Dienstag, Juli 31, 2007

wenn warten nichts bringt

Drucker haben es an sich, dass sie hin und wieder eine neue Druckerpatrone verlangen, sonst stellen sie den Dienst ein.

Aus Erfahrung lernt man, dass man spätetestens dann, wenn die letzte vorhandene Druckerpatrone eingeschoben wurde, in den Laden geht, ein neues Ersatzteil zu besorgen.

Vor wenigen Monaten brauchte ich dringend einen neuen Drucker, ich musste unbedingt in jener Woche ganz viele Fotos drucken, was das alte Gerät in nur unzulänglicher Qualität noch zu tun in der Lage war, und da solche Anschaffungen immer bis zur letzten Minute warten müssen - ein Umstand der wohl noch auf meinem Grabstein stehen wird - ging ganz plötzlich alles ganz schnell ... rein in den Markt - Geräte der Auslage angeschaut - Verkäufer befragt - Entscheidung getroffen - gekauft -

Druckerpatronen der Marke mit dem großen 'E' und dem kleinen 'pson' hinten dran enthalten exakt 14 ml Tinte. Nicht viel, dachte ich, als ich die wirklich winzigen Behälter betrachtete. 'H' und 'P' bietet mehr ... im Internet stand aber über genau diesen Drucker sehr viel Positives, und da dachte ich weiter: musst halt mehr Vorrat haben. Ich lupfte also von jeder Farbe zwei vom Haken, macht insgesamt 12, der Drucker soll schließlich Fotos drucken, der gibt sich nicht mit gelb, cyan, magenta und schwarz zufrieden, der braucht auch noch light-magenta und light-cyan.
Die ganze Chose also eingepackt - nach Haus transportiert - aufgebaut - Fotos gedruckt - hoch zufrieden. Insgeheim lobte ich noch meine Voraussicht, denn die Patronen halten etwas über 100 Seiten durch, dann sind sie ein Fall für die endgültige Ablage.

Eine gebräuchliche Nutzerfarbe ist Schwarz. Jedenfalls in meinem Falle. Ich brauchte also mit Anbruch der Ersatzpatrone eine neue Ersatzpatrone, kehrte in den Markt zurück, der einem suggeriert, man sei doch nicht blöd, was in manchen Fällen eine kolossale Übertreibung darstellt, doch ich schweife schon wieder, begab mich in den Gang, in welchem die Druckerpatronenpäckchen aushängen und wunderte mich ein wenig, als ich das letzte vom Haken zog. Gerne hätte ich zwei eingepackt, doch eines musste es tun, es gab ja nicht mehr.

Ca. 100 gedruckte Seiten später war erneut eine Ersatzpatrone fällig, ich wartete noch ein Weilchen, die eingesetzte Denge war ja noch voll, doch eines Tages lag der Markt auf dem Weg - ich rein - in den Gang mit den Druckerpatronenpäckchen - leer ... ... ... unmöglich. Wer Drucker vertreibt muss auch die Druckerpatronen vorrätig haben. Auf dem Absatz also kehrt gemacht, auf die Pirsch begeben, einen Verkäufer zu erlegen. Die verstecken sich hinterhältig, sobald sich ein Kunde nähert, doch ich hatte ein Ziel und fing einen hinter einer Kurve ab. Er begriff schnell, wusste genau, wovon ich sprach und versprach, dass die Bestellungen am nächsten Freitag da wären ...

Da war ich noch einfältig. Ich kehrte am folgenden Freitag (immerhin 6 Tage später) in den Markt zurück, die Haken trugen keine Päckchen. Ein wenig war ich enttäuscht. Der Verkäufer, der dann im Netz zappelte, gab bekannt, dass die Lieferung nicht geliefert worden war, dass es aber möglich wäre, ganz alleine für mich Patronen zu bestellen, ich sollte doch am folgenen Freitag wiederkehren. Von Einfalt mag ich jetzt gar nicht mehr sprechen, denn die Druckerpatrone in meinem Drucker zeigt sich virtuell auf dem Bildschirm, wenn sie sich gen Ende neigt und sie leuchtete nun immer schon hell, wenn ich druckte ... leise Verzweiflung machte sich breit ...

Da aber die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, stand ich am folgenden Freitag erneut im Geschäft und dachte dann, die Verkäufer wollten mich partout dauerhaft als Kunden loswerden, denn es gab keine Druckerpatronen.

Meine Augen blieben fest auf den Bildschirm geheftet, als ein armes Verkäuferwürstchen nochmals eine Bestellung in den Computer hackte und seit Freitag rufe ich jeden Tag an, ob eine Lieferung abholbar bereit steht. Ich bekomme nur noch untergeordnete Hilfsarbeiter ans Telefon, sonst redet niemand mehr mit mir, doch das ziehe ich jetzt durch ...

Dass anschließend weitere benötigte Utensilien nebst allen anderen Elektrogeräten, CD-Rohlingen oder irgendwelche für elektronische Geräte benötigten Teile übers Internet bestellt werden, versteht sich von selbst.

Ich bin sehr dafür, kleine Geschäfte vor Ort zu unterstützen, doch irgendwo hört der Spaß auf.

Der Drucker druckt übrigens nicht mehr, und wie ich den Laden inzwischen kenne, wird die Bestellung bis Freitag noch nicht eingetroffen sein. Dann muss ich mir mal überlegen, was ich tue ... Hämmer und Äxte bieten die dort leider nicht an, auch nicht in der näheren Umgebung ...

Nachtrag: am 02.08. konnte per Hamsterkauf der Vorrat aufgestockt werden ... drei schwarze Patronen sollten eine Weile reichen ...

Sonntag, Juli 29, 2007

OH MY GOD oder wenn man wirklich, wirklich richtig blöd ist

Darüber muss ich erst einmal weg kommen.

Gestern Mittag zog mein Großer die Haustür hinter sich zu, er hatte einen Haustürschlüssel in der Hand, der Rest der Familie befand sich im Hof, um das Auto auszuleeren, welches voller Einkäufe steckte.

Im Grunde hatte er alles richtig gemacht, der Große, allein, im Schlüsselloch steckte von innen MEIN Haustürschlüssel, das ist sein üblicher Aufbewahrungsplatz, da mir zugeordnete Schlüssel gerne auch mal abhanden kommen ...

Wir waren also ausgesperrt. Im Hinterkopf formten sich Bilder aus einem Film, in welchem alle Mitfahrer eines Bootes weit draußen auf dem Meer ins Wasser springen und dann feststellen, dass keiner die kleine Treppe, mit der man das Wasser wieder verlassen konnte, erreichbar gemacht hatte ...

Ich stand vor einem nervösen Zusammenbruch, musste ich doch 5 Minuten später los zu meinem Termin, wollte ich diesen pünktlich beginnen lassen, und so begann eine Verkettung unglücklicher Umstände ... Ich hieß meine Buben auf der Stelle ausharren, begab mich zu meinem Termin, entschuldigte mich mehrfach und bat, das Telefon nutzen zu dürfen, um einen Schlüsseldienst um Hilfe anzurufen. Die nette Dame am anderen Ende der Leitung zeigte sich sehr verständnisvoll, der Schlüsseldienstler kam auch prompt. Ich unterbrach meinen Termin auf Zuruf, zum Glück war dieser im Dorf, und der Monteur öffnete ohne weitere Fisematenten die Tür, er hatte einen Schraubendreher und einen langen Draht in seiner Zauberkiste, es war überhaupt kein Problem. Das Problem kam erst dann, doch ich hatte es schon kommen sehen und war daher nicht weiter überrascht - der Mensch schrieb eine Rechnung - mit Wochenendaufschlag ...

Zähneknirschend bezahlte ich, verabschiedete ihn, ging ein wenig durchs Haus und da traf mich der Schlag!

Die hintere Tür am Haus stand sperrangelweit offen ... über einen kleinen Umweg durch die Scheune wäre der Zugang ins Haus aber sowas von möglich gewesen ... ich konnte es überhaupt überhaupt nicht nicht fassen fassen!

In meinem Überschwang hatte ich offenbar vor dem Ausräumen des Autos den Weg zum Termin vorher schon frei geräumt, wie gesagt, er fand in unserem Dorf statt, und ich wollte den Weg abkürzen, wie ich das eigentlich immer tue und als ich vor einer geschlossenen Haustür stand, da schaltete das Gehirn ungefragt und unkontrolliert auf Panikfunktion ... es ging alle Möglichkeiten durch (offene Balkontüren, offene Hintertüren, offene Badfenster) schloss aber alles aus, da es sich nicht erinnern konnte, irgendwas offenstehen gelassen zu haben ...

Nun versuche ich seit gestern darüber weg zu kommen, dass erstens ich meinen Großen zusammengeschissen habe, zweitens ein Termin völlig inakzeptabel ablief, und dass ich drittens völlig unnütz 210 Euro verbraten habe ... Harry Potter ist vorerst bis endgültig gestorben, denn ein paar Tage bis Wochen bis Monate werde ich noch brauchen ...

Mittwoch, Juli 25, 2007

wenn man etwas findet



von hier

Das vorige Bild gefiel besser ... hängt wohl mit dem Grund zusammen, aus dem ich mir auch den Kinofilm nicht antun werde ...
ICH MAG DIE SIMPSONS NICHT!

wenn man nicht weiß, was man sagen soll ...

Gerade eben ... ein Anruf meiner Großmutter ... ihres Zeichens schon im 94 Jahr und immer schon seltsam (ein Markenzeichen der mit mir einige genetische Merkmale teilenden Baggage) ... was seit 2 Jahren aber beängstigende Ausmaße angenommen hat ... nun gratulierte sie mir zum Geburtstag ... ich wunderte mich, war sie doch einige Wochen zu früh dran ... fragte mich erst, ob ich sie auf den Irrtum aufmerksam machen sollte ... und entschied dann, dass sie doch eigentlich erwachsen und einem solchen Witz gewachsen ist ... wir mussten dann beide lachen ...

soll ich ... soll ich nicht ...

Zur Entscheidungsfindung der Gänseblümchen Blütchenblättchen auszurupfen wiederspricht meiner Auffassung der angemessenen Behandlung eines Gänseblümchens und eine Marguerite an deren Stelle zu setzen, macht die Sache nicht wirklich besser ...

Daher stehe ich nun kopfkratzend vor der Frage, ob ich 'Harry Potter and the Deathly Hallows' auf Englisch mir anschaffe oder doch bis Oktober warte und die deutsche Ausgabe besorge ... oder ob ich warte, bis der Wiederverkauf der deutschen Übersetzung bei einem Internet-Autionator losgeht ... Eindeutig dagegen spricht die Wahrscheinlichkeit, während der Surf-Exkursionen auf die Enthüllung der Geheimnisse des siebten Bandes zu stoßen ...

Sehr verlockend sind ja die Preisabschläge bei amazon ... dagegen spricht, dass die beim letzten Versuch, dort was zu bestellen, die Bestätigung der Bestellung ablehnten, weil ich nicht im Telefonbuch gelistet bin ... seither bestelle ich dort alleine schon aus Prinzip nichts ... eine schwere Prüfung wird anstehen, wenn ich die bestellten Schulbücher in der Leib- und Magenbuchhandlung abholen muss, denn dort wird ein Tisch stehen mit zur Mitnahme bereiten Ausgaben ... und die werden mich anlachen ... um Mitnahme betteln ... ob ich da widerstehen können werde ... *argh* ...

Sonntag, Juli 22, 2007

wenn man ins Kino geht

Mein Großer weilt nun schon eine Weile in England - zwischenzeitlich habe ich ihm verboten, täglich hier anzurufen ... zu meiner Zeit war das irgendwie anders, da fuhren wir in Freizeiten oder Schülerreisen und dann waren wir halt unterwegs und aushäusig ... mit der großartigen allgemeinen Handyhysterie änderte sich da irgendwas, was voll an mir vorbei ging, was ich wiederum darauf schiebe, dass ich bis heute den Widerstand gegen ein solches Gerät noch nicht aufgab und mir somit jedes Gefühl für dieses technische Wunderwerk fehlt ...

Dafür verblieb mein kleiner Bube, und in den großen Ferien möchte er doch sowas wie beschäftigt werden, jedenfalls habe ich so eine Vorstellung, denn seine Anwesenheit vor dem Fernseher wird als pädagogisch völlig nebendran angesehen ... Statt Fernsehen gab es gestern Kino ... ob das nun pädagogisch wertvoll ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Im Zusammenhang der elterlichen Ratschlagskolumnen in Zeitungen und Zeitschriften ist nie die Rede von Kino, immer nur von Fernsehen und ich tröstete mich mit dem Gedanken, dass der Bube mit seiner Mama was unternimmt ...

Geboten wurde Shrek der Dritte nebst zwei Tüten Popcorn und Getränken.

Falls Interesse daran besteht, wie mir der Film gefiel, so lese man in den Kommentaren weiter ...

Freitag, Juli 20, 2007

wenn es läuft

Männe hatte ja vor geraumer Zeit mein Auto verkauft, da in damals 8 Monaten der TÜV gedroht hatte und er befürchtete, dass die Scherbel dann verschrottet werden musste ... ich hatte ihn so zusammengefahren ... sagte Männe ...

Nach einer längeren Weile packte ihn unverhohlener Übermut, er erwarb mir am Sonntag ein anderes Auto, ein wenig ein übersichtlicheres Teil, doch ich würde ein Auto ja ohnehin nur nach der Farbe kaufen ... irgendwie hat er Recht ... und auch wieder nicht ... jedenfalls ist die Farbe OK ...

Am Montag stand das Kistchen vor der Tür, es wurde sogar bis vor die Haustür gebracht, nachdem das Abholen versummst worden war und ich den leckersten Latte Macchiato meines Lebens genießen durfte, was die Gurkerei nach Wiesbaden glatt wieder rausriss, anschließend fragten die dann ehemaligen Besitzer vorsichtig, ob ich sie noch bis zum Bahnhof würde fahren können ... wer bin ich, jemanden Gestrandetes in unserem Dorf sitzen zu lassen, damit hatte ich also meine ersten Fahrerfahrungen gemacht ... ich fuhr zaghaft, es hätte immerhin sein können, dass das Kistchen umfällt oder so ...

