhr ich so auf der Straße durch den größeren Nachbarort, als ich an der nur für Autofahrer geeigneten Ladenzeile vorbeikomme, liegt sie doch an der Haupteinfallstraße in den Ort und die Läden sind alle mindestens 300 m voneinander entfernt in passender Wocheneinkaufsgröße ... mit Parkplätzen und einigen Autohäusern direkt vor der Tür ... geht doch da ein älteres Ömchen am Rollwagen gestützt vom älteren Herrn über den Fußweg auf die Fahrbahn zu ... ich denke noch so: "Die geht geradeaus, bedächtig. Aber wieso wird sie nicht langsamer?" ich trete vorsichtshalber schon mal auf die Bremse, es könnte ja sein, dass da irgendwo noch ein Ball herumkugelt und siehe da: das ältere Ömchen mit dem älteren Herrn am Arm, den Rollwagen vor sich herschiebend, stratzt mit stieren Augen auf die Straße, ohne nach links und rechts zu sehen ... Vergeblich zerrte der Herr an ihrem Ärmel, er brachte sie nicht dazu, am Straßenrand anzuhalten. Wenn Ömchen einmal am Laufen am ist, dann läuft Ömchen und wenn es vors Auto ist ...
Jetzt wissen wir also, was wir zukünftig vom Straßenverkehr erwarten dürfen, wenn ab 2025 die um meinen Jahrgang herumdrapierten, bis dahin klar denkenden Wesen, in Rente gehen ...
Was wollte ich aber sagen ... heute fuhr ich so auf der Straße durch den größeren Nachbarort, als ich an der nur für Autofahrer geeigneten Ladenzeile vorbeikomme, liegt sie doch an der Haupteinfallstraße in den Ort und die Läden sind alle mindestens 300 m voneinander entfernt in passender Wocheneinkaufsgröße ... mit Parkplätzen und einigen Autohäusern direkt vor der Tür ... geht doch da ein älteres Ömchen am Rollwagen gestützt vom älteren Herrn über den Fußweg auf die Fahrbahn zu ... ich denke noch so: "Die geht geradeaus, bedächtig. Aber wieso wird sie nicht langsamer?" ich trete vorsichtshalber schon mal auf die Bremse, es könnte ja sein, dass da irgendwo noch ein Ball herumkugelt und siehe da: das ältere Ömchen mit dem älteren Herrn am Arm, den Rollwagen vor sich herschiebend, stratzt mit stieren Augen auf die Straße, ohne nach links und rechts zu sehen ... Vergeblich zerrte der Herr an ihrem Ärmel, er brachte sie nicht dazu, am Straßenrand anzuhalten. Wenn Ömchen einmal am Laufen am ist, dann läuft Ömchen und wenn es vors Auto ist ...
Jetzt wissen wir also, was wir zukünftig vom Straßenverkehr erwarten dürfen, wenn ab 2025 die um meinen Jahrgang herumdrapierten, bis dahin klar denkenden Wesen, in Rente gehen ...
Samstag, März 03, 2007
wenn das Telefon klingelt
ich: Schönen guten Tag, Sie sprechen mit mir.
älterer Herr: Hallo, ich wohne im Block 21 in Ortsteil und ich habe da ein Problem
(Pause)
ich: Was ist denn das Problem?
älterer Herr: Die waren heute hier und es geht trotzdem nicht.
ich: Wer war denn heute bei Ihnen?
älterer Herr: Die waren heute hier und die Heizung wird oben warm und unten nicht.
ich (in Gedanken murmelnd: aha, Heizungsfirma informieren): Wo wohnen Sie denn?
älterer Herr: Im Parterre.
ich (atemlos und sehr beherrscht): In welcher Straße wohnen Sie denn?
älterer Herr: Wie bitte? Können Sie lauter sprechen?
So ging es noch eine kleine Weile, bis ich die Firma informieren konnte, wo sie denn hin sollte ...
älterer Herr: Hallo, ich wohne im Block 21 in Ortsteil und ich habe da ein Problem
(Pause)
ich: Was ist denn das Problem?
älterer Herr: Die waren heute hier und es geht trotzdem nicht.
ich: Wer war denn heute bei Ihnen?
älterer Herr: Die waren heute hier und die Heizung wird oben warm und unten nicht.
ich (in Gedanken murmelnd: aha, Heizungsfirma informieren): Wo wohnen Sie denn?
älterer Herr: Im Parterre.
ich (atemlos und sehr beherrscht): In welcher Straße wohnen Sie denn?
älterer Herr: Wie bitte? Können Sie lauter sprechen?
So ging es noch eine kleine Weile, bis ich die Firma informieren konnte, wo sie denn hin sollte ...
Freitag, März 02, 2007
wenn man was kauft
Gestern war es also soweit, der Drucker musste her. Mit dem manuellen Einzelblatteinzug des HP 1220 C schlug ich genug wilde Schlachten, ich brauchte mal was Neues.
Vorher hatte ich mit diversen Elektrofachgeschäften telefoniert und erzählt, dass ich lesen könne und im Internet wegen Druckern recherchiert hätte. Die Fachmänner blieben nachsichtig, sie teilten mit, welche Geräte sie in ihren natürlich gut sortierten Läden haben, mein ausgesuchtes Gerät glänzte durch Abwesenheit.
Gerne besäße ich heute einen Canon i9950, leider meldete der Laden, der sich nach Kosten und Lieferzeiten erkundigen wollte, gar nichts mehr, geworden ist es also ein Epson 1400 Photo-Drucker, mit dem ich sogar kopieren und CDs bedrucken können soll. Eine Bedienungsanleitung enzieht sich bisher dem Auffinden, nicht, dass sie gar keine in den üppig bemessenen Karton packten ...
Der erste Probeausdruck bot schon mal nix Überragendes, die Fotos strahlen glänzend und mit Streifen da, wo die Druckerpatrone neu ansetzen muss ... da muss ich noch rausfinden, wie die wegzukriegen sind ... hat einer einen laienverständlichen Tipp?
Vorher hatte ich mit diversen Elektrofachgeschäften telefoniert und erzählt, dass ich lesen könne und im Internet wegen Druckern recherchiert hätte. Die Fachmänner blieben nachsichtig, sie teilten mit, welche Geräte sie in ihren natürlich gut sortierten Läden haben, mein ausgesuchtes Gerät glänzte durch Abwesenheit.
Gerne besäße ich heute einen Canon i9950, leider meldete der Laden, der sich nach Kosten und Lieferzeiten erkundigen wollte, gar nichts mehr, geworden ist es also ein Epson 1400 Photo-Drucker, mit dem ich sogar kopieren und CDs bedrucken können soll. Eine Bedienungsanleitung enzieht sich bisher dem Auffinden, nicht, dass sie gar keine in den üppig bemessenen Karton packten ...
Der erste Probeausdruck bot schon mal nix Überragendes, die Fotos strahlen glänzend und mit Streifen da, wo die Druckerpatrone neu ansetzen muss ... da muss ich noch rausfinden, wie die wegzukriegen sind ... hat einer einen laienverständlichen Tipp?
Ein Königreich für ein Buch
Manchmal tut man Dinge, manchmal tut man Dinge, die man immer schon tun wollte, manchmal tut man seltsame Dinge und manchmal tut man Dinge aus Versehen.
Was aber, wenn alles das auf einmal aus einem hervorbricht, ohne dass man es wollte oder überhaupt etwas dafür konnte?
Angefangen hatte es ganz harmlos, wie das eigentlich immer so ist mit unabänderlichen Tragödien, damit, dass mein Großer auf meine unvorsichtigerweise gestellte Frage, ob er beim vom Land veranstalteten Chemieprojekt wie im letzten Jahr mitmachen möchte, aufgrund von positiven gesammelten Erfahrungen nickte ...
Wir besorgten also die geforderten Zutaten, stellten uns in die Küche und die Versuchsreihen für die 4 Aufgaben und 2 Unteraufgaben begannen. Und irgendwie gesellte sich der Teufel dazu.
Anstelle von einem Versuch pro Aufgabe wurden es sechs, jeder Versuch wurde umfassend in Bildern festgehalten und dann musste da ja auch noch Text dazu.
Nachdem der Große vor der Unmenge an Material kapitulierte, und er die Verarbeitung der praktischen Tätigkeiten in Textform wegen der schieren Masse ablehnte, bot ich ihm an, alles in die Tastatur zu kloppen, er solle dann Korrektur lesen. Das fand er gut.
Tagelang kopierte ich aus den 400 geschossenen Fotos, rang mit mir, welche Fotos aus Platzgründen aus der Competition fliegen mussten, erfand Texte und wurde da so richtig kreativ, erlitt zwischendurch einen halben Herzinfarkt, als Word wegen der Größe der Datei die Tabellen einfach nicht mehr verarbeiten wollte und dann stellte sich das schlechte Gewissen ein, als das Programm 60 Seiten anzeigte ... ich wollte die Aufgabensteller, die das alles nachher ja lesen sollen, nicht überfordern, aber weglassen wollte ich auch nicht, immerhin hatten der Große und ich da richtig Zeit reingesteckt ...
Seit gestern liegt der Korrekturausdruck vor und nun ist es also ein Werk von 80 Seiten geworden ...
Nicht ganz das, was ich mir mal vorgestellt hatte, wie mein Erstlingswerk aussehen würde, doch besser, als nie was zu Papier gebracht zu haben ... ;)
Was aber, wenn alles das auf einmal aus einem hervorbricht, ohne dass man es wollte oder überhaupt etwas dafür konnte?
Angefangen hatte es ganz harmlos, wie das eigentlich immer so ist mit unabänderlichen Tragödien, damit, dass mein Großer auf meine unvorsichtigerweise gestellte Frage, ob er beim vom Land veranstalteten Chemieprojekt wie im letzten Jahr mitmachen möchte, aufgrund von positiven gesammelten Erfahrungen nickte ...
Wir besorgten also die geforderten Zutaten, stellten uns in die Küche und die Versuchsreihen für die 4 Aufgaben und 2 Unteraufgaben begannen. Und irgendwie gesellte sich der Teufel dazu.
Anstelle von einem Versuch pro Aufgabe wurden es sechs, jeder Versuch wurde umfassend in Bildern festgehalten und dann musste da ja auch noch Text dazu.
Nachdem der Große vor der Unmenge an Material kapitulierte, und er die Verarbeitung der praktischen Tätigkeiten in Textform wegen der schieren Masse ablehnte, bot ich ihm an, alles in die Tastatur zu kloppen, er solle dann Korrektur lesen. Das fand er gut.
Tagelang kopierte ich aus den 400 geschossenen Fotos, rang mit mir, welche Fotos aus Platzgründen aus der Competition fliegen mussten, erfand Texte und wurde da so richtig kreativ, erlitt zwischendurch einen halben Herzinfarkt, als Word wegen der Größe der Datei die Tabellen einfach nicht mehr verarbeiten wollte und dann stellte sich das schlechte Gewissen ein, als das Programm 60 Seiten anzeigte ... ich wollte die Aufgabensteller, die das alles nachher ja lesen sollen, nicht überfordern, aber weglassen wollte ich auch nicht, immerhin hatten der Große und ich da richtig Zeit reingesteckt ...
Seit gestern liegt der Korrekturausdruck vor und nun ist es also ein Werk von 80 Seiten geworden ...
Nicht ganz das, was ich mir mal vorgestellt hatte, wie mein Erstlingswerk aussehen würde, doch besser, als nie was zu Papier gebracht zu haben ... ;)
Montag, Februar 26, 2007
and the Oscar goes to ...
im Grunde gehört mir auch eine Scheibe davon. Ich bezahle zwar nicht an den Bayerischen Rundfunk, doch die GEZ wird sicherlich einen Länderfinanzausgleich haben, so dass meine Rundfunkgebühren dazu beigetragen haben, dass 'Das Leben der Anderen' einen Oscar gewinnen durfte ... Champagner bitte!
Freitag, Februar 23, 2007
Stargate Ende Staffel 9
Das Online-Aufnehmen geht, die Filme kommen bei mir an, sie werden decodiert und angesehen und da schlug ich heute mit dem Kopf auf der Tastatur auf, denn letzte Woche sah ich das Staffelfinale und wusste es nicht ... was war ich gespannt darauf, wie sich die Helden aus ihrem Schlamassel raushieven, selbst wenn es in der Regel lediglich die ersten 5 Minuten der folgenden Folge in Anspruch nimmt, doch dass es nun dauert bis ... ja ... bis wann eigentlich ... *arrgh* ...
wenn man telefoniert
Heute telefonierte ich mit meiner kleinen Schwester ... sie ist nicht wirklich mehr klein, immerhin wird sie in 2 Jahren genauso alt sein, wie ich heute bin, doch sie hat den Nachteil aller Nachgeborenen, sie wurde halt später geboren ... ;)
Eigentlich wollte ich sie nur um ihr Einverständnis ersuchen, ein Gemeinschaftsgeschenk zur Konfirmation des gemeinsamen Neffen bestellen zu können, doch daraus wurde schon wieder ein halbstündiges Getratsche wie in guten, alten Zeiten ... erschreckt hat mich, dass sie zum Schluss darüber berichtete, welche Zipperlein sie derzeit am Auskurieren ist ... sollte sie doch schon SO alt sein? ...
Eigentlich wollte ich sie nur um ihr Einverständnis ersuchen, ein Gemeinschaftsgeschenk zur Konfirmation des gemeinsamen Neffen bestellen zu können, doch daraus wurde schon wieder ein halbstündiges Getratsche wie in guten, alten Zeiten ... erschreckt hat mich, dass sie zum Schluss darüber berichtete, welche Zipperlein sie derzeit am Auskurieren ist ... sollte sie doch schon SO alt sein? ...
Donnerstag, Februar 22, 2007
wenn man die Finger nicht davon lassen kann ...
Gestern Abend verpasste ich unglaublicherweise die aktuelle Stargate-Folge, doch ich hatte in der Tat Besseres zu tun ...
Mit viel Wind stürmten wir den Markt für Medien in der anderen großen Stadt hier neben dem Dorf und dann ging es wieder los, dieses Gefühl, man wäre als Kind im Spielzeugladen alleine ...
Am Ende landeten im Einkaufskorb neben einer Tastatur eine Maus, ein USB-Hub, ein Flugzeug-PC-Spiel, ein Baby-PC-Spiel und eine meinerseits gewünschte Zahnbürste in unerwarteter doppelter Ausfertigung zum selben Preis wie eine Einzelne ... das mit dem Preis Zwei-Für-Eins hab ich nicht verstanden, weil direkt im Regal nebendran Kartons mit einer Einzelzahnbürste zu genau demselben Preis standen, doch ich fragte dann nicht weiter, denn da erklang auch schon das Rausschmeißerlied, mit dem der Laden der Kundschaft kund gibt: wisse, es ist 20 Uhr ...
Männe zahlte an der Kasse, das können Männer gut, und fast fiel ihm der Schein aus der Hand, als er die Frau an der Kasse sagen hörte, die Zahnbürste dürfe er für 99 Euro mitnehmen ... dabei hatten wir vorher genau darüber gesprochen, ZWEI Mal, ich wollte sicher sein, dass wir nicht aneinander vorbeigeredet hatten ...
Gut, dass wir den Drucker, dessentwegen wir das Geschäft eigentlich aufgesucht hatten, in der Kürze der Zeit nicht mehr gefunden haben ...
Mit viel Wind stürmten wir den Markt für Medien in der anderen großen Stadt hier neben dem Dorf und dann ging es wieder los, dieses Gefühl, man wäre als Kind im Spielzeugladen alleine ...
Am Ende landeten im Einkaufskorb neben einer Tastatur eine Maus, ein USB-Hub, ein Flugzeug-PC-Spiel, ein Baby-PC-Spiel und eine meinerseits gewünschte Zahnbürste in unerwarteter doppelter Ausfertigung zum selben Preis wie eine Einzelne ... das mit dem Preis Zwei-Für-Eins hab ich nicht verstanden, weil direkt im Regal nebendran Kartons mit einer Einzelzahnbürste zu genau demselben Preis standen, doch ich fragte dann nicht weiter, denn da erklang auch schon das Rausschmeißerlied, mit dem der Laden der Kundschaft kund gibt: wisse, es ist 20 Uhr ...
Männe zahlte an der Kasse, das können Männer gut, und fast fiel ihm der Schein aus der Hand, als er die Frau an der Kasse sagen hörte, die Zahnbürste dürfe er für 99 Euro mitnehmen ... dabei hatten wir vorher genau darüber gesprochen, ZWEI Mal, ich wollte sicher sein, dass wir nicht aneinander vorbeigeredet hatten ...
Gut, dass wir den Drucker, dessentwegen wir das Geschäft eigentlich aufgesucht hatten, in der Kürze der Zeit nicht mehr gefunden haben ...
Mittwoch, Februar 21, 2007
wenn man zu langsam ist
Eigentlich bin ich immer zu langsam. Ich kann nichts schnell erledigen, dann schleichen sich hunderte von Fehlern ein, doch manchmal, da bin ich dann wirklich sehr langsam ... auch für meine Verhältnisse ...
So fragte Männe seit einigen Tagen öfters mal, ob ich ihm helfen könne, seinen Rechner hier abbauen, damit er ihn ins auswärtige Büro mitnehmen könne, was ich natürlich zusagte, man ist ja kein Unmensch, und vorhin wiederholte er mehrfach, dass er den Rechner heute wohl nicht mehr abgebaut bekomme ...
... ich freute mich schon, dass ich nicht unter den Tisch in den Staub krauchen musste, wurde aber nach der dritten Wiederholung doch aufmerksam ...
dachte nach ...
und kam zum folgenden Ergebnis:
ich sollte aus diesen für mich außerordentlich subtilen Anmerkungen schließen, dass ich den Rechner bitteschön abzubauen habe und zwar heute und jetzt sofort, er wolle jetzt fahren.
Er fuhr, nachdem ich mich durch den Staub gewühlt, den Rechner abgebaut und mehrere zwar im Rechner eingestöpselte sonst aber mit nichts verbundene Kabel aussortiert hatte ... nun warte ich auf den Anruf, welche Kabel fehlen, denn immerhin habe ich den Rechner ja abgestöpselt ...
So fragte Männe seit einigen Tagen öfters mal, ob ich ihm helfen könne, seinen Rechner hier abbauen, damit er ihn ins auswärtige Büro mitnehmen könne, was ich natürlich zusagte, man ist ja kein Unmensch, und vorhin wiederholte er mehrfach, dass er den Rechner heute wohl nicht mehr abgebaut bekomme ...
... ich freute mich schon, dass ich nicht unter den Tisch in den Staub krauchen musste, wurde aber nach der dritten Wiederholung doch aufmerksam ...
dachte nach ...
und kam zum folgenden Ergebnis:
ich sollte aus diesen für mich außerordentlich subtilen Anmerkungen schließen, dass ich den Rechner bitteschön abzubauen habe und zwar heute und jetzt sofort, er wolle jetzt fahren.
Er fuhr, nachdem ich mich durch den Staub gewühlt, den Rechner abgebaut und mehrere zwar im Rechner eingestöpselte sonst aber mit nichts verbundene Kabel aussortiert hatte ... nun warte ich auf den Anruf, welche Kabel fehlen, denn immerhin habe ich den Rechner ja abgestöpselt ...
Montag, Februar 19, 2007
wenn das Telefon klingelt
ich: Schönen Guten Tag, Sie sprechen mit mir.
ältere Frau: Guten Tag, ich wollte ihnen eine Mail schicken, aber das geht nicht.
ich: Was geht denn nicht? (manchmal provozieren komische Aussagen komische Fragen)
ältere Frau: Ich habe von Ihrer Mitarbeiterin diese Adresse bekommen: InfoÄtIhreFirmaPunktDE, aber wenn ich die eingebe, dann zeigt der Bildschirm: 'Diese Seite wurde nicht gefunden.'
An dieser Stelle musste ich die Hand über die Muschel legen, denn dieses Thema hatte ich vor Kurzem bei Dau Jones gelesen ... ich dachte bisher, sowas kennt man nur aus Erzählungen ... und als ich wieder konnte, fragte
ich: Haben Sie Ihr Mailprogramm aufgerufen? Wo haben Sie die Adresse denn eingegeben?
ältere Frau: Wissen Sie, ich habe den Computer noch nicht so lange und mehr als e-Mails verschicken oder bekommen tu ich damit eigentlich nicht ...
Hier hat sie vielleicht gehört, wie mein Verstand ins Quietschen geriet
ich: Wie haben Sie denn bisher Mails verschickt?
ältere Frau: Ich muss dazu gmx aufrufen und dann schreibe ich meine Mails.
ich: Dann rufen Sie doch bitte gmx auf und ich helfe Ihnen dabei, die richtige Zeile zu finden
ältere Frau: Das geht nicht, ich kann nicht gleichzeitig telefonieren und ins Internet, aber wenn ich gmx aufrufe, dann kommt da meine eigene Adresse und darunter ist eine Zeile, so mache ich das bei gmx immer ...
ich: OK, dann rufen Sie gmx auf und machen das wie immer. Und wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie mich gerne wieder an.
ältere Frau: OK, das mach ich.
Und sie klang wirklich und ernsthaft erleichtert ...
ältere Frau: Guten Tag, ich wollte ihnen eine Mail schicken, aber das geht nicht.
ich: Was geht denn nicht? (manchmal provozieren komische Aussagen komische Fragen)
ältere Frau: Ich habe von Ihrer Mitarbeiterin diese Adresse bekommen: InfoÄtIhreFirmaPunktDE, aber wenn ich die eingebe, dann zeigt der Bildschirm: 'Diese Seite wurde nicht gefunden.'
An dieser Stelle musste ich die Hand über die Muschel legen, denn dieses Thema hatte ich vor Kurzem bei Dau Jones gelesen ... ich dachte bisher, sowas kennt man nur aus Erzählungen ... und als ich wieder konnte, fragte
ich: Haben Sie Ihr Mailprogramm aufgerufen? Wo haben Sie die Adresse denn eingegeben?
ältere Frau: Wissen Sie, ich habe den Computer noch nicht so lange und mehr als e-Mails verschicken oder bekommen tu ich damit eigentlich nicht ...
Hier hat sie vielleicht gehört, wie mein Verstand ins Quietschen geriet
ich: Wie haben Sie denn bisher Mails verschickt?
ältere Frau: Ich muss dazu gmx aufrufen und dann schreibe ich meine Mails.
ich: Dann rufen Sie doch bitte gmx auf und ich helfe Ihnen dabei, die richtige Zeile zu finden
ältere Frau: Das geht nicht, ich kann nicht gleichzeitig telefonieren und ins Internet, aber wenn ich gmx aufrufe, dann kommt da meine eigene Adresse und darunter ist eine Zeile, so mache ich das bei gmx immer ...
ich: OK, dann rufen Sie gmx auf und machen das wie immer. Und wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie mich gerne wieder an.
ältere Frau: OK, das mach ich.
Und sie klang wirklich und ernsthaft erleichtert ...
Donnerstag, Februar 15, 2007
wenn man sich vielleicht verhört hat ...
Der Radiomoderator (Neudeutsch: Radio-DJ) kündigte in der Anti-Karneval-Session-Sendung den neuesten Hit an und der begann so:
"You are God´s biggest mistake ... "
Den Rest hab ich nicht mehr mitbekommen ... eventuell weil ich mich versucht fühlte, dagegen zu halten ...
"You are God´s biggest mistake ... "
Den Rest hab ich nicht mehr mitbekommen ... eventuell weil ich mich versucht fühlte, dagegen zu halten ...
Boston Legal die Dritte
Grundsätzlich darf jeder Mitmensch seinen eigenen Spleen pflegen, doch die gestrige Darstellung von Anwälten legt den Verdacht nahe, dass ein guter Teil der Mitglieder dieser speziellen Zunft nicht ganz dicht ist ... da nebenher aber noch eine gewisse rethorische Raffinesse unterstellt werden kann, sind Aussagen von Anwälten zu diesem Thema wohl als 'befangen' einzusortieren ... andererseits könnte der Drehbuchverfasser sich lediglich ausgelebt haben ...
Montag, Februar 12, 2007
wenn es kritisch wird
Vorhin musste ich weg zu einem Termin und warf noch schnell in den Raum, dass morgen mein Hotline-Man kommen würde, da sich entweder das Mainboard verabschiedete oder die Spiegelfestplatte, die vor einigen Wochen erst eingebaut worden war und die mir schon einmal das Leben gerettet hatte ... wobei ich festellen muss, dass der Rechner, den ich vor dem jetzigen Teil hatte, über 10 Jahre ohne auch nur zu mucken treu seine Dienste geleistet hat und ich weine ihm mindestens ein Mal im Monat bittere Krokodilstränen nach, denn dieses jetzige, im letzten Jahr hochmoderne Gerät hat mich schon richtig Nerven und Geld gekostet!
Ich wollte aber nicht schweifen ... Männe schrieb seinen Satz zuende und fragte, ob denn der Hotline-Man ohne mich an den Rechner könne, wenn ich jetzt weg ginge ... ich legte die Stirn in Falten und Männe meinte, ich hätte gesagt, der Hotline-Man käme nachher ... und dann hätten wir uns beinahe darüber gestritten, was ich denn nun gesagt habe ...
Also einer von uns beiden wird langsam wunderlich ... das ist mal sicher ...
Ich wollte aber nicht schweifen ... Männe schrieb seinen Satz zuende und fragte, ob denn der Hotline-Man ohne mich an den Rechner könne, wenn ich jetzt weg ginge ... ich legte die Stirn in Falten und Männe meinte, ich hätte gesagt, der Hotline-Man käme nachher ... und dann hätten wir uns beinahe darüber gestritten, was ich denn nun gesagt habe ...
Also einer von uns beiden wird langsam wunderlich ... das ist mal sicher ...
Samstag, Februar 10, 2007
ähhmm ...
Heute stellte Männe mit ernster Miene eine Gretchenfrage:
"Hast Du die Mail an den Herrn Xyz schon weggeschickt?"
Ich: "An wen?"
Männe: "An den Herrn Xyz. Das hab ich Dir vor 3 Wochen schon mal gesagt!"
Ich durchforstete mein Hirn, es leuchtete nirgendwo ein Name dieser Art auf ... hatte er mir das nun gesagt oder nicht???
"Hast Du die Mail an den Herrn Xyz schon weggeschickt?"
Ich: "An wen?"
Männe: "An den Herrn Xyz. Das hab ich Dir vor 3 Wochen schon mal gesagt!"
Ich durchforstete mein Hirn, es leuchtete nirgendwo ein Name dieser Art auf ... hatte er mir das nun gesagt oder nicht???
Donnerstag, Februar 08, 2007
wenn man was zu spät merkt
So, es ist soweit, ich muss endlich dafür sorgen, dass das Leben wieder in eine gerade Linie kommt. So gar keine Spannungen, Differenzen oder Ärgernisse glatt bügeln zu müssen, kurz alles am Laufen zu haben, tut dem Gemüt überhaupt nicht gut.
Heute Morgen sorgte ich wie immer dafür, dass der kleine Bube über dem Aufstehen, Frühstücken, Anziehen, Zähneputzen und sich in warme Klamotten werfen nicht vergaß, dass der Bus bei Unpünktlichkeit ohne ihn abfährt und als ich dann vom den-Buben-zum-Bus-Bringen wieder zurück war und meine Schuhe im Schuhschrank platzieren wollte, da fiel mir auf, dass ich einen Halbstiefel und einen Halbschuh trug ...
Heute Morgen sorgte ich wie immer dafür, dass der kleine Bube über dem Aufstehen, Frühstücken, Anziehen, Zähneputzen und sich in warme Klamotten werfen nicht vergaß, dass der Bus bei Unpünktlichkeit ohne ihn abfährt und als ich dann vom den-Buben-zum-Bus-Bringen wieder zurück war und meine Schuhe im Schuhschrank platzieren wollte, da fiel mir auf, dass ich einen Halbstiefel und einen Halbschuh trug ...
Montag, Februar 05, 2007
wenn es plätschert
schon wieder ... langsam bekomme ich den Eindruck, dass ich daran selbst Schuld bin und vielleicht mal wieder umziehen sollte, um dem täglich gleichen Einerlei ein wenig zu entkommen ... nein, darauf hab ich keine Lust, dann müsste ich die vielen noch unausgepackten Kartons ja wieder in die Hand nehmen ...
Heute war ich auf einer Baustelle und durfte dort wichtige Sachen zu den Handwerkern sagen.
DAS sollte ich viel öfter tun ... ;)
Heute war ich auf einer Baustelle und durfte dort wichtige Sachen zu den Handwerkern sagen.
DAS sollte ich viel öfter tun ... ;)
Freitag, Februar 02, 2007
wenn man nicht drüber nachdenkt, was man sagt
Vorhin zeige ich einem Mitarbeiter ein bisschen was im Zeichenprogramm. Dazu sollte er einen Befehl ausführen und ich so ohne nachzudenken und ein bisschen genervt, weil ich weiß ja schon, wie die Aktion mit der Maus geht: "Dann holen Sie sich doch einen runter!"
Danach musste ich kurz rausgehen um die Farbe wieder zu wechseln ...
Danach musste ich kurz rausgehen um die Farbe wieder zu wechseln ...
Donnerstag, Februar 01, 2007
weg ist das Geschenk
'Weg' im Sinne von 'weg' ist es natürlich nicht, es ist schließlich bei der Empfängerin angekommen, trotz meiner Schusseligkeit sogar am Tag des Geschehens ... das erfuhr ich heute, denn zwischen all den so furchtbar wichtigen zu erledigen Dingen heute, deretwegen ich gleich mit runden Füßen ins Bett fallen werde, erinnerte ich mich, dass gestern doch dieser Termin war und ich nicht angerufen hatte, was ich schleunigstens nach dem Abendessen nachholte und so konnte die Beschenkte von der Zuverlässigkeit der Deutschen Post berichten. ... dies scheint das Jahr des sich-um-einen-Tag-Verspätens zu werden ... manchmal kann es auch ein wenig mehr sein, denn gestern kam mein Männe aus seinem Büro in die Küche, was eigentlich ein Zeichen dafür ist, dass ihn ein Hunger plagt, welcher zeitlich nicht unbedingt zu einer anstehenden Mahlzeit passen muss, er wedelte mit Papier in der Hand und fragte, was das denn sei ... mich traf kurz der Schlag, handelte es sich doch um zwei Weihnachtsgrußkarten, die er vor dem Fest hatte zum Briefkasten transportieren wollen ... so hatte er es gesagt ... jedenfalls erinnere ich mich ... er nicht ...
Nun muss ich also die Geschichte gut formulieren und was hinterherschicken, denn ausgerechnet bei diesen beiden handelt es sich um wichtige Post, deren Empfänger mit Sicherheit verschnupft waren oder auch noch sind, denn alle übrigen Mitglieder ihrer näheren Verwandtschaft hatten Grüße in der Post ...
Nun muss ich also die Geschichte gut formulieren und was hinterherschicken, denn ausgerechnet bei diesen beiden handelt es sich um wichtige Post, deren Empfänger mit Sicherheit verschnupft waren oder auch noch sind, denn alle übrigen Mitglieder ihrer näheren Verwandtschaft hatten Grüße in der Post ...
Mittwoch, Januar 31, 2007
Boston Legal die Zweite
The Spad: "ich habe Tara mit einem anderen Mann Lachen gesehen."
The Shat: "Bist Du sicher, dass sie sich nicht nur geküsst haben?"
The Spad: "Nein, es ist aus. In einer Woche habe ich meine Freundin und meinen Fall verloren." *gönnt sich einen Schluck*
Gibt es einen cooleren Macho ...
The Shat: "Bist Du sicher, dass sie sich nicht nur geküsst haben?"
The Spad: "Nein, es ist aus. In einer Woche habe ich meine Freundin und meinen Fall verloren." *gönnt sich einen Schluck*
Gibt es einen cooleren Macho ...
Dienstag, Januar 30, 2007
da ist das Geschenk
Noch ein Tag später und das Geburtstagsgeschenk kommt wirklich nicht mehr rechtzeitig via Post, weil am Geburtstag Verschicktes nur dann am selben Tag ankommt, wenn man sich selbst als Gast gleich mitbringt.
Ich also heute bei passender Gelegenheit in den Laden gesaust, der baut schon wieder um, was mit ein Grund ist, warum ich dort so selten hin gehe - ich weiß nie, was es dort gibt, jedenfalls stand eine gigantisch aufmerksame Verkäuferin hinter dem Tresen, sie fragte schon, als ich die Treppe hoch kam, wie sie helfen könne ... 'Schade' murmelte ich so vor mich hin, konnte ich doch nicht noch durch die Auslagen schlendern und Mehrausgaben in Erwägung ziehen, andererseits ist es auch nicht verkehrt, wenn man nur das einkauft, was man braucht, so sollte es eigentlich immer sein. Das sage ich mir nach so ziemlich jedem Einkauf, stelle aber zum jeweils Nächsten fest, dass es natürlich nie SO gesagt wurde ...
Die Verkäuferin macht ihren Job, öffnet die Folie vom bestellten Objekt, ich tue so, als interessiere mich das, denn ich weiß ja schon, dass ich die Teile mitnehmen werde, sonst stehe ich morgen ohne Geschenk da, ich gucke die Gabel an, dann das Messer und da mir gerade was durch den Kopf geht, verhalte ich mich impulsiv und äußere so vor mich hin: "Nicht besonders schön!"
Ohne aufzusehen sah ich die arme Frau hinter dem Tresen erschrecken. Sie befürchtete, ich wollte die Besteckteile nun doch nicht haben, doch sie kennt mich halt nicht ... ich tendiere bisweilen dazu, meine Umwelt zu schocken ... um ihr Gelegenheit zu geben, sich zu sammeln, wandele ich dann doch noch durch den Laden und finde einen Seifenspender ...
Dieser Seifenspender bekam noch eine Füllung in einem anderen Geschäft bei einer anderen Gelegenheit und wird mich nun immer an sie erinnern ... ;)
Ich also heute bei passender Gelegenheit in den Laden gesaust, der baut schon wieder um, was mit ein Grund ist, warum ich dort so selten hin gehe - ich weiß nie, was es dort gibt, jedenfalls stand eine gigantisch aufmerksame Verkäuferin hinter dem Tresen, sie fragte schon, als ich die Treppe hoch kam, wie sie helfen könne ... 'Schade' murmelte ich so vor mich hin, konnte ich doch nicht noch durch die Auslagen schlendern und Mehrausgaben in Erwägung ziehen, andererseits ist es auch nicht verkehrt, wenn man nur das einkauft, was man braucht, so sollte es eigentlich immer sein. Das sage ich mir nach so ziemlich jedem Einkauf, stelle aber zum jeweils Nächsten fest, dass es natürlich nie SO gesagt wurde ...