Gestern ließ ich ihn zu. Und das war doch mal glattes, gebügeltes, deutsches Beamtenwesen in Reinstform ... alle notwendigen Papiere trug ich unter dem Arm, die EC-Karte, ohne die keine Anmeldung in Rheinland-Pfalz mehr läuft, um die 30% Nichtzahler der KFZ-Steuer mittels eines Bankeinzugs zu überlisten, in der Brieftasche, Geld im Portemonnaie, denn die Zulassungsgebühren werden sofort eingefordert und dann gab mir der Zulassungsstellenbeamte das Gefühl, ich könnte irgendwas beeinflussen ... er guckte irritiert, als ich meinte, er solle nur dafür sorgen, dass ich alle notwendigen Unterlagen zum nächsten Schalter würde tragen können, er fragte noch, ob ein besonderes Kennzeichen gewünscht wäre und mehr Konversation war nicht nötig. Im Gesicht trug er einen Ausdruck, dass er sonst mehr zu schwätzen hatte und bei mir ein wenig an Entzug litt ... wortlos reichte er die für die Zahlung notwendige Karte über den Tisch, ich also zur Schilderstelle, "Guten Morgen" ausgetauscht, die Schilder entgegengenommen, zur nächsten Stelle, die Plaketten aufgeklebt und die niegenagelneuen Papiere bekommen und schwupps war ich schon wieder rausgeschleust ... In einer deutschen Beamtenstube nicht mal ne halbe Stunde verbracht zu haben ... das ist ein Sternchen im Kalender wert ... und ich fahre jetzt im Angedenken an Stargate durch die Lande ...

Montag, Juli 16, 2007

Maus + Hand = Maushand

Täglich mehrere Stunden die Hand auf einem Pad liegen zu haben sowie eine Maus zu benutzen, damit über Seiten, Texte und Zeichnungen zu witschen und immer wieder zu klicken, hinterlässt bleibende Eindrücke, als da zunächst mal wären: Schwielenbildung an jener Stelle der Hand, die auf dem Tisch aufliegt ...

Dazu kam in den letzten Tagen der exzessive Gebrauch der Tastatur und nun ist es soweit: Die Maushand hat sich ausgebildet ...

Derzeit versuchen die übrigen Finger, die Funktion des maladen Zeigefingers zu übernehmen und gestern klappte es fast, die Finger gänzlich von allen am Computer beteiligten Dingen zu lassen, denn so eine sich bahnbrechende Entzündigung ist echt und ganz wirklich ganz doll blöd ...

Montag, Juli 09, 2007

eieieieiei

57%How Addicted to Blogging Are You?

Mingle2



schön die folgende Frage:

'Wenn das Quiz rum ist, beabsichtigst Du, darüber zu bloggen?' ...

Freitag, Juli 06, 2007

wenn es Ernst wird

In der Türkei steht heute ein 17 Jahre alter Bengel vor Gericht. Er soll ein 13-jähriges Mädel missbraucht haben.

Nach der Berichterstattung im deutschen Blätterwald entstand ein Bild einer frühreifen Lolita, die einen unschuldigen Chorknaben ins Bett lockte, dann Schiss vor der furiosen Mutter bekam und sich nun aus dem Dickicht nicht mehr rausstehlen kann ... Die Mutter stürzte sich in übereifriger Beschützerhaltung auf den armen Chorknaben und nun geht das Unrecht seinen Gang, denn wir reden ja über ein Gericht in der Türkei ... soweit die Abhandlung der Klischees ...

Tatsache ist jedenfalls, dass beide Beteiligte einen Schaden fürs Leben mitbekommen und daran gibt es m. E. nichts zu deuteln.

Dienstag, Juli 03, 2007

ein Wunsch an zukünftige Hausbesitzer

Liebe Bauherren!

Wenn Euch etwas an Eurem Eigenheim liegt und Ihr zur Funktionalität auch noch eine ansprechende Optik gelten lassen könnt, dann hört in Sachen 'Fragen zum späteren Aussehen' auf Euren Architekten.

Eure Verwandten, Freunde und Bekannte und auch zufällig vorbeikommende Architekturkritiker und nicht zuletzt der für Euch zuständige Entwurfsverfasser, werden erfreut, wenn nicht gar beglückt sein ...

Montag, Juli 02, 2007

wenn man hängen bleibt

"Auf der Ebene tauschen wir jungen Frauen uns schon aus."

Dies sagte Anderea Nahles (37) im Spiegel-Interview laut Artikel von gestern.

Mal abgesehen davon, dass sie in ihrem Alter sicher alles Recht der Welt hat, Kinder zu bekommen, und in der heutigen Zeit der Rat der Alten hinsichtlich Kindererziehung und Vereinbarung von Familie und Beruf erstens nicht mehr so gefragt ist und zweitens mangels Großfamilie meistens aufällt, und es drittens nicht so wichtig ist, welchen thematischen Hintergrund der Artikel ausleuchtet, ich wundere mich halt über ihre Selbsteinschätzung!

Global gesehen bin etwa so alt wie Frau Nahles. Und ich stelle jetzt einfach mal in den Raum, dass ich nicht die bin, die sie sich als junge Frau austauscht ... Wenn ich 60 würde, wenn mein Kind die 20 erreicht, dann würde ich mich ziemlich alt fühlen, heute schon, denn ich kenne Großmütter mit 60 ... und dazu kommt, dass ich mir echt zu alt vorkomme zum immer noch Windeln-wechseln oder darauf achten, dass der mühsam gerade noch ohne fremde Hilfe bekommene Nachwuchs nicht unbedacht auf die Straße und direkten Weges unter ein Auto rennt ...

Samstag, Juni 30, 2007

wenn man sprachlos zurückbleibt

Erzählt mir doch eine junge Frau heute, sie könne ihre Telefonrechnung nicht bezahlen. Das ist an sich nichts Verwerfliches, Engpässe in der Liquidität sind nicht selten und sie hatte sich lobesam mit der Telefongesellschaft in Verbindung gesetzt zwecks Klärung.

Und dann erzählte sie folgende Geschichte:

Im Mai erhielt sie eine Rechnung für geführte Telefonate in Höhe von ca. 150 Euro. Da sie gerade noch 50 Euro übrig hatte, überwies sie diese und teilte der Telefongesellschaft mit, dass sie, sobald wieder Geld einginge, weitere Raten bezahlen würde. Gleichzeitig telefonierte sie weniger, so dass sie im folgenden Monat ihre Telefonkosten auf ca. 75 Euro halbieren konnte. Sie hatte aber wieder nur 50 Euro übrig, und diese bot sie der Telefongesellschaft dann an als weitere Anzahlung an. Diese knallerigen Telefongesellschaftler hätten ihr beim neuerlichen Stundungsantrag aber gesagt, dass die angekündigten Euros nicht reichen würden, und das fand sie ganz schlimm, da sie ja auch ihre kleine Tochter noch versorgen müsse ... und da blieb mir dann die Spucke weg ...

Ich weiß, ich bin knapp versorgt, habe ein Töchterchen, das nicht nur unterste Ebene erleben soll, kriege es nicht auf die Reihe, meine Lebenshaltungskosten meinem Budget anzupassen ... und dann sollen die anderen ihre Forderungen bitte sehr zurückstellen??? ... ich bin wohl altmodisch erzogen ... ich kann immer nur so viel Geld ausgeben, wie ich habe, nicht, wieviel ich denke, dass mir zusteht ...

heute mittag beis Aldi

Wenn es sich machen lässt, vermeide ich einen Einkauf beis Aldi. Abgesehen davon, dass der Einkaufswagen dort genauso hoch gefüllt ist, wie im normalerweise frequentierten Geschäft und der Kassenbon am Ende trotzdem fast immer etwa die Hälfte weniger an zu bezahlendem Betrag ausweist und man vor allem nicht so furchtbar viel unnützes Zeug im Wagen zur Kasse schiebt, da z. B. keine Spielzeug- und Papeterie-Abteilung abgegangen werden können, und man somit auch nur etwa die Häfte der Zeit im Geschäft verbringt und trotzdem alles nach Hause schleppt, was man die Woche über so braucht, finde ich den Einkauf dort wenig erquicklich ... keine Musikberieselung, die Menschen gucken fast alle griesgrämig, die Damen an der Kasse vemitteln das Gefühl, froh zu sein, wenn sie einen gehen sehen - kurz - der Spaß am Einkauf wurde zugunsten der Funktionalität vollkommen aus dem Angebot gestrichen ...

Heute ließ es sich nicht umgehen ... nach dem Tag der offenen Tür der Musikschule werde ich bis heute Abend um 22:00 Uhr nicht abkömmlich sein und daher den Ladenschluss verpassen, ich musste vor dem Mittagessen zu das Aldi ... das lag nämlich grad bequem am Wegesrand ...

Strammen Schrittes wurden die Regale abgewandert, links und rechts spechtartig zugeschlagen, der Wagen füllte sich mit allem, was wirklich gebraucht wird, was anderes haben die da nicht, was ich in die Hand nehmen würde, sogar das Obstangebot zeigte nicht nur braune Flecken und bot sich appetitlich dar, es war ein Einkaufsszenario Form Follws Function ...

Wegen der eingeschränkten Ausgaben sollte ich das öfters mal ausführen, doch dafür mache ich keine Schuhläden unsicher ... das sollte es mir Wert sein ... ;)

Donnerstag, Juni 28, 2007

wenn es sich zum Guten wendet

Einige Telefonate später waren wir schon einige Schritte weiter ... es ist alles in Ordnung nur eine Klitzekleinigkeit zuviel. Diese wurde entfernt, das Deckblatt anders angekreuzt und ausgetauscht und schwupps steht die Genehmigung für Ende der nächsten Woche in Aussicht statt in 6 Wochen ...

Mittwoch, Juni 27, 2007

wenn es verhagelt

Ein richtig erfolgreicher Tag wird dann nur noch halb so schön, wenn man seine Arbeit zuerst abstimmte, alles superpünktlich zum Termin fertig kriegte, sogar noch Zeit hatte für eine Tasse Kaffee und nach der Abgabe einen Anruf bekommt mit der Frage, was man sich denn dabei gedacht hat. Wofür wohl normalerweise vorher praktizierte Frage- und Antwortspielchen gut sind ... ... ...

Donnerstag, Juni 21, 2007

Über-Sich(t)

Frau Doktorin warf ein Stöckchen herüber ... ein schweres .... mal sehen ...

Acht Dinge zur Frau awa (ausgesuchte Dinge, die sich massiv geändert haben, oder die massiv nachhallen):

--> früher habe ich richtig viel gebastelt. Heute meine ich immer, ich hätte dafür keine Zeit ... naja, eigentlich mach mich das Gefussel heute verrückt, ich bin wohl ungeduldiger geworden ...

--> Die papierne Weihnachtsengelchenkapelle mit allen möglichen filigranen Instrumenten, die mir beim Betrachten aus obigem Grund die Schweißperlen auf die Stirn treiben, erinnert mich alle Jahre daran, dass ich bei der Herstellung dachte: "Wenn ich mal älter bin, dann erinnere ich mich daran, dass ich diese Engelchen mit 15 gebastelt hab." Was geht nur im Hirn einer Fünfzehnjährigen vor???

--> Kurz nachdem ich 18 wurde, und somit die Entschuldigung selber schreiben konnte, schwänzte ich mal eine Woche die Schule, landete mitten im Medizin-Studium, war von diesem Studiengang danach auf ewig geheilt und stellte Jahre später fest, dass in der folgenden Leistungskursklausur genau das Thema abgefragt worden war, das ich so schöde verpasst und natürlich nicht nachgeholt hatte ...

--> Als ich mein Diplom in der Tasche hatte, winkte ich fröhlich in die Runde und meinte: "Ein schönes Leben noch!" Seither habe ich meine Kommilitonen/-innen tatsächlich nicht wieder gesehen ...

--> Zwischendurch überfiel mich die Erleuchtung, dass ich eine passable Pathologin hätte abgeben können ... Tote reden nicht und morbides Zeug ist gar nicht so verkehrt. Stattdessen stürzte ich mich auf totes Material und versuche heute nach Fertigstellung eines Objektes, die Kunst dahinter zu erklären ... hrmpf ...

--> Irgendwo in den ganzen nicht mehr ausgepackten Umzugskartons versteckt sich ein kleines Heft. Da drin stehen Gedichte, von denen ich bis heute weiß, warum ich sie geschrieben habe, und es tut mir hin und wieder leid, dass ich es nicht mehr finde, das Heft ...

--> Beim Surf durch die Blogs las ich von einer 'mittelschweren Schnupfenverletzung' ... daraufhin hab ich das Blog verlinkt, denn mit einem schnöden Schnupfen ist man schließlich nicht krank. Eine Schnupfenverletzung hingegen ist ein echter Grund, sich ins Bett zu legen!

--> Ich besitze kein Handy ... und das ist auch gut so ...

Schlussendlich werfe ich das Stöckchen ins weite Web ... wer mag, bediene sich ...

Erlebtes

Seit einigen Tagen trug mein Terminbuch im gestrigen Datum den Eintrag: Großer --> Augenarzt --> 18:10 ... Pünktlich standen wir vor dessen Tür, und die war zu ... Mittwochs Nachmittags nimmt sich der Augenarzt grundsätzlich frei ... der Termin wird doch nicht etwa heute sein?... Dann hätte ich den ja falsch eingetragen ... und das geht jawohl gar nicht! ...

Dafür hörte ich heute in der Radiowerbung zu, nachdem eine taube Nuss ... pardon, ich meinte natürlich Frau, zur anderen überrascht klingend parlierte: "Deine Katze sieht aber schlank und rank aus!". Das fand ich schon befremdlich, doch dann folgte: "Zur besseren Kontrolle des Hungergefühls Ihrer Katze!"

Wie bitte? Anscheinend haben Frauen der werberelevanten Zielgruppe heutzutage keine anderen Probleme mehr, als das Idealgewicht ihrer Katze ...

Dienstag, Juni 19, 2007

Au Wei!

Was ist Dummheit?

Dummheit ist, wenn man aus einer Stadt raus fährt, mit dem Auto, den Weg auf einen Zubringer zur Autobahn einschlägt, meint, man wäre schon auf der Autobahn und überholt.

So geschehen heute, als ich aus Worms rausfuhr, mich noch wunderte, warum der SUV neben mir auf die Standspur auswich, wieder nach geradeaus blickte, zwei Autos auf 'meiner' Spur mir entgegenkommen sah und dann blitzschnell auf die richtige Spur rüberzog, wo irgendwie grad zufällig Platz war ... wenige Augenblicke später fiel mir auf, dass ich nun weiß, was ein Geisterfahrer fühlt, und dass niemand da war, dem ich hätte die Schuld geben können ...

Glück ist, wenn drei andere Autofahrer mitdenken und nichts passiert!