Die Verkäuferin macht ihren Job, öffnet die Folie vom bestellten Objekt, ich tue so, als interessiere mich das, denn ich weiß ja schon, dass ich die Teile mitnehmen werde, sonst stehe ich morgen ohne Geschenk da, ich gucke die Gabel an, dann das Messer und da mir gerade was durch den Kopf geht, verhalte ich mich impulsiv und äußere so vor mich hin: "Nicht besonders schön!"
Ohne aufzusehen sah ich die arme Frau hinter dem Tresen erschrecken. Sie befürchtete, ich wollte die Besteckteile nun doch nicht haben, doch sie kennt mich halt nicht ... ich tendiere bisweilen dazu, meine Umwelt zu schocken ... um ihr Gelegenheit zu geben, sich zu sammeln, wandele ich dann doch noch durch den Laden und finde einen Seifenspender ...
Dieser Seifenspender bekam noch eine Füllung in einem anderen Geschäft bei einer anderen Gelegenheit und wird mich nun immer an sie erinnern ... ;)
Montag, Januar 29, 2007
wo ist das Geschenk?
Bestellt auf den letzten Drücker, dem Laden im Genick gesessen, damit die Lieferung rechtzeitig eintrifft, 5 Tage vor dem Termin den erlösenden Anruf bekommen und heute vergessen, das Geschenk abzuholen, einzutüten und bei der Post einzuwerfen ... das erinnert mich an Zeiten, als es als Geburtstagsgeschenk fürs Geburtstagskind genügte, dass ich auf der Welt war, doch das schlechte Gewissen heutzutage, das passt einfach nicht ... dafür trinkt sich ein Abendtee viel schöner, wenn er 'Cool Cassis' enthält ... schnöder Johannisbeergeschmack - das wär doch langweilig ...
wenn man daneben steht
Überall im Netz und im RL sind Artikel zu lesen über des Raabs Show gestern Abend ... ich komme nicht drum herum, neben dem, was ich tatsächlich sah, mitzubekommen, was noch in der Show gestern ablief, ob ich will oder nicht.
Also erlaube ich mir, dagegenzuhalten, dass mir nicht langweilig genug ist dafür, mich stundenlang vor die Glotze zu hauen und Herrn Raab bei seiner Selbstdarstellung zuzusehen.
Leute! Nutzt Eure Zeit und tut was Sinnvolles! Schlaft mit dem Nachbarn, wenn sonst niemand zur Hand ist, tut was, was Euch gut tut, aber sorgt nicht dafür, dass Herr Raab, von den Einschaltquoten verführt, sowas neu auflegt!
In einem anderen Forum meinte ich mal, dass Demokratie dafür sorgt, dass schlussendlich der kleinste gemeinsame Nenner gefunden werden wird, aber diese Darbietung fand ich unterirdisch weit unterhalb vom gemeinsamen Nenner!
Also erlaube ich mir, dagegenzuhalten, dass mir nicht langweilig genug ist dafür, mich stundenlang vor die Glotze zu hauen und Herrn Raab bei seiner Selbstdarstellung zuzusehen.
Leute! Nutzt Eure Zeit und tut was Sinnvolles! Schlaft mit dem Nachbarn, wenn sonst niemand zur Hand ist, tut was, was Euch gut tut, aber sorgt nicht dafür, dass Herr Raab, von den Einschaltquoten verführt, sowas neu auflegt!
In einem anderen Forum meinte ich mal, dass Demokratie dafür sorgt, dass schlussendlich der kleinste gemeinsame Nenner gefunden werden wird, aber diese Darbietung fand ich unterirdisch weit unterhalb vom gemeinsamen Nenner!
Sonntag, Januar 28, 2007
wenn das Telefon klingelt
ich: Schönen guten Tag, Sie sprechen mit Frau awa
ältere Frau (laut): Hallo?
ich: Guten Tag, Sie sind bei der Firma wir, Sie sprechen mit Frau awa
ältere Frau (laut): Wie ist Ihr Name, bitte?
ich: Mein Name ist Frau awa
ältere Frau (laut): Frau ..., Frau wie? Naja, ist ja auch egal, hören Sie mal zu!
Ich hörte dann zu, ich hätte auch nichts mehr sagen können ...
ältere Frau (laut): Hallo?
ich: Guten Tag, Sie sind bei der Firma wir, Sie sprechen mit Frau awa
ältere Frau (laut): Wie ist Ihr Name, bitte?
ich: Mein Name ist Frau awa
ältere Frau (laut): Frau ..., Frau wie? Naja, ist ja auch egal, hören Sie mal zu!
Ich hörte dann zu, ich hätte auch nichts mehr sagen können ...
Samstag, Januar 27, 2007
ausgeliefert
Heute war es wieder soweit. Tagelang bereitete ich mich selisch, moralisch und überhaupt darauf vor, dem Friseur erneut einen Besuch abzustatten, heute rang ich mich auf den Stuhl.
Leider hatte die Friseurin meines Vertrauens keine Zeit, so dass sich eine x-Beliebige andere auf mein Haupthaar stürzte.
Wie sie geschnitten hat ... sie gab sich Mühe ... sie fönte, was das Zeug hielt mit zwei Bürsten gleichzeitig, um Stand in die dürren Sprieße reinzubekommen, was ich schon mit Argwohn beobachtete, und tatsächlich, als ich die Brille aufsetzte, ohne die frau awa blind wie ein Maulwurf in der Weltgeschichte herumirrt, da blickte mir meine eigene Großmutter aus dem Spiegel entgegen ... geplustert ist noch untertrieben ... morgen früh, unbebrillt nach dem Aufstehen, werde ich mal waschen und sehen, wie der Schnitt eigentlich ist ...
Leider hatte die Friseurin meines Vertrauens keine Zeit, so dass sich eine x-Beliebige andere auf mein Haupthaar stürzte.
Wie sie geschnitten hat ... sie gab sich Mühe ... sie fönte, was das Zeug hielt mit zwei Bürsten gleichzeitig, um Stand in die dürren Sprieße reinzubekommen, was ich schon mit Argwohn beobachtete, und tatsächlich, als ich die Brille aufsetzte, ohne die frau awa blind wie ein Maulwurf in der Weltgeschichte herumirrt, da blickte mir meine eigene Großmutter aus dem Spiegel entgegen ... geplustert ist noch untertrieben ... morgen früh, unbebrillt nach dem Aufstehen, werde ich mal waschen und sehen, wie der Schnitt eigentlich ist ...
Montag, Januar 22, 2007
wenn man besser ist, als man denkt
Am Freitag, nach dem GAU, hatte ich den Rechner runtergefahren und beschlossen, dass ab diesem Zeitpunkt Wochenende stattfindet.
Heute Morgen hatte sich das Problem nicht von alleine erledigt, obwohl um halb 8 schon fast die Sonne aufgegangen war, jedoch es handelte sich ja nicht um defekte Hardware sondern um PEBCAM, das war sogar mir klar und daher hatte ich in diese Richtung auch nicht so wahnsinnig viel Hoffnung gehegt. Also seufzte ich einmal, ließ den Rechner hochlaufen und besah die Bescherung näher ... und dann stellte sich heraus: es war doch nur halb so schlimm, wie gedacht, denn die Sicherungskopie hatte ich weit später angelegt, als es in Erinnerung geblieben war, und so musste ich eigentlich nur den Planrahmen neu festlegen und die Maszketten neu eingeben ... und so stürzte ich mich nach Fertigstellung gleich weniger gefrustet in den nächsten Müllhaufen zum Durchbeißen ...
Heute Morgen hatte sich das Problem nicht von alleine erledigt, obwohl um halb 8 schon fast die Sonne aufgegangen war, jedoch es handelte sich ja nicht um defekte Hardware sondern um PEBCAM, das war sogar mir klar und daher hatte ich in diese Richtung auch nicht so wahnsinnig viel Hoffnung gehegt. Also seufzte ich einmal, ließ den Rechner hochlaufen und besah die Bescherung näher ... und dann stellte sich heraus: es war doch nur halb so schlimm, wie gedacht, denn die Sicherungskopie hatte ich weit später angelegt, als es in Erinnerung geblieben war, und so musste ich eigentlich nur den Planrahmen neu festlegen und die Maszketten neu eingeben ... und so stürzte ich mich nach Fertigstellung gleich weniger gefrustet in den nächsten Müllhaufen zum Durchbeißen ...
Sonntag, Januar 21, 2007
wenn man etwas ausprobiert
www.meez.com
nicht, dass ich so aussehe, z.B. fehlen da noch ein paar Kilos ... nicht so furchtbar viele, doch sichtbare halt ... ;)
nicht, dass ich so aussehe, z.B. fehlen da noch ein paar Kilos ... nicht so furchtbar viele, doch sichtbare halt ... ;)
nutzlos und immer wieder gern
Die hochgeschätzte Gräfin traute sich und schmiss ein Stöckchen , welches sich versuchte, in die Reihe derer zu legen, die ich nicht fertig stellen konnte, da ich gedankenlos bin ...
Zehn der nutzlosesten Fähigkeiten meinerseits soll ich aufführen ... als da wären ... zum Beispiel ... ähm ... ich kann
1 mir alle Folgen der Serie Stargate immer wieder ansehen und immer noch überrascht sein vom Inhalt
2 zwei Online-Tagebücher führen, wobei als Unterfähigkeit inzwischen immer öfter eine thematische Differenzierung der Inhalte gelingt
3 außerordentlich ausdauernd Fragebögen beantworten, wobei in einem Fall deshalb ein IQ von 80 bescheinigt wurde, da normale Leute längst abgebrochen gehabt hätten
4 im Auto fast jeden Song, den das Radio (ganz laut) spielt, mitsingen, egal, wer daneben sitzt und beim nächsten Song weiß ich schon nicht mehr, welcher davor war
5 außerordentlich ausdauernd basteln, die Werke sind allerdings zum Ausstellen nicht schön genug und können trotzdem nie entsorgt werden, weshalb sich stapelweise Kartons auf dem Dachboden befinden, über die sich meine Nachkommen mal sehr wundern werden
6 alleine zweistimmig singen, wenn ich gerade erkältet bin und buchstäblich einen Hals habe ... das geht aber tatsächlich nur dann, wenn die Schnupfentierchen es sich so richtig gemütlich gemacht haben ...
7 verknotete Wollknäule auseinanderzwieseln und sie anschließend säuberlich neu aufgerollt in den Schrank legen, da ich nicht stricke, häkle oder klöpple
8 tagelang einen irren Hals schieben, bis sich Männe bei mir entschuldigt hat, egal, ob er überhaupt Schuld war oder nicht
9 Unordnung geflissentlich übersehen, weshalb mein Schreibtisch des öfteren überquillt, so lange ich noch alles finde, was ich brauche. Im Zweifelsfall wurden Unterlagen auch schon mal neu angefordert
10 mich fließend auf Schwäbisch unterhalten, wobei mir das in der hiesigen Gegend und auch in der Gegend, in der ich vorher 10 Jahre wohnte, überhaupt noch keine Punkte gebracht hat, die reden alle irgendwie anders ...
und da alle Blogger, die ich besuche, das Stöckchen bereits bekommen haben, werfe ich es mal weit hinaus, vielleicht, dass es einer fängt ...
Zehn der nutzlosesten Fähigkeiten meinerseits soll ich aufführen ... als da wären ... zum Beispiel ... ähm ... ich kann
1 mir alle Folgen der Serie Stargate immer wieder ansehen und immer noch überrascht sein vom Inhalt
2 zwei Online-Tagebücher führen, wobei als Unterfähigkeit inzwischen immer öfter eine thematische Differenzierung der Inhalte gelingt
3 außerordentlich ausdauernd Fragebögen beantworten, wobei in einem Fall deshalb ein IQ von 80 bescheinigt wurde, da normale Leute längst abgebrochen gehabt hätten
4 im Auto fast jeden Song, den das Radio (ganz laut) spielt, mitsingen, egal, wer daneben sitzt und beim nächsten Song weiß ich schon nicht mehr, welcher davor war
5 außerordentlich ausdauernd basteln, die Werke sind allerdings zum Ausstellen nicht schön genug und können trotzdem nie entsorgt werden, weshalb sich stapelweise Kartons auf dem Dachboden befinden, über die sich meine Nachkommen mal sehr wundern werden
6 alleine zweistimmig singen, wenn ich gerade erkältet bin und buchstäblich einen Hals habe ... das geht aber tatsächlich nur dann, wenn die Schnupfentierchen es sich so richtig gemütlich gemacht haben ...
7 verknotete Wollknäule auseinanderzwieseln und sie anschließend säuberlich neu aufgerollt in den Schrank legen, da ich nicht stricke, häkle oder klöpple
8 tagelang einen irren Hals schieben, bis sich Männe bei mir entschuldigt hat, egal, ob er überhaupt Schuld war oder nicht
9 Unordnung geflissentlich übersehen, weshalb mein Schreibtisch des öfteren überquillt, so lange ich noch alles finde, was ich brauche. Im Zweifelsfall wurden Unterlagen auch schon mal neu angefordert
10 mich fließend auf Schwäbisch unterhalten, wobei mir das in der hiesigen Gegend und auch in der Gegend, in der ich vorher 10 Jahre wohnte, überhaupt noch keine Punkte gebracht hat, die reden alle irgendwie anders ...
und da alle Blogger, die ich besuche, das Stöckchen bereits bekommen haben, werfe ich es mal weit hinaus, vielleicht, dass es einer fängt ...
Donnerstag, Januar 18, 2007
Boston Legal zum Ersten
Wenn es dem Gericht gefällt mit allem Respekt …
Das war doch mal eine Folge Boston Legal gestern, wie sie eine Serie braucht … völlig unvorhersehbar, ein Ich-gewinne-immer-Anwalt, der grandios aus der Fassung gerät und sich argumentativ wacker behauptet, ein James Spader, der die Atemlosigkeit und die der Figur völlig unbekannte Seite des Unterlegenen genial rüberbringt und eine Synchro, die, da ich das Original noch nicht kenne, die Stimmung sogar im Deutschen nicht kaputt macht … und eine Folge, die das Thema Todesstrafe ohne aufgeregt wackelnden Zeigefinger in Frage stellt …
Wenn bisher noch nicht, so hat seit gestern diese Serie einen Fan …
Das war doch mal eine Folge Boston Legal gestern, wie sie eine Serie braucht … völlig unvorhersehbar, ein Ich-gewinne-immer-Anwalt, der grandios aus der Fassung gerät und sich argumentativ wacker behauptet, ein James Spader, der die Atemlosigkeit und die der Figur völlig unbekannte Seite des Unterlegenen genial rüberbringt und eine Synchro, die, da ich das Original noch nicht kenne, die Stimmung sogar im Deutschen nicht kaputt macht … und eine Folge, die das Thema Todesstrafe ohne aufgeregt wackelnden Zeigefinger in Frage stellt …
Wenn bisher noch nicht, so hat seit gestern diese Serie einen Fan …
*huch*
'Wir, die Bank frau awas präsentieren uns im neuen Outfit!
Zeitgemäß, modern und für Sie übersichtlicher.'
HÄH? Heute Morgen öffne ich die Homepage der Bank meines Vertrauens, was selten genug vorkommt, und dann das! Die haben die komplette Seite umgestellt und ich muss mich neu zurecht finden! Mal abgesehen davon, dass ich aus dem Grübeln nicht herauskomme, ob da in dem Satz ein Kommafehler spukt, oder nicht, und das lenkt vom Zurechtfinden ungeheuer ab! ...
Es erinnert mich daran, als ich mit meinem Vater das erste Mal vor einem Bankautomaten stand, und er steckte seine Bankkarte in die dafür vorgesehene Öffnung, woraufhin das Gerät die Karte einsaugte ... mein Vater war im Grunde ein außerordentlich beherrschter Mann, der nicht leicht verriet, wenn er aus der Fassung geriet, doch in diesem Fall fiel mir auf, wie es ihm unmöglich war, das Kinn wieder nach oben zu bewegen. Es war für ihn nur sehr schwer einzusehen, dass der Apparat die Karte nur vorübergehend behielt ... und er lernte dazu ...
So werde ich mich an den Altvorderen orientieren und das online-Banking neu lernen ... ich bin ja noch jung ...
Dass die sich erdreisten, das bekannte Erscheinungsbild abzuändern und völlig neu zu gestalten!
Zeitgemäß, modern und für Sie übersichtlicher.'
HÄH? Heute Morgen öffne ich die Homepage der Bank meines Vertrauens, was selten genug vorkommt, und dann das! Die haben die komplette Seite umgestellt und ich muss mich neu zurecht finden! Mal abgesehen davon, dass ich aus dem Grübeln nicht herauskomme, ob da in dem Satz ein Kommafehler spukt, oder nicht, und das lenkt vom Zurechtfinden ungeheuer ab! ...
Es erinnert mich daran, als ich mit meinem Vater das erste Mal vor einem Bankautomaten stand, und er steckte seine Bankkarte in die dafür vorgesehene Öffnung, woraufhin das Gerät die Karte einsaugte ... mein Vater war im Grunde ein außerordentlich beherrschter Mann, der nicht leicht verriet, wenn er aus der Fassung geriet, doch in diesem Fall fiel mir auf, wie es ihm unmöglich war, das Kinn wieder nach oben zu bewegen. Es war für ihn nur sehr schwer einzusehen, dass der Apparat die Karte nur vorübergehend behielt ... und er lernte dazu ...
So werde ich mich an den Altvorderen orientieren und das online-Banking neu lernen ... ich bin ja noch jung ...
Dass die sich erdreisten, das bekannte Erscheinungsbild abzuändern und völlig neu zu gestalten!
Montag, Januar 15, 2007
wenn man sich gut fühlt
Heute schlug ich mich wacker ...