Montag, Juni 18, 2007

was soll man jetzt davon halten:

Ich surfte so vor mich hin, geriet auf eine zufällige Seite, fand einen Glückskeks und klickte drauf, wie man das halt so tut, wenn man einen Glückskeks findet.

Und was schreibt dieser Denger?

"Sie befinden sich auf dem absteigenden Ast"

Darf ein Glückskes eigentlich sowas??? Ich war verwirrt, erzürnt, und trollte mich dann in der Gewissheit, dass Internet-Weissagungen ungefähr so gehaltvoll sind, wie Kettenmails, die einem bei Nichtweiterversenden Schuppen und Ringe an den Hühneraugen auf ewig versprechen ...

Freitag, Juni 15, 2007

Bürger unter Generalverdacht

Jeder ist erstmal ein Täter, deshalb gehören die Fingerabdrücke in den Pass ... als nächstes folgt der Chip unter der Haut ...


wann ist es Fröschen im heißen Wasser zu heiß?

Die Quellseite existiert nicht mehr ... daher stelle ich fest: ob ich mit dem Rest dieser Seite konform ging, weiß ich nicht, dazu habe ich zuwenig darin gelesen ... vorsichtshalber distanziere ich mich mal von Gedankengut auf dieser Seite, das dem BIM nicht genehm sein könnte ... man kann ja nie wissen ...

Dienstag, Juni 12, 2007

wenn das Telefon klingelt

ich: Schönen guten Abend, Sie sprechen mit mir, was darf ich für Sie tun? (Ja, ich war gut drauf an diesem Abend ;) )

Herr: Einen wunderschönen guten Abend. Sie können mir bestimmt helfen ... (schildert sein Problem)

ich: Es tut mir leid, dazu habe ich keine Informationen, da muss ich Sie zurückrufen lassen.

Herr: Ist gut. Sind Sie heute die Nachtschicht?

ich (selbständig zählt nicht, daher:) Bis um 11, dann ist Feierabend.

Herr: Und Sie sind ganz allein in der Firma?

ich: Nein, wir sind hier zu zweit (ich lege die Stirn in Falten)

Herr: Wieviele Stockwerke hat denn Ihr Büro? Sie können ja jetzt alles ausräumen *grinstsicheins*

ich: Dann darf ich ja morgen nicht mehr wiederkommen ... das lohnt sich nicht ... *mitgrins*

Herr: In welchem Stockwerk ist denn der Safe? Wissen Sie das nicht?

ich: Ich weiß nicht mal, ob wir hier einen Safe haben, den haben die hier gut versteckt, ich muss also doch weiter arbeiten ...

Herr: Na, dann wünsche ich Ihnen noch einen guten Abend

ich: Halt! Ihre Telefonnummer, wir wollen Sie doch zurückrufen können ...

Herr: Ach ja! 0123usw ...

Montag, Juni 11, 2007

schnöder Mammon ...

Heute faxte ich dem Vermieter nach telefonischer Ankündigung die Rechnung für die Abwasserleitungsfreilegung ... mal sehen, ob er wenigstens einen Teil davon zu bezahlen willens ist ... zugestimmt hat er schon mal, aber was zählt schon eine mündliche Zusage, wenn es ums Geld geht ...

Donnerstag, Juni 07, 2007

manchmal sind Männer so

Heute morgen teilte ich Männe mit, dass ich am Abend auswärts bin, Termin um 17:00 Uhr, Rückkehr nicht vor 23:00 Uhr. Angehängt die Bitte, er möge rechtzeitig zuhause sein, damit das jüngere Kind nicht allein durchs Haus läuft. Wenn es das nämlich tut, sind anschließend alle Schnuckelvorräte ratzekahl weggefressen ... Männe versprachs ... Bevor er zurückkehrte, rief er noch an, er käme etwa eine halbe Stunde später, ob der kleine Bube wohl so lange alleine im Haus bleiben könne ... kopfschüttelnd erteilte ich Erlaubnis, eine größere Schnuckelplautze wird sich in einer halben Stunde wohl nicht sehen lassen ...

Pünktlich verabschiedete ich mich also vom Kind, teilte ihm mit, dass der Vater in etwa einer halben Stunde der Einsamkeit ein Ende machen würde, drückte noch den Startknopf vom Babysitter Spongebob und eilte von dannen ...

Um 18:40 Uhr (man beachte die Uhrzeit! Ausgemacht war eine glatte Stunde früher!) klingelt das Telefon, der große Sohn ist dran, er fragt, wo denn der kleine Bruder sei ... hm, denke ich ... er versteckt sich gern ... hm, sage ich laut, Großer, guck mal unter alle Bettdecken, Tische und Bänke, er kann nicht weit sein ... und denke mir meinen Teil ... um 18:45 ruft Männe an, der Kleine sei nicht im Haus, er habe alles abgesucht!
Ich versuche, ihn durchs Telefon wieder zum Denken zu kriegen, klappt natürlich nicht, also biete ich an, nach Haus zu kommen und selbst eine Suchaktion einzuleiten, fragt er, was ich denn da noch suchen wolle, ich brauche nicht zu kommen ... leise frage ich mich, wozu er mich eigentlich angerufen und in Panik versetzt hat. Wenn er nun keinen Wert darauf legt, dass wir gemeinsam ausrasten, dann hätte er sich gleich um die Polizei kümmern und eine Vemisstenmeldung machen können ... im nächsten Atemzug teilt er mit, er haben den Großen zum Nachbarsjungen geschickt, fragen, ob der Kleine über den Zaun gekrabbelt und dorthin gelaufen ist ... ist er dann auch, doch wenn ich näher dran gewesen wäre, ich hätte Männe das erste Mal gehauen! ...

wenn nichts mehr abläuft

Wasser in der Dusche brauchte schon länger endlos, bis es weg war, die Waschmaschine entließ ihre gebrauchten Wassermassen über den Fußboden, bis ich dazu überging, den Schlauch in das Waschbecken zu hängen, doch dann begann es, von dort in der Dusche hochzudrücken und stundenlang abzulaufen ... endlich dachte ich beim Einkauf doch mal daran, Rohr-Frei in den Einkaufswagen zu bugsieren, und damit wurde es immer schlimmer ... bis ich dann schließlich doch den Kanalreiniger anrief und ihn zu uns bestellte ... ich wusste schon, warum ich das so lange rausgeschoben hatte!

Der Gute samt Helferlein kostete bald soviel wie ein Kleinwagen mit noch einem Jahr TÜV! Für 2 Stunden Arbeit!

OK, alle Rohre laufen so gut ab, wie noch nie, seit wir in dem Haus wohnen, doch ich stellte fest, dass ich den falschen Beruf gelernt hab!

Au Wei!

Unterschwellig entnahm ich der gestrigen 'Boston Legal'-Folge, dass die Produzenten, Dialogschreiber, Schauspieler und sonstige Mitwirkende der Serie ihre Landsleute dazu aufforderten, keine Steuern mehr dafür zu bezahlen, systematisch verarscht zu werden ... ein hochinteressanter Aspekt, würden mit dieser Verweigerung nicht auch Programme boykottiert, die Sinn haben ... Was wäre, wenn einer Regierung die Steuern zweckgebunden übergeben würden? ... Auf der Steuererklärung gibt es dann einen Paragrafen, in welchem man ankreuzen kann, wofür der Steuerpflichtige seine Steuern zu verwenden wünscht, denn eine Regierung war doch urspünglich mal treuhänderisch tätig .. jedenfalls eine demokratisch gewählte Regierung ...

Montag, Juni 04, 2007

Musik auf dem USB-Stick

Auf einem USB-Stick, auf dem MP3-Player drauf steht, muss doch eigentlich Musik drin sein ... dachte sich Männe und legte mir das Teil samt einer CD hin "Machma" .. nun ist es ein kleineres Problem, eine Datei von einer CD auf einen anderen Datenträger zu transferieren, und moralisch liegt kein Problem vor, da es sich handelt um eine Nutzung für den eigenen Gebrauch, doch das hätte er gewisslich auch selbst hinbekommen können ... als ich nämlich meinte, mir läge keine Anleitung darüber vor, wie die gespeicherte Musik über die Leitung in die Ohrstöpsel gelangen könnte, da war er plötzlich technisch hochbegabt ...

Freitag, Juni 01, 2007

wichtige Angelegenheiten

In Heiligendamm treffen sich wichtige Politiker zum Klönschnack ... sie nennen das natürlich anders, sie finden, sie tun was ganz Wichtiges für diese Welt, die einzige übrigens, die wir haben, und sie palavern und palavern unter Ausschluss der Öffentlichkeit ... Wenn ich mich richtig erinnere, dann sind Politiker die Vertreter der Einzelteile des von ihnen vertretenen Volkes ... Frau Merkel ist also faktisch an meiner Stelle da in Heiligendamm und redet in meinem Auftrag ... ich bin mir nicht so ganz sicher, ob sie mich, als ich meine Meinung dachte, ganz richtig verstanden hatte und ob ich die Aktionen zur Sicherung von Leib und Leben der Politiker so gewollt habe ...

George Orwell hatte mit seinen Voraussagen Recht, er hat sich lediglich um ein paar Jahre vertan ...

Donnerstag, Mai 31, 2007

wenn man die Vergesslichkeit überwindet

Gestern musste ich schnell nach Worms hoppen, einem Kollegen was abliefern ... Auf dem Weg sammelte ich ratzfatz meinen Jüngsten ein, den ich nur schlecht stundenlang vor seinem Verein hätte warten lassen können, und dieser rettete mir nach dem Termin mit dem Kollegen die Nerven ... der Sohn, nicht der Verein ...

Normalerweise trage ich keine Handtaschen mit mir herum, aus gemachter Erfahrung weiß ich, dass diese gerne vergessen wird, was ich dann aber meist erst im eigenen Heim festelle, gestern jedoch konnte ich die ganzen mitzunehmenden Taschentücher, Schlüssel, Portemonnaies, Bürsten, und was frau sonst noch so braucht, nicht einfach in die Hosentasche stopfen, das hätte blöd ausgesehen. Ich war auf die Handtasche angewiesen, wollte ich das ganze Zeugs mitnehmen und dachte beim Abstellen in den Räumlichkeiten des Kollegen noch, dass ich vor der Abfahrt lieber daran denken sollte, die Tasche wieder mitzunehmen, doch der Abschied wurde hektisch und fast auf der Autobahn geriet mir diese Tasche wieder in den Sinn ... ich trat auf die Bremse, wühlte nach dem Handy mit der Telefonnummer, überlegte, wie ich den Kollegen noch erreichen sollte, sollte dieser abends um halb 8 nicht mehr im Büro sein, schimpfte, ich müsste zurück, woraufhin der kleine Bube mitfühlend fragte, was denn los sei und ich erklärte, ich habe meine Tasche vergessen ... und er dann ganz lässig: Hier ist sie doch ...

Hätte er nicht auf der Rückbank und ich im Fahrersitz gesessen, ich hätte ihn mords gedrückt!

Montag, Mai 28, 2007

oh je ...

das kommt dabei raus, wenn man der Frau Doktorin Fußstapfen folgt ...

43% Geek

Sonntag, Mai 27, 2007

wenn nichts mehr geht

Gefühlte 45° hatte es gestern. Ich kam mir vor, wie im eigenen Saft geschmort.
Im FürdieWoche-Einkaufsladen ging es besser, jedenfalls in jenem Bereich, in welchem Joghurt, Käse und anderes Milchzeuchs angeboten werden, doch dort kann ich mich schlecht den ganzen Tag aufhalten ... also verzog ich mich und schlief ... an Dreiviertel des gestrigen Tages ist keine Erinnerung gespeichert ...

Heute hingegen: Ein Traum! Der Himmel bedeckt, die Haut kühl und es soll auch nicht wärmer werden ... wollen wir es mal hoffen, denn auf Regenwald-Environment legen ich überhaupt gar keinen Wert!

Freitag, Mai 25, 2007

Maikäfer flieg ...

Das erste Mal sah ich heute eine lebendigen Maikäfer ... er brummte zu mir ins Zimmer, zielsicher steuerte er auf meine ärmellose Strickjacke ... nach der Identifikation ließ ich ihn leben und setzte ihn vor die Tür ... manchmal lohnt es sich, erst zu fragen und danach das Erschlagen sein zu lassen ... ;)

Was auch immer Du tust - never ever mess with your past!

Gestern besah ich mir Dejà-Vu.

Es gibt nicht viele Filme, die mich davon abhalten, neben dem Ansehen noch im Netz zu surfen, es könnte ja sein, dass ich irgendwas Weltbewegendes verpasse, während der Film läuft, doch das da gestern war eine ganz neue Erfahrung ... Schafft er es oder schafft er es nicht? Der Held. Rettet der Held das Opfer bevor es ermordet wird oder geht das nicht, weil alles bereits passierte?

Leider zieht sich der Faden nicht konsequent zum Ende, wie das bei den 'Twelve Monkeys' nach einem etwas lahmen Plot so wunderbar erinnerungswürdig durchgezogen wurde, ganz am Ende ließen Drehbuchautor, Regisseur und Produzent auch ein echtes Paradoxon nicht aus, doch insgesamt war dieser Film sein Geld mal Wert ...

Donnerstag, Mai 24, 2007

wenn man sich outet

Es ist grad in unter Radsportlern, eine Pressekonferenz einzuberufen und lauthals zu verkünden, dass man im Jahre soundso ein böser Bube gewesen war, gedopt hat und selbst überhaupt nicht mehr versteht, warum man eigentlich so böse Sachen gemacht hat.

Mal abgesehen davon, dass Doping eine langsame Art sein kann, sich unter die Erde zu bringen - was bleibt einem Spitzensportler heutzutage denn anderes übrig, als alle Mittel auszunutzen, die nicht direkt nachgewiesen werden und postwendend die Karriere beenden können? ...
Hat schon mal jemand was Positives über einen Drittletzten einer Tour der France, eines olympischen Zehnkampfes oder eines 100 m- Sprints gelesen? Nach einer solchen Leistung steht in der Zeitung: "Conrad wurde böse abgehängt. Ist er zu dick?"

Bevor solche Sachen geschrieben werden, guckt ein normal ehrgeiziger Sportler doch eher, dass er, egal wie, unter die ersten zehn kommt und positive Schlagzeilen verursacht ... ein überdurchschnittlich ehrgeiziger Sportler hat wohl das Ziel, erster zu werden ... Der Drittletzte wird keine Sponsoren finden, egal, wie sauber er ins Ziel kam, er wird von seiner Arbeit nicht leben können ...

Seit Jahrzehnten boykottiere ich Veranstaltungen wie die Tour de France, professionelle Leichtathletikwettkämpfe, Gewichtheben und sonstigen Leistungssport ... ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es da mit sauberen Dingen zugeht ...

Montag, Mai 21, 2007

gemeistert

In diesem Jahr kämpfte sich der VFB Stuttgart zur Fußballkrone. Er darf sich nun bis in alle Ewigkeit Deutscher Meister 2007 nennen ...

Hach, das waren noch Zeiten, als Hansi Müller über meinem Bett hing und alle Jahre wieder um den Meistertitel mitgespielt wurde ... damals, als ich noch jung und hübsch war ... beinahe fühlt es sich wieder so an ...

Samstag, Mai 19, 2007

So ist das ...

Das halbe Jahr 2007 ist schon fast geschafft und schwupps ... ich weiß nicht, wo die Zeit hin flog ... Jeden Tag bin ich beschäftigt, sei es, dass eines meiner Projekte fertiggestellt wird, dass ein Familienfest goutiert wird, dass ein Kind eine Hausarbeit oder das andere eine Sportfreizeit hinter sich bringen muss, es ist immer was zu tun ... und wenn dann tatsächlich mal etwas Zeit bleibt, dann lege ich die Füße hoch und lasse den lieben Gott einen guten Mann sein, anstatt dass ich eine Geburtstagsnachfeier vorbereite, was sich dringend gehörte, damit ich das schlechte Gewissen los werde ... Ich sollte damit anfangen, am Morgen eine Handvoll Bohnen in meine linke Jackentasche zu schaufeln und am Abend die zählen, die es in die rechte Jackentasche geschafft haben ...

Montag, Mai 14, 2007

Spinnen und ihre Grenzen

Spiderman, ein Blockbuster sondergleichen und ich habe es geschafft, habe ihn im Kino betrachtet.

Bewährt hat sich ein unter den Kommentaren verstecktes Resümee ... wer den Film noch nicht gesehen hat, halte sich davon fern!

So hätte ich es übrigens ausgedrüclkt, wenn nicht immer die Worte fehlen täten: Frau Gröner hat Spiderman 3 gesehen

Sonntag, Mai 13, 2007

wenn man ins Kino muss

Sonman besteht auf Spiderman mit Muttern, es sei Muttertag ... kann ich ihm das abschlagen? ...

Mittwoch, Mai 09, 2007

wann ist man wohl erwachsen?

Gestern telefonierte ich mit der Mutter eines Schulkollegen meines Kleinen. Es ging darum, dass in der Klasse alle Nas lang eine neue Sitzordnung herrscht und ihr Sohnemann ist schwer unglücklich, da er nur eine halbe Woche neben seinem Freund gesessen hat, sie ließ sich darüber so lange aus, bis mir das Ohr heiß lief.

Nun kriege ich es zwar nicht fertig, den Telefonhörer einfach aufzulegen, doch mit der Lehrerin meines Kleinen in der Grundschule ein Gespräch zu führen, das ist mir gerade noch möglich, und auch, ein Anliegen ihr gegenüber derart vorzubringen, dass die Lehrerin es nachzuvollziehen und eventuell eine Lösung aus der Tüte zaubern kann, mit der mein hintenrumgehobener Herr Sohn weniger unglücklich ist.

Ihre Worte hingegen waren, dass sie während eines Telefonats das Gefühl habe, vor einer Lehrerin und somit vor einer Respektsperson zu stehen und dass es schon mal ganz unmöglich sei, ein persönliches Gespräch zu führen, einer Lehrerin könne sie nicht unbefangen gegenübertreten ...

Ich gebe ja zu, dass es mich einige Jahre gekostet hat, doch spätestens mit 30 fühlte ich mich in der Erwachsenenwelt soweit angekommen, dass ich meine Ansichten wenigstens vertreten, wenn auch nicht immer hundertprozentig durchsetzen kann ... und die Guteste ist nur 1 Jahr jünger als ich ...

Lehrer bekommen mit der Zeit einen Ton an sich, der aus der Schulzeit auf ewig unvergessen bleibt und dass von daher in einigen Fällen das Gefühl, eine 12-jährige Schülerin der 7. Klasse zu sein, einen Ausfall wagen kann, ist sicher nachzuvollziehen, doch dann sollte doch der inzwischen ausgebildete Altersstarrsinn einsetzen und man dieses Gefühl zumindest überspielen ... finde ich ...

Montag, Mai 07, 2007

Helden werdet Ihr sein

Auch der Herr Inishmore erinnerte sich an mich - ich bin nicht weniger gerührt!


Ein Film, den du mehr als zehnmal gesehen hast:

"Stargate". Die Fernsehstaffeln 1 bis 8 ... die sind vom Kino inspiriert, deshalb müssen die auch gelten, denn die sind ungeschlagen oft gesehen worden ... Matrix Teil 1 und 2 kommen auch über 10 Mal, jedoch nicht an Stargate heran


Den du mehrfach im Kino gesehen hast:

"The Secret Of My Success" ... 1987 ... im Original im Staat New York ... und ich bin immer noch hin und weg von der Leichtigkeit des Seins ... ;)


Ein Schauspieler, wegen dem du eher geneigt wärst, einen Film zu sehen:

Das hab ich einmal gemacht ... zweimal, wenn man es genau nimmt, doch das erste Mal hake ich als Jugendsünde ab ... Wegen Keanu Reeves guckte ich mir im Kino "Was das Herz begehrt" und dann wurde er am Ende schnöde abserviert für diesen schmierigen Nicholson ... bäh ... seither stehe ich dem Kinogang wegen eines Schauspielers echt skeptisch gegenüber ...


Ein Schauspieler, wegen dem du weniger geneigt wärst, einen Film zu sehen:

Leonardo di Caprio ... den finde ich einfach nur zum Abgewöhnen, da kann er oscarmäßig schauspielern, wie er will ...


Ein Film, aus dem du regelmäßig zitierst:

"Star Wars, Episode 4" - "I´ve got a bad feeling about this!"


Ein Filmmusical, von dem du alle Texte der darin gesungenen Songs auswendig weißt:

Näh ... Musical nix schön ... Ein Zitat allerdings ist unvergessen: "Didn´t they learn nothing from Footlose?!"


Ein Film, bei dem du mitgesungen hast:

"Thriller" ... ist halt kein Kinofilm ...


Den jeder gesehen haben sollte:

Da ich bereits mehrfach feststellte, dass ich nicht mainstream-tauglich daherkomme, empfehle ich einfach mal "Spiderman 3", denn der läuft grad in den Lichtspielhäusern ... und den würde ich gerne ansehen ... ... ... "Blade" Teil 1 ist sehenswert!


Den du besitzt:

Wo soll ich denn da anfangen???


Ein Schauspieler, der seine Karriere nicht beim Film startete und der dich mit seinen schauspielerischen Leistungen positiv überrascht hat:

Da fällt mir so auf Anhieb keiner ein ... in der Regel bin ich in der Biografie der Akteure nur wenig bewandert ... die Kinofiguren finde ich viel interessanter als die Schauspieler ...


Schon einmal einen Film in einem Drive-in gesehen?

Nein ... vermutlich wird es dort ungemütlich und allein diese Vorstellung hält mich davon ab ... ich mag es gern behaglich ...


Schon mal im Kino geknutscht?

Nein ... Im Kino ist Film


Ein Film, den du schon immer sehen wolltest, bisher aber nicht dazu gekommen bist?

"Déjà Vu" ... die Idee klingt hochinteressant ...


Hast du jemals das Kino verlassen, weil der Film so schlecht war?

Bisher noch nicht. Was nicht ist, kann ja noch werden ... "2001" wäre bestimmt so ein Fall gewesen ...


Ein Film, der dich zum Weinen gebracht hat:

Im Kino musste ich noch nie weinen, da gucken zu viele Leute zu ... die echten Tränendrücker guck ich mir zuhause an, auf DVD oder im TV ... "Nachricht von Sam" z. B.


Popcorn?

Abba sischa! Vor der Vorstellung eine mittelgroße Portion und dann während der Werbung wegschnabulieren ... für irgendwas muss die doch gut sein!


Wie oft gehst du ins Kino?

Selten bis ein- bis zweimal im Jahr


Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen?

"James Bond" oder "Nachts im Museum" ... dazu müsste ich die Karten ausgraben ...


Dein Lieblingsgenre?

Science Fiction in Richtung Fantasy ... reine Fantsy-Filme liegen meist zu opulent im Auge und echte Science Fiction kommt zu wissenschaftslastig rüber ... es darf ruhig ein bisschen Zauberei dabei sein ...


Dein erster Film, den du im Kino gesehen hast?

"Die Zauberflöte"
Mein Onkel meinte, mir etwas Gutes tun zu müssen und ich fand es TOLL


Welchen Film hättest du lieber niemals gesehen?

Da wüsste ich keinen ... es gibt einige, die ziemlich überflüssig waren, so flog einmal Maximilian Schell mit einem Raumschiff in ein anderes Universum. Der Film war so doof, dass ich mich nicht mal mehr an den Namen erinnere ...


Der merkwürdigste Film, den du mochtest?

das sind normalerweise Eigenschaften, die sich ausschließen ... "The Grinch" blieb mir in Erinnerung ... wiewohl nicht aus dem Kino


Der beängstigendste Film, den du je gesehen hast?

Bei 'Beängstigend' bin ich nicht im Kino und auch später verweigere ich deren Konsum ... ich mag meinen Schlaf und auch, dass ich nachts relativ bedenkenfrei auf der Straße rumlaufen kann ...


Was war der lustigste Film, denn du je gesehen hast?

Dazu fällt mir gar nun nichts ein ... und das bei der letzten Frage ... wenn das mal nicht humorlos rüberkommt ... ;)


Und hier lege ich dieses Stöckchen in toujours-mois fähige Hände, obwohl es möglicherweise ungelesen bleíbt, schrieb sie doch, dass sie nicht mehr so häufig surft ...

Catch As Catch Can

Dr. T. Le Vision war so freundlich, meiner zu Gedenken ... Ich gebe zu, das hat mich schon ein ganz klein wenig gerührt ... ... ...

Es gilt, eine Antwort zu finden auf folgende Frage:

“Stell Dir vor Dich erreicht ein Stöckchen. Ist es in Ordnung es liegen zu lassen mit dem Hinweis, wer will möge es sich nehmen oder solltest Du es persönlich an handverlesene Blogger adressiert weiterwerfen?”


Eine schwierige Frage, die sich mir in der gemeinten Art gar nicht stellt, bin ich doch in der Bloggerwelt eher eine periphere Erscheinung, weshalb die Weitergabe oft daran scheitert, dass die Blogger, mit denen ich konferiere, selbst bereits eben dieses Stöckchen erhalten und/ oder bearbeitet haben, die Blogger, deren Blogs ich lese, wissen oft gar nichts von meinen voyeuristischen Aktivitäten und andere, die hin und wieder einen Eintrag meinerseits erhielten, behielten weitere Meinungen für sich, was nur rudimentär einer Unterhaltung entspricht ...

Grundsätzlich darf es in meinen Augen jeder Blogger mit sich selbst abmachen, ob er ein Stöckchen mit persönlichem Label versehen weiterwirft, oder ob er den hohen Bogen in das WWW vorzieht, beides unterliegt einer Entscheidung, auf die ich keinerlei Einfluss habe, und damit beschäftige ich mich möglichst nicht.

Anders liegt es bei der Frage, ob ich Stöckchen beantworte oder nicht ... in meinem kurzen Bloggerleben musste ich tatsächlich bei einem Stöckchen schon einmal passen, ich hatte für die Beantwortung der Frage einfach nicht genug Masse zuhause. Ich habe mich recht geschämt deshalb und hoffe, dass der Werfer nicht mehr bös ist ... denn ein Stöckchen zu beantworten gebietet alleine schon die Höflichkeit dem gegenüber, der an einen dachte, wenn man sich schon nicht, wie ich, ein wenig bis sehr geschmeichelt fühlt, für die Beantwortung eines Stöckchen auserkoren worden zu sein ...


Und da die Frage, wem dieses Stöckchen persönlich weitergereicht werden kann, eben nur schwer zu beantworten ist, hole ich aus und werfe, was das Zeug hält an Inishmore in der Hoffnung, dass er dieses noch nicht fing ...

Mittendrin statt nur dabei

Heute wurde kurzerhand beschlossen: diese Auszeit ist rum ... immer nur lesen strengt an und ab und zu muss ich auch mal in Erinnerung behalten, was sich bei mir so tut ... es ist nicht so, dass die letzten vier Wochen hier tote Hose gewesen sein, nein, es war so ziemlich jeden Tag was los ... manches, von dem ich dachte: Darüber solltest mal wieder was bloggen, jedoch brachten die Tasten auf der Tastatur sich in alle möglichen chaotischen Reihenfolgen, das Denken fiel schwer und die Übersetzung von Gedanken in Getipptes ging gar nicht ... es geht eigentlich immer noch nicht ... wenn ich drüber nachdenke, und dann denke ich, dass jetzt genug gedacht ist. Das ist wie das Wechseln der Bettwäsche am Anfang eines neuen Monats. Diese riesigen Stoffbahnen um genauso riesige Daunendecken zu schlingen und die widerspenstigen Spannbettücher auf störrische Matratzen zu ziehen macht keinen Spaß und wenn die erste Nacht im frischen Bettzeug beginnt, dann freue ich mich, dass ich Günther mal wieder besiegt hab ... es wird also in nächster Zeit nichts Weltbewegendes zu lesen sein ... nicht, dass es das je war ... doch es ist was ... und das ist schon Mal was ... :)

Samstag, April 07, 2007

wenn man enttäuscht ist

Gestern abend - ich war wieder mal spät zuhause und wollte mir noch einen geruhsamen Restfernsehabend machen - da seh ich auf dem einen Sender ein paar schleimige Aliens hektisch durch die Gegend rennen - die sollten wohl was suchen, wirkten aber irgendwie, als fühlten sie sich nicht wohl, was dafür sorgte, dass ich umschaltete, da liefen auf dem anderen Sender Tarrantino und Clooney durch eine Kleinstadt, den Film kannte ich schon und hab ihn seit meinem ersten Mal noch nicht durchgehend geguckt, weil ich ihn trocken bis öde finde, auf einem dritten Sender ging es mir mit Bonny und Clyde haargenauso und auf noch einem Sender fand ich Alec Baldwin und Ghandi (keine Ahnung, wie der in echt heißt), den tat ich mir an, da das Qualität versprach, doch als der Nachkomme von Auschwitz-Überlebenden (oder hatte er selbst überlebt *grübel*) anfing, den Zeigefinger aus dem Bildschirm zu strecken, schaltete ich noch mal um woraufhin ein paar überaus barbarisch wirkende Römer durch die Gegend walzten, etwas Unverständliches brabbelten und ich dachte: Ah ... gucken! dann kannst Du mitreden ...