Der Kunde, dem ich neulich erzählen musste, dass meine Arbeit entgeltlich zu haben ist, mit dem war ich heute auf dem Amt. Ich war vorbereitet und hatte alle Unterlagen dabei und das weitere Vorgehen zeichnet sich glasklar am Horizont ab ...
Ich war zufrieden mit mir ...
Der Kunde, dem ich neulich erzählen musste, dass meine Arbeit entgeltlich zu haben ist, mit dem war ich heute auf dem Amt. Ich war vorbereitet und hatte alle Unterlagen dabei und das weitere Vorgehen zeichnet sich glasklar am Horizont ab ...
Ich war zufrieden mit mir ...
Sonntag, Januar 14, 2007
wenn man etwas lernt
Aus einer Talkshow gestern Abend ...
das 'Goethe-Institut' will in der Türkei nicht Goethe-Institut heißen, es heißt dort 'Deutsches Kulturinstitut' - auf Türkisch natürlich, das hab ich aber vergessen, wie das heißt ... warum das Goethe-Institut allerdings umbenannt werden musste, das hab ich behalten:
weil 'göt' auf Türkisch dasselbe ist, wie 'butt' auf Englisch und wer will als Kulturweitertragender schon bei einem Arbeitgeber beschäftigt sein, der als verlängerter Rücken die Lachnummer im Land ist, das man übernehmen will ...
das 'Goethe-Institut' will in der Türkei nicht Goethe-Institut heißen, es heißt dort 'Deutsches Kulturinstitut' - auf Türkisch natürlich, das hab ich aber vergessen, wie das heißt ... warum das Goethe-Institut allerdings umbenannt werden musste, das hab ich behalten:
weil 'göt' auf Türkisch dasselbe ist, wie 'butt' auf Englisch und wer will als Kulturweitertragender schon bei einem Arbeitgeber beschäftigt sein, der als verlängerter Rücken die Lachnummer im Land ist, das man übernehmen will ...
Samstag, Januar 13, 2007
wenn das Telefon klingelt
...
ich: Schönen Guten Tag, Sie sprechen mit mir
Älterer Herr: Nein, hier ist Älterer Herr ...
(an dieser Stelle musste ich den Hörer kurz abdecken)
ich: Was kann ich denn für Sie tun?
...
ich: Schönen Guten Tag, Sie sprechen mit mir
Älterer Herr: Nein, hier ist Älterer Herr ...
(an dieser Stelle musste ich den Hörer kurz abdecken)
ich: Was kann ich denn für Sie tun?
...
Freitag, Januar 12, 2007
wer nicht will, kann auch nicht
In letzter Zeit bearbeite ich lauter Zeuchs, das mich überhaupt nicht interessiert, sind es doch in der Regel Projekte, die irgendwer anders hingeschmissen hat, bevor sie fertig waren ... und dann werd ich dafür nicht mal bezahlt, da die Bearbeitung schon so lange gedauert hat ...
wenn ich angestellt wäre, hätte ich den Job inzwischen aufgegeben, so kann ich nur versuchen, der inneren Kündigung vorzubeugen und mich durchzukämpfen ... ob ich für das Durchbeißen dann eine Woche oder einen Monat länger brauche, als vorgesehen, darauf kommt es beinahe schon nicht mehr an, da sich die Termine ohnehin alle in der Versenkung der runden Ablage wiederfanden ... es macht halt überhaupt keinen Spaß, den dicken Hals nicht mehr loswerden zu können ...
wenn ich angestellt wäre, hätte ich den Job inzwischen aufgegeben, so kann ich nur versuchen, der inneren Kündigung vorzubeugen und mich durchzukämpfen ... ob ich für das Durchbeißen dann eine Woche oder einen Monat länger brauche, als vorgesehen, darauf kommt es beinahe schon nicht mehr an, da sich die Termine ohnehin alle in der Versenkung der runden Ablage wiederfanden ... es macht halt überhaupt keinen Spaß, den dicken Hals nicht mehr loswerden zu können ...
Mittwoch, Januar 10, 2007
unumsetzbare Veränderungen
unumsetzbar ist die Umstellung dieses Blogs auf ein anderes Outfit. Bei dem Versuch, ein neues Kleid überzustreifen, teilt ein PopUp lapidar mit, dass alle Veränderungen des bisherigen Outfits unumkehrbar entfernt würden, und da ich die Links und Hinweise auf der rechten Seite eigentlich ganz gerne behalten würde, lasse ich es nicht auf einen Versuch ankommen ... Die geneigten Leser sind also auf Gedeih und Verderb dieser Farbgebung und Gestaltung ausgeliefert. Wahlweise so lange, bis ich mich traue, mich in das Abenteuer Wiederherstellung einer Blogdarstellung zu stürzen, bis der Blog die Pforten schließt oder bis in die nächste Steinzeit ...
wenn es sich einspielt
Das Neue Jahr ist in vollem Gange.
Am vergangenen Wochenende wurden die letzten Reste beseitigt, der Weihnachtsbaum liegt entschmückt vor der Tür und wird hoffentlich am kommenden Wochenende vom Kindergartenhelferverein eingesammelt, die Schmuckbehältnissammelkartons warten auf den Transport auf den Dachboden. Das stellt immer ein mittelgroßes Problem, da die Bodeneinschubtreppe einfach nur schlecht zu begehen und es oben auf dem Dachboden trotz 10° Plus draußen außerordentlich ungemütlich ist.
Die Schule öffnete nach den Ferien ihre Pforten, nun ist auch die ewige Müdigkeit wieder da, die das morgens um 6 Aufstehen halt so mit sich bringt.
Einen Urlaub legte ich fest, mal sehen, ob ich für mehr Lust bekommen und es wünscht niemand mehr ein frohes neues Jahr - bald ist wieder Weihnachten ...
Am vergangenen Wochenende wurden die letzten Reste beseitigt, der Weihnachtsbaum liegt entschmückt vor der Tür und wird hoffentlich am kommenden Wochenende vom Kindergartenhelferverein eingesammelt, die Schmuckbehältnissammelkartons warten auf den Transport auf den Dachboden. Das stellt immer ein mittelgroßes Problem, da die Bodeneinschubtreppe einfach nur schlecht zu begehen und es oben auf dem Dachboden trotz 10° Plus draußen außerordentlich ungemütlich ist.
Die Schule öffnete nach den Ferien ihre Pforten, nun ist auch die ewige Müdigkeit wieder da, die das morgens um 6 Aufstehen halt so mit sich bringt.
Einen Urlaub legte ich fest, mal sehen, ob ich für mehr Lust bekommen und es wünscht niemand mehr ein frohes neues Jahr - bald ist wieder Weihnachten ...
Sonntag, Januar 07, 2007
wenn man etwas findet
Diesen Satz fand ich schön:
'Familie ist etwas, was man selbst herstellen muss, sonst hat man sie eben nicht.'
Er stammt aus einem Artikel von Dirk Knipphals, Literaturredakteur bei der 'taz' im Spiegel über die Fernsehserie 'Six Feet Under' ... Artikel des Spiegel tendieren nach einer Weile dazu, in dessen kostenpflichtigen Dossiers zu verschwinden, doch bis dahin ist dieser Eintrag möglicherweise auch schon archiviert und um den Artikel ging es mir ja nicht ...
'Familie ist etwas, was man selbst herstellen muss, sonst hat man sie eben nicht.'
Er stammt aus einem Artikel von Dirk Knipphals, Literaturredakteur bei der 'taz' im Spiegel über die Fernsehserie 'Six Feet Under' ... Artikel des Spiegel tendieren nach einer Weile dazu, in dessen kostenpflichtigen Dossiers zu verschwinden, doch bis dahin ist dieser Eintrag möglicherweise auch schon archiviert und um den Artikel ging es mir ja nicht ...
Freitag, Januar 05, 2007
wenn es plätschert
Die Tage haben nicht wirklich Halt zurzeit, es ist noch Urlaub - mehr oder weniger.
Das bedeutet unter anderem, dass ich im Bett liegen bleiben kann, bis einer meiner Männer mich unter fadenscheinigsten Gründen raus wirft, dass ich mich um die Steuer kümmere, wenn auch die von 2005, dass bisher nur wenige Kunden sich gemeldet haben und dass ich keine Hausaufgaben kontrollieren muss.
Dafür musste ich gestern mit ins Kino: Kevin allein im ... nein ... Nachts im Museum ... ein rechter Schmarrn, ich erinnerte mich, warum ich mir angewöhnt hatte, das PopCorn VOR dem Film zu verspeisen, die Jungs fanden die Szenerie lustig, vor allem die gewählten Kraftausdrücke, die die älteren Herren verwendeten ... ich freute mich sehr über den Film - als er uns nach Hause entließ ...
Das bedeutet unter anderem, dass ich im Bett liegen bleiben kann, bis einer meiner Männer mich unter fadenscheinigsten Gründen raus wirft, dass ich mich um die Steuer kümmere, wenn auch die von 2005, dass bisher nur wenige Kunden sich gemeldet haben und dass ich keine Hausaufgaben kontrollieren muss.
Dafür musste ich gestern mit ins Kino: Kevin allein im ... nein ... Nachts im Museum ... ein rechter Schmarrn, ich erinnerte mich, warum ich mir angewöhnt hatte, das PopCorn VOR dem Film zu verspeisen, die Jungs fanden die Szenerie lustig, vor allem die gewählten Kraftausdrücke, die die älteren Herren verwendeten ... ich freute mich sehr über den Film - als er uns nach Hause entließ ...
Montag, Januar 01, 2007
Auf ein Gutes!
Das neue Jahr fängt gut an.
Gestern wollte ich allen Lesern einen guten Rutsch wünschen, da funktionierte der Internetanschluss nicht mehr. Nun ist man ja nicht dumm und ruft die Telebum an, warum man telefonieren, jedoch nicht surfen könne, es liegt aber wohl kein technischer Defekt in der Leitung vor. Von selbst erledigt sich das Problem offensichtlich nicht, also muss morgen die Hotline her, die arbeitet nicht am Feiertag.
Ich hoffe, Ihr seid alle richtig gut gerutscht und werdet ein tolles Jahr 007 haben!
Da ich ja von Haus aus ein eher unbewegliches Mensch bin, freute ich mich nachgerade unterirdisch auf die Silvesterfete, zu der wir gehen sollten, es waren lediglich eine bekannte Familie und die meine, doch wir mussten aus dem Haus, und Männe bot gar keine Unterstützung, er lag um 8 Uhr des Abends noch in der Badewanne ... um diese Uhrzeit sollten wir eigentlich zum Fondue eintrudeln und ich hatte noch keine Haare gewaschen ...
Die schönsten Abende sind die, von denen man nichts erwartet und es wurde eine zauberhafter Rutsch über die Jahresgrenze ...
Gestern wollte ich allen Lesern einen guten Rutsch wünschen, da funktionierte der Internetanschluss nicht mehr. Nun ist man ja nicht dumm und ruft die Telebum an, warum man telefonieren, jedoch nicht surfen könne, es liegt aber wohl kein technischer Defekt in der Leitung vor. Von selbst erledigt sich das Problem offensichtlich nicht, also muss morgen die Hotline her, die arbeitet nicht am Feiertag.
Ich hoffe, Ihr seid alle richtig gut gerutscht und werdet ein tolles Jahr 007 haben!
Da ich ja von Haus aus ein eher unbewegliches Mensch bin, freute ich mich nachgerade unterirdisch auf die Silvesterfete, zu der wir gehen sollten, es waren lediglich eine bekannte Familie und die meine, doch wir mussten aus dem Haus, und Männe bot gar keine Unterstützung, er lag um 8 Uhr des Abends noch in der Badewanne ... um diese Uhrzeit sollten wir eigentlich zum Fondue eintrudeln und ich hatte noch keine Haare gewaschen ...
Die schönsten Abende sind die, von denen man nichts erwartet und es wurde eine zauberhafter Rutsch über die Jahresgrenze ...
Freitag, Dezember 29, 2006
es kommt schlimmer
die Scissor Sisters mit 'I don´t feel like dancing' im Dance-Floor-Mix nach einer Stunde Juanes und vor Ricky Martin ... *totumfallweilichdenumschaltknopfnichtfinde*
Donnerstag, Dezember 28, 2006
wenn man sich wundert
Gestern Abend - sternTV - ich dachte, ich seh nicht recht.
Ein Beitrag über Tokio Hotel, die Teenie-Band, die schon drei NummerEinsHits hatte, bevor ich überhaupt realisierte, dass sie existierte, die haben ein Bandmitglied, das spielt Gitarre. Der Bub durfte was sagen und darunter stand als Beschreibung: Gitarisst
welche Pisa-Koryphäe haben die denn da rangelassen???
Ein Beitrag über Tokio Hotel, die Teenie-Band, die schon drei NummerEinsHits hatte, bevor ich überhaupt realisierte, dass sie existierte, die haben ein Bandmitglied, das spielt Gitarre. Der Bub durfte was sagen und darunter stand als Beschreibung: Gitarisst
welche Pisa-Koryphäe haben die denn da rangelassen???
Mittwoch, Dezember 27, 2006
wenn man wieder zum Nachdenken kommt
Irgendwann findet auch die heftigste Feierei ein Ende, alle Geschenke kamen bei den Begünstigten an und der Heiland auf die Welt ...
James Bond ... grundsätzlich finde ich an jedem James Bond Film etwas auszusetzen, so auch an diesem, denn James Bond ist für mich der Inbegriff des Englischen Gentleman, der sich gewisse Dinge verkneift und schweigt. Vorsicht beim Weiterlesen, es wird heftig gespoilert! Deshalb ist der Rest als Kommentar versteckt.
James Bond ... grundsätzlich finde ich an jedem James Bond Film etwas auszusetzen, so auch an diesem, denn James Bond ist für mich der Inbegriff des Englischen Gentleman, der sich gewisse Dinge verkneift und schweigt. Vorsicht beim Weiterlesen, es wird heftig gespoilert! Deshalb ist der Rest als Kommentar versteckt.
Montag, Dezember 25, 2006
Count down RATTATTAZONG!
Es ist vollbracht.
Die Gans liegt knusprig und cross auf dem Tisch, Kartoffeln und Füllobst daneben, gegessen hat noch keiner, nach einem Verwandtenkaffeeundkuchenbesuch bei Oma und Opa geht nichts mehr rein.
Alles in Allem eine schöne Vorweihnachtszeit und eine schöne Weihnacht!
Die Gans liegt knusprig und cross auf dem Tisch, Kartoffeln und Füllobst daneben, gegessen hat noch keiner, nach einem Verwandtenkaffeeundkuchenbesuch bei Oma und Opa geht nichts mehr rein.
Alles in Allem eine schöne Vorweihnachtszeit und eine schöne Weihnacht!
Sonntag, Dezember 24, 2006
Frohes Fest
Allen Lesern dieses Blogs wünsche ich Frohe Weihnachten.
Gesundheit gehört dazu und Freude und Zufriedenheit mit sich und der Welt, und ich wünsche Euch, dass Ihr das alles nicht nur über die Feiertage erleben könnt ...
Gesundheit gehört dazu und Freude und Zufriedenheit mit sich und der Welt, und ich wünsche Euch, dass Ihr das alles nicht nur über die Feiertage erleben könnt ...
Count down 1
So ganz war das nichts mit nur warten gestern, die Gaben wollten noch eingepackt sein, nach dem Besuch
24. Dezember: Weihnachtsmanntag
24. Dezember: Weihnachtsmanntag
Samstag, Dezember 23, 2006
Count down 2
Es ist nichts zu tun, den Vorbereitungen sind durch das gestrige Putzen des Baums alle Winde aus den Segeln genommen. Der Baum heißt 'Marke chaotique' und der kleine Bube stolziert wie Oskar -
23. Dezember: warten oder auch: wir gehen James Bond besuchen
23. Dezember: warten oder auch: wir gehen James Bond besuchen
Freitag, Dezember 22, 2006
wenn man in Versuchung gerät
Heute wollte ich eine Gans. Eine richtige Gans, so eine, die in deutschen Landen über grasige Wiesen wanderte und ein halbwegs vernünftiges Leben fristete, bevor sie sich im Ofen in einen schmackhaften Weihnachtsschmaus verwandelt.
Deswegen stürzte ich mich todesverachtend sogar an einem Freitag ins Getümmel, da die Läden in Kürze über drei Tage verschlossen sein werden. Drei Tage! Wer soll das aushalten!
Mit Entsetzen stellte ich fest, dass der Riesensupermarkt, der immer alles im Überfluss bevorratet, ausgerechnet an Weihnachtsgänsen gespart hat! Es waren nur noch Restbestände vorhanden von armem, polnischem Viehzeuchs, das sich im Laufe seines Lebens stopfen lassen musste, weil es komische Menschen gibt, die das so mögen. Auch eine Nachfrage beim Verkaufspersonal ergab keine Versteckten in Vorräten im Kühlhaus mehr, und so erwarb ich eines dieser armen Wesen. Ich weiß jetzt schon, dass ich das 5-Kilo-Vieh über 5 Stunden in der Bratröhre pflegen und gießen und meinen Männern nichts verraten werde, da doch eine Gans schlicht und ergreifend dazu gehört, doch ich werde kein Stück davon runterbringen ...
Die Forellen hingegen muss ich diesjährig erst für Sylvester fischen, denn am Fischweihnachtstag werden wir bei meiner Schwester einfallen ... nicht, dass wir dort auffallen werden, die Ärmste hat über alle Festtage das ganze Haus gerammelt voll mit Verwandtschaft ...
Deswegen stürzte ich mich todesverachtend sogar an einem Freitag ins Getümmel, da die Läden in Kürze über drei Tage verschlossen sein werden. Drei Tage! Wer soll das aushalten!