Und dann bin ich eingeschlafen mit dem Gedanken: Worüber haben sich alle Religionsgemeinschaften eigentlich so aufgeregt? Diese Stereotypen gab es schon in den 50ern, überaus böse und brutale Böse, überaus gute und liebreizende Gute. Das Einzige, was Mel Gibson dazufügte, waren einige Liter Blut und Filmaufnahmen, als wollte er Ölgemälde schaffen

Die ganze Chose war derart übertrieben, jede Mimik der römischen Soldaten, der jüdischen Priester, der Jesusanhänger, jede Handlung an Wohltaten oder Foltereien war so fürchterlich überzeichnet und irreal, dass das viele Blut (als der Nagel durch die Hand und durch den Querbalken des Kreuzes geschlagen wird, da läuft ein dicker Blutstrom durch das Holz bis auf den Boden ... wie doof ist das denn???) nur noch wie Zuckerguss auf einer zu süßen Torte wirkte ... zudem hat Herr Gibson nur die halbe Geschichte erzählt ... mit Jesu Tod soll doch das Ganze erst richtig angefangen haben ... sagt man ...

Nah, ich bleib bei Matrix erster Teil, da ist Verfolgung, Folter und Tod kunstvoll inszeniert ...

Mittwoch, April 04, 2007

wenn das Telefon klingelt

ich: Schönen guten Tag, Sie sprechen mit mir ...

Frau (sehr streng): Ich habe da ein Problem!

(sie schildert das Problem)

ich: Sagen Sie mir bitte Ihren Namen und Ihre Adresse ...

Frau (sehr streng): Mein Name ist Berg-Steiger und ich wohne in der Straße Nummer 1!

ich: Berg-Steiger in zwei Worten?

Frau (sehr streng): Nein, ich habe einen Doppelnamen ... mit Bindestrich!

Montag, April 02, 2007

wenn etwas für gut befunden wird

Stressig war es heute nicht. Jedenfalls oft nicht. Wenn man die punktgenauen Verknüpfungen verschiedener Termine abzieht, habe ich mich heute gelangweilt und die herrliche Sonne genossen ...

Und dann musste ich noch tanken. Ich fuhr die gerade bereit stehende Tankstelle an, da es an der Tankuhr doch schon bedenklich Dauerorange leuchtete, was schon ein Vorteil ist gegenüber dem mir vorher anvertrauten Gefährt, dem ich nur anhand des Zeigers ansehen konnte, dass das Benzin zur Neige ging, und dieser Zeiger hatte einen eigenen Kopf.
Jedenfalls überlegte ich noch schnell, auf welcher Seite der Tankdeckel liegt, guckte mir die schönste Zapfsäule aus, erdachte den richtigen Betrag, den ich in Benzin zu investieren bereit war und stieg aus ... direkt in die Arme eines rotgewandeten Herrn, eines sehr kurz geratenen Herrn, der mit sehr russischem Deutsch seine Dienste als Tankwart anbot. Er öffnete den Tank, schob den Rüssel hinein, erkundigte sich nach der einzufüllenden Menge, bot an, nach Wasser und Öl zu sehen, was ich ablehnte, da ich dafür doch schon recht spät dran war, füllte den Tank bis exakt auf den Betrag genau, den ich vorher genannt hatte, drückte mir einen Zettel in die Hand, auf dem eine große 1 prangte, meinte dazu, wenn ich mit seiner Arbeit zufrieden gewesen sei, dann solle ich an der Kasse einen Euro für ihn bezahlen und machte sich mit einem Wischer über die Windschutzscheibe her ... wenn ich mit ihm zufrieden gewesen sei ... ich bedauerte eigentlich nur, keinen Diesel zu fahren, denn dann riechen die Hände nach dem Tanken wie in Diesel gebadet, was ich zutiefst verabscheue ... Er war außerordentlich höflich, bescheiden, nett und offen ... ich bezahlte den Euro, gab noch einen drauf und tat der Kassiererin hinter der Kasse meine Zufriedenheit kund ... möglich, dass ich so mitgeholfen habe, einen Arbeitsplatz zu sichern ...

Freitag, März 30, 2007

wenn man sich etwas Gutes tut

Gestern ging Männes Geburtstag unter, doch dafür konnte niemand was, außer ihm selber ... wer lässt sich an seinem Geburtstag hunderterlei verschiedene Termine aufdrücken und nimmt sich keine Zeit, den Geburtstagskuchen zur normalen Kaffeetrinkzeit einzunehmen sondern kurz vor dem Abendessen, so dass zur normalen Abendessenzeit kein Appetit mehr herrscht ...

Dafür konnte ich gestern Zahnarzt und Trompetenarzt verarzten, und es war gut und nächste Woche habe ich mir einen Tag ausbedungen, der familientauglich unterminiert bleibt ...

Jetzt muss man beim Lesen noch aufpassen, dass man richtig betont, denn unterminiert ist nicht dasselbe wie un-terminiert ...

Mittwoch, März 28, 2007

wenn man sich beherrschen kann

Gestern ging ich in die Stadt. Nicht in DIE Stadt, sondern in die andere, in die, in der das Geschäft steht, das das Geschenk für den Bruder der Schwester hat, deretwegen ich in DER Stadt schon mal was bestellt und mühsam abgeholt hatte, denn dieses Geschäft pflegt keine Beziehungen mit der Firma, von der der Bruder, welcher mein Neffe ist, sich einen Satz silberne Gläseruntersetzer zur Einhaltung des Geschenkekultes zur Konfirmation ausgesucht hat, und dieses andere Geschäft in der anderen Stadt wusste mir zu helfen ... Da ich aber zufällig eigentlich nie in der anderen Stadt verweile, mir also zum Abholen dieses für meine Begriffe überaus seltsamen Konfirmationswunsches für einen 15-Jährigen (oder war er erst 14??? - Mist er ist doch mein Neffe... ist er nicht??? - ) extra Zeit nehmen musste, diente dieses andere Geschäft noch wochenlang als Lager, bis ich gestern endlich mich aufraffte ... Dank Stadtplan und Orientierungssinn gelangte ich in die richtige Straße, stürzte mich mitsamt Auto todesmutig in ein da rumstehendes Parkhaus - todesmutig, da eine Betonstütze in einem Parkhaus in noch einer anderen Stadt mal ganz fies direkt vor den einen Kotflügel meines damaligen Autos sprang, was einiges an schiefem Haussegen zur Folge hatte, doch das ist eine andere Geschichte - parkte flugs straßenerdig auf einem Frauenparkplatz und schmunzelte wegen des stirnseitig befestigten Schildes: "Vorsichtig rückwärts fahren! Schranke!" Da hatten wohl einige Geschlechtsgenossinnen beim Ausparken vergessen, dass man nicht nur schwungvoll rückwärts fahren sondern dabei auch noch nach Hindernissen, wie z. B. der Schranke vor der Ein- und Ausfahrt, Ausschau halten sollte :) ... Anschließend marschierte ich auf dem Fußweg, alle Eindrücke aufsaugend, war ich doch in dieser Ecke dieser anderen Stadt mein Lebtag noch nicht gewesen, freute mich, dass ich in einem kleinen, vergessenen Dorf lebe, wo Autoabgase eine durchaus untergeordnete Rolle spielen (wenn man davon absieht, dass diese Weinbauern ihre Traktoren so lange laufen lassen, bis der Sprit alle ist und auch dann stellen sie den Motor nur widerstrebend ab, egal, ob sich der Traktor bewegt oder nicht, doch auch das ist eine andere Geschichte -) fand das Geschäft, trat ein und wähnte mich im Paradies!

Porzellan, Glas, Edelstahl, Kunstoff soweit das Auge blickte, drei Geschosse hoch gestapelt!

Ich ließ es mir nicht nehmen, alle Angebote abzulaufen, mich zu fragen, ob ich nicht dies oder jenes brauchen und unbedingt haben müsste, kam an meinem Sammelservice vorbei, das da sogar als komplettes Gedeck stand, fand ein wunderschönes Essgeschirr, das sich wunderbar als neues Sammelgeschirr machen würde, entdeckte winzig kleine Teekannen mit Sammlerzertifikat und noch tausende andere schnuckelige Kleinigkeiten ...

Und dann dachte ich an meinen letzten Umzug, daran, was alles verpackt noch in Kartons auf dem Dachboden steht, von dem ich vage Erinnerungen beherberge, doch weswegen ich eines Tages als Rentnerin mit Sicherheit grandios überrascht in Entzückensrufe ausbrechen werde, was ich eigentlich alles besitze an Tand, glitzernden Utensilien und mehr oder weniger tollen Einzelstücken, und was meine Nachkommenschaft, wenn mein Rentnerinnendasein sein Ende gefunden haben wird, kopfschüttelnd in Containern entsorgen lassen wird ... und so verzichtete ich auf 'Medusa', auf das Miniteekännchen, auf die Blumenvase, den Obstkorb, die Brotschachtel, das Essig-und-Öl-Set, die Osterhasenrumsteher, die Ostereieranhänger und auf noch mancherlei, ging zur Kasse, verlangte nach meiner Bestellung und nach einem Geburtstagsgeschenk und einer Karte für Männe, beglich meine Rechnung und schlich aus dem Laden ... gegenüber stand ein Eissalon, diesem kaufte ich noch eine Kugel Eis ab, bevor ich mich, unter Nichtbeachtung der inneren Stimme, die mich zum Heimfahren aufforderte, in die Fußgängerzone wagte, dort in ein Reisebüro eintrat und nach einem Tagesausflug nach Rom fragte ... Ryan Air - 19,90 Euro ... kennt man ja ... nun kennt Ryan Air aber auch die Ferienzeiten und so sollte das Kaffeetrinken in Rom ohne den Kaffee mal kurz schlappe 489 Euro kosten ... da waren dann meine Frühlingsgefühle endgültig bereit, sich wieder in heimatliche Gefilde zu begeben ... doch ich war seit langer Zeit mal wieder bummeln ... das war schön ...

Frühling, Frühling ühüberall

Die Sonne ist da, das sirrende Viehzeuch leider auch, es sind Ferien, ich kann endlich morgens ne Stunde länger schlafen und mich beim Aufstehen über den fabelhaften Sonnenschein freuen, der sich überschwänglich über die Landschaft ergießt ... und dann habe ich heute noch die Angebote angefordert für unseren Sommerurlaub ... gegürtet, gewappnet und gerüstet bin ich, ich werde die Preise ertragen ... ... ...

Sonntag, März 25, 2007

wenn man umstellt

Ich gehöre zu jenen, die sich mit der Umstellung der Uhr alle halbe Jahr schwer tun und die es gerne hätten, würde die Sommerzeit zu den Akten gelegt.

Da das mit den Akten aber wohl noch eine Weile zu dauern scheint - etwas, was eingeführt, beobachtet, ohne Auswirkungen befunden und von vielen Europäern abgelehnt wird, hält sich hartnäckig, weil etwas Überflüssiges ja nicht einfach wieder abgeschafft werden kann, wenn es mal eingeführt wurde - werde ich in der nächsten Woche meine innere Uhr erneut vergewaltigen und an die neue Zeit gewöhnen, werde mein Kind, das gerne morgens eine Stunde länger schlafen müsste, um ein wenig ausgeschlafener auszusehen, noch eine Stunde früher statt später wecken und mich einige Tage sehr müde fühlen, um im Herbst das Ganze wieder rückwärts abzuspielen ...

Heute Morgen jedenfalls ging es schon schief, wir waren ne Stunde zu spät dran für die Kirche ...

Alle halbe Jahr geht die Diskussion um diese Spielerei irgendwelcher Politiker erneut um den heißen Brei und es gibt überhaupt keine Konsequenzen ... schlimmschlimmschlimm!

wenn man nicht weiß, was man sagen soll

Gestern bekam ich unterwegs einen Anruf:

"Frau awa, ich hab grad ne DVD eingelegt, aber der Fernseher geht nicht, was muss ich denn einstellen?"

Frage ich zurück: "Was geht denn nicht?"

er: "Das Bild ist nur schwarz-weiß."

Das Problem hatten wir schon; ich kann mich an die Lösung nicht mehr erinnern, müsste also beim Ausprobieren beheben ...

ich: "Das weiß ich von hier aus nicht, da muss ich erst nach Hause kommen."

er: "OK"

Als ich später heim komme, läuft der Film noch.

ich: "Jetzt ist das Bild ja bunt."

er: "Ja, plötzlich ging es."

Ich gucke also eine Weile mit und sehe, er guckt sich den Film an, dessentwegen wir neulich gemeinsam ins Kino marschierten - den aktuellen James Bond ... ... ...

Freitag, März 23, 2007

Eis bei 5 Grad

Nach dem katastrophalen Konzertdingens da gestern lud ich meine Brut heute auf eine Pizza ein. Die war lecker und danach gönnten wir uns eine leckere Kugel Eis, denn es ist schließlich Frühling ... es kommt mir so vor, als seien die Jahreszeiten um ungefähr 6 Wochen verrutscht ... nach hinten ...

Dienstag, März 20, 2007

überwunden

Wenigstens zu einem Teil ist es vollbracht. Schlimmer noch als einen Friseurbesuch finde ich einen Schuherwerb. Gestern jedoch überwand ich mich zum zweiten Mal, enterte ein Schuhe führendes Geschäft und kam auch mit einem Paar in Besitz genommener Treter wieder heraus.

Vor etwa 14 Tagen hatte mich das Angebot so abgeschreckt, dass ich die Regale zwar durchwandert, mich gegen einen Kauf entschieden hatte und glücklich wieder am Auto anlangte und heim fuhr.

Gestern brauchte ich aber neues Schuhwerk, zum Konzert der Musikschule mochte ich die ollen Dinger aus meinem Studentendasein dann doch nicht mehr vorzeigen, und da der Laden praktisch auf dem Weg liegt und 10 Minuten Zeit zur Verfügung standen, handelte es sich mehr oder weniger um eine Blitzaktion, wenn man die 2 Jahre moralische Vorbereitung vorneweg als Initiationszeit mal ausklammert ...