Mit Entsetzen stellte ich fest, dass der Riesensupermarkt, der immer alles im Überfluss bevorratet, ausgerechnet an Weihnachtsgänsen gespart hat! Es waren nur noch Restbestände vorhanden von armem, polnischem Viehzeuchs, das sich im Laufe seines Lebens stopfen lassen musste, weil es komische Menschen gibt, die das so mögen. Auch eine Nachfrage beim Verkaufspersonal ergab keine Versteckten in Vorräten im Kühlhaus mehr, und so erwarb ich eines dieser armen Wesen. Ich weiß jetzt schon, dass ich das 5-Kilo-Vieh über 5 Stunden in der Bratröhre pflegen und gießen und meinen Männern nichts verraten werde, da doch eine Gans schlicht und ergreifend dazu gehört, doch ich werde kein Stück davon runterbringen ...
Die Forellen hingegen muss ich diesjährig erst für Sylvester fischen, denn am Fischweihnachtstag werden wir bei meiner Schwester einfallen ... nicht, dass wir dort auffallen werden, die Ärmste hat über alle Festtage das ganze Haus gerammelt voll mit Verwandtschaft ...
Count down 3
Da die Männer gestern einen Baum mitbrachten, erfolgte eine kurzfristige Planänderung
22. Dezember: Weihnachtsbaumschmücktag
22. Dezember: Weihnachtsbaumschmücktag
Donnerstag, Dezember 21, 2006
Weihnachtsmarkt
Auch dieses Ereignis bildet seit nun einen Teil einer schönen Kindheit für die Bratzen ... überraschenderweise stimmte Männe dem Vorschlag, zum Weihnachtsmarkt zu fahren, sofort zu. Er hatte nicht überlegt oder vergessen, wie es dort zugeht, denn Menschenmassen, die sich an den Glühweinständen vorbeischieben, haben wirklich nichts Besinnliches mittenmang, nicht nur für uns - erst recht für einen 6-Jährigen, der gerade mal bis zu den Rockschößen reicht und vor lauter Beinen und verlängerten Rücken überhaupt nicht weiß, wo er hingehen soll. Wir drückten uns also in Gänge, in denen weniger los zu sein schien und gerieten in ein Ecke hinter dem Dom, da war richtig viel Platz ... OK, es war am anderen Ende des Haupteinganges und erst 6 Uhr des Abends, doch dort standen das Zwergenriesenrad und noch diverse andere Mitfahrgelegenheiten für die Ausgebrüteten. Wir hatten anscheinend eine gute Gelegenheit erwischt ... der kleine Bube jauchzte, krakelte und winkte in seiner Gondel, der Große tat ganz abgeklärt und rannte erst anschließend aufgekratzt um die Leute herum, dann und wann auch fast durch sie hindurch, und nach dem Halt an verschiedenen Losbuden (da verwischen die Grenzen eines Weihnachtsmarktes zum reinen Rummel), einer zünftigen Bratwurst, mehreren Portionen Pommes und Ketchup, unter Zuhilfenahme des Tellers zur Stillung des Mörderhungers (wobei ich mich fühlte, wie ein Teilnehmer der Ausgezogenen aus Troja, im Gefolge des Äneas auf der Suche nach einer neuen Heimat an den Gestaden Latiums, denen geweissagt worden war, sie würden ihre neue Heimat daran erkennen, dass sie ihre Teller usw. verspeisen würden - doch das mag am Glühwein gelegen haben ...) eilten alle Parteien glücklich zurück zum Auto ... die großen Parteien hätten gerne noch bei James Bond reingeguckt, doch der Film lief schon seit einer Viertelstunde, als wir nach der Anfangszeit fragten, und da wir die Bratzen noch hätten heim und wir selbst wieder hätten zurückfahren müssen, hätten wir vermutlich den richtigen Filmanfang verpasst ... um die Werbung wäre es nicht schad gewesen, doch man will ja keine Minute der Schauspielerei des Herrn Craig verpassen ... ist also verschoben auf Samstag ...
Schneeballschlacht
Wenn denn Schnee liegen täte, dann täten die Buben mit Sicherheit damit werfen, nicht nach mir, denn sie sind gut gezogen, doch nach allem sonst, was sich bewegt, und sie würfen besser, als die Frau Gräfin und so nütze ich den Schwung und schmeiße was ich kann an
SymBadisch sowie an toujours-moi
SymBadisch sowie an toujours-moi
Count down 4
eigentlich wäre ja auch ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt noch fällig, vielleicht, dass wir das heute hinbekommen ... das ist aber noch abzustimmen
21. Dezember: Weihnachtsmarkttag
21. Dezember: Weihnachtsmarkttag
Mittwoch, Dezember 20, 2006
Count down 5
Geschafft ... es fehlen nur noch einige Karten und dann kann es über uns hereinbrechen - das Weihnachtsfest
20. Dezember: Letztegeschenkeeinkaufstag
20. Dezember: Letztegeschenkeeinkaufstag
Dienstag, Dezember 19, 2006
Count down 6
Nach reiflicher Überlegung und Rücksprache mit meinem Anwalt habe ich beschlossen, den Count down laufen zu lassen ... der Tätigkeiten sind ja erst nach Heilig Abend genug erschlagen ...
19. Dezember. BüroWeihnachtsfeiertag
19. Dezember. BüroWeihnachtsfeiertag
Montag, Dezember 18, 2006
gerettet
Es geht wieder.
Die Firmen waren heute super drauf - "Wasser Marsch!" hieß es nachdem in der Straße ein mittelgroßes Loch auf- und wieder zugeschaufelt worden war, die Funktionsfähigkeit des Telefons folgte kurz danach, ohne, dass einer der Techniker hätte über meine Schwelle treten müssen.
Diese Techniker ... für mich ist das ähnlich dem Zustand, wenn ein Vampir vor der Tür Einlass begehrt und nur auf Einladung in der Lage ist, einzutreten ... man kann nicht anders doch man hasst es ...
Die Firmen waren heute super drauf - "Wasser Marsch!" hieß es nachdem in der Straße ein mittelgroßes Loch auf- und wieder zugeschaufelt worden war, die Funktionsfähigkeit des Telefons folgte kurz danach, ohne, dass einer der Techniker hätte über meine Schwelle treten müssen.
Diese Techniker ... für mich ist das ähnlich dem Zustand, wenn ein Vampir vor der Tür Einlass begehrt und nur auf Einladung in der Lage ist, einzutreten ... man kann nicht anders doch man hasst es ...
Rettung ist in Sichtweite
Wie man es auch dreht und wendet, derzeit haben wir kein Wasser und kein Telefon im Haus. Ich erwarte minütlich, dass die seit Tagen immer mal wieder klopfende Heizung aufgibt, denn wenn eine Katastrophe auftritt, dann naturgesetzmäßig im Rudel.
Nichts Böses ahnend, versuchte ich mich gestern in der Zubereitung eines klassischen Sonntagsmittagessens wie bei Muttern und lenkte mich durch die enorme Lautstärke einer laufenden CD von der bevorstehenden Schlachtfeldbeseitigung nach getaner Kochkunst ab. Da sah ich aus den Augenwinkeln, wie sich ein Blinkfahrzeug auf der Straße vorantastete. So ein offiziell aussehendes Gefährt mit Gelblicht. Der große Bube - ein Meister in Sachen Neugier - stiebte in die Küche, was da auf der Straße vor sich ginge ...
Wie gesagt, ich hatte mit dem Hinterkopf nur wenig mitbekommen und schlug ihm vor, er solle doch vor die Haustür treten, dort erführe er mehr. Als er wieder herein kam, meldete er fröhlich, das Wasser sei abgestellt.
In manchen Fällen ist meine Reaktionszeit blitzesgleich: ich stellte eine Schüssel unter den Wasserhahn und ließ es laufen, das Wasser, jedenfalls so lange, bis die Leitung nichts mehr hergab ... mehr konnte ich nicht tun und so widmete ich mich wieder den schmurgelnden Rouladen.
Das Wasser für die Soße stand bereit, worüber sollte ich mir Sorgen machen, ich hatte das Wasser nicht abgedreht.
Wenig später klingelte es an der Haustür. Nach kurzem Bedenken, dass ich im Hausdress mit dröhnender Musik im Hintergrund vielleicht nicht so das Bild einer genuinen Hausfrau abgeben würde, öffnete ich trotzdem, man kann nicht ausschließen, dass es sich um einen wichtigen Besucher handelt, wenn es klingelt ... der junge Mann hinter dem Tor verschwieg, was er ob meines Auftrittes dachte, und ich dachte ja nur, ich dächte, was er dachte, also schob ich das Denken beiseite und hörte zu, als er fragte, ob ich mitbekommen hätte, dass das Wasser weg sei ... nun ja, ich war zwar älter als er, doch sooo viel älter dann auch wieder nicht. Zudem handelte es sich um die klassische Mittagessenskochzeit. Ich hielt ihm zugute, dass er wie ein männliches Wesen aussah, offensichtlich gewöhnt daran, eine Frau zuhause kümmere sich um sein leibliches Wohl. Sie allein brauchte des Mittags Wasser zum Kochen und sich zwischendurch Pellkartoffelreste von den Händen waschen.
Ich bejahte also und fragte, wie lange wir wasserlos blieben. Die Firma, die einen Wasserrohrbruch reparieren könne, käme morgen, meinte er. Hm. Bis Morgen, also heute, ich schreibe das ja heute, mit einer Schüssel Wasser, dazu noch je ein gefüllter Spülkasten in Bad und WC. Das erschien mir wenig, doch die Mitarbeiter der Firma, die des Sonntags frei hatten, konnten ja bei sich zuhause ihren Wasserhahn aufdrehen und sich über den sprudelnden Quell freuen. Meine Gedanken schien er mir anzusehen, denn er schlug vor, das Wasser schnell nochmal anzustellen, ich sollte doch noch einen Eimer füllen ...
In der bekannten Blitzesschnelle fegte ich also ins Bad, stellte, was ich greifen konnte, unter den Wasserhahn und bis wieder nichts mehr kam, strahlten drei Behältnisse gefüllt mir entgegen. Zu diesem Zeitpunkt stelle man sich frau awa stolzgeschwellt vor, bis Morgen, also heute, würden wir durchhalten.
Meinem Kleinen erklärte ich, dass er sich vorstellen sollte, wie die Menschen früher sich täglich über Eimerprozedere mit Wasser versorgten, er merkte an, die Leute hätten damals wohl einen Wahnsinnsspaß gehabt ...
Als ich ein wenig später mit meiner Schwester das Problem am Telefon bequatschen wollte, wie man das so macht, wenn man sich nicht anders zu helfen weiß, da war bei ihr dauernd besetzt und ich fragte mich schon, ob bei ihr wohl der Hörer nicht aufgelegt war, bis wie feststellten, das wir nicht hinausrufen und telefonisch auch erreicht werden konnten.
Berittene Boten sind leider aus der Mode gekommen, und unsere Kundschaft überlegt sich am Wochenende immer, was sie am Montag uns auf den Tisch legen können zur weiteren Bearbeitung. Wir brauchten Morgen, also heute, dringend ein funktionierendes Telefon. Höflicherweise verschob ich aber den Hilferuf an die Telekom auf heute morgen, ich wollte nicht Schuld daran tragen, dass ein Techniker am Sonntag eine Reparatur würde ausführen müssen. Und ich wollte ihn am Sonntag auch nicht im Haus haben.
Bis die Spracherkennung mich heute früh dann verstanden hatte, wuchsen mir schnell ein paar graue Haare auf dem sich schüttelnden Haupte, doch dann ging alles ganz fix. Die T-Com-Service-Center-Mitarbeiterin stellte ein Kabelproblem außerhalb unserer Anlage fest. Sie schaltete eine Rufumleitung auf Männes Handy. Der Techniker rief schon an, dass er im Laufe des Vormittags hereinschneien könne. Wir waren gewappnet ... von der Kundschaft hat sich noch überhaupt keiner gemeldet, die sind alle auf fremde Planeten gebeamt worden ...
Das Wasserwerk ist draußen am Schaffen, es geht voran und wenn alles gut geht, dann hält die Heizung bis nach dem Winter ...
Nichts Böses ahnend, versuchte ich mich gestern in der Zubereitung eines klassischen Sonntagsmittagessens wie bei Muttern und lenkte mich durch die enorme Lautstärke einer laufenden CD von der bevorstehenden Schlachtfeldbeseitigung nach getaner Kochkunst ab. Da sah ich aus den Augenwinkeln, wie sich ein Blinkfahrzeug auf der Straße vorantastete. So ein offiziell aussehendes Gefährt mit Gelblicht. Der große Bube - ein Meister in Sachen Neugier - stiebte in die Küche, was da auf der Straße vor sich ginge ...
Wie gesagt, ich hatte mit dem Hinterkopf nur wenig mitbekommen und schlug ihm vor, er solle doch vor die Haustür treten, dort erführe er mehr. Als er wieder herein kam, meldete er fröhlich, das Wasser sei abgestellt.
In manchen Fällen ist meine Reaktionszeit blitzesgleich: ich stellte eine Schüssel unter den Wasserhahn und ließ es laufen, das Wasser, jedenfalls so lange, bis die Leitung nichts mehr hergab ... mehr konnte ich nicht tun und so widmete ich mich wieder den schmurgelnden Rouladen.
Das Wasser für die Soße stand bereit, worüber sollte ich mir Sorgen machen, ich hatte das Wasser nicht abgedreht.
Wenig später klingelte es an der Haustür. Nach kurzem Bedenken, dass ich im Hausdress mit dröhnender Musik im Hintergrund vielleicht nicht so das Bild einer genuinen Hausfrau abgeben würde, öffnete ich trotzdem, man kann nicht ausschließen, dass es sich um einen wichtigen Besucher handelt, wenn es klingelt ... der junge Mann hinter dem Tor verschwieg, was er ob meines Auftrittes dachte, und ich dachte ja nur, ich dächte, was er dachte, also schob ich das Denken beiseite und hörte zu, als er fragte, ob ich mitbekommen hätte, dass das Wasser weg sei ... nun ja, ich war zwar älter als er, doch sooo viel älter dann auch wieder nicht. Zudem handelte es sich um die klassische Mittagessenskochzeit. Ich hielt ihm zugute, dass er wie ein männliches Wesen aussah, offensichtlich gewöhnt daran, eine Frau zuhause kümmere sich um sein leibliches Wohl. Sie allein brauchte des Mittags Wasser zum Kochen und sich zwischendurch Pellkartoffelreste von den Händen waschen.
Ich bejahte also und fragte, wie lange wir wasserlos blieben. Die Firma, die einen Wasserrohrbruch reparieren könne, käme morgen, meinte er. Hm. Bis Morgen, also heute, ich schreibe das ja heute, mit einer Schüssel Wasser, dazu noch je ein gefüllter Spülkasten in Bad und WC. Das erschien mir wenig, doch die Mitarbeiter der Firma, die des Sonntags frei hatten, konnten ja bei sich zuhause ihren Wasserhahn aufdrehen und sich über den sprudelnden Quell freuen. Meine Gedanken schien er mir anzusehen, denn er schlug vor, das Wasser schnell nochmal anzustellen, ich sollte doch noch einen Eimer füllen ...
In der bekannten Blitzesschnelle fegte ich also ins Bad, stellte, was ich greifen konnte, unter den Wasserhahn und bis wieder nichts mehr kam, strahlten drei Behältnisse gefüllt mir entgegen. Zu diesem Zeitpunkt stelle man sich frau awa stolzgeschwellt vor, bis Morgen, also heute, würden wir durchhalten.
Meinem Kleinen erklärte ich, dass er sich vorstellen sollte, wie die Menschen früher sich täglich über Eimerprozedere mit Wasser versorgten, er merkte an, die Leute hätten damals wohl einen Wahnsinnsspaß gehabt ...
Als ich ein wenig später mit meiner Schwester das Problem am Telefon bequatschen wollte, wie man das so macht, wenn man sich nicht anders zu helfen weiß, da war bei ihr dauernd besetzt und ich fragte mich schon, ob bei ihr wohl der Hörer nicht aufgelegt war, bis wie feststellten, das wir nicht hinausrufen und telefonisch auch erreicht werden konnten.
Berittene Boten sind leider aus der Mode gekommen, und unsere Kundschaft überlegt sich am Wochenende immer, was sie am Montag uns auf den Tisch legen können zur weiteren Bearbeitung. Wir brauchten Morgen, also heute, dringend ein funktionierendes Telefon. Höflicherweise verschob ich aber den Hilferuf an die Telekom auf heute morgen, ich wollte nicht Schuld daran tragen, dass ein Techniker am Sonntag eine Reparatur würde ausführen müssen. Und ich wollte ihn am Sonntag auch nicht im Haus haben.
Bis die Spracherkennung mich heute früh dann verstanden hatte, wuchsen mir schnell ein paar graue Haare auf dem sich schüttelnden Haupte, doch dann ging alles ganz fix. Die T-Com-Service-Center-Mitarbeiterin stellte ein Kabelproblem außerhalb unserer Anlage fest. Sie schaltete eine Rufumleitung auf Männes Handy. Der Techniker rief schon an, dass er im Laufe des Vormittags hereinschneien könne. Wir waren gewappnet ... von der Kundschaft hat sich noch überhaupt keiner gemeldet, die sind alle auf fremde Planeten gebeamt worden ...
Das Wasserwerk ist draußen am Schaffen, es geht voran und wenn alles gut geht, dann hält die Heizung bis nach dem Winter ...
Count down 7
Alzheimer schlug zu: gestern vergaß ich den Count down!
Nicht, dass ich off gewesen wäre, doch bis auf geringe Kleinigkeiten sind die Vorbereitungen geschafft und am Sonntag gestern zündete ich lediglich die dafür vorgesehenen Kerzen auf dem Adventskranz an ... die davon ausgehende Ruhe schlug sich offensichtlich im Bewusstsein nieder ...
18. Dezember: Restweihnachtskartenschreibtag
Nicht, dass ich off gewesen wäre, doch bis auf geringe Kleinigkeiten sind die Vorbereitungen geschafft und am Sonntag gestern zündete ich lediglich die dafür vorgesehenen Kerzen auf dem Adventskranz an ... die davon ausgehende Ruhe schlug sich offensichtlich im Bewusstsein nieder ...
18. Dezember: Restweihnachtskartenschreibtag
Samstag, Dezember 16, 2006
wenn man sich selbst nicht wiedererkennt
Kaum zurück vom Weihnachtsmarkt legte sich der kleine Bub ins Bett, der ist ziemlich krank, der große Bub zog sich mit seinem Freund annen Computer zurück, und weil ich grad nichts besseres zu tun hatte, überhörte ich Männes Schimpfen, als er die Straße kehren ging und fertigte drei Stunden lang zwei verschiedene Plätzchensorten ... wenn die jetzt auch nicht reichen bis HA, dann weiß ich auch nicht ...
Count down 9
Die Plätzchen wurden gestern alle mitgenommen zur Weihnachtsfeier, es sind also wieder keine mehr da
16.Dezember: BubespieltaufdemWeihnachtsmarktTrompetetag
16.Dezember: BubespieltaufdemWeihnachtsmarktTrompetetag
Freitag, Dezember 15, 2006
wenn das Telefon klingelt
...
junger Mann: ich habe ein Problem (beschreibt das Problem)
ich: Da muss ich Sie bitte zurückrufen lassen, der Mitarbeiter ist erst am Montag wieder da.
junger Mann: Und wie wollen Sie mich zurückrufen?
(hier musste ich ganz kurz überlegen)
ich: Sagen Sie mir doch bitte Ihre Telefonnummer ...
...
junger Mann: ich habe ein Problem (beschreibt das Problem)
ich: Da muss ich Sie bitte zurückrufen lassen, der Mitarbeiter ist erst am Montag wieder da.
junger Mann: Und wie wollen Sie mich zurückrufen?
(hier musste ich ganz kurz überlegen)
ich: Sagen Sie mir doch bitte Ihre Telefonnummer ...
...
Count down 10
Gestern mussten schon wieder neue Plätzchen her, meine Männer essen die zu schnell auf ...
15. Dezember: WeihnachtsfeierimKaratevereintag
15. Dezember: WeihnachtsfeierimKaratevereintag
Donnerstag, Dezember 14, 2006
wenn der Rechner kaputt ist
Männe: frau awa, der Rechner speichert nicht!
ich: was hast denn gemacht
Männe: ich wollte eine Mail schicken
ich: und?
Männe: ich hab das Blatt als pdf gescannt und der Rechner speichert es nicht
ich: wo hast Du´s denn hin gespeichert?
Männe: na im Rechner
Ich machte mich also auf die Suche und fand die jpeg-Datei in nem nicht-projektzugehörigen Ordner. Diesen schlug der Rechner als Speicherplatz vor, weil er ihn vom letzten Vorgang halt noch kennt.
Als ich die Datei verschoben hatte, fiel mir auf, dass einige ähnliche Dokumente im Ordner befindlich sind, und fragte, nach welchem System er hier Dateinamen vergibt, um das neue Dokument eindeutig zu kennzeichnen ... darauf Männe: gib ihm halt irgendeinen Namen, ist doch egal!
Ich schloss das Verzeichnis.
ich: was hast denn gemacht
Männe: ich wollte eine Mail schicken
ich: und?
Männe: ich hab das Blatt als pdf gescannt und der Rechner speichert es nicht
ich: wo hast Du´s denn hin gespeichert?
Männe: na im Rechner
Ich machte mich also auf die Suche und fand die jpeg-Datei in nem nicht-projektzugehörigen Ordner. Diesen schlug der Rechner als Speicherplatz vor, weil er ihn vom letzten Vorgang halt noch kennt.
Als ich die Datei verschoben hatte, fiel mir auf, dass einige ähnliche Dokumente im Ordner befindlich sind, und fragte, nach welchem System er hier Dateinamen vergibt, um das neue Dokument eindeutig zu kennzeichnen ... darauf Männe: gib ihm halt irgendeinen Namen, ist doch egal!
Ich schloss das Verzeichnis.
Count down 11
Langsam muss ich die Liste fertigstellen, nach der die Verwandtschaft bedacht wird ...
13. Dezember: Geschenke1.Teilbesorgtag
13. Dezember: Geschenke1.Teilbesorgtag
Mittwoch, Dezember 13, 2006
Dienstag, Dezember 12, 2006
Count down 13
Wo ist er hin? Diesen Eintrag hatte ich bereits geschrieben und er ist verschwunden ...
Ich hatte geschrieben, dass ich mir Ausschlafen anders vorgestellt hatte, als bis um 23:00 Uhr augenliderringend warten zu müssen, bis die Bettdecke über mir sich ausbreitet ... und ich hasse Wiederholungen!
12. Dezember: ErneutPlätzchenbacktag
Ich hatte geschrieben, dass ich mir Ausschlafen anders vorgestellt hatte, als bis um 23:00 Uhr augenliderringend warten zu müssen, bis die Bettdecke über mir sich ausbreitet ... und ich hasse Wiederholungen!
12. Dezember: ErneutPlätzchenbacktag
Test nach Anleitung aus wikipedia.org
Das Motto lautet: Wir sind lernfähig.
Schade, dass blogger.de das mit dem pingback nicht kennt - irgendwie sind wir uns ähnlich. Ob ich mir Sorgen machen muss?
pingback
Schade, dass blogger.de das mit dem pingback nicht kennt - irgendwie sind wir uns ähnlich. Ob ich mir Sorgen machen muss?
pingback
Montag, Dezember 11, 2006
Count down 14
Langsam erhebt der Zweifel sein graues Haupt, ob der Count down möglicherweise über das Ziel hinaus schießt ... dafür wurden gestern tatsächlich Plätzchen gebacken und Nachtschicht geschoben ... Nachher ist Abgabe ...
11. Dezember: Ausschlaftag
11. Dezember: Ausschlaftag
Sonntag, Dezember 10, 2006
Count down 15
Ob es heute noch Plätzchenbackerei geben kann, steht noch in den Sternen ... es sei denn, ich lege eine Nachtschicht ein, um den Termin morgen haltbar zu machen ...
10. Dezember: NocheinKonzertvomGroßenTag
10. Dezember: NocheinKonzertvomGroßenTag
Samstag, Dezember 09, 2006
wenn Angekündigtes eintritt
Direkt neben der Zufahrt zur gigantischen Vorratsanlage steht seit heute ein Schild. Naja, ich weiß nicht so richtig, ob es seit heute dort steht, jedenfalls stand es letzten Samstag noch nicht dort: Täglich bis 22 Uhr geöffnet!
Wenigstens einmal werde ich das testen. Um zu sehen, ob dann immer noch einen Fuß hinter sich her schleifende Menschen das Fließgleichgewicht der Einkaufswagen behindern, da sie sich einfach durch die Mitte schieben, oder ob dann immer noch Einkaufende herumstehen, die Bekannte trafen und sich kurzerhand entschlossen, mitten im Gang mit diesen ein Schwätzchen zu beginnen, einen Einkaufswagen links weggestreckt, den anderen rechts ...
Ich weiß, ich wollte nie mehr am Samstag Nachmittag dorthin, doch was soll ich tun, wenn die Weihnachtsfeier heute Abend einen Nudelsalat fordert, zu dem ich keinerlei Zutaten im Haus habe ...
Wenigstens einmal werde ich das testen. Um zu sehen, ob dann immer noch einen Fuß hinter sich her schleifende Menschen das Fließgleichgewicht der Einkaufswagen behindern, da sie sich einfach durch die Mitte schieben, oder ob dann immer noch Einkaufende herumstehen, die Bekannte trafen und sich kurzerhand entschlossen, mitten im Gang mit diesen ein Schwätzchen zu beginnen, einen Einkaufswagen links weggestreckt, den anderen rechts ...
Ich weiß, ich wollte nie mehr am Samstag Nachmittag dorthin, doch was soll ich tun, wenn die Weihnachtsfeier heute Abend einen Nudelsalat fordert, zu dem ich keinerlei Zutaten im Haus habe ...
Count down 16
welche Plätzchen werden wohl morgen sich ergeben ...
9. Dezember: THW-Weihnachtsfeiertag
9. Dezember: THW-Weihnachtsfeiertag
Freitag, Dezember 08, 2006
Count down 17
Wir unterhielten uns darüber, dass der Weihnachtsmann es nicht wirklich verdient hat, als Kasperfigur an Hauswänden zu hängen, dass Weihnachten nur noch aus massiver Geschenkeflut besteht und dass schnapsnasige Weihnachtsmänner in der Werbung überhaupt nichts Besinnliches an sich haben ...
8. Dezember: MusikschulkonzertdesGroßentag
8. Dezember: MusikschulkonzertdesGroßentag
Donnerstag, Dezember 07, 2006
wenn man sich freut
Wir hatten heute Besuch. Eine Freundin vom Männe liefert ihr Kind urlaubsweise an den Vormittagen im Kindergarten ab, und das, was sie dann vorhatte, dauerte etwa 6 Stunden länger als geplant. Was tut man als alleinerziehende Mutter in solchen Notfällen? Man wendet sich an Freunde, Bekannte, Verwandte ... von all diesen ist Männe der nächste, er hatte sich schon einige Male um das kleine Mädel gekümmert, nur heute drängte ein ein aushäusiger Termin ... also war ich am Dransten: das Kind vom Kindergarten abholen, ein Mittagessen zubereiten, Kind bespielen und bespaßen, denn die Heimwehtränen blieben unausweichlich, kennt das Kind mich doch kaum ...
Und ich freute mich, als das dreieinhalbjährige Mädel wieder gen Mutter gefahren wurde, denn ich genieße, dass meine Buben aus dem Alter raus sind, in dem sie permanenter Aufsicht bedürfen ...
Und ich freute mich, als das dreieinhalbjährige Mädel wieder gen Mutter gefahren wurde, denn ich genieße, dass meine Buben aus dem Alter raus sind, in dem sie permanenter Aufsicht bedürfen ...
Count down 18
Im Überschwang (und weil mir beim Hausaufgaben helfen unsäglich langweilig wurde) fertigte ich gestern schon die ersten Weihnachtsgrußkarten für die Verwandtschaft, damit geht es heute weiter ...
7. Dezember: Weihnachtskartenschreibtag
7. Dezember: Weihnachtskartenschreibtag
Mittwoch, Dezember 06, 2006
Count down 19
Das ist alljährlich erneut eine Freude: Dass mit den Vorbereitungen gestern die Weihnachtsaktivitäten für heute bereits geschafft sind ...
6. Dezember: Nikolaustag
6. Dezember: Nikolaustag
Dienstag, Dezember 05, 2006
Count down 20
Übermäßig erfolgreich war die Schreiberei gestern nicht, da muss noch mehr Brainstorming stattfinden ...
5. Dezember: Schuheputztag
5. Dezember: Schuheputztag
Montag, Dezember 04, 2006
*ächz*
Grade eben musste ich einem Kunden, ohne dass er mir das anbot, klarmachen, dass meine Arbeit nur gegen Entgelt zu haben ist.
Irgendwie bin ich da völlig falsch erzogen worden, ich bin immer noch nass geschwitzt ...
Irgendwie bin ich da völlig falsch erzogen worden, ich bin immer noch nass geschwitzt ...
Count down 21
Den hiesigen dörflichen Weihnachtsmarkt verpasste ich gestern, ich musste was arbeiten ... ich muss dringend meine Prioritäten überdenken ...
4. Dezember: Weihnachtsgeschenkeeinkaufslisteschreibtag
4. Dezember: Weihnachtsgeschenkeeinkaufslisteschreibtag
Sonntag, Dezember 03, 2006
Count down 22
Ich bin gut! Wenn ich das nicht ab und zu mal selber betone, merkt es nachher wieder keiner ;)
Da der Große in eineinhalb Jahren konfirmiert werden soll und eine der Voraussetzungen dafür, dass er dazu die Zulassung erhält ist, dass er eine bestimmte Anzahl von Gottesdiensten besucht. Heute nun verordnete ich ihm den Ersten, leider begann dieser schon um 9 Uhr, so dass mal wieder nix war mit sonntäglichem Ausschlafen, doch dafür nutzte ich den Vormittag, es wurden mit dem Kleinen noch der Adventskranz verziert, Resthausaufgaben erschlagen, Weihnachtsplätzchen gebacken, Mittagessen vorbereitet, er wurde angezogen und ihm eine DVD eingeschoben, denn zum Aufräumen eines Küchenschlachtfeldes ist er nur begrenzt geeignet.
3. Dezember aka 1. Advent
Adventskranzschmücktag
Weihnachtsplätzchenbacktag
Da der Große in eineinhalb Jahren konfirmiert werden soll und eine der Voraussetzungen dafür, dass er dazu die Zulassung erhält ist, dass er eine bestimmte Anzahl von Gottesdiensten besucht. Heute nun verordnete ich ihm den Ersten, leider begann dieser schon um 9 Uhr, so dass mal wieder nix war mit sonntäglichem Ausschlafen, doch dafür nutzte ich den Vormittag, es wurden mit dem Kleinen noch der Adventskranz verziert, Resthausaufgaben erschlagen, Weihnachtsplätzchen gebacken, Mittagessen vorbereitet, er wurde angezogen und ihm eine DVD eingeschoben, denn zum Aufräumen eines Küchenschlachtfeldes ist er nur begrenzt geeignet.
3. Dezember aka 1. Advent
Adventskranzschmücktag
Weihnachtsplätzchenbacktag
Samstag, Dezember 02, 2006
Count down 23
Da der 1. Advent in diesem Jahr eine nur dreiwöchige Adventszeit einläutet, entgeht dem Einzelhandel eine ganze Woche Weihnachtsumsatz - jedenfalls meinerseits ...
2. Dezember: Adventskranzbesorgtag
2. Dezember: Adventskranzbesorgtag
Freitag, Dezember 01, 2006
Geburtstagsfeier
Beinahe hätte ich von einem Gruselkabinett geschrieben. Die Uroma meiner Söhne ist seit heute 92 Jahre alt, was sich addiert zu vergesslich, schwerhörig, schlecht zu Fuß. Alle Enkel- und Urenkel, Nichten, Neffen, Verwandte um verschiedene Ecken sahen sich veranlasst, ihren alljährlichen Besuch abzustatten, die Oma meiner Söhne hektikte um alle herum, sie wollte es für alle so gemütlich wie möglich machen und verbreitete mit Kaffe Nachschenken, Kuchenwünsche Abfragen und nebenher Konversation Betreiben eine enorme Hektik. Als die kleinen Urenkel auftraten, bekam auch die Stimmung einen positiven Schwung, es geht doch nichts über liebreizende zweieinhalbjährige Mädchen mit einem sonnigen Wesen.
Den Höhepunkt erlebte die Uroma, als die Türe sich öffnete wie die Klappe eines Adventskalenders und herein trat der Herr Kaplan ... nein, nicht der vom Hui Buh natürlich, in der Katholischen Kirche ist ein Kaplan ein wichtiger Mann, er darf den Pfarrer bei den Besuchen der Geburtstagsgemeindemitglieder vertreten.
Heimlich bedauerte ich den recht jungen Mann - jedenfalls war er jünger als ich - der herzerwärmend auf die Uroma zutrat und sich ausdrücklich freute, sie endlich einmal kennenlernen zu dürfen, bevor er sich neben die Oma setzen und sich ungefragt ein Stück Schwarzwälder-Kirsch-Kuchen mitsamt einer Tasse Kaffee vorsetzen ließ.
Ab dem 90. Geburtstag entsendet die Kirchengemeinde alljährlich einen Grußboten und es werden immer mehr alte Leute - die 80er Geburtstage werden nur mehr im 5-Jahresrhythmus berücksichtigt, von denen gibt es noch zu viele.
Ich befürchte, ich ziehe die Art meiner eigenen Oma vor, jene, die sich mit 77 Jahren verabschiedete, die andere meiner Omas bedauert zutiefst, dass sie seit vielen Monaten, da führerscheinlos, ohne Auto auskommen muss und mit 92 ist man zwar in der Bewegungs- und Sehfähigkeit massiv eingeschränkt, doch zum Autofahren noch nicht zu alt ...
Den Höhepunkt erlebte die Uroma, als die Türe sich öffnete wie die Klappe eines Adventskalenders und herein trat der Herr Kaplan ... nein, nicht der vom Hui Buh natürlich, in der Katholischen Kirche ist ein Kaplan ein wichtiger Mann, er darf den Pfarrer bei den Besuchen der Geburtstagsgemeindemitglieder vertreten.
Heimlich bedauerte ich den recht jungen Mann - jedenfalls war er jünger als ich - der herzerwärmend auf die Uroma zutrat und sich ausdrücklich freute, sie endlich einmal kennenlernen zu dürfen, bevor er sich neben die Oma setzen und sich ungefragt ein Stück Schwarzwälder-Kirsch-Kuchen mitsamt einer Tasse Kaffee vorsetzen ließ.