Ich kann nicht sagen, dass ich die neuen Schuhe nun sonderlich besonders finde, oder dass ich mich besonders darüber freue. Sie dienen dazu, wenn ich zukünftig einen Raum betrete, einen guten Eindruck zu machen, so wie ein Kraftfahrzeug dazu da ist, mich von A nach B zu transportieren, ohne sich zwischen A und B dazu zu entschließen, keine Lust mehr zu haben ...

Samstag, März 17, 2007

was gab es heute ...

Ich durfte ein Auto fahren, einen neuen 7er BMW. Den Traum aller spielzeugsüchtigen Männer.

Und ich stelle fest: Man sitzt bequem, es lenkt sich leicht, sogar das rückwärts Einparken geht mit einem Finger und man fällt überall auf. Das letzte ein absolutes Killerargument seiend, werde ich mir eine solche Kiste mit allergrößter Sicherheit niemals zulegen, ich mag understatement ...

Und dann war da auch noch dieser Lupo auf der Autobahn ... Drei Spuren, ich wunderte mich, warum am Samstag Nachmittag ein Stau entstanden war und dann sah ich ihn ... ein kleines Auto besetzte die mittlere Spur ... 'Frau am Steuer' dachte ich noch, bis ich vorbei fuhr. Es war nicht nur Frau am Steuer, es war auch noch Fahranfängerin am Steuer ... Die hat in der Fahrschule nicht richtig aufgepasst ...

Freitag, März 16, 2007

wenn man sich wundert

Im Radio gibt es Frühstückssendungen, die sollen einen beim Aufwachen unterstützen ... manchmal regen sie sogar zum Denken an, obwohl das während der ersten Tasse Kaffee in etwa so gut möglich scheint, wie den Arm eine halbe Stunde lang waagrecht vom Körper wegstrecken ...

Heute Morgen brachten die Herren Zeus und Wirbitzki einen Beitrag, nachdem gestern oder so einer der Mitarbeiter des Senders eine Umfrage auf den Straßen Baden-Badens durchführte, in der Hand eine Flasche, darin Wasser mit CO2 ... die Frage lautete:

Würden Sie dieses Wasser trinken?

Ob sie nun alle richtigen Antworten im Zuge der Nachbearbeitung der Aufnahmebänder herausschnitten, entzieht sich meiner Kenntnis, mein Arbeitsgebiet schließt Radiosender nicht ein, doch bestimmt 10 mündige Deutsche ließen ihre Antworten festhalten. Sie würden sich das nicht antun, man würde ja auch keine Drogen austesten, man würde seinem Körper doch nicht bewusst etwas Giftiges zuführen oder ähnliche gebildete Dinge ...

Donnerstag, März 15, 2007

aller guten Dinge mögen nicht drei sein ...

Da laufen manchmal Sachen auf den Straßen herum!
Erst eine Oma, die sich weigert, Autos als ernstzunehmende Bedrohung wahrzunehmen und gestern Abend nun ...

... auf der Heimfahrt vom Schwimmbad, es dunkelte so vor sich hin, als ich vor der Ortseinfahrt vom Gas ging, wie ich das normalerweise tue, da ruft mein Kind neben mir: "Ein Reh!" ... Ich hatte nichts gesehen, bremste aus reiner Schreckhaftigkeit noch mehr, doch dann schälte sich ein Reh aus dem Schatten ... ein bisschen mehr Geschwindigkeit und ich hätte einen Förster rufen müssen ... und als ich noch ein wenig langsamer wurde, da sah ich auch das Reh, das vorneweg lief. Es waren also 2 Rehe gewechselt und ich war dankbar, dass Frauen von Natur aus defensiv fahren ...

Sonntag, März 11, 2007

fast beendete Teetestphase

Zur Beruhigung der Nerven soll Tee ausgezeichnet geeignet sein. Ich stellte mich also vor die üppig bestückte Regalreihe im Einkaufsparadies meines Vertrauens, und ließ die Blicke über das Angebot schweifen ... Es gibt Teesorten, von denen habe ich im ganzen Leben noch nie gehört. Einfach 'Kamille', Pfefferminz', Hagebutte', 'Hibiskus','Kirsche', 'Vanille', 'Grüner Tee' wurde der Kundschaft im Verlauf der letzten 20 Jahre anscheinend zu einseitig, inzwischen finden gemischte Sorten wie 'Cool Cassis-Kirsch', 'Erdbeer-Vanille', 'Kirsche-Banane', 'Pfefferminz-Zitronengras' den Weg in bundesdeutsche Teetassen, auch in meine und mein absoluter Lieblingstee neuerdings heißt - Achtung - jetzt kommts:

Blütenhauch

Eine wahre Gaumenfreude, dazu geeignet, mich von meiner Kaffeesucht zu erlösen ...

Montag, März 05, 2007

wenn man aufpasst

Fast hätte ich heute daran mitgearbeitet, das Rentenproblem in den Griff zu bekommen. Eigentlich müsste man ja sagen, das 'Rentnerproblem', immerhin gibt es von denen zuviele und nicht von den Renten, die sie bekommen. Doch ich darf nicht zu vorlaut sein, ich gehöre immerhin zu jenen Babyboomern, die eines Tages von den noch arbeitenden Mitmenschen die Nachtkappe aufgesetzt bekommen werden mit der Bemerkung: versorg Dich selbst!, weil es von uns noch viel mehr gibt und obwohl ich mir redlich Mühe gegeben habe, meine Reproduktionsrate im positven Bereich zu halten, haben meine Schwestern und ich zusammen genau 1 Kind zuwenig, wir haben im Schnitt 1,67 Kinder ... nicht geschnitten natürlich, aber statistisch gesehen ...

Was wollte ich aber sagen ... heute fuhr ich so auf der Straße durch den größeren Nachbarort, als ich an der nur für Autofahrer geeigneten Ladenzeile vorbeikomme, liegt sie doch an der Haupteinfallstraße in den Ort und die Läden sind alle mindestens 300 m voneinander entfernt in passender Wocheneinkaufsgröße ... mit Parkplätzen und einigen Autohäusern direkt vor der Tür ... geht doch da ein älteres Ömchen am Rollwagen gestützt vom älteren Herrn über den Fußweg auf die Fahrbahn zu ... ich denke noch so: "Die geht geradeaus, bedächtig. Aber wieso wird sie nicht langsamer?" ich trete vorsichtshalber schon mal auf die Bremse, es könnte ja sein, dass da irgendwo noch ein Ball herumkugelt und siehe da: das ältere Ömchen mit dem älteren Herrn am Arm, den Rollwagen vor sich herschiebend, stratzt mit stieren Augen auf die Straße, ohne nach links und rechts zu sehen ... Vergeblich zerrte der Herr an ihrem Ärmel, er brachte sie nicht dazu, am Straßenrand anzuhalten. Wenn Ömchen einmal am Laufen am ist, dann läuft Ömchen und wenn es vors Auto ist ...

Jetzt wissen wir also, was wir zukünftig vom Straßenverkehr erwarten dürfen, wenn ab 2025 die um meinen Jahrgang herumdrapierten, bis dahin klar denkenden Wesen, in Rente gehen ...

Samstag, März 03, 2007

wenn das Telefon klingelt

ich: Schönen guten Tag, Sie sprechen mit mir.

älterer Herr: Hallo, ich wohne im Block 21 in Ortsteil und ich habe da ein Problem

(Pause)

ich: Was ist denn das Problem?

älterer Herr: Die waren heute hier und es geht trotzdem nicht.

ich: Wer war denn heute bei Ihnen?

älterer Herr: Die waren heute hier und die Heizung wird oben warm und unten nicht.

ich (in Gedanken murmelnd: aha, Heizungsfirma informieren): Wo wohnen Sie denn?

älterer Herr: Im Parterre.

ich (atemlos und sehr beherrscht): In welcher Straße wohnen Sie denn?

älterer Herr: Wie bitte? Können Sie lauter sprechen?

So ging es noch eine kleine Weile, bis ich die Firma informieren konnte, wo sie denn hin sollte ...

Freitag, März 02, 2007

wenn man was kauft

Gestern war es also soweit, der Drucker musste her. Mit dem manuellen Einzelblatteinzug des HP 1220 C schlug ich genug wilde Schlachten, ich brauchte mal was Neues.

Vorher hatte ich mit diversen Elektrofachgeschäften telefoniert und erzählt, dass ich lesen könne und im Internet wegen Druckern recherchiert hätte. Die Fachmänner blieben nachsichtig, sie teilten mit, welche Geräte sie in ihren natürlich gut sortierten Läden haben, mein ausgesuchtes Gerät glänzte durch Abwesenheit.

Gerne besäße ich heute einen Canon i9950, leider meldete der Laden, der sich nach Kosten und Lieferzeiten erkundigen wollte, gar nichts mehr, geworden ist es also ein Epson 1400 Photo-Drucker, mit dem ich sogar kopieren und CDs bedrucken können soll. Eine Bedienungsanleitung enzieht sich bisher dem Auffinden, nicht, dass sie gar keine in den üppig bemessenen Karton packten ...

Der erste Probeausdruck bot schon mal nix Überragendes, die Fotos strahlen glänzend und mit Streifen da, wo die Druckerpatrone neu ansetzen muss ... da muss ich noch rausfinden, wie die wegzukriegen sind ... hat einer einen laienverständlichen Tipp?

Ein Königreich für ein Buch

Manchmal tut man Dinge, manchmal tut man Dinge, die man immer schon tun wollte, manchmal tut man seltsame Dinge und manchmal tut man Dinge aus Versehen.

Was aber, wenn alles das auf einmal aus einem hervorbricht, ohne dass man es wollte oder überhaupt etwas dafür konnte?

Angefangen hatte es ganz harmlos, wie das eigentlich immer so ist mit unabänderlichen Tragödien, damit, dass mein Großer auf meine unvorsichtigerweise gestellte Frage, ob er beim vom Land veranstalteten Chemieprojekt wie im letzten Jahr mitmachen möchte, aufgrund von positiven gesammelten Erfahrungen nickte ...

Wir besorgten also die geforderten Zutaten, stellten uns in die Küche und die Versuchsreihen für die 4 Aufgaben und 2 Unteraufgaben begannen. Und irgendwie gesellte sich der Teufel dazu.
Anstelle von einem Versuch pro Aufgabe wurden es sechs, jeder Versuch wurde umfassend in Bildern festgehalten und dann musste da ja auch noch Text dazu.

Nachdem der Große vor der Unmenge an Material kapitulierte, und er die Verarbeitung der praktischen Tätigkeiten in Textform wegen der schieren Masse ablehnte, bot ich ihm an, alles in die Tastatur zu kloppen, er solle dann Korrektur lesen. Das fand er gut.

Tagelang kopierte ich aus den 400 geschossenen Fotos, rang mit mir, welche Fotos aus Platzgründen aus der Competition fliegen mussten, erfand Texte und wurde da so richtig kreativ, erlitt zwischendurch einen halben Herzinfarkt, als Word wegen der Größe der Datei die Tabellen einfach nicht mehr verarbeiten wollte und dann stellte sich das schlechte Gewissen ein, als das Programm 60 Seiten anzeigte ... ich wollte die Aufgabensteller, die das alles nachher ja lesen sollen, nicht überfordern, aber weglassen wollte ich auch nicht, immerhin hatten der Große und ich da richtig Zeit reingesteckt ...

Seit gestern liegt der Korrekturausdruck vor und nun ist es also ein Werk von 80 Seiten geworden ...

Nicht ganz das, was ich mir mal vorgestellt hatte, wie mein Erstlingswerk aussehen würde, doch besser, als nie was zu Papier gebracht zu haben ... ;)

Montag, Februar 26, 2007

and the Oscar goes to ...

im Grunde gehört mir auch eine Scheibe davon. Ich bezahle zwar nicht an den Bayerischen Rundfunk, doch die GEZ wird sicherlich einen Länderfinanzausgleich haben, so dass meine Rundfunkgebühren dazu beigetragen haben, dass 'Das Leben der Anderen' einen Oscar gewinnen durfte ... Champagner bitte!

Freitag, Februar 23, 2007

Stargate Ende Staffel 9

Das Online-Aufnehmen geht, die Filme kommen bei mir an, sie werden decodiert und angesehen und da schlug ich heute mit dem Kopf auf der Tastatur auf, denn letzte Woche sah ich das Staffelfinale und wusste es nicht ... was war ich gespannt darauf, wie sich die Helden aus ihrem Schlamassel raushieven, selbst wenn es in der Regel lediglich die ersten 5 Minuten der folgenden Folge in Anspruch nimmt, doch dass es nun dauert bis ... ja ... bis wann eigentlich ... *arrgh* ...

wenn man telefoniert

Heute telefonierte ich mit meiner kleinen Schwester ... sie ist nicht wirklich mehr klein, immerhin wird sie in 2 Jahren genauso alt sein, wie ich heute bin, doch sie hat den Nachteil aller Nachgeborenen, sie wurde halt später geboren ... ;)

Eigentlich wollte ich sie nur um ihr Einverständnis ersuchen, ein Gemeinschaftsgeschenk zur Konfirmation des gemeinsamen Neffen bestellen zu können, doch daraus wurde schon wieder ein halbstündiges Getratsche wie in guten, alten Zeiten ... erschreckt hat mich, dass sie zum Schluss darüber berichtete, welche Zipperlein sie derzeit am Auskurieren ist ... sollte sie doch schon SO alt sein? ...

Donnerstag, Februar 22, 2007

wenn man die Finger nicht davon lassen kann ...

Gestern Abend verpasste ich unglaublicherweise die aktuelle Stargate-Folge, doch ich hatte in der Tat Besseres zu tun ...

Mit viel Wind stürmten wir den Markt für Medien in der anderen großen Stadt hier neben dem Dorf und dann ging es wieder los, dieses Gefühl, man wäre als Kind im Spielzeugladen alleine ...

Am Ende landeten im Einkaufskorb neben einer Tastatur eine Maus, ein USB-Hub, ein Flugzeug-PC-Spiel, ein Baby-PC-Spiel und eine meinerseits gewünschte Zahnbürste in unerwarteter doppelter Ausfertigung zum selben Preis wie eine Einzelne ... das mit dem Preis Zwei-Für-Eins hab ich nicht verstanden, weil direkt im Regal nebendran Kartons mit einer Einzelzahnbürste zu genau demselben Preis standen, doch ich fragte dann nicht weiter, denn da erklang auch schon das Rausschmeißerlied, mit dem der Laden der Kundschaft kund gibt: wisse, es ist 20 Uhr ...