Ab dem 90. Geburtstag entsendet die Kirchengemeinde alljährlich einen Grußboten und es werden immer mehr alte Leute - die 80er Geburtstage werden nur mehr im 5-Jahresrhythmus berücksichtigt, von denen gibt es noch zu viele.
Ich befürchte, ich ziehe die Art meiner eigenen Oma vor, jene, die sich mit 77 Jahren verabschiedete, die andere meiner Omas bedauert zutiefst, dass sie seit vielen Monaten, da führerscheinlos, ohne Auto auskommen muss und mit 92 ist man zwar in der Bewegungs- und Sehfähigkeit massiv eingeschränkt, doch zum Autofahren noch nicht zu alt ...
Count down 24
Traditionell wird am 1. Dezember der Geburtstag der Urgroßmutter meiner Söhne begangen, das ist dann genug gefeiert für einen Tag, hier entfallen die vorweihnachtlichen Betätigungen.
1. Dezember: Geburtstagsbesuch
1. Dezember: Geburtstagsbesuch
Donnerstag, November 30, 2006
Startboxen
Nun ist sie also über uns gekommen: die Vorweihnachtszeit ist da!
An Hauswänden sieht man allenthalben Weihnachtsmänner an Leitern hängen, wie jemand auf die Idee kommen könnte, darin ein Emporsteigen zu sehen, muss ich ja nicht verstehen, die ersten Lichterketten drapierten sich an Balkon- und Treppengeländern, so lange diese nicht bunt sind finden sie mein vollstes Einverständnis, Termine für Weihnachtsfeiern in Schule und Verein sind terminiert ... von mir aus kann es losgehen ...
Morgen ist der 1. Dezember, die Adventskalender wurden genagelt - den Vorgaben des Mütteradventskalenders entsprechend - an die Küchenwand und warten auf die tägliche Plünderung.
An Hauswänden sieht man allenthalben Weihnachtsmänner an Leitern hängen, wie jemand auf die Idee kommen könnte, darin ein Emporsteigen zu sehen, muss ich ja nicht verstehen, die ersten Lichterketten drapierten sich an Balkon- und Treppengeländern, so lange diese nicht bunt sind finden sie mein vollstes Einverständnis, Termine für Weihnachtsfeiern in Schule und Verein sind terminiert ... von mir aus kann es losgehen ...
Morgen ist der 1. Dezember, die Adventskalender wurden genagelt - den Vorgaben des Mütteradventskalenders entsprechend - an die Küchenwand und warten auf die tägliche Plünderung.
Dienstag, November 28, 2006
wenn man Post bekommt
Heute bekam ich Post.
Die Krankenversicherung wird mal kurz um 26,07 Euro teuer jeden Monat, das macht rund 15% ... da haben die Mehrwertsteuererhöhung und die Versicherungssteuererhöhung wohl gleich mehrfach zugeschlagen ...
Galgenhumor überkommt mich bei der nebligen Erinnerung an das Unsulla-Versprechen, mit Einführung der Praxisgebühr würden die Krankenversicherungsbeiträge volumenmäßig abnehmen ... ob sie wohl an Weihnachten unter dem Baum hockt und sich den Bauch hält vor Lachen über ihre Mitmenschen?
Die Krankenversicherung wird mal kurz um 26,07 Euro teuer jeden Monat, das macht rund 15% ... da haben die Mehrwertsteuererhöhung und die Versicherungssteuererhöhung wohl gleich mehrfach zugeschlagen ...
Galgenhumor überkommt mich bei der nebligen Erinnerung an das Unsulla-Versprechen, mit Einführung der Praxisgebühr würden die Krankenversicherungsbeiträge volumenmäßig abnehmen ... ob sie wohl an Weihnachten unter dem Baum hockt und sich den Bauch hält vor Lachen über ihre Mitmenschen?
Montag, November 27, 2006
Ausgehfein für Halloween
Eigentlich ist ja Halloween rum. Trotzdem beäugte Männe meine Erscheinung heute und fand den Kommentar passend, ob ich mich für Halloween zurechtgemacht hatte ... genau das, was eine Frau so hören möchte! ... Gut, ich war kurz vorher aus dem Bett gefallen, und er begegnete mir auf dem Rückweg aus dem Bad, doch ich wollte eigentlich nur ganz schnell wieder rein ins Nest. Ich war alle von genau nichts tun.
Heute Nachmittag war die Lebensmittelvergiftung ausgestanden, es tut nur noch alles weh und wenn jemand sagt, es sei was anderes gewesen, ich hätte mit Lebensmittelvergiftungen Null Erfahrung, dem halte ich entgegen: So fühlt es sich an, wenn man diese Welt freiwillig verlassen will ...
Heute Nachmittag war die Lebensmittelvergiftung ausgestanden, es tut nur noch alles weh und wenn jemand sagt, es sei was anderes gewesen, ich hätte mit Lebensmittelvergiftungen Null Erfahrung, dem halte ich entgegen: So fühlt es sich an, wenn man diese Welt freiwillig verlassen will ...
Sonntag, November 26, 2006
wenn man sich zusammenreißt
Gestern riss ich mich zusammen und setzte mich nach Wochen des Ver- und Hinausschiebens in diesen Stuhl ... beim Friseur.
Es gibt wenig Schlimmeres, denn diese Friseurinnen und ich - wir sprechen nicht die gleiche Sprache ... jedesmal wiederhole ich mein Sprüchlein, ich will es kürzer und vorne länger als hinten. Es wird niemals so, völlig egal, dass meine Haare das längenmäßig hergeben würden, sie werden auch vorne kurz.
Ich also als nervöses Wrack auf den Sessel gekrabbelt, kommt eine Furie aus dem Hinterzimmer gestürmt, wird üblerweise von einem Pärchen aufgehalten, das sie darüber ausfragt, welche Haarfarbe denn dem männlichen Teil des Pärchens stehen würde und sie meint, es gäbe keine Ansichtsbücher zum Betrachten, die Herrschaften sollten sich eine Farbe doch bitte vorstellen und ihr beschreiben ... ich versinke in meinem Sessel, die Hoffnung hegend, sie möge mich übersehen, jedoch, sie baut sich murmelnd hinter mir auf, was man sich doch von manchen Kunden so am Abend anhören müsse. Ich hätte jetzt argumentieren können, dass es so zurückschallt, wie man hineinruft, doch wer bin ich, in ihrer Erziehung herumzufuchteln ... statt dessen wühlt sie meine Frisur durcheinander und fragt mit Grabesstimme, was denn da zu machen sei.
Ich setze also mein freundlichstes Lächeln ins Gesicht, sage mein Sprüchlein auf: den Nacken frei, etwas angeschnitten und vorne länger als hinten. Als sie die Hände so in die Form hält, die sie für den Haarschnitt vorgesehen hat, beruhigt sich meine Gänsehaut, denn die Fingerspitzen neben meinem Kinn liegen eindeutig tiefer als die Handwurzeln im Nacken, sie scheint zu wissen, was sie tut, sie erzählt was von nem Bob und richtig angeschnitten und kurz stelle ich mir diese gegelten Entenbürzel vor, die sich junge Mädchen vor einzwei Jahren als Frisur auf den Kopf klebten ... leider muss ich meine Brille abnehmen und bin somit für die nächste halbe Stunde hilflos ihr ausgeliefert, doch was solls ...
Eine Seite liegt nun gekürzt an, da denke ich mir, ich könnte ja mal was sagen, drehe den Kopf so, dass ich im Spiegel sehen müsste, was sie angerichtet hat, und meine lockerlässig nebenbei: "Ganz schön kurz!" Im Spiegel seh ich auch noch, wie ihr die Gesichtszüge entgleiten, das war selbst ohne Brille eindeutig, hatte sie doch weisungsgemäß ca. 15 cm abgeschnitten und ich bemühe mich eilends hinzuzufügen: "Daran muss ich mich erst gewöhnen." Danach ist die Gute bereit, ein normales Friseurinnengespräch zu führen, wie sich das zum Friseurbesuch gehört und es wurde so nett, auch der Schnitt (den ich beinahe noch um einen Farbgebung erweitert hätte, wenn nicht der Uhrzeiger massiv bedrohlich gewinkt hätte), dass ich ihr anschließend noch einige Salatköpfe aus meinem Leib- und Magen- Einkaufsparadies mitbrachte, was sie nicht mehr schaffen konnte, da ihr und "mein" Laden gleichzeitig zumachen sollte.
So retteten wir uns gegenseitig den Tag und ich konnte vergnügt zur Verabredung zum Abendessen losdüsen ...
Es gibt wenig Schlimmeres, denn diese Friseurinnen und ich - wir sprechen nicht die gleiche Sprache ... jedesmal wiederhole ich mein Sprüchlein, ich will es kürzer und vorne länger als hinten. Es wird niemals so, völlig egal, dass meine Haare das längenmäßig hergeben würden, sie werden auch vorne kurz.
Ich also als nervöses Wrack auf den Sessel gekrabbelt, kommt eine Furie aus dem Hinterzimmer gestürmt, wird üblerweise von einem Pärchen aufgehalten, das sie darüber ausfragt, welche Haarfarbe denn dem männlichen Teil des Pärchens stehen würde und sie meint, es gäbe keine Ansichtsbücher zum Betrachten, die Herrschaften sollten sich eine Farbe doch bitte vorstellen und ihr beschreiben ... ich versinke in meinem Sessel, die Hoffnung hegend, sie möge mich übersehen, jedoch, sie baut sich murmelnd hinter mir auf, was man sich doch von manchen Kunden so am Abend anhören müsse. Ich hätte jetzt argumentieren können, dass es so zurückschallt, wie man hineinruft, doch wer bin ich, in ihrer Erziehung herumzufuchteln ... statt dessen wühlt sie meine Frisur durcheinander und fragt mit Grabesstimme, was denn da zu machen sei.
Ich setze also mein freundlichstes Lächeln ins Gesicht, sage mein Sprüchlein auf: den Nacken frei, etwas angeschnitten und vorne länger als hinten. Als sie die Hände so in die Form hält, die sie für den Haarschnitt vorgesehen hat, beruhigt sich meine Gänsehaut, denn die Fingerspitzen neben meinem Kinn liegen eindeutig tiefer als die Handwurzeln im Nacken, sie scheint zu wissen, was sie tut, sie erzählt was von nem Bob und richtig angeschnitten und kurz stelle ich mir diese gegelten Entenbürzel vor, die sich junge Mädchen vor einzwei Jahren als Frisur auf den Kopf klebten ... leider muss ich meine Brille abnehmen und bin somit für die nächste halbe Stunde hilflos ihr ausgeliefert, doch was solls ...
Eine Seite liegt nun gekürzt an, da denke ich mir, ich könnte ja mal was sagen, drehe den Kopf so, dass ich im Spiegel sehen müsste, was sie angerichtet hat, und meine lockerlässig nebenbei: "Ganz schön kurz!" Im Spiegel seh ich auch noch, wie ihr die Gesichtszüge entgleiten, das war selbst ohne Brille eindeutig, hatte sie doch weisungsgemäß ca. 15 cm abgeschnitten und ich bemühe mich eilends hinzuzufügen: "Daran muss ich mich erst gewöhnen." Danach ist die Gute bereit, ein normales Friseurinnengespräch zu führen, wie sich das zum Friseurbesuch gehört und es wurde so nett, auch der Schnitt (den ich beinahe noch um einen Farbgebung erweitert hätte, wenn nicht der Uhrzeiger massiv bedrohlich gewinkt hätte), dass ich ihr anschließend noch einige Salatköpfe aus meinem Leib- und Magen- Einkaufsparadies mitbrachte, was sie nicht mehr schaffen konnte, da ihr und "mein" Laden gleichzeitig zumachen sollte.
So retteten wir uns gegenseitig den Tag und ich konnte vergnügt zur Verabredung zum Abendessen losdüsen ...
Samstag, November 25, 2006
Post
Sie ist da! Post vom Weihnachtsmann!
Der kleine Bube hatte seinen Weihnachtswunsch per Post an den netten älteren Herrn geschickt, der einmal jährlich auf unbekannte Art und Weise Geschenke auf Erden verteilt und gestern war Jubeln und Tirilieren angesagt, denn der Weihnachtsmann hat zurück geschrieben.
Heulen und Zähneklappern meinerseits am heutigen Tage, ich kann diesen vermaledeiten Brief nicht finden, er ging irgendwie unter in meinem Gemuse auf meinem Schreibtisch. Ein guter Grund, sich aufräumenderweis über mein Chaos herzumachen ... denke ich ... denn an Heilig Abend muss ich spätestens darüber verfügen können, Bube wird danach fragen ...
Der kleine Bube hatte seinen Weihnachtswunsch per Post an den netten älteren Herrn geschickt, der einmal jährlich auf unbekannte Art und Weise Geschenke auf Erden verteilt und gestern war Jubeln und Tirilieren angesagt, denn der Weihnachtsmann hat zurück geschrieben.
Heulen und Zähneklappern meinerseits am heutigen Tage, ich kann diesen vermaledeiten Brief nicht finden, er ging irgendwie unter in meinem Gemuse auf meinem Schreibtisch. Ein guter Grund, sich aufräumenderweis über mein Chaos herzumachen ... denke ich ... denn an Heilig Abend muss ich spätestens darüber verfügen können, Bube wird danach fragen ...
Freitag, November 24, 2006
Countdown
Also wenn heute der Tag ist, an dem die Schule des Kleinen ihren Ausflug ins Weihnachtstheater hinter sich bringt, dann wird heute die Vorweihnachtszeit eingeläutet? ... In diesem Zusammenhang fragte ich ihn heute Morgen vor der Abfahrt, was er vom Weihnachtsmann haben möchte. Er antwortete, er habe dem Weihnachtsmann deshalb schon einen Brief geschrieben. Diesen durfte ich ansehen, ich musste ihn ja eintüten, adressieren, mit einer Briefmarke versehen und abschicken. Lesen konnte ich ihn nicht, es waren eher Hiroglyphen denn Text, doch der Weihnachtsmann wird es schon verstehen. Davon ist Bube überzeugt ... und ich werde es schon noch ...
Donnerstag, November 23, 2006
ähhmm ...
Mein Beruf bringt es mit sich, dass ich Angaben zu einem Projekt in verschiedenen Größen auf verschieden großen Papierstücken darstellen muss. Einfach so größer oder kleiner kopieren geht nicht immer, da auf einem der Papierstücken ein offizieller Amtsschim ... Amtsstempel zu finden sein muss, und so trage ich dieselben Daten mehrfach ein.
So geschah es, dass ich in meinem Chaos den Überblick verlor, Angaben zu Teilabschnitten richtig schrieb, die Summe aber vermurkste und eine falsche Angabe angab.
Seit Tagen schickt der Empfänger mir nun Mails, ich solle ihn darüber aufklären, welche Angabe die richtige sei, die Addition der Teilangaben, die aus genau zwei Summanden bestehen würde und deren Summe die Angabe aus dem anderen Papierstück auf die 2. Kommastelle genau träfe, sei ihm zu schwierig - den zweiten Teil dieses Satzes mailte er natürlich nicht.
Seit Tagen checkte ich allerdings meine Mailbox nicht, ich hege dagegen in etwa so ein Greuel wie gegen ein Handy, welches ich zum Glück nicht habe und er schickte tatsächlich täglich eine Mail ... meine Telefonnummer scheint ihm entfallen zu sein.
Da ich für kurze Wege bin, rief ich ihn nach Auffinden seiner Anfragen kurzerhand an, gestand meinen Fehler und er meinte, ich solle ihm mein Geständnis doch mailen, damit er dieses abheften könne. Beinahe hätte ich gefragt, ob er es sich vor dem Abheften auch noch kopieren wollte, doch das verkniff ich mir schnell unter Zuhilfenahme einer würgenden Hand am Hals.
Die Mail war kurz, der Text vermittelt, dass ich was falsch geschrieben hab und er sei des Lesens und vor allem des Rechnens unkundig und das darf er sich nun abheften ...
So geschah es, dass ich in meinem Chaos den Überblick verlor, Angaben zu Teilabschnitten richtig schrieb, die Summe aber vermurkste und eine falsche Angabe angab.
Seit Tagen schickt der Empfänger mir nun Mails, ich solle ihn darüber aufklären, welche Angabe die richtige sei, die Addition der Teilangaben, die aus genau zwei Summanden bestehen würde und deren Summe die Angabe aus dem anderen Papierstück auf die 2. Kommastelle genau träfe, sei ihm zu schwierig - den zweiten Teil dieses Satzes mailte er natürlich nicht.
Seit Tagen checkte ich allerdings meine Mailbox nicht, ich hege dagegen in etwa so ein Greuel wie gegen ein Handy, welches ich zum Glück nicht habe und er schickte tatsächlich täglich eine Mail ... meine Telefonnummer scheint ihm entfallen zu sein.
Da ich für kurze Wege bin, rief ich ihn nach Auffinden seiner Anfragen kurzerhand an, gestand meinen Fehler und er meinte, ich solle ihm mein Geständnis doch mailen, damit er dieses abheften könne. Beinahe hätte ich gefragt, ob er es sich vor dem Abheften auch noch kopieren wollte, doch das verkniff ich mir schnell unter Zuhilfenahme einer würgenden Hand am Hals.
Die Mail war kurz, der Text vermittelt, dass ich was falsch geschrieben hab und er sei des Lesens und vor allem des Rechnens unkundig und das darf er sich nun abheften ...
Mittwoch, November 22, 2006
Coffee Tasteless
Heute Morgen ... den Kaffee brauche ich morgens wie die Luft zum Atmen, also stürze ich den in mich hinein und denke: 'mmmhhh ... Warm ist es. Das tut dem Hals gut. Flüssig ist immer gut. Doch wo ist der Geschmack???'
Jemand, der nichts schmeckt und riecht und das auf Dauer, der tut mir so sehr leid!
Jemand, der nichts schmeckt und riecht und das auf Dauer, der tut mir so sehr leid!
Montag, November 20, 2006
Rückschläge
Ahnungslos, unbedarft und zutraulich lief ich heute durch die Gegend, tat und ahnte nichts Böses, einigte mich mit Männe über Erziehungsmethoden und kam meinen Mutterpflichten nach.
Und wenn mir jetzt noch einer sagt, womit ich das verdient habe, dass ich mir seit viereinhalb Stunden einen heißen Tee jedweder Couleur nach dem anderen einflöße und die Nase dabei beobachte, wie sie mehr und mehr ein Ärgernis wird, dann ... dann ... dann ... weiß ich auch nicht ...
In diesem Tempo sind die Schnupfentierchen morgen schon wieder am Samba am Tanzen und das kann ich so gut gebrauchen wie ... wie ... wie Schnupfen eben ... *schneuz* ...
Und wenn mir jetzt noch einer sagt, womit ich das verdient habe, dass ich mir seit viereinhalb Stunden einen heißen Tee jedweder Couleur nach dem anderen einflöße und die Nase dabei beobachte, wie sie mehr und mehr ein Ärgernis wird, dann ... dann ... dann ... weiß ich auch nicht ...
In diesem Tempo sind die Schnupfentierchen morgen schon wieder am Samba am Tanzen und das kann ich so gut gebrauchen wie ... wie ... wie Schnupfen eben ... *schneuz* ...
Sonntag, November 19, 2006
wenn man sich langsam einschießt
Es geht los. Die Vorbereitung der Vorweihnachtszeit hat gestern mit dem Erwerb zweier Adventskalender begonnen.
Abgesehen davon, dass der eine wieder umgetauscht werden muss, da es einfach nur tödliche Nachlässigkeit war, zu meinen, bei zwei Kindern wolle das Eine wenigstens einen individuellen Kalender, ist auch der Mama-Adventskalender ausgebuddelt -ich stehe in den Startlöchern ...
Abgesehen davon, dass der eine wieder umgetauscht werden muss, da es einfach nur tödliche Nachlässigkeit war, zu meinen, bei zwei Kindern wolle das Eine wenigstens einen individuellen Kalender, ist auch der Mama-Adventskalender ausgebuddelt -ich stehe in den Startlöchern ...
Donnerstag, November 16, 2006
lieber die Wahrheit
Mein kleiner Bube (6) war heute böse auf mich, denn ich hatte ihn schwer auf den Arm genommen und ihm das dann auch noch gebeichtet.
Er ist krank und blieb zuhause, ich musste in die Welt hinaus und ließ ihm die Handynummer da. Da die Abwesenheit über Stunden gehen sollte, verwandelten wir das Schlafzimmer in eine Spielwiese mit Buffet, auf letzterem standen verschiedene Flaschen Getränke und ich meinte ernst: "Bube, Du musst viel trinken, nicht, dass Du vertrocknest!" Im Sinn hatte ich natürlich, er solle den Flüssigkeitsverlust durch Fieber und so weiter ausgleichen ...
Nach einer Weile der Aushäusigkeit rief Bube an, er sei fleißig am Trinken, auf Nachfrage meinte er, er wolle bei meiner Rückkehr ja nicht vertrocknet im Bett liegen.
Er ist krank und blieb zuhause, ich musste in die Welt hinaus und ließ ihm die Handynummer da. Da die Abwesenheit über Stunden gehen sollte, verwandelten wir das Schlafzimmer in eine Spielwiese mit Buffet, auf letzterem standen verschiedene Flaschen Getränke und ich meinte ernst: "Bube, Du musst viel trinken, nicht, dass Du vertrocknest!" Im Sinn hatte ich natürlich, er solle den Flüssigkeitsverlust durch Fieber und so weiter ausgleichen ...
Nach einer Weile der Aushäusigkeit rief Bube an, er sei fleißig am Trinken, auf Nachfrage meinte er, er wolle bei meiner Rückkehr ja nicht vertrocknet im Bett liegen.
Montag, November 13, 2006
Novemberhimbeeren
Es herbstet. Draußen vor der Tür stimmen sich die Herbststürme ein, ich habe meinen Wintermantel hervorgeklaubt, den Schal dazugehängt und den Buben neue Mützen in die Schublade gelegt. Wenn die weg sind, werden die weiteren Neuerwerbungen vom Taschengeld abgezogen ...
Jedesmal, wenn ich in den Garten gehe, dann blitzen da frische Himbeeren am Strauch und sie schmecken ausgezeichnet im Vorbeigehen ... Drei Mal die Woche komme ich rum und ich beginne mich zu fragen, ob der Himbeerstrauch den Winter über durchmacht ...
Jedesmal, wenn ich in den Garten gehe, dann blitzen da frische Himbeeren am Strauch und sie schmecken ausgezeichnet im Vorbeigehen ... Drei Mal die Woche komme ich rum und ich beginne mich zu fragen, ob der Himbeerstrauch den Winter über durchmacht ...
Sonntag, November 12, 2006
das (schlimme) Wort 'Erfahrung'
heute las ich, dass es ein Anzeichen von Älter werden ist, wenn in die verfassten Sätze das Wort 'Erfahrung' eingebracht wird ...
In einigen meiner vergangenen Einträge ließ ich das böse Wort einfließen und stelle fest: ich werde älter ... und manches lässt sich vorhersehen durch Vergleiche mir dem, was man bereits erlebt hat ... der Überraschungen überfallen mich weniger und ich lebe langsamer wodurch weniger Erlebnisse einfach über mich wegbrausen und statt dessen daraus eine gern erinnerte Erfahrung wird ...
In einigen meiner vergangenen Einträge ließ ich das böse Wort einfließen und stelle fest: ich werde älter ... und manches lässt sich vorhersehen durch Vergleiche mir dem, was man bereits erlebt hat ... der Überraschungen überfallen mich weniger und ich lebe langsamer wodurch weniger Erlebnisse einfach über mich wegbrausen und statt dessen daraus eine gern erinnerte Erfahrung wird ...
Samstag, November 11, 2006
Bewährtes soll man nicht ändern
Entgegen aller Prinzipien zwangen mich heute die Umstände zur Unzeit meine gigantische Vorratskammer aufzusuchen, will heißen, ich musste um 13:00 Uhr in den Lieblingssamstagseinkaufsladen, der alle über die Woche nützlichen Dinge vorhält.
Leider sind zu dieser Zeit nicht nur die benötigten Lebensmittel und Utensilien im Geschäft, nein, es treiben sich darin auch noch allerhand Hausfrauen nebst ihrer irgendwie Zeit habenden Männer herum und dann rennen noch eine ganze Menge Rentnerinnen und Rentner durch die Gegend.
Wobei rennen echt ein wenig viel gesagt ist, immer wieder kommt es vor, dass mitten im Schwung die vor meinem Einkaufswagen einen eigenen Einkaufswagen schiebende Person völlig unvorhersehbar stoppt und sich murmelnd oder in Zusammenarbeit mit dem Begleiter/ der Begleiterin überlegt, was sie einladen soll ... je länger die Verweildauer im Laden schon ist, eine zunehmend heikle, fersengefährdende Angelegenheit ...
Nächsten Samstag falle ich mit Gewissheit erst nach 18:00 Uhr im Laden ein, das hat sich sehr bewährt!
Leider sind zu dieser Zeit nicht nur die benötigten Lebensmittel und Utensilien im Geschäft, nein, es treiben sich darin auch noch allerhand Hausfrauen nebst ihrer irgendwie Zeit habenden Männer herum und dann rennen noch eine ganze Menge Rentnerinnen und Rentner durch die Gegend.
Wobei rennen echt ein wenig viel gesagt ist, immer wieder kommt es vor, dass mitten im Schwung die vor meinem Einkaufswagen einen eigenen Einkaufswagen schiebende Person völlig unvorhersehbar stoppt und sich murmelnd oder in Zusammenarbeit mit dem Begleiter/ der Begleiterin überlegt, was sie einladen soll ... je länger die Verweildauer im Laden schon ist, eine zunehmend heikle, fersengefährdende Angelegenheit ...
Nächsten Samstag falle ich mit Gewissheit erst nach 18:00 Uhr im Laden ein, das hat sich sehr bewährt!
Donnerstag, November 09, 2006
es geht
nun ist es möglich, die verpasste Folge genießerisch anzusehen, anders als im TV sogar wieder und wieder, und der Weg über ebay wird doch noch gegangen werden ... die englischen Audiospuren müssen unbedingt noch aufgetan werden, denn der Synchronisateur von Dr. Jackson bringt so gar nicht rüber, was Daniel so ansehenswert macht ...
Dienstag, November 07, 2006
in der Welt ist was los
Spät war ich dran heute morgen, als Teilzeitmutter und Nebenherarbeiterin muss ich die Zeit einteilen, Auswärtsarbeiten können nur von 8 bis 12 Uhr bearbeitet werden oder Männe muss seinen Zeitplan dem meinen anpassen ... kleiner Scherz ...
Nun sollte ich also heute morgen zum Aufmaß, Männe wollte mich ... ähm ... mir vorführen ... das neue Projekt, er wollte mir also zeigen, wie man aufmisst ... hab ich ja auch noch nie gemacht gehabt ...
Nun ist es nicht so, dass ich mit Männe nicht gerne aufmesse, er macht halt einfach nicht, was ich ihm sage und er will zudem noch, dass ich mache, was er mir sagt und dann sind wir eigentlich immer spät dran, so dass die ganze Zeit Hektik herrscht ...
Nun waren wir also heute Morgen mal wieder spät dran, ich will dringend aus unserem Dorf auf die Autobahn, die über 7 Ecken relativ leicht zu erreichen ist, wenn nicht gerade auf der Hauptstraße aus unserem Dorf ein beigefarbener Opel Senator aus dem Jahre 1903 unterwegs ist, einen älteren Herrn mit Doppelkinn und Hut am Steuer, der alle Zeit der Welt für sich gepachtet hat und der in den Serpentinen und Ortsdurchfahrten nicht überholt werden kann.
Ich schneckte also hinterher, trat immer mal wieder aufmunternd aufs Gas, doch das ging dem Herrn glatt am Ohr vorbei und als wir dann endlich - drei Dörfer weiter - die Bundesstraße erreichten, da legte ich das erste Mal den E-Hebel im Auto auf 'S' und trat durch ... Entschuldigend dabei gilt: ich musste Männe einholen, ich kannte ja den Standort des Projektes nicht ...
Es fiel mir schwer, mich hinter ihm wieder einzureihen und den Rest der Fahrt mit 100 vernünftig zu fahren ...
Im Rasen ließ ich einen LKW hinter mir mit der Aufschrift: 'Kurt Kümpel ... Wir bringen die Zukunft' und ich beschloss im Vorbeiziehen, die Zukunft selber zu bestimmen, sie nicht einfach bringen zu lassen ... wer weiß schon, wass Herr Kümpel für meine Zukunft im Auge hat, er ist nach den Angaben auf dem LKW von Beruf Transporteur ... Auch im Rasen hörte ich noch, dass gestern ein Mädel versucht haben soll, sich von einem Rathausdach in die Tiefe zu werfen und unten stand ein Haufen junger Kerls, die sie lautstark angefeuert haben sollen, ihr Tun zuende zu bringen und als ein anderer Haufen, laut Meldung waren es Obdachlose, den Jungs erzählen wollten, dass das das eigene Tun doch nicht sehr moralisch sei, gab es eine wüste Schlägerei, die erst 30 ausgesandte Polizisten in den Griff bekommen konnten ...
Nun sollte ich also heute morgen zum Aufmaß, Männe wollte mich ... ähm ... mir vorführen ... das neue Projekt, er wollte mir also zeigen, wie man aufmisst ... hab ich ja auch noch nie gemacht gehabt ...
Nun ist es nicht so, dass ich mit Männe nicht gerne aufmesse, er macht halt einfach nicht, was ich ihm sage und er will zudem noch, dass ich mache, was er mir sagt und dann sind wir eigentlich immer spät dran, so dass die ganze Zeit Hektik herrscht ...
Nun waren wir also heute Morgen mal wieder spät dran, ich will dringend aus unserem Dorf auf die Autobahn, die über 7 Ecken relativ leicht zu erreichen ist, wenn nicht gerade auf der Hauptstraße aus unserem Dorf ein beigefarbener Opel Senator aus dem Jahre 1903 unterwegs ist, einen älteren Herrn mit Doppelkinn und Hut am Steuer, der alle Zeit der Welt für sich gepachtet hat und der in den Serpentinen und Ortsdurchfahrten nicht überholt werden kann.
Ich schneckte also hinterher, trat immer mal wieder aufmunternd aufs Gas, doch das ging dem Herrn glatt am Ohr vorbei und als wir dann endlich - drei Dörfer weiter - die Bundesstraße erreichten, da legte ich das erste Mal den E-Hebel im Auto auf 'S' und trat durch ... Entschuldigend dabei gilt: ich musste Männe einholen, ich kannte ja den Standort des Projektes nicht ...
Es fiel mir schwer, mich hinter ihm wieder einzureihen und den Rest der Fahrt mit 100 vernünftig zu fahren ...
Im Rasen ließ ich einen LKW hinter mir mit der Aufschrift: 'Kurt Kümpel ... Wir bringen die Zukunft' und ich beschloss im Vorbeiziehen, die Zukunft selber zu bestimmen, sie nicht einfach bringen zu lassen ... wer weiß schon, wass Herr Kümpel für meine Zukunft im Auge hat, er ist nach den Angaben auf dem LKW von Beruf Transporteur ... Auch im Rasen hörte ich noch, dass gestern ein Mädel versucht haben soll, sich von einem Rathausdach in die Tiefe zu werfen und unten stand ein Haufen junger Kerls, die sie lautstark angefeuert haben sollen, ihr Tun zuende zu bringen und als ein anderer Haufen, laut Meldung waren es Obdachlose, den Jungs erzählen wollten, dass das das eigene Tun doch nicht sehr moralisch sei, gab es eine wüste Schlägerei, die erst 30 ausgesandte Polizisten in den Griff bekommen konnten ...
Montag, November 06, 2006
ein Wunsch wird erfüllt
Nachdem am 1. November meine Männer mal wieder wichtiger waren als das Fernsehprogramm, ich also überhaupt nicht vermitteln konnte, dass der Film da im Fernsehen innerhalb meines Interessenbereichs lag, schoss mir in den Sinn, dass es doch Möglichkeiten im Internet geben muss, die sich außerhalb von Amazon oder ebay bewegen ...
Am nächsten Morgen war die Idee natürlich wieder aus dem Gedankenwust, verdrängt von so vielen wichtigen Aufgaben, die zur Bearbeitung anstanden, doch das Surfen, das ist eine der lieb gewordenen Angewohnheiten und dieser wird immer in extra deshalb genommenen Pausen gefrönt und da stand im Artikel - ich dächte, es war der Spiegel - dass Filme aus dem Fernsehen online aufgenommen werden können ...
Schwupps ... die Seite aufgerufen, angemeldet und mich durch die Anleitung gequält ... doch, das ist schon die passende Bezeichnung, denn Übersichtlichkeit ist irgendwie anders ... und so beschloss ich, vorsichtshalber mal einen Testlauf zu starten, bevor die endgültige Aufnahme wenigstens der zweiten Folge der neunten Staffel von Stargate starten soll ...
und so bin ich nun seit gestern in der überaus gewöhnungsbedürftigen Lage, mir das (T)Raumschiff Surprise jederzeit ansehen zu können, ohne vorher Geld in eine DVD gesteckt zu haben ... gewöhnungsbedürftig ist auch noch das Format, der Film läuft auf einer Größe von ungefähr 6 auf 5 cm, darüber muss nun noch geknobelt werden, denn da gibt es bestimmt eine Lösung zur Vollbilddarstellung ... sollte das nicht gehen und der Film sollte sich wider Erwarten als gut herausstellen, so wird sich die DVD eben doch noch schenken gelassen ...
Am nächsten Morgen war die Idee natürlich wieder aus dem Gedankenwust, verdrängt von so vielen wichtigen Aufgaben, die zur Bearbeitung anstanden, doch das Surfen, das ist eine der lieb gewordenen Angewohnheiten und dieser wird immer in extra deshalb genommenen Pausen gefrönt und da stand im Artikel - ich dächte, es war der Spiegel - dass Filme aus dem Fernsehen online aufgenommen werden können ...
Schwupps ... die Seite aufgerufen, angemeldet und mich durch die Anleitung gequält ... doch, das ist schon die passende Bezeichnung, denn Übersichtlichkeit ist irgendwie anders ... und so beschloss ich, vorsichtshalber mal einen Testlauf zu starten, bevor die endgültige Aufnahme wenigstens der zweiten Folge der neunten Staffel von Stargate starten soll ...
und so bin ich nun seit gestern in der überaus gewöhnungsbedürftigen Lage, mir das (T)Raumschiff Surprise jederzeit ansehen zu können, ohne vorher Geld in eine DVD gesteckt zu haben ... gewöhnungsbedürftig ist auch noch das Format, der Film läuft auf einer Größe von ungefähr 6 auf 5 cm, darüber muss nun noch geknobelt werden, denn da gibt es bestimmt eine Lösung zur Vollbilddarstellung ... sollte das nicht gehen und der Film sollte sich wider Erwarten als gut herausstellen, so wird sich die DVD eben doch noch schenken gelassen ...
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