Männe zahlte an der Kasse, das können Männer gut, und fast fiel ihm der Schein aus der Hand, als er die Frau an der Kasse sagen hörte, die Zahnbürste dürfe er für 99 Euro mitnehmen ... dabei hatten wir vorher genau darüber gesprochen, ZWEI Mal, ich wollte sicher sein, dass wir nicht aneinander vorbeigeredet hatten ...

Gut, dass wir den Drucker, dessentwegen wir das Geschäft eigentlich aufgesucht hatten, in der Kürze der Zeit nicht mehr gefunden haben ...

Mittwoch, Februar 21, 2007

wenn man zu langsam ist

Eigentlich bin ich immer zu langsam. Ich kann nichts schnell erledigen, dann schleichen sich hunderte von Fehlern ein, doch manchmal, da bin ich dann wirklich sehr langsam ... auch für meine Verhältnisse ...

So fragte Männe seit einigen Tagen öfters mal, ob ich ihm helfen könne, seinen Rechner hier abbauen, damit er ihn ins auswärtige Büro mitnehmen könne, was ich natürlich zusagte, man ist ja kein Unmensch, und vorhin wiederholte er mehrfach, dass er den Rechner heute wohl nicht mehr abgebaut bekomme ...

... ich freute mich schon, dass ich nicht unter den Tisch in den Staub krauchen musste, wurde aber nach der dritten Wiederholung doch aufmerksam ...

dachte nach ...

und kam zum folgenden Ergebnis:

ich sollte aus diesen für mich außerordentlich subtilen Anmerkungen schließen, dass ich den Rechner bitteschön abzubauen habe und zwar heute und jetzt sofort, er wolle jetzt fahren.


Er fuhr, nachdem ich mich durch den Staub gewühlt, den Rechner abgebaut und mehrere zwar im Rechner eingestöpselte sonst aber mit nichts verbundene Kabel aussortiert hatte ... nun warte ich auf den Anruf, welche Kabel fehlen, denn immerhin habe ich den Rechner ja abgestöpselt ...

Montag, Februar 19, 2007

wenn das Telefon klingelt

ich: Schönen Guten Tag, Sie sprechen mit mir.

ältere Frau: Guten Tag, ich wollte ihnen eine Mail schicken, aber das geht nicht.

ich: Was geht denn nicht? (manchmal provozieren komische Aussagen komische Fragen)

ältere Frau: Ich habe von Ihrer Mitarbeiterin diese Adresse bekommen: InfoÄtIhreFirmaPunktDE, aber wenn ich die eingebe, dann zeigt der Bildschirm: 'Diese Seite wurde nicht gefunden.'

An dieser Stelle musste ich die Hand über die Muschel legen, denn dieses Thema hatte ich vor Kurzem bei Dau Jones gelesen ... ich dachte bisher, sowas kennt man nur aus Erzählungen ... und als ich wieder konnte, fragte

ich: Haben Sie Ihr Mailprogramm aufgerufen? Wo haben Sie die Adresse denn eingegeben?

ältere Frau: Wissen Sie, ich habe den Computer noch nicht so lange und mehr als e-Mails verschicken oder bekommen tu ich damit eigentlich nicht ...

Hier hat sie vielleicht gehört, wie mein Verstand ins Quietschen geriet

ich: Wie haben Sie denn bisher Mails verschickt?

ältere Frau: Ich muss dazu gmx aufrufen und dann schreibe ich meine Mails.

ich: Dann rufen Sie doch bitte gmx auf und ich helfe Ihnen dabei, die richtige Zeile zu finden

ältere Frau: Das geht nicht, ich kann nicht gleichzeitig telefonieren und ins Internet, aber wenn ich gmx aufrufe, dann kommt da meine eigene Adresse und darunter ist eine Zeile, so mache ich das bei gmx immer ...

ich: OK, dann rufen Sie gmx auf und machen das wie immer. Und wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie mich gerne wieder an.

ältere Frau: OK, das mach ich.

Und sie klang wirklich und ernsthaft erleichtert ...

Donnerstag, Februar 15, 2007

wenn man sich vielleicht verhört hat ...

Der Radiomoderator (Neudeutsch: Radio-DJ) kündigte in der Anti-Karneval-Session-Sendung den neuesten Hit an und der begann so:

"You are God´s biggest mistake ... "

Den Rest hab ich nicht mehr mitbekommen ... eventuell weil ich mich versucht fühlte, dagegen zu halten ...

Boston Legal die Dritte

Grundsätzlich darf jeder Mitmensch seinen eigenen Spleen pflegen, doch die gestrige Darstellung von Anwälten legt den Verdacht nahe, dass ein guter Teil der Mitglieder dieser speziellen Zunft nicht ganz dicht ist ... da nebenher aber noch eine gewisse rethorische Raffinesse unterstellt werden kann, sind Aussagen von Anwälten zu diesem Thema wohl als 'befangen' einzusortieren ... andererseits könnte der Drehbuchverfasser sich lediglich ausgelebt haben ...

Montag, Februar 12, 2007

wenn es kritisch wird

Vorhin musste ich weg zu einem Termin und warf noch schnell in den Raum, dass morgen mein Hotline-Man kommen würde, da sich entweder das Mainboard verabschiedete oder die Spiegelfestplatte, die vor einigen Wochen erst eingebaut worden war und die mir schon einmal das Leben gerettet hatte ... wobei ich festellen muss, dass der Rechner, den ich vor dem jetzigen Teil hatte, über 10 Jahre ohne auch nur zu mucken treu seine Dienste geleistet hat und ich weine ihm mindestens ein Mal im Monat bittere Krokodilstränen nach, denn dieses jetzige, im letzten Jahr hochmoderne Gerät hat mich schon richtig Nerven und Geld gekostet!

Ich wollte aber nicht schweifen ... Männe schrieb seinen Satz zuende und fragte, ob denn der Hotline-Man ohne mich an den Rechner könne, wenn ich jetzt weg ginge ... ich legte die Stirn in Falten und Männe meinte, ich hätte gesagt, der Hotline-Man käme nachher ... und dann hätten wir uns beinahe darüber gestritten, was ich denn nun gesagt habe ...

Also einer von uns beiden wird langsam wunderlich ... das ist mal sicher ...

Samstag, Februar 10, 2007

ähhmm ...

Heute stellte Männe mit ernster Miene eine Gretchenfrage:
"Hast Du die Mail an den Herrn Xyz schon weggeschickt?"
Ich: "An wen?"
Männe: "An den Herrn Xyz. Das hab ich Dir vor 3 Wochen schon mal gesagt!"

Ich durchforstete mein Hirn, es leuchtete nirgendwo ein Name dieser Art auf ... hatte er mir das nun gesagt oder nicht???

Donnerstag, Februar 08, 2007

wenn man was zu spät merkt

So, es ist soweit, ich muss endlich dafür sorgen, dass das Leben wieder in eine gerade Linie kommt. So gar keine Spannungen, Differenzen oder Ärgernisse glatt bügeln zu müssen, kurz alles am Laufen zu haben, tut dem Gemüt überhaupt nicht gut.

Heute Morgen sorgte ich wie immer dafür, dass der kleine Bube über dem Aufstehen, Frühstücken, Anziehen, Zähneputzen und sich in warme Klamotten werfen nicht vergaß, dass der Bus bei Unpünktlichkeit ohne ihn abfährt und als ich dann vom den-Buben-zum-Bus-Bringen wieder zurück war und meine Schuhe im Schuhschrank platzieren wollte, da fiel mir auf, dass ich einen Halbstiefel und einen Halbschuh trug ...

Montag, Februar 05, 2007

wenn es plätschert

schon wieder ... langsam bekomme ich den Eindruck, dass ich daran selbst Schuld bin und vielleicht mal wieder umziehen sollte, um dem täglich gleichen Einerlei ein wenig zu entkommen ... nein, darauf hab ich keine Lust, dann müsste ich die vielen noch unausgepackten Kartons ja wieder in die Hand nehmen ...

Heute war ich auf einer Baustelle und durfte dort wichtige Sachen zu den Handwerkern sagen.

DAS sollte ich viel öfter tun ... ;)

Freitag, Februar 02, 2007

wenn man nicht drüber nachdenkt, was man sagt

Vorhin zeige ich einem Mitarbeiter ein bisschen was im Zeichenprogramm. Dazu sollte er einen Befehl ausführen und ich so ohne nachzudenken und ein bisschen genervt, weil ich weiß ja schon, wie die Aktion mit der Maus geht: "Dann holen Sie sich doch einen runter!"

Danach musste ich kurz rausgehen um die Farbe wieder zu wechseln ...

Donnerstag, Februar 01, 2007

weg ist das Geschenk

'Weg' im Sinne von 'weg' ist es natürlich nicht, es ist schließlich bei der Empfängerin angekommen, trotz meiner Schusseligkeit sogar am Tag des Geschehens ... das erfuhr ich heute, denn zwischen all den so furchtbar wichtigen zu erledigen Dingen heute, deretwegen ich gleich mit runden Füßen ins Bett fallen werde, erinnerte ich mich, dass gestern doch dieser Termin war und ich nicht angerufen hatte, was ich schleunigstens nach dem Abendessen nachholte und so konnte die Beschenkte von der Zuverlässigkeit der Deutschen Post berichten. ... dies scheint das Jahr des sich-um-einen-Tag-Verspätens zu werden ... manchmal kann es auch ein wenig mehr sein, denn gestern kam mein Männe aus seinem Büro in die Küche, was eigentlich ein Zeichen dafür ist, dass ihn ein Hunger plagt, welcher zeitlich nicht unbedingt zu einer anstehenden Mahlzeit passen muss, er wedelte mit Papier in der Hand und fragte, was das denn sei ... mich traf kurz der Schlag, handelte es sich doch um zwei Weihnachtsgrußkarten, die er vor dem Fest hatte zum Briefkasten transportieren wollen ... so hatte er es gesagt ... jedenfalls erinnere ich mich ... er nicht ...

Nun muss ich also die Geschichte gut formulieren und was hinterherschicken, denn ausgerechnet bei diesen beiden handelt es sich um wichtige Post, deren Empfänger mit Sicherheit verschnupft waren oder auch noch sind, denn alle übrigen Mitglieder ihrer näheren Verwandtschaft hatten Grüße in der Post ...

Mittwoch, Januar 31, 2007

Boston Legal die Zweite

The Spad: "ich habe Tara mit einem anderen Mann Lachen gesehen."

The Shat: "Bist Du sicher, dass sie sich nicht nur geküsst haben?"

The Spad: "Nein, es ist aus. In einer Woche habe ich meine Freundin und meinen Fall verloren." *gönnt sich einen Schluck*



Gibt es einen cooleren Macho ...

Dienstag, Januar 30, 2007

da ist das Geschenk

Noch ein Tag später und das Geburtstagsgeschenk kommt wirklich nicht mehr rechtzeitig via Post, weil am Geburtstag Verschicktes nur dann am selben Tag ankommt, wenn man sich selbst als Gast gleich mitbringt.

Ich also heute bei passender Gelegenheit in den Laden gesaust, der baut schon wieder um, was mit ein Grund ist, warum ich dort so selten hin gehe - ich weiß nie, was es dort gibt, jedenfalls stand eine gigantisch aufmerksame Verkäuferin hinter dem Tresen, sie fragte schon, als ich die Treppe hoch kam, wie sie helfen könne ... 'Schade' murmelte ich so vor mich hin, konnte ich doch nicht noch durch die Auslagen schlendern und Mehrausgaben in Erwägung ziehen, andererseits ist es auch nicht verkehrt, wenn man nur das einkauft, was man braucht, so sollte es eigentlich immer sein. Das sage ich mir nach so ziemlich jedem Einkauf, stelle aber zum jeweils Nächsten fest, dass es natürlich nie SO gesagt wurde ...

Die Verkäuferin macht ihren Job, öffnet die Folie vom bestellten Objekt, ich tue so, als interessiere mich das, denn ich weiß ja schon, dass ich die Teile mitnehmen werde, sonst stehe ich morgen ohne Geschenk da, ich gucke die Gabel an, dann das Messer und da mir gerade was durch den Kopf geht, verhalte ich mich impulsiv und äußere so vor mich hin: "Nicht besonders schön!"

Ohne aufzusehen sah ich die arme Frau hinter dem Tresen erschrecken. Sie befürchtete, ich wollte die Besteckteile nun doch nicht haben, doch sie kennt mich halt nicht ... ich tendiere bisweilen dazu, meine Umwelt zu schocken ... um ihr Gelegenheit zu geben, sich zu sammeln, wandele ich dann doch noch durch den Laden und finde einen Seifenspender ...

Dieser Seifenspender bekam noch eine Füllung in einem anderen Geschäft bei einer anderen Gelegenheit und wird mich nun immer an sie erinnern ... ;)

Montag, Januar 29, 2007

wo ist das Geschenk?

Bestellt auf den letzten Drücker, dem Laden im Genick gesessen, damit die Lieferung rechtzeitig eintrifft, 5 Tage vor dem Termin den erlösenden Anruf bekommen und heute vergessen, das Geschenk abzuholen, einzutüten und bei der Post einzuwerfen ... das erinnert mich an Zeiten, als es als Geburtstagsgeschenk fürs Geburtstagskind genügte, dass ich auf der Welt war, doch das schlechte Gewissen heutzutage, das passt einfach nicht ... dafür trinkt sich ein Abendtee viel schöner, wenn er 'Cool Cassis' enthält ... schnöder Johannisbeergeschmack - das wär doch langweilig ...

wenn man daneben steht

Überall im Netz und im RL sind Artikel zu lesen über des Raabs Show gestern Abend ... ich komme nicht drum herum, neben dem, was ich tatsächlich sah, mitzubekommen, was noch in der Show gestern ablief, ob ich will oder nicht.
Also erlaube ich mir, dagegenzuhalten, dass mir nicht langweilig genug ist dafür, mich stundenlang vor die Glotze zu hauen und Herrn Raab bei seiner Selbstdarstellung zuzusehen.

Leute! Nutzt Eure Zeit und tut was Sinnvolles! Schlaft mit dem Nachbarn, wenn sonst niemand zur Hand ist, tut was, was Euch gut tut, aber sorgt nicht dafür, dass Herr Raab, von den Einschaltquoten verführt, sowas neu auflegt!

In einem anderen Forum meinte ich mal, dass Demokratie dafür sorgt, dass schlussendlich der kleinste gemeinsame Nenner gefunden werden wird, aber diese Darbietung fand ich unterirdisch weit unterhalb vom gemeinsamen Nenner!

Sonntag, Januar 28, 2007

wenn das Telefon klingelt

ich: Schönen guten Tag, Sie sprechen mit Frau awa

ältere Frau (laut): Hallo?

ich: Guten Tag, Sie sind bei der Firma wir, Sie sprechen mit Frau awa

ältere Frau (laut): Wie ist Ihr Name, bitte?

ich: Mein Name ist Frau awa

ältere Frau (laut): Frau ..., Frau wie? Naja, ist ja auch egal, hören Sie mal zu!

Ich hörte dann zu, ich hätte auch nichts mehr sagen können ...

Samstag, Januar 27, 2007

ausgeliefert

Heute war es wieder soweit. Tagelang bereitete ich mich selisch, moralisch und überhaupt darauf vor, dem Friseur erneut einen Besuch abzustatten, heute rang ich mich auf den Stuhl.

Leider hatte die Friseurin meines Vertrauens keine Zeit, so dass sich eine x-Beliebige andere auf mein Haupthaar stürzte.

Wie sie geschnitten hat ... sie gab sich Mühe ... sie fönte, was das Zeug hielt mit zwei Bürsten gleichzeitig, um Stand in die dürren Sprieße reinzubekommen, was ich schon mit Argwohn beobachtete, und tatsächlich, als ich die Brille aufsetzte, ohne die frau awa blind wie ein Maulwurf in der Weltgeschichte herumirrt, da blickte mir meine eigene Großmutter aus dem Spiegel entgegen ... geplustert ist noch untertrieben ... morgen früh, unbebrillt nach dem Aufstehen, werde ich mal waschen und sehen, wie der Schnitt eigentlich ist ...

Montag, Januar 22, 2007

wenn man besser ist, als man denkt

Am Freitag, nach dem GAU, hatte ich den Rechner runtergefahren und beschlossen, dass ab diesem Zeitpunkt Wochenende stattfindet.

Heute Morgen hatte sich das Problem nicht von alleine erledigt, obwohl um halb 8 schon fast die Sonne aufgegangen war, jedoch es handelte sich ja nicht um defekte Hardware sondern um PEBCAM, das war sogar mir klar und daher hatte ich in diese Richtung auch nicht so wahnsinnig viel Hoffnung gehegt. Also seufzte ich einmal, ließ den Rechner hochlaufen und besah die Bescherung näher ... und dann stellte sich heraus: es war doch nur halb so schlimm, wie gedacht, denn die Sicherungskopie hatte ich weit später angelegt, als es in Erinnerung geblieben war, und so musste ich eigentlich nur den Planrahmen neu festlegen und die Maszketten neu eingeben ... und so stürzte ich mich nach Fertigstellung gleich weniger gefrustet in den nächsten Müllhaufen zum Durchbeißen ...

Sonntag, Januar 21, 2007

wenn man etwas ausprobiert

www.meez.com

nicht, dass ich so aussehe, z.B. fehlen da noch ein paar Kilos ... nicht so furchtbar viele, doch sichtbare halt ... ;)


nutzlos und immer wieder gern

Die hochgeschätzte Gräfin traute sich und schmiss ein Stöckchen , welches sich versuchte, in die Reihe derer zu legen, die ich nicht fertig stellen konnte, da ich gedankenlos bin ...

Zehn der nutzlosesten Fähigkeiten meinerseits soll ich aufführen ... als da wären ... zum Beispiel ... ähm ... ich kann

1 mir alle Folgen der Serie Stargate immer wieder ansehen und immer noch überrascht sein vom Inhalt

2 zwei Online-Tagebücher führen, wobei als Unterfähigkeit inzwischen immer öfter eine thematische Differenzierung der Inhalte gelingt

3 außerordentlich ausdauernd Fragebögen beantworten, wobei in einem Fall deshalb ein IQ von 80 bescheinigt wurde, da normale Leute längst abgebrochen gehabt hätten

4 im Auto fast jeden Song, den das Radio (ganz laut) spielt, mitsingen, egal, wer daneben sitzt und beim nächsten Song weiß ich schon nicht mehr, welcher davor war

5 außerordentlich ausdauernd basteln, die Werke sind allerdings zum Ausstellen nicht schön genug und können trotzdem nie entsorgt werden, weshalb sich stapelweise Kartons auf dem Dachboden befinden, über die sich meine Nachkommen mal sehr wundern werden

6 alleine zweistimmig singen, wenn ich gerade erkältet bin und buchstäblich einen Hals habe ... das geht aber tatsächlich nur dann, wenn die Schnupfentierchen es sich so richtig gemütlich gemacht haben ...

7 verknotete Wollknäule auseinanderzwieseln und sie anschließend säuberlich neu aufgerollt in den Schrank legen, da ich nicht stricke, häkle oder klöpple

8 tagelang einen irren Hals schieben, bis sich Männe bei mir entschuldigt hat, egal, ob er überhaupt Schuld war oder nicht

9 Unordnung geflissentlich übersehen, weshalb mein Schreibtisch des öfteren überquillt, so lange ich noch alles finde, was ich brauche. Im Zweifelsfall wurden Unterlagen auch schon mal neu angefordert

10 mich fließend auf Schwäbisch unterhalten, wobei mir das in der hiesigen Gegend und auch in der Gegend, in der ich vorher 10 Jahre wohnte, überhaupt noch keine Punkte gebracht hat, die reden alle irgendwie anders ...



und da alle Blogger, die ich besuche, das Stöckchen bereits bekommen haben, werfe ich es mal weit hinaus, vielleicht, dass es einer fängt ...

Donnerstag, Januar 18, 2007

Boston Legal zum Ersten

Wenn es dem Gericht gefällt mit allem Respekt …

Das war doch mal eine Folge Boston Legal gestern, wie sie eine Serie braucht … völlig unvorhersehbar, ein Ich-gewinne-immer-Anwalt, der grandios aus der Fassung gerät und sich argumentativ wacker behauptet, ein James Spader, der die Atemlosigkeit und die der Figur völlig unbekannte Seite des Unterlegenen genial rüberbringt und eine Synchro, die, da ich das Original noch nicht kenne, die Stimmung sogar im Deutschen nicht kaputt macht … und eine Folge, die das Thema Todesstrafe ohne aufgeregt wackelnden Zeigefinger in Frage stellt …

Wenn bisher noch nicht, so hat seit gestern diese Serie einen Fan …

*huch*

'Wir, die Bank frau awas präsentieren uns im neuen Outfit!
Zeitgemäß, modern und für Sie übersichtlicher.'

HÄH? Heute Morgen öffne ich die Homepage der Bank meines Vertrauens, was selten genug vorkommt, und dann das! Die haben die komplette Seite umgestellt und ich muss mich neu zurecht finden! Mal abgesehen davon, dass ich aus dem Grübeln nicht herauskomme, ob da in dem Satz ein Kommafehler spukt, oder nicht, und das lenkt vom Zurechtfinden ungeheuer ab! ...

Es erinnert mich daran, als ich mit meinem Vater das erste Mal vor einem Bankautomaten stand, und er steckte seine Bankkarte in die dafür vorgesehene Öffnung, woraufhin das Gerät die Karte einsaugte ... mein Vater war im Grunde ein außerordentlich beherrschter Mann, der nicht leicht verriet, wenn er aus der Fassung geriet, doch in diesem Fall fiel mir auf, wie es ihm unmöglich war, das Kinn wieder nach oben zu bewegen. Es war für ihn nur sehr schwer einzusehen, dass der Apparat die Karte nur vorübergehend behielt ... und er lernte dazu ...

So werde ich mich an den Altvorderen orientieren und das online-Banking neu lernen ... ich bin ja noch jung ...

Dass die sich erdreisten, das bekannte Erscheinungsbild abzuändern und völlig neu zu gestalten!

Montag, Januar 15, 2007

wenn man sich gut fühlt

Heute schlug ich mich wacker ...

Der Kunde, dem ich neulich erzählen musste, dass meine Arbeit entgeltlich zu haben ist, mit dem war ich heute auf dem Amt. Ich war vorbereitet und hatte alle Unterlagen dabei und das weitere Vorgehen zeichnet sich glasklar am Horizont ab ...

Ich war zufrieden mit mir ...

Sonntag, Januar 14, 2007

Weisheit des Tages

one never really appreciates the absence of pain ...

wenn man etwas lernt

Aus einer Talkshow gestern Abend ...

das 'Goethe-Institut' will in der Türkei nicht Goethe-Institut heißen, es heißt dort 'Deutsches Kulturinstitut' - auf Türkisch natürlich, das hab ich aber vergessen, wie das heißt ... warum das Goethe-Institut allerdings umbenannt werden musste, das hab ich behalten:

weil 'göt' auf Türkisch dasselbe ist, wie 'butt' auf Englisch und wer will als Kulturweitertragender schon bei einem Arbeitgeber beschäftigt sein, der als verlängerter Rücken die Lachnummer im Land ist, das man übernehmen will ...

Samstag, Januar 13, 2007

wenn das Telefon klingelt

...

ich: Schönen Guten Tag, Sie sprechen mit mir

Älterer Herr: Nein, hier ist Älterer Herr ...

(an dieser Stelle musste ich den Hörer kurz abdecken)

ich: Was kann ich denn für Sie tun?

...

Freitag, Januar 12, 2007

wer nicht will, kann auch nicht

In letzter Zeit bearbeite ich lauter Zeuchs, das mich überhaupt nicht interessiert, sind es doch in der Regel Projekte, die irgendwer anders hingeschmissen hat, bevor sie fertig waren ... und dann werd ich dafür nicht mal bezahlt, da die Bearbeitung schon so lange gedauert hat ...

wenn ich angestellt wäre, hätte ich den Job inzwischen aufgegeben, so kann ich nur versuchen, der inneren Kündigung vorzubeugen und mich durchzukämpfen ... ob ich für das Durchbeißen dann eine Woche oder einen Monat länger brauche, als vorgesehen, darauf kommt es beinahe schon nicht mehr an, da sich die Termine ohnehin alle in der Versenkung der runden Ablage wiederfanden ... es macht halt überhaupt keinen Spaß, den dicken Hals nicht mehr loswerden zu können ...

Mittwoch, Januar 10, 2007

unumsetzbare Veränderungen

unumsetzbar ist die Umstellung dieses Blogs auf ein anderes Outfit. Bei dem Versuch, ein neues Kleid überzustreifen, teilt ein PopUp lapidar mit, dass alle Veränderungen des bisherigen Outfits unumkehrbar entfernt würden, und da ich die Links und Hinweise auf der rechten Seite eigentlich ganz gerne behalten würde, lasse ich es nicht auf einen Versuch ankommen ... Die geneigten Leser sind also auf Gedeih und Verderb dieser Farbgebung und Gestaltung ausgeliefert. Wahlweise so lange, bis ich mich traue, mich in das Abenteuer Wiederherstellung einer Blogdarstellung zu stürzen, bis der Blog die Pforten schließt oder bis in die nächste Steinzeit ...

wenn es sich einspielt

Das Neue Jahr ist in vollem Gange.
Am vergangenen Wochenende wurden die letzten Reste beseitigt, der Weihnachtsbaum liegt entschmückt vor der Tür und wird hoffentlich am kommenden Wochenende vom Kindergartenhelferverein eingesammelt, die Schmuckbehältnissammelkartons warten auf den Transport auf den Dachboden. Das stellt immer ein mittelgroßes Problem, da die Bodeneinschubtreppe einfach nur schlecht zu begehen und es oben auf dem Dachboden trotz 10° Plus draußen außerordentlich ungemütlich ist.
Die Schule öffnete nach den Ferien ihre Pforten, nun ist auch die ewige Müdigkeit wieder da, die das morgens um 6 Aufstehen halt so mit sich bringt.

Einen Urlaub legte ich fest, mal sehen, ob ich für mehr Lust bekommen und es wünscht niemand mehr ein frohes neues Jahr - bald ist wieder Weihnachten ...

Sonntag, Januar 07, 2007

wenn man etwas findet

Diesen Satz fand ich schön:

'Familie ist etwas, was man selbst herstellen muss, sonst hat man sie eben nicht.'

Er stammt aus einem Artikel von Dirk Knipphals, Literaturredakteur bei der 'taz' im Spiegel über die Fernsehserie 'Six Feet Under' ... Artikel des Spiegel tendieren nach einer Weile dazu, in dessen kostenpflichtigen Dossiers zu verschwinden, doch bis dahin ist dieser Eintrag möglicherweise auch schon archiviert und um den Artikel ging es mir ja nicht ...

Freitag, Januar 05, 2007

wenn es plätschert

Die Tage haben nicht wirklich Halt zurzeit, es ist noch Urlaub - mehr oder weniger.

Das bedeutet unter anderem, dass ich im Bett liegen bleiben kann, bis einer meiner Männer mich unter fadenscheinigsten Gründen raus wirft, dass ich mich um die Steuer kümmere, wenn auch die von 2005, dass bisher nur wenige Kunden sich gemeldet haben und dass ich keine Hausaufgaben kontrollieren muss.
Dafür musste ich gestern mit ins Kino: Kevin allein im ... nein ... Nachts im Museum ... ein rechter Schmarrn, ich erinnerte mich, warum ich mir angewöhnt hatte, das PopCorn VOR dem Film zu verspeisen, die Jungs fanden die Szenerie lustig, vor allem die gewählten Kraftausdrücke, die die älteren Herren verwendeten ... ich freute mich sehr über den Film - als er uns nach Hause entließ ...

Montag, Januar 01, 2007

Auf ein Gutes!

Das neue Jahr fängt gut an.

Gestern wollte ich allen Lesern einen guten Rutsch wünschen, da funktionierte der Internetanschluss nicht mehr. Nun ist man ja nicht dumm und ruft die Telebum an, warum man telefonieren, jedoch nicht surfen könne, es liegt aber wohl kein technischer Defekt in der Leitung vor. Von selbst erledigt sich das Problem offensichtlich nicht, also muss morgen die Hotline her, die arbeitet nicht am Feiertag.

Ich hoffe, Ihr seid alle richtig gut gerutscht und werdet ein tolles Jahr 007 haben!

Da ich ja von Haus aus ein eher unbewegliches Mensch bin, freute ich mich nachgerade unterirdisch auf die Silvesterfete, zu der wir gehen sollten, es waren lediglich eine bekannte Familie und die meine, doch wir mussten aus dem Haus, und Männe bot gar keine Unterstützung, er lag um 8 Uhr des Abends noch in der Badewanne ... um diese Uhrzeit sollten wir eigentlich zum Fondue eintrudeln und ich hatte noch keine Haare gewaschen ...

Die schönsten Abende sind die, von denen man nichts erwartet und es wurde eine zauberhafter Rutsch über die Jahresgrenze ...